DE2452499C2 - Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen Suspensionsentwicklers - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen SuspensionsentwicklersInfo
- Publication number
- DE2452499C2 DE2452499C2 DE2452499A DE2452499A DE2452499C2 DE 2452499 C2 DE2452499 C2 DE 2452499C2 DE 2452499 A DE2452499 A DE 2452499A DE 2452499 A DE2452499 A DE 2452499A DE 2452499 C2 DE2452499 C2 DE 2452499C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fixation
- suspension
- rubber
- impeccable
- developer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G9/00—Developers
- G03G9/08—Developers with toner particles
- G03G9/12—Developers with toner particles in liquid developer mixtures
- G03G9/13—Developers with toner particles in liquid developer mixtures characterised by polymer components
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G9/00—Developers
- G03G9/08—Developers with toner particles
- G03G9/12—Developers with toner particles in liquid developer mixtures
- G03G9/13—Developers with toner particles in liquid developer mixtures characterised by polymer components
- G03G9/131—Developers with toner particles in liquid developer mixtures characterised by polymer components obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Liquid Developers In Electrophotography (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographlschen Suspensionsentwicklers
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekannte elektrostatographlsche Suspensionsentwickler, die für die Entwicklung elektrostatischer Ladungsbilder,
z. B. auf dem Gebiet der Elektrofotografie oder der elektrostatischen Druckverfahren eingesetzt werden.
.in bestehen aus Pigment- bzw. Farbstofftelichen und Zusätzen wie z. B. Bindemitteln, die beide In einer hoch Isolierenden
TragerflQsslgkelt mit einem spezifischen elektrischen Widerstand von nicht weniger als 10' Si · cm
und einer Dielektrizitätskonstanten von nicht mehr als 3 suspendiert sind. Die FarbmlUeltellchen adsorbieren
Innerhalb der Tragerflüssigkeit die Zusätze wie z. B. Bindemittel, wodurch Tonerteilchen gebildet werden. Die
Zusätze, wie z. B. Bindemittel, dienen zur Regulierung der Polarität der Tonerteilchen und sollen die Dlsper-
."•5 glerbarkeit oder den Dlsperslonszustand der Tonerteilchen In der TragerflOsslgkelt sowie die Fixierbarkelt der
Tonerteilchen verbessern.
Die bekannten Suspensionsentwickler werden beispielsweise hergestellt. Indem Plgmenttellchen wie Ruß mit
einem Ladungssteuerstoff, einem Dispergiermittel, einem Fixiermittel, beispielsweise einem Pflanzenöl wie
Leinöl oder Sojabohnenöl. und Bindemitteln wie Aikydhiirzcn, Polystyrol oder Acrylsaureharzen zum felnkörnigen
Granulieren der Mischung geknetet werden, worauf die erhaltenen, feinkörnigen Tonerteilchen In der
Tragerflüssigkeit, beispielsweise einem organischen Lösungsmittel, wie einem Paraffin-Kohlenwasserstoff,
suspendiert werden. BcI solchen Suspcnslonscntwicklcrn sind die von den Plgmenttellchen verschiedenen
Zusätze Im allgemeinen In der Tragerflüsslgkeli sehr gut löslich und neigen daher wahrend der Verwendung
und der langzeitigen Lagerung des Suspensionsentwickler /ur Desorption und Absonderung von den Plgmentteilchen,
wodurch die Aufladbarkclt oder Polarität, die Dlspcrglcrharkell und die Flxlerelgcnschaften des Toners
beeinträchtigt werden, was dazu führt, daü solche Suspensionsentwickler In der Praxis nicht verwendet werden
können, was einen der größten Nachteile solcher Suspensionsentwickler darstellt.
Als Toner für Suspensionsentwickler, die den vorstehend erwähnten Nachteil nicht aufweisen. Ist beispielsweise
ein Tonertyp bekannt, bei dem Ruß durch Pfropfpolymerisation mit besonderen Blndem'Heln direkt
chemisch verbunden wird, die zur Regulierung der Polarität und zur Dlsperglerbarkelt des Rußes beitragen. Da
jedoch bei solchen durch Pfropfpolymerisation erzeugten Tonern Pigment und Bindemittel durch eine chemische
Reaktion miteinander verbunden werden, besteht In diesem Fall eine sehr enge Beschrankung hinsichtlich
der Auswahl der Materialien, d. h., es können nur Materialien verwendet werden, zwischen denen chemische
Reaktionen möglich sind. Außerdem Ist es selbst bei Durchführung der Reaktion unter konstanten Bedingungen
schwierig, stets einen Toner mit gleichbleibender Qualität zu erhalten. Aus diesem Grunde gelangen nicht
umgesetzte Materlallen und verschiedene unerwünschte Nebenprodukte In den Suspensionsentwickler, wodurch
die Entwlcklungselgenschaft des Toners herabgesetzt und seine Brauchbarkeit In Frage gestellt wird.
Es Ist auch bekannt, daß Naturkautschuk und synthetischer Kautschuk als Zusätze zu einem Farbmittel oder
als Materialien für die vorstehend erwähnte Pfropfpolymerisation eingesetzt werden.
μ Aus der DE-OS 19 65 362 sind beispielsweise elektrofotografische Suspensionsentwickler bekannt, die In einer
elektrisch Isolierenden Tragerflüsslgkeli Tonerteilchen und einen Kautschuk enthalten, wobei die Tonerteilchen
nocht weitere Bindemittel enthalten.
