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DE2736480A1 - Spindelstock fuer eine nockenschleifmaschine - Google Patents

Spindelstock fuer eine nockenschleifmaschine

Info

Publication number
DE2736480A1
DE2736480A1 DE19772736480 DE2736480A DE2736480A1 DE 2736480 A1 DE2736480 A1 DE 2736480A1 DE 19772736480 DE19772736480 DE 19772736480 DE 2736480 A DE2736480 A DE 2736480A DE 2736480 A1 DE2736480 A1 DE 2736480A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headstock
guide rod
grinding wheel
cam
guide roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772736480
Other languages
English (en)
Other versions
DE2736480B2 (de
Inventor
Hiroaki Asano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyoda Koki KK
Original Assignee
Toyoda Koki KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyoda Koki KK filed Critical Toyoda Koki KK
Publication of DE2736480A1 publication Critical patent/DE2736480A1/de
Publication of DE2736480B2 publication Critical patent/DE2736480B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/08Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section
    • B24B19/12Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section for grinding cams or camshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

1A-2087 ι 2736A80
TOYOuA KUKI KABUSHIKI KAISHA
KARIYA, AICHI, JAPAN
SPINUELSTOCK FÜR EINE NOCKENSCHLEIFMASCHINE Zusammenfassung:
Es wird ein Spindelstock für eine Nockenschleifmascnine geschaffen. Dieser um f a lit ein Spindelstockgehäuse für die Unterbringung einer drehbar auf einem Schwenktisch gelagerten Werkstückspindel. Der Schwenktisch wird mit Hilfe von Federn in einer Schwenkposition gehalten, in der die an der Werkstückspindel befestigten iieisternocken an einer Leitrolle anliegen. Das Spindelstockgeheiuse weist zwei mit Abstand voneinander angeordnete Durchgangsbohrungen auf, welche sich koaxial zueinander und parallel zur Werkstückspindel erstrecken. In die Durchgangsbohrungen kann wahlweise eine Leitrol leiteinrichtung oder eine rteisterscnleifScheibeneinrichtung eingesetzt werden, so daß die Leitrolle bzw. die rtetsterschleifscheibe bei gleicher Halterungsbezugsposition selektiv einsetzbar sind und dabei um die Achsen der Durchgangsbohrungen drehbar sind.
Die Erfindung betrifft allgemein Nockenwellenscnleifmaschinen zum Schleifen von Automobilnockenwellen oder dergl. und insbesondere eitlen Werkstückspindelstock für eine solche Nockenwellenschleifmaschine. Hit dieser kann man gemäß einem Urnocken die an einer Werkstückspindel befestigten MeisternocKen schleifen, wobei die Werkstückspindel drehbar auf einem Schwenktisch gelagert ist.
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3ti tint« typischer WtrkstUckspindelstock einer Nockenscrieifmaschine 1st parallel zur Werkstückspindel eine Schwalbe-schwanzfUhrungsnut ausgebildet. Die Werkstückspindel tract die Meisternocken. Ein Gleitorgan ist in der Führungsnut verschiebbar gelagert. Das Gleitorgan 1st mit einer drehbar gelagerten Spindel versehen und zwar an einer *eit von der Führungsnut tntftrnttn Stelle In bereich der Werkstücksp ndei. Die drehbare Spindel trägt an einem Ende eine Meisternoc enschleifscheibe geringen Durchmessers. Wegen der weit übeyhangtnden Position der drehbaren Spindel hat der Spindelstock jedoch eine geringe Starrheit und führt nicht zu einer ν 11-sta'ndig befriedigenden Genauigkeit des Meisternockenschi ifens.
