DE2339899A1 - Fuehrung und fassung der absenkbaren fensterscheiben bei fahrzeugtueren, sowie entsprechende ausfuehrung von fahrzeugtueren - Google Patents
Fuehrung und fassung der absenkbaren fensterscheiben bei fahrzeugtueren, sowie entsprechende ausfuehrung von fahrzeugtuerenInfo
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Description
- Führung und Fassung der absenkbaren Fensterscheiben bei Fahrzeugtüren, sowie entsprechende Ausführungen von Fahrzeugtüren.
- Patentbeschreibung Die Erfindung betrifft die Führung und Fassung der absenkbaren Fensterscheiben bei Pahrzeugtüren, sowie entsprechende Ausführungen von Fahrzeugtüren. In den Anwendungsbereich der Erfindung fallen neben den Türen auch Jene Bereiche eines Fahrzeuges, die ebenfalls mit einer absenkbaren Fensterscheibe ausgestattet sind.
- Die Führung und Passung der absenkbaren Fensterscheiben bei Fahrzeugtüren erfolgt üblicherweise mittels u- förmiger Rahmenprofile, die notwendig Ursache von Windgeräuschen und Luftwiderstand sind.
- Ferner sind Ausführungen von Fahrzeugtüren bekannt, die im Bereich des Sichtfeldes keinen vollständigen oder Überhaupt keinen mit der Tür festverbundenen Rahrnen auf-Weisen.
- Bekannt ist weiter, fest mit dem Rahmen verklebte, nicht absenkbare Fensterscheiben so anzuordnen, daß Rahmena.ußenfläche und Scheibenaußenfläche plan sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die absenkbare Fensterscheibe in einem mit der Tür festverbundenen Rahmen derart zu führen und zu fassen, daß Führung und Fassun-) nicht Ursache von Luftwiderstand und Winägeräuschen sind.
- Die mit der Erfindung erzielbaren Vereinfachungen in der Herstcllung können für sich allein ein ausreichender Grund zur Anwendung der Erfindung sein.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Führung und Fa9raufl& der Scheibe im Bereich des Sichtfeldes längs ihter .Ränder mittels zweier Flächen, nämlich einer an der Scheibenseitenfläche anliegenden und einer als Auflagefläche für einen Randstreifen der Scheibeninnenfläche dienenden Fläche, erfolgt. Die Außenfläche des Sichtfeldrahmens kann deshalb mit der Scheibenaußenfläche plan sein.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann bzw.
- können, um die Führung und Passung im Bereich unterhalb des Sichtfeldes zu entlasten, am Sichtfeldrahmen, insbesondere etwa in halber Höhe des führenden Teiles des Sichtfeldrahmens, eine oder mehrere Vorrichtungen, welche einen z.B. zur Erzeugung eines Dichtdruckes zwischen Scheibe und Auflagefläche notwendigen-Anpreßdruck auf die Scheibe ausüben können, angebracht werden.
- Rahmcnprofile bestehen üblicherweise aus einem Metallprofil und einem Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil.
- Letzteres leistet die unmittelbare Führung und Passung.
- Ein Metallprofil eines Rahmenprofiles zur erfindungsgemäßen Führung und Fassung einer absenkbaren Fensterscheibe ist dadurch gekenntzeichnet, daß es im Prinzip u-förmig ist, daß ein Seitenschenkel des U-Profiles mindestens um Scheibendicke länger ist als der andere, daß die Innenseite deß längeren Seitenschenkels eine mittelbare, zur entsprechenden Scheibenseitenflache etwa parallele, seitliche Führungs- bzw. Fassungsfläche abgibt.
- Dieser Schenkel kann durch einen weiteren Schenkel fortgesetzt werden, der eine zur Scheibenfläche parallele Pläche, insbesondere die mit der Scheibenaußenfläche plane Sichtfeldrahmenaußenfläche,bildet. Der Bodenschenkel des U-Profiles oder gegebenenfalls ein zur Scheibenfläche etwa parallel verlaufender Schenkel, der den kürzeren der beiden Seitenschenkel fortsetzt, dient als mittelbare Auflagefläche.
- Der gesaiiite Metallfahnlenn kann aus einem Blech gezogen werden und geUebenentalls mit dein Türinnenblech des Bereiches unterhalb des Sicbtfeldes einteilig stein.
- Ein Kunststoff-, Gummi-'oder Textilprofil ist dadurch gekenntzeichnet, daß die Auflagefläche von außen nach innen zu der Reihe nach einen Wasserablaufkanal, eine nach innen zu abfallende Auflage fläche und gegebenenfalls eine zur Scheibenfläche parallele Auflagefläche aufweist, sodaß bei aufliegender Scheibe der nach innen zu abfallende cil der Auflagefläche mit guter Dichtwirkung ganz oder teilweise.paralleizur Scheibenfläche gepreßt wird.
- Die Auflagefläche des Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofiles kann insbesondere eine leicht preßbare Dichtlippe aufweisen, während ein anderer Teil der Auflagefläche nach erfolgter, ausreichender Pressung der Dichtlippe die Sollage der Scheibe nach innen zu sicherstellt und gegebenenfalls die bei einer Verschiebung der Scheibe auftretenden Reibungskräfte durch eine Beschichtung klein hält.
- Um Toleranzen der Scheibenbreite ausgleichen zu können, muß die Seitenführung des Rahmeirprofiles nachgeben können.
- Dies kann durch folgende Maßnahmen erreicht werden: weiche Beschichtung der unmittelbaren seitlichen Führungsfläche, die unmittelbare seitliche Führungsflächc bildet mit der Scheibenseitenfläche einen sich nach innen zu öffnenden Winkel, das Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil liegt über eine weiche Beschichtung an der mittelbaren seitlichen Führungsfläche des Metallprofiles, zwischen Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil und mittelbarcr &eitlicher Führungsfläche blcibt bei minimaler Scheibenbreite ein durch eine Lippe abgedeckter Raum frei.
- Der Begriff "Führung" ist hier natürlich als Führung bzw.
- Fassung zu verstehen.
- Die äußere Türverkleidung des Bereiches unterhalb des S:ic)itfeldes kann ein Kunststoffteil, das mit dem Türinnenblech leicht lösbar verbunden, insbc sondore ver'chraubt, ist, sein.
- Eine erfindungsgemäße, an dem weitcr oben beschriebenen Metallprofil anzubringende Vorrichtung zur Ausübung des Anpreßdruckes besteht aus einem etwa rechtwinkelig gebogenem Metallstreifen, dessen einer Schenkel gegebenenfalls über eine Beschichtung auf die ncheibenauBenfläche drückt und dessen Ränder derart aufgebogen sind, daß die geenlaufende Scheibe trotz kleinerer Führungsungenauigkeiten eingefangen wird, dessen anderer Schenkel zunächst an der Innenseite des längeren Seitenschenkels des Metallprofiles anliegend verläuft, dann durch einen entsprechenden Durchbruch im längeren Seitenschenkel des Metallprofiles nach Art eines Sägezahnes mit steiler Flanke nach außen, mit flacher Flanke wieder nach innen führt und anschließend wieder an der Innenseite des längeren Seitenschenkels des Metallprofiles anliegend verläuft.
- Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß Scheibenaußenfläche und Rahmenaußenfläche sehr leicht plan angeordnet werden können und sich wesentliche Vereinfachungen in der Herstellung ergeben.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig.1 Die Hußenansicht einer Fahrzeugtür mit einer möglichen Anordnung zweier Vorrichtungen zur Ausübung des Anpreßdruckes.
- Pig.2 Ein Rahmenprofil nach Anspruch ?.
- Fig.3 Ein Rahrserrprofil nach Anspruch 6 und 7 Fig.4 Eine Vorrichtung nach Anspruch 9
Claims (9)
- PAXENTANSPX8CHE IPuhrung und Fassung der absenkbaren Fensterscheiben bei Fahrzeugtüren, dadurch gekenntzeichnet, daß im Bereich des Sichtfeldes die absenkbare Fensterscheibe mittels zweier Flächen, nämlich einer an der Scheibenseitenflachc anliegenden und einer als auf lagefläche für einen Randstreifen der Scheibeninnenfläche dienenden Fläche, geführt bzw. gefaßt wird, daß gegebenenfalls die Außenfläche des Sichtfeldrahmens mit der Scheibenaußenfläche plan ist.
- 2. Führung und Fassung nach Anspruch 1 , dadurch gekenntzeichnet, daß an Sichtfeldrahmen, insbesondere etwa in halber Höhe des führenden Teiles des Sichtfeldrahmens, eine oder mehrere Vorrichzungen, welche einen Anpreßdruck auf die Scheibe ausüben bzw. ein Abheben der Scheibe von der Auflagefläche verhindern, angebracht werden.
- 3. Metallprofil für einen Sichtfeldrahmen zur Führung und Fassung einer absenkbaren Fensterscheibe nach Anspruch 1 , dadurch gekenntzeichnet, daß das Metallprofil U-förmig ist, daß ein Seitenschenkel des U-Profiles mindestens um Scheibendicke länger ist als der anaere, daß die Innenseite des längeren Seitenschenkels eine mittelbare, zur entsprechenden Scheibenseitenfläche etwa parallele, seitliche Fiihrungs- bzw. Passungsfläche bildet, daß der längere Seitenschenkel gegebenenfalls durch einen weiteren Schenkel fortgesetzt wird, der eille zur Scheibenfläche parallele Fläche, insbesondere die mit der Scheibenaußenfläche plane Sichtfeldrahmenaußenflfiche hildet, daß entweder der Bodenschenkel des U-Profiles oder gegebenenfalls ein zur Scheibenfläche etwa parallel verlaufender Schenkel, der den kürzeren der beiden Seitenschenkel fortstzt, eine mittelbare Auflagefläche bilde.
- 4. i'ahrzeugtür, deren Sichtfeldinetallrahmen ein Profil nach Anspruch 3 aufweist, dadurch gekenntzeichnet, daß der gesamte Sichtfeldmetallrahmen aus einem Blech gezogen oder gepreßt ist und gegebenenfalls mit dem Türinnenblech des Bereiches unterhalb des Sichtfelaes einteilig ist.
- 5. Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil zur Führung und Passung einer absenkbaren Pensterscheibe nach Anspruch 1 , dadurch gekenntzeichnet, daß die Auflage fläche von außen nach innen zu der Reihe nach einen Wasserablaufkanal, eine nach innen zu abfallende Auflagefläche und gegebenenfalls eine zur Scheibenfläche parallele Auflagefläche aufweist.
- 6. Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil nach Anspruch 5 dadurch gekenntzeichnet, daß die Auflagefläche eine leicht preßbare Dichtlippe aufweist, daß der übrige Teil der Auflagefläche die Scheibe nach erfolgter Pressung der Dichtlippe in der Sollage hält und gegebenenfalls die bei einer Verschiebung der Scheibe auftretenden Reibungskräfte durch eine Beschichtung klein hält.
- 7. Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil nach Anspruch 5 oder 6 , dadurch gekenntzeichnet, daß die seitliche Führtmgs bzw. Fassungsfläche mit der Scheibenseitenfläche einen sich nach innen zu öffnenden Winkel bilde, daß diese Fläche gegebenenfalls eine weiche Beschichtung trägt, daß gegebenenfalls das Profil über eine weicht Beschichtung an der mittelbaren seitlichen Führung bzw.. Fassungsfläche eines Metallprofiles nach Anspruch 3 anliegt.
- 8. Fahrzeugtür nach Anspruch 4 , dadurch gekenntzeichnet, daß die äußere Verkleidung des Bereiches unterhalb des Sichtfeldes ein mit dem Türinnenblech leicht losbar verbundenes, insbesondere verschraubtes Kunststoffteil bildet
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 2 zur Anbringung an einem Metallprofil nach Anspruch 3 , welches zu diesem Zweck einen Durchbruch im längeren Seitenschenkel, an dem ein Kunststoff-, Gummi- oder Textilprofil anliegt, aufweist, dadurch gekenntzeichnet, daß diese aus einem etwa rechtwinkelig gebogenem Metallstreifen besteht,dessen einer Schenkel gegebenenfalls über eine Beschichtung auf die Scheibe außenfläche drückt und dessen Ränder derart aufgebogen sind, daß die gegenlaufende Scheibe trotz kleinerer Führungsungenauigkeiten eingefangen wird, dessen anderer Schenkel zunächst an der Innenseite des längeren Seitenschenkels des Metallprofiles anliegend verläuft, dann durch den Durchbruch im längeren Seitenschenkel nach Art eines Sägezahnes mit steiler Flanke nach außen, mit flacher Flanke wieder nach innen führt und anschließend wieder an dcr Innenseite des längeren Seitenschenkels anliegend verläuft L e e r s e i t e
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| DE19732339899 Pending DE2339899A1 (de) | 1972-09-05 | 1973-08-07 | Fuehrung und fassung der absenkbaren fensterscheiben bei fahrzeugtueren, sowie entsprechende ausfuehrung von fahrzeugtueren |
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| DE (1) | DE2339899A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2827372A1 (de) * | 1978-06-22 | 1980-01-03 | Audi Nsu Auto Union Ag | Dichtung fuer eine in einem fahrzeug hoehenverstellbar gefuehrte scheibe |
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-
1972
- 1972-09-05 AT AT759472A patent/AT333608B/de not_active IP Right Cessation
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1973
- 1973-08-07 DE DE19732339899 patent/DE2339899A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA759472A (de) | 1976-03-15 |
| AT333608B (de) | 1976-12-10 |
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