Im allgemeinen wird ein solcher natürlicher oder synthetischer Kautschuk In einem Lösungsmittel gelöst und
zusammen mit dem Farbmittel gemahlen bzw. geknetet, worauf die erhaltene Mischung In der TrügerflUsslgkclt
t>< dlsperglert wird. Auf diese Welse sollen die Farbmlttellcilehen mit dem Naturkautschuk oder dem synthetischen
Kautschuk beschichtet werden. Bei auf diese Welse erhaltenen Suspensionsentwickler! besteht jedoch der
Nachteil, daß Ihre Fnlwlcklungsclgcnschaflcn durch ein beträchtliches Ausmaß von Elutlon der Harz- und
Kiiulschukhcstamltcllc der Tonerteilchen In die TrflgcrflO.sslgkell. durch die dumlt verbundene Desorption dieser
Bestandteile von den Tonerteilchen, durch ein Ausflocken der Tonerteilchen und durch den Verlust der Ausgewogenhell
der Tonerzusammensetzung Infolge der Zunahme der Auflosung von Materialien In der Trägerflüsslgkelt
merklich verschlechtert werden.
Es Ist Aufgabe der Erfindung, elektrostatografische Suspensionsentwickler gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 so zu verbessern, daß keine Desorption und Elutlon der Harz- und Kautschukbeständteile der s
Tonerteilchen In die Trägerflüssigkeit auftritt und daß ein besonders stabiler Suspensionsentwickler mit hervorragender
Lagerungs- und Dispersionsbeständigkeit erhalten wird, der ausgezeichnete Fixiereigenschaften hat und
mit dem klare, unverschlelerte Bilder mit hoher Bilddichte erzeugt werden können.
Diese Aufgabe wird durch einen elektroslaiograflschen Suspensionsentwickler mit den Im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Durch die Wärmebehandlung des als Bindemittel des erfindungsgemäßen Suspensionsentwicklers dienenden
Kautschuks wird überraschenderweise eine starke Verbesserung der Eigenschaften der entwickelten Bilder
erzielt, und zwar sowohl bei sofortiger Verwendung des Suspensionsentwicklers nach seiner Herstellung als auch
nach seiner Lagerung.
Der In dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Suspensionsentwickler kann auch einen Steuerstoff
enthalten.
Es wurde gefunden, daß beim Dispergieren eines Toners, der Pigmentteilchen enthalt, die mit mindestens
einem In der Trägerflüssigkelt löslichen Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kautschuk und/oder Vlnyltoluol-Butadlen-Kautschuk,
der als Lösung In einem lösungsmittel einer Wärmebehandlung bei 150°C oder mehr
unterzogen «M auf Raumtemperatur abgekühlt worden Ist, beschichtet sind. In einer Trägerflüssigkeit zur
Herstellung eines Suspensionsentwicklers In Ihrer Dispersionsbeständigkeit. Lagerungsbeständlgkelt. Fixiereigenschaften
und Aufladbarkelt außerordentlich verbesserte Toner erhalten werden, die frei von einer Desorption des
Kautschuks von den Farbmltteltellchen sind.
Der Im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kautschuk und Vlnyltoluol-Buladlen-Kautschuk
kann üblicherweise einer mindestens lOmlnütlgen Wärmebehandlung bei einer
Temperatur unterzogen werden, die nicht niedriger als 150° C und nicht höher als die Zersetzungstemperatur der
genannten Kautschuke Ist.
Die Viskosität der Kautschuklösung nimmt proportional zu der Aufheiztemperatur und der Zeitdauer der
Wärmebehandlung zu. Die Kautschuke mit den erwünschten Eigenschaften Im Rahmen der Erfindung sind
solche, die unter den folgenden Wärmebehandlungsbedingungen erhalten werden: Wärmebehandlung Ober eine -V/
Zeltdauer von 10 bis 60 Minuten, vorzugsweise 15 bis 30 Minuten hinweg bei einer Temperatur von 150 bis
200° C, vorzugsweise 160 bis 180° C.
Es wird angenommen, daß Cu Warmhärtungseigenschafl von Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kautschuk
und Vlnyltoluol-Butadlen-iiautschuk durch die genannte Wärmebehandlung beschleunigt und der Kautschuk In
der Welse modifiziert wird, daß ■* r die für eine Tonerzusammensetzung erwünschten Eigenschaften hat. Als J*
Lösungsmittel, das bevorzugt für die Wärmebehandlung der genannten Kautschukarten verwendet wird, können
allphatische Kohlenwasserstoffe mit einem von 150 bis 200° C, vorzugsweise 160 bis 180° C reichenden Siedepunkt
genannt werden. Die so behandelten Kautschuke können zusammen mit Tonerteilchen geknetet und In
der Trägerflüssigkelt dlspcrglcn werden. Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Suspensionsentwickler
wird der so wärmebehandelte Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kautschuk und/oder Vinyltoluol-Butadien- 4»
Kautschuk Im allgemeinen In einer Menge von I bis 200 Gew.-Teilen, vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-Teilen, pro
100 Gew.-Telle Plgmenttcllchen oder Farbstofflellchen des Toners verwendet. Bei Bedarf wird ein Steuersloff,
der Im allgemeinen für einen Suspensionsentwickler In der Trägerflüssigkelt zur Verbesserung der Aufladbarkeit
des Toners verwendet wird, verwendet.
Tonerteilchen, die Im crflndungsgemäßcn Verfahren verwendet werden, können Tonerteilchen sein, wie sie
durch Kneten von Pigment oder Farbstoff zusammen mit Harzen und nachfolgende Zerstäubung erzeugt
werden.
