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DE2441601A1 - Imidazolidin-2,4-dion-derivate - Google Patents

Imidazolidin-2,4-dion-derivate

Info

Publication number
DE2441601A1
DE2441601A1 DE2441601A DE2441601A DE2441601A1 DE 2441601 A1 DE2441601 A1 DE 2441601A1 DE 2441601 A DE2441601 A DE 2441601A DE 2441601 A DE2441601 A DE 2441601A DE 2441601 A1 DE2441601 A1 DE 2441601A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
hydrogen
dione
sccl
dichlorofluoromethyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2441601A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2441601C2 (de
Inventor
Adolf Dr Hubele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1260573A external-priority patent/CH586503A5/de
Priority claimed from CH356774A external-priority patent/CH594349A5/de
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE2441601A1 publication Critical patent/DE2441601A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2441601C2 publication Critical patent/DE2441601C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/54Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D233/66Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/72Two oxygen atoms, e.g. hydantoin
    • C07D233/80Two oxygen atoms, e.g. hydantoin with hetero atoms or acyl radicals directly attached to ring nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

5-8956/1+2/= Deutschland
"I*idasolldi&-2 ,
Die vorliegende Erfindung betrifft Imidazolidin -2,4-diön· Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie Mittel und Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen.
Die neuen Imidazolidin -2,4-dion-Derivate entsprechen der Formel -I
SCCl2F
worin .
R1 und R„ unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, C1-C3 Alkyl, Nitro, C1-C3 Halogenalkyl oder C,-Cj Alkoxy
R„ Wasserstoff, Halogen oder Methyl und
R, und R, unabhängig voneinander Wasserstoff oder C1-C3 Alkyl bedeuten, wobei, wenn eines der Symbole R-j, R2 oder R3 Wasserstoff ist, die beiden anderen nicht gleichzeitig Halogenatome in metaStellung zur Aminogruppe sein können.
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Alkyl- und Alkoxyreste R, und R2 und Alkylreste R, und R-können geradkettig oder verzweigt sein, d.h. es kommen Methyl, Aethyl, n-Propyl oder iso-Propyl und Methoxy, Aethoxy, h-Propoxy oder iso-Propoxy in Frage. Unter Halogen sind Fluor, Chlor, Brom und Jod zu verstehen. Halogenalkylgruppen wie R-, und R„ bestehen aus einer Alkylgruppe wie Methyl, Aethyl, n-Propyl oder isb-Propyl, die durch 1 bis 3 Halogenatome (d.h. Fluor, Chlor, Brom oder Jod) substituiert sind, z.B. Trifluormethyl.
Eine interessante Gruppe von Verbindungen der Formel I sind diejenigen worin R, und R,- Wasserstoff bedeuten. Besonders bevorzugte Verbindungen sind diejenigen der Formel I, worin R, und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Chlor, Methyl oder Trifluormethyl» R- Wasserstoff, Chlor oder Methyl bedeuten, mit der Bedingung, dass nicht zwei der Substituenten R,-, R2 und R3 gleichzeitig zur Aminogruppe meta-ständige Halogenatome sein können, weraa der dritte Wasserstoff ist.
Die Verbindungen der Formel I lassen sich erfindungsgemäss herstellen, indem man
a) eine Verbindung der Formel II
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in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit einer Verbindung der Formel III
ClSCCl2F III
umsetzt oder
b) eine Verbindung der Formel IV
IV
mit wasserfreier Fluorwasserstoffsäure umsetzt, um in der Trichlormethylthio-Seitenkette ein Chloratom gegen ein Fluoratom auszutauschen. In den Formeln II, III und IV haben Rv, R2, R3, R. und R5 die unter Formel I
angegebenen Bedeutungen.
Die Umsetzungen können in gegenüber den Reaktionsteilnehmern inerten Lösungs- oder Verdünnungsmitteln wie z.B. bei a) in Benzol, Toluol, Dioxan, Essigsäureester oder Chloroform oder z.B. bei b) in Nitrobenzol, Aether, Dioxan oder Tetrahydrofuran durchgeführt werden. Die Umsetzung b) kann auch in einem Ueberschuss von Fluorwasserstoffsäure als Verdünnungsmittel durchgeführt werden.
Als säurebindende Mittel kommen z.B. anorganische Basen, wie Hydroxide und Carbonate von Alkali- und Erdalkali-
metallen und vor allem tertiärte Amine wie Triäthylamin, Dimethylanilin und Pyridinbasen in Frage.
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Die Umsetzungen erfolgen bei Temperaturen zwischen -30° und +100° C. vorzugsweise zwischen -20 und +10° und bei normalem Druck.
Die Verbindungen der Formel I eignen sich zur Bekämpfung verschiedenartiger Schädlinge.
Die Deutsche Offenlegungsschrift Nr. 1.958.183 beschreibt Verbindungen der Formel
K R,
in der X Halogenatome sind. R, ein Wasserstof fratomj einen Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen oder den Phenylrest darstellt. R„ für ein Wasserstoffatotnjeinen Alkylrest mit 1-6 Kohlenstoffatomen, der durch eine Methylenmercaptogruppe substituiert sein kanni den Phenyl- oder Benzylrest steht und R~ ein Wasserstoffatomi einen Alkylrest mit 1-6 Kohlenstoffatomen öden den Phenylrest bedeutet und ihre Verwendung als Mikrobizide.
Ferner enthält der Text folgende Lehre zum technischen Handeln:
"Das heisstj man gelangte zu der neuen überraschenden Erkenntnis! dass lediglich in dem Falleg in dem gleichzeitig die 3- und 5-Stellungen des Benzolrings t der an das Stickstoffatom des Imidteils eines 3-Phenyl-imidazolidin-2, 4-dion-Derivats gebunden ist| durch Halogenatome substituiert sind, diese Verbindung physiologische Aktivitäten entfaltet, die völlig verschieden von denjenigen anderer homologer Verbindungen sind. d.h. starke und breite fungizide Aktivitäten und überhaupt keine schädliche Wirkung auf Pflanzen hat." ^
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Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass die vorliegenden erfindungsgemässen Verbindungen der Formel I eine sehr gute mikrobizide Wirkung aufweisenj obwohl sie nicht die angeblich Jrür die Wirkung entscheidende 3.5-Dichlorphenyl-Struktur besitzen.
So können diese Verbindungen gegen grampositive und gramnegative Bakterien sowie ubiquitäre Pilze wie z.B. Staphylococcus aureus, Escherichia coli, Salmonella sp. und Candida albicans eingesetzt werden.
Die Verbindungen der Formel I zeigen auch eine Wirkung gegen phytopathogene Pilze. Als phytopathogene Pilze kommen unter anderem Vertreter der Klassen Phycomycetes wie z.B. Plasmopara viticola, Pythium debaryanum, Ascomycetes wie z.B. Venturia inaequälis, Erysiphe graminis, Podosphaera leucotricha; Basidiomyceten wie z.B. Rhizoctonia solani und insbesondere Fungi imperfecti wie z.B. Botrytis cinerea, Septoria apicola in Frage.
Die Verbindungen können im Wein-, Obst- und Zierpflanzenbau sowie in Nutzpflanzenkulturen wie Baumwolle, Reis, Getreide, Mais und anderen Kulturen eingesetzt werden.
Die Verbindungen zeigen eine kurative und prophylaktische Wirkung. Die Verbindungen können zum Schutz von Saatgut oder auf die Pflanzenteile selbst, oder aber im Boden angewendet werden.
