DE2332343A1 - 2-carbalkoxy-amino-benzimidazol-5(6)phenylaether, ihre herstellung und verwendung in mitteln gegen helminthen - Google Patents
2-carbalkoxy-amino-benzimidazol-5(6)phenylaether, ihre herstellung und verwendung in mitteln gegen helminthenInfo
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Description
FARBWERKS HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT
Gle Meister Lucius & Brüning 2332343
Aktenzeichen: P 23 32 343.5 HOE 73/F 133
Datum: 29. Api-il 1974 Dr. KM/Eh
2-Carbalkoxy-aa!ino~benzimidazol-5(6)-phenyläther, ihre Herstellung
und Verwendung in Mitteln, gegen Helminthen
2~Carbalkoxy-amino-benziraidazolderivatG mit Alkyl- oder Acyl-Resten
in 5(6)~Stellung sind als Anthelmintica bekannt (P.
Acfcor et al., Nature 215, 321 (1967);DOS 2.029.637).
Gegenstand der Erfindung sind anthelmintisch wirksame 2-Carbalkoxy-amino--benziraidaaol-5(6)-phenyläther
der Formel (1)
C-NH-COOR1 (1),
in der R Alkyl mit 1 bis k C-Atomen, R2 und R^ jeweils unabhängig
voneinander Wasserstoff, Hydroxyl, Alkoxy rait 1 bis Ί
409883/1323 sad
C-Atomen, Halogen, Trifluormethyl, Alkyl mit 1 bis k C-Atomen
oder Carbalkoxy mit 1 bis 4 C-Atomen im Alkoxy-Rest, R. Wasserstoff
oder Chlor und X Sauerstoff oder Schwefel bedeutet.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formol (1), in denen
R. Methyl, R0, R und R. jeweils Wasserstoff und X Sauerstoff
oder Schwefel bedeutet.
Als Alkylroste in den Substituenten R1, R„ und R_ kommen in Betracht:
Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sekundär-Butyl,
tertiär-Butyl. Als Alkoxygruppen in den Substituenten
R0 und R.J kommen in Betracht: Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Isopropoxy
und Butoxy. Als Halogen-Atome in den Substituenten R0
und R- kommen in Betracht: Fluor, Chlor, Brom und Jod. Als
Car balkoxy gruppen in den Substituenten. R0 und R0 kommen in Betracht:
Carbomethoxy, Carbäthoxy, Carbopropoxy oder Carbobutoxy.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung
von 2-Carbalkoxy-amino-benzimidazol-5(6)-phenyläthern der Formel (I)1-In der R11 R0, R0, R·, und X die oben angege-
i - λ j t
bene Bedeutung haben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein o-Phenylen-diaminderivat der Formel (5)
NH0
2 (5),
in der R_, R , R. und X die gleiche Bedeutung wie in Formel (1)
haben, entweder mit einem Bis-Alkyl- oder Bis-arylthio-methylenamino-ameisensäureester
der Formel (2)
C=N-C-OR1 (2),
Il *
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in. welcher R. die für Formel (1) angebene Bedeutung hat und
R0 und R, entweder gleich oder verschieden sind und einen
Alkylrest mit 1 bis k C-Atomen, einen Alkenylreet mit 3 bis
5 C-Atomen, einen Cyclohexylrest oder einen gegebenenfalls
substituierten Phenyl- bzvr. Benzylrest der Formeln (3) bzw. (k)
bedeuten,
(3)
wobei für X unabhängig voneinander ein Halogenatom, eine Methyl- oder Nitrogruppe steht, oder in welcher R0 und R_ auch
zu einem Ring verbunden sein können, der 2 oder 3 Methylen-Gruppen
enthält, und in welcher η die Zahl 0, 1 oder 2 bedeutet.
Der Reaktionsablauf wird durch das folgende Reaktionsschema wiedergegeben:
R2S
R3
C=N-C-OR1
Die Bis-alkyl- oder Bis-arylthio-methylenamino-ameisensäureester
sind aus den entsprechenden Dithio-iminokohlensäureestern durch Umsetzung mit Chlorameisensäureestern nach US-Patent 3 562
zugänglich.
Als Beispiele für Bis-alkyl- oder Bis-arylthio-methylenaminoameisensäureester
seien genannt: der Bis-raothylthio-methylenamino-ameisensäure-methylester,
der Bis-methylthio-methylenamino-ameisensäure-äthylester,
der Bis-methylthio-methylenamino-ameisensäure-propylester,
der Bis-methylthio-methylen-
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amino-ameisensäure-isopropylester, der Bis-methylthio-methylenamino-anieisensäitre-butylester,
der Eis-mcthylthio-methylenaminoameisensäure-sec.butylester,
der Bis-butylthio-methylenaminoameisensäure-methylester,
der Methylthio-butylthio-methylenamino-ameisensäure-methylester,
der Allylthio-cyclohexylthioraethylenamino-ameisensäure-methylester,
der Methylthio-phenylthio-methyienamino-ameisensäure-methylester,
der Methylthio-(3 ι^-dichlor-benzyl-thio)-raethylenamino-amßisensäure-ttethylester
oder der Methylthio-(2-chlor-4-methylthio)-niethylenaminoameisensäure-methylester.
Bei der Durchführung des erfindungsgcmäßen Verfahrens setzt
man zweckmäßig 1 Mol des o-Phenylen-diamin-derivates der Formel
(5) mit 1 Mol des Bis-alkyl- oder Bis-arylthio-niethylenaminoameisensäureesters
in einem inerten Lösungsmittel wie Tetrahydrofuran, Dioxan, Isopropyläthcr odei- Chloroform bei erhöhter
Temperatur, zweckmäßig der Siedetemperatur des eingesetzten Lösungsmittels um.
Man kann gemäß dem Verfahren der Erfindung den Bis-alkyl- oder arylthio-methylenamino-ameisensäureester auch erst im Reaktionsgefäß aus dem Hydrochlorid des Imino-dithiokohlensäureesters
durch Zufügen eines Chlorameisensäureesters erzeugen.
In diesem Fall muß ein Säureakzeptor zugegen sein, der eine
organische oder anorganische Base, wie Natriumhydroxid, Natriumbicarbonat
oder Triäthylamin sein kann. Als Reaktionsmadium eignen sich polare und unpolare Lösungsmittel wie Äther,
Aceton, Dioxan, V/asser, Dimethylformamid, Benzol oder Cyclohexan,
wobei ι
steigen läßt.
steigen läßt.
hexan, wobei man die Temperatur vorteilhaft nicht über 20 C
Das als Ausgangsmaterial dienende o-Phenylendiamiiiderivat (5)
wird gemäß nachstehendem Rcaktionsschema durch Reduktion eines
entsprechender« Anvinonilrodiplieiiylätherr. der Formel (6) erhalten,
in der R , R , R. und X die gleiche Bedeutung v;io in Formel (1)
haben, nie Reduktion kann btiispielsweifie-- durch Hydriorori. in
409883/1323 «dormin«.
Gegenwart von Ranaynickel in einem Lösungsmittel wie Methanol
oder Dimethylformamid bei einer Temperatur zwischen 20 und 60 C
oder durch Behandeln mit reduzierenden Agentien, z.B. mit
einer Lösung von Zinn-2-chlorid in Eisessig, die mit Chlorwasserstoff
gas gesättigt ist, durchgeführt werden; in diesem Fall wird zunächst das Zinn-doppelsalz des o-Phenylendiamins
(5) isoliert, das durch Behandeln mit konzentrierter Natronlauge zerlegt wird. Das so freigesetzte Diamin wird
zweckmäßig in einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel aufgenommen.
XH + Cl
(7)
(6)
(6)
— X
(5)
Dio Amino-nitro-diphenyläther (6) werden ihrerseits durch
Reaktion eines Phenols der Formel (7), in der R3, R und X
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die gleiche Bedeutung wie in Formel (1) haben, mit 5-Chlor-2-nitroanilir»
oder - soweit es sich um Verbindungen der Formel (6) handelt, bei denen R; Chlor bedeutet - mit 4,5-Dichlor-2-nitroanilin,
zweckmäßig in Dimethylformamid in Gegenwart von alkalisch reagierenden Agentien wie Kaliumcarbonat, bei
Temperaturen zwischen 8θ C und dem Siedepunkt des verwendeten
Lösungsmittels, während einer Zeit von einer halben Stunde bis 5 Stunden erhalten. Die Isolierung erfolgt durch Verdünnen
der Reaktionsmischung mit Wasser und Abfiltrieren des ausgefällten Niederschlags.
Soweit in einem der Amino-nitro-diphenyläther (6) R„ oder R0
Hydroxyl bedeutet, geht man von solchen Verbindungen der Formel (6) aus, bei denen R0 oder R eine Methoxygruppe bedeutet,
und behandelt diese mit ätherspaltenden Mitteln, z.B. mit konzentrierter Bromwasserstoffsäure.
Die 2-Carbalkoxy-amino-ben2iinidazol-5(6) -phenyläther gemäß
der Erfindung sind wertvolle Chemotherapeutika und eignen sich zur Bekämpfung von parasitären Erkrankungen bei Mensch
und Tier.
Sie sind besonders wirksam gegen eine große Anzahl von Helminthen, z.B. Haemonchus, Trichostrongylus, Ostertagia,
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Strongyloidos, Coopcria, Chabertia, Oesophagostoinum,
Hyostrongylus, Ankylostoma, Askaris und Heteiakis. Bosonders
ausgeprägt ist die Wirksamkeit gegenüber Magen-Darm-Strongyliden,
von denen vor allem Wiederkäuer befallen werden. Der Befall der Tiere durch diese Parasiten führt
zu grossen wirtschaftlichen Schaden, weshalb die Verbindungen
gemäss der Erfindung insbesondere in Tierarzneiinitteln
Verwendung finden.
Die Wirkstoffe werden zusammen mit geeigneten pharmazeutischen
Lösungsmitteln bzw. Ti^ägerstoffen oral oder subcutan
appliziert, wobei je nach den Umständen die eine oder andere
Applikationsform bevorzugt wird.
Zur Feststellung der Wirkung der Verbindungen gemäss der Erfindung wurden chemotherapeutische Untersucliungen an
ca. 30 kg schweren Schaflämmern durchgeführt, die experimentell
mit Larven ypn Haemonclius coiitortus bzw. von
Trichostrpngj'ljUa cplubrifoi^mis infiziert worden waren. Die
Versuchstiere wurden in gefliesten Boxen gehalten, die täg3.ich gründlich gereinigt wurden. Nach Ablauf der Präpatenzzeit
(Zeit zwischen Infektion und Geschlechtsreife der Parasiten mit beginnender Ausscheidung von Eiern oder
Larven) wurde im modifizierten Mc>lastei--Verfahron nach
Wetzol (Tierärztliche Umschau ^, 209 - 210 (1951)) die
Eizahl pro Gramm Kot bestimmt. Unmittelbar danach wurde die Behandlung der Schafe (im allgemeinen h bis 8 Tiere px'o
Wirkstoff, mindestens aber 2) vorgenommen. Den Tieren wurde pororal, in einem Fall auch subcutan, eine Suspension von
2,5 bzw. 5 mg/kg Körpergewicht in jeweils 10 ml einer
1$>igon TyJose-Suspension appliziort. Jeweils am 7·» 1^·
umd 28. Tag nach der Behandlung wurde wiederum nach dom
vorstehend angegebenen Verfahren die Kizahl pro Gramm Kot
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BAD 0RK3INAL
t und ij.u-e prozentuale Abi ι. ah in ο im Vergleich zum
Auegangsvex-t vor dor Behandlung errechnot.
