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DE2449872A1 - Tonwiedergabeanlage fuer kino-schmalfilmsysteme - Google Patents

Tonwiedergabeanlage fuer kino-schmalfilmsysteme

Info

Publication number
DE2449872A1
DE2449872A1 DE19742449872 DE2449872A DE2449872A1 DE 2449872 A1 DE2449872 A1 DE 2449872A1 DE 19742449872 DE19742449872 DE 19742449872 DE 2449872 A DE2449872 A DE 2449872A DE 2449872 A1 DE2449872 A1 DE 2449872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
sound
reproduction system
sound reproduction
adapter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742449872
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Schilder
Robert Raymond Swerdlow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CINACOR Ltd
Original Assignee
CINACOR Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CINACOR Ltd filed Critical CINACOR Ltd
Priority to DE19742449872 priority Critical patent/DE2449872A1/de
Publication of DE2449872A1 publication Critical patent/DE2449872A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Beschreibung betreffend Tonwiedergabetnlage für Kino-Schmalfilmsysteme.
  • Die Erfindung betrifft eine Tonwiedergabeanlage für Kino-Schmalfilmsysteme mit Tonaufzeichnung auf dem Schmalfilm.
  • In dem Maße, in dem Tourismus, Geschäftsverkehr und Aus-und Einwanderung zwischen verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen zunehmen, werden Methoden zur Kommunikation zwischen den verschiedensprachigen Gruppen immer wichtiger. Solche Methoden werden beispielsweise in Schulen mit einer mehrsprachigen Schülerschaft und bei Verkehrsmitteln, wie Schiffen und internationalen Fluglinien, benötigt, deren Passagiere in aller Regel verschiedene Nationalitäten haben. Mehrsprachige Postkarten, auf denen eine bestimmte Information in verschiedenen Sprachen aufgedruckt ist, haben sich z.B. schon weitgehend durchgesetzt; natürlich ist ihr Kommunikationswert nur sehr bescheiden.
  • Die Anmeldung betrifft ein wesentlich wirksameres Kommunikationssvstem. welches sich des universalen Informationsmediums des Ki-. ~ als auch noiiims Dealenz. . nowonl in unterrlcntsanstalten/ln verKenrsmlzteln sind normalerweise nur Ausrüstungen zur Wiedergabe von Schmalfilmen, d.h. Kinofilmen mit 8 mm oder 16 mm Breite vorhanden. Für Schulen sind grössere Ausrüstungen im allgemeinen unerschwinglich teuer, während sie für die Luftfahrtgesellschaften zu voluminös sind.
  • Der erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die insbesondere aus Sosten-- und Raumgründen im internationalen Bereich bevorzugten Kinofilmsysteme mit Schmalfilm eine relativ einfach auí9gebauve und betriebssichere Tonwiedergabeanlage zu schaffen, mit welcher eine mehrsprachige Tonwiedergabe zum jeweils vorgeführten Schmalfilm möglich ist9 wobei für jeden Benutzer die freie Wahl zwischen mehreren Sprachen freistehen soll. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit der im Anspruch 12 und bezüglich ihrer vorteilhaften Ausgestaltungen in den Unteransprüchen gekennzeichneten Tonwiedergabeanlage gelöst.
  • Bei der erfindungsgemässen Tonwiedergabeanlage weist der Schmalfilm mehrere unabhängige, gleichwertige Tonspuren auf, die getrennt abgetastet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, einen von ihm benutzten Schallgeber, nämlich einen Lautsprecher oder Kopfhörer, wahlweise mit einer der Tonspuren zu koppeln und dadurch die Tonbegleitung des Schmalfilms in einer von ihm gewünschten Sprache zu hören, wenn die Tonbegleitung auf den Tonspuren in verschiedenen Sprachen aufgenommen ist.
