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DE2451976A1 - Verfahren zum entfernen schaedlicher gase aus wasser - Google Patents

Verfahren zum entfernen schaedlicher gase aus wasser

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Publication number
DE2451976A1
DE2451976A1 DE19742451976 DE2451976A DE2451976A1 DE 2451976 A1 DE2451976 A1 DE 2451976A1 DE 19742451976 DE19742451976 DE 19742451976 DE 2451976 A DE2451976 A DE 2451976A DE 2451976 A1 DE2451976 A1 DE 2451976A1
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DE
Germany
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water
tower
rain
harmful gases
air
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Withdrawn
Application number
DE19742451976
Other languages
English (en)
Inventor
Sterling Ray Kennedy
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Individual
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Publication date
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Publication of DE2451976A1 publication Critical patent/DE2451976A1/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62Heavy metal compounds
    • C02F1/64Heavy metal compounds of iron or manganese
    • C02F1/645Devices for iron precipitation and treatment by air

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

BERLIN 33
■ Dr. RUSCHKE & PARTNER PATENTANWÄLTE
BERLIN - MÜNCHEN
gse: Qudadratur München
Quadratur Berlin ,„-, TELEX: 183786 TELEX: 522767
s 1567
Sterling Ray Kennedy, Chesterfield, Missouri, USA.
Verfahren zum Entfernen schädlicher Gase aus Wasser
Die Erfindung betrifft ein verbessertes"Verfahren der Wasserrückgewinnung aus Abwässern und insbesondere ein Verfahren zum Entfernen schädlicher Gase, die während der Umformung von Abwasser oder verunreinigtem Wasser in Trinkwasser mitgeführt werden oder im Wasser gelöst sind.
Die Erfindung schafft ein Verfahren zum Entfernen schädlicher Gase aus aus Abwasser wiedergewonnenem Wasser, das sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, dass Wasser in Nähe des Daches eines geschlossenen Aufbaus eingeführt, in einen Schauer umgewandelt sowie im Schauer durch Kaskadenstrombildung des letzteren ohne Erwärmung des Wassers zerstreut wird, dass schädliche Gase im Wasser durch Luft ersetzt werden, indem Luft im Gegenstromverfahren im wesentlichen bei Umgebungstemperatur in enger Berührung mit dem schauerartigen und zerstreuten Wasser durch letzteres geführt wird, dass 'die schädlichen Gase in dem Gegenluftstrom mitgeführt -werden, dass die Luft und die mitgeführten schädlichen Gase am Oberteil des Aufbaus
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abgeleitet werden und dass gereinigtes Wasser in der Nähe des Bodens des Aufbaus abgelassen wird.
Natürliche Frischtrinkwasserquellen könnten einst, obwohl_ sie stets nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen werden, alle Forderungen der Wasserverbraucher zufriedenstellen. Das Anwachsen der Bevölkerung und ebenso die allmähliche Verbreitung der Bevölkerung in früher unbesiedelte Gebiete bringen ein Ansteigen der Nachfrage nach natürlicher Wasserzufuhr in einer Grössenordnung mit sich, die Wasserknappheit alltäglich werden lässt. Aus praktischen/ wenn nicht gar notwendigen Gesichtspunkten wird daher in bestimmten Gemeinden Abwasser oder verunreinigtes Wasser in Trinkwasser umgeformt werden müssen. Ein Wasserklärverfahren zeichnet sich dadurch aus, dass Ingredienzien, wie anorganische Säuren, Metalle und Metallnitrate oder -sulfate dem Abwasser oder verunreinigtem Wasser zugefügt werden. Die Reaktion einiger dieser Bestandteile läuft häufig auf die Erzeugung von Gasen, wie Ammoniak und Schwefeldioxid, hinaus, welche Gase in gewissem Grade im aufbereiteten Wasser mitgeführt werden oder gelöst verbleiben. Für gewöhnlich verleihen diese Gase jedoch dem Wasser einen unangenehmen Geruch oder Geschmack, was vor Anlieferung des Wassers zum Verbraucher zu beseitigen ist. Bekannte Verfahren zum Entfernen schädlicher Gase aus dem Wasser sehen ein Belüften oder Kochen des letzteren vor. Ein Belüften macht das Wasser schmackhafter, erfordert im allgemeinen jedoch spezielle Pumpeneinrichtungen und Rohrleitungsinstallationen. Ein Kochen des Wassers, das zum Entfernen schädlicher Gase effektiv ist, erweist sich häufig als zu teuer und damit als unpraktisch.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Entfernen schädlicher Gase, die in aus Abwasser wiedergewonnenem Wasser mitgeführt oder gelöst sind, wobei im wesentlichen ein geruch-
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loses und geschmacklich einwandfreies Wasser erzeugt wird. · Zur Durchführung dieses Verfahrens findet z.B. eine Wasseraufbereitungsvorrichtung Anwendung, die einen Turm mit einer einen Sauglüfter aufweisenden hohlen Innenkammer und mit einem Wassereinlass am oberen Abschnitt aufweist. Der Turm, der an jeder beliebigen Stelle angeordnet werden kann, weist einen Wasserauslass und einen Flüssigkeitssammelbehälter im unteren Abschnitt auf. Zwischen dem Wasserein- und -auslass sind Siebelemente in der Turmkammer vorgesehen. Wenn sich das Wasser durch die Siebelemente des Turms niederbewegt, wird es in kleine Tropfen oder Tropfenströme disper- giert, was zur Vergrösserung des Wasseroberflächenbereiches dient, wodurch ein Entweichen der im Wasser enthaltenen schädlichen Gase bewirkt wird. Das Wasser wird folglich dispergiert und zerstreut, wenn es nach unten zum Speichertank hin fortlaufend fällt. Der Sauglüfter erzeugt einen aufwärtsgerichteten Luftzug bei Umgebungstemperatur in einer zur Fallrichtung des Wassers entgegengesetzten Richtung, wodurch ein Niedergehen der Wassertropfen im Turm verlangsamt wird. Ein Stören des niedergehenden Wassers durch einen vom Gebläse erzeugten Luftstrom zerstreut und belüftet das Wasser und dispergiert die schädlichen Gase, die aus dem Wasser entfernt worden sind.
Es ist wünschenswert, eine maximale Wasseroberfläche bzw. einen maximalen Tropfenzustand für die erforderliche Zeitspanne zu erzielen, wodurch ein Austausch von schädlichem Gas und Luft ermöglicht werden soll.
Da der aufwärtsgerichtete Luftstrom das Niedergehen eines Was· sertropfens im Turm verlangsamen kann, wird die Fallzeit des Tropfens vergrössert. Ein Wassertropfen, der ohne störende Beeinflussung durch den Luftzug die gleichgrosse Fallzeit
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aufweisen würde, würde eine grössere Fallhöhe erforderlich machen. Der vom Gebläse bewirkte aufwärtsgerichtete Luftzug verleiht daher dem Turm eine äquivalente effektive Höhe, die grosser als seine tatsächliche Höhe ist.
Weitere Vorteile der,Erfindung ergeben sich aus_ der Beschreibung der Zeichnung, in der eine von verschiedenen möglichen Ausführungsformen der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt ist. In der Zeichnung sind:
Pig. I eine perspektivische Ansicht einer Wasseraufbereitungsvorrichtung, wie sie bei dem erfindungsgemässen Verfahren Anwendung findet,
Fig. 2 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 2-2 in Figur 1,
Fig. 5 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 5-3 in Figur 2,
Fig. 4 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 4-4 in Figur 3,
Fig. 5 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 5-5 in Figur 2,
Fig. 6 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 6-6 in Figur 5,
Flg. 7 die AnsiGht eines Schnitts entlang der Linie 7-7 in Figur 2,
Fig. 8 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 8-8 in Figur 7,.
Fig. 9 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 9-9 in Figur 2, und
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Fig. 10 die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie 10-10 in Figur 9.
