DE2440467A1 - Hohlblockstein mit isolierender zwischenschicht - Google Patents
Hohlblockstein mit isolierender zwischenschichtInfo
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Description
- Beschreibung der Erfindung H o h 1 b 1 o c k s t .e 1. n m i t i s o 1 i e r e n d e r Z w i s c h e n 5 c h i c h t Die Erfindung betrifft einen Hohlblockstein mit wandparallel verlaufender, von einer Stirnfläche zur anderen und von einer-Lagerfläche zur anderen durchgehenden Zwischenschicht aus wärme- und/oder schalldämmendem Material, die mit entsprechenden Zwischenschichten von anschließenden, im Verband versetzten gleichartigen Steinen eine geschlossene, die gesamte Wandfläche durchziehende Isolierschicht bilden.
- Derartige Steine haben den Zweck, eine lückenlose Isolierung gegen Wärmeverluste und/oder Schall über die gesamte aus ihnen errichtete Wand zu bewirken und die Schall- und Wärmedämmung des damit errichteten Mauerwerkes gegenüber herkömmlichen Bauweisen erheblich zu verbessern.
- Bekannt ist, in einem Hohlblockstein eine wandparallele Isolierschicht aus dem Material anzuordnen, wobei die beiden durch die Isolierschicht getrennten Steinteile monolithisch durch die die Isolierschicht durchsetzenden Stege verbunden sind und wobei ferner diese Stege gegenüber den die parallel zur Isolierschicht verlaufenden Luftkammerreihen abteilenden Querstegen versetzt angeordnet sind, um den über die die Isolierschicht durchdringenden Verbindungsstege führenden Wärmeleitweg möglichst lang zu gestalten. (DBP 1.708.765.) Es hat sich als wünschenswert gezeigt, daß die Isolierschicht in ihrer Ausdehnung senkrecht zur Wandfläche so dick wie möglich ist. Das hat jedoch einerseits Grenzen infolge der Erfordernisse statischer Belastbarkeit, andererseits muß genügend Raum für parallel zur Isolierschicht verlaufende Luftkammerreihen verbleiben. Es ist zweckmäßig, nebeneinander mindestens zwei Reihen von Luftkammern vorzusehen, um deren Querstege untereinander versetzt anzuordnen, so daß ein mög lichst langer Wärmeleitweg über diese Quer stege und die Längswände der Luftkammern entsteht. Von einer bestimmten Breite der Isolierschicht an ist es jedoch nicht mehr möglich, im Stein mehr als eine Isolierkammerreihe unterzubringen.
- Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Ausgestaltung des Hohlblocksteines zu finden, bei der die Isolierschicht in ihrer Querabmessung breiter sein kann, ohne auf mehr als eine Reihe von Luftkammern verzichten zu müssen. Des weiteren muß Sorge getragen sein, daß die Isolierschichten im Verband mit gleichartigen Steinen geschlossene Fugen aufweisen, um tatsächlich eine geschlossene, sich über die ganze Wand erstreckende Isolierfläche zu erhalten.
- Diese Aufgabe der Erfindung wird bei der im Oberbegriff des Anspruch 1 angegebenen Hohlblocksteinausgestaltung durch die in den Ansprüchen gekennzeichneten Ausbildungen gelöst.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Hohlblockstein in Ebene I - I in Fig. 2 Fig. 2 zwei gleichartige, aufeinander aufruhende erfindungsgemäße Hohlblocksteine in durchgehendem Vertikalschnitt, wobei der obere Stein in Ebene II - II in Fig. 1 und der untere Stein in Ebene IIa - IIa in Fig. 1 geschnitten ist.
- Der dargestellte Hohlblockstein weist eine im Horizontalschnitt in Zickzacklinie geführte Isolierkammer (1) auf, die von Lagerfläche zu Lagerfläche durchgeht und in die eine sie vollständig ausfüllende Isolierschicht (2) aus geschäumtem Kunststoff, wie Polysterol oder Polyurethan, eingebracht ist, wobei Hohl- oder Spalträume zwischen dem Körper dieser Isolierschicht und den Isolierkammerwandungen vermieden sind, um Kondenswasserbildung oder störende Luftkonvektion auszuschließen. Über die Steinlänge sind sieben Knickungen der Isolierschicht vorgesehen, so daß beim Versetzen gleichartiger Steine im Verband um jeweils eine halbe Steinlänge die Isolierschichten und deren Wandungen mit den oben und unten anschließenden Steinen immer zur Deckung kommen. In ihrer Höhenausdehnung sind die Innenwände der Isolierkammer (1) senkrecht. Die Isolierschicht (2) ist durchsetzt von Verbindungsstegen (3, 4), die die beiden durch die Isolierschicht (2) getrennten Steinhälften (4, 12) monolithisch verbinden. Der Querschnitt ist so klein, wie dies aus statischen Gründen möglich ist, gehalten, um den über sie führenden Wärmefluß zu beschränken. In dem grösseren, nach der Innenwandseite zu weisenden Steinteil (4) sind zwei wandparallele Reihen von Luftkammern (5, und 6) vorgesehen. Während die Luftkammern (5) im wesentlichen rechteckig sind, weisen die Luftkammern (6) zur Isolierkammer gerichtete Wandungen (7) auf, die mit der geknickten Innenwandung der Isolierkammer (1) parallel verlaufen. Die Isolierkammern (6) werden von Zwischenstegen (8) getrennt und stirnseitig von den Wandungen (9) begrenzt. Die Zwischenstege (8) und die Wandungen (9) führen in die in Richtung von den Luftkammern (6) weg einspringenden Ecken (10,11) der nach der Isolierkammer (1) zu weisenden Wandungen (7), um den Wärmeleitweg über die Stege (8) und die stirnseitigen Wandungen (9) so weit wie möglich zu verlängern. In dem kleineren, nach der Wandseite zu weisenden Steinteil (12) sind in den Einbuchtungen (13) der Isolierkammer (1) weitere Luftkammern (14, 15) vorgesehen. Die an der stirnseitigen Wandung (9) anschließenden Isolierkammern (6) und die stirnseitig äußeren Isolierkammern. (15) in dem kleineren Steinteil (12) liegen vor den Ansatz stellen der. Verbindungsstege (3 und 4) an den Wandungen der Isolierkammer (1.) und verhindern somit einen unmittelbaren Wärmeübergang über die Verbindungsstege (3).
- Die Isolierschicht hat an sich keine größere Querausdehnung als bisher bekannte wandparallele Isolierschichten, doch wird durch ihre jeweilige Schrägstellung zur Wandfläche der sie senkrecht zur Wandfläche durchsetzende Wärmeleitweg beträchtlich verlängert. Eine Isolierschicht mit einer diesem verlängerten Wärmeleitweg entsprechenden Dicke könnte in einem Hohlblockstein gleichen Quermaßes in der üblichen wandparallelenAnordnung nicht ohne Verzicht auf eine Reihe von Luftkammern (5 oder 6) untergebracht werden. Es würde dann der Vorteil der gegeneinander versetzten Anordnung der Zwischenstege der Luftkammerreihen (5 und 6) verloren gehen,und ein direkter Wärmefluß von der innenraumseitigen Wandung des Steines zur Isolierschicht (2) wäre die Folge.
- Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt zudem durch die Vergrößerung der auflastenden Flächen des Steines infolge der Schrägstelllmgen der Isolierkammerwandungen eine erhöhte statische»Stabilität, ohne daß dadurch die Zahl der Luftkammern vermindert oder die wärmeleitenden Steinteile verkürzt würden und ohne daß die Querabmessungen der Kammerwandungen vergrößert werden müßten. Von den statischen Bedingungen her entspricht demnach der erfindungsgemäße Stein einem solchen mit einer Isolierschicht, die weniger als die Hälfte der Querabmessung aufweist, als sie nach der erfindungsgemäßen Anordnung möglich ist.
- Um einen sicheren Fugenschluß der Isolierschicht der erfindungsgemäßen Hohlblocksteine im Verband zu erzielen, sind die Isolierschichten sowohl jeweils stirn- als auch lagerseitig nut-und federartig verbunden. Hierzu ist jeweils eine Lager- und eine Stirnseite der Isolierschicht mit einem die gesamte Kantenlänge durchlaufenden kantenparallelen Vorsprung (16) mit dreieckigem Querschnitt mit innen liegender Basis versehen, die jeweils andere Stirn- und Lagerfläche der Isolierschicht mit einer entsprechenden Nut (17) mit dreieckigem Querschnitt.
