DE2451755C3 - Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen Trägers - Google Patents
Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen TrägersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen Trägers,
insbesondere eines Papiers, Vlieses oder Tuches, mit einer Wasser- und Desinfektionsmittel-Zuführungseinrichtung,
unter deren Auslaß sich ein Auffangbehälter befindet.
Eine derartige Einrichtung ist aus der CH-PS 3 62 815 bekannt. Hiernach wird die Abgabe von Wasser oder
Desinfektionsmittel durch Drücken eines Knopfes an hr>
der Front des Gerätes ausgelöst und der Auffangbehälter ist durch Gehäuseteile weitgehend abgedeckt, so daß
er für die Hand des Benutzers nicht zugänglich ist. Durch die Erfindung soll demgegenüber die Aufgabe
gelöst werden, eine Einrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß gleichzeitig mit der
Durchtränkung des saugfähigen Trägers und der Entnahme desselben auch eine Reinigung und gegeben^nfalls
eine Desinfektion der Hand des Benutzers möglich ist, ohne daß hierbei der Verbrauch an
saugfähigem Träger vergrößert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß in dem Auffangbehälter eine überflutbare und/oder perforierte, zur Abstützung des zu befeuchtenden
Trägers dienende Betätigungsplatte oder -schale angeordnet ist, auf deren für die Hand eines Benutzers
zugängliche Oberseite hin der Auslauf der Wasser- und Desinfektionsmittel-Zuführungseinrichtung gerichtet ist
und welche zum Zwecke der Aufsteuerung der Wasser- und Desinfektionsmtttel-Zuführungseinrichung niederdrückbar
ist
Insbesondere ist die perphorierte Betätigungsplatte oder -schale vertikal bewegbar an dem Auffangbehälter
geführt und mit Steuerventilmitteln der Wasser- und Desinfektionsmittel-Zuführungseinrichtung mechanisch
oder elektisch gekoppelt
Die soeben kurz beschriebene Einrichtung nach der Erfindung bietet den Vorteil, daß eine Desinfektionsmittellösung
während der Befeuchtung oder Durchtränkung des saugfähigen Trägers auf dem Wege dorthin die
Hand des Benutzers benetzt, wodurch diese einerseits für nachfolgende Tätigkeiten unter Verwendung des
befeuchteten Papier- oder Vliesabschnittes gereinigt und desinfiziert wird, andererseits aber auch einen
desinfizierenden Schutzflüssigkeitsfilm erhält, welcher
das Eindringen von Keimen oder Verunreinigungen in die Poren der Haut der Hand des Benutzers verhindert,
falls bei der nachfolgenden Verwendung die Hand des Benutzers in eine mit Keimen oder Verunreinigungen
angereicherte Umgebung gelangt.
Irn übrigen bilden zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen Gegenstand der anliegenden Ansprüche,
auf welche hier zur Vereinfachung und Verkürzung der Beschreibung ausdrücklich hingewiesen wird.
Einige Ausführungsbeispiele werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung näher
erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische, schematische Ansicht einer Befeuchtungseinrichtung mit einer Üesinfektionsmittelzuführungseinrichtung
und einer davon getrennten Wasserzuführungseinrichtung,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtungen zur Halterung und Führung der Betätigungsplatte
oder -schale in Teilansicht,
F i g. 3 eine perspektivische Teilansicht einer anderen Ausführungsform im Bereich der Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung,
F i g. 4 eine schematische Ansicht eines Fühlers, welcher die Betriebsbereitschaft der Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung
meldet,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer praktischen Ausführungsform einer Befeuchtungseinrichtung in
einem Wandgehäuse und
F i g. 6 eine als Blockschaltbild gezeichnete Prinzip- t>o
skizze der Einrichtung nach F i g. 5.
Die in F i g. 1 gezeigte Befeuchtungseinrichtung besitzt eine Betätigungsschale 1, deren Randflansch 2
mit Bohrungen 3 versehen ist, durch welche hindurch die Köpfe 4 von Führungshülsen 5 reichen. Letztere sind auf i>ri
Führungsstangen 6 aufgesteckt, die in der in Fig. 1 schematisch dargestellten Weise an den Außenflächen
eines Auffangbehälters 7 befestigt sind. Die Führungshülsen 5 enthalten sich gegen die oberen Enden der
Führungsstangen 6 abstützende Schraubenfedern 8, derart, daß die Betätigungsschale 2, welche normalerweise
von den Schraubenfedern 8 in einer bestimmten Höhe über dem oberen Rand des Auffangbehälters 7
abgestützt wird, gegen die Federkraft bis zu einem Anschlag oder bis zu dem Anstehen des Randflansches 2
am oberen Rand des Auffangsbehälters 7 in diesen hineingedrückt werden kann.
