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Beschreibung betreffend Tonwiedergabetnlage für Kino-Schmalfilmsysteme.
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Die Erfindung betrifft eine Tonwiedergabeanlage für Kino-Schmalfilmsysteme
mit Tonaufzeichnung auf dem Schmalfilm.
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In dem Maße, in dem Tourismus, Geschäftsverkehr und Aus-und Einwanderung
zwischen verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen zunehmen, werden Methoden
zur Kommunikation zwischen den verschiedensprachigen Gruppen immer wichtiger. Solche
Methoden werden beispielsweise in Schulen mit einer mehrsprachigen Schülerschaft
und bei Verkehrsmitteln, wie Schiffen und internationalen Fluglinien, benötigt,
deren Passagiere in aller Regel verschiedene Nationalitäten haben. Mehrsprachige
Postkarten, auf denen eine bestimmte Information in verschiedenen Sprachen aufgedruckt
ist, haben sich z.B. schon weitgehend durchgesetzt; natürlich ist ihr Kommunikationswert
nur sehr bescheiden.
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Die Anmeldung betrifft ein wesentlich wirksameres Kommunikationssvstem.
welches sich des universalen Informationsmediums des Ki-. ~ als auch noiiims Dealenz.
. nowonl in unterrlcntsanstalten/ln verKenrsmlzteln sind normalerweise nur Ausrüstungen
zur Wiedergabe von Schmalfilmen, d.h. Kinofilmen mit 8 mm oder 16 mm Breite vorhanden.
Für Schulen sind grössere Ausrüstungen im allgemeinen unerschwinglich teuer, während
sie für die Luftfahrtgesellschaften zu voluminös sind.
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Der erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die insbesondere aus
Sosten-- und Raumgründen im internationalen Bereich bevorzugten Kinofilmsysteme
mit Schmalfilm eine relativ einfach auí9gebauve und betriebssichere Tonwiedergabeanlage
zu schaffen, mit welcher eine mehrsprachige Tonwiedergabe zum jeweils vorgeführten
Schmalfilm möglich ist9 wobei für jeden Benutzer die freie Wahl zwischen mehreren
Sprachen freistehen soll. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit der im Anspruch
12 und bezüglich ihrer vorteilhaften Ausgestaltungen in den Unteransprüchen gekennzeichneten
Tonwiedergabeanlage gelöst.
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Bei der erfindungsgemässen Tonwiedergabeanlage weist der Schmalfilm
mehrere unabhängige, gleichwertige Tonspuren auf, die getrennt abgetastet werden.
Der Benutzer hat die Möglichkeit, einen von ihm benutzten Schallgeber, nämlich einen
Lautsprecher oder Kopfhörer, wahlweise mit einer der Tonspuren zu koppeln und dadurch
die Tonbegleitung des Schmalfilms in einer von ihm gewünschten Sprache zu hören,
wenn die Tonbegleitung auf den Tonspuren in verschiedenen Sprachen aufgenommen ist.
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Es ist bisher nicht als Möglichkeit in Betracht gezogen worden, einen
Schmalfilm mit mehreren, unabhängigen Tonspuren zu versehen, obwohl für die damit
verbundenen Vorteile schon lange ein Bedürfnis bei den als Schmalfilmbenutzer in
Frage kommenden Institutionen, Amateuren und fortgeschrittenen Amateuren bestanden
hat. Zwar gibt es Mehrspur-Systeme für die berufsmässigen Photographen, jedoch nicht
für Amateure und fortgeschrittene Amateure. Beispielsweise ist in der US-PS 2 628
288 ein Zweispur-System beschrieben, welches mit einer optischen und einer magnetischen
Tonspur arbeitet. Dieses System hat für den berufsmässigen Photographen Vorteile,
ist edoch für den Amateur, dem die für die optische Tonaufzeichnung und -wiedergabe
notwendigen komplexen Geräte normalerweise nicht zur Verfügung stehen, nur von sehr
begrenztem Wert, vgl.
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auch US-PS 2 479 868,
Es befinden sich auch Filme
mit zwei magnetischen Streifen oder Spuren im Handel, jedoch wurde es nicht für
möglich gehalten, auf dem zweiten Streifen eine unabhängige Tonaufzeichnung vorzunehmen.
Vielmehr wurde dieser Streifen lediglich für Balance-Zwecke benutzt, vgl. SMPTE
Standard PH 22, 101-1963.
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Aus der US-PS 3 452 161 ist es bekannt, den zweiten Streifen in Verbindung
mit dem ersten Streifen zur Aufzeichnung einer stereophonischen Tonaufnahme zu benutzen.
Aber auch in dieser Patentschrift wird die Unterstellung ausgesprochen, dass auf
dem zweiten Streifen keine unabhängige Tonaufzeichnung aufgenommen werden kann.
Der zweite Streifen wird lediglich zur Aufzeichnung des Differenzsignales der stereophonischen
Aufnahme benutzt.
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Bei einer sich aus den Unteransprüchen ergebenden, in der Praxis
bevorzugten Ausbildungsform der erfindungsgemässen Nehrkanal-Tonwiedergabeanlage
werden auf den Schmalfilm mehrere magnetische Aufzeichnungsstreifen aufgebracht,
auf denen jeweils eine unabhängige Tonspur aufgezeichnet werden kann. Das Projektionsgerät
ist mit einem speziell ausgebildeten Adapter versehen, der mit üblichen Geräten
kompatibel ist und zur Abtastung bzw. Wiedergabe der auf diesen Streifen aufgenommenen
Tonspuren dient. Ferner sind mehrere Lautsprecher und Kopfhörer vorgesehen, von
denen jeder eine unabhängige Schaltvorrichtung zur Umschaltung zwischen den verschiedenen
Tonspuren aufweist.
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Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten
an Hand mehrerer schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1A. und 1B in Ansicht und Schnitt einen Kino-Schmalfilm
mit mehreren Tonspuren für die erfindungsgemässe Tonwiedergabeanlage, Fig. 2 eine
Schemaansicht der Tonstation eines üblichen Kinofilm-Projektors,
Fig.
3 eine Schemaansicht eines Adapters an einem üblichen Kinofilm-Projektor zur Abtastung
eines Schmalfilmes mit mehreren Tonspuren, Fig. 4 eine Schemaansicht einer alternativen
Ausführungsform des Adapters, Fig. 5 eine Schemaanischt einer zweiten alternativen
Ausführungsform des Adapters, Fig. 6 ein Schaltbild der Tonwiedergabeanlage mit
einem Adapter nach den Fig. 3, 4 oder 5, Fig. 7 eine Schemaansicht eines Aufnahmekopfes
zur Aufzeichnung der Tonspuren auf dem Film nach den Fig. 1A und 1B.
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Der in Fig. 1A und 13 gezeigte mehrspurige Kino-Schmalfilm ist ein
üblicher Schmalfilm 10, z.B. ein 16 mm-Film oder ein Super-8-Film mit Perforationslöchern
11, der ausser einer optischen Tonspur 12 mehrere magnetische Tonspuren 13 aufweist,
auf denen jeweils eine unabhängige Tonaufnahme aufgezeichnet werden kann. Im einzelnen
sind, vgl. Fig. 1B,drei magnetischen Tonspuren vorgesehen, wobei der Streifen neben
der optischen Tonspur 12 zwei getrennte Spuren umfasst. Es wird darauf hingewiesen,
dass bis zu sechs Spuren gebildet werden können, indem man drei weitere Spuren auf
der Rückseite des Films vorsieht. Vorzugsweise ist eine doppelte magnetische Tonspur
auf oder neben der üblichen optischen Tonspur in einer Ausbildung vorgesehen, wie
sie in der erwähnten US-PS 2 628 288 näher erläutert ist. Die verbleibende Tonspur
ist am gegenüberliegenden Rand des Filmes vorgesehen.
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Die magnetischen Tonspuren sind durch Streifen aus pulverisiertem
magnetischen Material, z.B. aus Eisenoxyd-Puder, gebildet, das in bekannter Weise
auf den Film aufgebracht ist. Jede Tonspur ist ungefähr 1,6 mm breit. Streifen dieser
Breite reichen zur Aufzeichnung einer unabhängigen Tonaufnahme aus und können an
den Rändern des Films, entfernt von der belichteten oder belichtbaren Zone, schon
vorher angebracht sein.