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ORIGINAL INSPECTED
1601
Die Herstellung erfindungsgemässer Mittel erfolgt in an sich bekannter Weise durch inniges Vermischen und Vermählen von Wirkstoffen der allgemeinen Formel I mit geeigneten Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Zusatz von gegenüber den Wirkstoffen inerten Dispersions- oder Lösungsmitteln. Die Wirkstoffe können in den folgenden Aufarbeitungsformen vorliegen und angewendet werden:
feste Aufarbeitungsformen: Stäubemittel, Streumittel, Granulate, Umhüllungsgranulate, Imprägnierungsgranulate und Hoiao-
gengranulate; ι
in Wasser dispergierbare Wirkstoffkonzentrate: Spritzpulver,
(wettable powder), Pasten, Emulsionen;
flüssige Aufarbeitungsformen: Lösungen.
Zur Herstellung fester Aufarbeitungsformen Cotäubemittel, Streumittel, Granulate), werden die Wirkstoffe mit festen Trägerstoffen vermischt. Als Trägerstoffe kommen zum Beispiel Kaolin, Talkum, Bolus, Löss, Kreide, Kalkstein, Kalkgrits, Ataclay, Dolomit, Diatomeenerde, gefällte Kieselsäure, Erdalkalisilikate, Natrium- und Kaliumaluminiumsilikate (Feldspäte und Glimmer), Calcium- und Magnesiumsulfate, Magnesiumoxid, gemahlene Kunststoffe, Düngemittel, wie Ammoniumsulfat, Ammoniumphosphat,
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-*. 2 A 416 01 ·
Ammoniumnitrat, Harnstoff, gemahlene pflanzliche Produkte, wie Getreidemehl, Baumrindemehl, Holzmehl, Nusschalenmehl, Cellulosepulver, Rückstände von Pflanzenextraktionen,· . Aktivkohle etc., je für sich oder als Mischungen unterein-, ander in Frage.
Die Korngrösse der Trägerstoffe beträgt für Stäubemittel zweckmässig bis ca. 0,1 mm, für Streumittel ca. 0,075 bis 0,2 mm und für Granulate 0,2 mm oder mehr.
Die Wirkstoffkonzentrationen in den festen Aufarbeitungsformen betragen 0,5 bis 80 %. .
Diesen Gemischen können ferner den Wirkstoff stabilisierende Zusätze und/oder nichtionische, anionenäktive und kationenaktive Stoffe zugegeben werden, die beispielsweise die Haftfestigkeit der Wirkstoffe auf Pflanzen und Pflanzenteilen verbessern (Haft- und Klebemittel) und/oder eine bessere Benetzbarkeit (Netzmittel) sowie Dispergierbarkeit (Dispergatoren) gewährleisten. Als Klebemittel kommen beispielsweise die folgenden in Frage: Olein-Kalk-Mischung, Cellulosederivate (Methy!cellulose, Carboxymethylcellulose) , Hydroxyäthylenglykoläther von Mono- und Dialkylphenolen mit 5-15 Aethylenoxidresten pro Molekül und 8-9 Kohlenstoffatomen im Alkylrest, Ligninsulfonsäure, deren Alkali- und Erdalkalisalze, Poläthylenglykoläther (Carbowaxe), Fettalkoholpolyglykoläther mit 5-20 Aethylenoxidresten pro Molekül und 8-18 Kohlenstoffatomen im Fettalkoholteil, Kondensationsprodukte von Aethylenoxid, Propylenoxid, Polyvinylpyrrolidone, Polyvinylalkohole, Kondensationsprodukte von Harnstoff-Formaldehyd sowie Latex-Produkte.
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In Wasser dispergierbare Wirkstoffkonzentrate, d.h. Spritzpulver (wettable powder), Pasten und Emulsionskonzentrate stellen Mittel dar, die mit Wasser auf jede gewünschte Konzentration verdünnt werden können. Sie bestehen aus Wirkstoff, Trägerstoff, gegebenenfalls den.. Wirkstoff stabilisierenden Zusätzen, oberflächenaktiven Substanzen und Antischaummitteln und gegebenenfalls Lösungsmitteln. Die Wirkstoffkonzentration in diesen Mitteln beträgt 5-80 %.
Die Spritzpulver (wettable powder) und Pasten werden erhalten, indem man die Wirkstoffe mit Dispergiermitteln und pulverförmigen Trägerstoffen in geeigneten Vorrichtungen bis zur Homogenität vermischt und vermahlt. Als Trägerstoffe kommen beispielsweise die vorstehend für die festen Aufarbeitungsformen erwähnten in Frage. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, Mischungen verschiedener Trägerstoffe zu verwenden. Als Dispergatoren können beispielsweise verwendet werden: Kondensationsprodukte von sulfoniertem Naphthalin und sulfonierten Naphthalinderivaten mit Formaldehyd, Kondensationsprodukte des Naphthalins bzw. der Naphthalinsulfonsäuren mit Phenol und Formaldehyd sowie Alkali-, Ammonium- und Erdalkalisalze von Ligninsulfonsäure, weiter Alkylarylsulfonate, Alkali- und Erdalkalimetallsalze der Dibutylnaphthalinsulfonsäure, Fettalkoholsulfate, wie Salze sulfatierter Hexadecanole, Heptadecanole, Octadecanole und Salze von sulfatiertem Fettalkoholglykoläther, das Natriumsalz von Oleylmethyltaurid, ditertiäre Acetylenglykole, Dialkyldilaurylammoniumchlorid und fettsaure Alkali- und Erdalkalisalze.
Als Antischaummittel kommen zum Beispiel Silicone in Frage.
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Die Wirkstoffe werden mit den oben aufgeführten Zusätzen so vermischt, vermählen, gesiebt und passiert, dass bei den Spritzpulvern der feste Anteil eine Korngrösse von 0,02 bis 0,04 und bei den Pasten von 0,03 mm nicht überschreitet. Zur Herstellung von Emulsionskonzentraten und Pasten werden Dispergiermittel, wie sie in den vorangehenden Abschnitten aufgeführt wurden, organische Lösungsmittel und Wasser verwendet. Als Lösungsmittel kommen beispielsweise die folgenden in Frage: Alkohole, Benzol,Xylole, Dimethylsulfoxid und im Bereich von 120 bis 350 C siedende Mineralölfraktionen in Frage. Die Lösungsmittel müssen-praktisch geruchlos, nicht phytotoxisch und den Wirkstoffen gegenüber inert sein.
Ferner können die erfindungsgemässen Mittel in Form von Lösungen angewendet werden. Hierzu wird der Wirkstoff bzw. werden mehrere Wirkstoffe der allgemeinen Formeln I in geeigneten organischen Lösungsmitteln, Lösungsmittelgemischen oder Wasser gelöst. Als organische Lösungsmittel können aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, deren chlorierte Derivate, Alky!naphthaline", Mineralöle allein oder als Mischung untereinander verwendet werden.
Der Gehalt an Wirkstoff in den oben beschriebenen Mitteln liegt zwischen 0,1 bis 95 %, bevorzugt zwischen 1 bis 80 %. Anwendungsformen können bis hinab zu 0,001 % verdünnt werden.
Den beschriebenen erfindungsgemässen Mitteln lassen sich andere biozide Wirkstoffe oder Mittel beimischen. So können die neuen Mittel ausser den genannten Verbindungen der allgemeinen Formel I zum Beispiel Insektizide, Fungizide, Bakterizide, Fungistatika, Bakteriostatika oder Nematozide zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums
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enthalten. Die erfindungsgemässen Mittel können ferner noch Pflanzendünger, Spurenelemente usw. enthalten.
