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DE2454136A1 - Mund- und zahnpflegemittel - Google Patents

Mund- und zahnpflegemittel

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DE2454136A1
DE2454136A1 DE19742454136 DE2454136A DE2454136A1 DE 2454136 A1 DE2454136 A1 DE 2454136A1 DE 19742454136 DE19742454136 DE 19742454136 DE 2454136 A DE2454136 A DE 2454136A DE 2454136 A1 DE2454136 A1 DE 2454136A1
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Germany
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fluoride
percent
sodium
oral
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DE19742454136
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Susan Ann Duke
Geoffrey Charles Forward
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Beecham Group PLC
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Beecham Group PLC
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
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Description

Priorität: 16. November 1973, Großbritannien, Nr. 53 330/73
In den letzten Jahren wurde oft vorgeschlagen, Mund- und Zahnpflegemitteln, wie Zahnpasten, verschiedene Fluoridverbindungen einzuverleiben, um den Mitteln antikariogene Aktivität zu verleihen. Diese antikariogene Aktivität beruht vermutlich auf der Herabsetzung der Zahnschmelzlöslichkeit im schwachsauren Medium, das ja im Mund als Folge der Wirkung der Bakterien auf die Nahrungsmittel oft vorkommt. Wahrscheinlich reagiert der Hydroxyapatit, der ja den Hauptanteil des Zahnschmelzes ausmacht, mit dem FIuorid zu Fluorapatit, da die Löslichkeit des Zahnschmelzes mit steigendem Fluoridgehalt abnimmt. Die Fluoridaufnahme ist jedoch nicht das einzige Kriterium: Das Zahnmineral nimmt bei Verwendung von Natriumfluorid mehr Fluorid auf als bei Natriummonofluorphosphat. Bei gleicher Menge des aufgenommenen Fluorids bewirkt jedoch Natriummonofluorphosphat eine größere Herabsetzung der Zahnschmelzlöslichkeit. . ~"
509822/0883
Obwohl Natriumfluorid eines der ersten Fluoride war, die für die Einverleibung in Zahnpasten vorgeschlagen wurden, fand es relativ wenig Verwendung, da man lange glaubte, daß die in Zahnpasten verwendeten Calcium enthaltenden Schleifmittel, insbesondere Calciumcarbonat, sich mit ionischen Fluoriden, wie Natriumfluorid, nicht vertragen. Es wurde lange behauptet, daß die antikariogene Aktivität des Natriumfluorids durch die Anwesenheit von Calciumcarbonat gehemmt wird, wahrscheinlich deswegen, weil man vermutete, daß diese Verbindungen zuerst zu dem unlöslichen und inaktiven Calciumfluorid reagieren würden. Deshalb wurde Natriumfluorid in den letzten Jahren als antikariogenes Mittel in Mund- und Zahnpflegemitteln nicht verwendet. Man verwendete stattdessen Natriummonofluorphosphat.
Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß die Inaktivierung von Natriumfluorid durch Calciumcarbonat nicht absolut ist, sondern nur bis zu einer-gewissen Natriumfluoridkonzentration erfolgt. Außerdem wurde überraschenderweise festgestellt, daß man eine höhere antikariogene Aktivität in Calciimcarbonat als Schleifmittel enthaltenden Mund- und Zahnpflegemitteln erhält, wenn man diesen Mitteln ein Gemisqh eines ionischen Fluorids und eines ionischen Monofluorphosphats zusetzt.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Mund- und Zahnpflegemittel, bestehend aus
a) Calciumcarbonat als Schleif- und Poliermittel,
b) einem ionischen Fluorid in einer Menge von 40 bis 80 Gewichtsprozent und " s .,
509822/0883
c)' einem ionischen Monofluorphosphat in einer Menqe von 20 bis 60 Gewichtsprozent,
jeweils bezogen auf das Gesamtfluorgehalt.
Vorzugsweise beträgt der Gehalt an Fluorid 40 bis 45 Gewichtsprozent, der Gehalt an Monofluorphosphat 45 bis 60 Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf den j5esamtf luorgehalt.
Als ionische Fluoride bevorzugt sind Alkalimetallfluoride, wie Natrium-, Kalium- oder Lithiumfluoride. Besonders bevorzugt ist Natriumfluorid, jedoch können- auch andere Fluoride, wie Ammonium-, ZJntXii)- und Zinkfluoride verwendet werden.
ein \ Auch das ionische Monofluorphosphat ist vorzugsweise/Alkalimetall-
monofluorphosphat, wobei Natriummonofluorphosphat, NAHPO F, besonders bevorzugt ist. Es können aber auch die entsprechenden Kalium- und/oder Lithiumsalze verwendet werden." Der Ausdruck "Monofluorphosphat" bezeichnet'auch MonofluorpοIyphosphate der Formeln Na4P3O9F, K4P3O9F, Na3KP3O9F, (NH4J3NaP3O9F und Li4P3O9F. .
Die Gesamtmenge an Fluorid und Monofluorphosphat hängt bis zu einem gewissen Grad von der Zusammensetzung der Zahnpaste ab, sie sollte wirksam, jedoch nicht toxisch sein. Im allgemeinen beträgt die Menge an Gesamtfluor im erfindungsgemäßen Mund- und Zahnpflegemittel 0,025 bis 0*2 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,05 bis 0,12 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
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Das in den erfindungsgemäßen Mund- und Zahnpflegemitteln als Schleif- urd Poliermittel verwendete Calciumcarbonat kann entweder in seinen gedogischen Formen, wie Aragonit und Calcit, oder als Gemisch dieser beiden Verbindungen vorliegen. Bevorzugt sind jedoch synthetisch gefällte Kreiden, insbesondere Wasserwerkskreiden, die aus hartem Wasser durch Kalk gefällt werden. Andere geeignete Calciumcarbonatformen sind Kalkstein, gemahlener Marmor oder gepulverte Erze. Vorzugsweise haben die Calciimcarbonatteilchen einen mittleren Durchmesser unter 40 u,
Den erfindungsgemäßen Mund- und Zahnpflegemitteln können auch noch andere Schleif- und Poliermittel"zugesetzt werden, z.B. wasserunlösliche Natrium- oder Kaliummetaphosphate, hydratisiertes oder wass.erfreies Dicalciumphosphat> Calciumpyrophosphat, Zirkoniumsilikat oder Gemische dieser Verbindungen. Als Poliermittel besonders geeignet sind verschiedene Formen von Kieselgel, insbesondere die Kieselgel-Xerogele, die in der US—PS Nr. 3 538 230 beschrieben sind. Diese Xerogele haben einen mittleren Teilchendurchmesser bis zu 50 ti.
Das (die) Poliermittel wird (werden) in einer Gesamtmenge von 10 bis 99 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, verwendet. Vorzugsweise liegen die erfinduncrsgemäßen Mund- und Zahnpflegemittel als Zahnpasten vor mit 20 bis 75 Gewichtsprozent Poliermittel, sie werden jedoch auch in Form von Pulvern mit 70 bis 99 Gewichtsprozent Poliermittel hergestellt.
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Man kann die erfindungsgemäßen Mund- und Zahnpflegemittel in Form einer Zahnpaste mit Kern oder Streifen herstellen, wobei der lichtundurchlässige Kern oder die Streifen das Calciumcarbonat enthalten und sich in oder auf einem transparenten Gel befinden. Das Gel enthält die Fluorverbindungen.
Die erfindungsgemäßen Mund- und Zahnpflegemittel enthaltenem allgemeinen noch Netzmittel, Geliermittel und andere Hilfsstoffe, v/ie Geschmacks- und Farbstoffe. Als'Netzmittel geeignet sind v/asserlös liehe Salze von höheren Fettsäure-monoglycerid-monosulfaten, wie das Natriumsalz von hydriertem Kokosnußfettsäuremonoglycerid-raonosulfat, höhere Alkylsulfate, wie Natriumlaurylsulfat, Alkylaryls.ulfonate, wie Natriumdodecylbenzolsulfonat und höhere Alkylsulfoacetate, wie Natriumlaurylsulfoacetat. Geeignet sind auch höhere gesättigte aliphatisch^ Acylamide von aliphatischen Aminocarbonsäuren mit 12 bis 16"Kohlenstoffatomen im Acylrestj in denen der Aminosäureanteil'von .einer aliphatischen gesättigten Monoaminocarbonsäure mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen stammt, wie die Fettsäureamide von Glycin, Sarcosin, Alanin, 3-Aminoprop'ibnsäure und Valin, insbesondere die N-Lauroyl-, Myristoyl- und Palmitoylsarcoside» Man kann aber auch herkömmliche nichtionische Netzmittel' verwenden.
Die Menge an Netzmittel beträgt im allgemeinen etwa 0,05 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Die erfindungsgemäßen Mund- und Zahnpflegemittel werden in her-. · - 5.09822/0883
kömralicher Weise als Zahnpulver oder -pasten hergestellt. Die Bestandteile werden daher in trockenem Zustand, als Aufschlämmungen oder als Lösungen vermischt.
