DE2450290A1 - Verfahren zur kohlenwasserstoffgewinnung aus einer untertaegigen kohlenwasserstoffhaltigen formation - Google Patents
Verfahren zur kohlenwasserstoffgewinnung aus einer untertaegigen kohlenwasserstoffhaltigen formationInfo
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- C09K8/584—Compositions for enhanced recovery methods for obtaining hydrocarbons, i.e. for improving the mobility of the oil, e.g. displacing fluids characterised by the use of specific surfactants
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Description
Patentassessor . Hamburg, den 4. Okt. 1974
Dr. Gerhard Schupfner
Deutsche Texaco AG
2000 Hamburg 13 T 74 053 (D 72,469-F·)
Mittelweg 180'
TEXACO DEVELOPMENT CORPORATION 135 East 42nd Street New York, N. Y. 10017
U. S. A.
Verfahren zur Kohlenwasserstoffgewinnung aus einer untertägigen
kohlenwasserstoffhaltigen Formation
Diese Erfindung betrifft ein Sekundär- oder Tertiärförderverfahren
zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen aus einer untertägigen kohlenwasserstoffhaltigen Formation, wobei in einem
verbesserten Verfahren eine Menge (slug) eines Kohlenwasserstoff lösungsmittel, das einen ungesättigten, sekundären
Alkohol enthält, in die Formation injiziert wird und anschliessend die Injektion einer wässerigen Sole, die ein Sulfat eines
Fettalkohols enthält, erfolgt.
Die Primärförderung von Öl aus untertägigen ölführenden Formationen
geschieht normalerweise durch Ausnutzen der natürlichen Energie des Reservoirs, die in Form eines Wassertriebs, eines
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Gaskappentriebs, eines Lösungsgastriebs oder eine Kombination
derselben erfolgt. Es ist bekannt, daß diese "primären" Förderverfahren beträchtliche Ölanteile im Reservoir belassen.
Dieses Öl, das nach der Erschöpfung der primären Energiequellen im Reservoir verbleibt, kann mittels sekundärer
Gewinnungsverfahren teilweise gefördert werden. Hierbei wird Flutwasser durch eine oder mehrere Injektionsbohrungen,
die die ölhaltige Formation durchteufen, in das Reservoir injiziert. Das Wasser verdrängt das Öl in der Formation und
treibt es durch die Formation zu einer oder mehreren Förderbohrungen,
aus denen es dann gewonnen wird.
Ein solches Sekundärverfahren kann jedoch nur 30 bis 35 % des
verbliebenen Öls fördern, so daß beträchtliche Ölmengen noch zurückbleiben» Es kann angenommen werden, daß dieser Gewinnungsfaktor
u» a. von der Grenzflächenspannung zwischen dem
Wasser und Öl abhängig ist. Diese Grenzflächenspannung schränkt die Wirksamkeit des Verdrängungsverfahrens sehr
ein. Bei der Beendigung eines Wasserflutens verbleiben wesentliche
Ölmengen im Reservoir. Falls das Rohöl natürliche Emulgatoren enthält, kann weiteres Rohöl durch Injektion
alkalischen Wassers gefördert werden. Weitere bekannte Verfahren beinhalten die Injektion einer Ölmenge, die einen Emulgator
enthält, und der nachfolgenden Injektion alkalischen Wassers. Die in der Formation enthaltene Emulsion wird jedoch
durch die Gegenwart von Salzen, z. B. NaCl, gebremst, wodurch
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der Einsatz eines Emulsionsverfahrens unter Verwendung von Frischwasser oder Wasser mit niedrigen Solekonzentrationen
stark eingeschränkt wird.
Es ist bekannt, die Wirksamkeit des Wasserflutens durch Verwendung von Surfactants im Flutwasser zu verbessern-Diese
wässrigen Surfactantsysteme verbessern die Gewinnung durch Herabsetzen der Grenzflächenspannung zwischen der
Wasser- und Ölphase. Allgemein gilt9 daß je niedriger die
Grenzflächenspannung ist, umso höher die Ölgewinnung ist.
Die minimale Grenzflächenspannung zwischen Öl- und Wasserphase
kann "bekanntermaßen durch Bestimmen der Salzkonzentration und der Surfactantzusammensetzung und -konzentration
für das jeweilige Reservoir ermittelt werden. Obgleich die aus dem Stand der Technik bekannten Surfactantsysteme wirksam
sind, können ihre vorteilhaften Eigenschaften eingeschränkt sein, wenn polyvalente Metallionen im Reservoir
zugegen sind. Weiter neigen die Surfactantmaterialien in
einem Ausmaß zur Adsorption auf der Matrix, daß ihr Einsatz nachteilig wird. Beim Einsatz von Surfactants wird im allgemeinen
eine Lösung des Surfactant, die auch eine bekannte Menge eines monovalenten Salzes enthalten kann, injiziert
und anschließend ein Verdrängungsmittel eingegeben, um den Surfactantslug durch die Formation zu verdrängen. Das
Verdrängungsmittel kann einen Eindicker, beispielsweise ein
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Polyacrylamid, enthalten. Ein solcher Eindicker ist als DÖW
700 von der Dow Chemical Company erhältlich.
Es ist bekannt, daß einige Rohöle, die natürliche Emulgatoren enthalten, bei Kontakt mit alkalischem Wasser spontan emulgiert
werden. Rohöl ohne diese Emulgatoren können bei Anwesenheit alkalischen Wassers nicht emulgiert werden. Werden jedoch
Fettsäuren zugegeben, tritt spontane Emulgierung mit alkalischem Wasser ein, wobei der Emulgator die an der Grenzfläche
gebildete Seife ist. Jedoch ist es bekannt, daß Sole in der Formation die Emulgierung verhindert.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Emulgierung von
Rohölen in Gegenwart von salzhaltigem Wasser durch Injektion eines Slugs, der einen ungesättigten sekundären Alkohol, wie
z. B. Cholesterin, enthält, und nachfolgendem Injizieren einer Sole, die ein Sulfat eines Fettalkohols, wie z. B.
Na-Dodecylsulfat, enthält, durchgeführt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Kohlenwasserstoffgewinnung aus einer untertägigen kohlenwasserstoffhaltigen
Formation, die von mindestens einer Injektionsbohrung und mindestens einer Förderbohrung durchteuft ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) durch die Injektionsbohrung eine erste Menge eines Kohlenwasserstoff
lösungsmittels, das einen einfachungesättigten,
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sekundären Alkohol enthält, in die Formation injiziert
wird,
b) in die Formation eine zweite Menge eines wässerigen Mediums, das ein Sulfat eines Fettalkohols mit 8 "bis 20 0-Atomen und
ein wasserlöslichem Alkalimetallsalz enthält, injiziert
wird, .
c) Wasser oder Sole als Treibmittel injiziert und Kohlenwasserstoffe
durch die Förderbohrungen gewonnen werden.
Figur 1 stellt den Einfluß von Cholesterin auf die Ölverdrän-
gung dar.
Figur 2 gibt den Einfluß von Na-Dodecylsulfat auf die Ölver-
Figur 2 gibt den Einfluß von Na-Dodecylsulfat auf die Ölver-
drängung wieder.
Figur 5 zeigt den Einfluß von NaCl auf die Ölverdrängung.
Figur 5 zeigt den Einfluß von NaCl auf die Ölverdrängung.
Figur 4a/4b zeigen die Förderung unter Verwendung von Cholesterin
und dem Sulfat eines Fettalkohols.
Erfindungsgemäß wird eine Kohlenwasserstoffmenge, die eine
vorgegebene Konzentration eines ungesättigten sekundären llkohols, beispielsweise Cholesterin,enthält, in das Reservoir
injiziert und nachfolgend ein salziges wässriges Verdrängung smitt el , das ein Sulfat eines Fettalkohols enthält, · ·
eingegeben. Zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens wurden eine Reihe von Kapillarverdrängungstests
unter Verwendung von Cholesterin als ungesättigtem sekundärem Alkohol, der in der Kohlenwasserstoffölphase gelöst, und des ·
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Sulfates eines Fettalkohols, der in der wässrigen Phase gelöst
ist, durchgeführt. Glaskapillaren wurden mit Öl, welches
ein 36° API-Rohöl war und etwa 2 % Cholesterin enthielt, gefüllt und sodann in die wässerige Phase, die das Sulfat
und eine Alkalisalz enthielt, eingetaucht. Der Dichteunterschied vom Öl in der Kapillare und der umgebenden wässrigen
Lösung wirkte als Verdrängungsmittel, das durch die Grenzflächenspannung zwischen Öl und wässeriger Lösung kompensiert
wurde. Die Verdrängung der Ölphase aus der Kapillare wurde durch ein Mikroskop beobachtet, wobei die Bewegung des Öl-Wasser-Meniskus
verfolgt wurde. Die in 5 Minuten zurückgelegte Entfernung (in mm) wurde registriert und als Maß der
Verdrängungswirksamkeit der Mischung angesehen. Die Entfernung ist in den Figuren 1. bis 3 gegen die Materialkonzentration
aufgetragen. Es tritt im wesentlichen keine Bewegung des Meniskus ein, wenn das Wasser keine Additive enthielt.
1 zeigt die Rohölverdrängung, wobei die Konzentra
tion des ungesättigten Alkohols, Cholesterin, unter Verwendung optimaler Surfactantkonzentrationen, d. h. 1 % Na-Dodecylsulfat,
variiert wurde. Bei einer Konzentration von 0,5 % wurde der weiteste Weg zurückgelegt.
Die Figur 2 zeigt die Verdrängung in einer wässrigen Lösung,
die variierte Na-Dodecylsulfat-Konzentrationen enthielt. Bei
einer Konzentration von 1 % Sulfat trat maximale Verdrängung ein.
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Die Eigur 3 zeigt den Einfluß variierender Konzentrationen
des löslichen Alkalisalzes in der wässerigen Lösung, die 1 %
Na-Dodecylsulfat enthielt, auf die Verdrängung. Die größte
Verdrängung trat bei Anwesenheit von etwa 0,5 % NaCl auf.
.Unter Verwendung der optimalen Zusammensetzung wurden zwei
lineare Verdrängungsflutungen mit einem 36 API-Rohöl durchgeführt:
Figur 4a zeigt die Injektion einer Menge von 2 % Cholesterin
gelöst in Rohöl, gefolgt von einer Menge eines Wasserpuffers und gefolgt von Wasser mit 1 % Na-Dodecylsulfat.
Der Pufferslug diente zum weiteren Verdrängen des Ölslugs in den Kern und er ermöglichte
auch ein Dispergieren des Cholesterin im vorhandenen Öl, bevor dieses mit der Surfactantlösung in
Berührung kam.
Figur 4b zeigt die Verwendung eines anderen Surfactant und zwar Na-Tridecylsulfat ohne Wasserpuffer, Es zeigte
sich, daß eine weitere Ölgewinnung jeweils durch die Verwendung eines Cholesterin/Öl-Slugs.eintrat. ...
Eine Vielzahl ungesättigter sekundärer Alkohole kann verwendet werden. Beispielsweise kann ein substituierter, cyklischer,
sekundärer Alkohol, z. B. Cyclohexenol und seine Alkylderivate,
wie Methyl-, Propyl- oder Pentylcyclohexenol, sowie die Dialkyl- und Trialkylderivate, beispielsweise Dimethylcyclo-
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hexenol, eingesetzt werden. Weiterhin sind die Terpenalkohole,
wie Pulegol, Isoborneol, Menthol oder Piperitol, geeignet. Schließlich können Alkohole mit ankondensierten Ringen, zu
denen das Cholesterin zu zählen ist, verwendet werden.
Als Lösungsmittel, das den sekundären Alkohol enthält, kann jeder Kohlenwasserstoff verwendet werden, der sekundäre Alkohole
löst, wie z. B. Butan, Propan oder andere Kohlenwasserstoffe. Auch Rohöl selbst kann als Lösungsmittel dienen.
Viele Sulfate von Fettalkoholen sind verwendbar, wie beispielsweise die wasserlöslichen Salze aliphatischer, substituierter,
anionischer Surfactants mit 8 bis 20 C-Atomen, wobei das Kation Na , K oder NH. ist. Als Beispiele seien
Na-Tridecylsulfat und -Dodecylsulfat genannt.
Das lösliche AlkalimetalIsalζ kann jedes lösliche anorganische
Salz des Na, K oder NE, sein. Vorzugsweise wird NaCl verwendet.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird eine Mischung hergestellt,
die aus einem einfachungesättigten sekundären Alkohol in einem Lösungsmittel, beispielsweise Butan, Propan,
anderen Kohlenwasserstoffen oder, unter bestimmten Bedingungen, gefördertem Rohöl, besteht» Es wird eine erste Menge dieser
Mischung in die Formation injiziert. Wahlweise folgt
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dieser Menge eine Wasser- oder Salzmenge nach. Sodann folgt
eine zweite Menge einer wässerigen Lösung, die aus einem Sulfat eines Fettalkohols, z. B. Na-Dodecylsulfat, und einem
wasserlöslichen Alkalimetallsalz, z. B. NaCl, besteht. Die zweite Menge verdrängt die vorherige(n) Menge(n) durch die
Formation zusammen mit dem in derselben vorhandenen Kohlenwasserstoff
zu einer Förderbohrung ",aus der die Formationskohlenwässerstoffe
gefördert werden. Der wässerigen Menge kann ein Wasserfluten folgen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es
vorteilhaft, die. den-ungesättigten Alkohol enthaltende Menge mit etwa 5 bis etwa 50 % Reservoirporenvolumen zu injizieren.
Vorzugsweise sind etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.-% sekundärer
Alkohol in der Menge vorhanden. Die der ersten Menge wahlweise folgende Menge einer wässerigen Lösung oder Sole enthält
etwa 0,1 bis etwa 5,0 Gew.-% des Salzes und diese Menge
kann etwa 5 bis 50 % Reservoirporenvolumen betragen. Die sodann injizierte Menge, die das Sulfat eines Fettalkohols
und ein lösliches Alkalimetallsalz enthält, beträgt' etwa 5 bis etwa 50 % Reservoirporenvolumen. Vorzugsweise liegt das
Sulfat des Fettalkohols mit etwa 0,1 bis etwa 2,0 Gew.-% und das Alkalimetallsalz mit etwa 0,1 bis etwa 5,0 Gew.-% vor.
In einer weiteren Ausführungsform kann die wässerige Menge als das wirksame !Treibmittel verwendet werden. "Jedoch wird
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es bevorzugt, dieser Menge ein Wasserfluten folgen zu lassen.
Das ITutwasser kann Sole, eingedicktes Wasser oder eingedickte
Sole sein. Als Eindicker kann beispielsweise DOV/ Pusher 500 der Dow Chemical-Co. verwendet werden, wobei derselbe mit
etwa 0,01 bis etwa 0,5 Gevf.-% eingesetzt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auf ein übliches 5~Punkte-Muster,
in dem die zentrale Bohrung der Injektor und die vier Außenbohrungen die Förderer sind, angewendet werden oder es
kann ein . üblicher Linientrieb (line drive) zur Anwendung kommen, wobei eine Linie als Injektionsbohrung . und die
beiden benachbarten Linien als Förderbohrungen arbeiten.
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Claims (1)
- (Γ 74- 035Patentansprüchei.) Verfahren zur Kohlenwasserstoff gewinnung aus einer untertägigen kohlenwasserstoffhaltigen Formation, die von mindestens einer Injektionsbohrung und mindestens einer Förderbohrung durchteuft ist, dadurch gekennzeichnet, daßa) durch die Injektionsbohrung als erste Menge ein Kohlenwasserstofflösungsmittel, das einen einfachungesättigten, sekundären Alkohol enthält, in die Formation injiziert wird,b) in die Formation als zweite Menge ein wässeriges Medium, das ein Sulfat eines Fettalkohols mit 8 bis 20 C-Atomen und ein wasserlösliches Alkalimetallsalz enthält, injiziert wird,c) Wasser oder Sole als Treibmittel injiziert und Kohlenwasserstoffe durch die Förderbohrungen gewonnen werden.2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Menge zu etwa 5 bis etwa 50 % des Keservoirporenvolumens injiziert wird.3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als einfachungesättigter sekundärer Alkohol mit einem einfachungesättigten, cyclischen, sekundären Alkohol oder Alkylderivaten desselben, Terpenalkoholen oder Derivaten509832/0272 -12-_ 12 -derselben oder mit polyacyclischen Alkoholen oder Derivaten derselben gearbeitet wird.4.) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daßmit Cholesterin, Derivaten desselben oder Mischungen gearbeitet wird.5.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daßmit etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.-% Alkohol in der ersten Menge gearbeitet wird.6.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daßmit einem Kohlenwasserstofflösungsmittel mit 2 bis 6 C-Atomen, wie Propan, Butan oder Mischungen derselben, oder mit Rohöl als Kohlenwasserstofflösungsmittel gearbeitet wird.7.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Menge zu etwa 5 "bis etwa 30 % des Reservoirporenvolumens injiziert wird.8.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß509832/0272 -13-mit einem Natrium-·, Kalium- oder Ammoniumsalz des Fett-Alkoholsulfats, beispielsweise Ma-Dodecylsulfat oder' Ka-Tridecylsulfat, gearbeitet wird.9«) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daßmit etwa 0,1 bis etwa 2,0 Gew.-% Sulfat in der zweiten Menge gearbeitet wird.10.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daßals Alkalimetallsalz in der zweiten Menge mit wasserlöslichen anorganischen Fa-, K- oder Ammoniumsalzen, vorzugsweise mit NaCl, gearbeitet wird.11.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daßmit etwa 0,1 bis etwa 5,0 Gew.-% Alkalimetallsalz in der zweiten Menge gearbeitet wird.12.)Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibmittel einen Eindicker enthält.15.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Injektion der zweiten Menge eine Menge an Wasser, Sole, eingedicktem Wasser oder eingedickter Sole injiziert wird.509832/0272
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US440095A US3865187A (en) | 1974-02-06 | 1974-02-06 | Oil recovery process using surfactant mixtures |
| US44009574 | 1974-02-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2450290A1 true DE2450290A1 (de) | 1975-08-07 |
| DE2450290B2 DE2450290B2 (de) | 1976-04-01 |
| DE2450290C3 DE2450290C3 (de) | 1976-11-18 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3865187A (en) | 1975-02-11 |
| GB1459699A (en) | 1976-12-22 |
| BR7500678A (pt) | 1975-11-11 |
| CA1024065A (en) | 1978-01-10 |
| NO750362L (de) | 1975-08-07 |
| DE2450290B2 (de) | 1976-04-01 |
| AU7761575A (en) | 1976-07-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |