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DE2441738A1 - Bolzensetzgeraet mit stempel - Google Patents

Bolzensetzgeraet mit stempel

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Publication number
DE2441738A1
DE2441738A1 DE2441738A DE2441738A DE2441738A1 DE 2441738 A1 DE2441738 A1 DE 2441738A1 DE 2441738 A DE2441738 A DE 2441738A DE 2441738 A DE2441738 A DE 2441738A DE 2441738 A1 DE2441738 A1 DE 2441738A1
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DE
Germany
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sleeve
bolt
guide piece
piece
bolt guide
Prior art date
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DE2441738A
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DE2441738B2 (de
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Auf Nichtnennung Antrag
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Societe de Prospection et dInventions Techniques SPIT SAS
Original Assignee
Societe de Prospection et dInventions Techniques SPIT SAS
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Publication date
Application filed by Societe de Prospection et dInventions Techniques SPIT SAS filed Critical Societe de Prospection et dInventions Techniques SPIT SAS
Publication of DE2441738A1 publication Critical patent/DE2441738A1/de
Publication of DE2441738B2 publication Critical patent/DE2441738B2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/082Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet
    • B25C1/085Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet trigger operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Patentanwälte den 19.8.1974
Dipl.-Ing. Hans Meissner
Dipl.-Ing. Erich Bolte
28 B ro men
Sievogtstraße 21, Telefon 34 2&10
Societe de Prospection et d1Inventions Techniques Spit
26500 Bourg-Les-Valence, Frankreich
"Bolzensetzgerät mit Stempel"
Die Erfindung betrifft ein Bolzensetzgerät mit einem Stempel.
In solchen Bolzensetzgeräten gleitet der Stempel gewöhnlicherweise in einer Hülsenbohrung, welche durch ein Bolzenführungsstück verlängert ist. Bei einer bekannten Äusführungsform eines solchen Bolzensetzgerätes ist der Aufbau Hülse/Bolzenführungsstück im Verhältnis zu einem Körper beweglich, wobei in der Bohrung ein Verschlußstück vorgesehen und vor einem
Schlagaufbau angeordnet ist, welcher der Wirkung einer Schlagfeder unterliegt„ Dieser Schlagaufbau'wirkt, mit dem Verschlußstück zusammen, um die Zündung der Ladung zu verursachen.
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Das Auftreten von Ladungen ohne Behältnis, welche aus angesammeltem Pulver (Pillen) bestehen, bringt insbesondere die Notwendigkeit mit sich, genau den Aufbau einer Kammer zu prüfen, welche diese Pille vor der Zündung umschließt. Man hat daher, vorgeschlagen, daß eine bewegliche Hülse durch Anschlag mit einem Verschlußstück zusammenwirkt, um gleichzeitig das Bolzensetzgerät in eine Stellung zur Vorbereitung des Schusses zu bringen und die Pille in einer zwischen der Hülse und dem Verschlußstück angeordneten Verbrennungskammer zu umschließen. Um das Bolzensetzgerät in eine Stellung zur Vorbereitung des Schusses zu bringen, ist insbesondere die Spannung der Schlagfeder erforderlich. Darüber hinaus müssen sehr strenge Sicherheitsregeln beachtet werden, um zu vermeiden, daß die Ladung zufällig gezündet werden kann. Die Vorschriften sehen allgemein vor, daß das Zünden nicht stattfinden darf, bis das freie Ende der Hülse oder des Bolzenführungsstückes auf einer Wand mit einer Kraft abgestützt ist, die wenigstens gleich einer vorgegebenen Kraft ist. Diese Bedingungen sind insbesondere schwer bei Apparaten mit Fernsteuerung zu verwirklichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, solche Bolzensetzgeräte mit allen wünschenswerten Sicherheitsgarantien verwenden zu können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Bolzensetzgerät mit einem Stempel, der in einer durch ein Bolzenführungss'tück verlängerten Hülsenbohrung gleitet, wobei der gesamte
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2.AA1738
Aufbau Hülse/Bolzenführungsstück im Verhältnis zu einem Körper beweglich ist, mit einem in dem Körper beweglich angeordneten Verschlußstück, mit einem mit dem Verschlußstück zusammenwirkenden Schlagaufbau zur Zündung der Ladung, wobei die Hülse im Laufe ihrer Bewegung in dem Körper durch Anschlag mit dem Verschlußstück zusammenwirkt, um das Bolzensetzgerät in eine Stellung zur Vorbereitung des Schusses zu versetzen und die Ladung in einer zwischen der Hülse und dem Verschlußstück angeordneten Verbrennungskammer einzuschließen, mit einer in bezug auf die Hülse außen angeordneten, im Verhältnis zum Körper elastisch vorgespannten und gleitenden Stange, welche an einem' Ende mit einem Element des Schlagsystems in Eingriff steht, das nach außen von der Hülse vorspringt, dadurch gelöst, daß das andere Ende der Stange von einem überstehenden Teil des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück zum Zurückstoßen des Schlagsystems und zum Zusammendrücken der Schlagfeder erfaßt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Steuerorgan für den Aufbau Hülse/Bolzenführungsstück derart eingerichtet, daß dem Aufbau zunächst eine Translationsbewegung, dann eine aus Translation und Rotation kombinierte Bewegung und schließlich eine reine Rotationsbewegung erteilt wird, wobei die reine Rotationsbewegung die Verriegelung des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück im Verhältnis zum Körper und zum Verschlußstück bewirkt.
