DE2061242C3 - Kraftstoff-Einspritz vorrichtung für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoff-Einspritz vorrichtung für BrennkraftmaschinenInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
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- F02D41/32—Controlling fuel injection of the low pressure type
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen, bei der die
Summe aus einem dem Betriebszustand des Motors entsprechenden Zustandssignal und einem Zeitsignal,
das der Zeitspanne vom Beginn der Kraftstoff-Einspritzung an entspricht, das öffnen des Kraftstoffventils
steuert.
Aus der Zeitschrift »Funk-Technik«, Nr. 23/1963,
Seiten 862 bis 864, ist es bekannt, die jeweils einzuspritzende Kraftstoffmenge mit Hilfe der Öffnungsdauer des Einspritzventils zu steuern, wobei die Öffnungsdauer
durch eine zwischen zwei definierten Punkten abgetastete Sägezahnspannung bestimmt
wird. Durch Steuerung der Steilheit der Sägezahnflanke läßt sich die Öffnungszeit des Einspritzventils
und damit die jeweils eingespritzte Brennstoffmenge variieren.
Aus der französischen Patentschrift Nr. 1512588 ist es ferner bekannt, die Einspritzdauer als Funktion
einer Motor-Betriebsbedingung, und zwar der Motordrehzahl, zu steuern, wobei mindestens ein von einem
drehzahlabhängigen Signal gesteuerter Transistor in einem die Öffnungszeit des Einspritzventils bestimmenden
Zeitglied vorgesehen ist.
Ferner ist schon vorgeschlagen worden, außer von der Motordrehzahl auch vom Unterdruck im Luftansaugrohr
und von der Motortemperatur Signale abzuleiten und die Summe dieser Signale zur Bestimmung
der Kraftstoff-Einspritzmenge heranzuziehen.
Bei den bisherigen1 Einspritzvorrichtungen hängt
also die jeweils eingespritze Brennstoffmenge gewöhnlich linear oder gemäß einer stetigen Funktion
von verschiedenen den Betriebsbedingungen des Motors entsprechenden Parametern ab.
Andererseits ist es beim Betrieb von Kraftfahrzeugen wichtig, zwischen einem wirtschaftlichen Betrieb
in einem Bereich, bei dem in Übereinstimmung mit den Motor-Betriebsbedingungen der Brennstoff
möglichst optimal ausgenützt wird, und einem Hochleistungsbetrieb zu unterscheiden, bei dem eine vergleichsweise
viel größere Brennstoffmenge einge-
spritzt wird, ohne auf wirtschaftliche Gesichtspunkte Rücksicht zu nehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Brennstoff-Einspriticharakteristik an dem kritischen
Punkt, dem ein bestimmter Ansaugunterdruck entspricht, unabhängig von den übrigen Zustandsparametern
umzuschalten. Erfindungsgemäß ist dazu bei einer Einspritzvorrichtung der eingangs bezeichneten
Art der zeitliche Verlauf des Zeitsignals durch den Saugrohrunterdruck steuerbar.
ao In spezieller Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die Kraftstoff-Einspritzvorrichtung eine elektrische
Schaltung, in der ein durch ein Saugrohrunterdruck-Meßgerät sinschaltbarer Widerstand den Schaltzustand
eines den Verlauf des Zeitsignals beeinflussen-
a5 den Schalteleroents steuert. Um Stöße bei der
Umschaltung der Einspritzcharakteristik zu vermeiden, umfaßt die Schaltung einen Kondensator, der den
Umschaltvorgang des Schaltelements glättet.
Im nachstehenden werden bekannte Vorrichtungen und ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel deir Erfindung
einander gegenübergestellt und an Hand von Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigt
Fig. ) ein Blockschema eines elektrischen Steuersystems
einer Kraftstoff-Einspritzvorrichtung,
F i g. 2 ein elektrisches Schaltbild einer Recheneinrichtung.
Fig. 3 a und 3b Arbeitsdiagramme des in Fig. 2
dargestellten Schaltkreises,
Fig. 4 ein Diagramm, in welchem die Kraftstoffmenge
über dem Saugrohrunterdruck des Motors aufgetragen ist,
F i g. 5 ein elektrisches Schaltbild einer anderen Recheneinrich tung,
F i g. 6 ein Diagramm der Abhängigkeit der Kraftstoffmenge
vom Saugrohrunterdruck bei einer erfindungsgemäßen Kraftstoff-Einspritzvorrichtung,
F i g. 7 a und 7 b Arbeitsdiagramme der Kraftstoff Einspritzvorrichtung
gemäß der Erfindung und F i g. 8 ein elektrisches Schaltbild der erfindungsgemäßen
Kraftstoff-Einspritzvorrichtung.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besitzt eine Kraftstoff-Einspritzvorrichtung
folgende Elemente: Eine Einrichtung 1, die den Saugrohrunterdruck P abtastet
und in ein elektrisches Signal umwandelt; eine Einrichtung 2, die die Motordrehzahl N je Minute
ermittelt und in ein elektrisches Signal umwandelt eine Einrichtung 3, die die Motortemperatur fühlt um
in ein elektrisches Signal umwandelt; einen Trigger impulsgenerator 4, der zu einem bestimmten Zeit
punkt ein Signal zum Triggern der Einrichtungen 1 2 und 3 erzeugt, um das Einspritzen des Kraftstoffe
in den Motor einzuleiten; eine durch das Triggersigna der Einrichtung 4 betätigte Einrichtung 5, die ein Sä
gezahn-Zeitsignal erzeugt-, eine Einrichtung 6, der da Zeitsignal der Einrichtung S zugeführt wird und di
ein Ausgangssignal mit einer Dauer erzeugt, die vor Zeitpunkt der Erzeugung des Triggersignals bis ζ
to
15
lern Zeitpunkt reicht, in welchem die Summe aus dem ZLustandssignal und dem Zeitsignal den Abtastwert
irreicht; und ein Kraftstoff-Einspritzventil 7, welches in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Einrichtung
6 geöffnet wird, wodurch dem Motor die erforderliche Kraftstoffmenge zugeführt wird.
Bei dieser Anordnung wird für die Abtasteinrichtung 6 ein in F i g. 2 dargestellter Schaltkreis mit einer
Esaki-Diode 8 und einem Transistor 9 verwendet. Die Esaki-Diode 8 ist parallel zur Basis-Emitter-Strecke
des Transistors 9 mit gleicher Polarität geschaltet. Der Emitter des Transistors 9 ist geerdet.
Der Kollektor des Transistors 9 ist mit einer Ausgangsklemmt. 10 und über einen Widerstand 11 mit
einer Energiequelle 12 verbunden. Die Basis des Transistors 9 ist mit einer Eingangsklemme 13 verbunden.
An der Eingangsklemme 13 liegen eine Spannung Er (Abtastsignal des Saugrohrunterdrukkes
P). eine Spannung En (Abtastsignal der Motordrehzahl N), eine Spannung E7 (Abtastsignal der
Temperatur T) und eine Spannung E1 (Zeitsignal) jeweils
über Widerstände 14, 15, 16 bzw. 17. Ferner ist die Eingangsklemme 13 mit einer Anschlußklemme
4' für das Triggersignal verbunden. Der Strom, der auf Grund der Spannung des Zustandssignals
des Motors fließt, soll daher kleiner sein f>ls der
Spitzenwert der Esaki-Diode 8. Unter dieser Bedingung
ist die Vorwärtsimpedanz der Esaki-Diode sehr gering, und daher können die durch die Zustands-Signale
hervorgerufenen Ströme addiert werden, ohne daß sie sich gegenseitig stören. Da die Klemmenspannung
an der Diode klein ist im Vergleich zur Sperrspannung des Transistors 9, ist die Kollektorspannung
hoch, so daß der Ausgangsklemme 10 eine Ausgangsspannung entnommen werden kann.
Wird im obigen Schaltkreis die Spannung E1 des
Zeitsignals durch das Triggersignal zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Einleitung der Kraftstoff-Einspritzung
zu Null und wird gleichzeitig der in der Esaki-Diode fließende Strom unter dem Spitzenwert
gehalten, so tritt an der Ausgangsklemme 10 ein Ausgangssignal auf, das Einspritzventil 7 wird geöffnet,
der kombinierte Strom, der auf Grund der mit der Zeit ansteigenden Spannung E1 des Zeitsignals fließt,
überschreitet den Spitzenwert der Esaki-Diode 8, und der Transistor 9 erhält ausreichende Vorspannung
und wird somit leitend. Dadurch wird die Kraftstoffzufuhr so lange aufrechterhalten, bis die Ausgangsspannung
an der Klemme 10 verschwindet. Die Dauer der Kraftstoffzufuhr hängt vom Strom des Zustandssignals
ab, und auf diese Weise kann die Menge der Kraftstoffzufuhr entsprechend den Bedingungen bzw.
entsprechend dem Zustand des Motors geregelt werden.
Dieser Vorgang wird an Hand der Fig. 3 a und 3 b genauer beschrieben. In F i g. 3 a bezeichnet /, den Signalstrom,
der für die Dauer t vom Beginn der Kraftstoff-Einspritzung an fließt, während I1 den Strom des
Zustandssignals bezeichnet. Der Gesamtstrom der von der Eingangsklemme 13 zur Esaki-Diode 8 fließt,
ist dann I0. Zum Zeitpunkt t = 0 wird die Esaki-Transistors
9 wird ausreichend groß, id Tistor 9 leitend. Zu die-β
Signalspannung
sem
V Kraftstoffzufuhr kann als Funktion
St tetomt werden. Wenn sich der Strom
~z 'Sals auf Grund der Änderung der
^esMotors in einen Strom // ändert
Gesamtstrom I0 dementsprechend in
^llcha die Esaki-Diode 8 ihreSp.t-
^6nsichfolglichin X1', wodurch
^^^führten Kraftstoffes ebenso gean-Dte
Stoffzufuhr wird also entep«^
^* dMtors geregelt. Die Kraftstoff-Epielsweise
im Bereich emesmedn-
^hrunteVdruckes P erhöht sein. Der Beget
^*™^ der saugrohninterdruck P vertattreichenwe.cn
^ ^^ 1^f?****'
msmatog groß · der normale Arbeitsbe-
ao echdar, dermal g ^^ Bereich wird die
reichdes Moiors nach wirtschaftlichen
^Zl Der Bereich mit kleinem
^J^,^ ist derjenige, in welchem_eme
JaugroSnmi« in diesem Bereich soll
a5 hohe^Usurtunj! ver ^ { Q die maximale
g° *e zugefuhrte ^ ^^^ Erfor.
Le»»»"« "D"n„ ht ogen werden.
de™Nennwerte de/oben erläuterten Kraftstoffcu-
£'5 *^™£τΛrdie in Fig. 5 dargesteUte Anord-
^^^Χ Bei dilser Anordnung konnen
^ 15, über welche die Spannung
grohrunterdrucks und die
ildr Moi«d»te^
ist dann I0. Zum Zeitpunkt t 0 wird d
Diode 8 unterhalb des Spitzenwertes Ip durch das
Triggersignal betätigt. Es wird daher, wie in Fig. 3b dargestellt, an der Ausgangsklemme 10 eine Signalspannung
E11111 in einem Bereich abgegeben, in dem
der Gesamtstrom I0 kleiner ist als der Spitzenwert /
Erreicht der Gesamtstrom I0 den Spitzenwert Ip der
Esaki-Diode 8, so steigt die Klemmenspannung an der 13 angelegt werden, —
18 und 19 auf Widerstände 14' und 15' umgeschaltet werden. Die Schaltkontakte 18
und 19 werden durch den Saugrohrunterdruck P betätigt. Nach dem Umschalten der Widerstände 14 und
15 auf die Widerstände 14' und 15' wird die Kraftstoffzufuhr entsprechend den Widerstandswerten der
Widerstände 14' und 15' geregelt. Der Umwandlungskoeffizient des Stromes des bedingten Signals kann
durch Änderung der Widerstandswerte geändert werden. Auf der anderen Seite wird jedoch der absolute
Wert des Umwandlungskoeffizienten unvermeidlich geändert, was einen Sprung in der Steuerung bewirkt
und in der normalen Kraftstoffzufuhr einen Stoß hervorruft.
Um dies zu vermeiden, ist eine Anordnung erforderlich, bei der zusätzlich zu dem Zustandssignal eine
Signal-Vorspannung EB auftritt, die über einen Kontakt
20 von einem Widerstand 21 auf einen Widerstand 21' umgeschaltet wird, um den Sprung zu vermindern.
Diese Anordnung erfordert jedoch eine große Anzahl von Schaltkontakten, ist in ihrem Aufbau
notwendigerweise kompliziert und hat eine kurze Lebensdauer. Darüber hinaus ist diese herkömmlich«
Vorrichtung unzuverlässig, da auf Grund des diskon tinuierlichen betriebes Stöße auftreten.
Das Wesen und ein bevorzugtes Ausführungsbei spiel der Erfindung werden im nachstehenden ai
Hand der F i g. 6 bis 8 beschrieben. Die Kennwert! der Kraftstoff zufuhr sind die gleichen, wie sie an Han<
von Fi g. 4 beschrieben wurden. Im wesentlichen sin diese Kennwerte bei einem Saugrohrunterdruck P i:
F i g. 6 für eine maximale Ausgangsleistung durch di gestrichelte Linie Z1 und für die wirtschaftliche Aus
gangsleistung durch die gestrichelte Linie I2 dargestellt.
Um von der einen Kennlinie für die maximale Ausgangsleistung zur anderen Kennlinie für die wirtschaftliche
Ausgangsleistung bei einem Saugrohrunterdruck P1 überzugehen, benützt man idealerweise
die voll ausgezogene Kennlinie I2. Es ist wünschenswert,
den Übergang von der gestrichelten Kennlinie Z1 zur gestrichelten Kennlinie I2 kontinuierlich mit einer
bestimmten Verzögerungszeit durchzuführen, so daß kein Stoß im Betrieb entsteht. Diese Übergangscharakteristik in der Kraftstoffzufuhr kann dadurch
erreicht werden, daß der Umwandlungskoeffizient des Zeitsignals bezüglich der Zeit zweckmäßigerweise so
festgelegt wird, wie es an Hand der Fig. 1 bis 3 beschrieben wurde. Der Umwandlungskoeffizient des
Zeitsignals wird beispielsweise beim Saugrohrunterdruck P1 geändert, so daß der Strom /, des Zeitsignals
auf den Strom // umgeschaltet wird, wie dies in Fig. 7 a dargestellt ist. Der Umwandlungskoeffizient
des Stromes /, des Zeitsignal wird dabei so festgelegt,
daß die Kennwerte der Kraftstoff zufuhr bei dem Saugrohrunterdruck
P der gestrichelten Kennlinie I1 entsprechen.
Ebenso wird der Umwandlungskoeffizient des Stromes /,' des Zeitsignals so festgelegt, daß die
Kennwerte der Kraftstoff-Zufuhr der gestrichelten Kennlinie J2 entsprechen. Bei dieser Anordnung wird
die Zeit, in welcher die Esaki-Diode 8 ihren Spitzenwert Ip, ausgehend vom kombinierten Strom I0 aus
dem Strom I1 des Zustandssignals und dem Strom /,
(/,') des Zeitsignals, beim Saugrohrunterdruck P1 erreicht,
von I1 auf t2 geändert, so daß man eine Ausgangssignalspannung
E11113 erhält, wie sie in F i g. 7 b
dargestellt ist.
Wird der Strom /, des Zeitsignals kontinuierlich mit einer Verzögerungszeit in einen Strom // geändert,
so läßt sich der Wechsel der Kennlinien ohne Stoß durchführen.
Dieser Wechsel wird an Hand der Fig. 8 genauer beschrieben, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargesiellt ist. Ein pnp-Transistor 22 wird bei konstantem Strom gesteuert. Der Emitter dieses
Transistors ist über einen Widerstand 23 mit einer Stromquelle 24 verbunden. Der Kollektor des Transistors
22 ist mit einer Ausgangsklemme 25 verbunden und über einen Kondensator 26 geerdet. Die Basis
des Transistors 22 ist über einen Widerstand 27 mit der Stromquelle 24 und über eine Zenerdiode 28 mit
dem Verbindungspunkt zweier Spannungsteilerwiderstände 29 und 30 verbunden. Die Spannungsteilerwiderstände
29 und 30 liegen in Reihe zwischen der Stromquelle 24 und Erde. Parallel zum Spannungsteilerwiderstand
29 liegt ein Abgleichwiderstand 31. Ein in Reihe mit dem Abgleichwiderstand 31 geschalteter Schalter 32 wird durch eine vom Saugrohrunterdruck
P betätigte Membrane 33 geschlossen, wenn der Saugiohrunterdruck P unter dem Wert
P1 liegt. Ein Verzögerungskondensator 34 ist parallel zum Spannungsteilerwiderstand 30 geschaltet und hat
den Zweck, eine plötzliche Spannungsänderung zu verhindern, die an dem Spannungsteilerpunkt entsteht,
wenn der Schalter 32 betätigt wird. Ein npn-Transistor 35 bringt die Spannung an der Ausgangsklemme
25 für das Zeitsignal in einem zum Beginn der Kraftstoffeinspritzung bestimmten Zeitpunkt auf
Null. Der Emitter des Transistors 35 ist geerdet, während der Kollektor über einen Widerstand 36 mit der
Stromquelle 24 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 35 ist ferner über eine Diode 37 in Vorwärtsrichtung
mit dem Kollektor des Transistors 22 verbunden. Dies Basis des Transistors 35 ist über einen
Widerstand 38 mit einer Trigger-Eingangsklemme 39 verbunden.
In dem Bereich, in welchem der Saugrohrunterdruck P größer ist als der eingestellte Wert P1, ist die
Klemmenspannung des Spannungsteilerwiderstandes 29 groß. Das Basispotential des Transistors 22, an
dessen Basis die durch den Widerstand 27 und die
ίο Zenerdiode 28 geteilte Spannung anliegt, wird konstant
auf einem verhältnismäßig kleinen Wert gehalten. Da der Emitter des Transistors 22 mit der Stromquelle
24 über einen Widerstand 23 verbunden ist, hat der Kollektorstrom eine konstante Stromcharakteristik,
gemäß der der Kondensator 26 geladen wird. Wird unter diesen Bedingungen an die Klemme 39
zu einem gewünschten Zeitpunkt für den Beginn dei Kraftstoffeinspritzung eine positive Impulsspannung
angelegt, die den Transistor 35 leitend macht, so wird
ao die Ladung am Kondensator 26 über die Diode 37 und den Transistor 35 an Erde abgeleitet. Als Folge
davon wird die Zeitsignalspannung E11111 an der Ausgangsklemme
25 zu Null.
Wird der Transistor 35 nichtleitend, so wird dei
as Kondensator 26 durch den konstanten Kollektorstrom
des Transistors 22 aufgeladen, die Klemmenspannung steigt und die Zeitsignalspannung £m wird
als Funktion der Zeit an der Ausgangsklemme 25 abgegeben. Danach wird der Saugrohrunterdruck P unter
den eingestellten Wert Pl verringert. Hierdurch wird die Membraneinrichtung 33 betätigt und dei
Schalter 32 geschlossen, wodurch der Widerstand 31 parallel zum Spannungsteilerwiderstand 29 geschaltet
und die Klemmenspannung des Widerstandes 31 vermindert wird.
Der verminderte Wert dieser Klemmenspannung dient zur Erhöhung des Basispotentials des Transistors
22. Der eingestellte Wert des konstanten Stromes, der im Kollektor des Transistors 22 fließt, und
die Ladespannung am Kondensator 26 (d. h. die Ausgangsspannung E11^ an der Ausgangsklemme 25) werden
folglich vermindert, so daß eine Stromänderung des Zeitsignals von I, in I,' erfolgt, wie es in F i g. 7 a
dargestellt ist. Hierbei wird die Spannungsänderung
am Spannungsteilerpunkt der Widerstände 29 und 3« durch den Kondensator 34 verzögert. Durch entsprechende
Bestimmung des Wertes des Kondensators 34 ist es also möglich, die Kennlinien für die Kraftstoff-Zufuhr
ohne Stoß ruhig und gleichmäßig zu wechseln Bei der vorstehenden Ausführungsform wird eir
Schaltkreis mit einer Esaki-Diode und Transistorer für die Addier- und Abtasteinrichtungen verwendet
Es kann jedoch auch eine andere Schaltung, etwa eir Verstärkerkreis, der mehrere Eingangssignale, wii
beispielsweise ein Zustandssignal und ein Zeitsignal addieren kann, zusammen mit einer Schaltung verwendet
werden, die zum Abtasten des Signalwerte! dient. Oder es kann eine Schaltung verwendet werden
in welcher entweder das Zeitsignal oder das Zu stands-Signal zum Vorspannen des abgetasteten Wer
tes verwendet wird.
Auch die in der vorbeschriebenen Ausführungs form verwendete Einrichtung zur Erzeugung d«
Zeitsignals kann nach dem jeweiligen Anwendungsf al
abgewandelt werden.
Gemäß der Erfindung wird der Umwandlungskoef
fizient des Zeitsignals gegen die Zeit mit Hilfe eine! bestimmten Saugrohrunterdruckes geändert, wodurcl
die Charakteristika der Kraftstoffzufuhr durch einfache Verfahren ausgeglichen werden können.
Die Erfindung schafft also eine Kraftstoff-Einspritzvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei welcher die
Einspritzzeit des Kraftstoffes mit Hilfe von Zustande-Signalen des Motors gemäß Motordrehzahl, Tempera-
<b
tür usw. sowie mit Hilfe eines Sägezahnsignals berechnet
wird. Die Änderung des Sägezahnsignals wire dabei entsprechend dem Saugiohrunterdruck und dei
Motortemperatur gesteuert, wobei sich ein Ausgleicl der Leistung und der Temperatur im Verhältnis zi
anderen Zustandssignalen erzielen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen,
bei der die Summe aus einem dem Betriebszustand des Motors entsprechenden Zustandssignal
und einem Zeitsignal, das der Zeitspanne vom Beginn der Kraftstoff-Einspritzung an
entspricht, das öffnen des Kraftstoffventils steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der
zeitliche Verlauf des Zeitsignals durch den Saugrohrdruck steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elektrische Schaltung, in der ein
durch ein Saugrohrunterdruck-Meßgerät (33) einschaltbarer Widerstand (31) den Schaltzustand
eines den Verlauf des Zeitsignals beeinflussenden Schaltelements (22) steuert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen Kondensator
(34) umfaßt, der den Umschaltvorgang des Schaltelements (22) glättet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement ein in den
Ladekreis eines Kondensators (26) eingeschalteter Transistor (22) ist, dessen Basis an den Verbindungspunkt
zweier Spannungsteilerwiderstände (29,30) angeschlossen ist, wobei der einschaltbare
Widerstand (31) parallel zu dem einen und der Glättungs-Kondensator (34) parallel zu dem anderen
Spannungsteilerwiderstand liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |