DE2450365C3 - Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken eines elektrolytisch verzinnten und aufgeschmolzenen Stahlbandes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken eines elektrolytisch verzinnten und aufgeschmolzenen StahlbandesInfo
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- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Abschrecken eines elektrolytisch verzinnten und
aufgeschmolzenen Stahlbandes durch beidseitiges Beaufschlagen mit Strahlen der Abschreckflüssigkeit von
großer Durchsatzmenge und hohem Druck in einem Abschreckbad unterhalb der Badoberfläche in waagerechter
Ebene, und eine Vorrichtung insbesondere zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die Oberfläche der galvanisierten Schicht eines nach dem bekannten kontinuierlichen elektrolytischen Verfahren
verzinnten Stahlbandes ist matt und besitzt keinen Glanz. Um der Oberfläche dieser Verzinnung
Glanz zu verleihen, wird üblicherweise ein Verfahren angewandt, bei dem das Stahlband in einem Durchlauf-Glühofen
zur schnellen Anschmelzung der Verzinnung erhitzt und unmittelbar darauf in einen Abschreckbehälter
geleitet wird, um das Stahlband zum Erstarrenlassen des Verzinnungsüberzuges abzuschrecken.
Wenn das Abschrecken jedoch mangelhaft durchgeführt wird, bilden sich auf der Oberfläche der
Verzinnung des Stahlbandes Verunreinigungsmuster, die wie angetrocknete Schmutzwasserflecken (im
folgenden als »Abschreckflecken« bezeichnet) aussehen, wodurch der wirtschaftliche Wert des verzinnten
Stahlbandes erheblich beeinträchtigt wird.
Die Abschreckflecken bilden sich auf einer ungleichmäßig abgeschreckten Verzinnung wegen der unregelmäßigen
Abschreckgeschwindigkeit infolge eines ungleichmäßigen Kontaktes zwischen dem Stahlband und
der Abschreckflüssigkeit, welcher durch Oberflächenturbulenz der Abschreckflüssigkeit im Abschreckbehälter
beim Einführen des Stahlbandes, durch Spritzer der Abschreckflüssigkeit auf dem Band und durch ungleichmäßige
Ablagerung des beim Abschrecken gebildeten Dampffilms auf dem Band hervorgerufen wird.
Außerdem bildet die Verzinnungsschicht auf dem
Außerdem bildet die Verzinnungsschicht auf dem
so Stahlband beim Anschmelzen eine Legierungsschicht aus Zinn und Eisen, wobei es erforderlich ist, um eine
ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten, diese Legierungsschicht möglichst gleichmäßig
und dicht auszubilden. Deshalb sollte eine gewisse Zeitspanne zur Verfügung stehen, um eine fortschreitende
Bildung dieser Legierungsschicht zu erreichen. Mit anderen Worten: Es ist bis zu einem gewissen Grad
eine Verlangsamung der Abschreckgeschwindigkeit des Bandes erforderlich. Andererseits ist jedoch eine
Erhöhung der Abschreckgeschwindigkeit für die Beschleunigung des Abschreckstraßengeschwindigkeit für
die Beschleunigung des Abschreckstraßenbetriebes notwendig.
Aus der US-PS 30 27 308 ist das eingangs genannte Verfahren bekannt. Dabei werden galvanisch mit einem
Metallüberzug versehene Metallbänder in ein Abschreckbad eingeführt, in welchem sie unmittelbar nach
ihrem Eintauchen von Unterwasserflüssigkeits-Strahlen
beidseitig beaufschlagt werden. Der Eintauchbereich der Vorrichtung zur Durchführung dieses bekannten
Verfahrens ist so ausgebildet, daß Turbulenzen vermieden werden. Infolgedessen wird eine gleichmäßige
Abkühlung bzw. Abschreckung des in die Flüssigkeit einlaufenden Metallbandes gewährleistet. Das Auftreten
von störenden »Abschreckflecken« wird auf diese Weise weitgehendst verhindert
Bei elektrolytisch verzinnten und aufgeschmolzenen Stahlbändern wird jedoch neben dem Fehlen von
»Abschreckflecken« auch noch eine hohe Korrosionsbeständigkeit gefordert, die dadurch entsteht, daß der
Zinnüberzug mit dem Stahlband in der Grenzschicht eine Legierung bildet Eine solche Legierungsbildung
wird durch schnelles Abkühlen, wie es bei dem bekannten Verfahren vorgenommen wird, gehindert so
daß die Korrosionsbeständigkeit der mit diesem Verfahren hergestellten Stahlbänder zu wünschen übrig
läßt. Ein weiterer Nachteil des bekannten Verfahrens liegt in der konstruktiven Aufwendigkeit der Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens.
Aus der DE-AS 11 67 149 ist ein Abschreckverfahren
für Metallbänder, die galvanisch mit einem Metallüberzug versehen werden, der durch Erhitzung aufgeschmolzen
und anschließend durch Abschrecken mit einer Flüssigkeit zum Erstarren gebracht wird, bekannt Das
Abschrecken geschieht dadurch, daß auf das noch heiße die Aufschmelzanlage verlassende Metallband die
Abschreckflüssigkeit in Form eines sich über die gesamte Bandbreite erstreckenden Strahles oder
Schwalles gerichtet wird. Durch das Zuführen von strömender Abschreckflüssigkeit soll vermieden werden,
daß das noch heiße Band einer unter Druck stehenden Abschreckflüssigkeit ausgesetzt wird. Durch
die Abschreckung mit einer strömenden Abschreckflüssigkeit soll eine gleichmäßige Wärmeabfuhr gesichert
und eine Dampfbildung vermieden werden. Nachdem das Metallband auf diese Weise abgeschreckt worden
ist, läuft es in einen Abschreckflüssigkeitsbehälter ein. Bevor das Metallband in diesen Behälter einläuft, ist
jedoch der Metallüberzug bereits erstarrt.
In dieser Druckschrift wird ausgeführt, daß der Metallüberzug hinsichtlich Glanz besser ist, als wenn er
in einem Flüssigkeitsbad zum Erstarren gebracht würde. Der Metallüberzug der beaufschlagten Seite erhält ein
besonders gleichmäßiges, mattes Aussehen. Man erhält also mit diesem bekannten Verfahren keine Metailbänder
mit glänzender, verzinnter Oberfläche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte Verfahren derart weiterzubilden,
daß mit ihm fleckenlose und korrosionsbeständige elektrolytisch verzinnte und aufgeschmolzene Stahlbänder
hergestellt werden können, und eine Vorrichtung zur Herstellung solcher Stahlbänder anzugeben.
Diese Aufgabe wird in bezug auf das Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Band
zusätzlich über der Badoberfläche einem langsamen Abschreckschritt durch beidseitiges Aufsprühen von
Flüssigkeit in Form von Nebel oder in der gleichen waagerechten Ebene geführte Hochdruckstrahlen unterzogen
wird.
Aufgrund des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es nunmehr möglich, elektrolytisch verzinnte und aufgeschmolzene
Stahlbänder herzustellen, die sowohl eine glänzende, fleckenfreie Oberfläche aufweisen und sich
durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit auszeichnen.
Um der Oberfläche eines kontinuierlich elektrolytisch verzinnten Stahlbandes in bekannter Weise Glanz zu
verleihen, wird das Band in einem Durchlauf-Glühofen erhitzt um die Zinnschicht anzuschmelzen, die dann
durch unmittelbar darauffolgendes Abschrecken des Bandes verfestigt bzw. zum Erstarren gebracht wird.
Wenn das Band nicht über seine Gesamtbreite hinweg gleichmäßig abgeschreckt wird, wird auch die Zinnschicht
nicht gleichmäßig abgeschreckt so daß auf ihrer Oberfläche die Abschreckflecken entstehen. Diese
Abschreckflecken entstehen in der Anfangsphase der Abschreckung. Die Korrosionsbeständigkeit des kontinuierlich
elektrolytisch verzinnten Stahlbandes wird andererseits dadurch verbessert daß beim Erhitzen des
Bandes und Anschmelzen der Verzinnung eine gleichmäßige und dichte Legierungsschicht aus Eisen und
Zinn gebildet wird. Zur Gewährleistung ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit wird daher erfindungsgemäß
der Abschreckgrad des Bandes in der Anfangsphase der Abschreckung vermindert um die fortschreitende
Bildung der Legierungsschicht hervorzurufen.
Gemäß der Erfindung können durch ein zweistufiges Verfahren elektrolytisch verzinnte und aufgeschmolzene
Stahlbänder kontinuierlich so abgeschreckt werden, daß die beiden zunächst unvereinbar erscheinenden
Forderungen, nämlich Fleckenlosigkeit und Korrosionsbeständigkeit zugleich erfüllt werden.
Erfindungsgemäß wird vor dem Eintritt des kontinuierlich elektrolytisch verzinnten Stahlbandes mit seiner
in einem Durchlauf-Glühofen angeschmolzenen Verzinnung in die in einem Abschreckflüssigkeitsbehälter
jo befindliche Abschreckflüssigkeit auf beide Seiten des
Bandes über dessen Gesamtbreite hinweg ein Abschreckflüssigkeitsnebel oder ein Strom einer unter
hohem Druck stehenden Abschreckflüssigkeit gleichmäßig in jeweils der gleichen waagerechten Ebene
aufgesprüht wodurch das Band an der Luft über der Oberfläche der im Abschreckflüssigkeiisbehälter befindlichen
Flüssigkeit langsam abgeschreckt wird. Anschließend wird unterhalb der Oberfläche der im
Abschreckflüssigkeitsbehälter befindlichen Flüssigkeit ein Abschreckflüssigkeits-Sprühstrahl mit hohem Druck
und großer Durchsatzmenge auf das in diese Flüssigkeit im Abschreckflüssigkeitsbehälter einlaufende Band auf
dessen beide Seiten gleichmäßig über seine Gesamtbreite und in gleicher waagerechter Ebene aufgesprüht,
π wodurch das Band schnell abgeschreckt wird.
Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird beim ersten Abschreckschritt die
Flüssigkeit unter einem Druck von 2 bis 20 bar gegen das Band gespritzt. Liegt der Flüssigkeitsdruck in
diesem Bereich, so werden sehr gute Ergebnisse erzielt. Bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Verfahrens besitzt die beim zweiten Abschreckschritt verwendete Flüssigkeit in einem Abschreckflüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohr
einen Druck von 4 bis 10 bar. Mit einem Flüssigkeitsdruck beim zweiten Abschreckschritt innerhalb dieses Bereiches werden
besonders gute Ergebnisse erzielt.
Bei einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken von elektrolytisch verzinntem und aufge-
bo schmolzenem Stahlband, mit einem Abschreckbadbehälter,
mit zwei unter der Badoberfläche angeordneten Flüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohren, die im wesentlichen
symmetrisch beidseitig des Bandes angeordnet sind, wobei in den Rohren zu beiden Seiten de« Bandes
M in der gleichen waagerechten Ebene unter der Oberfläche der Abschreckflüssigkeit liegend mehrere
öffnungen vorgesehen sind, durch die die Hochdruck-Abschreckflüssiekeitsstrahlen
auf das sich praktisch
lotrecht bewegende Band austragbar sind, wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch zwei in der
gleichen waagerechten Ebene beidseitig des Bandes oberhalb des Abschreckflüssigkeitsbehälters angeordnete
Druckluftspeicher mit mehreren Sprühdüsen tür den Abschreckflüssigkeitsnebel, deren jede mit einer
Flüssigkeit szutührleitung und einer Verbindung zu den Druckluftspeichern versehen ist, wobei die Sprühdüsen
in einer Winkellage zwischen 90° und 45° aufwärts gegen das Band gerichtet sind.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann ein elektrolytisch verzinntes und aufgeschmolzenes Stahlband
in zwei Abschreckstufen abgeschreckt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der erste Abschreckschritt mit niedriger Abschreckgeschwindigkeit
in der Anfangssiufe des Abschreckens nach dem Anschmelzen der Verzinnung des kontinuierlich
elektrolytisch verzinnten Stahlbandes in einem Durchlauf-Glühofen durchgeführt, während anschließend
in einer zweiten Stufe des Abschreckvorganges der zweite Abschreckschritt mit hoher Geschwindigkeit
bzw. hohem Wirkungsgrad durchgeführt wird.
Eine andere Lösung dieser Aufgabe bei einer solchen Vorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäß aus durch
zwei Abschreckflüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohre, die beidseitig des Bandes in der gleichen waagerechten
Ebene oberhalb des Abschreckflüssigkeitsbehälters angeordnet sind und mehrere Sprühdüsen zum Austragen
von Hochdruck-Abschreckflüssigkeitsstrahlen aufweisen, die in einem Winkelbereich zwischen einer
parallel zum Band aufwärts gerichteten Stellung und unter 45° aufwärts gegen das sich praktisch lotrecht in
der Nähe der Sprühdüsen bewegende Band gerichteten Stellung angeordnet sind, sowie durch zwei an den
beiden Zufuhrrohren zu beiden Seiten des Bandes angebrachte Leitplatten, welche die über die Sprühdüsen
auf das Band zu spritzende Hochdruck-Abschreckflüssigkeit gegen das Band leiten und die eine größere
Breite besitzen als das Band und deren obere Enden in Richtung auf das Band abgebogen sind und mit ihren
Oberseiten in der gleichen waagerechten Ebene liegt
Auch mit dieser Vorrichtung läßt sich in vorteilhafter
Weise zunächst ein erster Abschreckschritt mit niedriger Abschreckgeschwindigkeit und anschließend
ein zweiter Abschreckschritt mit hoher Geschwindigkeit bzw. hohem Wirkungsgrad durchführen.
Erfindungsgemäß sind die verschiedenen Sprühdüsen jeweils in der gleichen waagerechten Ebene über der
Oberfläche der im Abschreckflüssigkeitsbehälter befindlichen Abschreckflüssigkeit angeordnet und gegen
beide Seiten des Bandes gerichtet, wobei der Abschreckflüssigkeitsbehälter seinerseits unter dem
Durchlauf-Glühofen angeordnet ist. Der genannte erste Abschreckschritt wird wie folgt durchgeführt: Bevor das
Band, dessen Verzinnung im Glühofen angeschmolzen wurde, praktisch lotrecht abwärts in die im Abschreckflüssigkeitsbehälter
befindliche Abschreckflüssigkeit hineinläuft, wird über die Sprühdüsen an der Luft über
der Oberfläche der Abschreckflüssigkeit ein Abschreckflüssigkeitsnebel
oder ein Abschreckflüssigkeitsstrahl mit hohem Druck auf beide Seiten des Bandes über
dessen Gesamtbreite hinweg und gleichmäßig in der gleichen waagerechten Ebene aufgesprüht
Ferner sind außerdem die verschiedenen Tauchdüsen in der gleichen waagerechten Ebene unter der
Oberfläche der Abschreckflüssigkeit im Abschreckbehälter angeordnet und gegen beide Seiten des
einlaufenden Bandes gerichtet Der zweite Abschreckschritt wird dabei in der Weise durchgeführt, daß die
Flüssigkeit mit hohem Druck und in großer Durchsat?- men^L über die Tauchdüsen in der gleichen waagerechten
Ebene gleichmäßig innerhalb der Abschreckflüssigkeit gegen beide Seiten des Bandes und über dessen
GesamtbrWtfc hinweg gespritzt wird, wenn das Band
nach der erctcn Abschreckung in die im Abschreckflüssigkeitsbehälter
enthaltene Abschreckflüssigkeit einläuft.
ίο Zum Abschrecken kann Wasser, öl oder ein anderes
füi^sig ^s Abschreckmediurn verwendet werden, doch ist
in der Praxis Wasser am besten als Abschreckflüssigkeit geeignet. Zur Erzielung guter Ergebnisse wird eine
Hochd>.ick-Abschreckflüssigkeit mit einem Druck von
2—20 bar in der Zuführleitung für die beiden Abschreckschritte
empfohlen.
Wie erwähnt, sind Abschreckflecken einer ungleichmäßigen Abschreckung in der ersten Abschreckstufe
zuzuschreiben, die z. B. durch Oberflächenturbulenzen
2ü der Abschreckflüssigkeit im Abschreckflüssigkeitsbehälter infolge des einlaufenden Bandes, durch Spritzer
der Abschreckflüssigkeit auf dem Band und durch einer ungleichmäßig verteilten Dampffilm auf dem Band
hervorgerufen wird. Da jedoch beim ersten Abschreck· schritt bei der Erfindung beide Seiten des Bandes übet
seine Gesamtbreite hinweg und in einer einziger waagerechten Ebene gleichmäßig abgeschreckt werden
wird die Bildung von Abschreckflecken vollkommer verhindert. Außerdem beeinträchtigt die niedrige
Abschreckgeschwindigkeit beim ersten Abschreckschritt nicht die Bildung einer Legierungsschicht in dei
Verzinnung, so daß eine ausgezeichnete Konosionsbeständigkeit
erzielt werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden irr folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrie ben. Es zeigt
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden irr folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrie ben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Schnittdarstellung eine; Beispiels für eine Vorrichtung zur Durchführung de<
erfindungsgemäßen Verfahrens,
to F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A 'in F i g. 1,
Fig.3 einen in vergrößertem Maßstab gehaltener
Schnitt durch eine Düse zum Zerstäuben und Aufsprii hen von Abschreckflüssigkeit,
F i g. 4 eine Schnitt-Seitenansicht einer anderer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßer
Verfahrens und
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie B-B'\n F i g. 4.