Eine Wasseraufbereitungsvorrichtung 10 zum Entfernen schädlicher Gase aus aus Abwasser wiedergewonnenem Wasser, nachfolgend als Berieselungs- oder Regenturm bezeichnet, weist die Form eines langgestreckten, rechteckigen Parallelepipeds mit gegenüberliegenden Seitenwandungen 12,14 und 16,18 einer Breite auf, die im wesentlichen gleich der Breite einer Turmkammer 20 ist. Die Bestandteile des Regenturms 10 sind im allgemeinen aus einem geeigneten Material, z.B. Stahl, gebildet. Vertikale Stützwinkel 22 sind an den Stoßstellen der Seitenwandungen 12,14,16 und 18 des Turms in bekannter, geeigneter Weise befestigt. Die Höhe des Regenturms ist annähernd gleich dem Sechsfachen seiner Breite. Andere Proportionen sind Jedoch möglich. Der Regenturm 10 weist eine Flüssigkeitseinlasseinrichtung mit einem Einlassrohr 24 sowie mit einem in Nähe des oberen Endes der Kammer 20 vorgesehenen Schaueraggregats aufο Das Schaueraggregat 26 weist ein angeflanschtes Rohrverbindungsstück 28 in der Seitenwandung 18 des Turms 10 auf, das gewindemässig mit dem Einlassrohr 24 in Eingriff steht. Eine auf das Rohrverbindungsstück 28 gewindemässig aufgebrachte Manschette JQ zieht das Rohrverbindungsstück 28 zur Seitenwandung 18 hin. Das Schaueraggregat 26 weist ferner ein T-förmiges Verbindungsstück 52 auf, das gewindemässig mit dem angeflanschten Rohrverbindungsstück 28 in Eingriff steht. Ein Paar von identisch ausgebildeten Stummelleitungen ~$K und 56 ist vorgesehen, die jeweils mit einem Ende mit dem T-förmigen Verbindungsstück und mit ihrem anderen Ende mit identisch ausgebildeten Knierohrstücken 58 bzw. 40 in Eingriff stehen. Ein Paar von im Abstand zueinander angeordneter und paralleler Rohrleitungen 42 und 44 stehen mit ihren entsprechenden Enden mit den Knierohrstücken 58 und 40 und mit ihren entgegengesetzten Enden mit weiteren Knierohrstücken 46 und· 48 im Eingriff. Eine Rohrleitung 50, die zu den Stummelrohrleitungen 5^ und 36 parallel verläuft, steht mit den Knierohr-
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- 6 -stücken 46 und 48 im Eingriff.
Eine im allgemeinen quadratische Wanne 52 mit im Abstand zueinander angeordneten inneren und äusseren Seitenwandungen 54 und 56 und mit einem Perforationen 60 aufweisenden Boden 58 ist in der Turmkammer 20 unterhalb des Schaueraggregats 26 angeordnet. Die Wanne 52 ist in der Kammer 20 am Boden 58 mittels an den Seitenwandungen 12, 14 und l8 des Turms 10 angeschweisster Winkelstücke 62 gelagert. Hervorzuheben ist, dass, die Rohre J4, 36, 42 und 50. des Schaueraggregats 26 nach unten zum perforierten Boden 58 der Wanne 52 gerichtete Perforationen 64 aufweisen. Ähnliche Perforationen können in dem T-förmigen Verbindungsstück und in den Knierohrstücken 38, 40, 46 und 48 vorgesehen werden.
Eine im allgemeinen quadratische Zugmanschette 66- ist in der Kammer 20 über der Wanne 52 angeordnet. Die Zugmanschette 66 weist einen Plansch 65 mit herabhängenden Seitenwandungen 70 auf, die mit den Innenwandungen 54 der Wanne 52 fluchten und eine Luftzugöffnung 72 bilden. Der Plansch 65 sitzt auf einem Gestellelement 74, das vom Umfang der Kammer 20 vorragt und über dem Schaueraggregat 26 mittels Winkel 76 gelagert ist.
Eine Tür 78 mit einem Paar Knöpfen 80 ist an der Seitenwandung16 des Turms 10 gelenkig angebracht, wird in geeigneter, bekannter Weise geschlossen gehalten und ermöglicht den Zugang zum Schaueraggregat 26, der Wanne 52 und der Zugmanschette 66.