Als Im erfindungsgemäßen Verfahren verwendbare Farbmittelpulver können die bekannten Farbstoffe und
Pigmente erwähnt werden, beispielsweise:
Ruß (>5
Beispiele für die zusammen mit den vorstehend erwähnten Farbmitteln zur Herstellung der Tonerteilchen zu
knetenden Bindemittel sind Polyvinylchloridharz, Polyvlnylldenchlorldharz, Copolymere von Vinylchlorid und
f! Vinylidenchlorid, chloriertes Polypropylen, Copolymere von Vinylchlorid und Vinylacetat, Copolymere von
H Vinylchlorid, Vinylacetat und Maleinsäureanhydrid, Ethylcellulose, Nitrocellulose, Polyacrylsäureesterharz,
■ j Ielnölmodiflzlertes Alkydharz, kolophoniummodifiziertes Alkydharz, phenolmodifiziertes Alkydharz, Phenol-
¥? 5 harz, Cumaronharz, Dammarharz, Ketonharz, Maleinsäureharz, niedermolekulares Polyethylen, Polystyrolharz,
j$ phenolmodlflzlertes Pentaerythtritester von Kolophonium und Cellophonium. Von den vorsiehend erwähnten
j'ij: Bindemitteln werden insbesondere Bindemittel mit einem Erweichungspunkt von 50 bis 1300C, die In der
;s Als Im erfindungsgemäßen Verfahren ggf. zusammen mit dem wärmebehandelten Naturkautschuk, Styrol-
ij£ I0 Butadien-Kautschuk und/oder Vinyltoluol-Butadien-Kautschuk anzuwendende SteuerstofTe können erwähnt
IB werden:
Phosphollpide wie Lecithin und Kephalin;
Alanine mit einer Ci- bis C2o-AIkyIkette;
Metallseifen wie Mangannaphtheriat, Kobaltnaphthenat, Aluminiumnapthtenat,
Alanine mit einer Ci- bis C2o-AIkyIkette;
Metallseifen wie Mangannaphtheriat, Kobaltnaphthenat, Aluminiumnapthtenat,
Zirkoniumsalze von Fettsäuren mit einem Alkylrest mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen;
Alkylbenzolsulfonat mit einer Ci- bis C20-Alkylgruppc
Alkylbenzolsulfonat mit einer Ci- bis C20-Alkylgruppc
(Salze von Na, Ca, Mg, K. Al, Zn oder Ba);
Dlalkylsulfosucclnat mit einer C1- bis C10-AIkylgruppe
Dlalkylsulfosucclnat mit einer C1- bis C10-AIkylgruppe
(Salze von Na. Ca. Mg. K. Al. Zn oder Ba);
Dlalkylnaphthallnsulfonat mit einer C1- bis Cjo-Alkylgrupe
Dlalkylnaphthallnsulfonat mit einer C1- bis Cjo-Alkylgrupe
(Salze von Na, Ca, Mg, K, Al, Zn oder Ba);
Polyoxyethylensulfat mit einer C,- bis C2o-AIkylgrupne
-'5 (Salze von Na. Ca, Mg, K. AI, Zn oder Ba);
Polyoxyethylensulfat mit einer C,- bis C2o-AIkylgrupne
-'5 (Salze von Na. Ca, Mg, K. AI, Zn oder Ba);
(Salze von Na, Ca, Mg, K, Al, Zn oder Ba) und
Pflanzenöle wie Sojabohnenöi. Leinöl, Leinölfirnis, Chinaholzöl, Tallöl, Salloröl, Rlclnusöl. Mohnöl
oder Erdnußöl.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren angewandte Menge des Steuerstoffes variiert abhängig von dessen
Eigenschaft, jedoch wird es Üblicherwelse in Mengen von 0,002 bis 10 g, vorzugsweise 0,002 bis 1,0 g, pro Liter
Trägerflüssigkeit In dem Suspensionsentwickler angewandt.
Im erfindungsgemaßen Verfahren kann als Tragerflüsslgkcli eine Isolierende FlOsslgkclt verwendet werden,
Im erfindungsgemaßen Verfahren kann als Tragerflüsslgkcli eine Isolierende FlOsslgkclt verwendet werden,
J5 wie sie für bekannte elektrostatographlsche Suspensionsentwickler eingesetzt wird, jedoch wird eine isolierende
Flüssigkeit mit einem spezifischen elektrischen Widerstand von nicht weniger als 10' £2 · cm und einer Dielektrizitätskonstanten
von nicht mehr als 3 bevorzugt. Beispiele dafür sind allphatlsche Kohlenwasserstoffe, aromatische
Kohlenwasserstoffe und halogenlerte Kohlenwasserstoffe, wie z. B. n-Pentan, Cyclohexan, Isoparaffin,
halogenlertes Paraffin, Naphtha, Kerosin und Leichtöl.
Als Im irflndungsgemäßen Verfahren verwendbare Lösungsmittel für die Wärmebehandlung des Naturkautschuks,
Styrol-Butadlen-Kautschuks und/oder Vlnyltoluol-^utadlen-Kautschuks werden Lösungsmittel mit
einem Siedepunkt von 150 bis 2000C, vorzugsweise 160 bis 180°C, aus den vorstehend erwähnten Trägerflüssigketten
ausgewählt.
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann als Bindemittel ein Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kaatschuk
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann als Bindemittel ein Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kaatschuk
■^ und/oder Vlnyltoluol-Buladlen-Kaulschuk angewandt werden, der in der vorstehend angegebenen TrägerflCsslgkelt,
die einen Siedepunkt von 1'53 bis 2001 C hat, löslich Ist. Als Styrol-Butadlen-Kautschuk und/oder Vlnyltoluoi-Binadlen-Kautschuk
werden Copolymere mit 5 bis 40 Gew.-1V, und Insbesondere mit 10 bis 30 Gew.-1*;
Styrol bzw. Vlnyltoluol bevorzugt.
mi Beispiel I
Die folgenden Bestandteile werden vermischt und mit einer Walzenmühle 30 min lang geknetet, um das
Pigment ausreichend in der ganzen Mischung zu dispergieren:
« Ruß 40 g
Mit einer Kugelmühle wurden 150 g der erhaltenen Mischung In 400 ml lsoparaffinlschem Kohlenwasserstoff
15 h lang disperglert, wobei eine grob gemahlene Suspension erhalten wurde.