  • Es ist bisher nicht als Möglichkeit in Betracht gezogen worden, einen Schmalfilm mit mehreren, unabhängigen Tonspuren zu versehen, obwohl für die damit verbundenen Vorteile schon lange ein Bedürfnis bei den als Schmalfilmbenutzer in Frage kommenden Institutionen, Amateuren und fortgeschrittenen Amateuren bestanden hat. Zwar gibt es Mehrspur-Systeme für die berufsmässigen Photographen, jedoch nicht für Amateure und fortgeschrittene Amateure. Beispielsweise ist in der US-PS 2 628 288 ein Zweispur-System beschrieben, welches mit einer optischen und einer magnetischen Tonspur arbeitet. Dieses System hat für den berufsmässigen Photographen Vorteile, ist edoch für den Amateur, dem die für die optische Tonaufzeichnung und -wiedergabe notwendigen komplexen Geräte normalerweise nicht zur Verfügung stehen, nur von sehr begrenztem Wert, vgl.
  • auch US-PS 2 479 868, Es befinden sich auch Filme mit zwei magnetischen Streifen oder Spuren im Handel, jedoch wurde es nicht für möglich gehalten, auf dem zweiten Streifen eine unabhängige Tonaufzeichnung vorzunehmen. Vielmehr wurde dieser Streifen lediglich für Balance-Zwecke benutzt, vgl. SMPTE Standard PH 22, 101-1963.
  • Aus der US-PS 3 452 161 ist es bekannt, den zweiten Streifen in Verbindung mit dem ersten Streifen zur Aufzeichnung einer stereophonischen Tonaufnahme zu benutzen. Aber auch in dieser Patentschrift wird die Unterstellung ausgesprochen, dass auf dem zweiten Streifen keine unabhängige Tonaufzeichnung aufgenommen werden kann. Der zweite Streifen wird lediglich zur Aufzeichnung des Differenzsignales der stereophonischen Aufnahme benutzt.
  • Bei einer sich aus den Unteransprüchen ergebenden, in der Praxis bevorzugten Ausbildungsform der erfindungsgemässen Nehrkanal-Tonwiedergabeanlage werden auf den Schmalfilm mehrere magnetische Aufzeichnungsstreifen aufgebracht, auf denen jeweils eine unabhängige Tonspur aufgezeichnet werden kann. Das Projektionsgerät ist mit einem speziell ausgebildeten Adapter versehen, der mit üblichen Geräten kompatibel ist und zur Abtastung bzw. Wiedergabe der auf diesen Streifen aufgenommenen Tonspuren dient. Ferner sind mehrere Lautsprecher und Kopfhörer vorgesehen, von denen jeder eine unabhängige Schaltvorrichtung zur Umschaltung zwischen den verschiedenen Tonspuren aufweist.
  • Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten an Hand mehrerer schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1A. und 1B in Ansicht und Schnitt einen Kino-Schmalfilm mit mehreren Tonspuren für die erfindungsgemässe Tonwiedergabeanlage, Fig. 2 eine Schemaansicht der Tonstation eines üblichen Kinofilm-Projektors, Fig. 3 eine Schemaansicht eines Adapters an einem üblichen Kinofilm-Projektor zur Abtastung eines Schmalfilmes mit mehreren Tonspuren, Fig. 4 eine Schemaansicht einer alternativen Ausführungsform des Adapters, Fig. 5 eine Schemaanischt einer zweiten alternativen Ausführungsform des Adapters, Fig. 6 ein Schaltbild der Tonwiedergabeanlage mit einem Adapter nach den Fig. 3, 4 oder 5, Fig. 7 eine Schemaansicht eines Aufnahmekopfes zur Aufzeichnung der Tonspuren auf dem Film nach den Fig. 1A und 1B.
  • Der in Fig. 1A und 13 gezeigte mehrspurige Kino-Schmalfilm ist ein üblicher Schmalfilm 10, z.B. ein 16 mm-Film oder ein Super-8-Film mit Perforationslöchern 11, der ausser einer optischen Tonspur 12 mehrere magnetische Tonspuren 13 aufweist, auf denen jeweils eine unabhängige Tonaufnahme aufgezeichnet werden kann. Im einzelnen sind, vgl. Fig. 1B,drei magnetischen Tonspuren vorgesehen, wobei der Streifen neben der optischen Tonspur 12 zwei getrennte Spuren umfasst. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu sechs Spuren gebildet werden können, indem man drei weitere Spuren auf der Rückseite des Films vorsieht. Vorzugsweise ist eine doppelte magnetische Tonspur auf oder neben der üblichen optischen Tonspur in einer Ausbildung vorgesehen, wie sie in der erwähnten US-PS 2 628 288 näher erläutert ist. Die verbleibende Tonspur ist am gegenüberliegenden Rand des Filmes vorgesehen.
  • Die magnetischen Tonspuren sind durch Streifen aus pulverisiertem magnetischen Material, z.B. aus Eisenoxyd-Puder, gebildet, das in bekannter Weise auf den Film aufgebracht ist. Jede Tonspur ist ungefähr 1,6 mm breit. Streifen dieser Breite reichen zur Aufzeichnung einer unabhängigen Tonaufnahme aus und können an den Rändern des Films, entfernt von der belichteten oder belichtbaren Zone, schon vorher angebracht sein.
  • Der Film wird in einem üblichen Kinofilm-Projektor für vertonte Filme von einer Vorratsrolle abgezogen und intermittierend durch das Projektionsfenster transportiert. Hinter diesem gelangt der Film zu einer Tonstation, wo er sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt und die optische Tonspur am einen Rand des Filmes in üblicher Weise zur Wiedergabe der Tonaufzeichnung abgetastet wird.
  • In Fig. 2 ist eine typische übliche Einrichtung zur Erzielung einer gleichförmigen Filmbewegung hinter dem Projektionsfenster dargestellt. Die Einrichtung umfasst ein der unteren Filmschleife zugeordnetes, angetriebenes Filmtransportrad 20, über welches der Schmalfilm 21 zu einer mit einem nicht gezeigten Schwungrad versehenen Tontrommel 22 gelangt, wobei der Film mittels einer federbelasteten Andrückrolle 23 nach unten geüber drängt wird. Das Licht einer Lichtquelle 24 gelangt/eine Linse 25 auf die an einem Rand des Filmes vorgesehene optische Tonspur und bewirkt in üblicher Weise die Tonwiedergabe. Der wiedergegebene Ton korrespondiert mit den jeweils projizierten Bildern, wobei diese in ihrer Anordnung auf dem Film in üblicher Weise der Tonaufzeichnung um sechsundzwanzig Einzelbilder nacheilen.
  • Nach dem Umlaufen der Tontrommel gelangt der Film im üblichen Projektor direkt zu einer weiteren federbelasteten Andrückrolle 26 (in Richtung der Pfeile in Fig. 2), von dort zu einer zweiten leerlaufenden Rolle 27 und dann über die Unterseite des Filmtransportrades 20 aus dem Projektor heraus zu einer nicht gezeigten Aufwickelspule. Der Projektor besitzt in der Regel Film-Leitbleche 28, welche eine automatische Filmeinfädelung ermöglichen, indem sie den in den Projektor eingeführten Film entlang der Filmbahn des Projektors bis zur Aufwickelspule führen.
  • Zur Wiedergabe der zusätzlichen magnetischen Tonspuren ist ein speziell ausgebildeter Adapter vorgesehen. Der Adapter ist so ausgebildet, dass er zwischen der üblichen Tontrommel und der Aufwickelspule des Projektors eingefügt werden kann. Dies ermöglicht die Verwendung des Adapters an den meisten der üblichen Projektoren.
  • Eine Ausführungsform eines Adapters ist in Fig. 3 dargestellt. Der Adapter umfasst einen magnetischen Abtaster, eine zusätzliche Tontrommel und mehrere Filmrollen in geeigneter Anordnung. Im einzelnen umfasst der Adapter eine federbelastete Andrückrolle 30, zu welcher der Film von der üblichen Tontrommel gelangt,und einen magnetischen Abtaster 31 mit mehreren getrennten Wiedergabeköpfen. Diese Wiedergabeköpfe sollten aus einem so ausreichend widerstandsfähigen Werkstoff konstruiert sein, dass sie der Berührung mit dem Schmalfilm, welcher wesentlich härter als das übliche Magnetband ist, widerstehen können.
  • Der Werkstoff darf nicht so weich sein, dass er durch den Film abgenutzt wird; jedoch darf er auch nicht so hart sein, dass er den Film durchschneidet.
  • Eine zweite leerlaufende Führungsrolle 32 und eine anschliessende Tontrommel 33 sind so angeordnet, dass der Film an die Wiedergabeköpfe des Abtasters 31 angedockt wird, wobei jede Tonspur mit einem unterschiedlichen Wiedergabekopf in Berührung steht.
  • Eine dritte Leerlaufrolle 34 übernimmt den Film von der Tontrommel 33 und führt ihn der Andrückrolle der üblichen Tonstation unter dem gleichen Winkel zu, unter welchem er dieser Andrückrolle unmittelbar von der üblichen Tontrommel 22 zulaufen wurde.
  • Im Betrieb läuft der Film nach dem Verlassen der üblichen Tontrommel 22 in Richtung der ausgezogenen Pfeile über die Andrückrolle 30, welche den Film gespannt hält, und über die Führungsrolle 32 zum magnetischen Abtaster 31. Dieser hat für einen Film mit drei magnetischen Tonspuren drei Wiedergabeköpfe.
  • Die Führungsrolle 32 und die anschliessende Tontrommel 33 drücken den Film gegen diese Wiedergabeköpfe, wobei jede Tonspur mit einem anderen Wiedergabekopf in Berührung steht. Nach dem Umlaufen der Tontrommel gelangt der Film über die Leerlaufrolle 34 zur Andrückrolle der normalen Tonstation.
  • In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform eines Adapters nach der Erfindung dargestellt, bei welchem der magnetische Abtaster zwischen der Tontrommel der normalen Tonstation und einer Tontrommel des Adapters angeordnet ist. Im einezlnen umfasst dieser Adapter einen magnetischen Abtaster 31 und ei ne Tontrommel 33, die in bezug auf die Tontrommel der üblichen Tonstation so angeordnet ist, dass der Film an den Abtaster angedrückt wird. Eine zusätzliche, nur bei Bedarf vorgesehene Leerlaufrolle 40 ist zwischen der Tontrommel 33 und der Andrückrolle der normalen Tonstation angeordnet und bewirkt einen zusätzlichen Schutz gegen Flatterbewegungen des Films. Die zusätzliche Leerlaufrolle ist nicht notwendig, wenn die Tontrommel 33 so angeordnet ist, dass der Film der Andrückrolle unter 26 ungefähr/dem gleichen Winkel zuläuft, unter welchem er direkt von der Tontrommel 22 des Projektors kommend zur AndrUckrolle gelangen würde.
  • Alle Bauteile des Adapters können an einer einzigen, nicht gezeigten Halterung gelagert sein, die als eine Einheit in den üblichen Projektor einsetzbar ist. Im Adapter können Leitbleche 41 vorgesehen sein, die die Filmbahn im Adapter abgrenzen und sicherstellen, dass ein mit seinem Anfang in den Projektor eingeführter Film auch durch den Adapter hindurch eingefädelt wird. In nicht gezeigter Weise können ein oder mehrere Leitbleche verschiebbar angeordnet sein, damit der eingeführte Film wahlweise auch am Adapter vorbeilaufen und der üblichen Fllmbahn im Projektor folgen kann, wenn der Adapter nicht benötigt wird. Durch diese Massnahme wird eine überflüssige Abnutzung der magnetischen Wiedergabeköpfe verhindert, während sie nicht benötigt werden.
  • Gemäss der gestrichelten Darstellung in Fig. 4 kann-ein magnetischer Abtaster auch an der gegenüberliegenden Seite des Films angeordnet sein, wenn magnetische Tonspuren auf der Trägerseite des Films vorgesehen sind. Wahlweise können auch beide Seiten des Films jeweils mit bis zu drei magnetischen Tonspuren versehen sein, wobei Adapter mit jeweils einem Magnetkopf für jede Spur vorgesehen sind, so dass insgesamt sechs magnetische Tonspuren wiedergegeben werden können.
  • Wie bereits erwähnt wurde, findet die Abtastung der üblichen optischen Tonspur bei einem Einzelbild statt, das sechsundzwanzig Einzelbilder vor dem gerade projizierten Einzelbild liegt. In gleicher Weise müssen die magnetischen Abtaster und die Tonaufzeichnungen auf den magnetischen Tonspuren des Films eine bestimmte, bekannte Beziehung zu den Bildern des Films einhalten. Hierbei hat sich eine Voreilung der magnetischen Abtastung gegenüber der optischen Wiedergabe um zweiunddreissig Einzelbilder als ein zweckmässiger Standard erwiesen.