Der Regenturm 10 weist ferner eine Anzahl Siebelemente, wie z. B. eine Regenwanne 82 auf, die, wie aus Figur 2 hervorgeht, mit Abstand unterhalb der Wanne 52 angeordnet ist. Die Regenwanne 82 weist zwecks Bildung eines Überlaufraumes 88 in Nähe der Seitenwandung 16 des Turms 10 eine grössere Wandung 84 und im Abstand von der Seitenwandung l8 des Turms 10 eine kleinere Wandung 86 sowie in Nähe der Seitenwandungen 12 und 14 des Turms 10 einander gegenüberliegende abfallende Seiten-
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wandungen 90 und einen mit Perforationen 92 versehenen Boden 92 auf, ist in der Kammer 20 des Turms 10 mittels an die Seitenwandungen des letzteren angeschweisster Winkelstücke 96 gelagert und auf den Winkelstücken in bekannter, geeigneter Weise, z.B. durch Anschweissen des Bodens- 92, in Stellung gehalten. Eine der Wanne 82 zugeordnete Zugangstür 98 für Reinigungszwecke, die identisch mit der Tür 78 ist, ist an der Seitenwandung l6 des Turms 10 vorgesehen.
Eine zweite, mit der Regenwanne 82 Identische Regenwanne 100 ist im Abstand unterhalb der Regenwanne 82 in umgekehrter Anordnung vorgesehen, wobei zwecks Bildung eines Überlaufräumes 102 die grössere Wandung 84 der Wanne 100 in Nähe der Seitenwandung 18 und die kleinere Wand 86 im Abstand von der Seitenwandung l6 angeordnet sind.
Identisch ausgebildete dritte, vierte und fünfte Regenwannen 104, 106 und 108 mit entsprechenden Überlaufräumen 110, 112 bzw. 114 sind aufeinanderfolgend in niedrigeren Höhen in der Kammer 20 in abwechselnd umgekehrter Anordnung, wie zuvor in Bezug auf die Regenwannen 82 und 100 beschrieben worden ist, vorgesehen. Identisch ausgebildete Zugangstüren II6, II8, und 122 sind in der Seitenwandung 16 des Turms 10 den Regenwannen 100, 104, I06 bzw. I08 zugeordnet. Eine durchgehende Regenwanne 124 ist'unterhalb der Regenwanne I08 im Abstand angeordnet und überbrückt die Seitenwandungen 12, 14 und l6, Die Regenwanne 124 weist einen Boden 126 mit Perforationen 128 auf, ist in der Kammer 20 des Turms 10 in ähnlicher Weise, wie oben in Bezug auf die Regenwanne 82 beschrieben worden ist, gelagert und mit einer mit der Tür 98 identischen Zugangstür 132 versehen.
Ein Paar Klärfilterwannen Ij4 und I36 ist in der Kammer 20 im Abstand unterhalb der Regenwanne 124 in einer Seite an Seite liegenden Beziehung angeordnet. Die Filterwanne 1^4, die mit
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der Filterwanne 1?6 identisch ist, weist einander gegenüberliegende Seitenwandungen Γ58, l40 und 142, 144 mit einem inneren Umfangssockelflansch 146,eine Doppelschicht 148 eines Aluminiumsiebgutes und eine Schicht I50 eines rostfreien Stahldrahtgeflechtes mit öffnungen von z.B. 1/8. 25,4 mm (1/8 inch) auf. Die Schichten 148 und I50 überspannen die Seitenwandungen 138, l"40 und 142, 144 der Filterwannen und sind sandwichartig zwischen dem Flansch 146 und einem im allgemeinen rechteckigen, manschettenähnlichen Spanneisen 152 mittels Befestigungselementen 154 entlang des Flansches 146 angeordnet. Die Filterwanne 154 weist ferner ein Paar Hebehandgriffe I56, I58 auf, die an den Seitenwandungen 158 und l40 in geeigneter, bekannter Weise befestigt sind. Die Wannen 1^4 und 136 sind auf oberen Winkelkanten 160 eines Wasserspeichertanks 162, der zwischen den Seitenwandungen 12, 14, 16 und l8 des Turms 10 teleskopartig eingebaut ist, gelagert.
Der Speichertank l62 erstreckt sich in seiner Länge von den Klärfilterwannen Γ54, I36 zu einer Bodenplatte 164 des Turms Ein Auslassrohr I66 und ein Drehzapfen I68 sind an der Seitenwandung 16 des Turms 10 angebracht und stehen mit dem Tank I62 in geeigneter, bekannter Weise in Verbindung.
Die Seitenwandung 12 des Turms 10 weist ein geeignetes, bekanntes Flüssigkeitspegelmessinstrument I70 auf. Das Messinstrument 170 weist eine Schafthülse 172 und ein Rohr 174 auf, das mit dem Speichertank l62 und dem Schaftrohr 172 zum Einlassen von Flüssigkeit in letzteres kommuniziert. Das Messinstrument weist ferner einen geeichten Wasserstandsanzeiger I76 mit einem Schwimmer auf, der im Schaftrohr 172 in Übereinstimmung mit dem Pegel der Flüssigkeit im Speichertank I62 steigt und fällt. Ein Sicherheitsüberlaufrohr I68,das mit dem Speichertank l62 kommuniziert ist, ist ferner in der Seitenwandung 12 vorgesehen.
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Der Regenturm 10 weist weiterhin Luftansaugsiebe l80 in den
Seitenwandungen 12, 14, 16 und 18 zwischen den Wannen 124 und 134, 136 auf. Die Siebe sind aus irgendeinem geeigneten Material, wie z.B. einem Aluminiumnetz, gebildet und werden in den Seitenwandungen 12, 14, 16 und 18 in geeigneter, bekannter Weise gehalten. Eine Regenabschirmung l82 mit einem Daehrinnenteil 184 ist oberhalb eines jeden Siebes I80 angeordnet, wobei eine Sieb-Abschirm-Kombination I80, l82 an einer mit der Tür 98 identischen Tür I86 vorgesehen ist, die den Zugang zu den Klärfilterwannen 134, 136 und dem Speichertank: 162 ermöglicht.
Der Turm 10 weist ferner einen Sauglüfter I87 irgendeines geeigneten, bekannten Aufbaus auf, der oberhalb des Schaueraggregats 26 auf einer perforierten Trägerplatte I88 gelagert ist. An den Seitenwandungen 12 und 14 des Turms 10 vorgesehene Befestigungswinkel I90 halten den Turm auf einer geeigneten Tragfläche fest.
Bei Betrieb des Regenturms 10 wird das Sauggebläse mittels irgendeiner geeigneten, bekannten Schaltanordnung eingeschaltet und dem wiedergewonnenen Wasser wird ermöglicht, durch das Einlassrohr 24 in das Schaueraggregat zu strömen. Das Wasser wird dann durch die Perforationen in den Rohren J>kf 36, 42, und 50 nach unten zur Wanne 52 gesprüht. Das von der Wanne aufgenommene Wasser geht auf Grund der Schwerkraft durch die Perforationen 60 im Bo.den 58 der Wanne 52 auf die Regenwanne 82 nieder.
Ein Teil des von der Wanne 52 niedergehenden Wassers tropft auf die Regenwanne 82 und wird durch die Perforationen 9^ im Boden 92 zerstreut und fällt auf Grund der Schwerkraft auf die Regenwanne 100 nieder. Die Perforationen können von einer solchen Grosse sein, dass die Wasserströmung durch den Boden
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98 der Wanne derart beschränkt wird, dass bei einer vorherbestimmten Strömungsmenge durch die Wanne 52 eine grössere Wassermenge auf die Wanne 82 niedergeht als durch die Perforationen 94 des Bodens durchtritt. Wasser kann daher in der Wanne 82 gesammelt werden, bis es über die kleinere Wandung in einen · Überlaufraum 88 strömt. Ein anderer Teil des Wassers aus der Wanne 52 umströmt die Regenwanne 82, indem er durch den Überlaufraum 88 auf die Regenwanne 100 niedergeht. Ein Teil des Wassers, der durch die Perforationen 94 im Boden 82 der Wanne niedergeht, strömt auf die Regenwanne 100, während der Rest letztere umströmt und durch den Überlaufraum 102 auf die Wanne 104 niedergeht. In gleicher Weise strömt das in der Regenwanne 100 angesammelte Wasser über die kleinere Wand 86 in den Überlaufraum 102. Bei dieser versetzten Anordnung der Regenwannen 82, 100, 104, 106 und 108 wird aus dem Schaueraggregat 26 kommendes Wasser sowohl in Tropfen dispergiert als auch kaskadenartig durch die Überströmräume 88, 102, 110, 112 und 114 geführt« Diese Tropfenbildung und Kaskadenführung von Regenwanne zu Regenwanne durch die Perforationen der Regenwannen oder die Überströmräume werden beim Niedergehen des wiedergegewonnenen Wassers wiederholt. Nachdem das Wasser beim Niedergehen jede der Regenwannen 82, 100, 104, I06 und I08 hinter sich gelassen hat, tritt es durch die durchgehende Wanne 124, die das Wasser zu den Klärfilterwannen 1^4 und 1J56 überführt, die zum Entfernen fremder Partikel vor Sammlung des Wassers im Speichertank 162 dienen. Pestzustellen ist, dass dem wiedergewonnenen Wasser vor seinem Eintritt in den Turm und während seines Niedergehens in letzterem keine Wärme zugeführt wird.
Während des Niedergehens des Wassers in der Kammer 20 des Regenturms 10 auf Grund der Schwerkraft saugt der Sauglüfter I87 Umgebungsluft durch die Siebe I80 in die Kammer 20. Der Sauglüfter bewirkt somit einen aufwärtsgerichteten Luftstrom an den Regenwannen 82, 100, 104, I06, I08 und 124 vorbei durch die Zugöffnung 72, wobei die Luft eventuell aus dem Turm 10 durch
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die perforierte Tragplatte l88 ausgelassen wird« Der aufwärtsgerichtete Luftstrom belüftet das Wasser, wenn es durch die Regenwannen und Überlaufräume niedergeht und bewirkt eine Verlangsamung der Abwärtsbewegung der Tropfen in der Kammer 20
des Turms 10. Wenn die Regenwannen gefüllt sind, neigt die Luft dazu, durch die Uberströmräume nach oben zu strömen, indem sie den Weg des geringsten Widerstandes einschlägt. Der Luftstrom strömt somit durch das tropfenförmige und das kaskadenförmig geführte Wasser. Sollten Teile des Wassers sich auf dem Gestell 7^ absetzen, so kann es durch die Perforationen 77 zum Schaueraggregat 26 zurückfliessen.
Wenn das niedergehende Wasser erst einmal in feine Tropfen oder Stromlinien aufgebrochen worden ist, werden die schädlichen Gase, wie z.B. Ammoniak und Schwefeldioxid, die in den Tropfen oder den Strömen mitgeführt oder gelöst sind, leicht infolge der Vergrösserung des Wasseroberflächenbereiches und der Störung des Wassers durch die Luft freigesetzt. Die entweichenden schädlichen Gase, die vom Sauglüfter I87 abgesaugt werden, werden beim Niedergehen des Wassers zum Speichertank 162 durch Luft ersetzt. Der Austauschgrad von schädlichem Gas, wie z.B. Ammoniak und Schwefeldioxid, durch Luft in einem Wassertropfen ist abhängig von der Flüchtigkeit des mitgeführten Gases, wobei der Austausch in einer bekannten Art vor sich: geht.. Die Luftansaugsiebe 180 bestehen aus einem Drahtgeflecht, das für ein Aussieben von meist nicht-mikroskopischen Premdteilchen geeignet ist, wie sie sich in der Aussenluft finden, so dass die in die Kammer 20 eintretende Umgebungsluft im wesentlichen rein ist. Da der Regenturm 10 normalerweise im Freien aufgestellt ist, hindern die Regenabschirmungen von aussen kommenden Regen am Eintreten in die Luftansaugsiebe I80 während des Betriebs des Sauglüfters.