Als fungizid/bakterizide Mischungspartner lassen sich, je nach Anwendungsgebiet, beispielsweise folgende vorbekannte Wirkstoffe verwenden:
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Elementarer Schiefel Natrlunpolysulfid . r ^I Bariumpolysulfid . :
Calciumpolysulfid und Caicluathiosulfat Caicluchypochlort t ". ·
Borsäure · '
flatrluntetraborat-dekahydrat (BORAX) Zinkchlorid ■ '
Magnes iumborat Nickel sulfat ' Kalluschroiat '
Bleiarsenat Cadeiuuchlorld
Cadaiumcarbonat ■
Kupfer(l)oxyd (KUPFEROX10) Bordeaux-Brühe
KupferdDsulfat-pentahydrat (KUPFERSULFAT) Basisches Kupfer!IDchlorld (KUPFEROXICHLORID) Kupfer(11!phosphat
TribasischEKupfer(IDsulfat (OREIBASISCHES KUPFERSÜLFAT) Basisches Kupfer(Il)carbonat (KUPFERCARBONAT) Kupfer(P[)-dIhydraz in-sulfat Kupferarininkonplexe
Kupfer( 11)sulfat-Afnmonluacarbonat-Blschung Kupferd Dchlorid-basisches Kupfer(11)sulfat-Mischung Basisches Kupfer(11Jcarbonat-Zinksalz-Hlschung Kupfer( 11)-Zink-chronat-Koinplex (KUPFER ZINK CHROBAT) Kupferd I)-Z;nk-cadiu(ii-calclu«!-chromat-Koaplei Kupferd I)SaIζ der OeIsäure (KUPFEROLEAT) ·
KupferdI)salze von Fettsäuren Kupfer( I IJsalz oer Naphthensäure Kupferd Dsalz des B-Hydroxychinolins KupferdDsal; des l,?-Naphthochlnonoxtat-(2) Kupfer(ll)salz des 3-PhenylsallcyUti Bls-(trl-n-butylzinn)oxid Triphenylzlnnhydroxyd (MLNTINHYOROXID) ' Tr !phenyl zinnacetat (FENT IKACETAT) .
Bl$-(tributylzinn)succinat Quechsilber(l)chlorid (KAL0KL) QuecksllberdOchlorid Quecksilber (ll)oxyd Quecksilber-Zink-chroMat-Koaplax QuecksilberdUlactat -Aethylquecksilberchlorld 2-Hydroxyäthylquecksilberacetat AethylquecksiIberisothiocyanat 3-Aethoxypropylquecksilberbroild Chloreethoxypropylquecksiljberacetat Bethoxyäthylquecksilberchlorid Z-HethoxyäthylquecksilbersiHkat Bis-(«thylquecksilber)sulfat Bls-(Deth/lquel(CsUber)anaoniu>acftat AethylquecksiIberacetat 2-litthoxyäthylquecksilberacetat •AethylquecksiIberphosphat Isopropylnethylquecksllberacitat
Me thy 1 quecks 11 bercyan f d Methylquecksilberbenüoat N-Cyano-N'tnethylquecksllberjguanidin Methylquecksilberpentachlorphenolat Aethylquecksilber-2,3-dlhydroxypropylnerkaptld Methylquecksilber-ö-hydroxychinolat {Ortho LM) MMethylquecksllber)-M,5f6,7,7-hexach1orob1cyc1o [2.2.l]hept-5-en-2,3-dicarboxif»d N-(Acthylquecksilber)-l,^5,6,7,7-hexachlorobicyclo[2.2.l]htpt-5-en-2,3-d1carboxuld
Natriumsalz des AethylquecksilberthlosaUcylats N-(Aethylquecksilber)-p-toluo1su1fons3ureantlid Phenylquecksilboracetat (PAM) Phenylquecksilberpropionat Phenylquecksilbertriäthanolaiuionluiilactat (PAS) Phenylquecksilberharnstoff H-(Phenylquecksilber)-l,i,5,6,7,7-hexachloroblcyclo [2.2.l]hept-5-«n-2,3-dUarboxU»d Phenylquecksilberdimethyldithiocarba»at PhenyiquecksUberforntanid Phenylquecksil.berchlorld Phenytquecksilberacetat Phenylquecksilberbenzoat PhenylquccksUberborat PhenylquecksHberhydroxyd Phenyl quecksilberjodid Basisches Phenylquecksllbernltrat Phenylquecksilbermonoäthanolaelnlactat Phenylquecksilbersalicylat HydroxyquecksiIberchlorphenol Hydroxyquccks i1bertr ichlorphenol Hydroxyquecks iIbern i trophenoi
tl-PhenylquecksUberäthylendiaiin
PhcnylquecksUbermonoäthanolaMontuiacitat Pyridylquecksilberacetat Diphenylquecksilber-8-hydroxychinolat QuecksilberdI)-Ko»plex mit organische Phosphaten Mischung von tiethylquecksilber-2,3-dihydroxypropylierkaptld und Methylquecksilberacetat Mischung von Aethylquecksilber>2,3-dihydroxypropylMrkaptld und Aethylqueckiilb«racttat Mischung von Hydroxyquecksilberchlorphenol und Hydroxyqutcktllbirnltrophenol Quecks i1ber-Cad« iun-organ i scher Koeplex Cadnlunsuccinat
Ca dia i ua-d i -n-propy 1 -xan thogtna t Cadmlun-B-hydroxychlnolat PhenylaninocadniuMacetat (henylaninpcadniuiKlislactat Methylarsinsulftd Zinkoktat Zinkoleat Formal in Parafornaldehyd Acrolein MethyI brotid Methylisothiocyanat Tetrajodäthylen 1,3-Oichlorpropen und verwandte chlorierte C.-Kohientasserstoff·
l-Chlor'3-broipropen(i) 50981 1/1 1Λ3
transMmbro.butenß) _ft # fi
l,3-0lch!orpropen{l) - ' 244 I DU I
l-Chlor-2-nitro-prOpan . .'
2-Chlor-l-nltropropan
Trlchlornltromethan · Oichlortetrafluoraceton Natriumsah der Propionsäure - CalcluGisalz der Propionsäure - Chlorfunarsäure-bis-ß-chloräthytesttr - - - · Sorbinsäure und deren Kaliuasatz
2-Propen-l,l-diolacetat 2-Aminobutan
Oodecyclguanidinacetat (dodine) - - Dodccylguanldtnphthalat · .
a-Chloracetyl-l.S-aninoproplonltril
B-Bromacetylvalinamid
l,2-Dich]or-l-(iiethylsulfonyl)-äthylen l^-Oichlor-l-ibutylsulfonyD-ithylen trans-l,2-8is-(n-propylsulfonyl)-Sthylen
p-Oichlorbenzol Hexachlorbenzol l,2,4,5-TetrachloM-nitrobenzol (TECHAZEN) Pentachiorniirobenzoi.(QUINTOZEN)
Isonerengenisch von lt3,4-Trichlor-2,6-d1nltrobenzol und l,2,3-TrlchloM,6-dlnltrobtnzo1
2f^t^,6-Tetrach]orisophihalsäurenltrU .
2,4-Dinitrophenyl-thiocyanat *
Diphenyl " ·■ '
O-HiirodI phenyl - '
l-Chlor-2,*-dlnltronaphthalln
Acenaphthen
2,^,6-Trichiorphenol 2,4,5-Trichlorphenol 2,4,5-Trichlorphenylacetat
P.i.S-Trlchlorphenyl-chloracetat Trichlorphenol, Zinksalz B-Kresylacetat * -
2,3,4,6-Tetrachlorphenol
Pentachlorphenol (PCP) O-Oihydroxybenzol
2,4-Dioxy-n-hexylbenzol 2-Phenylphenol
3,5-DibroQsalicylaldehyd ■ ,
2-Bcn/y1-4-chlorphenol 2,2l-Dihydroxy-5,5i-dichlor-dlphenylBethan (0ICHLORPHEH) 2,2'-0ihydroxy-3,3l,5,5\6,6l-hexachlor-dlphenylBethaa 2,2'-Dihydroxy-5,5I-dichlor-dlphenylsulfid
4-Ch1or-0-phenylphenol l,^-0ich!or-2,5-disetho)(ybenzol (CHLORHEB)
Salicylanilid Risauisalicylat Bit Chlor oder Broa halogenisries TrifluorMihyhaHeylanilld
509811/1U3
Ma
Broalertes SaHcylanllld * * 2441601
(3,5-0 Ine thy M-chlorphenoxy)-äthanol 2-(l-Hcthyl-n-propyl)-^6-dlnltropheny!-2-«thylcrotonat (BINAPACRYl) 2-(l-liiethyl-n-propyl)-^6-dlnltropheny]isopropylcarbonat (OtNOBUTON) 2-(l-Methylwi-heptylM,6-dinitrophenylcrotonat (0!NOCAP) l'ethyl-Z^-dinltro-'i-d-ätiiyl-hixyDphtnylcarboflat + lethyl-Z.ß-dlnltro-A-il-propyl-pwtyDphinylcirtonatiOINOCTON)
A-Nonyl-2,6-dlnitro-phenylbutyrat S-Wethyl-2-(l-Bethyl-n-heptyl)-A,6-dlnltroph«nylthiocarbonat
2,6-OfchloM-nltroanil.ln (OICHLORAM) . 2-CyanoäthyI-N-pheny1carbaaat Propyny1-N-pheny1carbaeat ■-(2-Bronacetoxy )-acttanUid
>) (CHLORANiL) 2,3-Dichlor-naphthoch1non(1,4) (DICHLON) 2-Aa i η o-3-c hIor-na ph thoc h1non(1,Λ) 2-Chlor-3-acetamino-naphthocMnon(l,4) A-«ethyl-2,3(5ll0-tetrahydro-3,5>10-tr1oxo-^-Hrnaphtho (l,3,-b)-l,4- triazt« 2,3,6,7-Tetrachloro-^a,8a-epoxy-l,2,3,A,Aa,ea-hexjhydro-lfA-iethanooaphthaUn-5,e-dlon Chlnonoximbenzoylhydrazon (BE(IQUIHOX) MrichloraethyHhio)phthalieid (FOIPET) N-(TrichlorcethyIthio)cyclohex-4-en-l,2-dicarboxlald (CAPTAN) N-(l,l,2,2-tetrach1oräthylthio)cyc]ohex-4-tn-l,2-dicarboxlBld (CAPTAFOL) N-Gethansulfonyl-N-trlchlorcethylthio-p-chloraniUn N'-DichlorfluoraethyltMo-NN-diaethyl-N'-phenylsulfaaid (OICHLORFLUAMIO) S-(2-Pyridyl-l-oxyd)-S'-trichlor»ethyl-disumd; Hydrochlorld
0,0,0-TrinethyIthiophosphat 0,0-Diäthyl-phthaliaidophosphonothioat 5-Aaino-bis-(dlaethylanido)phosphinyl-3-phenyl-lf2,Mrlazol (TR!AMIPHOS) 5-«ethylaniino-bis-(di(«ethyla>ildo)phosphinyl-3-phenyl-J,2,4-trlazel 0,0-0iäthyl-0-2-pyraz1nyl-phosphorthioat
O-Aethyl-S.S-diphenyl-dithiolphosphat O-Aethy I-S-benzyI-phenyIdithiophosphonat O1O-Diäthyl-S-benzyl-thiolphosphat . Zinksalz der Oithiocarbazinsäure Na tr i uB-N-oethy I-d i th i ocarbana t (METHAN)
h'atriuia-N-nethoxyäthyl-dithiocarbaaat
Natriue-H.N-dlcethyl-dithiocarbaMt (DDC) Aoaon i ua-K,N-d!se thy1-d i th i oca rbana t Zink-H,f;-dinethyl-d1th1ocarbar,at (ZIRAM) & Eisen-N.N-dUeihyl-dithiocarbaaat (FERBA)
Kupfer-»,H-diuethyl-dithiocarbasat
Dinatriun-athylcn-l^-bis-dithiocarbaeat (UABAM) Zlnk-äthylen-l^-bis-dithiocarbaGat (ZlNEB) Eisen-äthylen-l^-bis-dithiocarbaaat BangandD-äthylen-l^-bis-dithiocarbaut (MANEB) Calclim-äthylen-l^-bis-dithlocarbacat Amoniuc-äthylen-l^-bis-dithiocarbaeat Zink-propylen-l^-bis-dithiocarbasat (KEZINEB) (PROPINEB) Bis (dipethylthiocarbanyD-äthylen-l^-bis-dithiocarbaaat Ko.plex bestehend aus (MAIIEB) und Zinksalz (MAUCOZEB) Tetraäthylthiuraa aonosulfld Bis-(N,N-direthyldHhlocarba«ylaerkapte)-«*th¥lirtlii
τ.4 *i...i*ki..,,«ilS...lHi4 ίTUtBAU) 509 8 1 1 /
TttraMthylthiuraadisttlfld (THlRAM) b O 9 8 I I / I I 4 J Dlpyrrolidylthluraiidisulfld * * 2441601 NtN'-81s-(dinethylanino)thiuraRd1«u1fld Polyäthylenthiurausulfld Komplex bestehend aus (ZINEB) und polyithylenthfurasdisulfld (METIRAB) Bis-(3,<-dichlor-2(5)-furanoyl)äthir («ucochloric anhydrlc)
2-Methoxy«ethyl-5-nitrofuran ·
5-Nitro-furfuraldoxlni-(2) 5-Nitro-furfuryl-anidoxia-(2) l-Dxy-3-acetyl-6-methyl-cyclohexen-(5)dion-(2,A) (dehydroacetlc acid)
3-[-(3,5-0ii»ethyl-2-oxycyclohexyl)-2-hydroxyäth'yl]-9lutariiid (cycloheximide)
Phthaliuid Pyridin-2-thiol-l-oxyd-bz*. l-Hydroxypyridln-2-thlon Zinksalz des Pyridin-2-thiol-l-oxyds ' ·
b'angan( 11}sa1 ζ des Pyridin-2-thiol-l-oxydl ·
S-l(l-0<)do-2-pyridyl)isothiuroniuBchlorld
a,a-bis(f-Chlorphenyl)-3-pyridinBethanol (PARINOL) " '
8-Hydroxychinolin (8-QUINOLINOL)
8-Hydroxychinolin-sulfat (CHINOSOL) ' · ·
Benzoyl-8-hydroxychinolin-salicylat
3-(2-Hethylpipcridino)propyl-3,i-dlchlorbenzoat 6-Aelhoxy-l ,2-dihydro-2,2,A-triicethylchinol in (ETHOXYQUIN)
N-Lauryl-Isochinoliniunbromid ,- ]
9-(p-n-Hexyloxyphenyll-lO-methyl-acridiniunchlorid
Mp-n-Hexyloxyphenyn-lO-methyl-acridinlim-p-toluoUulfonat ""■
2-n-Hcptadecylimidazo!idinacetat (GLYOOIN) l-Hydroxyäthyl-2-heptadecylImidazolidin 1-Phenyl-3,5-dimethy1-^-nitrosopyrazol 1-p-Chlorphenyl-3,5-diab thy 1-4-nitrosopyrazol 1-p-Su1fany Ipheny1-3f5-dimeihyl-A-nItrosopyrazol