(l" Eine Lösung der folgenden Bestandteile wurde 15 min lang einer Wärmebehandlung bei 170° C unterzogen,
wobei eine Bindemittellösung erhalten wurde:
(Biockcopolymeres von Styrol und Butadien
(l? Isoparaffinlscher Kohlenwasserstoff 120 g
(Siedepunktsbereich: 174 bis 189'1C)
vermischt und 40 h lang mit einer Kugelmühle gemahlen, wobei ein Suspcnslonsentwickcrkonzentrat erhalten
wurde.
Zu Vcrglelchszwecken wurde die gleiche Blndcmltiellösung aus den vorstehend erwähnten Substanzen ohne
vorangehende Wärmebehandlung mit der vorstehend erwähnten grob gemahlenen Suspension vermischt und 40
h lang mit einer Kugelmühle gemahlen, wobei ein Vorglelchs-Suspcnslonsentwlcklcrkonzenlrat erhalten wurde. <
Ferner wurden 100 g felnkrlstalllslertes Cadmiumsulfid, die In 10 g einer 50%lgcn Losung eines Vlnylchlorld-Vlnylacetat-Copolymeres
In Toluol und 80 g Toluol dlspcrglerl wtiren, auf eine 0,05 mm dicke Aluminiumfolie
aufgetragen und getrocknet, wobei eine 40 um dicke Schicht gebildet wurde. Auf tile erhaltene Schicht wurde
mit einem bei Normallcmpcralur hilrtcndcn l:.poxyhiir/klcber eine .18 um dicke l'olyesierlollc uul'gcklebi.
wodurch ein elektrophotographlsches Aufzeichnungsmaterial mit Drelschlchlstruktur erhalten wurde. Das licht- n>
empfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde einer Koronaentladung mit + 7 kV und nachfolgend einer Wechselstrom-Koronaentladung
mit 7 kV gleichzeitig mit einer blldmflßlgen Belichtung unterzogen und die Gesamtflache
des elektrofotographlschen Auszelchnungsmuterlals wurde gleichmäßig belichtet, wobei ein elektrostatisches
Ladungsbild erzeugt wurde. Das Ladungsbild wurde mit einem erflndungsgemaßen Suspensionsentwickler
entwickelt, der durch Vermischen von 30 ml des vorstehend beschriebenen Suspenslonsentwicklerkonzentrates ts
mit 1000 ml Isoparafflnlschcr Kohlenwassersloff-LOsung mit 20 mg Lecithin als Steuerstoff hergestellt worden
war, wodurch ein positives Bild erhalten wurde.
Andererseits wurde das vorstehend erwähnte Ladungsbild ebenfalls mit einem In gleicher Welse wie vorstehend
beschrieben, jsdoch urster Vcrwendun° des vorstehend erwähnten Veficichs-Sus^Rslonssntwicklsrkorizentrats
hergestellten Verglelchs-Suspenslonsentwlcklcr entwickelt und so ein positives Bild erhalten.
Mit jedem dieser entwickelten Bilder wurde ein Bildempfangsmaterial aus Papier In Berührung gebracht und
einer Aufladung mit + 6 kV unterzogen, und das Bildempfangsmaterial wurde dann abgezogen, wobei das Bild
auf des Bildempfangsmaterial abertragen worden war. Die bei dem vorstehend beschriebenen Versuch und
Vergleichsversuch erzielten Ergebnisse bezüglich der Eigenschaften des erflndungsgemaßen und des Verglelchs-Suspenslonsentwlcklers
sind In Tabelle I zusammengefaßt. - 2s
unmittelbar nach Herstellung nach Imonaligcr Lagerung
des Suspensionsentwickler* des Suspensionsentwickler*
erfindungsgemäßer 1,2 einwandfreie 1,15 einwandfreie
Die In Tabelle Il gezeigten Ergebnisse wurden In gleicher Welse, jedoch unter Abänderung der Wärmebehandlungsbedingungen
für den Styrol-Butadlen-Kautschuk, erhalten.
unmittelbar nach Herstellung nach Imonatigcr Lagerung
des Suspensionscntwicklers des Suspensionscntwicklers 4J
10 min bei 200° C 1,15 einwandfreie 1,10 einwandfreie
30 min bei 150°C 1,20 einwandfreie 1,17 einwandfreie
Suspensionsentwickler und Verglelchs-Suspensionsentwickler wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, jedoch wurde jeweils Naturkautschuk bzw. Vlnyltoluol-Kautschuk an Stelle von Styrol-Butadlen-Kautschuk
eingesetzt. Ein Versuch und ein Verglelchsversuch wurden jeweüs In gleicher Welse wie In Beispiel
1 durchgeführt, wobei Im wesentlichen die gleichen Ergebnisse wie In Beispiel 1 erhalten wurden.
Suspensionsentwickler und Verglelchs-Suspenslonsentwlckler wurden In gleicher Welse wie In Beispiel 1
hergestellt, jedoch wurden jeweils andere Styrol-Butadlen-Kautschuke verwendet. Mit den erhaltenen Suspensionsentwicklern
und Vergieichs-Suspenslonsentwicklem wurde jeweils der gleiche Versuch bzw. Vergleichsversuch
wie In Beispiel 1 durchgeführt, wobei Im wesentlichen die gleichen Ergebnisse wie In Beispiel 1 erhalten
wurden.
An Stelle von Isoparafflnlschem Kohlenwasserstoff, der In Beispiel I als Lösungsmittel für die Wärmebehandlung
und als T'ägerflüsslgkelt für den Styrol-Butadlen-Kautschuk verwendet wurde, wurden die In Tabelle Hl
angegebenen Losungsmittel zur Herstellung von Suspenslonsentwlcklern und Verglelchs-Suspenslonsentwlcklern
In gleicher Welse wie In Beispiel 1 verwendet. Die Ergebnisse eines In gleicher Welse wie In Beispiel 1 durchgeführten
Versuchs sind In Tabelle IH wiedergegeben.