- Vorzugsweise weist der Querschnitt des Vorsprungs (16) einen stumpferen Winkel (18) auf als der Winkel (19) des Querschnitts der Nut (17).
- - Patentansprüche -
Claims (7)
- Patentansprüche iHohlblockstein mit wandparallel verlaufender, von einer Stirnfläche zur anderen und von einer Lagerfläche zur anderen durchgehenden Zwischenschicht aus wärme- und/oder schalldämmendem Isoliermaterial, die mit entsprechenden Zwischenschichten von anschließenden, im Verband versetzten gleichartigen Steinen eine geschlossene, die gesamte Wand durchziehende Isolierschicht bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Isolierschicht (2) ausgefüllte Isolierkammer (1) in wandparalleler Richtung zickzackförmig ausgebildet ist.
- 2. Hohlblockstein nach Anspruch 1, d a d u r c h ge k e n n z e i c h n e t daß die die von der Isolierkammer (1) getrennten Steinteile (4, 12) verbindenden, die Isolierschicht (2) durchsetzenden Verbindungsstege (3) zwischen in den beiden Steinteilen (4, 12) vorgesehenen Luftkammern (6, 14, 15) angeordnet sind.
- 3. Hohlblockstein nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandungen (7) der Reihe der Isolierkammer (1) benachbarten Luftkammern (6) mit der Zickzacklinie der anschließenden Innenwandung der Isolierkammer (1) parallel verlauft und daß die die Luftkammern (6) trennenden Zwischenstege (8) und die die Isolierkammer (6) stirnseitig begrenzenden Wandungen (9) in die in Richtung von den Luftkammern (6) weg einspringenden Ecken (10, 11) der zur Isolierkammer (1) zu weisenden Innenwandung (7) der Luftkammern (6) führen.
- 4. Hohlblockstein nach Ansprüchen 1, 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zickzacklinie der Isolierkammer (1) über die Steinlänge in gleichen Abständen sieben Knickungen aufweist.
- 5. Hohlblockstein nach Anspruch 1, 2, 3, 4, dadurch gekennzeichnet, daß er auf einer Steinseite zwei parallele Reihen von Luftkammern (5, 6) aufweist, wobei die die Luftkammern '6) der einen Reihe trennenden Querstege (8) zu den die Luftkammern (5) der anderen Reihe trennenden Querstege (8) untereinander versetzt sind.
- 6. Hohlblockstein nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammern (14, 15) auf einer Steinseite (12) in den einspringenden Ecken der Isolierkammer (1) angeordnet sind.
- 7. Hohlbockstein nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, a a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die eine Stirn- und eine Lagerseite der Isolierschicht (2) kantenparallele Vorsprünge (16) mit dreieckigem Querschnitt aufweisen und die andere Stirn- und Lagerseite der Isolierschicht (2-) entsprechende Nuten (17), wobei der Kantenwinkel der Vorsprünge (16) stumpfer ist als der der Nuten (17).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2440467A DE2440467A1 (de) | 1974-08-23 | 1974-08-23 | Hohlblockstein mit isolierender zwischenschicht |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2440467A DE2440467A1 (de) | 1974-08-23 | 1974-08-23 | Hohlblockstein mit isolierender zwischenschicht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2440467A1 true DE2440467A1 (de) | 1976-03-04 |
Family
ID=5923933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2440467A Ceased DE2440467A1 (de) | 1974-08-23 | 1974-08-23 | Hohlblockstein mit isolierender zwischenschicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2440467A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2839899A1 (de) * | 1978-09-13 | 1980-03-27 | Gerhard Basteck | Bauelement, insbesondere verbundmauerstein |
| CN103643759A (zh) * | 2013-12-25 | 2014-03-19 | 杜霄鹤 | 一种复合自保温砌块及其构成的自保温墙体 |
-
1974
- 1974-08-23 DE DE2440467A patent/DE2440467A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2839899A1 (de) * | 1978-09-13 | 1980-03-27 | Gerhard Basteck | Bauelement, insbesondere verbundmauerstein |
| CN103643759A (zh) * | 2013-12-25 | 2014-03-19 | 杜霄鹤 | 一种复合自保温砌块及其构成的自保温墙体 |
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