Auegangsvex-t vor dor Behandlung errechnot.
In der nachstehenden Tabelle ist die nach der vorstehend
beschriebcmcai Versuchsmetliodik ermittelte Wirkung- dei?
neuen Stoffe gemäss der Erfindung dargelegt und mit zwei bekannten Verbindungen ähnlicher Stimktur verglichen;
dabei handelt es sieh um Parbfndazol (vorgl· P. Actor et al., Nature ^, 321 (1967); D. Ross, Veterinary Record
82, 731 (1968); I). R. Johns et al., Australian Veterinarian Journal ^, Ί6θ (1969)) sowie Mebendazol (DOS 2.029.637).
neuen Stoffe gemäss der Erfindung dargelegt und mit zwei bekannten Verbindungen ähnlicher Stimktur verglichen;
dabei handelt es sieh um Parbfndazol (vorgl· P. Actor et al., Nature ^, 321 (1967); D. Ross, Veterinary Record
82, 731 (1968); I). R. Johns et al., Australian Veterinarian Journal ^, Ί6θ (1969)) sowie Mebendazol (DOS 2.029.637).
Die untersuchten neuen Wirkstoffο gemäss der Erfindung
wurden wie folgt bezeichnet:
wurden wie folgt bezeichnet:
A = 5 ~ Phen o>r. j--ben;i :i.mld£iz ο 1 - 2 -me thyl - carbamin a t
13 = 5- ( 'l"Chlor-p]ienoxy) -beiizimidazol~2-ine th3rl~caxsbcimiiiat C = 5""(3~Clilor-pli.enoxy) "benaiiiiidazol-2-iHO tbyl-carbaminat D - 5-(2-Clilor-p]ienoxy) -benzini;ldazol-2-inethj'l-carbanjiiiat 3D = 5- ( 3-IvIotnoxy-- pberio^-y) -benzimidazol-2~niet]iyl--carbaminat
13 = 5- ( 'l"Chlor-p]ienoxy) -beiizimidazol~2-ine th3rl~caxsbcimiiiat C = 5""(3~Clilor-pli.enoxy) "benaiiiiidazol-2-iHO tbyl-carbaminat D - 5-(2-Clilor-p]ienoxy) -benzini;ldazol-2-inethj'l-carbanjiiiat 3D = 5- ( 3-IvIotnoxy-- pberio^-y) -benzimidazol-2~niet]iyl--carbaminat
Die bekannton Wirkstoffe wurden wie folgt bezeichnetJ
Vgl. 1 = Parbendazol
Vgl. 2 = Mebcndazol
Vgl. 2 = Mebcndazol
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T a b e .1. J
| Wirkstoff | Dο.s . cur. min. in mg/kg |
Applikation | Wirkung in $ |
| A | 2,5 | peroral | 100 " |
| B | 5,0 | peroral | 9h |
| C | 2,5 | peroral | 100 |
| D | 5,0 | peroral | 96 |
| E | 2,5 | peroral | 100 |
| F | 2,5 | pororal | 100 |
| P | 2,5 | subcutan | 100 |
| Vgl. 1 | 15,0 | peroral | 100 ' ' |
| Vgl. 2 | 10,0 | peroral | 76 - 100 |
Vie die Tabelle zeigt, sind die neuen Carbaininatc gemäss
der Erfindung bekannten Verbindungen äbn3.icher Struktur
durch die niedrigere Dosis curativa überlegen.
\
j
j
Die Dosis tolerata maxima der Verfahrensprodukte beträgt sowohl bei peroraler als auch bei subcutaner Applikation
mehr als 3200 mg/kg Körpergewicht.
- 10 -
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Die Wirkstoffe der Formel I werden je nach Lage des Falles
in Dosierungen zwischen 0,5 und 50 mg pro kg Körpergewicht 1 bis 14 Tage lang verabreicht.
Zur oralen Applikation kommen Tabletten, Dragees, Kapseln,
Pulver, Granulate oder Pasten in Betracht, welche die Wirkstoffe zusammen mit üblichen Hilfs- und Trägerstoffen wie
Stärke, Cellulosepulver, Talcum, Magnesiumstearat, Zucker, Gelatine, Calciumcarbonat, feinverteilter Kieselsäure, Carboxymethylcellulose oder ähnlichen Stoffen enthalten.
Stärke, Cellulosepulver, Talcum, Magnesiumstearat, Zucker, Gelatine, Calciumcarbonat, feinverteilter Kieselsäure, Carboxymethylcellulose oder ähnlichen Stoffen enthalten.
Zur parenteralen Applikation kommen Lösungen in Betracht,
z.B. ölige Lösungen, die unter Verwendung von Sesamöl,
Ricinußöl oder synthetischen Triglyceriden, ggf. mit einem Zusatz von Tokopherol als Antioxydans und/oder unter Verwendung von grenzflächenaktiven Stoffen wie Sorbitanfettsäureester hergestellt werden. Daneben kommen wäßrige Suspensionen in Betracht, die unter Verwendung von äthoxylierten Sorbitan-Fettsäureestern, ggf. unter Zusatz von Verdickungsmittel^· wie Poly&thylenglykol oder Carboxymethylcellulose, hergestellt werden.
z.B. ölige Lösungen, die unter Verwendung von Sesamöl,
Ricinußöl oder synthetischen Triglyceriden, ggf. mit einem Zusatz von Tokopherol als Antioxydans und/oder unter Verwendung von grenzflächenaktiven Stoffen wie Sorbitanfettsäureester hergestellt werden. Daneben kommen wäßrige Suspensionen in Betracht, die unter Verwendung von äthoxylierten Sorbitan-Fettsäureestern, ggf. unter Zusatz von Verdickungsmittel^· wie Poly&thylenglykol oder Carboxymethylcellulose, hergestellt werden.
