DE2338002A1 - Vorrichtung zum polieren von fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum polieren von fahrzeugenInfo
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Description
Dipl.-lng. K. GUNSCHMANN steinsdorfstraße 10
Dr. rer. nat. W. KÖRBER «(08ΐΐ)·2966Μ
Dipl.-lng. J. SCHMIDT-EVERS PATENTANWÄLTE
26
%
TAKBuGHI TEKKO KABUSHIKI KAISHA
2, Kiba-Cho, Minato-ku
Nagoya-shi, Aichiken, Japan
2, Kiba-Cho, Minato-ku
Nagoya-shi, Aichiken, Japan
Pat ent anmel dung; Vorrichtung zum Polieren
von Fahrzeugen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Polieren von Personenkraftwagen und betrifft insbesondere
eine einen Bestandteil einer solchen Poliervorrichtung bildende Einrichtung zum Betätigen eines Polierkörpers,
der dazu dient, auf die Oberseite der Karosserie eines Personenkraftwagens einen Überzug aus Wachs aufzubringen,
bzw. einen solchen Überzug zu polieren.
Beim Aufbringen eines Wachsüberzugs sowie beim Polieren der Oberseite der Karosserie eines Personenkraftwagens
ist es erforderlich, Jede Beschädigung und/oder
Verschmutzung der Außenflächen der Windschutzscheibe und des Heckfensters zu vermeiden·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Polieren der Karosserie von Personenkraftwagen
zu schaffen, bei der ein allgemein zylindrischer Polierkörper vorhanden ist, der zum Zweck des Aufbringens
eines Wachsüberzugs oder zum Zweck des Polierens gedreht und gegenüber der Oberseite der Karosserie eines Kraftwagens
dadurch bewegt werden kann, daß sich das Fahrzeug gegenüber einem den Polierkörper tragenden Gestell bewegt,
wobei jede Berührung zwischen dem Polierkörper und der
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Windschutzscheibe bzw. dem Heckfenster des Kraftwagens dadurch vermieden wird, daß der Polierkörper gegenüber den
Außenflächen der Verglasung so nach oben bewegt wird, daß keine Beschädigung oder Verschmutzung der Verglasung eintreten
kann. Ferner soll durch die Erfindung eine Vorrichtung zum Polieren von Kraftfahrzeugen geschaffen werden,
die es ermöglicht, auf die Oberseite der Karosserie eines Kraftfahrzeugs automatisch einen Wachsüberzug aufzubringen
bzw. den überzug zu polieren, wobei der Polierkörper gegenüber dem Kraftfahrzeug in der erforderlichen Weise
bewegt wird, während sich das Kraftfahrzeug gegenüber dem den Polierkörper tragenden Gestell bewegt.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Polieren der Karosserie
von Kraftfahrzeugen; und
Fig. 2 bis 6 Teile von Seitenansichten, die verschiedene
Arbeitsstadien eines Arbeitsspiels der Poliervorrichtung nach Fig. 1 veranschaulichen.
Gemäß den Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist, und insbesondere
gemäß Fig. 1 gehört zu der Vorrichtung eine einen Polierkörper tragende Achse 3» die auf einem Gestell 1
mit Hilfe von zwei Lagern 2 drehbar gelagert ist. Ferner sind zwei Schwenkarme 4- und 4-1 vorhanden, die mit der
Achse 5 verbunden sind, und in deren freien Enden ein Polierkörper 5 drehbar gelagert ist; die tragende Achse 3
ist mit den ihr benachbarten Enden der Schwenkarme 4- und 41 drehfest verbunden.
Der Polierkörper 5, der eine allgemein zylindrische
Form hat, wird sich aus zahlreichen langflorigen, scheibenförmigen
Einzelkörpern 6 zusammensetzen, die mit einer
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Welle 7 drehfest verbunden sind, die sich durch die gemeinsame Achse der Einzelkörper erstreckt, und auf der
die Einzelkörper gegen die Achse der Welle etwas geneigt sind. Der Polierkörper 5 kann über die Welle 7 durch einen
Motor 8 in Drehung versetzt werden, der auf dem Schwenkarm 4' angeordnet und mit der Welle 7 durch eine nicht
dargestellte, im Inneren des Schwenkarms 41 untergebrachte
Kraftübertragungseinrichtung verbunden ist.
Der andere Schwenkarm 4 trägt nahe seinem inneren Ende ein Gewicht 9 zum. Ausgleichen des Gewichtes des
Polierkörpers 5 im Zusammenwirken mit dem Gewicht des
Motors 8.
Gemäß Fig. 1 gehört zu der Vorrichtung ferner eine insgesamt mit D bezeichnete Antriebseinrichtung, die dazu
dient, die tragende Achse 3 zu drehen, um hierdurch die beiden Schwenkarme 4 und 4r nach Bedarf nach oben und
unten zu schwenken. Die Antriebseinrichtung D weist einen an dem Gestell 1 aufgehängten, aus- und einfahrbaren
Stößel, mit einem Zylinder 10 auf, zu dem eine Kolbenstange gehört, deren äußeres Ende gelenkig mit einem Arm 12
verbunden ist, welcher seinerssrts an seinem anderen Ende
drehfest mit einer auf dem Gestell 1 gelagerten Welle
verbunden ist. lerner ist eine Kette 14 vorhanden, deren eines Ende an einem Kettenrad 13 befestigt ist, welches
mit der Welle 11 drehfest verbunden ist, während das an-, dere Ende der Kette 14 an einem zweiten Kettenrad 15 befestigt
ist, das zusammen mit der tragenden Achse 3 drehbar ist, so daß sich das Kettenrad 15 jeweils entgegengesetzt
zu der Drehrichtung des Kettenrades 13 dreht.
Auf dem Gestell 1 ist hinter dem Polierkörper 5 eine erste Steuereinrichtung S1 angeordnet, die bewirkt, daß
die Arme 4 und 4' zusammen mit dem Polierkörper 5 nach
oben geschwenkt werden, sobald ein Fühler 20 der ersten Steuereinrichtung gemäß Fig. 2 zur Anlage an der Windschutzscheibe
F eines Kraftfahrzeugs V kommt, während sich das Kraftfahrzeug gegenüber dem Polierkörper bewegt.
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Gemäß Fig. 1 ist auf dem Gestell 1 mit Hilfe von Lagern ein Steuernocken 17 drehbar gelagert, so daß er mit Hilfe
eines an dem Gestell 1 aufgehängten, einen Zylinder 18 und eine Kolbenstange umfassenden Stößels aufgehängt werden
kann. Ferner ist ein Arm 19 vorhanden, der auf dem exzentrischen Teil des Steuernockens 17 drehbar gelagert
ist, und an dessen unterem Teil ein stangenförmiger Fühler drehbar aufgehängt ist. Auf der Lagerbaugruppe 16 befindet
sich ein Endschalter 21, dessen Fühlerteil in Berührung mit der Umfangsflache des Nockens 17 steht, so daß der
Endschalter durch Drehen des Steuernockens 17 betätigt werden kann.
Wie im folgenden erläutert, soll der Polierkörper 5 mit Hilfe des Stößels 10 der Antriebseinrichtung D mit
Hilfe eines nicht dargestellten Zeitgebers auf die Dauer
einer vorbestimmten Zeitspanne bis zum Anschlag nach oben geschwenkt werden, nachdem die erste Steuereinrichtung S1
durch den Endschalter 21 betätigt worden ist.
Gemäß Fig. 1 ist nahe einem Ende des Polierkörpers eine zweite Steuereinrichtung S2 angeordnet, die in
Tätigkeit tritt, nachdem die nach unten geneigte Außenfläche des Dachs am hinteren Ende des Fahrzeugs V abgetastet
worden ist, die der Außenfläche des Heckfensters R gemäß Fig. 2 vorauseilt. Zu der zweiten Steuereinrichtung
S2 gehört ein Steuernocken 22, der fest auf der tragenden Achse 3 sitzt und zum Betätigen eines Endschalters 23
dient, mittels dessen die zweite Steuereinrichtung S2 veranlaßt wird, den Stößel 10 der Antriebseinrichtung D
während einer vorbestimmten Zeitspanne in seiner ausgefahrenen Stellung zu halten. Auf diese Weise wird der
Polierkörper 5 erneut bis zum oberen Anschlag hochgeschwenkt; hierauf wird weiter unten näher eingegangen.
Gemäß Fig. 2 bis 6 muß das Fahrzeug V durch eine entsprechende Einrichtung, z.B. eine Fördereinrichtung,
in der Vorwärtsrichtung bewegt werden oder sich mit eigener Kraft in der Vorwärtsrichtung bewegen, bis es
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in Berührung mit dem Polierkörper 5 kommt, der durch den
Motor 8 in Drehung gehalten wird und daher auf der Außenfläche der Motorhaube des Fahrzeugs V in der aus Fig. 2
ersichtlichen Weise gleitend abrollt, wobei der erforderliche Berührungsdruck durch das Eigengewicht des ^olierkörpers
aufgebracht wird, um einen Wachsüberzug auf die Decke der Motorhaube aufzubringen oder diese Fläche zu
polieren. Sobald der Fühler 20 der ersten Steuereinrichtung S1 zur Anlage an der Windschutzscheibe F des Fahrzeugs
kommt, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, wird der Steuernd)eken 17 gedreht, um den Endschalter 21 zu betätigen, und hierbei
wird der Stößel 10 der Antriebseinrichtung D durch einen nicht dargestellten Zeitgeber während einer vorbestimmten
Zeitspanne in seiner ausgefahrenen Stellung gehalten. Hierbei treibt das Kettenrad 13 über die Kette 14
und das Kettenrad 15 die tragende Achse 3 so an, daß die
beiden Schwenkarme 4 und 41 zusammen mit dem Polierkörper
bis zum Anschlag nach oben geschwenkt und während der vorbestimmten Zeitspanne in der in Fig. 2 mit gestrichelten
Linien angedeuteten oberen Stellung gehalten werden. Der Endachalter 21 betätigt auch den Stößel 18 der ersten
Steuereinrichtung S1 so, daß er ausgefahren wird, um zu bewirken, daß die Fühlstange 20 nach oben geschwenkt wird,
um sie von der Außenfläche der Karosserie des Fahrzeugs abzuheben, damit diese Fläche nicht beschädigt wird.
Sobald das vordere Ende des Fahrzeugdachs in den Raum unter dem nach oben geschwenkten Polierkörper 5 eintritt,
bewirkt der Zeitgeber, daß sich der Polierkörper senkt, um unter seinem Eigengewicht zur Anlage am Fahrzeugdach
zu kommen, woraufhin gemäß Fig. 3 die Dachfläche mit einem Wachsüberzug versehen oder poliert wird.
Nachdem der Polierkörper 5 längs einer gewissen Strecke über das Fahrzeugdach hinweggeglitten ist, gelangt
er zum nach unten geneigten hinteren Ende des Dachs, das dem Heckfenster E vorausgeht, wie es in Fig. 4 gezeigt
ist. Hierbei wird die tragende Achse gemäß Fig. 4 zunächst
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entgegen dem Uhrzeigersinne geschwenkt, woraufhin der Steuernocken 22 der zweiten Steuereinrichtung S2 den
Endschalter 23 betätigt, um zu bewirken, daß der Stößel
der Antriebseinrichtung D mit Hilfe des nicht dargestellten Zeitgebers auf die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne
ausgefahren wird, Infolgedessen die beiden Schwenkarne 4- und 4' zusammen mit dem Polierkorper 5 bis zum
Anschlag nach oben geschwenkt, um jede Berührung zwischen dem Polierkorper und dem Eckfenster R 7,u vermeiden, wie
es in Fig. 5 gezeigt ist.
Sobald der Kofferraum des Fahrzeugs V in den Baum
unter dem hochgeschwenkten Polierkörper 5 eintritt, bewirkt der Zeitgeber, daß sich der Polierkörper bis zur
Oberseite des Kofferraums senkt, woraufhin diese Fläche mit einem Wachsüberzug versehen oder poliert wird, wie es
in Fig. 5 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, bis das Fahrzeug gegenüber dem Polierkorper die in Fig. 6
gezeigte Stellung erreicht·
Am Ende des Arbeitsspiels entfernt sich das hintere Ende der Karosserie des Fahrzeugs V von dem Polierkörper 5»
woraufhin der Polierkorper infolge seines Eigengewichtes bis zum Anschlag nach unten geschwenkt wird.Jetzt bewirkt
der Zeitgeber, daß der Stößel 18 eingefahren wird, woraufhin dieser Stößel seine tiefste Stellung einnimmt. Auf
diese Weise wird das Arbeitsspiel zum Überziehen der Oberseite der Wagenkarosserie bzw. zum Polieren der Oberseite
abgeschlossen.
Abschließend sei bemerkt, daß es alternativ zu der vorstehenden Beschreibung auch möglich ist, das den Polierkorper
5 tragende Gestell 1 gegenüber dem sich nicht bewegenden Fahrzeug V zu bewegen.
Anspruch: 409808/0399
Claims (1)
- - 7" ■ 2338Q02ANSPRUCHVorrichtung zum Polieren von Fahrzeugen, gekennzeichnet durch einen Polierkörper (5)» durch Schwenkarme (4, 41) von einer tragenden Achse (3) aus schwenkbar unterstützt ist, wobei die tragende Achse auf dem Gestell (1) der Vorrichtung drehbar gelagert ist, eine Antriebseinrichtung (8) zum Drehen des in den Schwenkarmen drehbar gelagerten Polierkörpers, eine Antriebseinrichtung (D), die es ermöglicht, die Schwenkarme zu schwenken, während sich die den Polierkörper tragende Welle dreht, eine erste Steuereinrichtung (S1), die dazu dient, die Schwenkarme während einer vorbestimmten Zeitspanne in ihrer nach oben geschwenkten Stellung zu halten, wobei dies dadurch geschieht, daß die Antriebseinrichtung betätigt wird, sobald ein !Fühler (20) der ersten Steuereinrichtung in Berührung mit der Windschutzscheibe (7) des Fahrzeugs (V) kommt, sowie durch eine zweite Steuereinrichtung (S2), die dazu dient, mit Hilfe der Antriebseinrichtung die Schwenkarme während einer vorbestimmten Zeitspanne in ihrer nach oben geschwenkten Stellung zu halten, nachdem ein Fühler der zweiten Steuereinrichtung die Abwärtsneigung des dem Heckfenster (E) des Jahrzeugs vorausgehenden hinteren Endes des Fahrzeugdaches gefühlt hat.Der Patentanwalt;i. ICtL409808/0399Leerseite
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