Tahclfe 111
für die Wärmebehandlung
unmittelbar nach Herstellung nach I monatigcr Lagerung
des SuspcnsionscMlwicklers des Suspensionsentwickler*
eigcnschul'tcn eigenschaften
»Idemilsu Solvent IP 1620«
»Idemitsu Solvent IP 2025«
»Esso Naphtha Nr. 5«
»Esso Naphtha Nr. 6«
»Isopar L«
»Isopar M«
»Idemitsu Solvent IP 2025«
»Esso Naphtha Nr. 5«
»Esso Naphtha Nr. 6«
»Isopar L«
»Isopar M«
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
einwandfreie
Fixierung
Fixierung
einwandfreie
Fixierung
Fixierung
einwandfreie
Fixierung
Fixierung
einwandfreie
Fixierung
Fixierung
einwandfreie
Fixierung
Fixierung
einwandfreie
Fixierung
Fixierung
U2
1,10
1,15
1,10
1,10
1,10
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
-ι» Die Ergebnisse eines wie In Beispiel I durchgeführten Vergleichsversuchs mit nichiwBrmcbehandcllem
Kautschuk sind In Tabelle IV wiedergegeben:
fur die Wärmebehandlung
unmittelbar nach Herstellung nach I monatiger Lagerung
des Suspensionsentwickler!» des Suspensionsentwickler
cigcnschaflen eigenschaften
»Idemitsu Solvent IP 1620«
»Idemitsu Solvent IP 2025«
»Esso Naphtha Nr. 5«
»Esso Naphtha Nr. 6«
»Isopar L«
»Idemitsu Solvent IP 2025«
»Esso Naphtha Nr. 5«
»Esso Naphtha Nr. 6«
»Isopar L«
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
wie nebenstehendes Lösungsmittel
0,90 mittelmäßige 0,70 mangelhafte
0,85 mittelmäßige 0.68 mangelhafte
0,91 mittelmäßige 0,65 mangelhafte
0,87 mittelmäßige 0,71 mangelhafte
0,90 mittelmäßige 0,65 mangelhafte
Tür die Wärmebehandlung
unniitlelhar nach Herstellung
des Suspensionsentwicklers
des Suspensionsentwicklers
liilddichtc l'ixier-
eigensi-hallen
nach I monatiger Lagerung des Suspensionsentwickler
Uilddichlc l-'ixicr-
cigcnschal'lcn
»Isopar M«
wie nebenstehendes Lösungsmittel
0,90
mittelmäßige
Fixierung
Fixierung
0,70
mangelhafte Fixierung
I)Ic folgenden Bestandteile wurden vermischt und 30 min lang In einer Walzenmühle geknetet, um das
Pigment ausreichend In der ganzen Mischung /u dispergieren:
blaues organisches Pigment vom Phthalocyanlntyp (C. I. 74160) Slyrnl-Indnl-Acrylnltrll-Cnnnlymer
50 g 300 b
150 g der erhaltenen Mischung wurden In 400 ml Isoparafflnlschem Kohlenwasserstoff 15 h lang mit einer
Kugelmühle dlsperglert, wobei eine grob gemahlene Suspension erhalten wurde.
Die gleiche Styrol-Butadlen-KautschuklOsung wie In Beispiel I wurde nach der Wärmebehandlung In gleicher
Welse zur Herstellung eines Suspenslonscnlwicklcrkonzentrats verwendet. Andererseits wurde ein Verglelchs-Suspcnslonsentwlcklerkonzcntrat
unter Verwendung der gleichen Styrol-Butadlen-Kautschuklösung erzeugt, die
jedoch nicht warmebehandelt worden war. An Stelle des In Beispiel 1 verwendeten Lecithins wurden 40 mg
Calclumdloctyl sulfosucclnat zur Herstellung eines crflndungsgemäBen bzw. eines Verglelchs-Suspenslonsentwlcklers
verwendet. Ein Versuch und ein Verglclchsversuch wurden wie In Beispiel I durchgeführt, wobei die
In Tabelle V gezeigten Ergebnisse erhalten wurden.
unmittelbar nach Herstellung des Suspensionsentwickler*
erfindungsgemäßer 1,15
(ohne Wärmebehandlung)
nuch Imonaliger Lagerung
des Suspensionsentwickler* Bilddichle
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
1,13
0,60
0,60
einwandfreie Fixierung
mangelhaft'; Fixierung
Fanalrosa (C. I. 45160 und Polystyrolharz wurden wie In Beispiel 5 an Stelle von C. I. 74160 bzw. des Styrol-Indol-Acrylnltrll-Copolymercn
zur Durchführung eines Versuchs und eines Vergleichsversuchs verwendet. Die
erhaltenen Ergebnisse waren Im wesentlichen die gleichen wie In Beispiel 5.
»Cromophlhalblau 4G« (C. I. 74160) und Biityralharz wurden an Stelle von C. I. 74160 bzw. von Styrol-Indol-Acrylnilrll-Copolymeres
zur Durchführung eines Versuchs und eines Vergleichsversuchs in gleicher Welse wie
in Beispiel 5 verwendet, wobei Im wesentlichen die gleichen Ergebnisse wie In Beispiel 5 erhalten wurden.
Neo Fast Pink (C. I. 45160-1) und ein weiteres Styrol-Indol-Acrylnltrli-Copolyrneres wurden an Stelle von
C. I. 74100 bzw. von dem Polymeren wie In Beispiel 5 verwendet. Ein wie In Beispiel 5 durchgeführter Versuch
und Verglelchsversuch führten Im wesentlichen zu den gleichen Ergebnissen wie In Beispiel 5.
