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DE2113143A1 - Sportschuh mit profilierter Laufsohle - Google Patents

Sportschuh mit profilierter Laufsohle

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Publication number
DE2113143A1
DE2113143A1 DE19712113143 DE2113143A DE2113143A1 DE 2113143 A1 DE2113143 A1 DE 2113143A1 DE 19712113143 DE19712113143 DE 19712113143 DE 2113143 A DE2113143 A DE 2113143A DE 2113143 A1 DE2113143 A1 DE 2113143A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
sports shoe
shoe according
outsole
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712113143
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dassler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712113143 priority Critical patent/DE2113143A1/de
Priority to DE2161928A priority patent/DE2161928A1/de
Priority to JP7288766A priority patent/JPS5431536B2/ja
Publication of DE2113143A1 publication Critical patent/DE2113143A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/16Studs or cleats for football or like boots
    • A43C15/162Studs or cleats for football or like boots characterised by the shape

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Sportschuh mit profilierter Laufsohle Sport schuhe mit profilierter Laufsohle gibt es in unterschiedlichster Art und großer Anzahl. Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit solchen Sportschuhen dieser Art, die insbesondere im Hallensport Verwendung finden und daher eine Laufsohle aus einem relativ weichen Werkstoff aufweisen, die so profiliert ist, daß sie mit dem Boden einen möglichst intensiven Reibschluß erzeugt, um Rutschsicherheit zu gewährleisten. zur eine derartige Profilierung der Laufsohle sind bereits die unterschiedlichsten Ausfuhrungen vorgeschlagen worden, die alle im wesentlichen darauf aufbauen, daß sich die Profilerhebungen der naufsohle auf Grund der Weichheit des verwendeten Sohlenwerkstoffes auch in kleinste Unebenheiten des Bodens einzupressen vermögen, um den genannten Reibschluß zu erzeugen.
  • Da die Profilierung weiterhin so gestaltet sein muß, daß der Sportler auf dem in der Kegel festen, in Hallen sogar harten und glatten Boden einen sicheren Stand erhält, weist sie regelmäßig eine Vielzahl von Profilerhebungen auf, die sich im Gegensatz zu den auf weichen Böden verwendeten Stollen von Fußballschuhen od.dgl. nur relativ wenig über die eigentliche Iaufsohlenfläche hinaus erstrecken. Schließlich hat diese Profilierung auch die Aufgabe, einen weichen Auftritt zu vermitteln, weshalb die Höhe der Profilerhebungen und die Weichheit des verwendeten Werkstoffes normalerweise in einem bestimmten Verhältnis zueinander gewählt werden, nämlich so, daß der Werkstoff in der Regel wie so härter sein kann, je größer die Profilerhebungen sind.
  • Ein gemeinsamer Nachteil der bekannten Sportschuhe dieser Art besteht nun darin, daß die Profilierung einem außerordentlich starken Verschleiß unterliegt, der durch die funktionsnotwendige Weichheit des Laufsohlenwerkstoffes bedingt ist. Dieser Verschleiß kann, ohne die Greif- und Rutschsicherheit der Laufsohle zu beeinträchtigen, nur in sehr engen Grenzen dadurch herabgemindert werden, daß ein härterer Werkstoff geählt wird. Er tritt zuerst an der Stelle der Laufsohle auf, die bei der Benutzung am stärksten beansprucht wird, nämlich im Ballenbereich, und nimmt in der Regel einen so raschen Verlauf, daß die Lebensdauer, d.h. die Brauchbarkeit der hier betrachteten Sportschuhe für Wettbewerbe od.dgl. in nahezu allen Fällen dadurch bestimmt ist.
  • Zur Beseitigung dieses Problems ist z.B. bei Tennisschuhen bereits vorgeschlagen worden, die Sohle in dem stark beanspruchten Ballenbereich mit einer nur sehr niedrigen Profilierung oder sogar ohne Profilierung, d.h. massiv, auszubilden. Dadurch wird zwar ein Verschleiß der laufsohle in diesem Bereich erheblich herabgesetzt, da die spezifischeDruckbelastung auf Grund der größeren Aufstandsfläche geringer ist, jedoch wird dadurch von vornherein im Hinblick auf die Rutschfestigkeit ein Zustand geschaffen, der gerade vermieden werden sollte Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen Sportschuh mit profilierter Laufsohle, insbesondere für den IIallensport oder zur Verwendung auf sonstigen künstlichen Böden, vorzuschlagen, bei dem der vorstehend geschilderte Verschleiß und die damit verbundenen nachteile in erheblich geringerem ltaße auftreten, so daß die Brauchbarkeitsdauer dieses Sportschuhes gegenüber den bekannten erheblich erhöht wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst, dal; im Ballenbereich die Laufsohle örtlich durch mindestens einen profilierten Einsatz gebildet ist, der um eine senkrecht zur Laufsohlenfläche verlaufende Achse relativ zur übrigen Laufsohle drehbar ist.
  • Die Erfindung baut auf der Erkenntnis auf, dafJ der vorstehend geschilderte Verschleiß in ganz erheblichem Maße dadurch hervorgerufen wird, daß der Sportler während oder am Ende des natürlichen Abrollvorganges des Fußes eine mehr oder minder große Drehung ausführt. Dies erfolgt in besonders ausgeprägtem Maße bei Basketballspielern und Handballspielern. Durch diese Drehung werden die Profilerhebungen der Laufsohle gleichzeitig in mehreren Richtungen beansprucht und dadurch gewissermaßen "abgewiirgt". Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen drehbaren Einsatz im allenbereich wird nun diese zusätzliche Belastung von der Profilierung ferngehalten, da die Drehung zu einer Relativ drehung des Einsatzes gegenüber der übrigen Laufsohle führt.
  • Auf der anderen beite wird aber die Rutschfestigkeit der ganzen Maufsohle in keiner Weise beeinträchtigt, da die gesamte Unterseite des Einsatzes profiliert sein kann und zur Rutschfestigkeit beiträgt.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der einsatz um eine im Innenballenbereich des Fußes bzw. der Sohle liegende Achse drehbar ist. Dadurch wird berücksichtigt, daß die erwähnte drehung praktisch ausschließlich auf dem Innenballen durchgeführt wird. Durch diese Maßnahme werden darüberhinaus das Knie- und Knöchelgelenk, die bei den bekannten Sportschuhen der hier behandelten Art erheblich in Anspruch genommen werden, stark entlastet. In dieser Ausführungsform trägt somit der erfindungsgemäße Sportschuh in erheblichem Maße dazu bei, bisher unvermeidbare und daher immer wieder auftretende Verletzungen am Knie- und Knöchelgelenk zu vermeiden.
  • In einer besonders zweckmäßigen Ausführungs-form der Erfindung ist vorgesehen, daß der Einsatz auswechselbar ist. Damit wird nicht nur die Lebensdauer des erfindungsgemäßen Sportschuhes zusätzlich verlängert, sondern es wird die Möglichkeit eröffnet, je nach den Erfordernissen unterschiedliche Einsätze zu verwenden, die sich hinsichtlich ihrer Profilierung und des verwendeten Werkstoffes unterscheiden. So kann beispielsweise daran gedacht werden, in bestimmten Fällen einen besonders weichen Werkstoff zu wählen, durch den ein federndes und die Gelenke schonendes Abstoppen ermöglicht wird.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Brfindung ist vorgesehen, daß in der Laufsohle eine bis zur Fußseite der Laufsohle und/oder der Brandsohle durchgehende Ausnehmung vorgesehen ist und daß der Einsatz einen abgesetzten Rand besitzt, mit dem er den fußseitigen Kand der Ausnehmung übergreift. Bei dieser Ausführungsform dient der abgesetzte Rand des Einsatzes in Verbindung mit dem fußseitigen Rand der Ausnehmung als Drehlager während des Drehvorganges.-Dieses Drehlager kann dadurch reibungsarm gestaltet werden, daß sowohl der Einsatz als auch die Ausnehmung mit einem Werkstoff von niedrigem Reibungskoeffizienten verkleidet werden. Zusätzlich können die aufeinander drehenden flächen jedoch mit einer Gleitschicht, z.B.
  • Fett, versehen werden. Diese Ausführungsform wird zweckmäßigerweise so gestaltet, daß der Einsatz aus einer profilierten Scheibe, vorzugsweise einer Kreisscheibe, besteht, die auf einer dünneren Gleitscheibe größerer Außenabmessungen befestigt ist. Diese Ausführungsform ist deshalb von Vorteil, weil die die Profilierung aufweisende Scheibe unmittelbar aus der Stelle der Laufsohle des Sportschuhes ausgestanzt werden kann, die später die Ausnehmung enthält. Darüberhinaus kann für die Gleitscheibe ein Werkstoff gewählt werden, der den Anforderungen hinsichtlich Festigkeit, Reibverhältnissen und Gestaltgebung entspricht. So ist beispielsweise vorgesehen, daß die Gleitscheibe aus einem sehr widerstandsfähigen Polyamid besteht und ringförmig gestaltet ist, so daß sie die Biegesteifigkeit der Vordersohle nicht ungünstig beeinflußt, andererseits aber den Einsatz sicher auch beim Abrollvorgang des Fußes in der Ausnehmung hält. Um den möglicherweise infolge des Einsatzes und dessen Befestigungselementen auftretenden Verlust an Nachgiebigkeit der Vordersohle zu kompensieren, kann vor und hinter der Ausnehmung in der Laufsohle eine bestimmte Anzahl von Einkerbungen oder Schwachstellen vorgesehen werden.
  • Der drehbare Einsatz braucht bei fußgerechter Gestaltung seiner dem Fuß zugekehrten Innenfläche und bei exakter Anordnung im Bereich des Ballens gegen eine Verschiebung in Richtung auf das Schuhinnere nicht gesichert zu werden, da er durch den Fuß selbst bei Benutzung in der Ausnehmung gehalten wird. Es ist lediglich notwendig, daß die Unterseite der an der fußseitigen Fläche des Einsatzes anliegenden Brandsohle oder einer Einlegesohle reibungsmindernd gestaltet, z¢B. mit einer glatten Folie kaschiert ist, um durch den Druck des Ballens auf den Einsatz dessen irehbarkeit nicht zu behindern. Von besonderer Bedeutung ist weiterhin, daß der Einsatz im unbelasteten Zustand über die übrige Laufsohle übersteht, beispielsweise eine konvexe Form besitzt, und im unbelasteten Zustand mit erheblichem Spiel in der Atisnehmung gehalten ist. Denn dadurch wird einerseits gewährleistet, daß der Ballen des Fußes über den Einsatz tatsächlich festen Bodenkontakt findet und die Drehung sich wirklich praktisch reibungsfrei am Einsatz vollzieht, und andererseits eine Behinderung der Drehung durch die Verformung des Einsatzes und ein dadurch bedingtes Andrücken an den Rand der Ausnehmung ausgeschlossen ist.
  • Um der unterschiedlichen Lage der Drehachse auf Grund der voneinander abweichenden Ballenform in besonders weitgehendem Maße Rechnung zu tragen, kann in einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sportschuhes vorgesehen sein, daß zwei Einsätze mit zueinander versetztenDrehachsen ineinander angeordnet sind.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren Unteransprüchen.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine laufseitige Ansicht der Laufsohle eines- erfiniiungsgemäßen -Sportschuhes; Fig. 2a, 2b, 2c, 2d Schnitte längs der linie II-II in Fig, 1 in vergrößertem Maßstab, aus denen unter schiedliche Befestigungsmöglichkeiten für den in der Laufsohle vorgesehenen Dreheinsatz hervorgehen; Fig. 3 eine Ansicht von unten des in ig. 2b gezeigten lIalteelements; Fig. 4 und 5 Ansichten von unten von den dreheinsatzlagernden Einsatzstücken, und Fig. 6 eine perspektivische Teildarstellung von aufeinander gleitenden Flächen des Einsatzstückes und des Dreheinsatses.
  • In Figur 1 ist allgemein mit dem Bezugszeichen 1 die Laufsohle eines erfindungsgemäßen Sportschuhes bezeichnet, von der der Binfachheit halber nur der hier interessierende vordere Teil dargestellt ist. Der mit dieser Laufsohle 1 versehene Sportschuh kann sowohl Halbschuhform besitzen als auch einen hohen Schaft aufweisen, wie dies bei Masketballschuhen der Fall ist.
  • Die Laufsohle 1 besteht aus einem relativ weichen, nachgiebigen Werkstoff, z.B. Gummi, und trägt ein Profil 2, das aus einer Vielzahl regelmäßig oder unregelmäßig angeordneter Erhebungen besteht. Profile der hier verwendbaren Art sind in großer Anzahl bekannt und brauchen deshalb nicht im Einzelnen erläutert zu werden. Das bei der Laufsohle 1 verwendete Profil kann sich über die ganze Laufsohle 1 erstrecken, aber auch nur in bevorzugten Bereichen, z.B. im Ballenbereich vorgesehen werden, wenn dies die Verhältnisse erlauben.
  • Im Ballenbereich der Laufsohle 1 ist ein Einsatz 3 so angeordnet, dav er mit seiner Unterfläche zur Bildung der Laufsohle beiträgt, jedoch relativ zur Laufsohle 1 drehbar ist.
  • Der Einsatz 3 ist so im Ballenbereich angeordnet, daß die Drehung in der Ebene der Iaufsohle 1, d.h. um eine zur Laufsohle 1 senkrecht stehende Achse erfolgen kann. Diese Achse liegt im Innenballenbereich, d.ho der kreisscheibenförmige Einsatz 3 liegt näher an der Innenkante der Laufsohle 1 als an der Außenkante. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Unterseite des Einsatzes 3 mit einem Profil 4 versehen, dessen Form von der Profilform der Laufsohle 1 abweicht. Dies ist jedoch keineswegs zwingend, sondern die Wahl der Profilform für den Einsatz 3 steht völlig offen und kann je nach den Erfordernissen getroffen werden. Es kann insbesondere daran gedacht werden, für das Profil 4 des Einsatzes 3 im Unterschied zu dem übrigen Laufsohlenprofil 2 ein besonders weiches und nachgiebiges Profil zu wählen.
  • Aus Figur 1 geht hervor, daß der äußere Profilrand 5 des Einsatzes 3 von dem Rand 6 des Laufsohlenprofils 2 einen allseitigen Abstand einhält, dessen Bedeutung später noch erläutert wird.
  • Äus den Figuren 2a und 2b sind unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten für den Einsatz 3 ersichtlich.
  • Die figur 2a zeigt schematisch den Aufbau der Sohlenkonstruktion eines erfindungsgemäßen Sportschuhes mit der Laufsohle 1, einer Brandsohle 7 und einer Einlegesohle 8.
  • Die Laufsohle 1 ist mit der Brandsohle 7 in der üblichen Weise fest verklebt oder sonst wie verbunden. Mindestens im Bereich des Einsatzes 3 ist an der Unterseite der Brandsohle 7 eine glatte, widerstandsfähige und reibungsarme Klmststoffolie 9, vorzugsweise aus Nylon, vorgesehen, an der eine Gleitscheibe 10 des Einsatzes 3 anliegt. Die Gleits(heibe 10 besteht zweckmäßigerweise ebenfalls aus Nylon und ist mit einer an der Unterseite profilierten Scheibe 11 verklebt oder vernietet. Der gesamte Dreheinsatz 3 besteht somit aus der Gleitscheibe 10, die in Verbindung mit der Kunststofffolie 9 die leichte Drehbarkeit bewirkt, und der profilierten Scheibe 11, die mit dem Boden in Kontakt steht.
  • In dem in Figur 2a dargestellten Ausführungsbeispiel ist in der Laufsohle 1 eine Ausnehmung 12 vorgesehen, die auf der Fußseite der Laufsohle abgesetzt ist und eine Verkleidung 13 aus glattem, widerstandsfähigem Material, vorzugsweise aus Nylon, trägt. Die Verkleidung 13 bildet mit ihrem Absatz und zusammen mit der Unterseite der Brandsohle 7 bzw0 der Kunststoffolie 9 eine Nut 14, in die der über die Profil scheibe 11 überstehende Rand der Gleitscheibe 10 elastisch eingeschnappt ist. Um das Einschnappen der Gleitscheibe 10 in die Nut 14 von der Laufsohle her zu erleichtern, sind in der Verkleidung 13 auf dem Umfang verteilte Einschnitte vorgesehen, die ein stärkeres Aufweiten durch Verbiegen der Sohlenkonstruktion zulassen.
  • Eine bevorzugte Befestigungsart für den Einsatz 3 gibt die Figur 2b wieder. Bei dieser Ausführungsform ist die Sohle des erfindungsgemäßen Sportschuhes wieder aus der Laufsohle 1, der Brandsohle 7 und der Einlegesohle 8 aufgebaut. Jedoch durchsetzt bei dieser Konstruktion die Ausnehmung 12 nicht nur die Laufsohle 1, sondern auch die Brandsohle 7. Das hat den Vorteil, daß die Ausnehmung 12 einerseits in den bereits fertigen Schuh eingestanzt werden kann, was fertigungstechnische Vorteile bringt, und andererseits von der Schuhinnenseite her zugänglich ist, wenn die Einlegesohle 8 herausgenommen ist. In die Ausnehmung 12 ist nun von der Schuhtnnenseite her ein Einsatzstück 15 eingesetzt, das auf der Fußseite der brandsohle befestigt ist, den Rand der Ausnehmung 12 übergreift und sich nach Art der Verkleidung 13 bei der Ausführungsform gemäß figur 2a ein Stück entlang der Wandung der Ausnehmung 12 erstreckt. Das Einsatzstück 15 dient wieder als Drehlager für eine Gleitscheibe 16, die die Profilscheibe 11 des Einsatzes 3 hält. Die bei dieser Ausführungsform verwendete Gleitscheibe 16 unterscheidet sich von der Gleitscheibe 10 jedoch dadurch, daß sie einen zu ihrer Fläche senkrecht stehenden, umlaufßnden Rand 17 (Figur 3) besitzt, der den Außenrand der Profilscheibe 11 des Einsatzes 3 satt umfaßt und hält. Darüberhinaus ist die Gleitscheibe 16 ringförmig gestaltet, d.h. sie besitzt eine relativ große zentrale Ausnehmung 18. Dies hat den Vorteil, daß sie sich erheblich besser der Ballenform des Fußes anzugleichen vermag, so daß der Bodenkontakt des Sportlers nicht beeinträchtigt wird.
  • Bei der in Figur 2b gezeigten Ausführungsform trägt die Unterseite der Einlegesohle 8 die glatte Kunststoffolie 9, die die Reibung der Gleitscheibe 16 herabsetzen und eine leichte Drehbarkeit des Einsatzes 3 gewährleisten soll.
  • Wie aus den Figuren 2a und 2b hervorgeht, die die Laufsohle im unbelasteten Zustand zeigen, ragt die Profilscheibe 11 des Einsatzes 3 über die Laufsohle 1 etwas hinaus. Diese Gestaltung dient dem Zweck, mit Sicherheit einen festen Bodenkontakt und eine Abstützung über den Einsatz 3 herzustellen, damit während der durchgeführten Drehung die Belastung tatsächlich auf dem Einsatz 3 ruht und die übrigen Teile der taufsohle 1 etwas entlastet werden. Da bei der Belastung des einsatzes 3 eine radiale Vergrößerung der Profilscheibe 11 unter der Verformung zu erwarten ist, hat; diese im unbelasteten Zustand einen so kleinen Durchmesser, daß ein deutlicher Ringspalt 19 (Figur 2a) zu der Verkleidung 13 verbleibt. Die Größe des Ringspaltes 19 bestimmt sich im Einzelfall nach der Weichheit des für die Profilscheibe 11 verwendeten Werkstoffes und der Größe des Überstandes über die Laufsohle 1. Er muß in jedem Falle so groß sein, daß eine Blockierung der Drehbewegung durch eine gegenseitige Anlage der Profile der Profilscheibe 11 und der Laufsohle 1 verhindert wird. Dies kann auch noch dadurch unterstützt werden, daß, wie in Figur 2a angedeutet ist, die Unterkante der Profilscheibe 11 schräg angefast ist.
  • Bei der in Figur 2b dargestellten Ausführungsform wird der zwischen der Profilscheibe 11 und dem Innenrand der Ausnehmung 12 bestehende Ringspalt durch die gemeinsame Wandstärke des in die Ausnehmung ragenden Einsatzstückes 15 und des Randes 17 der Gleitscheibe 16 hergestellt. Wenn die Gleitscheibe 16 aus einem genügend widerstandsfähigen Material besteht, das die Ausdehnungskräfte der Profilscheibe 11 bei Belastung aufnehmen kann, ist es nicht erforderlich, zwischen dem Einsatzstück 15 und dem hand 17 der Gleitscheibe 16 ein merkliches spiel vorzusehen. Wenn jedoch die Gleitscheibe 16 aus Gewichtsgründen leicht konstruiert ist, ist es auch hier zweckmäßig, ein gewisses radiales "Lagerspiel" zwischen dem Rand 17 und dem Einsatzstück 15 beizubehalten, um eine Hemmung oder sogar Blockierung der Orehbewegung zu vermeiden. Bei beiden Ausführungsformen kann auch daran gedacht werden, die bei der Drehbewegung aufeinander gleitenden Flächen einzufetten.
  • Die Figur 4 zeigt eine Ansicht des Einsatzstückes 15, das bei der Ausführungsform gemäß Figur 2b verwendet wird. Dieses Einsatzstück, das gewissermaßen das "Gleitlager" für den Einsatz 3 darstellt, ist mittels seines Außenrandes rniri zweier an diesem Außenrand vorgesehenfiFr, einander gegenüber liegender Laschen 20 auf der Fußseite der Brandsohle 7 festgelegt, beispielsweise verklebt. ser Sand und die Laschen 20 sind zur Erzielung eines gleichmäßigen Überganges in die Brandsohle außen angeschärft.
  • Wie vorstehend bereits erwahnt, kann die Profilscheibe 11 des Einsatzes 3 mit der Gleitscheibe 10 bzw. 16 durch Kleben oder Nieten verbunden werden. Bei ringförmigen Gleitscheiben, z.B. bei der Gleitscheibe 16, bringt eine - gegebenenfalls zusätzliche - Vernietung, die index Nähe des Innenrandes ausgeführt wird, den Vorteil, daß durch die dadurch bewirkte Materialstauchung eine erwünschte konvexe Form der Gleitscheibe erzielt wird. Es ist dadurch nicht notwendig, gesonderte Maßnahmen dafür zu treffen, daß sich die Gleitscheibe 16 der Ballenform des Fußes anpaßt.
  • Eine weitere Befestigungsmöglichkeit besteht jedoch darin, daß in der Gleitscheibe Löcher vorgesehen sind und die Profilscheibe 11 unmittelbar in die Gleitscheibe eingespritzt wird. Der Werkstoff der Profilscheibe setzt sich dann in die Löcher oder durchsetzt diese und stellt eine innige Verbindung zwischen den beiden Teilen her.
  • Insbesondere die Ausführungsform nach Figur 2b eignet sich dazu, als Profilscheibe 11 das Stanzteil zu verwenden, das aus der Laufsohle des fertiggestellten Sportschuhes zur Erzeugung der Ausnehmung 12 ausgestanzt worden ist. Dieses Stanzteil muß jedoch noch in seinen Außenabmessungen zur Erzeugung des vorstehend diskutierten Ringspaltes 19 verkleinert werden. Wird jedoch beabsichtigt, zum Zwecke des Austausches und der Anpassung an unterschiedliche Bodenverhältnisse eine Reihe verschiedener Einsätze 3 zu verwenden, die mit unterschiedlichen Profilformen und Werkstoffen versehen sind, so ist es günstiger, die Profilscheiben 11 der Einsätze 3 gesondert und unabhängig von der Schuhherstellung zu fertigen.
  • Bei Verwendung sehr weicher Kunststoffmaterialien für den Dreheinsatz kann es, insbesondere bei der Ausführungsform nach Figur 2a, zweckmäßig sein, den Außenrand der profilierten Platte 11 des Einsatzes 3 mit einem sogenannten Kingsbesatz zu versehen, der reibungsmindernd ist. Dieser Ringsbesatz besteht beispielsweise aus einem um die zylindrische Umfangsfläche des Einsatzes 3 herumgelegten glatten Band oder einem Folienstreifen, der die radiale Verformung des Einsatzes 3 in grenzen hält und bei Anlage an dem Rand der Ausnehmung 12 nur eine geringe Reibung entfaltet, Dadurch wird eine gegenseitige Blockierung der Profile von Laufsohle und Einsatz verhindert, ohne daß der Ringspalt zwischen Laufsohle und Einsatz zu groß gewählt werden müßte.
  • Die Figuren 2c und 2d zeigen weitere Anordnungsmöglichkeiten des Einsatzes 3 in der Laufsohle. Diese Ausführungsformen sind ebenfalls wie die Ausführungsform gemäß Figur 2b von dem Schuhinneren in die Ausnehmung 12 der Sohle einsetzbar.
  • im'Gegensatz dazu ist jedoch bei den hier beschriebenen Ausführungsformen die Möglichkeit gegeben, den Einsatz 3 in seiner Lagerung gegen eine Verschiebung senkrecht zur Sohlenfläche zu fixieren, so daß der Einsatz nicht lediglich durch den vom Fuß des Sportlers auf die Sohleninnenfläche ausgeübten Druck gehalten wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2c durchsetzt wieder die Ausnehmung 12 die Laufsohle 1, die Brandsohle 7 und gegebenenfallq eine Ausgleichseinlage 21, in die der geschärfte Rand des Einsatzstückes 15 eingebettet ist. Das hier verwendete Einsatz stück 15 bildet an seinem unteren Stirnrand eine Ringschulter 22, auf der sich der dem Rand 17 in Figur 3 entsprechende Rand 27 einer Gleitscheibe 24 des Einsatzes 3 axial abstützen kann. Weiterhin ist in der Gleitfläche des Einsatz stückes 15 oder der Gleitscheibe 24 eine umlaufende Ringnut 25 vorgesehen, in die eine entsprechende Ringfeder 26 der Gleitscheibe 24 oder des Einsatzstückes 15 eingreift und darin geführt ist. Da sowohl für das Einsatzstück 15 als auch für die Gleitscheibe 24 elastisch verformbare Werkstoffe gewählt sind, ist es möglich, die Ringfeder 26 in die Führungsnut 25 einzusprengen oder einzuschnappen. Die komplette Einsatzeinheit, bestehend aus dem Einsatz 3 und dessen Einsatzstück 15, wird dann als Ganzes in der Ausnehmung 12 der Sohle befestigt. Zwischen der Nut 25 und der Feder 26 muß selbstverständlich ein ausreichend großes Spiel aufrechterhalten werden, das ein behinderungsfreies Gleiten der beiden Teile zueinander ermöglicht. Zweckmäßigerweise wird die Nut-Feder-Anordnung möglichst nahe am Drehpunkt des Einsatzes 9 angeordnet.
  • Aus der Figur 2c ergibt sich auch eine weitere Befestigungsmöglichkeit der profilierten Platte 11 in der Gleitscheibe 24. Diese besteht darin, daß auf der zylindrischen Innenfläche des von der Gleitscheibe 24 abstehenden Randes 23 widerhakenförmige spitze Vorsprünge 27 vorgesehen sind, die die Profilplatte 11 nach dem Einschieben in die Gleitscheibe 24 festhalten. Diese Ausführungsform eignet sich jedoch auch für ein unmittelbares Einspritzen oder Eingießen der Pro ti 1-platte 11 in die Gleitscheibe 24.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2d ist ein Einsatzsttick 28 vorgesehen, das einen von seiner Fläche senkrecht nach unten ragenden Wulst 29 trägt, in den eine der Führmng8nut 25 bei der Ausführungsform gemäß Figur 2c entsprechende Führungsnut 30 eingearbeitet ist. Die Führungsnut 30 besitzt einen im Querschnitt kreisförmig erweiterten Nutgrund.
  • Bei dieser Ausführungsform besteht der Einsatz 3 aus einem napfförmigen Element 31, das im Bereich des Ringwulstes 29 des Einsatzstückes 28 eine Ringschulter 72 bildet, die mit einer ringsumlaufenden Feder 33 versehen ist. Diese Feder läßt sich analog zu der Ausführungsform gemäß Figur 2c elastisch in die Führungsnut 30 einsprengen und wird dadurch formschlüssig gehalten. Bei dieser Ausführungsform wirkt sowohl die Nut-Feder-Verbindung 30, 33 als auch die Stützflächen auf dem Wulst 29 und der Schulter 32 sowie die plane Bodenfläche des napfartigen Elementes 31 als Gleitfläche für den Einsatz.
  • Um den Außenrand des napfartigen Elementes 31 ist ein einem Ringsbesatz ähnlicher Haltering 34 befestigt, der den unteren Stirnrand des Elementes 31 und eine in der Profilscheibe 11 ausgebildete Schulter übergreift und somit beide zusammenhält. Sowohl die Profilscheibe 11 als auch der Haltering 34 sind mittels der im Zusammenhang mit Figur 2c erläuterten widerhakenförmigen Vorsprünge 27 aneinander befestigt.
  • Um zu verhindern, daß während der hbrollbewegung des Fußes zwischen dem Einsatz und der Laufsohle auf Grund unterschiedlicher Verformungen ein zu großer Spalt klafft, der im Extremfall zu einem ilerausrutschen des Einsatzes aus seiner Gleitführung führen könnte, muß dafür Sorge getragen werden, daß die Blegeeigenschaften von Laufsohle und Einsatz sich nicht wesentlich unterscheiden. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, daß die ringförmigen Teile, die zu einer übermäßigen Versteifung des Einsatzes beitragen könnten, so mit Entlastungsschlitzen versehen werden, daß sie die Biegung des Einsatzes beim Abrollvorgang nicht behindern. Die Figuren 5 und 6 befassen sich mit Ausführungsbeispielen für derartige Entlastungsschlitze.
  • So zeigt z.B. die Figur 5 eine zur Figur 4 analoge Darstellung des Einsatzstückes 28 gemäß Figur 2d. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, daß am Außenrand des Einsatzstückes ebenfalls zwei Laschen 20vorgesehen sind, mittels derer das Einsatzstück in der Sohle festgelegt werden kann. Bei dieser Ausführungsform sind jedoch in den Laschen 20 Lang- oder Ereuzlöcher 35 vorgesehen, durch welche Nieten 56 so hindurchgesteckt sind, daß sie eine Bewegung des Einsatzstückes 28 parallel und/oder quer zur Sohlenlängsrichtung zulassen. Durch diese Anordnung wird es dem Einsatzstuck 28 während des Abrollvorganges ermöglicht, zu arbeiten, d.h. Relativbewegungen gegenüber der Sohle auszuführen, die der Anpaßung des Einsatzstückes an die Sohlensteifigkeit dienen.
  • Die Figur 5 zeigt weiterhin, daß der Außenrand des Einsatzstückes 28, der den fußseitigen Rand der Ausnehmung 12 übergreift, mit radialen Einschnitten oder Schlitzen 37 versehen ist. Diese Einschnitte 37 bewirken eine Nachgiebigkeit des Einsatzstückes 28 in nahezu jeder Biegeachse, die das Einsatzstück 28 quer durchläuft. Es ist selbstverständlich möglich, dementsprechend auch den das Einsatzstück übergreifenden Rand der Gleitscheibe 10 und 16 bei den Ausführungsformen nach den Figuren 2a und 2b mit Schlitzen oder Einschnitten zu versehen.
  • Zu einer Versteifung im Bereich des Sinsatzes-3 tragen vor allem der von der Gleitscheibe senkrecht vorspringende Rand 17 (Figur 2b) und 23 (Figur 2c) sowie die entsprechende, durch das Einsatzstück 15 bewirkte Verkleidung der Ausnehmung 12 bei. Diese Steifigkeit kann dadurch erheblich herabgemindert werden, daß gemäß Figur 6 diese zueinander koaxial verlaufenden Ränder bzw. Verkleidungen ebenfalls mit Einschnitten 38 versehen werden, die sich über einen Teil dieser Ränder bzw. Verkleidungen senkrecht oder unter einem.bestimmten Neigungswinkel zur Fläche des Einsatzstückes oder der Gleitscheibe erstrecken. Dabei sind, wie die Figur 6 zeigt, die einander zugewendeten Kanten der Einschnitte 38 an beiden Teilen abgerundet, um ein gegenseitiges Verhaken auszuschließen.
  • Eine weitere Möglichkeit, die Biegesteifigkeit des Einsatzes herabzusetzen, besteht darin, die Profilscheibe ii mit (nicht dargestellten) Einschnitten zu versehen, die sich von deren Außenrand ausgehend bis zu einer Länge von zwei Drittel oder drei Viertel des Radius der profilierten Scheibe in Richtung auf deren Mittelpunkt erstrecken. Es können beiSpielsweise fünf derartiger Einschnitte vorgesehen sein, die untereinander noch durch sich in Sehnenrichtung der profilierten Scheibe erstreckende Einschnitte verbunden sind.
  • Es kann weiterhin eine Angleichung der Biegeeigenschaften dadurch erzielt werden, daß vor und hinter der den Einsatz aufnehmenden Ausnehmung in der Ijaufsohle Einschnitte oder sonstige örtlich begrenzte Schwächungen vorgenommen werden, durch die der Ausnehmungsrand der möglicherweise geringeren Verformung des Einsatzes zu folgen vermag.
  • Durch die vorstehend schon geschilderte konvexe Ausbildung es Einsatzes, die bei Belastung zu einer radialen Vergrößerung führt, wird der Entstehung eines zu großen klaffenden Spaltes beim Abrollvorgang entgegengewirkt, £n der Figur 2c ist auch eine Möglichkeit angedeutet, einen derartigen Spalt zu unterbinden. Hierbei wird in der Nähe der unteren Fläche der Profilscheibe 11 ein flacher, z.B. aus Nylon bestehender Ring 39 eingesetzt, der sich bei Verformung der Profilscheibe 11 unter der Belastung an den Stirnrand des Einsatzstückes 15 anlegen kann und dort eine zusätzliche Gleitfläche bildet.
  • Dieser Ring 39 überdeckt einen während des Abrollvorganges zwischen dem Einsatz 3 und dem Einsatzstück 15 entstehenden Spalt.
  • Die Größe des Einsatzes darf einen bestimmten Wert nicht unterschreiten, wenn dieser die beabsichtigte Funktion sicher erfüllen soll. Wird nämlich der Einsatz zu klein gewählt, so kann dies dazu führen, daß auf Grund der individuell bedingten Streuung der Lage der Drehachse am Fuß des Sportlers der Dreheinsatz sich nur geringfügig gegenüber der Sohle dreht und damit der volle Erfolg nicht erzielt wird. Es ist daher zweckmäßig,. den Dreheinsatz mindestens halb so groß wie die Laufsohlenbreite im Bereich des Ballens zu wählen, Bevorzugt wird jedoch eine Größe von etwa 60 bis 65 ffi dieser Breite. Die sichere Erfassung der individuellen Drehachse läßt sich auch durch konstruktive Maßnahmen erreichen. So trägt beispielsweise ein größerer Ringspalt 19 (Figur 2a) und ein entsprechendes Radialspiel zwischen dem Außenrand der Gleitscheibe 10 oder 16 und der entsprechenden Abstützung zu einem '1Sehwimmen" des Einsatzes bei, durch das dieser in geringfügigem Maße sich an unterschiedliche Lagen der Drehachse angleichen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, innerhalb eines größeren Einsatzes einen weiteren Einsatz so zu lagern, daß die Drehachsen der beiden Einsätze zueinander exzentrisch liegen. In einem solchen Fall dreht sich dann jeweils derjenige der beiden Einsatz, dessen Drehachse mit der individuellen Drehachse am Ballen des Sportlers besser übereinstimmt, Im Zusammenhang mit den Ausführungsformen gemäß Figur 2a und 2b ist hervorgehoben worden, daß der Einsatz 3 bzw. die profilierte Scheibe 11 in unbelastetem Zustand über die übrige Laufsohle vorstehen sollen und dies durch eine konvexe Gestaltung erreicht wird. Man kann jedoch auch die über die Laufsohle überstehende Profilscheibe 11 mit einer konkaven Ausnehmung versehen, die so gestaltet ist, daß sie eine-Saugnapfwirkung entfaltet. Durch diese Gestaltung erhält man eine sehr gute Bodenhaftung des Einsatzes 3, ohne daß dadurch eine in gewissem Maße erwUnschte Verformung unterbunden wird.
  • Wenn dies auch in den dargestellten Ausführungsbeispielen nicht im Einzelnen gezeigt oder erwähnt ist, so ist doch klar, daß in der Sohle angeordnete Ränder der einzelnen Teile so versenkt oder angeschärft sind, daß auf der Fußseite der Sohle keinerlei Vorsprünge entstehen können, die zu Druckstellen führen. Auch kann daran gedacht werden, unter die Ränder der Einsatzstücke 15 oder 28 Schaumgummi einzulegen, so daß diese nachgiebig in der Sohle gelagert sind.
  • Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag wird ein Sportschuh geschaffen, dessen durch die Griffigkeit seiner Laufsohle definierte Brauchbarkeit über seine gesamte Lebensdauer hinweg praktisch unverändert aufrechterhalten werden kann. Darüberhinaus läßt sich durch unterschiedliche Wahl von Werkstoff und Profil für den Dreheinsatz eine Anpassung an individuell oder objektiv bestimmte Spielweisen und an die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse erzielen, die bisher nicht möglich war. Dabei werden die durch höheren Fertigungsaufwand bedingten höheren Kosten des erfindungsgemäßen Sportschuhes durch den erhöhten Nutzungswert und vor allem durch die wegen des stark herabgesetzten Verschleißes erhöhte Lebensdauer bei weitem ausgeglichen. Der erfindungsgemäß beabsichtigte Zweck wird dabei an Sportschuhen für die unterschiedlichsten Sportwettbewerbe erzielt. So läßt sich der Dreheinsatz mit gleichem Erfolg bei Tennissohuhen, bei Sportschuhen für Hallenhandball- und Basketballspieler und an Sportschuhen z.B.
  • für Diskuswerfer verwirklichen. Für manche Sportarten kann es von Vorteil sein, auch noch in anderen besonders beanspruchten Bereichen der Sohle einen oder mehrere der erfindungsgemäßen Dreheinsätze vorzusehen, so z.B. im Fersenbereich bei Rugby-Schuhen. Der bzw. die erfindungsgemäßen Dreheinsätze lassen sich in solchen Fällen, in denen sich der Fuß durch Reibung im Schuh verhältnismäBig stark erwärmt, fußseitig mit einer gut wärmeableitenden Abdeckung, z.B. aus Aluminium, versehen, wobei die Abdeckung gleichzeitig die Gleitscheibe 16 bilden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die nachfolgenden Ansprüche beschränkt. Zu ihr zählt Vielmehr alles ersichtlich Neue und Erfinderische gegenüber dem Stand der Technik aus Beschreibung und Zeichnung.

Claims (32)

Patent- (Schutz-) Ansprüche
1. Sportschuh mit profilierter Laufsohle, insbesondere für den Hallensport, dadurch gekennzeichnet, daß im Ballenbereich die Laufsohle (1) örtlich durch mindestens einen profilierten Einsatz (3) gebildet ist, der um eine senkrecht zur Laufsohlenfläche verlaufende Achse relativ zur übrigen Laufsohle (1) drehbar ist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (5) um eine im Innenballenbereich liegende Achse drehbar ist.
3. Sportschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) auswechselbar ist.
4. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Laufsohle (1) eine bis zur Fußseite der Laufsohle 1) und der gegebenenfalls vorhandenen Brandsohle (7) durchgehende Ausnehmung (12) vorgesehen ist und daß der Einsatz (3) einen abgesetzten Rand besitzt, mit dem er den fußseitigen Rand der Ausnehmung (12) übergreift.
5. Sportschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Ausnehmung (12) und die mit dem abgesetzten Rand des Einsatzes (3) zusammenwirkende fußseitige Fläche der Laufsohle (1) bzw. der Brandsohle (7) mit einem reibungsarmen Werkstoff (13,15) verkleidet ist.
6. Sportschuh nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) aus einer profilierten Scheibe (11) besteht, die auf einer dünneren Gleitscheibe (10, 16) größerer Außenabmessungen befestigt ist.
7. Sportschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitscheibe (16) ringförmig ist.
8. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dei Gleitscheibe (16) einen senkrecht zu ihrer Fläche stehenden Rand (17) besitzt, der die profilierte Scheibe (11) an deren Außenumfang eng umfaßt.
9. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitscheibe (10, 16) mit der profilierten Scheibe (11) verklebt und/oder vernietes ist
10. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der an der fußseitigen Fläche das Einsatzes (3) anliegenden Brandsohle (7) oder einer Einlagesohle (8) reibungsmindernd gestaltet, z.B. mit einer glatten Folie (9) ka@chiert ist.
11. Sportschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennezeichnet, daß die Verkleidung aus einem mittels Laschen (20) auf der Fußseite der Laufsohle (1) oder der Brandsohle (7) festgelegten Einsatzstück (15) besteht.
12. Sportschuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (15) auf seiner fußseitigen Fläche eine Ausnehmung für den überstehenden Rand des Einsatzes (3) aufeist, in der dieser bündig mit der übrigen Fläche des Einsatzstückes (15) liegt.
13. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Laufsohle (1) eine Ausnehmung (12) vorgesehen ist, deren Rand eine Ringnut (14) zur Aufnahme eines entsprechenden unlaufenden, in die Ringnut (14) elastisch einschnappbaren Wulstes oder Randes am Einsatz (3) be-- sitzt.
14. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die fußseitige Fläche des Einsatzes (3) eine dem Fußballen angepaßte Form besitzt.
15. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) im unbelasteten Zustand über die übrige Laufsohle (1) übersteht.
16. Sportschuh nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) eine konvexe Form besitzt.
17. Sportschuh nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) im unbelasteten Zustand mit erheblichem Spiel (19) in der Ausnehmung (12) gehalten ist.
18. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß Profilierung (4) und/oder Werkstoff des Einsatzes (3) gegenüber der übrigen Laufsohle (1) unterschiedlich sind.
19. Sportschuh nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) aus einem weicheren Werkstoff besteht.
20. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang des Einsatzes (3) mit einem reibungsarmen Ringsbesatz versehen ist.
21. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) in der Ausnehmung (12) leicht schwimmend gelagert ist.
22. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Einsätze mit zueinander exzentrischen Drehachsen ineinander angeordnet sind.
23. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß vor und hinter der Ausnehmung (12) der jaufsohle (1) Entlastungsschnitte oder sonstige Schwachstellen vorgesehen sind.
24. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitscheibe (24) mittels einer Ringnut-Ringfeder-Verbindung (25, 26) in dem Einsatzstück (15) gegen eine Verschiebung senkrecht zur Sohlenfläche fixiert und drehbar geführt ist.
25. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) aus einem napfförmigen Element (31) besteht, das eine profilierte Scheibe (11) hält und über eine Ringnut-Ringfeder-Verbindung (30, 33) in einem Einsatzstück (28) der Laufsohle drehbar gleitend geführt ist.
26. Sportschuh nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutgrund der Ringnut (25, 30) im Querschnitt kreisförmig erweitert ist und die entsprechende Ringfeder (26, 33) elastisch in die Ringnut einsprengbar ist.
27. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (3) radiale und/oder in Sehnenrichtung verlaufende Einschnitte zur Herabsetzung seiner Biegesteifigkeit aufweist.
28. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der den fußseitigen Rand der Ausnehmung (12) übergreifende Rand der Gleitscheibe (10, 16, 24) und/oder des Einsatzatückes (28) mit radialen oder schräg zum Mittelpunkt verlaufenden Einsohnitten (37) versehen ist.
29. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Gleitscheibe (16, 24) vorspringende Rand (17, 23) und/ oderdesEinsatzstückes (28) mit axialen Einschnitten (38) versehen ist (Figur 6).
30. Sportschuh nach den Ansprüchen 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Binschnitte(37, 38) gerundet sind.
31. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis gO, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (20) des Einsatzstückes (28) Langlöcher (55) aufweisen, mittels denen das Einsatzstück (28) parallel land/oder quer zur Sohlenlängsrichtung verschieblich durch Nieten (36) gehalten ist.
32. Sportschuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herabsetzung der Reibung zwischen aufeinander liegenden Gleitflächen Kunststoffwälzelemente, z.B. in Nuten geführte Polyamidkugeln, eingefügt sind.
L e e r s e i t e
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