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie B-B'\n F i g. 4.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der erste Abschreckschritt mit einem Abschreckflüssigkeitsnebe;
gemäß der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Weise durchgeführt In den F i g. 1 bis 3 sind ein kontinuierlich
elektrolytisch verzinntes Stahlband 1, das sich ir Richtung der Pfeile bewegt ein Durchlauf-Glühofen '<.
und ein Abschreckflüssigkeitsbehälter 3 mit einerr Einlaß 3a und einem Auslaß 3b für die Abschreckflüssigkeit
dargestellt Die Abschreckflüssigkeit wird über der Einlaß 3a zugeführt, und sie fließt nach dem Auffüller
des Abschreckflüssigkeitsbehälters 3 über den AuslaC 3b ab. Bei 4 ist eine Senkwalze dargestellt, die mit Hilfe
von wasserdichten Lagern im Behälter 3 gelagert ist Gemäß F i g. 3 sind eine Flüssigkeitszuführleitung 5 füi
zu einem Nebel zu zerstäubender Abschreckflüssigkeii sowie ein Druckluftspeicher 6 mit einem Druckluftzuführrohr
6a vorgesehen. Eine Sprühdüse 7 dient zuit Herstellen und Versprühen von AbschreckflüssigkeitE-nebel.
Gemäß F ig. 3 wird Druckluft über da;
Ziiführrohr 6a in den Speicher 6 eingeleitet. Abschreckflüssigkeit
wird über die Flüssigkeitszuführleitung 5 der
Sprühdüse 7 zugeführt. Die /-.bschnickflussigkeit wird in
der Sprühdüse 7 durch die Druckluft zerstäubt, so daß ein Absuii.eckflüssigkeitsnebel in Form eines Hocligeschwindigkeitsstiahls
unter dem Druck der Druckluft aus dor Sprühdüse 7 ausgesprüht wird.
An den beiden Druckluftspeichern 6 zu beiden Seiten des Bandes I sind jeweils in der gleichen Ebene
oberhalb der Oberfläche der im Abschreckflüssigkeitsbehälier 3 enthaltenen Abschreckflüssigkeit mehrere
Sprühdüsen 7 in der Weise angebracht, daß sie einen Winkel in der Größenordnung von 90° und 45° aufwärts
zu dem nahezu lotrecht laufenden Band 1 festlegen. Gemäß Fig. 2 sind an jeder Seite beispielsweise drr;
Sprühdüsen 7 vorgesehen. Die Anzahl der Sprühdüsen 7 kann zweckmäßig so gewählt weiden, daß der Nebel
gleichmäßig auf beide Seiten des Bandes 1 über dessen Gesamtbreite hinweg gesprüht wird. Im Abschreckflüssigkeitsbehälter
3 ist ein unter der Fiüssigkeitsoberfläche befindliches Abschreckflüssigkeits-Hochdruckzuführrohr
8 zu Tauchdüsen 9 vorgesehen, durch welche Abschreckflüssigkeit mit hohem Druck ausgetragen
wird. An jedem der beiden Hochdruckzuführrohre 8 zu beiden Seiten des Bandes 1 sind jeweils mehrere
Tauchdüsen 9 in der gleichen waagerechten Ebene unter der Oberfläche der Abschreckflüssigkeit im Behälter 3
so angeordnet, daß sie einen Winkel im Bereich von 90° und 45° aufwärts relativ zu dem nahezu lotrecht
laufenden Band 1 festlegen. Die Zahl der Tauchdüsen 9 kann ebenso wie die Zahl der Sprühdüsen 7 entsprechend
gewählt werden.
Das nahezu senkrecht nach unten laufende, kontinuierlich
elektrolytisch verzinnte Stahlband 1, dessen Verzinnung im Durchlauf-Glühofen 2 durch Erwärmung
auf etwa 240—3000C angeschmolzen wurde, wird dann
einer ersten bzw. anfänglichen Abschreckung unterworfen, bei welcher ein Flüssigkeitsnebel an der Luft über
die Oberfläche der Abschreckflüssigkeit im Behälter 3 durch die Sprühdüsen 7 gegen das Band 1 gerichtet wird.
Wie erwähnt, sind die Sprühdüsen 7 zu beiden Seiten des Bands 1 jeweils in der gleichen waagerechten Ebene
angeordnet, so daß die sehr fein zerstäubte Abschreckflüssigkeit in diesen Ebenen gleichmäßig über die
gesamte Breite des Bands 1 hinweg gegen dieses gesprüht wird, wobei beide Seiten des Bands 1 beim
ersten Abschreckschritt ohne Ungleichmäßigkeiten über die Gesamtbreite hinweg gleichmäßig abge
schreckt werden. Auf diese Weise kann die Entstehung von Abschreckflecken vollständig verhindert werden.
Da außerdem die Abschreckung an der Luft erfolgt und die Abschreckgeschwindigkeit gering ist, wird die
Bildung einer Legierungsschicht in der Verzinnung nicht behindert Infolgedessen kann eine ausgezeichnete
Korrosionsbeständigkeit gewährleistet werden.
Das Band 1 läuft sodann unmittelbar in die Abschreckflüssigkeit im Abschreckbehälter 3 hinein, um
dabei beim zweiten bzw. letzten Abschreckschritt mit hoher Abschreckgeschwindigkeit auf eine vorbestimmte Temperatur abgeschreckt zu werden. Dabei wird
unter der Oberfläche der Abschreckflüssigkeit aus den Tauchdüsen 9 ein Flüssigkeitsstrahl mii hohem Druck
und großer Durchsatzmenge gegen das Band 1 gerichtet Hierauf wird das Band, das um die Senkwalze
4 herum aus dem Behälter 3 herausläuft, zu den weiteren Bearbeitungsvorgängen überführt Es hat sich gezeigt,
daß ein Druck .von 2—20 bar, vorzugsweise von 4—10 bar, der mit hohem Druck und großer Durchsatzmenge zugeführten Abschreckflüssigkeit im Zufuhrrohr
8 gute Ergebnisse liefert. Wie erwähnt, sind die Tauchdüsen 9 zu beiden Seiten des Bands 1 jeweils in
der gleichen waagerechten Ebene angeordnet. Beim
Ί zweiten Abschreckschritt wird daher das Band 1 nicht
nur mit der im Behälter 3 enthaltenen Abschreckflüssigkeit, sondern auch mit der über die Tauchdüsen 9 mit
hohem Druck und in großer Durchsatzmenge ausgespritzten Abschreckflüssigkeit in Berührung gebracht.
ίο Das Band 1 wird somit mit hoher Geschwindigkeit
abgeschreckt, so daß die Abschreckstraße mit hoher Geschwindigkeit arbeiten kann. Da jedoch die Abschreckflecken
nur beim ersten oder anfänglichen Absohreckschritt hervorgerufen werden können, führt
:3 e-iic Erhöhung der Abschreckgeschwindigkeit beim
zweiten Schritt nicht zu der Gefahr einer Bildung von Abschreckflecken und einer Beeinträchtigung der
Korrosionsbeständigkeit. Außerdem kann dabei die Abschreckwirkung erforderlichenfalls weiter erhöht
2υ werden, indem der aus den Sprühdüsen 7 austretende
Abschrcckfühsigkeitsnebel auf eine niedrigere Temperatur
eingestellt wird als die aus den Tauchdüsen 9 auszuspritzende Abschreckflüssigkeit.
B e i s ρ i e I 2
Bei diesem Beispiel erfolgt der genannte erste Abschreckschritt gemäß den Fig. 4 und 5 mit
Hochdruck-Abschreckflüssigkeit. Dieses Beispiel entspricht dem Beispiel 1 mit dem Unterschied, daß beim
ersten Abschreckschritt der Flüssigkeitsnebel gemäß Beispiel 1 durch Hochdru^k-Abschreckfliissigkeit ersetzt
wird. Die folgende Beschreibung bezieht sich daher auf die von Beispiel 1 abweichenden Maßnahmen,
Gemäß den F i g. 4 und 5 sind ein Abschreckflüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohr
6t und Sprühdüsen 71 zum Verspritzen von Hochdruck-Abschreckflüssigkeit vorgesehen.
An jedem der beiden Zufuhrrohre 61 sind zu beiden Seiten des Bands 1 in der gleichen waagerechten
Ebene über der Oberfläche der im Abschreckbehälter 3 enthaltenen Abschreckflüssigkeit mehrere Sprühdüsen
7i in der Weise angebracht, daß sie zwischen einer aufwärts parallel zum Band 1 gerichteten Stellung und
einer unter 45° aufwärts zu dem praktisch lotrecht laufenden Band 1 liegenden Stellung ausgerichtet sind.
Gemäß Fig.5 sind an jeder Seite drei Sprühdüsen 71
angeordnet, doch kann die Zahl der Sprühdüsen 71
zweckmäßig so gewählt werden, daß die Abschreckflüssigkeit mit hohem Druck gleichmäßig auf beide Seiten
des Bands 1 über dessen Gesamtbreite hinweg aufgespritzt wird. Es hat sich herausgestellt, daß ein
Druck von 2—20 bar der Abschreckflüssigkeit im Zufuhrrohr 61 gute Ergebnisse liefert Bei 72 ist eine
Leitplatte für die aus den Sprühdüsen 71 austretende Hochdruck-Abschreckflüssigkeit dargestellt Gemäß
;5 Fig.4 ist das obere Ende jeder Lettplatte 72 auf das
nahezu lotrecht laufende Band 1 hin abgebogen, und die
beiden Leitplatten liegen mit ihren obersten Enden praktisch in der gleichen Ebene. Gemäß F i g. 5 ist die
Leitplatte 72 etwas breiter als das Band 1. Außerdem sind die Leitplatten 72 symmetrisch an jeweils einem der
Zufuhrrohre 61 für Hochdruck-Abschreckflüssigkeit zu beiden Seiten des Bands 1 befestigt
Das kontinuierlich elektrolytisch verzinnte Stahlband 1, dessen Verzinnung im Durchlauf-Glühofen 2 durch
Erhitzung auf etwa 240—300° C angeschmolzen worden
ist, läuft praktisch lotrecht abwärts, wobei die erste bzw.
anfängliche Abschreckung des Bands 1 mit der Hochdruck-Abschreckflüssigkeit an der Luft über der
Oberfläche der Abschreckflüssigkeit iin Behälter 3 erfolgt. Dabei wird die Hochdruck-Abschreckflüssigkeit
durch die Spriihdüsen 71 gleichmäßig über die Gesamtbreite des Bands 1 hinweg auf dessen beide
Seiten gerichtet, wobei die Flüssigkeit durch die Leitplatten 72 spritzerfrei als gleichmäßiger Vorhang
gegen das Band 1 geleitet wird, so daß das Band 1 bei der anfänglichen Abschreckung ohne jegliche Ungleichmäßigkeit
über seine Gesamtbreite hinweg gleichförmig abgeschreckt wird, wodurch die Entstehung von
Abschreckflecken vollständig verhindert wird. Da die Abschreckung außerdem an der Luft erfolgt, ist die
Abschreckgeschwindigkeit niedrig, so daß die Bildung einer Legierungsschicht in der Verzinnung nicht
behindert wird. Infolgedessen kann eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit gewährleistet werden.
Sodann läuft das Band 1 in die im Abschreckbehälter 3 enthaltene Abschreckflüssigkeit ein, wobei es dem
zweiten bzw. letzten Abschreckschritt unterworfen wird. Da jedoch beim zweiten Abschreckschritt die
gleiche Vorrichtung und das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 angewandt werden, wird auf eine nähere
Erläuterung dieser Vorrichtung und dieses Verfahrens verzichtet. Zudem kann die Abschreckwirkung wie beim
Beispiel 1 dadurch weiter verstärkt werden, daß die Temperatur der über die Sprühdüsen 71 auszuspritzenden
Abschreckflüssigkeit unter diejenige der Abschreckflüssigkeit eingestellt wird, die durch die
Tauchdüsen 9 ausgestoßen wird.