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Der Film wird in einem üblichen Kinofilm-Projektor für vertonte Filme
von einer Vorratsrolle abgezogen und intermittierend
durch das
Projektionsfenster transportiert. Hinter diesem gelangt der Film zu einer Tonstation,
wo er sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt und die optische Tonspur am
einen Rand des Filmes in üblicher Weise zur Wiedergabe der Tonaufzeichnung abgetastet
wird.
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In Fig. 2 ist eine typische übliche Einrichtung zur Erzielung einer
gleichförmigen Filmbewegung hinter dem Projektionsfenster dargestellt. Die Einrichtung
umfasst ein der unteren Filmschleife zugeordnetes, angetriebenes Filmtransportrad
20, über welches der Schmalfilm 21 zu einer mit einem nicht gezeigten Schwungrad
versehenen Tontrommel 22 gelangt, wobei der Film mittels einer federbelasteten Andrückrolle
23 nach unten geüber drängt wird. Das Licht einer Lichtquelle 24 gelangt/eine Linse
25 auf die an einem Rand des Filmes vorgesehene optische Tonspur und bewirkt in
üblicher Weise die Tonwiedergabe. Der wiedergegebene Ton korrespondiert mit den
jeweils projizierten Bildern, wobei diese in ihrer Anordnung auf dem Film in üblicher
Weise der Tonaufzeichnung um sechsundzwanzig Einzelbilder nacheilen.
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Nach dem Umlaufen der Tontrommel gelangt der Film im üblichen Projektor
direkt zu einer weiteren federbelasteten Andrückrolle 26 (in Richtung der Pfeile
in Fig. 2), von dort zu einer zweiten leerlaufenden Rolle 27 und dann über die Unterseite
des Filmtransportrades 20 aus dem Projektor heraus zu einer nicht gezeigten Aufwickelspule.
Der Projektor besitzt in der Regel Film-Leitbleche 28, welche eine automatische
Filmeinfädelung ermöglichen, indem sie den in den Projektor eingeführten Film entlang
der Filmbahn des Projektors bis zur Aufwickelspule führen.
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Zur Wiedergabe der zusätzlichen magnetischen Tonspuren ist ein speziell
ausgebildeter Adapter vorgesehen. Der Adapter ist so ausgebildet, dass er zwischen
der üblichen Tontrommel und der Aufwickelspule des Projektors eingefügt werden kann.
Dies ermöglicht die Verwendung des Adapters an den meisten der üblichen Projektoren.
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Eine Ausführungsform eines Adapters ist in Fig. 3 dargestellt. Der
Adapter umfasst einen magnetischen Abtaster, eine zusätzliche Tontrommel und mehrere
Filmrollen in geeigneter Anordnung. Im einzelnen umfasst der Adapter eine federbelastete
Andrückrolle 30, zu welcher der Film von der üblichen Tontrommel gelangt,und einen
magnetischen Abtaster 31 mit mehreren getrennten Wiedergabeköpfen. Diese Wiedergabeköpfe
sollten aus einem so ausreichend widerstandsfähigen Werkstoff konstruiert sein,
dass sie der Berührung mit dem Schmalfilm, welcher wesentlich härter als das übliche
Magnetband ist, widerstehen können.
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Der Werkstoff darf nicht so weich sein, dass er durch den Film abgenutzt
wird; jedoch darf er auch nicht so hart sein, dass er den Film durchschneidet.
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Eine zweite leerlaufende Führungsrolle 32 und eine anschliessende
Tontrommel 33 sind so angeordnet, dass der Film an die Wiedergabeköpfe des Abtasters
31 angedockt wird, wobei jede Tonspur mit einem unterschiedlichen Wiedergabekopf
in Berührung steht.
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Eine dritte Leerlaufrolle 34 übernimmt den Film von der Tontrommel
33 und führt ihn der Andrückrolle der üblichen Tonstation unter dem gleichen Winkel
zu, unter welchem er dieser Andrückrolle unmittelbar von der üblichen Tontrommel
22 zulaufen wurde.
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Im Betrieb läuft der Film nach dem Verlassen der üblichen Tontrommel
22 in Richtung der ausgezogenen Pfeile über die Andrückrolle 30, welche den Film
gespannt hält, und über die Führungsrolle 32 zum magnetischen Abtaster 31. Dieser
hat für einen Film mit drei magnetischen Tonspuren drei Wiedergabeköpfe.
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Die Führungsrolle 32 und die anschliessende Tontrommel 33 drücken
den Film gegen diese Wiedergabeköpfe, wobei jede Tonspur mit einem anderen Wiedergabekopf
in Berührung steht. Nach dem Umlaufen der Tontrommel gelangt der Film über die Leerlaufrolle
34 zur Andrückrolle der normalen Tonstation.
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In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform eines Adapters nach der
Erfindung dargestellt, bei welchem der magnetische Abtaster zwischen der Tontrommel
der normalen Tonstation und einer Tontrommel des Adapters angeordnet ist. Im einezlnen
umfasst dieser Adapter einen magnetischen Abtaster 31 und ei ne Tontrommel 33, die
in bezug auf die Tontrommel der üblichen Tonstation so angeordnet ist, dass der
Film an den Abtaster angedrückt wird. Eine zusätzliche, nur bei Bedarf vorgesehene
Leerlaufrolle 40 ist zwischen der Tontrommel 33 und der Andrückrolle der normalen
Tonstation angeordnet und bewirkt einen zusätzlichen Schutz gegen Flatterbewegungen
des Films. Die zusätzliche Leerlaufrolle ist nicht notwendig, wenn die Tontrommel
33 so angeordnet ist, dass der Film der Andrückrolle unter 26 ungefähr/dem gleichen
Winkel zuläuft, unter welchem er direkt von der Tontrommel 22 des Projektors kommend
zur AndrUckrolle gelangen würde.
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Alle Bauteile des Adapters können an einer einzigen, nicht gezeigten
Halterung gelagert sein, die als eine Einheit in den üblichen Projektor einsetzbar
ist. Im Adapter können Leitbleche 41 vorgesehen sein, die die Filmbahn im Adapter
abgrenzen und sicherstellen, dass ein mit seinem Anfang in den Projektor eingeführter
Film auch durch den Adapter hindurch eingefädelt wird. In nicht gezeigter Weise
können ein oder mehrere Leitbleche verschiebbar angeordnet sein, damit der eingeführte
Film wahlweise auch am Adapter vorbeilaufen und der üblichen Fllmbahn im Projektor
folgen kann, wenn der Adapter nicht benötigt wird. Durch diese Massnahme wird eine
überflüssige Abnutzung der magnetischen Wiedergabeköpfe verhindert, während sie
nicht benötigt werden.
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Gemäss der gestrichelten Darstellung in Fig. 4 kann-ein magnetischer
Abtaster auch an der gegenüberliegenden Seite des Films angeordnet sein, wenn magnetische
Tonspuren auf der Trägerseite des Films vorgesehen sind. Wahlweise können auch beide
Seiten des Films jeweils mit bis zu drei magnetischen Tonspuren versehen sein, wobei
Adapter mit jeweils einem Magnetkopf
für jede Spur vorgesehen sind,
so dass insgesamt sechs magnetische Tonspuren wiedergegeben werden können.
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Wie bereits erwähnt wurde, findet die Abtastung der üblichen optischen
Tonspur bei einem Einzelbild statt, das sechsundzwanzig Einzelbilder vor dem gerade
projizierten Einzelbild liegt. In gleicher Weise müssen die magnetischen Abtaster
und die Tonaufzeichnungen auf den magnetischen Tonspuren des Films eine bestimmte,
bekannte Beziehung zu den Bildern des Films einhalten. Hierbei hat sich eine Voreilung
der magnetischen Abtastung gegenüber der optischen Wiedergabe um zweiunddreissig
Einzelbilder als ein zweckmässiger Standard erwiesen.
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Fig. 5 zeigt eine weitere, bevorzugte Ausbildungsform eines Adapters,
bei welchem der magnetische Abtaster fest neben einer Hilfstrommel angeordnet ist.
Diese befindet sich in der Filmbahn zwischen der Tontrommel der normalen Tonstation
und der anschliessenden Andrückrolle. Der Vorzug dieser Ausbildungsform liegt darin,
dass die gewünschte Umstellung mit einem Minimum an zusätzlichen Bauteilen erzielt
werden kann.
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Im einzelnen umfasst der Adapter gemäss Fig. 5 einen magnetischen
Abtaster 31 mit mehreren getrennten Wiedergabeköpfen, welche fest neben einer drehbaren
Hilfstrommel 42 angeordnet sind. Die Wiedergabeköpfe sind mittels einem oder mehreren
Befestigungsbügeln 43 angebracht, welche ein Halterohr 44 umschliessen. Die Wiedergabeköpfe
sind in geeigneter Weise auf beiden Seiten der Hilfstrommel 42 so angeordnet, dass
sie mit den magnetischen Tonspuren an beiden Rändern des die Hilfstrommel umlaufenden
Filmes in Berührung kommen können. Die Hilfstrommel ist ihrerseits so angeordnet,
dass der von ihr ablaufende Film der üblichen Andrückrolle 26 unter einem Winkel
zuläuft, der für die Weiterleitung des Films zur üblichen Filmrolle 27 geeignet
ist.
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Wie bei den anderen Ausführungsbeispielen können die Bauteile auch
dieses Adapters an einem einzigen Halter gelagert
sein, der als
eine Einheit in den üblichen Projektor eingesetzt wird. Ferner sind geeignete Leitbleche
45 für den Film sowie eine umschaltbare Leitblech-Weiche 46 vorgesehen, mittels
welcher der Film wahlweise durch die normale Filmbahn im Projektor oder durch die
Filmbahn im Adapter geleitet werden kann.
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Ausser einem Adapter umfasst die Tonwiedergabeanlage mehrere Schallgeber,wie
Kopfhörer oder Lautsprecher, von denen mindestens einer mit einer Schaltvorrichtung
zum wahlweisen Umschalten zwischen den verschiedenen zur Verfühgung stehenden Tonspuren
ausgerüstet ist. In Fig. 6 ist ein Schaltbild der Tonwiedergabeanlage in ihrer bevorzugten
Ausführungsform dargestellt. Mehrere Schallgeber 55 und 56 sind mit mehreren Wiedergabeköpfen
51 bis 54 über getrennte Schaltvorrichtungen S1 und S2 gekoppelt. Im einzelnen sind
die Wiedergabeköpfe jeweils über einen Verstärker Al bis A4 jeweils mit einer von
vier Übertragungsleitungen B1 bis B4 verbunden. Jede Ubertragungsleitung ist ihrerseits
mit jedem Schallgeber 55 und 56 über einen Wahlschalter S1 bzw. S2 verbunden. Alternativ
kann die Schatvorrichtung mehrere einzelne Stecker P1 bis P4 aufweisen, die jeweils
getrennt an eine Übertragungsleitung angeschlossen sind und unter welchen der Benutzer
eine Auswahl treffen kann, wodurch er einen wahlweisen Zugriff zu den einzelnen
Wiedergabeköpfen bekommt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind ein optischer
Wiedergabekopf, nämlich eine Photozelle 54, und drei magnetische Wiedergabeköpfe
51 bis 53 vorgesehen. Die Verbindung zwischen den getrennt umschaltbaren Schallgebern
und den Übertragungsleitungen wird zweckmässigerweise über mehrpolige Stecker 57
und 58 hergestellt.
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In Fig. 7 ist schematisch ein Aufnahmekopf dargestellt, mit welchem
die Tonspuren des mehrspurigen Schmalfilms gemäss Fig. 1A und 1B aufgezeichnet werden
können. Der Aufnahmekopf unterscheidet sich von üblichen Aufnahmeköpfen hauptsächlich
dadurch, dass er mehrere magnetische Aufnahmespulen 60, 61 und 62 aufweist, die
für eine Aufzeichnung jeweils einer der
magnetischen Tonspuren
13 auf dem Film 10 ausgerichtet sind.
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Die Aufnahmespulen 60, 61 und 62 sind getrennt ansteuerbar und über
getrennte Leitungen 63, 64 bzw. 65 an Verstärker A1, A2 bzw. A3 angeschlossen.
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