»Llonogen Magenta R« (C. 1. 46500) und Polystyrolharz wurden an Stelle von C. I. 74160 h/.w. von Styrol-Indol-Acrylnltrll-Copolymcres
wie In Beispiel 5 verwendet. Ein Versuch und ein Verglelchsversuch wurden In u.
gleicher Welse wie In Beispiel 5 durchgeführt, wobei Im wesentlichen die gleichen Ergebnisse wie In Beispiel 5
erzielt wurden.
Beispiel 10
»Selkafasi Carmine 6B 1480« (C. I. 15850) und Phenolharz wurden an Seile von C. I. 74160 bzw. von Styrol-Indol-Acrylnltfil-Copolymeres
zur Durchführung eines Versuchs und eines Verglelchsversuchs wie In Beispiel 5
verwendet. Die Ergebnisse waren Im wesentlichen die gleichen wie In Beispiel 5.
»Cromofine Blue 4950« (C. I. 74160) und nalurharzmodlFlzlerlcs Pentaerythrltharz wurden an Stelle von C. I.
in 74160 bzw. von Slyrol-Indol-Acrylnltrll-Copolymcres wie In Beispiel 5 verwendet. Die Ergebnisse eines In
gleicher Welse wie In Beispiel 5 durchgeführten Versuchs und Verglelchsversuchs waren Im wesentlichen die
gleichen wie In Beispiel 5.
Beispiel 12
Gemäß Beispiel 1 wurde Kephalln an Stelle von Lecithin als Steuersloff zur Durchführung eines Versuchs
und eines Verglelchsversuchs In gleicher Welse verwendet. Die Ergebnisse waren Im wesentlichen die gleichen
wie In Beispiel 1.
w Beispiel 13
Jedes der in Tabelle VI angegebenen Salze von Dloctylsullosucclnat wurde als Stcuerstoff gemäß Beispiel 5
eingesetzt, wobei die folgenden Versuchsergebnisse erzielt wurden:
von Dioctvlsulfosuccinat
Na
u K
u K
Mg
*' Al
*' Al
Zn
4< Ba
4< Ba
unmittelbar nach Herstellung des Suspensionsentwickler
1.15
1.2
1,10
1,15
1,15
1,0
1,0
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
nach I monatiger Lagerung des Suspensionsentwickler
1,15 1,15
1,10
1,12
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
einwandfreie Fixierung
Beispiel 14
An Stelle des In Beispiel 5 als Steuerstoff verwendeten Calciumdtoctylsulfosuccinats wurden 50 mg CaIcI-umdlnonylnaphthallnsulfonai
eingesetzt, und ein Versuch und ein Verglelchsversuch wurden In der gleichen
Welse wie In Beispiel 5 durchgeführt. Die erhaltenen Ergebnisse waren Im wesentlichen die gleichen wie in
Beispiel 5.
Beispiel 15
Die In Tabelle VII angegebenen Dlnonylnaphlhallnsulfonsäuresalze wurden an Stelle des In Beispiel 14
verwendeten Calclumdinonylnaphthallnsulfonrils eingesetzt, wobei die folgenden Versuchsergebnisse erzielt
wurden:
| Tabelle VIl | unmittelbar nach Herstellung des Suspensionsentwickler |
I-Ixiereigenschaflen | nach I monatiger Lagerung des Suspensionsentwicklers |
Fixiereigenschaften |
| Dinonyinaphthalin- sulfonsäuresaiz von |
Bilddichte | einwandfreie l-lxierung |
Bilddichtc | einwandfreie Fixienuig |
| 1,2 | einwandfreie Hxierung |
1,18 | einwandfreie Fixierung |
|
| Na | 1,2 | einwandfreie Fixierung |
1,19 | einwandfreie Fixierung |
| K | 1,1 | einwandfreie Fixierung |
1,1 | einwandfreie Fixierung |
| Mg | 1,0 | einwandfreie Fixierung |
1,0 | einwandfreie Fixierung |
| Al | 1,0 | einwandfreie Fixierung |
1.0 | einwandfreie Fixierung |
| Zn | 1,0 | Beispiel 16 | S η I,U |
|
| Ba | ||||
Calciumdodecylbenzolsulfonat wurde an Stelle des In Beispiel 5 als Steuerstoff verwendeten Calclumdioctylsulfosuccinats
eingesetzt, und ein Versuch und ein Verglelchsversuch wurden In gleicher Welse wie In Beispiel
5 durchgeführt. Die Ergebnisse waren Im wesentlichen die gielchen wie In Beispiel S.
Beispiel 17
Die In Tabelle VIII angegebenen Dodccylbenzol.sulfonsayresalzc wurden wie In Beispiel 16 an Stelle von
Calciumdodecylbenzolsulfonat verwendet, wobei folgende Versuchsergebnisse erzielt wurden:
| Tabelle VIII | unmittelbar nach Herstellung des Suspensionsentwickler* |
l-ixiercigcnschaftcn | nach Imonatiger Lagerung des Suspensionsentwickler* |
Fixiereigenschaften |
| Dodccylbcn/ol- sulfon.säuresal/ von |
ßilddichlc | einwandfreie Fixierung |
Bitdichte | einwandfreie Fixierung |
| 1,16 | einwandfreie lixierung |
U5 | einwandfreie Fixierung |
|
| Na | 1,2 | einwandfreie Fixierung |
1,2 | einwandfreie Fixierung |
| K | 1,0 | einwandfreie l'ixierung |
1,0 | einwandfreie Fixierung |
| Mg | 1,1 | einwandfreie l'ixierung |
1,0 | einwandfreie Fixierung |
| ΛΙ | 1,0 | einwandfreie l'ixierung |
1.0 | einwandfreie Fixierung |
| 1,0 | Beispiel 18 | 1.0 | ||
| " | ||||
Je 30 ml des Suspenslonseniwlcklerkon/enimls und des Verglelehs-Suspenslonsenlwleklerkonzenlrats gemäß
Beispiel I wurden gesondert mit 1000 ml Isoparafflnlschem Kohlenwasserstoff vermischt. In jeder der erhaltenen
Mischungen wurden 30 mg Koballnuphlhcnal an Stelle des In Beispiel 1 verwendeten Lecithins als Steuerstoff
gelöst, wobei ein Suspensionsentwickler bzw. ein Vcrglclchs-Suspenslonsentwlckler mit positiver Polarität erhalten
wurde.
Ferner wurden 100 g fclnkrlstalllslcrtcs Zinkoxid 6 h lang mit einer Kugelmühle In 20 g einer 50%lgen Lösung
eines Styrol-Butadlen-Copolymercn In Toluol, 40 g einer 50%lgen Lösung von n-Butylacrylat in Toluol, 120 g
Toluol und 4 ml einer Klgen Lösung von Bengalrosa (C. I. 45440) In Methanol dlsperglert. Die erhaltene
Mischung wurde auf ein zuvor mit einer Zwischenschicht versehenes Papier derart aufgetragen, daß nach dem
Trocknen eine Schicht mli einer Dicke von 20 μπι erhalten und so ein elektropholographische Aufzeichnungsmaterial
hergestellt wurde. Das Aufzeichnungsmaterial wurde einer Korona-Entladung mit - 6 kV und nachfolgend
einer blldmäßigen Belichtung zur Erzeugung eines elektrostatischen Ladungsbildes unterzogen. Das
Ladungsbild wurde In den vorstehend erwähnten Suspensionsentwickler bzw. Verglclchs-Suspenslonsentwlckler
eingetaucht, wodurch das Ladungsbild unter Erzeugung eines positiven BHdes entwickelt wurde. Die erhaltenen
Ergebnisse werden In Tabelle IX gezeigt.
IO
unmittelbar nach Herstellung des Suspensionsentwickler*
Bilddichtc Fixiercigcnschaflen
erfindungsgemäßer 1,2
Suspensionsentwickler
Vergleichs-Suspensionsentwickler 0,85
einwandfreie Fixierung
mittelmäßige Fixierung
Beispiel 19
nach i monatiger Lagerung des Suspensionsentwickler^
Bilddichtc Fixicreigcnschaftcn
1,15 0,8
einwandfreie Fixierung
mangelhafte Fixierung
Die In Tabelle X angegebenen Naphlhensäuresalze wurden an Stelle von Kobultnaphlhenat lIs Steuerstoff
gemäß Beispiel 18 eingesetzt, wobei folgende Versuchsergchnlssc erzielt wurden:
Naphthensüurcsal/ von
MC Al Pb Zn Fe
unmittelbar nueh Herstellung
des Suspensionsentwickler
Bilddichlc Hxicrcigi-nschaflcn
des Suspensionsentwickler
Bilddichlc Hxicrcigi-nschaflcn
nach Imonaligcr Lagerung
des Suspensionsentwickler*
Bilddichtc Fixicrcigcnschaftcn
| U5 | einwandfreie | 1,15 | einwandfreie |
| Fixierung | Fixierung | ||
| 1,2 | einwandfreie | 1,18 | einwandfreie |
| Fixierung | Fixierung | ||
| U | einwandfreie | 1,0 | einwandfreie |
| Fixierung | Fixierung | ||
| 1,0 | einwandfreie | 0,9 | einwandfreie |
| Fixierung | Fixierung | ||
| 1,0 | einwandfreie | 0,9 | einwandfreie |
| Fixierung | Fixierung |
Beispiel 20
Ein Versuch und ein Verglelchsvcrsuch wurden In gleicher Welse wie In Beispiel 5 durchgelührt, wobei
jedoch Sojabohnenöl an Stelle von Calclumdloctylsulfosuccinut »Is Stcucrstoff eingesetzt wurde. Es wurden im
wesentlichen die gleichen Ergebnisse wie In Beispiel S erzielt.
10
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographlschen Suspensionsentwickler, bei dem In einer Isolierenden Tragerflüssigkeit ein Toner suspendiert und in die Tragerflüsslgkelt ein natürlicher oder synthetischer
Kautschuk als Bindemittel eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel vor dem
Einbringen in den Suspensionsentwickler auf eine Temperatur nicht unter ISO0C erwannt wird und daß als
Bindemittel Naturkautschuk, Styrol-Butadlen-Kautschuk und/oder Vlnyltoluol-Butadien-Kautschuk verwendet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Bindemittel in einem Lösungsmittel
i" mit einem Siedepunktsbereich von 150 bis 200° C auflöst und 10 bis 60 min lang einer Wärmebehandlung bei
150 bis 200° C unterzieht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das gemäß Anspruch 2 erhaltene
Produkt In einer isolierenden Trägerflüssigkeit zusammen mit dem Toner knetet bzw. mahlt und anschließend
mit weiterer Tragerflüssigkeit auf die Endkonzentration verdünnt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonerteilchen durch
Kneten eines Farbstoffes oder Pigments und eines Harzes mit einem Erweichungspunkt von 50 bis 130° C,
das in der TrägerflQssigkelt unlöslich Ist, hergestellt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung 15 bis 3o min
lang bei 160 bis 180° C durchgeführt wird.