  • Fig. 5 zeigt eine weitere, bevorzugte Ausbildungsform eines Adapters, bei welchem der magnetische Abtaster fest neben einer Hilfstrommel angeordnet ist. Diese befindet sich in der Filmbahn zwischen der Tontrommel der normalen Tonstation und der anschliessenden Andrückrolle. Der Vorzug dieser Ausbildungsform liegt darin, dass die gewünschte Umstellung mit einem Minimum an zusätzlichen Bauteilen erzielt werden kann.
  • Im einzelnen umfasst der Adapter gemäss Fig. 5 einen magnetischen Abtaster 31 mit mehreren getrennten Wiedergabeköpfen, welche fest neben einer drehbaren Hilfstrommel 42 angeordnet sind. Die Wiedergabeköpfe sind mittels einem oder mehreren Befestigungsbügeln 43 angebracht, welche ein Halterohr 44 umschliessen. Die Wiedergabeköpfe sind in geeigneter Weise auf beiden Seiten der Hilfstrommel 42 so angeordnet, dass sie mit den magnetischen Tonspuren an beiden Rändern des die Hilfstrommel umlaufenden Filmes in Berührung kommen können. Die Hilfstrommel ist ihrerseits so angeordnet, dass der von ihr ablaufende Film der üblichen Andrückrolle 26 unter einem Winkel zuläuft, der für die Weiterleitung des Films zur üblichen Filmrolle 27 geeignet ist.
  • Wie bei den anderen Ausführungsbeispielen können die Bauteile auch dieses Adapters an einem einzigen Halter gelagert sein, der als eine Einheit in den üblichen Projektor eingesetzt wird. Ferner sind geeignete Leitbleche 45 für den Film sowie eine umschaltbare Leitblech-Weiche 46 vorgesehen, mittels welcher der Film wahlweise durch die normale Filmbahn im Projektor oder durch die Filmbahn im Adapter geleitet werden kann.
  • Ausser einem Adapter umfasst die Tonwiedergabeanlage mehrere Schallgeber,wie Kopfhörer oder Lautsprecher, von denen mindestens einer mit einer Schaltvorrichtung zum wahlweisen Umschalten zwischen den verschiedenen zur Verfühgung stehenden Tonspuren ausgerüstet ist. In Fig. 6 ist ein Schaltbild der Tonwiedergabeanlage in ihrer bevorzugten Ausführungsform dargestellt. Mehrere Schallgeber 55 und 56 sind mit mehreren Wiedergabeköpfen 51 bis 54 über getrennte Schaltvorrichtungen S1 und S2 gekoppelt. Im einzelnen sind die Wiedergabeköpfe jeweils über einen Verstärker Al bis A4 jeweils mit einer von vier Übertragungsleitungen B1 bis B4 verbunden. Jede Ubertragungsleitung ist ihrerseits mit jedem Schallgeber 55 und 56 über einen Wahlschalter S1 bzw. S2 verbunden. Alternativ kann die Schatvorrichtung mehrere einzelne Stecker P1 bis P4 aufweisen, die jeweils getrennt an eine Übertragungsleitung angeschlossen sind und unter welchen der Benutzer eine Auswahl treffen kann, wodurch er einen wahlweisen Zugriff zu den einzelnen Wiedergabeköpfen bekommt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind ein optischer Wiedergabekopf, nämlich eine Photozelle 54, und drei magnetische Wiedergabeköpfe 51 bis 53 vorgesehen. Die Verbindung zwischen den getrennt umschaltbaren Schallgebern und den Übertragungsleitungen wird zweckmässigerweise über mehrpolige Stecker 57 und 58 hergestellt.
  • In Fig. 7 ist schematisch ein Aufnahmekopf dargestellt, mit welchem die Tonspuren des mehrspurigen Schmalfilms gemäss Fig. 1A und 1B aufgezeichnet werden können. Der Aufnahmekopf unterscheidet sich von üblichen Aufnahmeköpfen hauptsächlich dadurch, dass er mehrere magnetische Aufnahmespulen 60, 61 und 62 aufweist, die für eine Aufzeichnung jeweils einer der magnetischen Tonspuren 13 auf dem Film 10 ausgerichtet sind.
  • Die Aufnahmespulen 60, 61 und 62 sind getrennt ansteuerbar und über getrennte Leitungen 63, 64 bzw. 65 an Verstärker A1, A2 bzw. A3 angeschlossen.
  • /Ansprüche

Claims (12)

  1. Ansprüche Tonwiedergabeanlage für Kino-Schmalfilmsysteme mit Tonaufzeichnung auf den Schmalfilm, dadurch g e k e n n z e i chn e t -, dass der Schmalfilm (10, 21) zur Aufzeichnung mehrerer unabhängiger Tonspuren (12, 13) eingerichtet ist, dass der Projektor zur Wiedergabe des Schmalfilms eine Abtasteinrichtung (51-54) zur einzelnen Abtastung der mehreren Tonspuren aufweist, und dass mindestens zwei Schallgeber (55, 56) zur akustischen Wiedergabe abgetasteter Tonspuren vorgesehen sind, von denen mindestens einer mit der Abtasteinrichtung über eine getrennte Schaltvorrichtung (S1, S2, Pl bis P4) gekoppelt ist, mittels welcher jede der mehreren Tonspuren getrennt zugreifbar bzw. erreichbar ist.
  2. 2. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e ich ne t , dass jeder Schallgeber (55, 56) mit der Abtasteinrichtung (51-54) über eine getrennte, den getrennten Zugriff zu den Tonspuren ermöglichende Schaltvorrichtung (S1, S2, P1 bis P4) gekoppelt ist.
  3. 3. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass mindestens eine Schaltvorrichtung einen Wahlschalter (S1, 52) umfasst.
  4. 4. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass mindestens eine Schaltvor--richtung mehrere Stecker (P1 bis P4) umfasst, mittels welchen der Schallgeber jeweils mit einem der den einzelnen Tonspuren (12, 13) zugeordneten Teile der Abtasteinrichtung (51-54) koppelbar ist.
  5. 50 Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Abtasteinrichtung einen nachträglich an den Projektor ansetzbaren Adapter umfasst, welcher einen Abtaster (31) mit mehreren getrennten magnetischen Wiedergabeköpfen aufweist.
  6. 6 Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass der Abtaster (31) im Rücklaufabschnitt der Filmbahn des Projektors hinter dem Projektionsfenster angeordnet ist.
  7. 7. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass der Adapter eine Tontrommel (33) oder eine Hilfstrommel (42) zur genauen Ausrichtung des Schmalfilms (21) auf den Abtaster (31) sowie eine Einrichtung zum Andrücken des Films an dessen Wiedergabeköpfe umfasst.
  8. 8. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 7, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass der Adapter vor der Tontrommel (33) eine federbelastete, leerlaufende Andrückrolle (30) zum Spannen des Schmalfilms (21) und eine leerlaufende Führungsrolle (32) umfasst, welche im Zusammenwirken mit der Tontrommel den Film an die Wiedergabeköpfe andrückt.
  9. 9. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 7, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass die Wiedergabeköpfe des Abtasters (31) mittels Befestigungsbügeln (43) axial neben der Hilfstrommel (42) angebracht sind.
  10. 10. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass hinter der Tontrommel (33) oder Hilfstrommel (42) eine Leerlaufrolle (34, 40) zum Zurückleiten des Schmalfilms (21) in die Filmbahn des Projektors unter ungefähr dem gleichen Winkel, den der Film ohne Adapter einnehmen würde, vorgesehen ist.
  11. 11. Tonwiedergabeanlage nach Anspruch 7, 8, 9 oder 10, dadurch g e k e n n z e i zu c h n e t , dass der Adapter Leitbleche (41-45) zur Bildung einer Filmbahn durch den Adapter und eine Leitblech-Weiche (46) zur wahlweisen Einstellung auf die normale Filmbahn durch den Projektor oder die zusätzliche Filmbahn durch den Adapter umfasst.
  12. 12. Tonwiedergabeanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass mehrere, jeweils den Ausgang eines der Wiedergabeköpfe des Abtasters (31) führende Ubertragungsleitungen (B1 bis B3) und mehrere Anschlusseinrichtungen (57, S1; 58, S2; P1 bis P4) vorgesehen sind, die jeweils zur Ankopplung eines Schallgebers (55, 56) an eine gewünschte Übertragungsleitung dienen.
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