Die Konzentrationen der Wirstoffe gomäß der Erfindung in den
damit hergestellten Präparaten liegen vorzugsweise für den Gebrauch als Veterinärarzneimittel zwischen 2 und 20 Gewichtsprozent;
für den Gebrauch als Humanarzneimittel liegen die Konzentrationen der Wirkstoffe vorzugsweise zwischen 20 und
80 Gewichtsprozent.
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- Ii -
Bexspiel 1;
5~Pher)oxy-benzimidazol-2-methyl-carba!ninat
5~Pher)oxy-benzimidazol-2-methyl-carba!ninat
Man gibt 17,9 g Bis-raethylthio-methylenaminoatneisensäure-methylester
zu 20,1 g 3,^-Diamino-diphenyläther in 200 ml Tetrahydrofuran
und erhitzt die Mischung einige Stunden am Rückfluß. Man läßt erkalten und saugt das ausgefallene 5-Phenoxy-benzimidaxol·
2-methyl-carbaminat ab. Nach dem Umkristallisieren aus Eisessig/ Methanol liegt der Schmelzpunkt bei 248 unter Zersetzung.
Zur Herstellung des als Ausgang.«material verwendeten 3i^~
Diamino-diphenyläthers werden 172,5 g 5"-Chlor-2-nitro-anilin
in 500 ml Dimethylformamid mit 9^ g Phenol in Gegenwart von
I50 g wasserfreiem Kaliumcarbonat vier Stunden am Rückfluß
erhitzt. Nach dem Erkalten verdünnt man mit 1000 ml Wasser, saugt den ausgefallenen 3-Amino-/i-nitro-diphonyläther ab und
reinigt ihn durch Umkristallisieren aus Isopropanol, Ausbeute:
110 g; Schmelzpunkt: 1420C.
IO3 g des so erhaltenen 3-Amino-4-nitro~diphenyläthers werden
in 800 ml Dimethylformamid mit Raney-Nickel unter 100 at Druck bei Zimmertemperatu hydriert, der Katalysator abfiltriert und
die Lösung im Vakuum eingedampft. Der gebildete 3,4-Diaminodiphenyläther
liegt als dunkle, sirupöse Masso vor, die ohne
weitere Reinigung wie vorstehend in die Reaktion eingesetzt wird.
5"Phenoxy-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
Zu einer gekühlten Lösung von 1917 g Imino-dithiokohlensäuremethylester-hydrochlorid
und 12,5 g Chlorameisensäuremethylester in 50 ml Wasser tropft man 10%ige Natronlauge, wobei die Temperatur
10 C nicht übersteigen soll. Sobald sich der pH-Wert auf 7,5 eingestellt hat, fügt man 20,1 g 3,4-Diamino-diphenyläther
in 5 «ti Eisessig dazu und erhitzt die Mischung 2 Stunden unter
Rühren am Rückfluß. Man läßt erkalten und saugt das gebildete 5-Phenoxy-benzimidazol-2-methyl-carbaininat
ab, das in seinen Eigenschaften dem Renktionsprodukt des im Beispiel 1 beschriebenen
/12
Verfahren entspricht. 409393/^23
BeJ .spiele 3 - 31^
Analog werden die folgenden Verbindungen hergestellt:
3) Aus 3-Amino~'l-nitx^o-4 ·-chlor-diphenylaether vom
Schmelzpunkt 135 C über den 3 j 4-Diamino~4'-chlor-
\ diplieny.1 aether das 5-(^~d-J.or~phenoxy) -benziniidazol-2-metliyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 197 C.
4) Aus 3-Amxno-4-nitro-3 ' -cblor-diplienylae tber· vom
Schmelzpunkt 114 C über den 3 > 'f-Diamino-3 f -clilordiph.enylaetb.er
das 5~(3-Chlor-phenoxy) -benzimidazol-2~meth3'l-carbaminat
vom Selimelzpixnkt 230 C.
5) Aus 3~Amino-4-n:Ltro-2 ! -clilor-dxpl'ienylaethei* vom
Schmelzpunkt 161° C über den 3, ^f-Diamino-2'-chlordiphenylaetlier
das 5~(2">ChloT>-phenoxy)~benz:imiclas5ol·-
2-metbyl-carbciininat vom Sclimelzpunkt 200 " C.
6) Aus 3~Amino-'l-nitro-2l, 5'~dlchlor-dipheri3rlaetber vom
: Schmelzpunkt 14O° G über den 3,^-Diamino~2t, 5'-dichlor~
'■ diphenylaether das 5~(^, 5"Diclilor-phenox3r) -benzlmid-
\ azol-2-methyl-carbaminat vom Schmelzpunkt 244 C.
7) Aus 3-Amino~4~nitro-3 ' > 5 f -diclilor-diplienylaether vom
Schmelzpunkt 162° C über den 3,4-Diamino-3',5'~
ι dichlor-diphenylaether das 5~(3»5-Dichlor-phenoxy)-
'■ benzimidazol-2-metliyl-carbaininat vom Schmelzpunkt
226° C.
8) ; Aus 3~Ainiiio-4-nitro-4'-brom-diphen3rlaether vom Schmelzpunkt
129 C über den 3»4-Diamino~4'-brom-diphenylaether
das 5-(^-I3rom-phenoxy) -benzimidazol-2-raetliylcarbaininat
vom Schmelzpunkt 248 C.
-12-
I 409883/1323
BAD ORtGINAL
-13-
S) Aus 3-Amiiio-4-nitro-3!-bx'oin--diphenylaetIier vom S<
punkt 127 C übei· den 3»4-Diaiaiiio-3t -barom-diphenylaether
das 5-(3-Bi-oni-ph.enoxy)-benziniidazol~2-methylcarbaminat
vom Schiselzpunkt 232 C.
