DE2446933B2 - Verfahren zum waermebehandeln von aiznmgcu-legierungen - Google Patents
Verfahren zum waermebehandeln von aiznmgcu-legierungenInfo
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Description
schmelze
In der DT-OS 1458 530 ist ein Verfahren zum
Wännebehandeln eines Gegenstandes aus einer Alu-
Sen vorgenommen wird. Bei dem aus
^un« 996|ekannten Verfahren zum Herder
ui-« Gegenst8nde aus einer AlZnMg-Legie-
stellenJttetzterc maximal 0,3 Vo Cu zur Verminderung
we«t ledere ™™ >
auf
g
rung der
rung der
1 bis x5 aus
0 5 %_ und Rest terc maximal 0,3 Vo Cu zur Verminde
ere ™™ >
auf
&^ ,edigfich in zwei Stufen.
ng wird ein Verfahren zur on AlMgZnCu-Legierungen, beg
oV°n ink, g §B ^
-***J· Wenigstens einem Elemem
*W 0 05 bis ξ,3·/. chrom, 0,1 bis
^ ofi5 bis o>5o/o Zirkonium
- bei dem die Legierung lösungs-
nach
gekennzeichnet, daß die Legierung
^ ^f g^ Mal ausgehärtet wird, darauf
GKÜibehandlung unterworfen wird, die durch
einer G^handju^ U G1 eratur und _dauer
solctie wenepddic r bbil
und daß
^ °,s '63 ^
die zweite vv« fif
wird.
3Q
30
£^ den beiden
w^sJ^g stattfindenden Glühbehand-
lung die Wertepaare von Dauer^nd ^^^0
gewählt werden daß^e mdas durchdie Eckpunkte
£, F, G und W definierte
Vorteilhaft wird ώ
Vorteilhaft wird ώ
fallen
4, dadurch ge-
4o
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärme· Sfi von8 AlZnMgCu-Legierungen, bestehend
trExfuÄrnaS
beispielen an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig 1 bis 3 Elektronenmikroaufnahmen von Abschnitten
in einer Platte aus einer Alurniniumlegierung 7075. Der 0,1 »mjpgjri A^ m
,0
Rest Aluminium, bei dem die Legierung lösungsgeglüht und danach mehrstufig warmausgehärtet wirf.
Eine Aluminiumlegierung, bestehend aus 5,1 bis «,1·/. Zink, 2,1 bis 2,9»/0 Magnesium, 1,2 bis 2·/β
Kupfer, 0,18 bis 0,35»/» Chrom, maximal 0,30·/. Mangan, niaximal 0,40»/» Silizium, maximal 0,50·/.
Eisen, maximal 0,201Vo Titan, andere maximal je
0,05% und insgesamt maximal 0,15·/., Rest Aluminium,
weist im ausscheidungsgeharteten Zustand unter bestimmten Beanspruchungsbedingungen keine
ausreichende Beständigkeit gegen Korrosion auf.
Bei dieser Legierung, welche nachfolgend als Legierung 7075 bezeichnet wird, ist die Beständigkeit
im ausscheidungsgeharteten Zustand gegen Spannungskorrosionsrisse erhöht, obwohl die Festigkeit
beträchtlich gegenüber dem Zustand des Aussehetdungshärtens der lösungsgeglühten Legierung herab-
. . e. „. lösungsgeglühten und
spannungsentlasteten Zustand;
F i g. 2 einen bekannten ausscheidungsgeharteten
Zustand;
F i g. 3 einen bekannten, gegen Spannungskorrosionsrisse
beständigen Zustand;
F i g. 4 ein Diagramm, welches die Merkmale der Erfindung zeigt.
Die Legierung gemäß Erfindung hat eine Zusammensetzung von 4 bis 8% Zink, 1,5 bis 3,5% Magnesium,
1 bis 2,5% Kupfer und wenigstens 1 Element aus der Gruppe von 0,05 bis 0,3% Chrom, 0,1
bis 0,5% Mangan und/oder 0,05 bis 0,3% Zirkonium. Der Rest der Zusammensetzung ist im wesentlichen
Aluminium.
Die von der Aluminiumindustrie mit 7075 bezeichneten Legierungen sind für die Erfindung bevorzugt
und haben eine Zusammensetzung von 5,1 bis 6.1% Zink, 2,1 bis 2,9% Magnesium, 1,2 bis 2%
3 ' 4
Kupfer, 0,18 bis O,35°/o Chrom, maximal 0,30«/o behandlung beispielsweise IVs Jahre früher erfahrer.
Mangan, maximal 0,40 % Silizium, andere maximal haben, in geschmolzenes Woodmetall einzutauchen.
£> 0,05% und insgesamt maximal 0,15%, Rest Alu- In Fig. 1 bis 3 sind Elektronenaufnahmen ver-
miniuEi. schiedener Mikrogefüge gezeigt, welche für die Er-
Die erfindungsgemäß verwendeten Legierungen 5 läuterung der Erfindung wesentlich sind,
könuen ebenfalls eines oder mehrere Vornverfeinernde Alle Proben wurden aus einer 6,3 mm dicken Alu-Elemente
enthalten, einschließlich Titan von 0,01 bis miniumlegierungsplatte der Zusammensetzung A in
0,20/o und Bor von 0,0005 bis 0,002%. Diese EIe- Tabelle 1 genommen. Fig. 1 bis 3 zeigen Mikromente
erzeugen ein feines Korn in dem Gußgeiüge gefüge bekannter Zustände einer solchen Legierung.
der Legierung. xo In F i g. 1 ist ein Beispiel der Legierung im lösungs-
Zusätzlich kann 0,001 bis 0,005% Beryllium zu- geglühten Zustand wiedergegeben. Ein solches Mi-
gefügt werden, um die Oxydation der geschmolzenen krogefüge wird in einer Aluminiumlegierungsplatte
Legierung auf ein Miaimum herabzusetzen. erhalten, wenn sie auf 482° C erhitzt und dann in
Eisen und Silizium sind als Verunreinigungen vor- Wasser bei Raumtemperatur abgeschreckt wird. Das
handen. 15 Plattenmaterial wird dann auf 1,5 bis 3% bleibende
Bis zu 0,5 °/o Eisen kann toleriert werden, und der Dehnung zwecks Spannungsentlastung gestreckt. In
Siliziumgehalt sollte 0,4% nicht übersteigen, um die Fig. 1 sind E-Phasenpartikeln einer Al-Mg-Cr-Aus-
Ausbildung einer wesentlichen Menge der interme- scheidung, Matrixbereiche R von einphasigem AIu-
tallischen Verbindung Mg2Si zu vermeiden. minium fester Lösung, Korngrenzen B und Verset-
Eine Wärmebehandlung gemäß Erfindung zum Er- 20 zungen D gezeigt. Der genarbte Bilduntergrund, der
zielen einer verbesserten Beständigkeit gegen Span- in dem Matrixbereich in Fig. 1 erscheint, ist eine
nungskorrosion besteht darin, die lösungsgeglühte Wirkung der Verdünnungslösung, die zum Präpa-
Legierung in dem ausscheidungsgehärteten Zustand rieren der Probe für die Übermikroskopie verwendet
in geschmolzenes Metall während einer Dauer und worden ist.
Temperatur innerhalb des Umfanges des Rechteckes as
EFGH in F i g. 4 einzutauchen und dann nochmals Tabelle I
eine Ausscheidungshärtung durchzuführen. Zusammensetzung der Legierungen (°/o)
Weitgehend wird dieser Zustand erreicht durch
Ausscheidungshärten einer lösungsgeglühten Le<jie- Element Legierung
rung bei 80 bis 163° C. Typische Bedingungen kön- 30 A Ji_
nen sein:
a) für Legierungen, welche weniger als 7,5% Zink enthalten, Erwärmen eines lösungsgeglühten
Gegenstandes auf 93 bis 135° C und Halten während einer Periode von 5 bis 30 Stunden;
b) für Legierungen, welche mehr als 7,5% Zink enthalten, Erwärmen eines iösungsgeglühten
Gegenstandes auf 80 bis 1350C und Halten während einer Periode von 3 bis 30 Stunden.
Gewöhnlich wird dieser Zustand erhalten, indem eine Probe in einem Luftumwälzofen während
24 Stunden auf 121 ° C erwärmt wird. F i g. 2 zeigt die Legierung nach F i g. 1, nachdem
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der sie auf den warmausgehärteten Zustand durch ErErfindung
wird die Legierung lösungsgeflüht, dann 45 wärmen des Iösungsgeglühten und spannungsentlastebei
einer Temperatur von 80 bis 163° C ausschei- ten Materials in einem Luftumwälzofen während
dungsgehärtet, dann einer Dauer und Temperatur 24 Stunden auf 1210C gebracht worden ist. Die
innerhalb des Umfanges A BCD vorzugsweise EFGH Ε-Phase verbleibt im wesentlichen unverändert. Verausgesetzt
und dann wiederum während 2 bis Setzungen D und eine Korngrenze B erscheinen. Hier
30 Stunden bei einer Temperatur von 132 bis 160" C 50 sind in der Matrix viele kleine schwarze Punkte zu
ausscheidungsgehärtet. sehen, welche als Guinier-Preston-Zonen bezeichnet
Der Artikel von T. Staley, »Heat Treating werden und Anhäufungen von Magnesium und^ink-Characteristics
of High Strength Al-Zn-Mg-Cu-Alloys atomen, im allgemeinen in einem Verhältnis von
with and without Silver Additions«, welcher auf 2 Zinkatomen pro Magnesiumatom, sind.
S. 191 bis 199 in der Ausgabe Januar 1972 von 55 In Fig. 3 ist eine Probe gezeigt, welche aus der
»Metallurgical Transactions« erschienen ist, ver- gleichen Platte nach F i g. 1 und 2 in dem gegen
öffentlicht von ASM/AIME, zeigt, daß die Erwär- Spannungskorrosionsrisse beständigen Zustand entmungs-/Abschreckgeschwindigkeit,
der Zeitablauf nommen worden ist, welcher durch Erwärmen in
zwischen dem Erwärmen/Abschrecken und dem Luftumwälzöfen zunächst während 24 Stunden auf
Beginn des Erwärmens für das Ausscheidungshärten 6° IzI0C und dann während 8 Stunden auf 177-C
und die Erwärmungsgeschwindigkeit für das Aus- erzeugt ist. Ein Korngrenzenpräzipitat 10 ist crschiescheidungshärten
die maximale Streckgrenze beein- nen, und die Guinier-Preston-Zonen sind Bewachsen,
flüssen können, welche bei Legierungen 7075 erziel- Die letzteren Zonen haben begonnen, Knstallinität
bar ist. Es ist innerhalb des Kernes der Erfindung be- aufzuweisen, indem sie Röntgenstrahl-Beugungsfiguabsichtigt,
die Lehren von Staley zwecks Optimie- 65 ren ergeben, und sie werden vom Fachmann als M-ren
der Ergebnisse zu verwenden. Somit kann es und M-Phase bezeichnet. Lösungspotential-Studien
zwecks Verbesserns der Festigkeit vorteilhaft sein, zeigen an, daß die M'- und M-Phasen einige Kupfer-Proben,
welche ihre Lösungsglüh- und Abschreck- atome enthalten. Es wird angenommen, daß die
| Cu | 1,45 | 1,63 |
| Fe | 0,19 | 0,30 |
| Si | 0,09 | 0,12 |
| 35 Mn | 0,02 | 0,07 |
| Mg | 2,40 | 2,48 |
| Zn | 5,92 | 5,68 |
| Ni | 0,00 | 0,00 |
| Cr | 0,18 | 0,19 |
| 40 Ti | 0,02 | 0,05 |
| Be | 0,001 | 0,001 |
Guinier-Preston-Zonen zur Kristallinitlit fortschreiten,
indem sie zunächst zur M'-Phase werden, welche noch teilweise zusammenhängend mit dem Matrixgefüge
ist. Die M'-Phase ändert sich dann zur M-Phase, welche ein Gefüge aufweist, das von der
Matrix unterschiedlich ist. Es wird angekommen, daß das Fortschreiten durch die M'-Phase zur M-Phase
die ursprünglichen Guinier-Preston-Zonen bezüglich der Matrix zunehmend anodisch macht und daß die
sich ergebenden anodischen Bereiche in der Matrix gegen Spannungskorrosionsrisse schützen.
Die Erfindung wird weiter an den nachfolgenden Beispielen erläutert.
Beispiele 1 bis 8
Für jedes Beispiel wurden zwei Zugstäbe von 9,5 mm χ 9,5 mm X 63,5 mm aus einem Stück einer
63,5 mm dicken Legierungsplatte 7075 (metallurgische Entwicklung wie in F i g. 2 beschrieben) geschnitten,
so daß ihre Längen in Richtung der Kurzseite sind, d. h. in der Richtung senkrecht zu der
Oberfläche der Platte.
Glühdauer und Glühtemperaturen in Woodmetall für Beispiele 1 bis 8
und die Koordinaten der Punkte A bis H
| Beispiel-Nummer | Dauer | Temperatur |
| oder Punkt | min | 0C |
| 1 | 0,5 | 24(S |
| 2 | 1,0 | 2415 |
| 3 | 1,5 | 231) |
| 4 | 4,0 | 230 |
| 5 | 7,0 | 204 |
| 6 | 15,0 | 204 |
| 7 | 7,0 | 191 |
| 8 | 15,0 | 191 |
| A | 20,0 | 182 |
| B | 0,2 | 260 |
| C | 1,0 | 260 |
| D | 150,0 | id2 |
| E | 20,0 | 193 |
| F | 0,8 | 249 |
| G | 1,2 | 249 |
| H | 40,0 | 193 |
Die chemische Zusammensetzung der Legierung ist wie für die Legierung B in Tabelle I dargestellt.
Die Zugproben für jedes Beispiel wurden in geschmolzenes Woodmetall mit einer Zusammensetzung
von 50% Wismut, 25°/aBlei, 12,5 °/o Zinn und
12,5 °/o Cadmium eingetaucht. Die Eintauchtemperatüren
und die Dauer sind in Tabelle II wiedergegeben und in F i g. 4 eingezeichnet. Nach dem Eintauchen
in das geschmolzene Woodmetall wurden die gekühlten Proben dann ausscheidungsgehärtet, indem
sie in einem Luftumwälzofen während 24 Stunden
ίο auf 121° C erhitzt wurden. In jedem der Beispiele 1
bis 8 wurde eine Zugprobe zu einem Zugstab mit einem Durchmesser von 3,18 mm bearbeitet, um ihn
einer 3,5°/oigen Natriumchloridlösung mittels abwechselnden
Eintauchens bei einer Belastung von 2950 kp/cm2 gemäß der »Military Specification
MIL-A-22771 B« auszusetzen. Die Proben wurden bis zum Bruch mit aufeinanderfolgendem Eintauchen
während 10 Minuten in die Salzlösung und anschließend
50 Minuten in Luft gehalten. Die Anzahl der
ao Tage bis zum Bruch unter einer solchen Behandlung ist in F i g. 4 oberhalb des Zeit-Temperatur-Punktes
für jedes Beispiel wiedergegeben. An der verbleibenden Probe eines jeden Beispiels wurde die Streckgrenze
geprüft. Die Streckgrenzendaten für Beispiele 1
»5 bis 8 sind in F i g. 4 unterhalb der Zeit-Temperatur-Punkte
in Prozent-Angaben einer Streckgrenze von 43,8 kp/mm2 für den Zustand wiedergegeben, welcher
auf Seite 8 oben erläutert ist.
Es folgen weitere Beispiele einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, wobei die zweite Ausscheidungshärtung während 2 bis 30 Stunden bei einer Temperatur von 132 und 160° C durchgeführt wird.
Es folgen weitere Beispiele einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, wobei die zweite Ausscheidungshärtung während 2 bis 30 Stunden bei einer Temperatur von 132 und 160° C durchgeführt wird.
Beispiele 9 bis 14
Das Verfahren war wie für Beispiel 1 bis 8 beschrieben mit der Ausnahme, daß alle Proben vor
dem zweiten Ausscheidungshärten in ein geschmolzenes Woodmetall während 90 Sekunden bei 230° C
eingetaucht wurden. Andere Parameter und Ergebnisse sind wie in Tabelle III angegeben.
Die Beispiele 9 bis 11 bilden eine Gruppe von
Vergleichsbeispielen, welche in der zweiten Ausscheidungshärtestufe während 3 Stunden auf Temperatur
gehalten wurden, wogegen bei den Beispielen 12 bis 14 die zweite Ausscheidungshärtung während
24 Stunden stattfand. Die überlegene Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit, die durch ein zweites Ausscheidungshärten
während 2 bis 30 Stunden bei 132 bis 160° C erzielt werden, ergeben sich durch Vergleiche
der Beispiele innerhalb der Gruppen.
Tabelle ΠΙ
Parameter und Daten für Beispiele 9 bis 14, eingeschlossen ein Eintauchen der lösungsgeglühten,
ausscheidungsgehärteten Aluminiumlegierung 7075 in geschmolzenes Woodmetall während 90 Sekunden
bei 230° C, danach eine zweite Aussdtieidungshärtung
Dauer und Temperatur der zweiten
Ausscheidungshärtung
Zugfestigkeit kp/mm1
Streckgrenze
kp/cm*
Tage bis Bruch
Belastung
2710 kp/cm1
2260 kp/cm1
| 9 | 3Std./121°C | 43,4 | 37,7 | 27 | 80 |
| 10 | 3Std./135°C | 44,4 | 37,8 | 43 | 62 |
| 11 | 3 Std./149° C | 43,0 | 37,5 | 60 | 84 |
| 12 | 24 Std./121° C | 45,5 | 40,6 | 49« | 50 |
| 13 | 24Std./135°C | 44,8 | 39,4 | 47 | 61 |
| 14 | 24 Std./149° C | 44,8 | 39-6 | 56 | 63 |
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren Zur Wärmebehand! ung von
AlZnMgCu-Legierungen, bestehend aus 4 tos 8·/· Zink, 1,5 bis 3,5«/ο Magnesium, 1 bis 2,*'/·
Kupfer und wenigstens einem Element aus der Gruppe, 0,05 bis 0,3 % Chrom, 0,1 bis 0,5·/,
Mangan und/oder 0,05 bis 0,5·/. Zirkonium und Rest Aluminium, bei dem die Legierung lösung*,-geglüht
and danach mehrstufig warm ausgehartet wird, dadurch gekennzeichnet,daß dae
Legierung nach der Lösungsglühung m einer ersten Stufe bei 80 bis 163° C em erstes Mal ausgehärtet
wird, darauf einer Ölbehandlung untenvorfen wird, die durch solche Wertepaare von
Glühtempern und -dauer gebildet weinen, die
in dem in F i g. 4 abgebildeten Te^pemtur-Ze^
Diagramm innerhalb das durch die Eckpunkte A, B, C und D definierte Viereck fallen und daß
schließlich die Legierung ein zweites Mal bei 80 bis 163° C warmausgehärtet wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Warmaushartung 2 bis 30 Stunden lang bei 132 bis 160° C durchge-
^TrfahrennachAnspruchloderJdadurch
gekennzeichnet, daß bei der zwischen den beiden
Warmaushärtungsstufen stattfindenden Gluhbehandlung die Wertepaare von Dauer und Temperatur
solewählt wefden daß sie in das durch die
Eckpunkte E, F, G und H Definierte V.ereck
fVerfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen
den beiden WarWushärtungsstufen stattfindende
Glühbehandlung durch Eintauchen der Legierung
·Τ ϊΐ ΤΕΤ?? bfidiih F1Üiß
btÄrd
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHN | Withdrawal |