Die seitlichen Teile des Randflansches 2 der Betätigungsschale 1 besitzen gabelförmige Ansätze 9
und 10, welche einen Ventilbetätigungsmechanismus 11 einer Wasserzuleitung 12 bzw. ein Zerstäuberventil 33
einer Sprühflasche 14 umfassen. Die Wasserzuleitung 12 und die Sprühflasche 14 sind an den Seitenwänden des
Auffangebhälters 7 befestigt, wobei die Sprühflasche 14 abnehmbar zwischen Klammern 15, die an einer
Seitenwand des Auffangsbehälters 7 befestigt sind, auf eine Konsole 16 aufsetzbar ist Schließlich ist der
Auffangbehälter 7 mit einem Ablauf 17 versehen, der an ein Abflußrohr angeschlossen ist.
Der Boden 18 der Betätigungsschale 1 weist eine Perforation 19 auf, über welche beim Niederdrücken der
Betätigungsschale 1 das über eine Wasserdüse 20 zugeführte Wasser der Wasserzuleitung 12 und das über
die Zerstäuberdüse 13 der Sprühflasche 14 eingesprühte Desinfektionsmittel zu dem Ablauf 17 abströmen kann.
Die Perforation 19 besitzen so geringen Querschnitt daß sich bei Freibabe des Wasserzulaufs und der
Desinfektionsmittelzufuhr eine Desinfektionslösung auf der Oberfläche des Bodens 18 der Betätigungsschale 1
bilden kann. Insbesondere dann, wenn ein Papierhandtuchabschnitt oder ein Vliestuchabschniu 20' auf den
Boden 18 der Betätigungsschale 1 aufgelegt wird, werden die Perforationen 19 in solchem Maße verlegt,
daß die Desinfektionslösung schließlich auf dem Papierhandtuchabschnitt oder Vliestuchabschnitt steht
und diesen vollständig durchtränkt. Gleichzeitig wird dabei die Hand des Benutzers, welche die Betätigungsschale
1 niederdrückt, von dem Wasser der Düse 20 und von dem Desinfektionsmittelsprühstrahl benetzt.
Die Ausführungsform nach Fig.3 unterscheidet sich
von derjenigen nach den F i g. 1 und 2 dadurch, daß anstelle der Sprühflasche 14 eine mit einem Pumpmechanismus
21 versehene Desinfektionsmittel-Vorratsflasche 22 in eine Halterung 23 eingesetzt ist, die an einer
Seitenwand des Auffangbehälters 7 befestigt ist. Der Gabelartige Ansatz 10 des Randflansches 2 der
Betätigungsschale 1 umfaßt einen Bund des Pumpmechanismus 21, derart, daß beim Niederdrücken der
Betätigungsschale 1 in den Auffangbehälter 7 hinein die Pumpe in Tätigkeit gesetzt und eine bestimmte
Desinfektionsmittelmenge aus dem Vorratsbehälter 22 in die Betätigungsschale eingesprüht wird. Führungsmittel
für die Betätigungsschale 1, welche ähnlich ausgebildet sein können wie beider Ausführungsform
nach Fig. 1, sind zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen.
Fig.3 zeigt einen an der Halterung 23 für den Desinfektionsmittelvorratsbehälter 22 befestigten Fühler
24, der auf die Lage des Flüssigkeitsspiegels innerhalb des Desinfektionsmittelvorratsbehälters 22
anspricht und bei vollständiger Entleerung des Vorratsbehälters ein Sperrsignal über seine Leitungen 25
abgibt Dieses Signal wird, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung geeigneter Verstärkerrnittel, einem
elektrisch betätigbaren Riegel 26 zugeleitet, der nahe einer oder jeweils nahe mehrerer Führungshülsers 5 an
der Außenwand des Auffangbehälters 7 befestigt ist und die Abwärtsbewegung der Führungshülse bzw. der
Rihrungshülsen 5 an der Führungsstange 6 sperrt, sobald sich kein Desinfektionsmittel mehr in dem
Vorratsbehälter 22 befindet, derart, daß die Befeuchtungseinrichtung erst dann wieder in Betrieb genommen
werden kann, wenn der Vorratsbehälter wieder aufgefüllt oder gegen einen anderen, gefüllten Vorratsbehälter
ausgetauscht ist.
