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DE2449403A1 - Rillen-voll-verbundpflasterstein - Google Patents

Rillen-voll-verbundpflasterstein

Info

Publication number
DE2449403A1
DE2449403A1 DE19742449403 DE2449403A DE2449403A1 DE 2449403 A1 DE2449403 A1 DE 2449403A1 DE 19742449403 DE19742449403 DE 19742449403 DE 2449403 A DE2449403 A DE 2449403A DE 2449403 A1 DE2449403 A1 DE 2449403A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
smooth
sides
edges
laying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742449403
Other languages
English (en)
Inventor
Hellmuth Kahle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742449403 priority Critical patent/DE2449403A1/de
Publication of DE2449403A1 publication Critical patent/DE2449403A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • E01C5/06Pavings made of prefabricated single units made of units with cement or like binders
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C2201/00Paving elements
    • E01C2201/12Paving elements vertically interlocking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Rillen-Voll-Verbundpflasterstein Die Erfindung bezieht sich auf die äußere Form und die Verlegeart eines aus hochwertigem Beton (3n 600) oder anderen Material hergestellten Pflastersteins mit Vorzügen für die Gleit- oder Rutschsicherheit einer Fahrbahndecke besonders gegen Aquaplaning (Wasserglätte) insbesonders bei Verlegung im Fischgrätenmuster, Es ist bekannt, daß in ihrer äußeren Form verschiedene einfache und einige auch in der Senkrechten zu verbindende Pflastersteine hergestellt werden. Die dreidimensionalen Verbundpflastersteine konnten sich bis heute nicht durchsetzen,weil ihre Herstellung äußerst kompliziert und unwirtschaftlich ist.
  • Ziel der Erfindung ist einen Pflasterstein zu schaffe, der grundsätzlich die bekannten Vorteile der bis heute verwendeten Verbundpflastersteine besitzt und auch eine Vertikalverankerung aufweist. (DBGM Nr. 1961138). Der Stein soll außerdem eine gleit- und rutschsichere Oberfläche besitzen, um die Aquaplaning bei Regen zu unterbrechen oder stark zu mindern. Die Herstellung soll nach dem heutigen Stand der Technik besonders wirtschaftlich auf jeder Betonstein-Fertigungsmaschine erfolgen können. Die Grundrißform soll kompakt seinem ohne Schwierigkeiten eine hohe Biegezugfestigkeit zu erreichen.
  • Die Lösung des gesteckten Zieles erfolgt erfindungsgemäß durch einen vollen Verbundpflasterstein, der in seiner Draufsicht quadratisch ist, zwei parallele Seiten glatt sind und eine der anderen parallelen Seiten nach außen und die andere nach innen gewölbt ist, wobei diese Wölbungen bei der Verlegung ineinander passen.
  • Zweckmässig ist der Stein auf einer Seite glatt und auf der anderen flachen Seite insbesonders gleichmässig verteilte Rillen aufweist, die. parallel zu den gewölbten Seiten des Steines verlaufen und vorzugsweise im Winkel und der Tiefe der Kantenabfasung des Steines entsprechen.
  • Der erfindungsgemässe Stein kann derart im Grundriß geformt sein, daß åe eine glatte Seite abgeschrägt ist.
  • Dabei sollen alle Wölbungen und Rillen in einer Richtung verlaufen und hochkant in einer einfachen nach oben absiehbaren Formeinrichtung hergestellt werden können.
  • In der Zeichnung sind Ausfuhrungsbeispiele dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Normalstein in perspektivischer Ansicht schräg von vorn und von oben; Fig. 2 den gleichen Normalstein in perspektivischer Ansicht schräg von vorn und von unten Fig. 3 den Normalstein der Fig. 1 und 2 in Draufsicht Fig. 4 die Seitenansicht der glatten Seiten; Fig. 5 einen halben Stein in Draufsicht; Fig. 6 und 7 ein linkes Paar Randsteine in Draufsicht für Verlegung im Fischgrätenmuster Fig. 8 und 9 ein rechtes Paar Randsteine in Draufsicht für Verlegung im Fischgrätenmuster; Fig. 1o einen Ausschnitt aus einer geptlasterten Straße in gerader Verlegung mit der Rillenseite nach oben Fig. 11 wie Fig. 1o, aber mit der glatten Seite nach Oben Fig. 12 wie Fig. 1o, aber in gemischter Verlegung; Fig. 13 einen Ausschnitt aus einer gepflasterten Straße in Fischgrätenmusterverlegung und den Rillen nach oben; Fig. 14 einen Ausschnitt der verlegten Steine in perspektierischer Ansicht schräg von vorn und von oben, mit der Rillenseite nach oben; Fig. 15 wie Fig. 14, aber mit der glatten Seite nach oben; Fig. 16 einen Schnitt durch die verlegte Pflaster-Fahrbahn in Fahrtrichtung. Es wird damit verdeutlicht wie jeder Stein in zwei Richtungen bei senkrechten Verkehrslasten durch gegenseitige Abstützung in der Senkrechten wirksam wird; Fig. 17 den Normalstein in perspektivischer Ansicht schräg von vorn und von oben, mit den beiden nach innen bzw. nach außen gewölbten Seiten in eckiger Ausbildung; Fig. 18 zwei aneinander gelegte Normalsteine.mit eckiger Ausbildung der beiden nach innen bzw. nach außen gewölbten Seiten; Fig. 19 den Normalstein in perspektivischer Ansicht schräg von vorn und von oben, mit den beiden nach innen bzw. nach außen gewölbten Seiten in der Ausbildung als Nut und Feder; Fig. 20 zwei aneinander gelegte Normalsteine mit Ausbildung als Nut und Feder der beiden nach innen bzw. nach außen gewölbten Seiten.
  • Die Steinform 1 ist quadratisch.Sie kann in den Stärken 6 - 12 cm Höhe und in Grundrißmaßen 12,5 bis 25 cm hergestellt werden.
  • Zwei Stoßseiten 2, 3 sind parallel glatt durchgehend von den anderen beiden Seiten wie eine vorstehende (4) und eine zuruckstehende Rundung (5) ausgebildet. Der ganze Stein ähnelt einem quadratischen hart gebundenen Buch mit gewölbten Rücken und gegengewölbter Aufschlagseite. Die Kanten auf der nach innen gewölbten Seite 5 sind im Winkel von 450 abgefast (6).
  • Der Stein kann verschiedenseitig verlegt werden. Einmal die flache glatte Seite nach oben (Fig. 11) und einmal die Gegenseite mit den z.B. zwei parallel der Seitenwölbung verlaufenden Rillen 7, 8 nach oben (Fig. 1o).
  • Die Rillenseitenflächen verlaufen in 450 zur Oberfläche und haben die gleiche Tiefe wie die Abfasung 6.
  • Aus markierungs- oder architektonischen Gestaltungsgründen kann die Verlegung auch gemischt erfolgen (Fig. 12).
  • Grundsätzlich müssen die Steine versetzt verlegt werden Fig. 10, 11, 12, 13), 14 und 15). Nur dadurch ist ein vertikaler Verbund in der gesamten Fläche gesichert.
  • Durch die versetzte Verlegung greift ein Stein mit seiner Wölbung in die Innenwölbung von zwei vor ihm verlegte Steine ein. Dadurch wird die senkrechte Belastung von einem Stein auf zwei vor und zwei hinter ihm liegende Steine übertragen (Fig. 16). Es ist nicht möglich einen Stein aus dem verlegten Verband nach unten durchzudrücken oder nach oben herauszunehmen (Fig, 14 und 15).
  • Um nach allen Seiten eine gleit- und rutschsichere Fahr bahn gegen Aguqplaning zu erzielen, sind die Steine im Fischgrätenmuster verlegt worden. Dabei die Rillenseite nach oben (Fig. 13).
  • Für die gerade Verlegung werden als Rand- oder Ausgleichsteine nur halbe Steine benötigt (Fig. 5 und 1o).
  • Bei der Verlegung im Fischgrätenmuster sind je ein Paar linker und rechter Randsteine notwendig (Fig. 6, 7,.8, 9 und 13). Bei diesen Randsteinen (Fig. 6, 7, 8 und 9) ist äe eine glatte Seite um 19° abgeschrägt. Bei der Verlegung wird dadurch ein Steinverband von 150 Schrägung erzielt.
  • Sonstige Ausgleichsteine für den Fahrbahnbeginn oder für Kurven können ohne groben Aufwand nach Bedarf hergestellt werden.
  • Das Hauptziel der Erfindung wird durch die vorg-annte Fischgrätenverlegung (Fig. 13) erreicht.
  • Da die ganzen und halben Steine zwei parallele glatte Seiten haben, können sie auf einer glatten Seite stehend in jeder modernen Betonsteinmaschine äußerst rationell hergestellt werden. Bisher werden alle Verbundpflastersteine wegen ihrer Form flach liegend hergestellt- Bei bisher bekannten dreidimensionalen Verbundpflastersteinen benötigt man komplizierte Formeinrichtungen, weil bei der Entschalung die Form nicht glatt über die gefertigten Steine hochgezogen werden kann0 Bei dem erfindungsgemässen neuen Stein, der hochkant gefertig wird, verlaufen alle Rillen, Wölbungen und Vertiefungen vertikal. Dadurch lässt sich die Barm glatt nach oben abziehen.
  • Gleichzeitig werden durch das nach oben Abziehen die Sichtflächen des Steines geglättet und eine gleichmässige Oberflächenansicht der gesamten Fahrbahn erzielt.
  • Die Grundrißform des Steines ist kompakt, so daß ohne Schwierigkeit eine hohe Biegezugfestigkeit erreicht werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    öl Voll-Verbundpfaasterstein, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in seiner Draufsicht quadratisch ist, zwei parallele Seiten glatt sind und eine der anderen parallelen Seiten nach außen und die andere nach innen gewölbt ist, wobei diese Wölbungen bei der Verlegung ineinander passen.
  2. 2) Voll-Verbundpflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stein auf einer flachen Seite glatt ist und auf deranderen flachen Seite insbesonders gleichmässig verteilte Rillen aufweist, die parallel zu den gewölbten Seiten des Steines verlaufen und vorzugsweise im Winkel und der Tiefe der Kantenabfasung des Steines entsprechen.
  3. 3) Voll-Verbundpflasterstein nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er als Randstein so in seinem GrundriX geformt ist, daß je eine glatte Seite abgeschrägt ist.
  4. 4) Voll-Verbundpflasterstein nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wölbungen und Rillen in einer Richtung verlaufen und hochkant in einer einfachen, nach oben abziehbaren Formeinrichtung hergestellt werden.
  5. 5) Voll-Verbundpflasterstein nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden nach innen bzw. außen gewölbten Seiten eckig (Fig. 17 und 18) oder als Nut und Feder (Fig. 19 und 20) gebildet sind.
DE19742449403 1974-10-17 1974-10-17 Rillen-voll-verbundpflasterstein Pending DE2449403A1 (de)

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DE29912039U1 (de) 1999-07-10 1999-11-11 Karl Weber Betonwerk GmbH & Co. KG, 32457 Porta Westfalica Bodenbelagelement
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