Ferner steht der Spindelstock in Korelation mit einem Le trollenaechanisaus, welcher die Schwenkbewegung des das werkstück tragenden Schwtnktiscnts bewirkt. Die Leitrolle ha den gleichen Durchmesser wie die Meisternockenschleifscheibe Die Leitrolle ist dabei auf die drehbare Spindel des Gleito- ans aufgesetzt» welches in der chwa ^enschwanzführungsnut : lagert 1st, so daß entweder de Me sternockenscnleif scheib oder dit Leitrolle sele/ti eingesetzt werden kann Somit ist der Spindelstock derar· av-gebi dtt, daß die Genauigkeit des Urnockens au. die ge cm ffen^n Werkstücknocken übertrager wird. Dies gtschitht dur;h .erweroung tines gemeirsamen Halter ngsbizugs für die selektive Halteruno dtr Meisternockenscnle fschtibt unc der Leitrclle. Aus diesem Grunde Uhrt der K ngel an Starrhe.t zu noch scnlecttere» Ergebnisse oeirn Schle fen dtr Nocken auf Grund der un^uver assigen Ha ,^rungen der Leitrolle und somit wi '■ ie Genauigkeit der geschliffenen W^rkstücknocktn noch w« te'r htr* ^gtsetzt.
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BAD ORIGINAL
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen verbesserten Werkstückspindelstock für Nockenscnleifmaschinen zu schaffen, welcher eine hohe Halterungsstarrheit in Bezug auf eine Meisternockenschleifscheibe aufweist und somit ein äußerst genaues Schleifen der Meisternocken erlaubt. Dabei soll die Halterungsbezugsposition der Meisternockenschleifscheibe mit deren Drehachse koinzidieren. Ferner sollen dabei die Heisternockenschleifscheibe und die Leitrolle selektiv einsetzbar gelagert sein, wobei eine gemeinsame Haiterungsbezugsposition verwendet wird, welche mit deren Drehachsen koinzidiert.
Der erfindungsgemäße Spindelstock umfaßt auf einem Schlitten einen um die Schwenkwelle verschwenkbaren Schwenktisch sowie eine drehbar auf dem Schwenktisch gelagerte und parallel zur Schwenkachse verlaufende Werkstückspindel für die Halterung der Meisternocken, welche an einem Ende selektiv entweder einen Urnocken oder einen Werkst'icknocken trägt. "Ferner umfaßt der erfindungsgemäße Spindelstock Einrichtungen, mit denen der Schwenktisch unter Dru :k in einer Position gehalten wird, in der die Meisternockin an einer Leitrolle a-liegen. Ferner umfaßt der Spindelstock ein Gehäuse für die Werkstückspindel, in dem zwei mit Abstand zueinander vorgesehene Durchgangsbohrungen koaxial zueinander und parallel zur Werkstückspindel angeordnet sind. Ferner sind eine Leitrolleneinrichtung, bzw. eine Schleifscheibeneinrichtung selektiv in die Durchgangsbohrungen des Spindelstockgehäuses einsetzbar, so daß die Leitrolle und die Meisternockenscnleifscheibe selektiv eingesetzt werden können und zwar mit gleicher HaI-terungsbezugsposition und cabei jm die Achse der Druchgengsbohrungen drehbar sind.
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Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch einen Spindelstock einer Nockenschleifmaschine gemäß vorliegender Erfindung mit eingesetzter Leitrolleneinrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich demjenigen der Fig. 1
mit eingesetzter Meisternockenschleifscheibe ianordnung.
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder sich entsprechende Bauteile. Auf einem nicht gezeigten Maschinenbett 1st ein In Querrichtung bewegbarer Schlitten 1 angeordnet, welcher einen um eine Schwenkwelle 4 verschwenkbaren Schwenktisch 3 trägt. Die Schwenkwelle 4 ist über einen Lagerarm 5 auf dem Schlitten 1 gelagert. Auf dem Schwenktisch 3 ist eine Werkstückspindel 6 drehbar gelagert, welche sich parallel zu Achse der Schwenkwelle 4 erstreckt. Die Werkstückspindel 6 wird durch ein Paar Lagerschalen 8 auf dem Schwenktisch 3 gehalten. Eine Vielzahl von Meisternocken sind zwischen den Lagerschalen 8 durch Keilverbindung auf der Werkstückspindel ό befestigt. An dem 1n Fig. 1 rechten Ende der Werkstückspindel 6 ist eine Spindelstockspitze 9 angeordnet sowie ein Mitnehmer 10. Die Spindelstockspitze 9 dient
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1n Zusammenwirkung mit der nicht gezeigten Reitstockspitze in der Stufe des Werkstückschleifens zur Halterung einer Motornockenwelle und in der Stufe des Meisternockenschleifens zur Halterung eines Urnocken. Am anderen, linken Ende ar Werkstückspindel 6 ist eine Riemenscheibe 11 angeordnet welche von einem Motor Ml am Spindelstockgehäuse 2 angetrieben wird. In dem Gehäuse 2, welches auf dem Schleifmasc inenschiitten 1 befestigt ist, sind die Werkstückspindel 6 und die zugeordneten Bauteile untergebracht.
Von dem Schwenktisch 3 erstreckt sich ein Federarm 12 ai dem mittels eines Schwtnkstiftes 13 ein Paar Federschuhe 14 verschwenkbar befestigt sind. Unmittelbar über den Federsciuhen ist 1n das Spindel steckgehäuse 2 eine Schraubenhülse 17 eingesetzt und mit Hilfe eines Führungsbolzens 20 an einer Drehbewegung gehindert, während eine axiale Bewegung möglich 1st. Eine Mutter 21 steht in Schraubverbindung mit der Außer.· Peripherie der Schraubenhülse 17, so daß bei einer Verdrehung der Mutter die Sc*iraubenhU1s· In vertikaler Richtung verschoben w<rd. Die Sc raubenhülse 17 umfaßt ein weiteres Paar angelenkte Federsrhuhe 18, deren Anlenksti't nicht mit «inem Bezugszei„hen versehen ist. Zugfedern 19 s*nd zwischen den Schuhen 1" bzw. 18 angeordnet. Somit wird der Schwenkt sch 3 durch die Zugfedern 19 derart verschwenkt, daß die Meisterrucken 17 1n Kontakt mit tintr Leitrolle 29 bzw. einer Meisternocktnsch'eifscheibe 59 gehalten werden. Der Kontaktdruck 1st mitte:s dtr Mutter 21 einstellbar.
Ferner umfait der Schwenktisch ? einen sich parallel Z'n Federarm 12 erstreckenden Ro11ena*m 15, an dessen Ende e ne Rolle dreibar gelagert ist. Diese Rolle 16 steht In Ko-takt
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mit einem Ende einer Kolbenstange 46 eines Kolbens 45, welcher verschiebbar In einem vertikalen Zylinder 44 am Spindelstockgehäuse 2 gelagert ist. Mit Hilfe dieses Zylinders ist eine Bewegung des Schwenktisches 3 entgegen der Federkraft möglich.
Ferner sind in der rechten und linken Stirnwand des Spindelstockgehäuses 2 ein Paar Durchgänge 22 und 23 vorgesehen und zwar koaxial zueinander und parallel zur Achse der werkstückspindel 6. In die Durchgänge 22 und 23 sind Führungswellen 24 und 47, weiche weiter unten näher beschrieben werden, einsetzbar, derart, daß sie leicht entfernt werden können und gegeneinander ausgetauscht werden können, so daß hierdurch entweder die Leitrolle 29 oder die Meisternockenschie'ifscheibe 59 gelagert wird. Flg. 1 zeigt den Aufbai' mit einer allgemein mit 300 bezeichneten Leitrolleneinrichtung, weiche In den Durchgängen 22 und 23 gelagert 1st. Diese Einrichtung 300 umfaßt die Leitrollenführungsstange 24, deren kegeistumpfförmiges Ende 25 In dem Durchgang 22 mittels einer Kappe 26 gehalten wird, während das andere zylindrische Ende genau passend in die Durchgangsbohrung 23 eingesetzt ist. Die Bohrungskappe 26 ist In die Durchgangsbohrung 22 eingesetzt und ein Zugbolzen 27 zieht das Ende 25 der Führungsstange 24 nach rechgs, so daß es fest In den konischen Sitz der Bohrungskappe 26 eingezogen wird. Auf der FUhrungsstange 1st ein Gleitelement 2a verschiebbar gelagert, auf dem die Leitrolle 29 über ein Lager 30 drehbar und koaxial zur Führungsstange 24 gelagert 1st.
Zur Verschiebung der Leitrolle 29 1st eine, allgemein mit 310 bezeichnete Verschiebeeinrichtung vorgesehen. Diese umfaßt Halteblöcke 31, 31, welche an der hinteren Wandung des Spindelstockgehäuses 2 In vorbestimmten« Abstand angeordnet sind.
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Eine Führungsstange 32 ist mit beiden Enden in den Halteblöcken 31 und 31 gelagert und parallel zur Leitrollenführungsstange 24 angeordnet. Ein Verschiebeorgan 33 ist üuer ein Lager 34 verschiebbar auf der Führungsstange 3<? gelagert. Dieses Verschiebeorgan 33 umfaßt einen einstückigen Arm 3b, welcher an dem die Leitrollen üy tragenden Leitrol lengleiteleinent 2ä ständig in Angriff gehalten wird. An der Unterseite des Verschiebeorgans 33 ist eine Zahnstange 3b parallel zur Führungsstange 32 angeordnet. Mit dieser Zahnstange 36 kämmt ein Untersetzungszarinrad 43 , welches drehbar über eine stationäre Spindelwelle 41 und einen Haltearm 40 am Spindel Stockgehäuse 2 gelagert ist. Das Untersetzungszahnrad 43 kämmt ferner mit einem Kitzel, welches ebenfalls am Haltearm 40 drehbar gelagert ist und einstückig mit einen Sternzahnrad oder einer Sternzahnwelle 37 ausgebildet ist. Auf dem nicht gezeigten Maschinenbett 1st eint stationäre A\tnehmerschiene 39 ausgebildet, welche sich 1n Richtung der Gleitbewegung des Schlittens 1 erstreckt. Auf und entlang der Mitnehmerschiene 39 sind eine Reihe von Mitnehmern 38 befestigt. Diese Mitnehmer 38 sind mit einem solchen Abstand zueinander angeordnet, daß das Sternrad 37 Intermittierend gedreht wird, wenn der Schlitten 1 verschoben wird. Durch die Drehbewegung des Sternrades 37 wird das Verschiebeorgan 33 über das Ritzel 42, das Untersetzungszahnrad 4J und die Zahnstange 36 um einen vorbestimmten Uetrag verschoben, so daß der Arm 35 dit Leitrolle 29 um einen Betrag bewegt, welcher der Teilung zwischen zwei benachbarten Heisternocken 27 entspricht.
Fig. 4 zeigt einen alternativen Aufbau für die Schleifbearbeitung der Meisternocken, Dabei ist eine allgemein mit 320 bezeichnete Schleifscheibeneinrichtung in den Durchgangs-
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bohrungen 22 und 23 gehalten und zwar an Stelle der zuvor erwähnten Leitrolleneinrichtung 300. Diese Schleifscheibeneinrichtung 320 umfaßt eine Flihrungsstange 47 mit einem sich Über deren gesamte Länge erstreckenden Kell 48. Auf der FUhrungsstange 47 ist ein Schleifscheibengleitorgan 57 verschiebbar gelagert und steht dabei im Eingriff mit dem Keil 48. Auf dem Schleifscheibengleitorgan 57 ist eine Meisternockenschleifscheibe 59 mittels eines Spannflansches 60 befestigt. Eine Schiebehülse 58 ist auf dem Scnleifscheibengleitorgan 57 relativ zu diesem drehbar Über Lager 58a gelagert und mit dem Schiebearm 35 derart verbunden, daß die Schleifscheibe 59 auf Grund der intermittierenden Drehbewegung des Sternrades 37 in der oben beschriebenen Weise verschoben wird.
Ein weiterer Elektromotor M2 dient dem Antrieb der Schleifscheibe 59 über eine Riemenscheibe 51. Hierzu 1st dieFührungsstange 47 drehbar In den Durchgangsbohrungen 22 und 23 gelagert. Hierzu sind in die Durchgangsbohrungen 22 und 23 Lagergehäuse 49 und 53 entfernbar eingesetzt. In diesen sind drehbare Hülsen 50 und 54 über nicht mit Bezugszeichen versehene Lager drehbar gelagert. Di· FUhrungsstange 47 wird durch die drehbaren Hülsen 50 und 54 gelagert, wobei die kegelstumpf förmigen Enden 47a und 47b In die Hülsen 50 und 54 eingesetzt sind und mit Hilfe von Zugbolzen 52 bzw. 55 fest eingezogen sind. Ferner 1st gemäß Flg. 4 eine Lagerkappe 56 vorgesehen.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Spindelstocks näher erläutert werden. Wenn eine Nockenwelle geschliffen werden soll, so wird zuvor die Führungsstange 24
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vom linken Ende her in die Durchgangsbohrung 33 eingeschoben. Sodann wird das Leitrollengleitelement 28 auf die Führungsstange 24 aufgeschoben, worauf schließlich die Führungsstange in die Kappe 26 eingesetzt wird. Hier wird die Führungsstange mit Hilfe des Zugbolzens 27 fest angezogen. Bei der nachfolgenden Aufwärtsbewegung des Kolbens wird der Schwenktisch 3 durch die Zugfedern 19 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Flg. 2 verschwenkt, so daß die erste Meisternocke 7a in Kontakt mit der Leitrolle 29 kommt. Der Kontaktdruck zwischen den Meisternocken 7a und der Leitrolle 29 wird durch Drehung der Mutter 21 auf einen gewünschten Wert eingestellt. Hierdurch wird die Schraubeihülse 17 in Vertikalrichtung bewegt, so daß die Zugkraft der Zugfedern 19 eingestellt wird. Nach beendeter Einstellung der Andruckkraft wird das Werkstück, oder ger nauer gesprochen, eine Motornockenwelle zwischen Spindelstockspitze 9 und Reitstockspitze eingesetzt. Sodann wird die Werkstückspindel 6 in Drehbewegung versetzt und der Schwenktisch 3 wird zusammen mit der Werkstückspindel 6 gemäß dem Profil des ersten Meisternockens 7a verschwenkt, so daß ein erster Nocken tuf der Nockenwelle mit dem gewünschten Profil geschliffen wird, wobei tine nicht gezeigte Schleifscheibe auf einen Schleifscheibenkopf In bekannter Weise zugestellt wird.
Die Verschiebung der Leitrollt 29 wird folgendermaßen durchgeführt:
Der Schlitten 1 wird um einen vorbestimmten Abstand nach rechts fernaß Fig. 1 bewegt, wodurch eine Inttrmittierende Drehbewegung des Sttrnrades 37 hervorgerufen wird, da die· ses Im Eingriff mit einem der Mitnehmer 38 steht. Diese Dreh-
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bewegung wird über das Untersetzungszahnrad 43 und die Zahnstange 36 auf das Verschiebeorgan 33 In Form einer linearen Bewegung übertragen, so daß der Verschiebearm 35 das Leitroi 1 eng 1 eitel enent 28 entlang der FUhrungsstange 24 verschiebt, und zwar um einen solchen Betrag, daß die Leitrolle 29 einem zweiten Meisternocken 7b der Nocken 7 gegenüber zu liegen kommt. In diesen Zeltpunkt befindet sich die Schleifscheibe des Schleifkopfes gegenüber einen zweiten Nocken der Nockenwelle, welcher nachfolgend geschliffen werden soll. Es muß ferner bemekrt werden, daß dieser Schiebevorgang eingeleitet wird, nachdem der Schleifscheibenkopf zurückgezogen wurde und nachdem der Schwenktisch 3 Im Uhrzeigersinn gemäß Flg. 2 durch Abwärtsbewegung des Kolbens 45 verschwenkt wurde.
Nach dem Schleifen der Meisternocken wird die iLeitrollenführungsstange 24 sowie die Kappe 26 aus den Bohrungen 22 und 23 entfernt und stattdessen werden die Lagergehäuse 49 und 53 In die Durchgangsbohrungen 22 und 23 gemäß Flg. 4 eingesetzt. Das Lagergehäuse 53 wird sodann mittels eines Bolzens an Spindelstockgehäuse 2 befestigt. Die Schleifscheibenführungsstange 47 wird sodann In das Lagergehäuse 53 eingesetzt. Hierzu wird die Schleifscheibenführungsstange 47 durch die Durchgangsbohrung 22 geführt und in das Schieifscheibengleiteienent 57 eingeschoben. Sodann wird die Drehhülse 50 In Angriff an einen der kegelstunpfförmigen Enden 47a gebracht und mittels des Bolzens 52 festgezogen. Ferner wird zwischen der Spindelstockspitze 9 und der Reitstockspitze ein Urnocken eingespannt und auf der Schleifscheibenspindel des Schleifkopfes wird eine nicht gezeigte Leitscheibe befestigt, welche den gleichen Durchmesser hat wie die zuvor entfernte Schleifscheibe. Natürlich wird auf der Werkstückspindel 6 ein
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Heisternockenrohling mit einer Vielzahl von zu schleifenden rieisternocken befestigt.
Nach diesen vorbereitenden Arbeiten wird der Schleifkopf in eine solche Position vorbewegt, daß bei nachfolgender Verschwenkung des Schwenktisches 3 im Gegenunrzeigersinn gemäß Fig. 2 durch Aufwärtsbewegung des Kolbens 45 bei einem Kontakt zwiscnen der Leitscheibe und dem Urnocken kein Kontakt zwischen der Heisterschleifscheibe 59 und dem Heisternockenrohling besteht. Sodann werden die Werkstückspindel 6 und'die Meisterschleifscheibe 59 über die Riemenscheiben 11 ozw. 51 angetrieben. Da der Urnocken bei seiner Drehbewegung in Kontakt mit der Leitscheibe steht, wird der Schwenktisch 3 entsprechend dem Profil des Urnocnen verschwenkt. Wenn nun der Schleifkopf zurückbewegt wird, so gelangt einer der zu scnieifenden Meisternocken in Kontakt mit der Meisterschleifscheibe 59 und wird dabei zu einem dem Urnocken entsprechenden Profil gesc'il i ffen. Es muß bemerkt werden, daß zur Verschiebung der Meisterschleifscheibe 59 das Sternrad 37 manuell, z.B. mit Hilfe eines Schlüssels, ,gedreht wird, rtach beendetem Schleifen aller Heisternocken werden die Schleifscheibenfünrungsstange 47 und die Lagergehäuse 49 und 53 aus den uurchgangsbohrungen 22 und 23 entfernt und die Leitrolle 29 wird wiederum gemäß Fig. 1 eingesetzt.
Somit sind bei dem erfindungsgemäßen Merkstückspindelstock die Meisterscnleifscheibe sowie die Leitrolle über jeweili- $ Führungsstangen im gleichen Spindelstockgehäuse montierbar und zwar in den beiden koaxial ausgebildeten Uurchgangsbohrungen. Somit erhält man In beiden Fällen die gleicne Halterungsbezugsposition. Daher kann die Halterungsstarrheit
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sowohl der Meisterschleifscheibe als auch der Leitrolle erhöht werden und die Heisternocken können mit der gewünschten Präzision gemäß dem Urnocken geschliffen werden. Da somit die Genauigkeit des Urnockens besser auf die Werkstücknocken übertragen werden kann, werden somit die Nocken mit größerer Genauigkeit geschliffen.
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Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE
1.) Spindelstock einer Nuckenschleifmaschine mit einen schwenkbar auf einem Schlitten über eine Schwenkwelle gelagerten Schwenktisch, mit einer eine Vielzahl von Meisternocken tragenden und parallel zur Schwenkwelle drehbar auf dem Schwenktisch gelagerten Werkstückspindel für die selektive Halterung einer Nockenwelle bzw. eines Urnockens,
mit einer Einrichtung zur Verschwenkung des Scnwenktisches unter Herbeiführung eines Oruckkontakts zwiscnen dem Heisternocken und einer Leitrolle und mit Antriebseinrichtungen für den Drehantrieb der Werstückspindei und einer Meisternockenschleifscneibe, dadurch gekennzeichnet, daß das Spindelstockgehäuse (2) zwei koaxial und mit Abstand zueinander angeordnete und sich parallel zur Werkstückspindel (6) erstreckende Durchgangsbohrungen (22, 23) aufweist, in die wahlweise und austauschbar eine Leitrolleneinrichtung (300) mit einer um die Achse der Durchgangsbohrungen (22, 23) drehbaren und entlang dieser Achse verschiebbaren Leitrolle (29) bezw. eine Heisternockenschieifeinrichtung (320) mit einer un die Achse der Durchgangsbohrungen (22, 23) drehbaren und entlang dieser Achse verschiebbaren und mit einer der Antriebseinrichtungen (K2) verbundenen Meisternockenschleifscheibe (59) einsetzbar sind und daß eine selektiv an der Ltitrolitneinrichtung (300) bzw. der Meisternockenschleifeinrichtung (320) In Angriff bringbare Schiebeeinrichtung (310) ZUiV) Verschiebung der Leitrolle (29) bzw. der Heisternockenschleifscheibe (59) entlang der Achse der Durchgangs· bohrungen (22, 23) vorgesehen 1st.
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2. Spindelstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrolleneinrichtuny (300) eine entfernbare mit beiden Enden in die Durchgangsbohrungen (22, 23) eingesetzte Leitrollenführungsstange (24) umfaßt, sowie ein auf der Leitrollenführungsstange (24) geführtes entfernbares Leitrollengleitelement (28) für die drehbare Lagerung der Leitrolle (29) in koaxialer Fluchtung mit der Leitrollenführungsstange (24).
3. Spindelstock nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meisternockenschleifeinrichtung (320) zwei entfernbar in aie Durchgangsbohrungen (22, 23) des Spindelstockgehduses (2) einsetzbare Lagergehäuse (49, 53) umfaßt, sowie in den Lagergehausen (49, 53) gelagerte drehbare Hülsen (50, 54) deren eine (50) in Antriebsverbindung mit der Antriebseinrichtung (M2) für die Heisternockenschleifscheiue (59) steht, sowie eine trennbar und in axialer Fluchtung mit den Durchgangsbohrungen (22, 23) des Spindelstockgehäuses (2) mit beiden Enden in die drehbaren Hülsen (50, 54) eingesetzte Schleifscheioenführungsstange (47), sowie ein verschieobar auf der Schleifscheibenführungsstange (47) und entfernbar gelagertes Schieifscheibengleitelement (57) auf dem die Meisternockenschlei fscneibe (59) befestigt 1sf, so daß das Schleifschölbengleitelement (57) sowie die Meisternockenschleifschtibc (59) zusammen mit der Schleifscheibenführungsstange (47) drehbar sind.
4. Spindelstock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibenführungsstange (47) kegel stumpfförmige Enden aufweist, welche im Kegelsitz in die drehbaren Hülsen (50, 54) eingreifen.
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5. Spindelstock nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meisternockenscnleifeinrichtung (320) eine relativ zum Scnleifscheibengleitelement (57) drehbare und auf diesem gelagerte Verschiebehülse (58) aufweist und daß die Scniebeeinricntung (310) selektiv entweder mit dem Lei trollengleitelement (28) oder der Schiebehülse (58) in Eingriff bringbar ist.
6. Spindelstock nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (310) eine parallel zur Werkstückspindel (6) angeordnete Führungsstange (32) umfaßt, sowie ein verschiebbar auf der Führungsstange (32) gelagertes Schieoeorgan (33) welches selektiv entweder am Lei trollengleitelement (28) oder an der Sc-hiebehülse (58) in Angriff bringbar ist; sowie eine drehbar am Spindelstockgehäuse (2) gelagerte Sternradwelle (37); sowiDeSne Zahnstange (3b) und ein Ritzel (42) umfassendes Getriebe zwischen dem Verschiebeorgan (33) und der Sternradwelle (37); sowie eine Reihe von stationär angeordneten Mitnehmern (38), so daß die mit diesen In Eingriff stehende Sternradwelle (37) intermittierend gedreht wird, wenn der Schlitten (1) bewegt wird.
7. Spindelstock nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Betätigungseinrichtung (44 - 46) für die Verschwenkung des Schwenktisches (3) gegen die Kraft von Federn (9).
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DE2736480A 1976-08-12 1977-08-12 Einrichtung zum Nachschleifen von Meisternocken Withdrawn DE2736480B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE2736480B2 DE2736480B2 (de) 1980-07-24

Family

ID=14135262

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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