DE2031556B2 - Vorrichtung zum Trocknen der oberen Fahrzeugflächen und der stirnseitigen Fensterflächen von Fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen der oberen Fahrzeugflächen und der stirnseitigen Fensterflächen von FahrzeugenInfo
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Description
F i g. 2 einen Querschnitt gemäß F i g. 1 während der Bearbeitung der Dachfläche,
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß F i g. 1 und 2 während der Bearbeitung des hinteren Stirnfensters,
F i g. 4 einen Querschnitt gemäß F i g. 1 bis 3 während der Bearbeitung des hinteren Fahrzeugteiles,
F i g. 5 einen Querschnitt gemäß F i g. 1 bis 4 mit der Düsenendstellung nach dem Ablauf des Trockenvorganges
und
F i g. 6 eine Vorderansicht der Trocknungsvorrichtung.
In den Ausführungsbeispielen der F i g. 1 bis 6 wird davon ausgegangen, daß das Fahrzeug 1 entlang
einer stationären Trocknungsvorrichtung bewegt wird, welche beispielsweise Bestandteil einer sogenannten
Waschstraße sein kann. Die Erfindung schließt jedoch eine Bewegungsumkehr nicht aus,
wonach das Fahrzeug stehenbleibt und die Trocknungsvorrichtung bewegt wird.
Die Trocknungsvorrichtung gemäß dem Ausfiihtungsbeispiel
besteht aus dem portal artigen Rahmen 2 mit je einer eingebauten linken und rechten
Seitendüse 3 und 3 α und einer die Dachkontur abtastenden
Druckluftdüse 4, welche sich über die ganze Breite des Fahrzeuges 1 erstreckt. Ausgehend von
den Gebläsen 5 wird die Druckluftdüse 4 über flexible Schläuche 6 mit Luft beschickt.
Die Druckluftdüse 4 ist in diesem Ausführungsbeispiel mittels der beiden Hebel 7, 8 schwenkbar gelaßrt,
von denen der Hebel 7 als Lenker an I der He-1 8 als Schwenkhebel bezeichnet werden. Der Lenker
7 ist am Portal 2 im Lager 9 stationär drehbar gelagert. Am Lenker 7 ist im Schwenklager 10 der
Schwenkhebele drehbar gelagert. Am freien Ende des Schwenkhebels 8 ist die Druckluftdüse 4 starr befestigt.
An der Druckluftdüse 4 befinden sich ferner als Abtasvorgane beispielsweise je zwei Tastrollen
11, welche aus Gummi oder sonstigem weichem Material bestehen können.
Der Schwenkhebel 8 ist zum Ausgleich des gesamten Düsengewichtes mit einem nicht dargestellten
Gegengewicht oder mit Ausgleichsfedern versehen. Das Gegengewicht oder die Ausgleichsfedem werden
so eingestellt, daß die Druckluftdüse 4 mit geringem Gewicht nach unten gezogen wird und mit dem Abtastorgan
11 auf der jeweiligen Fahrzeugfläche aufliegt, so daß die Druckluftdüse 4 eine Bewegungsbahn entlang des Fahrzeuges 1 während der Relativbewegung
des Fahrzeuges 1 beschreibt.
Nach Beendigung des Trocknungsvorganges befindet sich die Druckiuftdüie 4 in ihrer Ausgangsstellung,
welche in Fig.5 dargestellt ist. Den Zwischenraum
zwischen dem bereits getrockneten Fahrzeug 1 und dem neu ankommenden Fahrzeug lar ausnüt-■i
zend wird die Druckluftdüse 4 diesem hahrzeug la e'ntsecengeschwenkt Dies geschieht durch Hochschwenken
des Lenkers 7 in der in F i g. 5 dargestellten Pfeilrichtung. Der Lenker 7 erreicht damit eine
Stellung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist Der Len-
ker7 wird in dieser Stellung gehalten. Der Antrieb für das Hechschwenken erfolgt zweckmäßigerweise
durch eine nicht dargestellte motorische Kraft, z.B. Zylinder od dgl., dessen Steuerung beispielsweise
durch einen ebenfalls nicht dargestellten Steuerschal-
is ter erfolgen kann, welcher durch das ankommende
Fahrzeug" betätigt wird und die Einleitung der Schwenkbewegung auslöst.
Die Druckluftdüse 4 ist also dem ankommenden Fahrzeug um die in Fig. 1 eingezeichnete Strecke Λ
ao entgegengeschwenkt worden.
Durch den im Schwenklager 10 frei schwenkbar oelagerten Schwenkhebel 8 können die Tastrollen 11
und mit ihnen die Druckluftdüse 4 sich den Konturen des Fahrzeuges in einem nahezu gleichbleibenden
»5 Abstand und in einer für den Trockenprozeß günstigen
Richtung der Druckluftdüse 4 anpassen.
Beim Auftreffen der Tastrollen 11 auf die schrägbestellte
vordere Stirnscheibe 12 des Fahrzeuges erfolgt em Zurückschwenken der Druckluftdüse 4 m
Form der in F i g. 1 eingezeichneten Kurve B. Damit wird ein längeres Verweilen der Druckluftdüse vor
dem vorderen Stirnfenster 12 und damit ein besserer Trocknungseffekt erreicht. In Fig. 2 ist die Trocknung
des Fahrzeugdaches veranschaulicht. Auch hier
ergibt sich eine aus der Schwenkeinrichtung sich automatisch ergebende günstige Winkelstellung der
Druckluftdüse 4, so daß dieselbe in der Lage ist, die auf der Fahrzeugoberfläche befindliche Feuchtigkeit
abzuschieben.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß kurz vor Beendigung der Dachtrocknung die Düsenordnung während
ihier Relativbewegung über die Dachfläche durch Verschwenken des Lenkers 7 in der in F i g. 3
dargestellten Pfeilrichtung nach unten mittels der
nicht dargestellten motorischen Kraft in eine Stellung bewegt wird, die eine Nacheilbewegung durch den
Schwenkhebele gegenüber dem Fahrzeug ermöglicht. Die dabei erreichte Nachlaufstrecke C und die
NachlaufkurveD der Druckluftdüse4 ist in Fig.3
dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Trocknen der oberen Der zusätzlichen Erfindung liegt nun die Aufgabe
Fahrzeugflächen und der stimseitiaen FensterQä- 5 zugrunde, den konstruktiven Aufwand zu verringern
chen von relativ dazu bewegten Fahrzeugen, ins- und eine intensive Trocknung der stirnseitiger Fcnbesondere
von Personenkraftfahrzeugen, mit sterflächen zu erreichen, ohne die Trocknung der
mindestens einem aus zwei gelenkis miteinander Dachflächen zeitlich zu verküizen.
verbundenen Hebeln bestehenden "Schwenkarm, Das Wesen der zusätzlichen Erfindung besteht
verbundenen Hebeln bestehenden "Schwenkarm, Das Wesen der zusätzlichen Erfindung besteht
von denen der eine Hebel am Gestell drehbar ge- ίο darin, daß die beiden Hebel in ihrer Ausgangsstellageü
ist und der andere Hebel an seinem freien lung einen spitzen Winkel bilden, dessen Scheitel-Ende
eine sich quer zur Fahrzeuglängsachse hori- punkt unterhalb des Schwenklagers des am Gestell
zontal erstreckende und ständig in einem vorge- gelagerten Hebels in einer dem Fahrzeug entgegengegebenen
Abstand zu der jeweiligen Räche gehal- richteten Lage sich befindet, wobei der die Drucktene
Druckluftdüse trägt, wöbe? eine jeweils an 15 luftdüse tragende Hebel von dem zu trocknenden
einem der Hebel angreifende Antriebsvorrichiung Fahrzeug abgekehrt gerichtet ist, und daß die Anzur
Erzeugung von Streck-und Beugebewegungen triebsvorrichtung so auf die Hebel einwirkt, daß deder
Hebel vorgesehen ist, nach (Patentanmeldung ren Scheitelpunkt vor der Trocknung der Fahrzeug-P
16 30 613.1-31), dadurch gekenn- flächen gehoben und während der Trocknung dieser
zeichnet, daß die beiden Hebel (7, 8) in ihrer ao Flächen gesenkt wird.
Ausgangsstellung einen spitzen Winkel bilden. Durch diese einfache Maßnahme gelingt es, das
dessen Scheitelpunkt (10) unterhalb des Schwenk- Schwenklager für den die Druckluftdüse tragenden
lagers (9) des am Gestell (2) gelagerten Hebels Hebel rechtzeitig in die für die Stimfenstertrocknung
(7) in einer dem Fahrzeug entgegengerichteien günstigste Position zu bringen. Beim Trocknen der
Lage sich befindet, wobei der die Druckluiidüse a$ vorderen Windschutzscheibe befindet sich das
(4) tragende Hebel (8) von dem zu trocknenden Schwenklaser in seiner höchsten Stellung, wobei der
Fahrzeug abgekehrt gerichtet ist, und daß die die Druckluftdüse tragende Hebel etwa eine parallel
Antriebsvorrichtung so auf die Hebel (7. 8) ein- zur Windschutzscheibe befindliche Neigung nach unwirkt,
daß deren Scheitelpunkt (10) vor der ten aufweist. Während der Bewegung des Fahrzeuges
Trocknung der Fahrzeugflächen gehoben ~nd 30 kann die Druckluftdüse daher länger an der Windwährend
der Trocknung dieser Flächen gesenkt schutzscheibe verweilen. Wenn hingegen das Heckvvird.
fenster getrocknet werden soll, befindet sich das
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch se- Schwenklager in meiner tiefsten Stellung, wobei der
kennzeichnet, daß der Druckluftdüse (41 zwei die Druckluftdüse tragende schräg aufwärts ragende
Tastrollen (11) zugeordnet sind, von denen eine 35 Hebel wiederum eine ungefähr parallele Lage zum
in Fahrtrichtung vor und eine nach der Druck- schrägen Heckfenster einnimmt, so daß die Düse
luftdüse (4) angeordnet ist. beimSchwenkvorgang des Hebels dem sich enlfer-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- nenden Fahrzeug folgen kann. Die beim Trocknen
durch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüse (4) der s*irn«eitigen Fensterflächen entstandene Zcitmit
dem Gebläse (5) durch ei~en flexiblen, gege- 40 verzögerung wird dann aufgeholt, wenn die Druckbenenfall'
längenveränderlichen Schlauch {€) luftdüse sich zwischen zwei zu trocknenden Fahr^euverbunden
ist. s,.n befindet.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Druckluftdüse zu ei Tastrollen
+5 zugeordnet sind, von denen eine in Fahrtrichtung vor
und eine nach der Druckluftdüse angeordnet ist. Auch empfiehlt es sich, wenn die Druckluftdüse mit
dem Gebläse durch einen flexiblen, gebenenfalls län-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung genveränderlichen Schlauch verbunden ist. Auf diese
nach der Hauptpatentanmeldung zum Trocknen der 50 Weise wird das Abstützen der Trocknungsvorrichobcren
Fahrzeugflächen und der stirnseitigen Fen- tung am Fahrzeug, insbesondere beim Übergang unsierflächen
von relativ dazu bewegten Fahrzeugen, terschiedlich geneigter Flächen, unter Wahrung eines
insbesondere von Personenkraftfahrzeugen, mit min- konstant bleibenden Abstandes zwischen der Düse
desiens einem aus zwei gelenkig miteinander verbun- und der zu trocknenden Fläche verbessert und die
denen Hebeln bestehenden Schwenkarm, von denen 55 Druckluftbeschickung der Düse erleichtert,
der eine Hebel am Gestell drehbar gelagert ist und Diese schwenkbare Anordnung der DruckJuftdüse
der eine Hebel am Gestell drehbar gelagert ist und Diese schwenkbare Anordnung der DruckJuftdüse
der andere Hebel an seinem freien Ende eine sich zwischen zwei zu trocknenden Fahrzeugen und die
quer zur Fahrzeuglängsachse horizontal erstreckende Schwenkbewegung während des Trockenvorganges
und ständig in einem vorgegebenen Abstand zu der kann auch bei den Seitendüsen angewandt werden,
jeweiligen Fläche gehaltene Druckluftdüse tragt, wo- 60 Hierbei ergibt sich der Vorteil der besonders intensibei
eine jeweils an einem der Hebel angreifende An- ven und unter günstigem Anstellwinkel erfolgenden
triebsvorrichtung zur Erzeugung von Streck- und Trocknung der Stirn- und Seitenflächen.
Beugebewegungen der Hebel vorgesehen ist. Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
Beugebewegungen der Hebel vorgesehen ist. Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
Mit dem Gegenstand der Hauptpatentanmeldung Zeichnung. In ihr ist die Erfindung schematisch und
wird die Wirkung erzielt, die stirnseitigen Fensterflä- 65 beispielsweise dargestellt. Es zeigt
chen intensiver zu trocknen, indem die Relativge- F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Trocknungs-
chen intensiver zu trocknen, indem die Relativge- F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Trocknungs-
schwindigkeiten zwischen dem Fahrzeug und der vorrichtung während der Bearbeitung der vorderen
Druckluftdüse durch Beugen und Strecken der Hebel Stirnscheibe eines Fahrzeuges,
Priority Applications (9)
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| DE2031556A DE2031556C3 (de) | 1970-06-26 | 1970-06-26 | Vorrichtung zum Trocknen der oberen Fahrzeugflächen und der stirnseitigen Fensterflächen von Fahrzeugen |
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Owner name: KLEINDIENST GMBH, 8900 AUGSBURG, DE |
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