Mit einer entsprechenden Verriegelungseinrichtung kann auch die Befeuchtungseinrichtung nach Fig. 1
ausgerüstet sein. 1st die Betätigungskraft für das Zerstäuberventil 15 von dem Füllungsgrad der Sprühdose
14 abhängig, so kann ein auf den Füllungsgrad ansprechender Fühler durch Zwischenschalten einer
Druckfeder zwischen den gabelförmigen Ansatz 10 und das Zerstäuberventil 13 und Parallelschalten eines
Kontaklsatzes hierzu aufgebaut werden. Eine andere Möglichkeit bietet eine in Fig.4 gezeigte, an einem
Winkelhebel 27 gelagerte Druckrolle 28, die sich gegen die Wand 29 der Sprühflasche 14 abstützt und beim
Nachlassen des Innendruckes die Wand 29 unter dem Betätigungsdruck einer Feder 30 einzubeulen vermag,
derart, daß sich Schaltkontakte 31 öffnen, so daß bei Zwischenschaltung geeigneter Schaltungsmittel wieder
ein Verriegelungssignal abgegeben wird, sobald die Sprühdose 14 geleert ist.
Fig. 5 weist die äußere Erscheinung einer praktischen Ausführungsform einer Befeuchtungseinrichtung
mit einem an der Wand aufzuhängenden Gehäuse 32, welches auf der Vorderseite eine Ausnehmung 33
aufweist. Im unteren Teil des Gehäuses 32 ist der Auffangbehälter eingebaut, welcher mit dem Ablauf 17
in Verbindung steht und welcher ein flache Betätigungsplatte 34 enthält, die von in F i g. 5 nicht dargestellten, in
F i g. 6 mit 35 bezeichneten Federn gegenüber dem Auffangbehälter abgestützt ist. In der Rückwand der
Ausnehmung 33 befindet sich ein Schlitz 36, durch weichen Papierhandtuchabschnitte von einer im Inneren
des Gehäuses 32 befindlichen Vorratsrolle 37 abgezogen und dann mittels eines nicht dargestellten
Abschneidcmechanismus abgetrennt werden können.
Neben dem Auffangbehälter befindet sich im unteren Teil des Gehäuses 32 noch eine versperrbare Schublade
38. in welcher sich Werkzeuge oder Wartungsmaterial für die Einrichtung befindet. Ein abnehmbarer Deckel
des Gehäuses 32 ermöglicht ein Auswechseln der Vorratsrolle 37.
Unmittelbar oberhalb der Betätigungsplatte 34 ragt aus dem Gehäuse 32 eine Düse oder ein Brausenkopf 39
hervor, welcher über Steuerventilmittel 40 an einen Mischbehälter 41 angeschlossen ist, in welchem die
Desinfektionslösung vorbereitet wird. Hierzu münden in den Mischbehälter 41 einerseits die über ein
Steuerventil 42 geführte Wasscrzuleitung 12 unc andererseits eine über ein Steuerventil 43 geführte
Deisinfektionsmittelzuleitung 44. Letztere mündet au: einem Desinfektionsmittelvorratsbehälter 45 aus, ir
welchem sich an einem Betätigungsarm 46 eir Schwimmer 47 befindet, welcher beim Absinken de:
Dcsinfektionsmittelspiegels unterhalb ein bestimmtes Niveau in dem Vorratsbehälter 45 über den Betätigungsarm
46 ein weiteres Ventil 48 sperrt, so daß nach Entleerung des Dcsinfektionsmittelvorratsbehälters 45
auch dann kein Wasser mehr aus der Leitung 12 in der Mischbehälter 41 gelangen kann, wenn das Steuerventil
42 in der nachfolgend angegebenen Weise geöffnei wird.
Die Steuerventile 40. 42 und 43 sind über ein Betätigungsgestänge 49 mit der Betätigungsplatte 34
gekoppelt, wobei in den zu dem Steuerventil 40 führenden Zweig des Gestänges 49 Zeitschaltmittel 50
und in die zu den Steuerventilen 42 und 43 führenden Zweige Zeitschaltmittel 51 gelegt sind. Ist die
Wirkverbindung 49 ein mechanisches Koppelgestänge, so können die Zeitschaltmittel 50 und 51 aus
Federspeichern und Zahnradgetrieben in einer Art und Weise aufgebaut sein, die sich aus der geforderten
Funktion für den Fachmann ergibt. Handelt es sich bei der Wirkverbindung 49 um eine elektrische Verbindung,
so haben die Zeitschaltmittel 50 und 51 die Gestalt von Haltekreisen mit einstellbaren Zeitkonstanten.
Die Zeitschaltmittel 50 öffnen nach einer Betätigung
der Betätigungsplatte 34 das Steuerventil 40 auf eine Zeitdauer, welche zur Entleerung des Mischbehälters 41
über den Brausenkopf 49 gerade ausreicht, unabhängig davon, ob die Betätigungsplatte 34 für einen kurzen
oder für einen bedeutend längeren Zeitraum niedergedrückt wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform
können das Steuerventil 40 und die Zeitschaltmittel 50 auch durch einen Ventilmechanismus innerhalb des
Mischbehälters 41 ersetzt werden, wie er von Toiletten-Schwemmkästen bekannt ist.
Die Zeitschaltmittel 51 öffnen die Steuerventile 42 und 43 mit einer bestimmten Zeitverzögerung nach
Niederdrücken der Betätigungsplatte 34 auf eine bestimmte Zeitdauer, derart, daß nach Entleerung des
Mischbehälters 41 für das nächste Arbeitsspiel der Befeuchtungseinrichtung ein Desinfektionslösungsansatz
vorbereitet wird.
Schließlich sei noch bemerkt, daß die Wasser- und Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung Verbindungen
zu mindestens einem für mehrere Einrichtungen vorgesehenen Zentralbehälter haben kann, von welchem
mittels Pumpe oder durch Schwerkraft Wasser und/oder Desinfektionsflüssigkeit zuführbar ist, so daß
eine Zentralversorgung möglich ist welche die Überwachung des ordnungsgemäßen Betriebs erleichtert
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen Trägers, insbesondere eines
Papiers, Vlieses oder Tuches, mit einer Wasser- und Desinfektionsmittel-Zuführungseinrichtung, unter
deren Auslaß sich ein Auffangbehälter befindet, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Auffangbehälter (7) eine überflutbare und/oder perforierte, zur Abstützung des zu befeuchtenden
Trägers dienende Betätigungsplatte oder -schale (1 bzw. 34) angeordnet ist auf deren für die Hand eines
Benutzers zugängliche Oberseite hin der Auslauf der Wasser- und Desinfektionsmittel-Zuführungseinrichtung
(12,11, 20,13,14 bzw. 12,44,42,43,41,40,
39) gerichtet ist und welche zum Zwecke der Aufsteuerung der Wasser- und Desinfektionsmittel-Zuführungseinrichtung
niederdrückbar ist
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die perforierte Betätigungsplatte oder
-schale (1 bzw. 34) vertikal bewegbar an dem Auffangbehälter (7) geführt (5, 6) ist und mit
Steuerventilmitteln (11, 13 bzw. 40, 42, 43) der Wasser- und Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung
mechanisch oder elektrisch gekoppelt (9, 10 bzw. 49,50,51) ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur federnden Abstützung und
Führung der perforierten Betätigungsschale (1) zwischen dieser und dem Auffangbehälter (7)
Führungsstangen (6) und daran geführte Hülsen (5) vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser- und
Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung eine an dem Auffangbehälter (7) abnehmbar befestigte
Sprühdose (14) enthält, deren Zerstäuberventil (13) mit der Betätigungsplatte oder -schale (1) in
Wirkverbindung steht.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die perforierte Betätigungsplatte oder
-schale (1) einen auf das Zerstäuberveniil (13) einwirkenden Betätigungsarm oder Gabelansatz
(10) aufweist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser- und
Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung eine durch Niederdrücken der perforierten Betätigungsplatte
oder -schale (1) betätigten, mit einem Desinfektionsmittelbehälter (22) zusammenwirkende
Pumpe (21) enthält, deren Ausgang mit einer auf die Oberseite der Betätigungsplatte oder -schale
gerichteten Zerstäuberdüse verbunden ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser- und
Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung eine auf die Oberseite der Betätigungsplatte oder -schale (1)
gerichtete Wasserdüse (20) enthält, welche an eine Wasserzuleitung (12) angeschlossen ist, in der ein
durch einen Betätigungsarm oder eine Betätigungsgabel (9) der Betätigungsplatte oder -schale
betätigbares Ventil (11) liegt.
8. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die perforierte Betätigungsplatte
oder -schale (34) und die Steuermittel (42, 43) der Wasser- und Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung
Zeitschaltmittel (51) gelegt sind, derart, daß unabhängig von der Betätigungsdauer der Betätigungsplatte
oder -schale eine Aufsteuerung der Steuerventilmittel für eine vorgegebene Zeitdauer
erfolgt
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß die Wasser- und Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung
einen Mischbehälter (41) enthält in welche eine ein ersies Steuerventil (42) enthaltende Wasserzuleitung (12) und eine ein
zweites Steuerventil (43) enthaltende Desinfektionsmittelzuleitung
(44) einmünden und aus welchem eine ein drittes Steuerventil (40) enthaltende Desinfektionslösungsleitung ausmündet und zu einer
auf die Betätigungsplatte oder -schale (34) hin gerichtete Abgabevorrichtung (39) führt, daß ferner
die genannten Zeitschaltmittel (51) mit dem ersten und dem zweiten Steuerventil gekoppelt sind und
diese Ventile mit bestimmter zeitlicher Verzögerung für bestimmte Zeitdauer öffnen, während in eine
Koppelverbindung zwischen dem dritten Steuerventil und der Betätigungsplatte oder -schale weitere
Zeitschaltmittel (50) gelegt sind, welche nach Auslösung vermittels der Betätigungsplatte oder
-schale unabhängig von der Betätigungsdauer eine kurzzeitige Öffnung des drittten Steuerventiles
während der Verzögerungszeit der erstgenannten Zeitschaltmittel (51) herbeiführen.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet
daß die Desänfektionsmittelzuleitung (44) aus einem Vorratsbehälter (45) ausmündet, der einen
Schwimmerinechanismus (47, 46) enthält welcher mit einem in der Wasserzuleitung (12) liegenden
Sperrventil (48) gekuppelt ist und dieses bei nicht mehr ausreichend gefülltem Desinfektionsmittel-Vorratsbehälter
schließt.
J5
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser- und Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung eine auf
das Vorhandensein eines ausreichenden Desinfektionsmittelvorrats ansprechende Fühlereinrichtung
(24, 25 bzw. 27, 28, 30, 31) enthält, welche mit unmittelbar oder mittelbar auf die Betätigungsplatte
oder -schale (1 bzw. 34) einwirkenden Verriegelungsvorrichtungen (26) in Wirkverbindung steht.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser- und
Desinfektionsmittelzuführungseinrichtung Verbindungen zu mindestens einem führ mehrere Einrichtungen
vorgesehenen Zentralbehälter hat, von welchem mittels Pumpe oder durch Schwerkraft
Wasser und/oder Desinfektionsflüssigkeit zuführbar ist.
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|---|---|---|---|
| DE19742451755 DE2451755C3 (de) | 1974-10-31 | 1974-10-31 | Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen Trägers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742451755 DE2451755C3 (de) | 1974-10-31 | 1974-10-31 | Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen Trägers |
Publications (3)
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| DE2451755A1 DE2451755A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2451755B2 DE2451755B2 (de) | 1978-01-19 |
| DE2451755C3 true DE2451755C3 (de) | 1978-09-14 |
Family
ID=5929706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742451755 Expired DE2451755C3 (de) | 1974-10-31 | 1974-10-31 | Einrichtung zur Befeuchtung von Abschnitten eines saugfähigen Trägers |
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Families Citing this family (3)
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| US4997629A (en) * | 1990-03-29 | 1991-03-05 | Paul Marchand | Assembly for the disinfecting of toothbrush |
| DE19920685A1 (de) * | 1999-05-05 | 2000-11-23 | Robert Graue | Zerstäuber-Behältnis |
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1974
- 1974-10-31 DE DE19742451755 patent/DE2451755C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2451755A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2451755B2 (de) | 1978-01-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |