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DE2443283A1 - Sportschuh, insbesondere rennschuh - Google Patents

Sportschuh, insbesondere rennschuh

Info

Publication number
DE2443283A1
DE2443283A1 DE2443283A DE2443283A DE2443283A1 DE 2443283 A1 DE2443283 A1 DE 2443283A1 DE 2443283 A DE2443283 A DE 2443283A DE 2443283 A DE2443283 A DE 2443283A DE 2443283 A1 DE2443283 A1 DE 2443283A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
bristles
sports shoe
edge
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2443283A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dassler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2443283A priority Critical patent/DE2443283A1/de
Publication of DE2443283A1 publication Critical patent/DE2443283A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/06Running shoes; Track shoes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Sportschuh, insbesondere Rennschuh Die Belegung von Sportplätzen und -bahnen mit einem eine rauhe Oberfläche aufweisenden Kunststoffbelag bringt hinsichtlich der Gestaltung der Sportschuhsohle eine Reihe von Problemen mit sich. Hierbei steht die Griffigkeit der Sohle mit im Vordergrund. Zu diesem Zweck hat man in letzter Zeit eine Reihe von Profilen entwickelt, um eine optimale Griffigkeit auf dem Kunststoffbelag zu erreichen. Bei Leichtathletikschuhen sind diese Profile im allgemeinen an eine sogenannte Halbsohle aus Kunststoff, z.B. Nylon, angeformt. Die Halbsohle erstreckt sich dabei von der Spitze bis zum Gelenk.
  • Es hat sich nun gezeigt, dass sich diese Profile auf dem rauhen Kunststoffbelag verhältnismässig schnell abnutzen, so das die Griffigkeit der Sohle im Laufe der Zeit immer mehr abnimmt bzw. verloren geht.
  • Es ist schon vor einigen Jahren eine Sportschuhsohle für mit Kunststoff belegte Sportplätze und -bahnen bekannt geworden, die mit von der Sohle abstehenden Borsten, z.B. aus Metalldraht, versehen waren, wobei die Borsten in sehr dichter Anordnung entweder - mit einem rasenartigen Belag vergleichbar -über die gesamte Halbsohle verteilt oder nur in solchen Bereichen auf der Sohle angeordnet waren, wo sich sonst die bekannten spitzen Dorne(Spikes) befinden, deren Verwendung für die gunststoffbeläge bei Sportplätzen und -bahnen jedoch wenig zweckmässig ist, weil diese Greifelemente verhältnismässig tief in den Werkstoff des Kunststoffbelages einstechen und das Herausziehen der Dorne einen ziemlich hohen Kraftaufwand erfordert, was die Leistungsfähigkeit des Sportlers beeinträchtigt.
  • Die Borsten verleihen der Sohle zwar eine gute Griffigkeit. Sie versetzen jedoch den Sportler nicht in die Lage, das elastische Verhalten des Kunststoffbelages optimal, d.h. in dem Sinne auszunutzen, dass nach dem Auftritt durch Kompression des Kunststoffbelages ein möglichst kräftiger Rückstoss (gatapultwirkung) auf den Fuss des Sportlers erfolgt, was sich letztlich in einer Beschleunigung des Laufs auswirkt. Um eine möglichst optimale Rückstoss- bzw. Katapultwirkung zu erzielen, wurde ein Greifelement entwickelt, welches eine gute Griffigkeit der Sohle mit sich bringt, ohne jedoch zu tief in den Werkstoff des Eunststoffbelages einzudringen und dabei gleichzeitig auch den angestrebten Katapulteffekt bewirkt. Kennzeichnend für ein solches Greifelement, wie es in den DOS 2 225 143 u. 2225 144 beschrieben ist und nachfolgend kurz Rückstosselement genannt wird, ist, dass es mindestens eine im Abstand von seinem laufsohlenseitigen Ende liegende Stützfläche aufweist, die im Vergleich mit der übrigen, als Eindringfläche wirkenden Oberfläche des Greifelements einen flacheren Winkel mit der Laufsohle des Sportschuhes einschliesst. Dabei weist die Eindringfläche vorzugsweise scharfe Kanten auf, die das Eingreifen des Greifelements in die Eunststoffbahn begünstigen. Wesentlich für die Wirkung dieser Greifelemente ist, dass durch die Anordnung einer Stützfläche ein zu tiefes Eindringen des Greifelemente in den Kunststoffbelag verhindert und durch Andruck der Stützfläche an den Belag ein Eatapulteffekt erzeugt wird.
  • Da die vorerwähnten Greifelemente, die auch mit den für Aschenbahnen verwendeten Dorne bzw. Spikes vergleichbar ausgebildet sein können, an in der Sohle eingelagerten Einsatzteilen (Gewindeeinsätzen) befestigt sind, die zur Erreichung einer möglichst guten Druckverteilung einen sich seitlich über den Dorn weit hinaus erstreckenden Teller (sogenannte Druckverteilungsscheibe) besitzen, können die Dorne nicht bis dicht an den Sohlenrand herangeführt werden. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass in bestimmten, nur verhältnismässig kurzzeitigen Phasen der Abrollbewegung des Fusses während des Laufes, vor allem beim Aufsetzen des Fusses im Aussen- und Innenballenbereich und beim Abdrücken des Fusses mit der Spitze, die Dorne nicht oder nur ungenügend in den Kunststoffbelag eingreifen können, weil der Fuss in diesen Phasen ziemlich schräg, d.h. in einem ziemlich grossen Winkel, auf den Boden aufgesetzt wird. In diesen Phasen besitzt die Sohle also im Randbereich eine ungenügende Griffigkeit. Die Anformung eines Profils im Sohlenrandbereich würde wegen der Verschleissanfälligkeit keine Griffigkeit über längere Zeit gewährleisten.
  • Der Erfindung liegt hiernach die Aufgabe zugrunde, für einen mit einem Kunststoffbelag versehenen Sportplatz bzw.
  • -bahn einen Sportschuh zu schaffen, dessen Sohle im Vorderfussbereich sowohl der Forderung nach dauerhafter (verschleissfester) und auch noch bei Schrägstellung des Fusses wirksamer Griffigkeit im Randbereich, also insbesondere im Bereich des Aussen- und innenballens sowie an der Spitze, als auch derjenigen nach Erzeugung einer optimalen Katapultwirkung während des Laufes genügt.
  • Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung des Standes der Technik ergibt, wurden die bekannten Sohlen diesen beiden Anforderungen nicht gerecht.
  • Die Erfindung geht von der Überlegung aus, durch eine mit Rücksicht auf die beiden vorerwähnten Anforderungen zweckentsprechende Kombination der von den vorerwähnten Sohlen her bekannten Greifelemente, also der Borsten und Rückstosselemente, diesen beiden Forderungen (dauerhafte Griffigkeit im Randbereich, Katapultwirkung) gerecht zu werden.
  • Im einzelnen besteht die Lösung der Erfindungsaufgabe darin, den Rand bereich der Sohle in der Ballenpartie und an der Spitze mit als Borsten ausgebildeten Greifelementen und im übrigen Bereich der Sohle diese mit Greifelementen zu versehen, die mindestens eine im Abstand von ihrem laufsohlenseitigen Ende liegende Stützfläche aufweisen, die im Vergleich mit der übrigen, als Eindringfläche wirkenden Oberfläche der Greifelemente einen flacheren Winkel mit der Laufsohle des Sportschuhes einschliessen. Dabei sind die letztgenannten Greifelemente vorzugsweise auswechselbar an der Sohle befestigt.
  • Unter "Borsten" sollen im Zusammenhang mit der Erfindung dünne Stifte verstanden werden, dieyorzugsweise aus Metalldrahtstücken hergestellt sind und mit Kunststoff überzogen sein können oder, bei entsprechender Abriebfestigkeit,auch zur Gänze aus Kunststoff bestehen können. Wegen ihres kleinen Durchmessers bzw. ihrer geringen Querschnittsfläche können die Borsten in den Werkstoff des Kunststoffbelages einstechen und somit im Rand bereich der Sohle die dort erwünschte Griffigkeit bewirken. Die Borsten werden in die Spritz- bzw. Giessform für die Sohle eingelegt und somit durch Umspritzen bzw.
  • Umgiessen in der Sohle verankert. Der bei der erfindungsgemässen Sohle vorgesehene Borstenbesatz kann sich durchgehend entlang des gesamten, aussenliegenden Randes der den Vorderfussbereich abdeckenden Sohle erstrecken. Dabei ist die Breite des Borstenbesatzes an der Schuhspitze vorzugsweise deutlich grösser, z.B.
  • doppelt so gross, als an den Seitenrändern. Sie kann an der Spitze 3 - 4 cm betragen und an den Seitenrändern 1,5 - 2 cm.
  • Da die Griffigkeit der erfindungsgemässen Sohle wesentlich durch die neben dem Borstenbesatz angeordneten RUckstosselemente bewirkt wird, von denen den Regeln entsprechend bis zu 6 Stück im Sohlenvorderteil verwendet werden können, brauchen die Borsten, die ja nur in einer verhältnismässig kurzen Phase des Laufes mit dem Kunststoffbelag zum Eingriff kommen, nicht so dicht beieinander zu stehen, wie dies bei der bekannten Borstensohle der Fall war, so dass auch deren Nachteil, dass sich die engen Zwischenräume zwischen den Borsten mit Schmutz oder von dem Belag abgelösten Kunststoffteilchen zusetzen, wodurch die Griffigkeit beeinträchtigt wird, weitgehend vermieden werden kann. Um eine ausreichende Griffigkeit bei gegenüber dem Boden schräggestellten Fuss im Sohlenrandbereich zu erhalten, genügt es, wenn die Borsten in einem Abstand von nicht unter 7 - 10 mm zueinander angeordnet werden. Dies bringt weiterhin den Vorteil mit sich, dass die durch die Rückstosselemente induzierte Katapultwirkung nicht zu sehr beeinträchtigt wird.
  • In zweckmässiger Ausgestaltung der Erfindung kann diese ein trächtigung noch'dadurch weiter verringert werden, dass an die Sohle kleine Sockel angeformt werden, welche die Borsten über eine Teilstrecke ihres von der Sohle abstehenden Abschnitts umschliessen und an ihrem von der Sohle abgekehrten Ende eine Stützfläche bilden, die ebenso wie die Stützfläche bei den Rückstosselementen beim Andruck der Sohle gegen den Kunststoffbelag einen Rückstosseffekt bewirkt. Eine solche Stützfläche an den-Sockeln ergibt sich beispielsweise, wenn die Sockel kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
  • Die Rückstosselemente können im einzelnen so ausgebildet sein, wie es in den DOS 2 225143u.2225 144 beschrieben ist. Die vorzugsweise Ausbildung der Rückstosselemente besteht darin, dass sie aus einem kegelförmigen Grundkörper entwickelt sind, der an seiner, eine Eindringfläche bildenden Aussenfläche axiale Nuten aufweist, deren Tiefe von der Kegelspitze ausgehend allmählich bis etwa zur Mitte des Kegels zunimmt und dann bis zur Grundfläche des Kegels wieder allmählich abnimmt, und dessen freies Ende zu einem Kegelstumpf abgeflacht ist, wobei es mit den Nuten Greifkanten bildet. Hierbei bildet das freie, abgeflachte Ende die Stützfläche für die Erzeugung der Katapultwirkung.
  • Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erwindung nicht auf die Verwendung eines in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildeten Rückstosselements beschränkt ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 perspektivisch eine erste Ausführungsform eines bei der erfindungsgemässen Sohle verwendeten Greifelements mit Rückstosswirkung, Fig. 2 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines solchen Greifelements, Fig.2a,b eine perspektivische Ansicht und eine Draufsicht auf eine der zweiten Ausfthrungsform gemäss Fig. 2 ähnlich dritte Ausführungsform, die sich von jener nur dadurch unterscheidet, dass die Spitze abgeflacht ist, Fig. 2cd Abwandlungen der Ausführungsform nach den Fig. 2a,b, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Unterseite eines erfindungsgemässen Sportschuhes, wobei das Sohlenvorderteil zur Gänze und die hieran anschliessende Sohle nur teilweise dargestellt ist und Fi.g 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 in gegenüber dieser vergrösserter Darstellung.
  • In Fig. 1 ist ein relativ einfaches Ausführungsbeispiel eines als Dorn (Spike) ausgebildeten Greifelements dargestellt, das in der erfindungsgemässen Kombination mit den als Borsten ausgebildeten Greifelementen verwendet werden kann. Dieser Dorn 1 weist ein kegelförmiges, spitzes Endstück 2 auf, das auf einen kegelstumpfförmigen StUtzbereich 3 gleichsam aufgesetzt ist.
  • Der Winkel des Mantels des Kegelstumpfes 3 gegenüber der Dorn-Längsachse ist dabei grösser als der Winkel zwischen Dorn-Längsachse und dem Aussenmantel des kegelförmigen Endstückes 2.
  • Der Dorn 1 kann mittels eines Gewindeansatzes 4 in einem Gewindeeinsatz an der Laufsohle eines Sportschuhes eingeschraubt werden.
  • Der Dorn 5 gemäss Fig. 2, der erfindungsgemäss anstelle des Dorns nach Fig. 1 verwendet werden kann, besteht aus einem ursprünglich kegelförmigen Vorderteil 6, welches ausgehend von seinem Aussenmantel 7 mit im vorliegenden Falle drei Nuten 8 versehen ist. Die Nuten 8 beginnen an der Spitze 9 des Dornes 5 und reichen bis zur Basis 10 des Kegels 6. Wie insbesondere die gestrichelte Linie 11 (links in Figur 2) erkennen lässt, vergrössert sich die Tiefe der Nuten 8 ausgehend von der Spitze 9 des Kegels 6 allmählich und nimmt dann etwas rascher zur Basis 10 zu ab. Hierdurch wird erreicht, dass sich der Winkel zwischen der Dornlängsachse 12.und dem durch die gestrichelte Linie 11 angedeuteten Boden der Nut 8 in dem der Laufsohle benachbarten Bereich des Kegels 6 bzw. Dorns 5 verhältnismässig rasch vergrössert, somit der Dorn in diesem Bereich dem Eindringen in die Bahn einen erhöhten Widerstand entgegensetzt. Selbstverständlich kann der so gebildete Stützbereich beliebig nahe an der Spitze 9 des Dornes oder von dieser entfernt sein. Hierzu ist es lediglich erforderlich die Form des Bodens 11 der Nuten 8 entsprechend zu wählen.
  • Auch der Dorn 5 kann entsprechend dem Dorn 1 und in gleicher Waise wie die übrigen in der Zeichnung dargestellten Dornen mittels eines Gewindes 4 in der Laufsohle des Sportschuhes befestigt werden. Zu diesem Zweck ist beispielsweise an einer den Gewindebolzen 4 begrenzenden Platte 13 (Figur 2a, 2c) eine Anzahl von Einkerbungen 14 für den Angriff eines entsprechenden Schlüssels vorgesehen (Fig. 2b, 2d).
  • Der Dorn oder das Greifelement gemäss den Figuren 2a,b ist eine Abwandlung des Dornes gemäss Figur 2, die dadurch erhalten wird, dass die Spitze abgeschnitten oder abgeflacht ist. Hierdurch entsteht am freien Ende des Dornes eine Ebene 50, die - wie sich aus Figur 2b ergibt - durch den Nutengrund der Nuten 8 im wesentlichen dreieckförmig mit leicht eingezogenen Seiten gestaltet wird. Bei dieser AusfUhrungsform wirkt somit nicht nur der sich verbreiternde Nutgrund der Nuten 8 als Stützfläche, sondern wesentlich auch die Ebene 50. Diese Ebene bildet mit dem Nutengrund Kanten, die als Greifkanten wirken.
  • Wie sich aus der Figur2b weiterhin noch ergibt, ist der kegelförmige Dornteil 6 leicht tonnenförmig nach aussen gewölbt, d.h. so, dass der Kegeldurchmesser nicht linear von der Spitze zur Grundfläche hin zunimmt, sondern zuerst stärker und dann schwächer wächst.
  • Die Ausführungsformen gemäss den Figuren 2c, d sind wiederum Modifikationen der Dorne gemäss den Figuren 2a,b. Gemäss Figur 2c ragt aus der durch Abflachung der Kegelspitze entstandenen Ebene 50 noch eine kleine zentrale Spitze 51, die die Greifwirkung des Dornes auf dem Absprungbalken von Weitsprungbahnen unterstützt. Bei der Ausführungsform gemäss Figur 2d hingegen enthält die Ebene 50 eine Ausnehmung 52, durch die die Schärfe der von der Ebene 50 mit den Nuten 8 gebildeten Greifkanten betont wird.
  • Die Figuren 3 und 4 zeigen, wie die vorstehend beschriebenen Greifelemente, denen gemeinsam ist, dass sie eine im Abstand von ihrem laufseitigen Ende liegende Stützfläche für die Erzeugung des Rückstosseffektes aufweisen, wobei die Stützfläche im Vergleich mit der übrigen, als Eindringfläche wirkenden Oberfläche der Dorne einen flacheren Winkel mit der Laufsohle des Sportschuhes einschliessen, in der erfindungsgemässen Kombination mit als Borsten ausgebildeten Greifelementen zusammen an einer Sportschuhsohle verwendet werden können.
  • Im Vorderfussbereich, auf welche bei einem Rennschuh im allgemeinen die Anordnung der Greifelemente beschränkt ist, wird die Laufsohle durch eine verhältnismässig steife Platte (Halbsohle) 15, z.B. aus Nylon, gebildet. An dieser schliesst sich nach hinten ein weiches Laufsphlenstück 16, z.B. aus Kreppgummi,an.
  • Die aussenliegende Randzone des Laufsohlenteils 15 ist durchgehend mit als Borsten 17 ausgebildeten Greifelementen besetzt, wobei die ganz aussenliegenden Borsten bis dicht an den Sohlenrand herangeführt sind. Die Breite des Borstenbesatzes an der Sohlenspitze ist mehr als doppelt so gross wie an den Seitenrändern. An der Spitze reichen die Borsten bis zu der Linie, auf der sonst, d.h. bei den bekannten Sohlen mit ausschliesslich als Dorne ausgebildeten Greifelementen, die beiden ersten Dornen platziert sind. Nachdem Fig. 3 das Sohlenvorteil etwa in Originalgrösse wiedergibt,zeigtdiese Darstellung, dass die Borsten verhältnismässig weit voneinander beabstandet sind; der Abstand zwischen den Borsten ist deutlich grösser als bei den bekannten Borstenschuhen. Dadurch wird bei der erfindungagemässen Sportschuhsohle ein Festsetzen von Schmutz oder aus der Kunststoffbahn abgerissenen Kunststoffteilchen weitgehend vermieden.
  • Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass die Borsten durch U-förmig gebogene bzw0 geformte Naterialstücke, z.B. aus dünnem Draht, gebildet und mit ihrem unteren Bereich in die Sohle 15 eingebettet sind. Wird der Borstenbesatz durch eine ungerade Zahl von Reihen gebildet -in dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind entlang der Seitenränder 3 Borstenreihen vorgesehen - werden die U-Stücke in einem rechten Winkel zueinander angeordnet, was in Fig. 3 am rechten Sohlenrand strichliert angedeutet ist.
  • Die Borstenstifte 17 werden über einen Teilabschnitt ihrer Länge von an der Sohle 15 angeformten, kegelstumpfförmig ausgebildeten Sockeln 18 umschlossen. Dadurch wird die Eindringtiefe der Borsten in den Kunststoffbelag begrenzt. Die Kegelstumpffläche 18' bildet eine Stützfläche, die eine mit den Stützflächen bei den oben beschriebenen Dornen vergleichbare (RUckstoss)-Wirkung mit sich bringt.
  • In dem Sohlenbereich innerhalb des randseitigen Borstenbesatzes sind sechs Dorne 1 angeordnet, die eine Ausbildung entsprechend der Figuren 1 bis 2d haben können. Der bei dem Ausführungsbei spiel nach den Fig. 3, 4 verwendete Dorn entspricht im wesentlichen der in den Fig. 2a, 2b gezeigten Ausführung. Die sechs an der Sohle 15 befestigten Dorne 1 sind in zwei Gruppen vonjeweils zwei und vier Dornen angeordnet; die Anordnung ist im einzelnen aus Fig. 3 ersichtlich. Die Dorne sind an der Sohle auswechselbar befestigt und zwar durch Verschrauben ihres Gewindeansatzes 4 mit in der Sohle eingelagerten Gewindeeinsätzen 19, die an ihrem fusseitigen Ende eine Druckverteilungsscheibe 19' besitzen, wegen derer eine so nahe Platzierung an den Rand der Sohle 15, wie es die Borstenstifte 17 gestatten, nicht möglich ist.
  • Die Dorne 1 stützen sich mit ihrer am Fuss des Gewndeansatzes 4 ausgebildeten Platte 13 gegen kegelstumpfförmige Ausbildungen 20 der Sohle 15 ab; diese Ausformungen dienen der Verbesserung der Druckverteilung.
  • An der Spitze der Sohle erstrecken sich die Borsten bis in den Bereich der Zehenwurzeln. Dadurch können die bei den bekannten Sohlen in diesem Bereich angeordneten Dorne in Fortfall kommen.
  • Diese Dorne setzten der Abrollbewegung des Fusses einen verhältnismässig grossen Widerstand entgegen, der vom Läufer überwunden werden musste. Durch Ersatz dieser im Spitzenbereich der Sohle angeordneten Dorne durch die Borsten kommt dieser Nachteil in Fortfall.
  • In Fig. 4 ist mit 21 der Schaft bezeichnet, der auf die Brandsohle 22 gezwickt ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    Sportschuh, insbesondere Rennschuh, mit im Laufsohlenvorderteil angeordneten Greifelementen, die mindestens eine im Abstand von ihrem laufsohlenseitigen Ende liegende StUtzfläche aufweisen, die im Vergleich mit der übrigen als Sindringfläche wirkenden Oberfläche der Greifelemente einen flacheren Winkel mit der Laufsohle einschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Randes des Sohlenvorderteils bis dicht an dessen Kante in an sich bekannter Weise als Borsten ausgebildete Greifelemente angeordnet sind.
  2. 2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenbesatz vom Aussenballenbereich über die Spitze bis in den Innenballenbereich durchgehend ausgebildet ist.
  3. 3. Sportschuh nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Borstenbesatzes an der Schuhspitze deutlich grösser ist als an den Seitenrändern.
  4. 4. Sportschuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten in einem Abstand von nicht unter 7 - 10 mm zueinander angeordnet sind.
  5. 5. Sportschuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sohle kleine Sockel angeformt sind, welche die Borsten über eine Teilstrecke ihres von der Sohle abstehenden Abschnitts umschliessen und an ihrem von der Sohle abgekehrten Ende eine Stützfläche bilden.
  6. 6. Sportschuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spitze der Sohle sich die Borsten bis in den Bereich der Zehenwurzeln hinein erstrecken.
  7. 7. Sportschuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Dornen und der Sohlenkante liegende Randbereich der Sohle mit Borsten besetzt ist.
DE2443283A 1974-09-10 1974-09-10 Sportschuh, insbesondere rennschuh Pending DE2443283A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4178702A (en) 1976-12-22 1979-12-18 Bata-Schuh-Aktiengesellschaft Golf-shoe sole

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4178702A (en) 1976-12-22 1979-12-18 Bata-Schuh-Aktiengesellschaft Golf-shoe sole

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