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Vorzugsweise weist der überstehende Teil des Aufbaus Hülse/ Bolzenführungsstück eine Rampe auf.
Um die Sicherheitsvorschriften für das Aufbringen des 'Bolzensetzgerätes auf eine Unterlage erfüllen zu können, ist bei dem Bolzensetzgerät in einer vorteilhaften Ausführungsform eine zweite in bezug auf die gleitende Hülse außen angeordnete, elastisch vorgespannte und parallel zur ersten Stange verlaufende Stange vorgesehen, deren im Verhältnis zu dem überstehenden Teil des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück entgegengesetztes Ende ein Sperrglied für das Auslöseorgan des Schlagsystems trägt.
Bei dieser Ausführungsform weist der überstehende Teil des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück vorzugsweise eine Bohrung auf, in welcher ein Steuerzapfen angeordnet ist, welcher der Wirkung elastischer Mittel unterliegt, die versuchen, ihn nach vorn in bezug auf das Bolzenführungsstück vorspringen zu lassen, wobei die Bohrung in der verriegelten Stellung des Bolzensetzgerätes fluchtend mit der zweiten Stange angeordnet ist, und ermöglicht der Steuerzapfen nur in dieser Stellung die freie Rotation des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück und gewährleistet das Gleiten der zweiten Stange zur Entriegelung des Auslöseorgans, wenn ihr vorderes Ende merklich auf das Niveau der Vorderseite des überstehenden Teiles während der Abstützung
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des Bolzensetzgerätes zurückgeführt ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht, teilweise weggebrochen, einer Ausführungsform eines Bolzensetzgerätes gemäß der Erfindung, wobei das Gerät geladen ist,
Figur 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, eines Teiles des Gerätes gemäß Figur 1 in der Stellung der Figur 1 ,
Figur 3 einen Längsschnitt des Gerätes gemäß Figur 1 vor Verschluß,
Figur 4 eine ähnliche Draufsicht wie in Figur 2, aber für die Stellung der Figur 3, wobei das Bolzenführungsstück nicht dargestellt ist,
Figur 5 eine Seitenansicht, teilweise weggebrochen, des Gerätes der Figuren 1 bis 4, welches gegen eine Wand abgestützt und schußbereit ist,
Figur 6 eine ähnliche Draufsicht wie in Figur 4, aber für die Stellung der Figur 5 und ·
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Figur 7 einen Längsschnitt des Gerätes der Figuren 1 bis 6 am Ende des Schusses.
In der beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist das Bolzensetzgerät zur Fernsteuerung bestimmt. Es weist einen Handgriff 1 von geeigneter Form und Länge auf sowie einen Abzug 2 zur Auslösung der Zündung. Der Handgriff 1 ist einstückig mit einem seitlichen Ansatz 3 des Körpers 4 des Gerätes verbunden.