K- Cl-Phenyl-2-n itropropyl)piperazln
2-0ir.ethy)aralno-6-Eiethyl-5-n-butyl-A-hydroxy-pyrle1dln
N-Dodcyl-l,*,5,6-tetrahydrcpyrlnidin H-Oodccyl-2-methy1-1,4,5,6-tetrahydropyrieldin ' '
2-n-Hcptadecyltetrahydropyrioidin l-{A-Amino-A-propyl-5-pyrimidyl-i*ethyl )-2-Bethylpyrtdtn1uiiichlorfdhydroxychlor1d 2-(2'-Furyl)-benzi«idazol (FURIDAZOL) 3-0odccyl-l-methyl-2-pheny1benzimldazoliu*-ferrtcyanid
Melhyl-K-benzioiidazol^-yl-N-fbutylcarbaioyDcarbaMt'iBENOIIYL)
2-(0-Chloranilino)-^,6-dichlor-sya.-triazln 2-Acthylaaino-6-methyl-5-n-butyl-i-hydroxy pyriildln
5-Chlor-^-pheny1-I,2-dithiöl-3-on 2,3-0icyano-l,<-dithia-anthrachinon (DITHlANON) 2—(4-Thiazoiyt)-benz1midazol *-(2-Chlorphenylhydrazono)-3-aethyl-5-isoxazolon (DRAZOLON) Thiazolidinen-*-thion-(2) (RHODANIN) 3-ip-Chlorphenyl)-5-methylrhodanin 3,5-Diijelhyltetrahydro-l,3,5-thiadlazln-2-thion (OAZOHET) 3>3>-Aethylcn-bis-(tetrahydro-A,6-di«ethyl)-2H-1,3>5-thiadaz1n-2-thlon)(MILIieB) 3-Benzylidenaaino-^-phenylthiazolin-2-thlon B-Chlorbenzthiazol^-thiol, Zinksalz 6-ß-Diäthylanino-äihoxy-2-diiethylaiino-benzthlazol dihydrochiorld Honoäthanolanioniue-benzthiazol-2-thlol
Ll...1
Π/1Η3
Zink- und Natlruiialzt des 2-Hertkaptobenzthiizels und DlMthyldfthltcarbaMts MP-OläthylaiinoSthoxyJ^-dJiiethylaiinobMnhUzoi-iUhydrochlwW 3-TrichloriiethyltMobenzothIazolQn 3-Trl chlorine thy lthiobenzoxazol on 3-(Trlchlor«ethyl)-5-äthoxy-l,2,MhiadUzol 6-Methyl-2-oxo-!,3-dithiolo[S5-b]-chinoxalln (QUINOI(ETHiOHAT) 2-Thio-l,3-ditMolo [4>b]-chlnoxaHn (THIOQ.UINOX)
2,3-0ihydro-5-carboxanilldo>6-iethyl-l,4-oxathln ■
3,3,^,*-Te trachlortetrahydroth1ophen-1#I>d ioxyd 2,3-Dihydro-5-carbox3ni)ldo-6-iethyl-)^-oxathln-*,4-dloxyd Aethyl-trlmethylamnioniufflbrofflfd diiethylbenzytamoniuMhlorld
n-Alkyt(C ,C .,C ) diiethylbenzyta Alkenyl-dliüethyl ätRylammoniunbroald
Ofatkyldimeihyl aniaon f unbroa i d Alkyl dime thy 1 benzy) aneion 1 much 1 or < d Alkyl Cq-C. tolyUethyltrUethylanmonluichlorld Oi-isobutylKresoxyäthoxyäthyldlnethylbenzylaMonluBchlorid
p-Di-lsobutylphenoxyathoxyäthyldlaethylbenzylaiwonlufchiorid
Benzoyltrinethylaisioniuibroiid
Gliotoxin 2,4-Dlguanldlno-3)5F6-tr1hydroxycyclohtxyl 5-deoxy-2-0-(2-dioxy-2-«ethyla«lno-t-L-glucopyranosyl)3-C-for«yl-iJ-L-1yxopentofuranosid (STREPTOMYCIN) 7-ChloM,6-dlMthoxycuMran-3-on-2-sp5ro-r-(2'-wthoxy-6l-Mthylcyclohex-2l-en-ron) (GRISEOFULVIN)
(OXYTETRACYCLIN)
.IO.^.lZc ptnt«hydroxy-6-«tthyl-l#ll-(Hexo-2-naphth3cenc
(PIMARIClN) (LAfICOMYCIN) (PIILEOJIYCIN) (KASUGAMYCIN) (PHYTOACTIN)
Dt^-threo^^-dlchlor-N-tS-hydroxy-i-fhydroxyuthyn-p-nUrophtn-athyOacataRid (CHLORAMPHENICOL) Blastlcldln-S-benzylailno-benzoisulfonat N-(3-nHrophenyl)UaconlMid Phenoxyesslgsluri Hatriui-p-dieethylanlno-benzoldiazosulfonat Acroletn-phenylhydrazon
2-Chloracetaldehyd(2,*-dinHrophenyl)-hydrazon 2-Chlor-3-(tolylsulfonyl)-proplon1tril l-Chlor-2-phenyl-pentan-dlol(V,5)-thion(3)
p-Nonylphenoxypolyäthylenoxyäthanol-Jod-Kwplix ·
(t-NitrosethyD-O-chlorbtnzylthloäthylaiin-hydrochlprid 3-(p.-t.-butyl-phenyltulfonyl)acrylonitril
OktachlorcycIohexenon Pen tachlorbinzy1akohol Pcntachlorbenzylacetat Pentachlorbtflzaldehyd-cyanhydrln
2-HorcaophanMthanol 2,6-Bl$-(dli*thyla»lnoMthyl)-cyclohtxanon 0ecachloroctahydro-l,3,*-i:ethino-2H-cyclobuta[cd]-p«ntaltn-2-«n 1-(3-ChI oral IyI )-3,5,7-trlaza-l-azofllaada«antaflchlKld
Kohlentttr und Hochoftntetr
50981 1/1U3
Mischung Nlckeisulfat-Maneb ·· " Mischung Maneb-Kerkaptobenzthlazol Mischung Zlneb-Merkaptobenzthlazol Mischung Zineb-Nickel(Il)-chlorid Mischung Zineb-NickeKll)-sulfat Mischung Zlran-basisches Kupfersulfat Mischung Ziran-Zink-nerkaptobenzthiazol Mischung Thiran-Cadalunichlorldhydrat Mischung Thiram-Hydroxyquecksilberchlorphenol Mischung Ihirara-Phenylquecksitberacetat Mischung Polyäthylen-bls-thiuramsulfid-Kupfiroxychlorld Mischung Methylarsin-bis-(dinethyldithlocarbaut)-zlraa-thlra* Mischung Fb lpet-phenylquecksilberacetat Mischung Dodine-Ferbara-Schiefei Mischung Oithianon-Kupferoxychlorid Mischung Oichlone-Ferban-Schvefel Mischung Dinocap-dlnitrooctylphenol Mischung Captan-quintozene-tribasische« Kupfersulfat Mischung Cadoiuapropionat-Phenylquecksllbtrpropionat Fonaldehyd-Harnstoff-Mischung Mischung PhenylaaaontuBcadatucdtlaciat-PhinylqutcksUberftruitd Mischung basisch·· Kupfersulfat-Zinksalz·
50981 1/1 U3
Im folgenden werden Aufarbeitungsformen der neuen Wirkstoffe der allgemeinen Formel I beschrieben. Teile bedeuten Gewichtsteile.
Stäubemittel: Zur Herstellung eines a) 5%igen und b)
2%igen Stäubemittels werden die folgenden
Stoffe verwendet:
a) . 5 Teile Wirkstoff . .
95 Teile Talkum; - " .
b) 2 Teile Wirkstoff ; . ' '.
1 Teil hochdisperse Kieselsäure, 97 Teile Talkum;
Die'Wirkstoffe werden mit den Trägerstoffen vermischt ' und vermählen.
Granulat; Zur Herstellung eines 5 %igen Granulates werden die folgenden Stoffe verwendet:
5 Teile Wirkstoff
0,25 Teile Epichlorhydrin,
0,25 Teile Cetylpolyglykoläther,
3,50 Teile Polyäthylenglykol
• 91 Teile. Kaolin (Korngrösse 0,3 - 0,8
Die Aktivsubstanz wird mit Epichlorhydrin vermischt mit 6 Teilen Aceton gelöst, hierauf wird Polyäthylenglykol und Cetylpolyglykoläther zugesetzt. Die so erhaltene Lösung wird auf Kaolin.aufgesprüht, und anschliessend wird das Aceton im Vakuum verdampft. ...:...
, Spritzpulver: Zur Herstellung eines a) 40%igen, b) und c)
25 %igen d) 10 %igen Spritzpulvers werden folgende Bestandteile verwendet: 509811/1U3
a) ■ 40 Teile Wirkstoff .
5 Teile Ligninsulfonsäure-Natriumsalz, 1 Teil Dibutylnaphtalinsulfonsäure-Natriumsalz, 54 Teile Kieselsäure; · - . ■ ■■
b) 25 Teile Wirkstoff . ' ·
4,5 Teile Calcium-Ligninsulfonat, 1,9 Teile Champagne-Kreide/Hydroxyä'thylcellulose-
Gemisch (1:1), .
* 1,5 Teile Natrium-dibutyl-naphthalinsulfonat, 19,5 Teile Kieselsäure, .
19,5 Teile Champagne-Kreide, ' . -
28,1 Teile Kaolin; · ·
c) 25 Teile Wirkstoff
2,5 Teile Isooctylphenoxy-polyoxyäthylen-äthanol, 1,7 Teile Champagne-Kreide/Hydroxyäthylcellulose-
Gemisch (1:1),
8,3 Teile Natriumaluminiumsilikat, .
16,5 Teile Kieselgur,
46 Teile Kaolin; .
d) 10 Teile Wirkstoff "
3 Teile Gemisch der Natriumsalise von gesättigten
Fettalkoholsulfaten,
5 Teile Naphthalinsulfonsäure/Formaldehyd-Kodensat, 82 Teile Kaolin.
Die Wirkstoffe werden in geeigneten Mischern mit den Zuschlagstoffen innig vermischt und auf entsprechenden MUhlen und Walzen vermählen. Man erhält Spritzpulver, die sich mit Wasser zu Suspensionen jeder gewünschten Konzentration verdünnen lassen.
5Ö9811/1U3
Emulgierbare Konzentrate; Zur Herstellung eines 25%igen emuIgierbaren Konzentrates werden folgende Stoffe verwendet:
25 Teile Wirkstoff
2,5 Teile epoxydiertes Pflanzenöl, 10 Teile eines Alkylarylsulfonat/Fettalkoholpolyglykoläther-Gemisches,
5 Teile Dimethylformamid,
57,5 Teile Xylol.
Aus solchen Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.
Trockenbeizmittel
20 Teile Wirkstoff
1 Teil Paraffinoel,
79 Teile Talkum.
Nassbeizmittel
23 Teile Wirkstoff
1,65 Teile Alkarylpolyglykoläther (Emulgator),
1,65 Teile NaHSO,, H2O, fein gemahlen,
73,7 Teile Diäthylenglykolmonoäthylather-acetat.
Weiterhin können die Wirkstoffe der Formel I in Form von Lösungen, Emulsionen und Suspensionen zur Konservierung von organischen Materialien, wie Holz, Papier, Kunststoffen, Anstrichmitteln, usw. sowie als Desinfektionsmittel, z.B. in Seifen, Waschmitteln und Spülbädern ver- * wendet werden.
50981 1/1U3
.oH.
Die erwähnten Antimikrobika eignen sich demnach als Konservierungs- und Desinfektionsmittel für technische Produkte aller Art wie Leime, Bindemittel, Anstrichmittel, Textilhilfsmittel bzw. Veredlungsmittel, Färb- bzw. Druckpasten und ähnliche Zubereitungen auf der Basis von organischen Farbstoffen bzw. Pigmenten, auch solche, welche als Beimischungen Casein oder andere organische Verbindungen enthalten.
Auch in der Zellstoff- und Papierindustrie können die erfindungsgemässen Verbindungen als Konservierungsmittel eingesetzt werden, u.a. zu Verhütung der bekannten, durch Mikroorganismen hervorgerufenen Schleimbildung in den zur Papiergewinnung verwendeten Apparaturen.
Die Wirkung der Verbindungen der Formel I kann auch" in konservierenden und desinfizierenden Ausrüstungen von Kunststoffen ausgenützt werden, wie sie etwa für Gebrauchsgegenstände aller Art erwünscht ist, so z.B. für Fussmatten, Trittroste in Schwimmbädern, Wandbespannungen, etc. Durch Einverleibung in entsprechende Wachs- und Bohnermassen erhält man Fassboden- und Möbelpflegemittel mit desinfizierender Wirkung.
Wegen der besseren Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln eignen sich die Wirkstoffe auch gut zur Applikation aus nichtwässrigen Medien. Als organische Lösungsmittel kommen beispielsweise Trichloräthylen, Propylenglykol, Methoxyäthanol, Dimethylformamid in Frage, denen noch Verteilungsmittel und/oder andere HilfeStoffe zugesetzt werden können. -
50981 1/1H3
Der Gehalt an Wirkstoffen gernäss vorliegender Erfindung kann je nach Anwendungszweck zwischen 0,1 und 50 g, vorzugsweise zwischen 1 und 30 g Wirksubstanz pro Liter Behandlungsflüssigkeit liegen.
Durch Kombination der erfindungsgemässen Verbindungen mit grenzflächenaktiven Stoffen, gelangt man zu Wasch- und Reinigungsmitteln mit antibakterieller bzw. antimykotischer Wirkung wie sie in der Lebensmittelindustrie, den Brauereien, Molkereien und Schlachthof enjerwünscht sind.
Die Wasch- und Reinigungsmittel können in beliebiger flüssiger, breiartiger, fester, flockiger oder körniger Form vorliegen. Die erfindungsgemässen Verbindungen können sowohl in anipnenaktive Verbindungen (wie Seifen) als auch in kationenaktive Tenside bzw. Gemische aus verschiedenartigen Tensiden eingearbeitet werden. Der Wirkstoffgehalt in Wasch- und Reinigungsmitteln beträgt im allgemeinen 0,01 bis 5 %„ meistens 0,1 bis 3 %.
Für Desinfektions- und.Konservierungszwecke können die Verbindungen auch in Kombination mit bekannten antimikrobiellen Mitteln verwendet werden.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung t.der Erfindung, ohne dieselbe einzuschränken. Die Temperaturangaben beziehen sich auf Celsiusgrade.
509811/1143
Beispiel 1
Herstellung von
l-(Dichlorfluormethylthio)-3-(3' -chlor-41 -methylphenyl)-imidazolidin-Z.A-dion. (Verbindung Nr. 1) Zu einer Aufschlämmung von 22,5 g 3-(3'-chlor-4'-methyl phenyl)-imidazolidin-2,4-dion in 400 ml Essigsäureäthylester tropft man bei -10° C unter gutem RUhren innerhalb von 20 Minuten 23,8 g Fluordichlormethansulfenylchlorid in 100 ml Essigsäureäthylester und nach einer Stunde bei 0° innerhalb von 10 Minuten, 14,2 g Triethylamin in 100 ml Essigsäureäthylester, entfernt anschliessend das Kältebad und rUhrt noch 3 Stunden bei Raumtemperatur. Vom abgeschiedenen Triäthylaminhydrochlorid wird abfiltriert, mit 100 ml Essigsäureäthylester nachgewaschen und das Lösungsmittel im Vakuum verdampft. Nach dem Umkristallisieren in Methanol schmilzt die Verbindung Nr. 1 bei 166 - 167°.
Beispiel 2
Herstellung von Cl-
l-(Dichlorf luormethylthio) -3-(3' ,4.'- Dichlorphenyl) - 5-methylimidazolidin-2,4~dion. (Verbindung Nr. 2) Zu 25,9 g 3-(3',4'-Dichlorphenyl)-S-methyl-imidazoiidin-a^ in 500 ail Essigsäureäthylester tropft man bei 0° C unter gutem RUhren 20,4 g Fluordichlormethansulfenylchlorid und nach zwei Stunden ebenfalls bei 0° 12,1 g Triethylamin in 100 ml Essigsäureäthylester. Nach dreistündigem RUhren bei Raumtemperatur wird das Triäthylaminhydrochlorid abfiltriert,, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand in Methanol umkristallisiert.
509811/1143
Nach dem Umkristallisieren schmilzt die Verbindung Nr. 2 bei 138 - 140°.
Auf analoge Weise werden folgende Verbindungen hergestellt:
Verb.
Nr.
Rl R2 R3 R4 R5 )hysikalische
Daten
3 3'-Cl 4'-CF3 H H H Fp. 163-164°
4 4'-NO2 H H H H
5 4'-OCH3 H H H H
6 4'-CF3. H H H H Fp. 187-188°
7 3'-Cl 4'-Cl H H H Fp. 147-149°
8 3'-Cl H H H H Fp. 117-121°
9 2'-Cl 5'-Cl H H H Fp. 105-106°
10 2'-CF3 H H H H Fp. 81-82°
509811/1U3
Ri R2 R3. V R5 )hysikalische
Daten
3'-CF3 H . H H H Fp. 122-123°
2'-CH3 Η" ■ν
H
H H Fp. 112-113°
2'-CH3 4'-Cl H H H Fp. 128-130°
2'-NO2 4'-Cl H H H
2'-Cl 4'-C2H5O H H H
Verb.
Nr.
2'-Cl 4'-Cl 51Cl H H
ι
11
2'-CH3 4'-Cl 6'-Cl H H
12 2'-CF3 4'-Cl H H H
13 2«.F H H H H
14 4%F H H H H
15 4'-Cl H H H H Fp. 190-191°
16 4'-J 1
H
H H H
17 3*-Cl 4'-C3H7(I) H H H
18 2'-NO2
4'-NO2 H
H H
19
20
21
22
23
24
509811/1143
2AA1601
RI R2 R3 R4 R5 physikalische
Daten
OeI
3'-CHg H H H "' H Fp. 169-171°
H H H H H Fp. 85-86°
Verb..
Nr;
2'-CHg 4'-CHg 6'-CHg H H Fp. %-97°
25 2'-CHg 6'-CHg H H H Fp. 125-127°
26 2'-C2H5 6'-C2H5 H H H
27 2'-F 4'-Cl 6'-Cl H . H
28 2'-Cl 4'-Cl 6'-NO2 H H
29 3'-CFg 5'-CFg H H H
30 2'-0CHg 5'-0CHg H H H
31 4*-OCgH7(i) H H H H
32 2'-Br 4'-CHg H H H
33 4'-Cl H H CHg H
34 3'-Cl 4'-Cl H CHg CHg
35 2'-Cl S'-Cl H i-CgH7 H
36
37
38
509811/1U3
^erb.
» ·
Rl R2 R3 R4 »5 ihysikalische
)aten
39 3'-Cl H H CH3 H
40 4'-Cl H H CH3 CH3
41 2'-CF3 H H CH3 H
42 3'-CF3 5'-CF3 H C2H5 CH3
43 3'-Cl 4'-Cl H LC3H7 H Fp. 82-83°
44 3'-Cl 4'-CH3. H CH3 H
45 3'-Cl H H CH3 CH3
46 2'-Cl 5'-Cl H CH3 H
47 2'-Cl 5'-Cl H CH3 CH3 Fp. 119-120°
48 3'-CF3 5'-CF3 H CH3 H
49 2'-F H H 1-C3H7 H
50 2'-CF3 H H L-C3H7 H
51 3'-Cl H H L"C3H7 . H
52 3'-Cl 4'-CH3 H L-C3H7 H
S09811/1U3
Verb.
Nr.
R1 R2 R3 R4 H ι jhysikalische
)aten
53 2'-Cl 4'-Cl 5'-Cl CH3 CH3 ■ · _
54 3'-Cl 4'-CH3 H CH3 CH3"
55
9
2'-CH3 6'-CH3 H CH3 H
56 2'-CH3 6'-C2H5 H L-C3H7 H
57 2 *-OCH3 H H CH3 CH3
58 3'1-C3H7 4'-Cl H CH3 H
59 2'-0CH3 3 s-Cl 5'-Cl H H
60 2'-OCH3 3'-Cl 5'-Cl CH3 H
61 2'-OCH3 3'-Cl 5'-Cl CH3 CH3
62 2'-0C2H5 3'-Cl 5'-Cl H H
63 2'-OC3H7Ci) 3'-Cl 5'-Cl H H
509811/1 U3
Beispiel 3 Fungizide Wirkung
ä) Wirkung gegen Bofcrytis cinerea auf Vicia faba Ca. 10 cm hohe Vicia-Pflanzen wurden mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten Spritzbrlihe (0,05 "U Aktivsubstanz) besprllht. Nach 48 Stunden wurden die behandelten Pflanzen mit einer Konidiensuspension des Pilzes infiziert. Nach einer Inkubation der infizierten Pflanzen während 3 Tagen bei 95-100 % relativer Luftfeuchtigkeit und 21° C erfolgte die Beurteilung des Pilzbefalls.
b) Wirkung gegen Venturia inaequalis auf Malus sylvestris Apfelstecklinge mit "10-20 cm langen Frischtrieben wurden mit p einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten SpritzbrUhe (0,05 % Aktivsubstanz)besprllht. Nach. 24 Stunden .wurden die behandelten Pflanzen mit einer Konidiensuspension des Pilzes infiziert. Die Pflanzen wurden dann während 5 Tagen bei 90-100 % relativer Luftfeuchtigkeit inkubiert und während 10 weiteren Tagen in einem Gewächshaus bei 20-24° G aufgestellt. Der Schorfbefall wurde 15 Tage nach der Infektion beurteilt.
c) Wirkung gegen Plasmopara viticola auf Vitis vinifera
Im 6-8 Blattstadium wurden Rebenstecklinge mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten Spritzbrlihe (0,05 % Aktivsubstanz) besprllht. Nach 24 Stunden wurden die behandelten Pflanzen mit einer Sporangiensuspension des Pilzes infiziert. Nach einer Inkubation während 6 Tagen bei 95-100 % relativer Luftfeuchtigkeit und 20° C wurde der Pilzbefall beurteilt.
d) Wirkung gegen Podosphaera leucotricha auf Malus sylvestris Apfelstecklinge mit ca. 15 cm langen Frischtrieben wurden mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten Spritz- ' brllhe (0,05 % Aktivsubstanz) besprllht. Nach 24 - Stunden wurden die behandelten Pflanzen mit einer Konidiensuspension des Pilzes infiziert und in einer Klimakammer bei 70 X relativer Luftfeuchtigkeit und 20° C aufgestellt. Die Beurteilung des Pilzbefalls erfolgte 12 Tage nach der Infektion.