Aus 3-Amino-4~nitro-2I-brom-diphenylaether vom Schmelzpunkt
152 C über den 3 ^-Diamino-2! -brom-diphenylaether
das 5-"{2-Brom-phenoxy)-benziHiidazol-2-iHethylcarbaminat
vom Schmelzpunkt 211 C.
Aus 3-Amino-4-nitro-4f-methyl-diphenylaüther vom
Schmelzpunkt 128 C über den 3? 4-Dianiino-4 ' -methyldijihenylaether
das 5-(4~Mcthyl~phenoxy)-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 251 C.
Aus 3~Amino-4-niti"o-3' -methyl-dxphonyJ.aether vom
Schmelzpunkt 110° C über den 3,4-Diamino-3f-methyldiphenylaether
das 5-(3-Mcthyl~phenoxy)-benzimidaüol-2~methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 228 C.
3-Ainino-4-nitro-2' -methyl-diphenylae tliei' vom
Schmelzpunkt 137° C über den 3 s 4-Diamlno-2 * -rneth)^ldiphenylaether
das 5-(2--Methyl-phenoxy)-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 216° C.
Aus 3-Amino-4-nitro~4I-tert.butyl-diphenylaether vom
Schmelzpunkt Sh C über den 3,4-Diamino-H-Mjert-butyldiphenylaether
das 3-(4-tert.butylrphenoxy)-benza.midazol-2-inethyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 25O C.
Aus 3-Araino-4~nitro~2f,4'-dimethyl-diphenylaether vom
Schmelzpunkt 116° C über den 3,4-Diamino-2l,4l-dimethyldiphenylaother
das 5~"(2, 4-Dimethyl~plienoxy)~benzimid"
azol-2~methyl-carbamiriat vom Schmelziiunkt 239 C.
-13
409883/1323 **
Aus 3~Ainino--4~nitro-2 · -chlor-'+! -methyl-diphenylaether
vom Schmolzpunkt i'l5° C über den 3 ? '+-Diamino-2 ' -chlor-4·-methyl-diphenylaether
das 5~(2-ChIor-4-methylphenoxy)
-benzim:Ldazol~2--niethyJ -carbaminat vom Schmelzpunkt
209° C. · .
Aus 3-Amino-'i-ni tro-2' «chlor-6 ! -nie thyl-diph.eiiylaeth.er
vom Schmelzpunkt 164 C übea? den 3 >
'l~ßiamiiio-2 ' -chlor-6'-methyl-diijhenylaether
das 5~( 2«Chlor-6-motlryljjhenoxy)
~benzimidazol-2~m«othyl~carbaminat vom Schmelzpunkt
300° C.
IS) Aus 3~-Amlno-4--nitro-3' -chlor-'+' -methyl-diphenylaethei"
vom Schmelzi>u.nkt 139° C über den 3 , 4-Diamiiio-3 ' -chlor-4'-methyl-diphenylaothei^
das 5~(3-Chlor-4-methylphenoxy)-benzimida.zol-2-tHethyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 236° C.
Aus 3~Amlno-4~nitro-3 ' -chlor-6 ' -nie thyl-dii>henylae ther
vom Schmelzpunkt i4i° C über den 3»4-Diarnino-3'-chlor-61-methyl-diplienylaether
das 5-(3-ChIor-6-methylphenoxy)-benzimidazol-2-metliyl-carbaminat
vom Schmelz-
; punkt 218° C.
j Aus 3--Ä.miiio-4-niti<o-3' -chlox·-'+1 -cax^boaethoxy-diphenyl-J
aether vom Schmelzpunkt 13^ C über- den 3 j4-Diamino-3'
-chlor-'+'-carboaethoxy-diphenylaether das 5-(3-Chlor-4-carboaethoxy-phenox3^)-benzimidaz
öl-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 19'l C.
Aus 3-Amino-4-n:ltro-4'-chlor~2 f-methyl-diphenylaether
vom Schmelzpunkt 142 C über den 3,4-Diamino-4'-chlor-
! 2l -methyl-diphenylaetliei* das 5-(4-Chlor-2-methyl-
ί -14-
BAD 409883/1323
; phenoxy)-bGnzimidazol~2-mctliyl--carbaminat vom Sclimelz-ί
punkt 230° C.
22) Aus 3-Aiflino-4-nitro-4*-chior-3'-methyl-diphenylaether
vom Schmelzpunkt 135 C über den 3>
^-Diamino-**1 -chlor-3
* -mothyl-diphenylae ther das 5""(^"-Clilor-3~inethylphenoxy)~benzimidazol~2-methyl--carbaminat
vom Schmelz-. punkt 253° C. ,
23) Aus 3-Ainino-4-nitro-4'-chlor-3' , 5!-dimethyl-dipheiiylaether
vom Schmelzpunkt I58 C über den 3}^-Diamino-4«-chlor-3',5'-dimethyl-diphenylaether
das 5-(A-Chior-3, 5-dä methyl-phenoxy) -benziiiiidazol-2-metliyl-carbaniiriat
vom Schmelzp\inlct 239 C.
24) Aus 3-Ajnino-4-nltro~3 ' » 5 ' -bis-trif luoirniGthyl-dipheiiylaether
vom Schmelzpunkt 129 C über den 3j4~Diamino-3«,5«-bis-trifluormethyl-diphenylaether
das 5-(3,5-bistr !fluorine thy !-phenoxy) -benzimidazol-2-meth3rl-cai*bamJnat
! vom Schmelzpunkt 238 C.
.
25) Aus 3-Amino~4~ialtro-J|' -methoxy-diphenylaether vom
Schmelzpunkt 169 C über den 3»4-Diamino-4J-methoxydiphenylaether
das 5~(k-Methoxy-phenoxy)~ben2;imidazol~
, 2-methyl-carbamina.t vom Schmelzpunlct 2h6 C.
26): Aus 3-Ajniiio-4~nitro-3! -methoxy-diphenylaether vom
Sclimolzpunkt 128° C über den 3,4-ϋχΒΐηχηο~3· -methoxydiphenylaether
das 5-(3-Methoxy-phenoxy)-benxisnidazol~
2-methyl-carbaminat vom Sclxmelzpunkt 203 C.
27) Aus 3-Amino-4-nitro-2l-methoxy-diphenylaether vom
Schmelzp^inkt I3O0 C übex- den 3 , 4-Diamino~2 « -methoxy-
— 1 D
409883/1323
diphenylether das 5-(2~Methoxy-phenoxy)-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 212°C.
28. Aus 3-Amino-^-nitro-4'-propoxy-diphenyläther (ölig) über
den 3ί4-Diamino-4·-propoxy-diphenyläther das 5~(^-pfopoxyphenoxy)-benzimidazol-2-methyl-carbatainat
vom Schmelzpunkt 218°C.
29. Aus 3-Amino-4-nitro-/i'-isopropoxy-diphenyläther (ölig) über
den 314-Diamino-4f-isopropoxy-diphenyläther das 5-(^-Isopropoxy-phenoxy)-benzimidazol-2-methylcarbaminat
vom Schmelzpunkt 208°C.
30. Aus 3-Amino-4-nitro-/i'-butoxy-diphenyläther (ölig) über
den 31^-Diamino-^'-butoxy-diphenyläther das 5-(4-Butoxyphenoxy)-benziraidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 210°C.
31. Aus 3-Amino-4-hitro-zlf-iso-butoxy-diphenyläther (ölig)
über den 3,4-Diamino-^'-iso-butoxy-diphenyläther das 5-(4-Iso-butoxy-phenoxy)
-benziniidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 1980C.
Beispiel 32:
g-Phenoxy-benzimidazol^-butyl-carbaminat
Man verfährt analog Beispiel 1, wobei man den Bis-methylthiomethylenaminoameisensäui-e-methylester
durch 22,1 g Bis-methylthiomethylenaminoameisensäure-butylester
ersetzt und so das 5-Phenoxy-benzimidazol-2-butyl-carbaminat vom Schmelzpunkt
188°C erhält.
J?-Ph onGxy-6-chl·or-benziPlidazol·-2-mGthyl-carbam i 11 a t
Man verfährt nach Beispiel 1, wobei man den 3, ^-Dia:i3xno-di~
phenyl&ther durch 23,6 g 3, 't-Diauino-o-chlor-dipheiiylather
409883/1323 /1?
ersetzt. Man erhält so das 5-Phenoxy-6-chlor-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 27O C.
Zur Darstellung des als Ausgangsmaterial verwendeten 3»^-
Diamino-6-chlor-diphenyläthers werden 20,7 g 't,5-Dichlor-2-nitro-anilin
in I50 ml Dimethylformamid mit 9,4 g Phenol
in Gegenwart von Ik g wasserfreiem Kaliumcarbonat 6 Stunden
am Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen setzt man 150 ml
Wasser zu, rührt noch 3 Stunden und saugt da.3 Rohprodukt
ab. Nach dem Umkristallxsieren aus Eisessig/Methanol erhält man 3~Ainino-4-nitro-6-chlor-diphenyläther· vom Schmelzpunkt
131OC.
4l,5 g des so erhaltenen 3~Araino-'i-nitro-6--chlor-diphenyläther
werden in 300 ml Dimethylformamid mit Raney-Nickel
bei Normaldruck und 40°C hydriert. Das Filtrat vom Katalysator
wird im Vakuum eingeengt. Die zurückbleibende braune zähflüssige Masse des 31^-Diamino-6-chlor-diphenyläthers wird
ohne weitere Reinigung zur Reaktion nach Absatz 1 eingesetzt.
Beispiel 3*t - 36:
Analog Beispiel 33 werden die folgenden Verfahrensprodukte hergestellt:
409883/1323
34) Aus 3~*Amiiio-^-nitro-6-cl")loi'-^ ' ~chlor-diph.enylfietb.er
vom Schmelzpunkt 210° C über den 3 >
^t-Diamino~6~ chlor-'l f -chlor'-diph.onylaether das 5~ ( 4~Chlorphenoxy) ö-chlor-benzimidazol^-me
thyl-~carbamin.at vom Schiaelzpunkt 305° C.
) Aus 3-Άηι1ηο-J|--nxtro-6-ch.lor-3 ' -chlor-diphenylae tilter
; vom Scliiiielzpunkt 120 C über den 3, ^-Diainino-o-chlox'*
3 ' -chior~d:Li)honylae ther das 5~ ( 3~C)alox>plienox3i-) 6-Chlor-beiiz:Lmidazol-2-inethyl-carbaniinat
vom Schmelzpunkt 263° C.
36) Aus 3-Aiiiino--4-nitro--6-chlor-2I -chlor-diphenylaetlier
voiii Schmelzpunkt I67 C über den 3>^-Dia.mino~6-chlor-2·-chlor-diphenylaether
dp.η 5"(2-Chlorphenoxy)-6-chlor-benzImidazo1-2-mothyl-carbaminat
vom Schmelz- \ punkt 2380C.
Beispiel· 37?
- ( k— ITydr oxy-phenoxy ) -boiiziini d uz ο 1 - 2 -me tliyl carbaiiiina t
Man verfährt analog Beispiel 1, wobei man den 3,4-Diaminodiphenylather
durch 21,7 g 3,4--Diamino-4'-hydroxy-diphenyläther
ersetzt. Man erhält so das 5-(4-Hydroxy-phenoxy)-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
mit einem Schmelzpunkt von 238 C.
BAD ORfGINAL 409883/1323
Zur Deir.s teilung de;s als Aus gang?; materiell verwendoten 3>!*~
Diamino-^ ' -hydroxy-dipbanylacthßrs setzt man 117 g Ί-Hydroxyanisol
in ^00 ml Dimethylformamid mit 163 g 5~Chlor-2-ni1;ro·-
anllin in Gegenwart von I32 g wasserfreiem Kaliumcarbonat
h Stunden am Rückfluss um. Nach dom Erkalten verdünnt man
mit JfOO ml Wasser, saugt das Rohprodukt ab, und erhallt nach
Umkristallisieren aus Methyl glykol I5I S 3~Aniino~^l-n.itro·-
^l'-mothoxy-diphenylaether mit einem Schmelzpunkt von 16$)'' C«
100 g des so erhaltenen 3-A.mlno~k~nltvo~kl -met.]ioxy~di]i]ieny.L-aethers
werden ^l Stunden mit 1 1 kSfyigcr BiOmwassoratofisäure
zum Sieden ei-hitzt. Es entsteht eine klare Lostmft,
aus der nach kurzer Zeit ein Niederschlag ausfällt. Ei'
wird nach Erkalten abgesaugt mid aus einem Gemisch von
250 ml Aethanol und I3O ml Wasser umkristallisiert, wobei 60 {; des 3-Amino-^-nitro-^l'-hydroxy-diphcnj'laGtliors vom
Schmelzpunkt I96 C erhalten werden.
aus der nach kurzer Zeit ein Niederschlag ausfällt. Ei'
wird nach Erkalten abgesaugt mid aus einem Gemisch von
250 ml Aethanol und I3O ml Wasser umkristallisiert, wobei 60 {; des 3-Amino-^-nitro-^l'-hydroxy-diphcnj'laGtliors vom
Schmelzpunkt I96 C erhalten werden.
60 g der so erhaltenen Nitroverbinduug verdcn in 'lOO ml
Dimethylformamid mit Raney~Nickel bei 50 Atmosiihären
liasserstüffdruck und Raumtemperatur hydriert. Das Filtx-at Λί-ird vom Katalysator abgesaugt und im Vakuum eingedampft. Dei" rohe 3 > Ί-Diamino-A ' -hydroxy-diplionylaether iv'ird ohne
weitere Reinigung weiter· umgesetzt.
Dimethylformamid mit Raney~Nickel bei 50 Atmosiihären
liasserstüffdruck und Raumtemperatur hydriert. Das Filtx-at Λί-ird vom Katalysator abgesaugt und im Vakuum eingedampft. Dei" rohe 3 > Ί-Diamino-A ' -hydroxy-diplionylaether iv'ird ohne
weitere Reinigung weiter· umgesetzt.
Beispiele 38 und 30;
Analog Beispiel 37 worden die folgenden Verfahrensproc'ukte
hergestellt:
38. Aus 3-A.iuino~'l-n:i tro-3 ' -inothox3'-diphonyl aotlior vom
SchnioJ zpunJvt 128 C über 3~Am.ino-'-i-n j tx^o-3 ' -hydroxy-
-Ά0-
U 0 9 8 8 3 / 1 3 2 3 ^ 0RK31NAL
diphenylether (ölig) und den 3t4-Diamino-3·-hydroxy-diphenyläther
das 5-(3-Hydroxy-phenoxy)-benzimidazol-2-methylcarbaminat vom Schmelzpunkt 197 C.
39· Aus 3-Amino-4-nitro-2f-methoxy-diphenyläther vom·Schmelzpunkt
I30 C über 3-Atnino-4-nitro-2l-hydroxy-diphenyläther
vom Schmelzpunkt 134°C und den 3t^-Diamino-21-hydroxydiphenyläther
das 5-(2-Hydroxy-phenoxy)-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 223 C.
Beispiel kO ;
5-Phenylthio-benzimidazol~2-raethyl-carbaminat
Man verfährt analog Beispiel lt wobei man den 3,^-Diaminodiphenyläther
durch 21,7 S 3i^-Diamino-diphenyl-thioäther ersetzt.
Man erhält so nach dem Umkristallisieren aus Eisessig/ Methanol das 5-Phenylthio-benzimidazol-2-methyl-carbaminat
vom Schmelzpunkt 233 C.
Zur Darstellung des als Ausgangsmaterial verwendeten 3,^-Diamino·
diphenyl-thioäthers werden 22 g Thiophenol in 100 ml Dimethylformamid
mit 3^i6 g 5-Chlor-2-nitro-anilin in Gegenwart von
30 g wasserfreiem Kaliumcarbonat 6 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Erkalten werden 100 ml Wasser zugefügt und das
Rohprodukt abgesaugt. Nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol erhält man 38 g 3-Amino-4-nitro-diphenylthioäther
vom Schmelzpunkt 112 C.
38 g des so erhaltenen 3-Amino-4-nitro-diphenylthioäthers
werden in eine Lösung gegeben, die durch Auflösen von I80 g
kristallwasserhaltigem Stannochlorid in 200 ml Eisessig und Sättigen mit gasförmigem Chlorwasserstoff bei Raumtemperatur
erhalten wurde. Nach kurzer Zeit scheidet sich ein Niederschlag ab· Man destilliert das Lösungsmittel im Vakuum ab und versetzt
den Rückstand mit Eis und überschüssiger konzentrierter Natronlauge. Das sich abscheidende Öl wird in Xther aufgenommen.
Nach dem Verdampfen des Äthers bleibt der 3,4-Diamino-
4098 8 3/1323
diphenylthioaether als Öl zurück, das ohne weitere Reinigung
veitervex*arbeitet wird.