Eine Hülse 5, an deren vorderen Ende ein Bolzenführungsstück 6 befestigt ist, kann in einer Längsbohrung 7 verschoben werden, welche in dem Körper 4 angeordnet ist. Das Bolzenführungsstück 6 ist auf die Hülse 5 geschraubt .und durch eine durch eine Feder 9 vorgespannte Buchse 8 unbeweglich gemacht. Die Hülse'5 weist eine Längsbohrung 10 auf, die nach hinten in der Nähe des Bodens einer Blindbohrung 11 endet, welche der Hülse 5 nach hinten eine öffnung verschafft, wobei die Bohrungen 10 und 11 durch Längskanäle 12 von geringem Durchmesser in Verbindung stehen. Die Bohrung 10 öffnet zur Vorderseite der Hülse 5 und ist in dem Bolzenführungsstück 6 durch eine koaxiale Bohrung 13 von geringerem Durchmesser, die sich an die Bohrung 10 über einen kegelstumpfförmigen Teil 14 anschließt, verlängert.
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In den Bohrungen 10, 13 und 14 ist ein Stempel 15 angeordnet. Dieser Stempel weist in bekannter Weise ein Endstück 16, dessen Durchmesser etwas geringer als derjenige der Bohrung 13 ist, einen kegelstumpfförmigen Teil 17 der gleichen Form wie die kegelstumpfförmige Bohrung 14 und einen Bund 18 mit-einem nur etwas geringeren Durchmesser als derjenige der Bohrung 10 auf. In der Bohrung 13 des Bolzenführungsstückes 6 ist ein Bolzen angeordnet, dessen Kopf 20 auf dem vorderen Ende des Endstückes 16 abgestützt ist und dessen Spitze eine unter Druck aufgepreßte Unterlegscheibe 21 trägt. Das Bolzenführungsstück 6 weist an seinem vorderen Ende einen Umfangflansch 22 auf.
Ein Verschlußstück 23 ist beweglich in der Bohrung 7 des Körpers 4 gelagert. Das Verschlußstück 23 weist einen vorderen zylindrischen Ansatz 24 auf, welcher mit der Bohrung 11 zusammenwirkt, wobei die rückwärtige Seite der Hülse 5 gegen die Schulter 25, die an der Vorderseite des Verschlußstückes 23 durch den Ansatz 24 ausgebildet ist, stoßen wird. An der Vorderseite des Ansatzes 24 ist eine zylindrische Kammer 26 ausgenommen, in welcher eine brennbare Ladung 27 angeordnet ist. Die Kammer 26 ist in dem Ansatz 24 nach hinten durch eine zylindrische Bohrung 28 verlängert, die ihrerseits mit einer Bohrung 29 von größerem Durchmesser in Verbindung steht, die in eine Bohrung 30 von großem Durchmesser mündet, welche auf der Hinterseite des Verschlußstückes 23 offen ist. In das ■Verschlußstück 23 ist eine Stoppschraube 31 geschraubt, deren
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kopf 32 mit einem in dem Körper 4 ausgebildeten Längsschlitz 33 zusammenwirkt, um die Gleitbewegung des Verschlußstückes 23 zu begrenzen und eine Rotation zu verhindern.
In dem hinteren Teil des Körpers 4 des Bolzensetzgerätes ist ein Schlagaufbau angeordnet mit einem mit der Bohrung 28 in Verbindung stehenden Schlagbolzen 34, mit einem vorderen Hammer 35, der mit der Bohrung 29 in Verbindung steht und dessen äussere Oberfläche Längsnuten zum Abzug der Verbrennungsgase aufweist, und einem hinteren Hammer 36, der eine in der rückwärtigen Seite des Stöpsels 41 des Körpers 4 ausgebildete Bohrung 37 durchquert, wobei ein Anschlagstift 38 in das rückwärtige Ende des hinteren Hammers 36 geschraubt ist, damit der Kopf des Anschlagstiftes 38 durch Zusammenwirken mit dem äußeren Umfang der Bohrung 37 die Verschiebung des Schlagaufbaus nach vorne begrenzt. Der vordere Hammer 35 und der hintere Hammer 36 sind durch ein Zwischenteil 40 verbunden, dessen Durchmesser etwas geringer als derjenige einer im hinteren Teil des Körpers 4 in Verlängerung der Bohrung 7 ausgebildeten Bohrung 41 ist, wobei zwischen diesen beiden Bohrungen eine Schulter 42 vorgesehen ist.
Eine Schlagschraubenfeder 43 ist zwischen der rückwärtigen Seite des Teiles 40 und dem Boden des Stöpsels 4' angeordnet und umgibt den hinteren Hammer 36. Eine Schraubenfeder 44 stützt sich auf der Vorderseite des Teiles 40 und dem Boden
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der Bohrung 30 ab, wobei sie den vorderen Hammer 35 umgibt. Die Schlagfeder 43 versucht im gespannten Zustand den "Schlagaufbau nach vorne zu treiben, um eine Bewegung des Schlagbolzens 34 in Richtung der Ladung 27 und deren Zündung zu verursachen. Die Feder 44 versucht das Verschlußstück 23 von dem Schlagsystem zu entfernen, um hierdurch die Kammer 26 freizumachen und zum Zeitpunkt der Ladung die Einführung der Ladung 27 zu ermöglichen.
In dem Teil 40 des Schlagaufbaus ist eine querverlaufende Blindbohrung 45 ausgebildet, in welcher ein in bezug auf das Teil durch eine Schraubenfeder 47 nach außen vorgespanntes zylindrisches Gleitstück gleitet. An seinem zur Feder 47 entgegengesetzten Ende weist das Stück 46 einen Kopf 48 auf, welcher mit einer Gabel 49 zusammenwirkt, die einstückig mit einer in bezug auf die Hülse außen angeordneten Längsstange.50 ausgebildet ist , die sich in Richtung des Bolzenführungsstückes erstreckt.
Der vordere Teil der Stange 50 gleitet in Längsrichtung in einer Bohrung 51, die in einem radialen Ansatz 52 des Körpers ausbildet ist, wobei eine Schraubenfeder 53 dazu neigt, sie nach vorne zu stoßen, indem sie sich auf der Hinterseite einer Zwinge 54, welche das vordere Ende der Stange 50 überdeckt, abstützt. Diese Zwinge kann über die Vorderseite des Ansatzes überstehen. Die Bewegung der Stange 50 nach vorn ist durch'Anschlag der Gabel 49 gegen eine Schulter 55 begrenzt, welche eine Bohrung 56 umgibt, in welcher der hintere Teil der Stange
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gleitet. In Verlängerung der Bohrung 45 weisen die zwei
ι Schenkel der Gabel 49 Bohrungen 57 und 58 auf, wobei·der Kopf 48 des Stückes 46 die Bohrung 57 durchquert. Ein Auslöseteil 59, das gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 61 in einer Bohrung.60 des Ansatzes3 des Körpers 4 gleitet, kann durch Betätigung des Abzuges 2 dem Stück 46 angenähert werden, wobei sein dem Stück 46 benachbartes Ende die Bohrung 58 der Gabel 49 durchquert, wenn diese Bohrung in Verlängerung des Stückes 59 ist, d.h. wenn die Stange 50 nach hinten zurückgestoßen ist. Dieses Zurückstoßen der Stange 50 nach hinten wird durch Zusammenwirken der vorderen Seite der Zwinge 54 mit der hinteren Seite des Flansches 22 des Bolzenführungsstückes 6 während der Verriegelung des Apparates bewirkt.
Zur Steuerung dieser Verriegelung weist die Hülse 5 einen Bedienungshebel 62 auf, der mit einem Knopf 63 versehen ist und mit der Hülse mit Hilfe einer rechteckigen Platte 64 verbunden ist.· Im Körper 4 ist eine öffnung 65 ausgebildet, mit welcher die Platte 64 zusammenwirkt, um die Führung des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück im Verhältnis zum Körper 4 zu gewährleisten. Die öffnung 65 weist von vorne nach hinten einen Bereich 66 zur Längsführung, gefolgt von einem abgeschrägten Bereich 67 und beendet von einem Bereich 68 zur Querführung auf. Im Bereich 66 unterliegt die Platte 64 einer Translation, die von einer schraubenförmigen Bewegung im Bereich 67 gefolgt ist und im Bereich 68 von einer reinen Rotationsbewegung beendet ist. Der Aufbau Hülse/Bolzenführungsstück, der fest mit der Platte 64 verbunden ist, folgt selbstverständlich diesen Bewegungen.
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Im Verlaufe der verschiedenen genannten Bewegungen kommt der Flansch 22 des Bolzenführungsstückes in Berührung mit der Zwinge 54 der Stange 50, welche während der zwei ersten Bewegungsphasen nach hinten zurückgestoßen wird. Diese Rückstoßbewegung der Stange 50 wird während der dritten Bewegungsphase verstärkt und verlängert durch die Tatsache, daß der Flansch 22 auf seiner Hinterseite eine Rampe 69, beispielsweise eine schraubenförmige Rampe, aufweist. Am Ende der Verriegelung ist die Hülse im Verhältnis zum Körper verriegelt, wobei die Schlagfeder 43 durch die Tatsache zusammengedrückt worden ist, daß das Stück 46 und,entsprechend,der gesamte Schlagaufbau nach hinten durch die Gabel 49 zurückgestoßen worden ist. Die Verbrennungskammer ist um die Ladung 27 herum gebildet und das Auslöseteil 59 ist fluchtend mit der Bohrung 58 der Gabel 49 angeordnet.
Die Erfindung sieht darüber hinaus vor, zwischen die beiden Schenkel der Gabel 49 ein Sperrglied 70 einzuschieben, das fest mit einer Stange 71, die analog der Stange 50 ist, verbunden ist, wobei die Stange 71 eberfälls in ihrem vorderen Teil in einer anderen Bohrung des Ansatzes 52 gegen die Wirkung einer Feder 72 gleitet. Das vordere Ende der Stange 71 ist von einer Zwinge 73 analog der Zwinge 54 überdeckt. Am Ende der Verriegelung sind die Stangen 50 und 71 um den gleichen Betrag zurückgestoßen worden, so daß das Sperrglied 70 verhindert, daß das Auslöseteil 59 den Kopf 48 gegen die Wirkung der Feder 47 eindrückt (Figur 2).
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Um eine Entfernung des Sperrgliedes 70 zu ermöglichen, ist eine Längsbohrung 74 in dem Flansch 22 des Bolzenführungsstückes 6 ausgebildet. In der Bohrung 74 ist ein Gleitstück 75 angeordnet, das an seinem hinteren Ende einen Kopf '76 aufweist, der sich auf dem vorderen Ende der Zwinge 73 der Stange 71 abstützt, und das vorn einstückig mit einer Warze 77 versehen ist, die nach vorne über den Flansch 22 unter der Wirkung einer Feder 78 vorspringt. Erst wenn die Warze 77 durch Abstützung auf einer Wand eingedrückt wird (Figuren 5 und 6) wird das Sperrglied 70 noch weiter nach hinten zurückgestoßen und erlaubt somit das Gleiten des Auslöseteiles 59 bis zum Eindrücken des Stückes 46.
Das Eindrücken des Stückes 46 gegen die Wirkung der Feder 47 erlaubt den Vortrieb des Schlagaufbaus nach vorne, da das freie Ende des Kopfes 48 des Stückes 46 aus der Gabel 49 entfernt ist. Die Ladung 27 wird somit gezündet; die Verbrennungsgase der Ladung treiben den Stempel 15 nach Vorne, indem sie durch die Kanäle 12 hindurchtreten, und der Stempel verursacht das Eindrücken des Bolzens 19 in die Wand, wobei die Unterlegscheibe 21 auf der Oberfläche dieser Wand, eingeschlossen von dem Kopf 20 des Bolzens 19 (Figur 7); verbleibt.
Nach dem Schuß befreien die Entriegelung und die Rückkehr des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück nach vorne die Stangen 50 und 71, die ihre Stellungen gemäß den Figuren 3 und 4 wieder
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einnehmen. Das Stück 46 tritt unter der Wirkung seiner Feder" 47 erneut in die Bohrung 57 ein. Das Verschlußstück 23 nimmt unter der Wirkung der Feder 44 seine vordere Stellung ein. Der Schlagaufbau wird durch den Anschlagkopf 39 festgehalten. Die Kammer 26 des Verschlußstückes 23 ist nun zum Empfang einer neuen Ladung bereit.
Selbstverständlich kann das Bolzensetzgerät gemäß.der Erfindung auch eine andere Steuerung als die oben beschriebene Fernsteuerung vorsehen.
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Claims (5)

Patentansprüche
1.)Bolzensetzgerät mit einem Stempel, der in einer durch ein . Bolzenführungsstück verlängerten Hülsenbohrung gleitet, wobei der gesamte Aufbau Hülse/Bolzenführungsstück im Verhältnis zu einem Körper beweglich ist, mit einem in dem Körper beweglich angeordneten Verschlußstück, mit einem mit dem Verschlußstück zusammenwirkenden Schlägaufbau zur Zündung der Ladung, wobei die Hülse im Laufe ihrer Bewegung in dem Körper durch Anschlag mit dem Verschlußstück zusammenwirkt, um das Bolzensetzgerät in eine Stellung zur Vorbereitung des Schusses zu versetzen und die Ladung in einer zwischen der Hülse und dem Verschlußstück angeordneten Verbrennungskammer einzuschließen,.mit einer in bezug auf die Hülse aussen angeordneten, im Verhältnis zum Körper elastisch vorgespannten und gleitenden Stange, welche an einem Ende mit einem Element des Schlagsystems in Eingriff steht, das nach außen von der Hülse vorspringt, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Stange (50) von einem überstehenden Teil (22, 69) des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) zum Zurückstoßen des Schlagsystems und zum Zusammendrücken der Schlagfeder (43) erfaßt wird.
2. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (62, 63, 64) für den Aufbau Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) derart eingerichtet ist, daß dem Aufbau zunächst eine Translationsbewegung, dann eine aus Translation und Rotation kombinierte Bewegung und schließlich eine reine •Rotationsbewegung erteilt wird, wobei die reine Rotationsbe-
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wegung die Verriegelung des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) im Verhältnis zum Körper (4) und zum Verschlußstück (23) bewirkt. ■' .
3. Bolzensetzgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der überstehende Teil (22) des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) eine Rampe (69) apfweist.
4. Bolzensetzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite in bezug auf die Hülse (5) außen angeordnete, elastisch vorgespannte und parallel zur ersten Stange (50) verlaufende Stange (71) vorgesehen ist, deren im Verhältnis zu dem überstehenden Teil (22) des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) entgegengesetztes Ende ein Sperrglied (70) für das Auslöseorgan (59) des Schlagsystems trägt.
5. Bolzensetzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der überstehende Teil (22) des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) eine Bohrung (74) aufweist, in welcher
, ein Steuerzapfen (75) angeordnet ist, welcher der Wirkung elastischer Mittel (78) unterliegt, die versuchen, ihn nach vorn in bezug auf das Bolzenführungsstück (6) vorspringen zu lassen, wobei die Bohrung (74) in der verriegelten Stellung des Bolzensetzgerätes fluchtend mit der zweiten Stange (71) angeordnet ist und daß der Steuerzapfen (75) nur in dieser
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Stellung die freie Rotation des Aufbaus Hülse/Bolzenführungsstück (5, 6) ermöglicht und das Gleiten der zweiten Stange (71) zur Entriegelung des Auslöseorgans (59) gewährleistet, wenn ihr vorderes Ende (77) merklich auf das Niveau der Vorderseite des überstehenden Teiles (22) während der Abstützung des Bolzensetzgerätes zurückgeführt ist.
Für den Anmelder:
Meissner & Bolte Patentanwälte"
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Leers ei t e
DE19742441738 1973-09-19 1974-08-30 Durch verbrennungsdruck betriebenes bolzensetzgeraet Granted DE2441738B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7333548A FR2243788B1 (de) 1973-09-19 1973-09-19

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Publication Number Publication Date
DE2441738A1 true DE2441738A1 (de) 1975-07-31
DE2441738B2 DE2441738B2 (de) 1976-12-02

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ID=9125238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742441738 Granted DE2441738B2 (de) 1973-09-19 1974-08-30 Durch verbrennungsdruck betriebenes bolzensetzgeraet

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US (1) US3945548A (de)
JP (1) JPS5613593B2 (de)
BR (1) BR7407758D0 (de)
CA (1) CA1004401A (de)
DE (1) DE2441738B2 (de)
ES (1) ES429809A1 (de)
FR (1) FR2243788B1 (de)
GB (1) GB1476128A (de)
IT (1) IT1019148B (de)
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