-0
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung
!n einem !soparaffin-Kohlenwassersiofl mil einem Siedepunkt von 150 bis 200"C durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12428473A JPS5413981B2 (de) | 1973-11-05 | 1973-11-05 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2452499A1 DE2452499A1 (de) | 1975-05-07 |
| DE2452499C2 true DE2452499C2 (de) | 1985-03-28 |
Family
ID=14881516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2452499A Expired DE2452499C2 (de) | 1973-11-05 | 1974-11-05 | Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen Suspensionsentwicklers |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3998746A (de) |
| JP (1) | JPS5413981B2 (de) |
| DE (1) | DE2452499C2 (de) |
| GB (1) | GB1481035A (de) |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3867629A (en) * | 1974-05-28 | 1975-02-18 | Us Navy | System for measuring rotation using polarized light |
| JPS604460B2 (ja) * | 1975-09-16 | 1985-02-04 | アグフア・ゲヴエルト・エヌ・ヴイ | 液体現像剤組成物 |
| JPS54117205A (en) * | 1978-03-03 | 1979-09-12 | Canon Kk | Recording liquid |
| US4306009A (en) * | 1979-12-13 | 1981-12-15 | Nashua Corporation | Liquid developer compositions with a vinyl polymeric gel |
| US4363863A (en) * | 1979-12-13 | 1982-12-14 | Nashua Corporation | Liquid negative developer compositions for electrostatic copying containing polymeric charge control agent |
| JPS57210347A (en) * | 1981-05-19 | 1982-12-23 | Konishiroku Photo Ind Co Ltd | Electrophotographic liquid developer and developing method using it |
| US4374918A (en) * | 1981-09-16 | 1983-02-22 | Nashua Corporation | Thermally stable liquid negative developer |
| DE3412085A1 (de) * | 1984-03-31 | 1985-10-17 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Elektrostatographischer suspensionsentwickler |
| DE3531381A1 (de) * | 1985-09-03 | 1987-03-12 | Agfa Gevaert Ag | Elektrostatischer suspensionsentwickler |
| US4816370A (en) * | 1987-08-24 | 1989-03-28 | Xerox Corporation | Developer compositions with stabilizers to enable flocculation |
| EP3240835B1 (de) * | 2015-04-28 | 2020-07-01 | Hp Indigo B.V. | Elektrostatische tintenzusammensetzungen |
| WO2017020938A1 (en) * | 2015-07-31 | 2017-02-09 | Hewlett-Packard Indigo B.V. | Ink composition |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3078231A (en) * | 1959-05-13 | 1963-02-19 | Commw Of Australia | Controlled developer for use in electro-photography and electro-radiography |
| US3640863A (en) * | 1968-06-05 | 1972-02-08 | Ricoh Kk | A liquid electrostatic having pigment particles coated with a cyclized rubber |
| US3668127A (en) * | 1968-07-01 | 1972-06-06 | Ricoh Kk | Liquid developer for electrophotography |
| AU425595B2 (en) * | 1968-12-30 | 1972-06-29 | The Commonwealth Of Australia | Edge and latitude developer |
| US3657130A (en) * | 1969-02-08 | 1972-04-18 | Ricoh Kk | Liquid developer for electrophotography |
| US3843538A (en) * | 1972-07-07 | 1974-10-22 | Savin Business Machines Corp | Developing emulsion for electrostatic images |
-
1973
- 1973-11-05 JP JP12428473A patent/JPS5413981B2/ja not_active Expired
-
1974
- 1974-10-30 GB GB47019/74A patent/GB1481035A/en not_active Expired
- 1974-10-31 US US05/519,768 patent/US3998746A/en not_active Expired - Lifetime
- 1974-11-05 DE DE2452499A patent/DE2452499C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU7505874A (en) | 1976-05-06 |
| GB1481035A (en) | 1977-07-27 |
| JPS5075440A (de) | 1975-06-20 |
| DE2452499A1 (de) | 1975-05-07 |
| US3998746A (en) | 1976-12-21 |
| JPS5413981B2 (de) | 1979-06-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3138999C2 (de) | ||
| DE2521917C2 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE2452499C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen Suspensionsentwicklers | |
| DE2557491A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines trockenen elektrographischen entwicklers | |
| DE2657326C3 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE69033437T2 (de) | Elektrofotografische toner- und entwicklerzusammensetzungen und farbbildherstellungsverfahren, wobei sie eingesetzt werden | |
| DE2521918C2 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE3118544A1 (de) | Elektrophotographischer fluessigentwickler und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2262603C2 (de) | Elektrophotographischer Suspensionsentwickler | |
| DE1928452A1 (de) | Fluessiger Entwickler fuer Elektrophotographie und elektrostatische Aufzeichnung | |
| DE2334353C2 (de) | Positiv arbeitender elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE68921096T2 (de) | Flüssige Entwicklerzusammensetzungen. | |
| DE2005268C3 (de) | Verfahren zur Fixierung eines Tonerbildes | |
| DE69122169T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Tonern | |
| DE2428809C3 (de) | Elektrographischer Suspensionsentwickler | |
| DE3878038T2 (de) | Polyamine als hilfsmittel fuer fluessige elektrostatische entwickler. | |
| DE2333064A1 (de) | Elektrophotographischer fluessigentwickler und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2352919A1 (de) | Fluessige elektrophoretische gelbentwickler und ihre verwendung zum entwickeln latenter ladungsbilder von elektrophotographischem aufzeichnungsmaterial | |
| DE2910456A1 (de) | Pulverfoermiges entwicklermaterial fuer elektrophotographische reproduktion | |
| DE2146638A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines flüssigen elektrophotographischen Entwicklers | |
| DE2723668C3 (de) | Elektrostatographischer Trockenentwickler | |
| DE1522621A1 (de) | Elektrophotographisches Speicherelement | |
| DE1597810C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Toners | |
| DE2004817A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Entwicklers für die Entwicklung von elektrostatischen latenten Bildern | |
| DE1811031A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines fluessigen Entwicklers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |