[go: up one dir, main page]

DE2164273A1 - Verfahren zum Tauchbeschichten von Draht - Google Patents

Verfahren zum Tauchbeschichten von Draht

Info

Publication number
DE2164273A1
DE2164273A1 DE19712164273 DE2164273A DE2164273A1 DE 2164273 A1 DE2164273 A1 DE 2164273A1 DE 19712164273 DE19712164273 DE 19712164273 DE 2164273 A DE2164273 A DE 2164273A DE 2164273 A1 DE2164273 A1 DE 2164273A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
gas
bath
zone
coating thickness
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712164273
Other languages
English (en)
Inventor
Mahlon Aubrey Stricker Charles Donald Monroeville Pa Harvey (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
USS Engineers and Consultants Inc
Original Assignee
USS Engineers and Consultants Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by USS Engineers and Consultants Inc filed Critical USS Engineers and Consultants Inc
Publication of DE2164273A1 publication Critical patent/DE2164273A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/14Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness
    • C23C2/16Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness using fluids under pressure, e.g. air knives
    • C23C2/18Removing excess of molten coatings from elongated material
    • C23C2/185Tubes; Wires

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Tauchbeschichten von Draht.
Die Erfindung ist auf ein Verfahren gerichtet, bei welchem zum Erzielen einer gleichmäßigen Überzugsdicke an einem aus einem Überzugsflüssigkeitsbad austretenden Draht ein Gasstrahl verwendet wird, welcher aus dem Spalt einer den Draht umschließenden Umfangsöffnung austritt, im wesentlichen senkrecht auf den Draht auftrifft im Bereich seiner Auftreffstelle am Draht eine den Draht umgebende Begrenzerzone bildet und sich
in zwei Haupt-Teilntrahlen unterteilt, von denen der eine zum Bad hin, der andere vom Bad weg ,gerichtet ist.
20982J/0676
Beim Tauchbeschichten von metallischem Faser- bzv/. Strangmaterial, von Band- bzw. Streifenmaterial, Blattmaterial, Draht etc. wird seit langem zum Abblasen überschüssigen Überzugsmetalls von der Oberfläche des Trägers die Wischoder Abstreifwirkung eines Gasstrahles ausgenutzt. Dieses Gasabstreifen wurde allgemein dazu verwendet, das Steuerelement für den ersten Wischgang zu unterstützen, welches bei der Behandlung von Draht die Form einer aus Asbest oder Holzkohle hergestellten, gesenkähnlichen Vorrichtung hatte. Neuerdings werden jedoch bei der Herstellung von Heißtauch-Metallüberzügen an Blatt- und Band- bzw. Streifenmaterial . nur geradlinig begrenzte Gasschaber bzw. Stärkenbegrenzer verwendet. Wenngleich diese Systemejin einigen Fällen zum Erzielen gleichmäßiger Uberzugdicken und glatter Überzüge leistungsfähig waren und im Vergleich zu mechanischen Abstreifverfahren merklich höhere Durchlaufgescliwindigkeiten ermöglichten, so hat doch das Gasschaben, bei Drahtmaterial bisher noch keine zufriedenstellendaiErgebnisse gebracht.
Die Leistungsfähigkeit des Gasabstreifverfahrens beim Behandeln von flachem Band- bzw. Streifenmaterial als auch
von Drahtmaterial ist nicht allein von mechanischen Faktoren, wie z.B. Strömungsmitteldruck an der Schaberauftreffstelle, ) Viskosität des flüssigen Überzugsmittels, Durchlaufgeschwindigkeit des Trägers etc. abhängig, sondern auch vom geometrischen Verhältnis zwischen dem Träger und'*der Abstreiferdüse. Die geometrischen Abweichungen zwischen einer Abstreiferöffnung und dem von ihr vollständig umschlossenen Träger (wie es bei der Behandlung von Draht erforderlich ist) führen bei der Drahtbearbeitung zu Schwierigkeiten, die beim Schlitzgasschaben flachen Bandbzw. Streifenmaterials gewöhnlich nicht auftreten und die sich in Form von in geringem Abstand aufeinanderfolgenden, ringförmigen Abschnitten größerer und geringerer Überzugsdicken äußern.
209829/0676
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, diesen und andere Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und ein Verfahren zu schaffen, mittels dessen an Draht glatte und gleichmäßige Überzüge herstellbar sind.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß der zum Bad hin gerichtete Teilstrahl in eine geschlossene Zone eingeschlossen wird, welche von der Begrenzerzone bis zum Bad reicht und in welcher das Gas im zum Bad hin gerichteten Teilstrahl zur Umkehrung seiner Strömungsrichtung und zum Austritt hauptsächlich durch die Begrenzerzone hindurch gezwungen wird, so daß Schwankungen in der Überzugsdicke \rerringert werden, und der Druck des Abstreifgases und die Spaltweite der JJmfangsöffnung zum Erzielen einer vorbestimmten Überzugsdicke einstellbar sind.
Mithin schafft die Erfindung ein Verfahren, mittels dessen eine größere Gleichmäßigkeit der Überzugsdicke an aus dem Tauchbad austretendem Draht, insbesondere ein glatter, gleichmäßiger Überzug an Draht oder rohrförmigen Körpern unter Verwendung eines Gasschabers ersielbar ist.
Es wurde festgestellt, daß die hauptsächlich in Schwankungen der Überzugsdicke bestehenden Nachteile eines kreisförmigen Gasschabers dadurch ausgeschlossen werden können, daß man für den zum Bad hin gerichteten Teilstrahl des Gasabstreifstrahles ein Schwingungssystem schafft, dessen Schwingungsgrundfrequenz deutlich unter der eines freien Teilstrahles liegt und welches die in geringem Abstand aufeinanderfolgenden Unregelmäßigkeiten abschwächt.
209829/0676
_ /J. ■_
Daraus■ergibt sich für das Tauchbeschichtungsverfahreη gegenüber den bisher üblichen Betriebsbedingungen eine Erweiterung des Überzugsdickenbereiches und eine Erhöhung der Durchlaufgeschwindigkeiten.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung, welche eine Schnittansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt.
Die Erfindung wird in ihrer Anwendung beim Heißtauch-Metallbeschichten beschrieben, obgleich es eirfleuchtet, daß die angewandten Grundsätze gleichermaßen auch auf andere Verfahren zum Tauchbeschichten Anwendung finden, bei welchen beispielsweise der zu beschichtende Draht (1) zum Herstellen eines KunststoffÜberzuges durch eine Harzschmelze, (2) zum Aufbringen einer Schmiermittel-Schutzschicht durch öl oder (3) durch Farbe geführt wird, usw.
Es ist heute möglich, "die Gleichmäßigkeit und/oder die Dicke an flachem Band- bzw. Streifenmaterial aufgebrachter metallischer Heißtauchüberzüge dadurch zu steuern, daß man den streifenförmigen Träger zwischen zwei !entgegengesetzt gerichteten,geradlinig begrenzten Gasstrahlen hindurchführt, die eine Gasbegrenzerzone zum Abstreifen des Überzugsmittels bilden. Während diese Systeme zum Beeinflussen sowohl der Überzugsdicke als auch der Überzugsglätte geeignet sind und gegenüber Rollen- bzw. V/alzenabstreifverfahren bedeutend höhere Trägerdurchlaufgeschwindigkeiten ermöglichen, so hat doch das Gasschaben von an Drahtmaterial hergestellten Überzügen keine vollbefriedigenden Ergebnisse gebracht. Da Gas ein kompressibles Strömungsmittel ist und die Seitwärtsbewegung des durchlaufenden Drahtes nicht vollständig unterdrückt werden kann, ist die genaue Lage der Begrenzerzone, d.h. die Zone mit stärkster Abstreifwirkung, gewissen
209829/067$
Veränderungen unterworfen. Bei herkömmlichan Vorrichtungen dieses Typs änderte sich die Lage der Begrenzerzone schnell und leicht in geringem Umfange, da die Gasstrahlen gewöhnlich um das Trägermaterial herum und so angeordnet waren, daß sie sowohl gegen den Eintrittsbereich als auch gegen den Austrittsbereich des Trägermaterials hin offen waren. (Vgl. hierzu beispielsweise die US-Patentschriften 3 499 und. 3 459 587.) Die an einem schnell bewegten Draht im Bereich zwischen diesen wechselnden Begrenzerzonen hervorgerufene Bewegungsunruhe in Form von Schwankungen (Schwingungen) reicht aus, um in der Zone der stärksten Wischwirkung Abschnitte unterschiedlicher Überaugsdicke zu erzeugen. Beim erfindungsgemäßen Verfahren sind die im Abstand voneinander auftretenden ringförmigen Bereiche größerer und geringerer Überzugsdicke im wesentlichen ausgeschlossen. Trifft der Gasstrahl an einem mittig geführten Draht unter einem Winkel von etwa 90 auf (wobei Abweichungen von der Senkrechten bis zu + 30° in Erwägung gezogen werden), wird der Gasstrahl in zwei Teilstrahlen aufgeteilt, welche im wesentlichen längs der Längenausdehnung des Drahtes und entgegengesetzt gerichtet sind. Wird dabei die Strömung eines der Gasteilstrahlen durch eine geschlossene Kammer zwangläufig hindurchgeführt, so erhöht sich die Effektivmasae des Abstreifschwingungsrsystems in bedeutendem Maße.
Der Abstreifring wird daher Teil eines Schwingungssystems, dessen Schwingungsfrequenz niedriger liegt als die eines "freien" Strahls, so daß an den in geringem Abstand voneinander liegenden Unregelmäßigkeiten eine einebnende Wirkung eintritt.
Die Zeichnung zeigt im Schnitt eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Vorrichtung weist einen Einsatz 1 auf, der
209829/0676
in ein Gehäuse 2 eingesetzt ist. Durch Verändern der Eindringtiefe des in das Gehäuse (schraubend) eingeführten Einsatzes ist die Spaltweite einer Urafarigsöffnung 5 ebenfalls veränderbar. Der Außendurchmesser eines unteren Endes des Einsatzes ist etwas kleiner als der des Einsatzgrundkörpers und begrenzt eine Ausgleichskammer 5· Ein Siebzylinder 6 begünstigt die Gasverteilung. Gas tritt durch die Zuleitungsrohre 7 ein, füllt die Kammer 5 unter Ausgleich de3 Druckes des längs des Umfanges eines Drahtes V/ auftreffenden Gases und bildet zum Abwischen der Überzugsflüssigkeit am Draht einen Gas-Stärkenbegrenzer. An den Gehäuseboden ist ein Rohr 8 angeschlossen, welches durch Eintauchen unter den Spiegel des Bades 10 oder durch Verbindung mit dem (nicht gezeigten) Badbehälter eine geschlossene Kammer 9 bildet. Bei der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist das Rohr zum Ausbilden 'einer Kammer 9 mit größerem Rauminhalt an eine Glocke 11 größeren Durchmessers angeschlossen. Dadurch wird die Masse des Resonator-Systems vergrößert.
Das erfindungsgemäße Verfahren wurde mit zufriedenstellendem Erfolg beim Heißtauch-Galvanisieren von Stahldraht angewandt. Die größte jetzt herstellbare Dicke im Heiß- . tauchverfahren erzeugter galvanisierter Drahtüberzüge beträgt etwa 305 g/m · Überzugsdicken nach Klasse B
ρ ρ
(mit etwa 610 g/m ) und nach Klasse C (mit etwa 915 g/m ) werden heute industriell nur mit elektrolytischen Verfahren hergestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht nicht nur Durchlaufgeschwindigkeiten bis zu etwa 117 m/min, sondern erlaubt auch die Herstellung gleichmäßiger, einheitlich dicker galvanisierter Heißtauchüberzüge innerhalb des gesamten Bereichs industriell herstellbarer Überzüge, d.h. mit Dicken zwischen etwa JO,5 und 915 g/m .
209829/0676
Bei der praktische! \nwendung der Erfindung sollte darauf geachtet werden, di. die Kammer nicht mit einem zu großen Rauminhalt ausgefüb t wird, da sonst Schwingungen mit extrem großer Ampliiude auftreten, die die Wischwirkung in hohem Maße beein.· lussen und Überzugsdickenschwankungen über die gesamte Länge des Drahtes hervorrufen. In der Praxis wird die Wahl des Abstandes zwischen Bad und Wischzone ebenfalls teilweise durch Faktoren, v/ie z.B. Badtemperatur und zulässiger Wärmeverlust in der Überzugsflüssigkeit, bestimmt wie auch durch mechanische Paktoren, wie beispielsweise der erforderliche Abstand zwischen den Durchlauf-Glättwalzen bzw. Durchlauf-Glättrollen.
Als Abstreif-Strömungsmittel ist eine Varietät von Gasen verwendbar, beispielsweise Luft, Wasserdampf, inerte Gase und Verbrennungsabgase. Bei stark reaktionsfähigen Überzügen, wie z.B. Zink oder Aluminium, wird zweckmäßigerweise ein nichtoxydierendes Gas verwendet. Zink, zum Beispiel, oxydiert in Gegenwart von Luft oder Wasserdampf. Die oxydierten Teilchen erhöhen die Viskosität der Zinkschmelze und verhindern damit ein Fließen unter der Einwirkung des Gasschabera. Das führt dazu, daß hochviskoses Material eben unterhalb der Zone stärkster Wischwirkung dicke Ringe um den Draht bildet. Während schädliche Auswirkungen dieser Art im einen oder anderen Falle durch Erhöhung der Temperatur der Überzugsflüssigkeit abgeschwächt werden können, wird doch zweckmäßigerweise ein nichtoxydierendes Gas verwendet, da Temperaturerhöhungen auch zu einer Verstärkung der Oxydation führen können.
Wird zum Heißtauch-Galvanisieren ein inertes Gas, beispielsweise Stickstoff, verwendet, so ist es aus Gründen sowohl der Überzugsqualität als auch eines wirtschaftlichen Gasverbrauchs zweckmäßig, wenn zum Herstellen unterschiedlicher Überzugsdicken sowohl Druck als auch Spaltweite verändert
209829/0676 BAD
werden. Da die günstigste Spaltweite der Umfangsöffnung direkt proportional und der Abstreifdruck umgekehrt proportional zur gewünschten Überzugsdicke ist, muß zum Herstellen eines Überzugs im unteren Dickenbereich (also
zwischen etwa 30,5 und 91,5 g/ni ) ein Abstreif- bzw. Wisch-
druck zwischen etwa 0,70 und 2,1 kp/cm und eine Spaltweite zwischen etv/a 0,13 und 0,20 mm gewählt werden. Im gleichen Sinne haben sich zur Herstellung von Überzugsdicken von etwa 610 g/m Spaltweiten zwischen etwa 0,51 und 0,64 mm und V/ischdrücke zwischen etwa 0,01 und
2
0,03 kp/cm als vorteilhaft herausgestellt.
Während die Zeichnung eine Umfangsöffnung zeigt, v/elche den Gasstrahl in zum Draht senkrechter Richtung führt, kann dieser Winkel in einem Bereich von je 30 Grad in beiden Richtungen von der Senkrechten abweichen. Beim dargestellten System mit aus dem Bad in senkrechter Richtung herausgeführten Draht wurden ausgezeichnete Ergebnisse mit einer unter 15 Grad gegen die Waagerechte in Richtung auf das Bad zu geneigten Umfangsöffnung erzielt. Solche Grundsätze lassen s.ich auch in analoger Weise anwenden, wenn der Draht in waagerechter Richtung aus dem Bad herausbewegt wird. Im Sinne .der Erfindung ist daher unter dem Ausdruck "im wesentlichen senkrecht zu" ein Auftreffwinkel zu verstehen, der beidseitig bis zu 30° von der Senkrechten abweichen kann, d.h. innerhalb eines Kreisbogens von liegen kann.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
BAD ORIGINAL 209829/0676

Claims (8)

  1. PATE" ΓΑ Ν SPRÜCHE
    rl .) Verfahren ζ Tauchbeschichten von Draht, bei welchem zum Er; .elen einer gleichmäßigen Überzugsdicke an einem aus einem Überzugsflüssigkeitsbad austretenden Draht ein Gasstrahl verwendet wird, v/elcher aus dem Spalt einer den Draht umschließenden Umfangsöffnung austritt, im wesentlichen senkrecht auf den Draht auftrifft, im Bereich seiner Auftreffstelle am Draht eine den Draht umgebende Begrenzerzone bildet und sich in zwei Haupt-Teilstrahlen unterteilt, von denen der eine sum Bad hin, der andere vom Bad weg gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Bad hin gerichtete Teilstrahl in eine geschlossene Zone eingeschlossen wird, welche von der Begrenzerzone bis zum Bad reicht und in welcher das Gas im zum Bad hin gerichteten Teilstrahl zur Umkehrung seiner Strömungsrichtung und zum Austritt hauptsächlich durch die Begrenzerzone hindurch gezwungen wird, so daß Schwankungen in der ÜJberzugsdicke verringert werden, und daß der Druck des Abstreifgases und die Spaltweite der Umfangsöffnung zum Erzielen einer vorbestimmten Überzugsdicke einstellbar sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht nach oben geführte Draht eine geschlossene Zone in einer Kammer durchläuft, die eine Einrichtung zum·Ausstoßen des Gasstrahles aufweist und am Boden durch den Spiegel der Überzugsflüssigkeit abgeschlossen wird.
    209829/0676
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die geschlossene Zone mit einer Kammer ausbildet, die eine Einrichtung zum Aufnehmen des Bades aufweist.
  4. 4. Verfahren nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzugsflüssigkeit ein oxydierbares Metall und das Gas ein nichtoxydierendes Gas ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch g .e k e η η zeichnet, daß das oxydierbare Metall aus der Gruppe mit Al und Zn gewählt ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Abstreifgases und die Spaltweite so gewählt sind, daß sich am galvanisierten Draht eine Überzugsdicke im Bereich zwischen etwa 30,5
    und 91,5 g/m ergibt.
  7. 7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen einer Überzugsdicke im
    Bereich zwischen etwa 30,5 und 9I15 g/m ein Abstreifgas-
    druck zwischen etwa 0,70 und 2,1 kp/cm und eine Spaltweite zwischen etwa 0,13 und 0,20 mm verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sum Erzielen einer Überzugsdicke von etwa 610 g/m ein Abstreifgasdruck zwischen etwa 0,01 und 0,03 kp/cm und eine Spaltweite zwischen etwa 0,51 und 0,64 mm verwendet wird.
    209829/0676 ßAD
DE19712164273 1970-12-28 1971-12-23 Verfahren zum Tauchbeschichten von Draht Pending DE2164273A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US10166170A 1970-12-28 1970-12-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2164273A1 true DE2164273A1 (de) 1972-07-13

Family

ID=22285776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712164273 Pending DE2164273A1 (de) 1970-12-28 1971-12-23 Verfahren zum Tauchbeschichten von Draht

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3707400A (de)
AU (1) AU3720971A (de)
BE (1) BE777076A (de)
DE (1) DE2164273A1 (de)
FR (1) FR2119996B1 (de)
IT (1) IT950517B (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE795558A (fr) * 1972-02-18 1973-08-16 Siemens Ag Dispositif pour l'etamage de fils conducteurs electriques
US3870015A (en) * 1973-10-23 1975-03-11 Anchor Hocking Corp Method and apparatus for applying plastisol coating of uniform thickness to glass containers
JPS5235722A (en) * 1975-09-16 1977-03-18 Nippon Steel Corp One side molten metal plating method
US4339480A (en) * 1980-04-11 1982-07-13 Bethlehem Steel Corporation Gas wiping apparatus and method of using
BR8102221A (pt) * 1980-04-11 1981-10-13 Bethlehem Steel Corp Cunho de limpeza a gas, aparelho para aplicar e controlar continuamente a espessura de um revestimento metalico aplicado a superficie de um material de arame e processo para controle da espessura de um revestimento sobre arame saindo de um banho de revestimento derretido
US4421054A (en) * 1980-04-11 1983-12-20 Bethlehem Steel Corporation Apparatus for preventing surface blemishes on aluminum-zinc alloy coatings
US4287238A (en) * 1980-04-11 1981-09-01 Bethlehem Steel Corporation Protective atmosphere gas wiping apparatus and method of using
US4310572A (en) * 1980-04-11 1982-01-12 Bethlehem Steel Corporation Method for wiping hot dip metallic coatings
AU559752B2 (en) * 1982-12-24 1987-03-19 Sumitomo Electric Industries, Ltd. Hot-dipping an elongated body
AU621142B2 (en) * 1988-08-24 1992-03-05 Australian Wire Industries Pty Ltd Jet wiping nozzle
AU616989B2 (en) * 1988-08-24 1991-11-14 Australian Wire Industries Pty Ltd Stabilization of jet wiped wire
AU618839B2 (en) * 1988-09-13 1992-01-09 Australian Wire Industries Pty Ltd Jet wiping apparatus
US5651819A (en) * 1993-06-24 1997-07-29 The Idod Trust Continuous tube forming and coating
US5814126A (en) * 1994-01-12 1998-09-29 Cook; Thomas H. Method and apparatus for producing bright and smooth galvanized coatings
US7797041B2 (en) * 2006-10-11 2010-09-14 Cardiac Pacemakers, Inc. Transcutaneous neurostimulator for modulating cardiovascular function
US8216033B2 (en) * 2008-02-22 2012-07-10 Process Air Solutions, Llc Low pressure blow-off assemblies and related methods

Also Published As

Publication number Publication date
US3707400A (en) 1972-12-26
AU3720971A (en) 1973-06-28
FR2119996B1 (de) 1977-01-28
BE777076A (fr) 1972-06-21
IT950517B (it) 1973-06-20
FR2119996A1 (de) 1972-08-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2164273A1 (de) Verfahren zum Tauchbeschichten von Draht
DE2401649B2 (de) Verfahren zum kuehlen eines stranges und spruehduese
EP2776600B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schmelztauchbeschichten eines metallbands mit einem metallischen überzug
DE68906486T2 (de) Abstreifdüse.
WO2014121956A1 (de) Metallisches, durch schmelztauchbeschichten oberflächenveredeltes flacherzeugnis, vorzugsweise aus stahl
AT399346B (de) Verfahren zum w[rmebehandeln von schienen
DE2420347C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kupferdraht
DE69925587T2 (de) Verfahren zur herstellung eines feuerverzinkten stahlblechs, das frei von krätzedefekten auf der beschichtung ist, und zugehörige vorrichtung
DE3040503C2 (de)
DE1621338B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zinn oder zinnlegierungsschichten
DE2842201C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen verzinnter Kupferdrähte
DE2049846A1 (de) Bearbeitungsverfahren für Kupfer und kupferhaltige Legierungen
DE1957031A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Zinnschichten der Zinnlegierungsschichten auf Draht aus Kupfer oder Kupferlegierungen durch Feuerverzinnen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DD284175A5 (de) Verfahren zum kuehlen eines metallischen gegenstandes waehrend des stranggiessens
DE69033895T2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Bandstranggiessen
DE2516621C2 (de) Verfahren zum Feuermetallisieren eines Stahlrohrs mit geringem Durchmesser
DE2033565B2 (de) Verfahren zum schmelzflussigen Überziehen eines eisenhaltigen Metallbandes mit einer Metallschicht
DE2424232C2 (de) Gießbuchse beim Strangangießen
DE2705420A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufspruehen einer beschichtung aus geschmolzenem metall auf eine fortlaufende bahn
WO1988002288A1 (fr) Procede et dispositif de coulage de bandes ou de feuilles minces a partir d'une masse en fusion
DE3020806A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum einseitigen plattieren eines stahlbandes
DE2450365B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken eines elektrolytisch verzinnten und aufgeschmolzenen Stahlbandes
DE102011118199B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schmelztauchbeschichten eines Metallbands mit einem metallischen Überzug
DE2408855C3 (de) Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen im Brennschneidbereich einer Metallstranggießanlage
DE2356003C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erwärmen oder Glühen von strangförmigem Gut