Im allgemeinen wird als Flüssigkeit für die erfindungsgemäße Zahncreme oder -paste Wasser, Glycerin, Sorbit, Propylenglykol oder ein Geraisch dieser. Verbindungen verwendet. Im allgemeinen ist es günstig, ein Gemisch von Wasser und Glycerin, vorzugsweise in Kombination mit Sorbit, zu verwenden. Der Gesamtanteil an Flüssigkeit beträgt im allgemeinen 20 bis'75'Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels. Vorzugsweise setzt man Zahncremen ein Geliermittel zu, wie natürliche oder synthetische Gummi oder gummiartige Produkte, wie irisches Moos, Traganthgummi, Natriumcarboxymethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon oder Stärke. Bevorzugt werden irisches Moos und Natriumcarboxymethylcellulose. Der Anteil an gummiartigen Produkten beträgt im allgemeinen bis zu 10%, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gewichtsprozent,
Der pH-Wert von Zahncremen oder wäßrigen Zahnpulveraufschlämmungen ist praktisch neutral;"d.h. etwa zwischen 6 und 8. Gegebenenfalls kann man den erfindungsgemäßen Mitteln eine geringe Menge einer Säure, wie Zitronensäure, oder einer alkalischen Verbindung zusetzen.
■ Die erfindungsgemäßen Mittel können auch noch weitere übliche Hilfsstoffe enthalten, wie lösliches Saccharin, öle zur Geschmacksverbesserung,. z.B. das öl der grünen Minze, von Pfefferminz und „ Wintergrün, Chloroform, Färb- oder fleichstoffe, z.B. Titandioxid,
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Konservierungsmittel, z.B. Natriumbenzoat, Emulgiermittel, Säuren.
z.B. Zitronensäure, Silikone, Alkohol, Menthol, Chlorophyllverbindungen, z.B. Natrium-Kupferchlorophyllin, und antibakterielle Mittel, z.B. Chlorhexidin.
Die erfindungsgemäßen Mund- und Zähnpflegemittel können aber auch als Mundspülmittel vorliegen oder als kaubare Präparate, wie Kaugummi, Tabletten, Pastillen1oder Lutschbonbons. Diese Präparate enthalten außerdem noch geeignete Geschmacksstoffe und Süßmittel und werden in bekannter Weise hergestellt.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
B ei spiele. 1.bis 4
Durch Vermischen der verschiedenen Bestandteile wird eine Zahnpaste hergestellt. . -
1 Beispiel 25,0 4
25,0. 2 3
(Gewichtsteile)
- 12,5
Glycerin - 12,5 1,0 12,5
Sorbit (70prozentige Lösung) 1,0 12,5 0,17 1,0
Natrium-Carboxymethylcellulose 0,17 1,0 0,17 0,17
Natriumfluorid 0,17 0,17 1,5 0,17
Natriummonofluorphosphat 1,5 0,17 0,2 1,5
Natriumlaurylsulfat 0,2 1,5 45,0 0,2
Natriumsaccharin 45,0 0,2 0,20 45,0
•Calciumcarbonat 0,20 45,0 5,0 0,20
Calciimsilicat 1,00 0,20 ad 100 5,0
Geschmacksstoff ad 100 1,00 ad 100
Wasser ad 100
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Diese Präparate werden in einem Modellversuch, der den Bedingungen im Mund entspricht, untersucht, und zwar anhand der Auflösegeschwindigkeit von Hydroxyapatit, dem Mineral des Zahnschmelzes, durch Einwirkung von verdünnten Säuren, wie sie im Mund beim Zerfall von Nahrungsmitteln gebildet werden.
Hydroxyapatit wird mit lOprozentigem Polyäthylen, um die Bindungseigenschaften zu verbessern, vermischt durch Kompression bei 5000 kg während 90 Sekunden und'anschließendes Erhitzen auf 110 C in getrennte Scheiben gepreßt. Diese Scheiben werden mit einer Aufschlämmung der zu untersuchenden Paste in Wasser im Verhältnis 1 : 3 eine Minute lang behandelt. Die Zahnpaste wurde nach der Herstellung 2 Wochen gelagert und entspricht in ihrer Zusammensetzung dem Beispiel'3, das Verhältnis von Natriumfluor id zu Natriummonofluorphosphat wurde jedoch bei gleich- > bleibendem Gesamtfluorgehalt von lOOOppm (0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zahnpaste) variiert.
Die so behandelten Hydroxyapatitscheiben werden bei 37°C 1 Stunde unter einem drehenden Propeller in Essigsäurepuffer, pH.4,65, eingetaucht. Es wird die Herabsetzung der Löslichkeit bestimmt und mit der von Hydroxyapatitscheiben verglichen, die mit einer Zahnpaste gleicher Zusammensetzung, jedoch ohne Fluor, behandelt wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengefaßt.
- . 50.9822/0883 . .
Tabelle I .
NaF-Gehalt, bezogen
auf das Gesaratfluor
(Gewichtsprozent)
F-Gehalt aus
NaF (ppm)
F-Gehait aus
NaHPO3F (ppm)
Löslichkeits-
verminderung
(%)
0 - 1000 16,7 .
3,1 100 900 21,4
6,7 200 800 26,2
22,6 500 500 32,0
30,4 600 400 32,0
46,5 750 250 31,0
100 1000 - 23,8
Stammen 40 bis 80% des Gesamtfluorgehaltes der Zahnpaste von einem Alkalimetallfluorid, so ist die Löslichkeitsverminderunq des Hydroxyapatiis wesentlich' deutlicher als wenn das gesamte Fluor entweder von' einem Alkalimetallfluorid oder einem Alkalimetallmonoflüorphosphat allein stammt. Dieser Effekt ist am deutlichsten, wenn 50 bis 70%"des"gesamten Fluorgehaltes von einem Alkalimetallfluorid kommen.
Tabelle II zeigt, daß die Hemmung der antikariogenen Aktivität, die durch die Reaktion von Kreide und'ionischem Fluorid bedingt ist, durch Zugabe geringer Mengen an Natriümfluorid zum Natriummonofluorphosphat verhindert werden kann. Verwendet wird die Zahnpaste des Beispiels 3 mit unterschiedlichemFluorid-Monofluorphosphat· gehalt. Es wird eine Aufschlämmung der erfindungsgemäßen Zahnpaste in Wasser im Verhältnis 1 : 3 zwei Minuten nach der Herstellung (Aufschlämmung B) mit einer wäßrigen Lösung mit entsprechendem Fluorid-Monoflüorphosphatgehalt (Lösung A) verglichen.
-- 50 9 822/088 3
Tabelle II
NaF-Konzen
tration
(mMol)
NaIlPO3F-
Konzentra-
tion (mMol)
Gesamt-
fluorid-
konzentra-
tion (jmMöl)
% Löslichkeitsverminderunq der Auf
schlämmung B
- 50 50 der Lösung
A
29,5
51 52 36,0 46,5
10 41 51 54,1 47', 1
16 35 51 50,9 53,6
52,6
zeiger·,
Die Ergebnisse/ daß bei einem Gesamtfluorgehalt der Zahnpaste von 51 mMol oder 1000 ppm und Erhöhen des Anteils von Natriumfluorid in einem Natriumfluorid-Natriumfluorphosphatgemisch die Reaktion des Fluorid mit dem Kalk verhindert werden kann. Mit zunehmendem Fluoridgehalt des Gemisches nimmt die Inaktivierung des Fluorids durch den Kalk, der in den Versuchen der Tabelle II nur in der Aufschlämmung B vorhanden ist, ab.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Iy Mund- und Zahnpflegemittel, besteh.end aus
    a) Calciumcarbonat als Schleif- und Poliermittel,
    b) einem ionischen Fluorid in einer Menge von 40 bis 80 Gewichtsprozent und
    c) einem ionischen Monofluorphosphat in einer Menge von 20 bis 60 Gewichtsprozent,
    jeweils bezogen auf den Gesamtfluorgehalt.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Fluorid 40 bis 55 Gewichtsprozent und der Gehalt.
    an Monofluorphosphat 45 bis 65 Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf den Gesamtfluorgehalt, beträgt.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtfluorgehalt 0,025 bis 0,2 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,05 bis 0,12 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht, beträgt.
  4. 4. Mittel nach Anspruch 1 bis 3 in Form einer Zahnpaste mit Kern oder Streifen, wobei der lichtündurchlässLge Kern oder die Streifen das Calciumcarbonat enthalten und sich in oder auf einem transparenten Gel befinden.
    509822/0883
DE19742454136 1973-11-16 1974-11-14 Mund- und zahnpflegemittel Ceased DE2454136B2 (de)

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8235 Patent refused