Beispiele 4i bis
k$i
g-Phenoxy-benzirflida2ol-2-methyl--carbaffiinat
man
Man verfährt analog Beispiel 1, wobei/anstelle von Bismethyl
thio-methylen-amino-ameisensäure-methylester
41. 26,3 g Bis-butylthio-methylGnamino-ameisensäuremethylester
k2, 27,3 g Allyl thi ο-cyclohexyl thio-inethylenaminoameisensäure-methylester
43· 24,1 g Methylthio-phenylthio-methylenamino-ameisensätiremethylester
44. 32,5 g Methylthio-(3,4-dichlor-benzylthio)-methylenaminoameisensäure-methylester
45. 29,0 g Methylthio-(2-chlor-4-methylthio)-methylenamiiioameisensäure-methylester
verwendet und jeweils: das 5-Phenoxy-benziraidazol-2-iaethylcarbaminat,
erhält, das in seinen Eigenschaften mit dem Verfahrensprodukt aus Beispiel 1 identisch ist.
/22
409883/1323
Claims (3)
- Patentansprüche:1/, 2-Carbalkoxy~amino-benzimidazol-5(6)-phenyläther der Formel (i)C-NH-COOR.(D,in der R. Alkyl mit 1 bis h C-Atomen, R0 und R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, Hydroxyl, Alkoxy mit 1 bis 4 C-Atomen, Halogen, Trifluormethyl, Alkyl mit 1 bis k C-Atomen oder Carbalkoxy mit 1 bis 4 C-Atomen im Alkoxy-Rest, R. Wasserstoff oder Chlor und X Sauerstoff oder Schwefel bedeutet.
- 2. Verfahren zur Herstellung von 2-Carbalkoxy-amino-benziraidazol-5(6)-phenyläthern der Formel (1)C-NH-COOR.(D,in der R1 Alkyl mit 1 bis 1I C-Atomen, R0 und R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, Hydroxyl, Alkoxy mit 1 bis k C-Atomen, Halogen Trifluormethyl, Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen oder Carbalkoxy mit 1 bis k C-Atomen im Alkoxy-Rest, R, Wasserstoff odor Chlor und X Sauerstoff oder Schv.'efel bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein o-Phenylen-diamindorivat cter Formel (5)/23409883/1323ORIGINAL INSPECTED(5)in der R2, R-, R. und X die gleiche Bedeutung wie in Formel (1) haben,mit einem Bis-alkyl- oder -arylthio-methylenaraino-araeisensäureester der Formel (2)C=N-C-OR1 (2)ti ■*· 0in welcher' R1 die für die Formel (1) angegebene Bedeutung hat und R0 und R- entweder gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis k C-Atomen, einen Alkenylrest mit 3 bis 5 C-Atomen, einen Cyclohexylrest oder einen Aryl- bzw. Benzylrest der Formeln (3) bzw. (4) bedeuten,(3)wobei für X unabhängig voneinander ein Halogenatom, eine Methyl- oder Nitrogruppe steht und η den Wert 0, 1 oder 2 annehmen kann. R0 und R können auch zu einem Ring verbunden* . j
sein, der 2 oder 3 Methylengruppen enthält. - 3. Mittel zur Bekämpfung von Würmern, dadurch gekennzeichnet, daß es einen 2-Carbalkoxy-amino-benzimidazol~5(6)-phenyläther der Formel (1) in Anspruch i in Mischung mit einem409883/1323HOK 7^/P 1C-3pharmazeutisch üblichen Trägerstoff enthält.k. Verwendung eines Stoffes nach Formel (1) in Anspruch 1 zur Bekämpfung von Würmern.409883/1323
Priority Applications (12)
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|---|---|---|---|
| DE2332343A DE2332343A1 (de) | 1973-06-26 | 1973-06-26 | 2-carbalkoxy-amino-benzimidazol-5(6)phenylaether, ihre herstellung und verwendung in mitteln gegen helminthen |
| ES427455A ES427455A1 (es) | 1973-06-26 | 1974-06-20 | Procedimiento para la preparacion de 2-carbalcoxi-amino- bencimidazol-5 (6)-fenileteres. |
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| IT24345/74A IT1056735B (it) | 1973-06-26 | 1974-06-24 | 2 carbauossi amino benzimidazoli 5 6 benzileteri loro preparazione ed infiggo mezzi contro elminti |
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| SE7408321A SE7408321L (de) | 1973-06-26 | 1974-06-25 | |
| YU1780/74A YU37147B (en) | 1973-06-26 | 1974-06-25 | Process for preparing 2-carbalkoxy-amino-benzimidazole-5(6)-phenylethers |
| CA203,352A CA1031781A (en) | 1973-06-26 | 1974-06-25 | 2-carbalkoxy-amino-benzimidazole-5(6)-phenyl ethers, process for their manufacture and their use in anthelmintics |
| CH871574A CH614706A5 (en) | 1973-06-26 | 1974-06-25 | Process for the preparation of novel anthelmintically active 2-carbalkoxy-amino-benzimidazole-5(6)-phenyl ethers and thioethers |
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| YU (1) | YU37147B (de) |
Cited By (2)
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| EP0028455A1 (de) * | 1979-10-12 | 1981-05-13 | Imperial Chemical Industries Plc | 5-Phenylselenobenzimidazolderivate, ihre Herstellung und sie enthaltende anthelminthische oder fasziolizide Zusammensetzungen |
| WO2000041669A3 (en) * | 1999-01-15 | 2000-11-16 | Angiogene Pharm Ltd | Benzimidazole vascular damaging agents |
-
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-
1974
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- 1974-06-25 CH CH871574A patent/CH614706A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-06-25 CA CA203,352A patent/CA1031781A/en not_active Expired
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- 1974-06-25 AT AT525274A patent/AT342041B/de not_active IP Right Cessation
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| US7081469B2 (en) | 1999-01-15 | 2006-07-25 | Angiogene Pharmaceuticals Ltd. | Benzimidazole vascular damaging agents |
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| CH614706A5 (en) | 1979-12-14 |
| ES427455A1 (es) | 1976-07-16 |
| IT1056735B (it) | 1982-02-20 |
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| OHN | Withdrawal |