Im Tank 162 angesammeltes Wasser tritt durch das Auslassrohr 166 aus. Sollte es notwendig werden, den Speichertank l62 ohne
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Führung von Wasser durch die Leitung 166 zu entleeren, so können der Drehzapfen 168 geöffnet und das Rohr 166 gesperrt werden.
Bei Bedarf kann der Wasserstandsanzeiger mit Schwimmer 170 zur Betätigung einer Pumpe (nicht dargestellt) verwendet werden, um Wasser durch das Auslassrohr 166 bei herkömmlicher Betriebsschaltung derPumpe zu pumpen, wenn das Wasser im Speichertank 162 ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat. .
Der Regenturm kann Jede andere geeignete geometrische Form, z.B. eine Zylinderform annehmen. Der Abstand zwischen den Regenwannen und die Zahl letzterer ist abhängig von der vom Schaueraggregat ausgehenden Strömungsmenge und der Höhe des Turms. Der Raum zwischen den Regenwannen und den Seitenwandungen des Turms, wie z.B. der Raum 172 (Figur 7)* kann mit einem Dichtungsring oder einem anderen geeigneten Dichtungsmaterial gefüllt werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren sorgt für ein effektives Entfernen schädlicher Oase aus aus Abwasser wiedergewonnenem Wasser ohne Wärmezufuhr. Der Oegenstrom der Umgebungsluft ersetzt in effektiver Weise die schädlichen Gase im Wasser durch Luft und führt die Gase ab, da der Gegenstrom der Luft durch die Schauerund Kaskadenbildung des Wassers mit letzterem in enge Berührung gebracht wird. Weiterhin erweist sich als vorteilhaft, dass das erfindungsgemässe Verfahren im Freien bei Bedingungen der Umgebungstemperatur effektiv angewendet werden kann, was sich kostensparend auswirkt. Schliesslich lassen sich mittels dieses Verfahrens grosse Mengen an Wasser in relativ kurzer Zeit bearbeiten.
Patentansprüche
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Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Entfernen schädlicher Gase aus aus Abwasser wiedergewonnenem Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser in Nähe des Daches eines geschlossenen Aufbaus eingeführt, in einen Schauer umgewandelt sowie im Schauer durch Kaskadenstrombildung des letzteren ohne Erwärmung des Wassers zerstreut wird, dass schädliche Gase im Wasser durch Luft ersetzt werden, indem Luft im Gegenstromverfahren im wesentlichen bei Umgebungstemperatur in enger Be-■ rührung mit dem schauerartigen und dispergierten Wasser durch letzteres geführt wird, dass die schädlichen Gase in dem Gegenluftstrom mitgeführt werden, dass die Luft und die mitgeführten schädlichen Gase am Oberteil des Aufbaus abgeleitet werden und dass gereinigtes Wasser in der Nähe des Bodens des Aufbaus abgelassen wird.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das schädliche Gas ein aus Ammoniak oder Schwefeldioxid ausgewähltes Gas ist.
  3. 3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenluftstrom durch das schauerartige und das zerstreute Wasser mit genügender Kraft zwecks wesentlicher Reduzierung derjenigen Geschwindigkeit geführt wird, mit der das Wasser vom Oberteil zum Boden des Aufbaus niedergeht .
  4. 4.) Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder J>, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft gleichzeitig in den Aufbau eingesaugt und aus letzterem abgesaugt wird.
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  5. 5.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser mit verbesserten Geruchs- und Geschmackseigenschaften kontinuierlich am Boden des Aufbaus abgeführt wird.
  6. 6.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das am Oberteil des Aufbaus eingeführte Wasser nur mittels der Schwerkraft zum Boden des Aufbaus bewegt wird»
    Hof/G.
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DE19742451976 1973-12-26 1974-10-31 Verfahren zum entfernen schaedlicher gase aus wasser Withdrawn DE2451976A1 (de)

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JP (1) JPS5097152A (de)
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JPS5528441U (de) * 1978-08-13 1980-02-23
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