Wie vorstehend erläutert, ist es beim erfindungsgemäßen Verfahren und mit der erfindungsgemäßen
i" Vorrichtung möglich, beim Abschrecken eines kontinuierlich
elektrolytisch verzinnten Stahlbands, dessen Verzinnung durch Erwärmung angeschmolzen wurde,
die Bildung von Abschreckflecken vollständig zu vermeiden und der Verzinnung des Bands eine
ausgeze 'hnete Korrosionsbeständigkeit sowie einen vorzüglichen Glanz zu verleihen. Außerdem bieiei mc
Erfindung weitere wertvolle industrielle Vorteile, etwa die Verwirklichung einer Hochgeschwindigkeits-Abschreckstraße
und die einfache Durchführung des Verfahrens in einer vergleichsweise kostensparenden
Anlage.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum kontinuierlichen Abschrecken eines elektrolytisch verzinnten und aufgeschmolzenen
Stahlbandes durch beidseitiges Beaufschlagen mit Strahlen der Abschreckflüssigkeit von großer
Durchsatzmenge und hohem Druck in einem Abschreckbad unterhalb der Badoberfläche in
waagerechter Ebene, dadurch gekennzeichnet,
daß das Band zusätzlich über der Badoberfläche einem langsamen Abschreckschi itt durch
beidseitiges Aufsprühen von Flüssigkeit in Form von Nebel oder in der gleichen waagerechten Ebene
geführte Hochdruckstrahlen unterzogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim ersten Abschreckschritt die
Flüssigkeit unter einem Druck von 2 bis 20 bar gegen das Band gespritzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beim zweiten Abschreckschritt
verwendete Flüssigkeit in einem Abschreckflüssigkeit-Hochdruckzufuhrrohr einen Druck von 4
bis 10 bar besitzt
4. Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken von elektrolytisch verzinntem und aufgeschmolzenem
Stahlband, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, mit einem
Abschreckbadbehälter, mit zwei unter der Badoberfläche angeordneten Flüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohren,
die im wesentlichen symmetrisch beidseitig des Bandes angeordnet sind, wobei in den Rohren zu
beiden Seiten des Bandes in der gleichen waagerechten Ebene unter der Oberfläche der Abschreckflüssigkeit
liegend mehrere öffnungen vorgesehen sind, durch die die Hochdruck-Abschreckflüssigkeitsstrahlen
auf das sich praktisch lotrecht bewegende Band austragbar sind, gekennzeichnet durch zwei in
der gleichen waagerechten Ebene beidseitig des Bandes (1) oberhalb des Abschreckflüssigkeitsbehälters
(3) angeordnete Druckspeicher (6) mit mehreren Sprühdüsen (7) für den Abschreckflüssigkeitsnebel,
deren jede mit einer Flüssigkeitszuführleitung (5) und einer Verbindung zu den Druckluftspeichern (6)
versehen ist, wobei die Sprühdüsen (7) in einer Winkellage zwischen 90° und 45° aufwärts gegen
das Band (1) gerichtet sind.
5. Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken von elektrolytisch verzinntem und aufgeschmolzenem
Stahlband, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, mit einem
Abschreckbadbehälter, mit zwei unter der Badoberfläche angeordneten Abschreckflüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohren,
die im wesentlichen symmetrisch beidseitig des lotrecht geführten Bandes angeordnet sind und mehrere öffnungen zum
Austragen der Abschreckflüssigkeit auf das Band aufweisen, wobei sich die Öffnungen in der gleichen
waagerechten Ebene befinden, gekennzeichnet durch zwei Abschreckflüssigkeits-Hochdruckzufuhrrohre
(61), die beidseitig des Bandes (1) in der gleichen waagerechten Ebene oberhalb des Abschreckflüssigkeitsbehälters
(3) angeordnet sind und mehrere Sprühdüsen (71) zum Austragen von Hochdruck-Abschreckflüssigkeitsstrahlen aufweisen,
die in einem Winkelbereich zwischen einer parallel zum Band aufwärts gerichteten Stellung und
unter 45° aufwärts gegen das sich praktisch lotrecht in der Nähe der Sprühdüsen (71) bewegende Band
gerichteten Stellung angeordnet sind, sowie durch zwei an den beiden Zufuhrrohren (61) zu beiden
Seiten des Bandes angebrachte Leitplatten (72), welche die über die Sprühdüsen auf das Band zu
spritzende Hochdruck-Abschreckflüssigkeit gegen das Band leiten und die eine größere Breite besitzen
als das Band und deren obere Enden in Richtung auf das Band abgebogen sind und mit ihren Oberseiten
in der gleichen waagerechten Ebene liegen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12336173A JPS549975B2 (de) | 1973-11-05 | 1973-11-05 | |
| JP12402073A JPS549976B2 (de) | 1973-11-06 | 1973-11-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2450365A1 DE2450365A1 (de) | 1975-05-15 |
| DE2450365B2 DE2450365B2 (de) | 1978-06-29 |
| DE2450365C3 true DE2450365C3 (de) | 1979-02-22 |
Family
ID=26460312
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