50981 1/1 U3 ■ .·
e) V7irkung gegen Erysiphe graminis auf Hordeurn vulgäre
Ca. 8 cm hohe Gerstenpflanzen wurden mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten Spritzbrllhe (0,05 % Aktivsubstanz) besprliht. Nach 48 Stunden wurden die behandelten Pflanzen mit Konidien des Pilzes bestäubt. Die infizierten Gerstenpflanzen wurden in einem Gewächshaus bei ca. 22° C aufgestellt und der Pilzbefall nach 10 Tagen beurteilt.
f) Wirkung Regen Septoria apicola auf Apium graveolens
10-15 cm hohe Selleriepflanzen wurden mit einer aus Spritzpulver der Wirksubstanz hergestellten Spritzbrlihe (0,05 % Aktivsubstanz) besprüht. Nach 24 Stunden wurden die behandelten Pflanzen mit einer Konidiensuspension des Pilzes infiziert. Anschliessend wurden die Pflanzen während 5 Tagen in einem Gewächshaus bei 20-24° C aufgestellt. 15 Tage nach der Infektion wurde der Pilzbefall beurteilt..
Folgende Verbindungen zeigten bei folgenden Pilzen eine gute Wirkung (d.h. Pflanzen weniger als 20 % befallen, verglichen mit unbehandelten, aber infizierten Kontrollpflanzen):
bei Botrytis cinerea Verbindungen Nr. 1,2,3,6,7,8,9,12,13,
21, 36
bei Venturia inaequalis Verbindungen Nr. 7,9,11,21 bei Plasmopara viticola Verbindungen Nr. 9,13 bei Septoria apicola Verbindungen Nr. 9,6,8
bei Podosphaera leuco- verbindung Nr. 10 tricha
bei Erysiphe graminis Verbindung Nr. 10
509811/1U3
Beispiel 4
Wirkung gegen:
Pythiutn debaryanum
Es wird ein Inoculum aus infizierten Haferkörnern und destiliertem Wasser vorbereitet und in sterile Erde eingemischt (ca 120 ml Haferkörner / 1 kg Erde). Je 30 g Erde werden in Fetrischaien eingefüllt. Die Test-Substanz wird in einer Nährlösung aus Malz/Pepton/Wasser suspendiert. Diese Lösung wird auf die Erde pipettiert in einer . Konzentration, die 500 ppm Wirkstoff (bezogen auf das Erdvolumen) entspricht. Die Inkubation erfolgt während 7 Tagen bei 20 bis 24° C.
Die Auswertung bezieht sich aus erfolgtem oder nichterfolgtem Pilzwuchs.
Bei Verwendung der Verbindung Nr. 28 wurde bei Pythium debaryanum kein Pilzwuchs festgestellt.
Gradientplatten-Versuch zur Bestimmung der antimikrobiellen Wirksamkeit
[Methode: W. Szybalski et al., J.Bact. 64_, 489 (1952)] Auf eine keilförmige Agar-Schicht (30 cm ) in einem
3 flachen 100 χ 100 χ 15 mm Glasgefäss giesst man 30 cm flüssige Agarlösung mit 100 ppm Testsubstanz. Während des Erkaltens der Lösung diffundiert der Wirkstoff in die untere Agar-Schicht. Man erhält so ein Konzentrationsgefälle in Richtung der grössten Dicke der unteren Agar- ~ schicht. Standardisierte Bakterien- bzw. Fungi-Suspensionen
509811/1143
werden parallel zum Konzentrationsgradienten auf die Oberfläche der vereinigten Agarschichten gegeben. Nach dem Bebrüten der Kulturen während 24 Std. bei 37° C (Bakterien) bzw. 72 Std. bei 28°C (Fungi) zeigten bei folgenden Organismen die folgenden Verbindungen eine vollständige Hemmung des tnikrobiellen Wachstums bei 100 ppm oder weniger.
Organismus Verbindungen Nr.
Staphylococcus aureus 2,7,8,9,10,12,28
Streptococcus faecalis 7,8,9,10,12,28
Bacillus subtilis 2,7,8,9,10,12,28
Candida albicans 7,8,9,10,12,28
Trichophyton mentagrophytes 2,7,8,9,10,12,28
Aspergillus elegans 2,7,8,9,10,12,28
Erwinia salicis 8,9,10,12,28
Escherichia coli 7,8,9,10,12,28
Proteus vulgaris 8,9,10,12,28
Pseudomonas solanacearum 8,9,10,12,28
Pseudomonas lachrymans 9,28
Xanthomonas vesicatoria 7,8,9,10,12,28
509811/1U3

Claims (16)

Ansprüche
1. Imidazolidin-2,4-dion-Derivate der Formel I
N-SCCl2F
worin
R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, C1 - C~ Alkyl, Nitro, C1-C, Halogenalkyl oder C,-C- Alkoxy
R3 Wasserstoff, Halogen oder Methyl und R, und R- unabhängig voneinander Wasserstoff oder
C1-C3 Alkyl bedeuten, wobei, wenn eines der Symbole R1, R2 oder R3 Wasserstoff ist, die beiden anderen nicht gleichzeitig Halogenatome in meta-Stellung zur Atninogruppe sein können.
2. Verbindungen gemäss Anspruch 1 worin in der Formel I R. und R1. Wasserstoff bedeuten.
oder Anspruch 2,
3. Verbindungen gemäss Anspruch l/T worin R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Chlor, Methyl oder Trifluormethyi und R3 Wasserstoff, Chlor oder Methyl bedeuten mit der Bedingung, dass nicht zwei der Substituenten R,, R2 und R3 gleichzeitig zur'Aminogruppe meta-ständige Halogenatome sein können, wenn der dritte Wasserstoff ist.
50981 1/1U3
4. l-(Dichlorfluormethyl)-3-(3',4'-dichlorphenyl)-5-methylimtdazoltdin-2,4-dion der Formel
— NSCCl2F
5. Ir (Dichlorf luormethyl) -3-(4' -chlorphenyl) -5-methyl· imidazolidin-2,4-dion der Formel
CH.
I CH
N SCCl2F
6. l-(Dichlorfluormethyl)-3-(2',5'-dichlorphenyl) imidazolidin-2,4-dion der Formel
-CH,
-SCCl2F
7. l-(Dichlorf luormethyl) -3-(3' -chlorphenyl) -imidazo lid in· 2,4-dion der Formel
509811/1143
Ν<
X-If O
-SCCl2F
8. l-(Dichlorfluormethyl)-3-(3*,4'-dichlorphenyl) imidazolidin-2,4-dion der Formel
O H C—CH,
—N- SCCl2F
9. l-(Dichlorfluormethyl)-3-(2',6'-dimethy!phenyl) imidazolidin der Formel
CH3 M
—NSCCl2F
10. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man a) eine Verbindung der Formel II
50981 1/1U3
CIBA-GEIGY AG
II
in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit einer Verbindung der Formel III .
ClSCCl2F III
umsetzt oder
b) eine Verbindung der Formel IV
I3
ff
■ Γ
IV
-SCCl.
mit wasserfreier Fluorwasserstoffsäure umsetzt, um in der Trichlormethylthio-Seitenkette ein Chloratom gegen ein Fluoratom auszutauschen, wobei in den Formeln II, III und IV R-. , R„, R3, R, und R5 die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben.
11. Mittel, enthaltend als aktive Komponente eine Verbindung gemäss Anspruch 1,3,4 oder 5.
12. Mittel, enthaltend als aktive Komponente eine Verbindung gemäss Anspruch 2,6,7.8 oder 9
509811/1143
ciBA-GEiGYAG , - 36 -
13. Verwendung einer Verbindung gemäss Anspruch 1,3,4 oder 5 zur Bekämpfung von Schädlingen. -' ;<■;,.·...
14. Verwendung einer Verbindung gemäss Anspruch 2,6,7,8 oder 9 zur Bekämpfung von Schädlingen.
15.Verwendung gemäss Anspruch 13 oder 14, wobei die zu bekämpfenden Schädlinge pflanzenpathogene Pilze sind.
16. Verwendung gemäss Anspruch 13 oder 14, wobei die zu bekämpfenden Schädlinge Bakterien oder ubiquitäre Pilze sind.
50981 1/1U3
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