DE1458530A1 - Verfahren zur thermischen Behandlung von Gegenstaenden aus Aluminiumlegierungen - Google Patents
Verfahren zur thermischen Behandlung von Gegenstaenden aus AluminiumlegierungenInfo
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Description
-.ί5ηαΗβη27,Ρβ«ΕθηβίΑΐ»Λ3
ALUMIKUM CO., QP AMBRICA PEHHSTLVAIiIA. V.St.v.A.
Verfahren zur thermischen Behandlung von Gegenständen aus Aluminiumlegierungen·
Die Erfindung betrifft die thermische Behandlung
von Gegenständen aus Aluminiumlegierungen, welche Zink, Magnesium und Kupfer als die wesentlichen Bestandteile
enthalten, und insbesondere eine Behandlung solcher Gegen« stände, welche gleichzeitig maximale Spannungsrisskor~
roeionsbeständigkeit und hohe Zugfestigkeit insbesondere in der kurzen Querrichtung dicker gekneteter Abschnitte
erzeugt· Der Ausdruck "kurze Querrichtung", angewandt
auf geknetete Produkte, bezieht sich auf die Richtung, welche senkrecht zur Richtung der Metallbearbeitung oder
dem Hießen ist und in der kürzeren Ausdehnung eines Querschnittes in einer Ebene senkrecht zur Richtung des Metallflusses·
Der Ausdruck*findet keine Anwendung auf Gießlinge
·
Wenn man geknetete Produkte aus Aluminiumlegierungen, 809813/0595
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"2·" U58530
welche Zink, Magnesium und Kupfer in richtigen Mengenverhältnissen
enthalten, einer Lösungglfüibehandlung
(solution heat treated) unterwirft, abschreckt und ausscheidungshärten entwickeln sie häufig ausserge—
wohnlich hohe Festigkeiten. Die Beständigkeit gegen SpannungsrißkorrSon in der kurzen Querrichtung von ,Gege»-
ständen mit verhältnismässig dickem Querschnitt war
jedoch nicht überragend, obwohl sie für zahlreiche Anwendungszwecke
ausreichte· Mit der Entwicklung neuer Produkte aus Strangpreßlingen, Schmiedüngen und dergl.
und mit den schärferen Anforderungen an das Verhalten
unter ungünstigen Bedingungen zeigte es sich, daß die Gegenstände, die den bisherigen thermischen Behandlungen
unterworfen wurden, nicht spannungsrisskorrosionsbeständig waren. Es ist daher ein Zweck der Erfindung,
eine Kombination von thermischen Behandlungsverfahren zu schaffen, die bei der Anwendung auf Gegenstände mit
verhältnismäßig großem Querschnitt aus speziellen AIuminiuia-Zink-Magne
s ium-Kupf erl egi erungen nicht nur eine
praktische Unempfänglichkeit gegen Spannungsrißkorrosion sondern auch eine hohe Festigkeit erzeugen. Ein anderer
Zweck ist es eine Kombination einer Lösungsglühbehandlung und einer zweistufigen Ausscheidungshärtungsbehandlung
zur Verfügung zu stellen, welche einen Zustand hoher Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit bei verhältnismässig
dicken Gegenständen aus speziellen Aluminiumlegierungen erzeugt, welche Zink, Magnesium und Kupfer als wesentliche
Legierungskomponenten enthalten weiche Gegenstände vor
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" 5 "·' 145853Ö
der Behandlung gerichtete Spaiiirnngskorrosionseigensehaf ten
aufweisen, .
Somit stellt die Erfindung ein Verfahren zur thermischen Behandlung von Gegenständen aus Aluminiumlegierungen
mit verhältaismässig großem Querschnitt zur Verfügung, wobei die Legierungen 5 his 7,5 Gew.-# Zink»
2 bis 3,1 Gew.-# Magnesium und 1 bis 2,5 Gew.-# Kupfer,
Best Aluminium und übliche Verunreinigungen enthalten und wobei das Verhältnis τοη Magnesium zu Zink einen
Wert von 0,35 bis 0,5 : 1 besitzt. Das erfindungsgemäße
Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die genannten Gegenstände durch genügend langes Erhitzen auf
eine temperatur zwischen 450 und 540 G einer Lösungs— glühbehandlung
unterwirft, um eine praktisch vollständige Lösung der löslichen Bestandteile zu erreichen, hierauf
die Gegenstände auf praktisch EaumtemperaJur abschreckt
und dann die abgeschrägten Gegenstände in einer ersten Stufe 5 bis 30 Stunden einer lusscheidungshärtung durch
Erhitzen auf eine Temperatur zwischen 104 und 135°C unterwirft,
und hierauf sie 4 bis 20 Stunden auf eine iemperatur
zwischen 165 und 195°C erhitzt, schließlich die Gegenstände auf Raumtemperatur abkühlt, wobei diese sowohl
eine hohe Festigkeit annehmen als auch praktisch unempfänglich gegen Spannungsrißkorrosion sind.
Im erfindungsgemäßen Verfahren unterwirft man solche Gegenstände einer Lösungsglühbehandlung durch Erhitzen
auf eine Temperatur von 450 bis 54O0C und hält sie inner-
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halb dieses Temperaturbereiclies eine genügend lange Zeit um eine praktisch vollständige Lösung des Zinks,
Magnesiums und Kupfers zu erreichen. Im allgemeinen läßt sich dies bei gekneteten Produkten innerhalb eines
Zeitraumes von 15 Minuten, bis 10 Stunden, je nach der
Stärke des zu behandelnden Gegenstandes, erzielen. So läßt sich ein Gegenstand bzw. Werkstück mit einer Stärke
von 12,7 mm in kürzerer Zeit behandeln als eines mit
einer Stärke von 50 mm. Nach Beendigung des JDösungsglühens
werden die Gegenstände rasch auf praktisch Eaumtemperatur abgekühlt, z.B. durch Abschrecken in Wasser
bei !Temperaturen unterhalb 71 °0. KLe in dieser Weise erfolgende Abkühlung dient dazu, einen wesentlichen
Teil der gelösten Bestandteile im Zustand einer festen Lösung zu erhalten. Durch Verwendung heisaen Wassers anstelle
von kaltem Wasser ist es jedoch möglich, irgendwelche Spannungen, welche durch das Abschrecken hervorgerufen
werden, auf ein Mindestmaß zu beschränken·
Die auf diese Weise abgeschreckten Gegenstände werden einer zweistufigen Ausscheidungshärtungsbehandlung unterworfen.
In der ersten Stufe werden die Gegenstände auf 104 bis 1350C erhitzt und in diesem Temperaturbereich 5
bis 30 Stunden gehalten. Im allgemeinen werden die besten
Ergebnisse bei Temperaturen zwischen 107 und 1210G erzielt,
Nach.der ersten Stufe werden die Gegenstände auf eine
Temperatur zwischen 165 und 193°C, vorzugsweise 171 bis 1880C erhitzt, und innerhalb dieses Temperaturbereiches
4 bis 20 Stunden gehalten. Danach werden sie auf Eaum-
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temperatur abgekühlt. Die zweite Stufe kann unmittelbar
der ersten Stufe folgen, oder die Gegenstände können auf Baumteraperatur abgekühlt und später auf die gewünschte
Temperatur erhitzt werden. Es ist wichtig, den Temperaturbereich von 165 bis 193°C zu beachten, um eine praktische
Unempfängliehkeit gegen Spannungsrißkorrosion zu erzielen. Niedrigere Temperaturen oder kürzere Erhi'tzungszeiten
ergeben schlechtere Ergebnisse hinsichtlich der Korrosionsbeständigkeit, während höhere Temperaturen
oder längere Behandlungszeiten eine zu starke Verringerung der Zugfestigkeit und Streckgrenze zur Polge haben.
Der Ausdruck '!Spannungsrißkorrosion" bedeutet Zerstörung
des Metalles unter der vereinigten Wirkung von Beanspruchung und Korrosion, unabhängig davon, ob die
Beanspruchung von aussen wirkt oder in der Art einer Eigenspannung vorliegt* Sie muß unterschieden werden
von der Korrosion, die in Abwesenheit von Beanspruchung auftritt und die sich in einem allgemeinen Angriff auf
die Metalloberfläche oder in der Entwicklung von Karben zeigt»
Die legierungen, welche auf die neue thermische-Behanilung
ansprechen, und sowohl eine Unempfänglichkeit gegen Spannungsrißkorrosion als auch eine hohe Festigkeit
entwickeln, müssen Zink, Magnesium und Kupfer innerhalb der oben angegebenen Grenzen enthalten. Ausserhalb dieser
Grenzen leidet entweder die !Festigkeit oder die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit,
oder beides kann ungünstig beeinflusst werden. DarÜberhinaus soll das Verhältnis von
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Magnesium zu Zink innerhalb des Bereiches von 0,35 »1
und 0,5 J 1 liegen. Daneben soll der Kupfergehalt nicht die Menge an Magnesium überschreiten, und vorzugsweise
soll das Kupfer in einer Menge von"0,4 bis
0,8 Teilen je ein Teil Magnesium vorliegen.
■Die vorstehend beschriebenen legierungen können
auch, eines oder mehrere der härtenden Elemente enthalten z.B. 0,05 bis 0,4$ Chrom, 0,1 bis 1,0$ Mangan, 0,05 bis
0,4$ Zirkon, 0,05 bis 0,4$ Vanadin und 0,01 bis 0,2$
Titan. Diese Elemente sind in festem Aluminium praktisch unlöslich und sprechen somit nicht auf die Lösungsund
Ausscheidungsbehandlungen an, wie es bei den lösliehen Elementen Zink, Magnesium und Kupfer der Pail ist.
Eisen und Silicium sind in Aluminiumlegierungen immer als Verunreinigung anwesend. Es können bis zu 0,3$
Eisen geduldet werden und der Siliciumgehalt soll 0,2$ nicht überschreiten. Hierdurch wird die Bildung nennenswerter
Mengen der intermetallischen Verbindung MgpSi vermieden.
Die Gegenstände, welche durch die thermische Be-
J0 handlung der Erfindung besonders günstig beeinflußt
in werden, sind solche, welche einen verhältnismäßig dicken
ο
*>«* Querschnitt aufweisen, wie er häufig in Schmiedüngen,
ο
^ Strangpresslingen, Preßstücken und gewb.zten Blechen oder
ο fformstücken vorliegt. Eine Stärke von mehr als 6,35 mm
wird als verhältnismässig dick angesehen. In allen diesen fällen besitzen die Gegenstände bestimmte gerichtete
Eigenschaften als Ergebnis der Art der angewandten Warm—
. A
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verarbeitung. Als Folge sind die Zugfestigkeitseigelt- '
schäften in der Verarbeitungsrichtung des Gegenstaadee
höher (gewöhnlich wird diese als die Längsrichtung bezeichnet) als in der Querrichtung, d.h. senkrecht zur
Längsrichtung. Der Unterschied ist besonders deutlich in der kurzen Querrichtung· Darüberhinaus ist auch die
Spannungsrißkorrionsbeständigkeit in dieser Richtung am niedrigsten· Die Kombination der vorstehend beschriebenen
thermischen Behandlungen verbessert die Spaxmungsrißkorrosionsbeständigkeit
in der kurzen Querrichtung erheblich und bringt sie nahe an den Wert für die Längsrichtung,
d.h. parallel zur Yerarbeitungsrichtung.
Der Ausdruck "hohe Festigkeit" der behandelten Gegenstände
bezieht sich auf Zugfestigkeitswerte von oberhalb
4 218 kg/cm und Streckgrenzen von mindestens 3 515 kg/o«
in der kurzen Querrichtung·
Heben der Verbesserung gekneteter Gegenstände mit verhältnismäßig dickem Querschnitt ist die neue thermische
Behandlung auch wertvoll zur Verbesserung der Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit
von dicken, drastisch abgeschreckten Gußstücken, welche aus den vorstehend beschriebenen
Legierungen hergestellt sind. Drastisch, abgestreckte
Gußstücke sind Blöcke, entweder massiv oder hohl, welche nach dem Hartgußverfahren (direct chill casting)
oder ähnlichen Gießverfahren, im Gegensatz zu Sandguß-
guß
und Dauerforlverfahren, hergestellt sind. Zur Erzielung der gewünschten Verbesserung ist es gewöhnlich notwendig
und Dauerforlverfahren, hergestellt sind. Zur Erzielung der gewünschten Verbesserung ist es gewöhnlich notwendig
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eine höhere Temperatur oder eine längere Behandlungszeit oder beides anzuwenden, um die erforderliche
Lösung der löslichen Bestandteile zu erzeugen, als bei gekneteten Gegenständen« Nach der Lösungsgltihbehandlung
und dem Abschrecken soll das gleiche zweistufige Aussehe!·
dungshärten wie bei den gekneteten Gegenständen vorgenommen werden·
Die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielte
' Verbesserung ist in den nachstehenden Beispielen gezeigt·
Sie Zusammensetzung der in den Versuchen verwendeten Legierungen ist in Tabelle I angegeben.
* tabelle I
Zusammensetzung von Legierungen Legierung ' gZn gM& ^Gu ^fo gor ^M.
A 5.69 2.53 1.67 0.00 0.22 0.05
) B 5.75 2.58 1.67 0.50 0.00 0.04
0 6.91 2t72 1.48 0.10 0.27 0.05
Sie Legierungen werden geschmolzen, zu Blöcken vergossen
und zu Stabmaterial mit einem Querschnitt von 50 χ 100 mm in üblicher Weise geschmiedet. Sie Stäbe sämtlicher
Legierungen werden 6 Stunden bei 4660C einer Lösungsgipibehandlung
unterworfen und in Wasser bei einer Temperatur yon 210O abgeschreckt· Sie auf die Stäbe aus den
Legierungen angewandte Ausscheidungshärtungsbehandlung
ist in Tabelle II angegeben ·
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| II | Legierung | (D | Stufe | Std. | 2 Stufe | St | it | |
| Aussöheidtmgshärtungsbehandlungen | A | (2) | Sp 0O | 6 | Tp 0O ' | 8 | ||
| 1 | (3) | 107 | 12 | 177 | 6 | |||
| (1) | 121 | 6 | 191 | 6 | ||||
| B | (2) | 132 | 7 | ,191 | 7 | |||
| Tabelle | (3) | 110 | 13 | 188 | 8 | |||
| (D | 116 | 7 | 191 | 7 | ||||
| σ | (2) | 132 | 6 | 188 | 8 | |||
| 107 | 6 | 177 | 4 | |||||
| 107 | Bestimm1 | 191 | ||||||
| Erüfstück zur | iJTiir der Zuefestißke | |||||||
aus den Stäben in der kurzen Querrichtung geschnitten,
d.h. in der 50 imn-Dimension. Die durchschnittlichen
Zugfeetigkeitseigenschaften dieser Prüfstücke sind in Tabelle III angegeben»
Zugfeetigkeitseigenschaften dieser Prüfstücke sind in Tabelle III angegeben»
| Zugfertigkeitseigenschaften | > | O | Behandlung Zugfer- •Eigjceit kg/cm2 |
5062 | in der kurzen | Querrichtung |
| Legierung | 1 | 4850 | Streckgrenze kg/ern^ |
Dehnung | ||
| 2 | 4710 | |||||
| A | 3 | 4990 | 4288 | 9 | ||
| 1 | 4880 | 3900 | 12 | |||
| 2 | 4970 | 3810' | 8 | |||
| B | 3 | 5080 | 4230 | 8 | ||
| . 1 | 4870 | 3940 | 12 | |||
| 2 | 4140 | 8 | ||||
| 425© | 6 | |||||
| 4030 | 7 |
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Die Ergebnisse zeigen deutlich, daß man eine hohe
festigkeit erhält, welche verglichen werden kann mit der
typischen Zugfestigkeit von 5 624 kg/cm , einer Streck— grenze von 4 780 kg/cm «nd einer Dehnung von 9$ in
einer kurzen Querrichtung für die Legierung A im Zustand der üblichen Lösurigsglühbehandlung und Aussehei- »
dungshär tung ·
Weiterhin werden in der kurzen Querrichtung ge-
r schnittene Zugfestigkeitsprüfstücke einem beschleunigten
Belastungskorr^osionstest unterworfen, bei dem man auf
die Prüflinge eine Belastung anwendet, die 75$ der
Streckgrenze entspricht, und sie mit einer wässrigen 3,5#Lgen Fatriumehloridlöeung nach der al ternierenden
Sintauchmethode 84 £age lang behandelt. In jedem Fall werden drei Prüfstücke verwendet. Während des gesamten
Zeitraumes erfolgt keine Zerstörung. Zum Vergleich waren Prüflinge aus den gleichen Legierungen, welche bei 465°C
der Lös&ngsglühbehandlung unterworfen und 24 Stunden
einstufig auf 1210C gealtert wurden, nach drei bis
fünf Sagen Versuehsdauer zerstört. Daraus ist ersichtlich, daß die zweistufige Alterungsbehandlung eine praktische
Unenpfänglichkeit gegen Spannungsrißkorrosion in der
kurzen Querrichtung erzeugt·
J^ Die günstigen Ergebnisse des neuen Verfahrens ange-
i: O- ·
^ wandt auf ein Hartgußstüok gehen aus dem nachstehenden
co
*~ Beispiel hervor.· Eine Legierung aus 5*6$ Zink, 2,5#
Magnesium, 1,6$ Kupfer, Of3# Chrom, Rest Aluminium,
wurde nach dem Hartguß verfahr en zu einem Block einer Stärke von 100 mm vergossen. Aus dem Block wurden.
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Prüfstäbe geschnitten und 24 Stunden bei 516°C lösunge-.
gkühlt, abgeschreckt undin zwei Stufen gealtert, 6 Stunden
bei 1070C und 8 Stunden bei 1770C. Die durehschnittliche
Zugfestigkeit betrug 5 210 kg/cm , die Streckgrenze 4 650 kg/cm und die Dehnung 4,55^. Stäbe, die dem oben
besprochenen alternierenden Eintauehkorrosionstest unterworfen
werden, und die entsprechend 75# der Streckgrenze
belastet wurden, zeigten innerhalb eines Zeitraumes τοη
133 Tagen keine Zerstörung*
PATEH(D AESHIÜCHE
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Claims (9)
1. Verfahren zur thermischen Behandlung von Gegenständen
aus einer Aluminiumlegierung mit verhältnismäßig dickem Querschnitt, welche Legierung . 5 bis 7,5 Gew,-# Zink,
2 bis 3,1 Gew.-$> Magnesium und 1 bis 2,5 Gew.-^ Kupfer,
Rest Aluminium und übliche Verunreinigungen enthält und ein Verhältnis von Magnesium zu Zink von 0,35 bis 0,5 J
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gegenstände durch genügend langes Erhitzen
auf eine Temperatur zwischen 450 und 540 C einer Lösungsglühbehandlung
unterwirft, um eine praktisch vollständige Lösung der löslichen Bestandteile zu erzielen, hierauf die
Gegenstände auf praktische Raumtemperatur abschreckt und dann die abgeschreckten Gegenstände 5 bis 30 Stunden einer
ersten Ausscheidungshärtungsbehandlung bei einer Temperatur
zwischen 104 und 135 C und anschließend 4 bis 20 Stunden bei einer Temperatur zwischen 166 und 193 C unterwirft,
worauf man die Gegenstände auf Raumtemperatur abkühlt«
2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß man geknetete Produkte 15 Minuten --'
bis 10 Stunden der Lösungsglühbehandlung unterwirft·
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennzeich'net,
daß man in der ersten Stufe der Ausseheidungshärtungsbehandlung die Gegenstände auf eine
Temperatur zwischen 107 und 121 C erhitzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß man in'der zweiten Stufe
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der Ausscheidungshärtungsbehandlung die Gegenstände
auf eine Temperatur zwischen 171 und 188 O erhitzt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zupfergehalt der Legierung den Magnesiumgehalt nicht übersteigt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis von Kupfer zu Mag-, nesium in der Legierung von 0,4 bis 0,8 t 1 beträgt«
7· Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, d a d u r chh gekennzeichnet , daß die Legierung 0,05 bis
0,4 Gew.-^ Chrom, 0,1 bis 1 Gew.-ff» Mangan, 0,01 bis 0,2
Gew.-$ Titan, 0,05 bis 0,4 Gew.-# Zirkon und/ oder 0,05
bis 0,4 Gew.-^ Vanadin als härtendes Element enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet
, daß der Gegenstand in gekneteter Form vorliegt und gerichtete Eigenschaften besitzt«
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegenstand in Form eines drastisch abgeschreckten Gußstückes vorliegt.
809813/0591
Applications Claiming Priority (1)
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| US10731361A | 1961-05-03 | 1961-05-03 |
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|---|---|
| DE1458530A1 true DE1458530A1 (de) | 1968-12-19 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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- 1962-05-03 GB GB1698262A patent/GB952288A/en not_active Expired
- 1962-05-03 CH CH530862A patent/CH429198A/de unknown
Also Published As
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