DE2330501A1 - Vogelkaefig mit einem in eine kunststoffschale einsetzbaren oder auf diese aufsetzbaren und mit ihr loesbar verbundenen drahtkoerper - Google Patents
Vogelkaefig mit einem in eine kunststoffschale einsetzbaren oder auf diese aufsetzbaren und mit ihr loesbar verbundenen drahtkoerperInfo
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Description
73 Esslingen (Neckar), Fabrikstraße 24, Postfach 348
Telefon
14. JUni 1973 Stuttgart (0711)356539
359619
PA 6 naSChO Telegramme Patentschutz
Esslingenneckar
Vogelkäfig mit einem in eine Kunststoffschale
einsetzbaren oder auf diese aufsetzbaren und mit ihr lösbar verbundenen Drahtkörper
Die Erfindung betrifft einen Vogelkäfig mit einem in eine Kunststoffschale einsetzbaren oder auf diese aufsetzbaren
und mit ihr lösbar verbundenen Drahtkörper.
Bei den bekannten Vogelkäfigen der vorgenannten Art besteht der Drahtkörper aus Stahldraht. Seine Herstellung
ist wegen der hierfür weitgehend erforderlichen Handarbeit verhältnismäßig umständlich und teuer.
Es ist auch schon ein Vogelkäfig aus Kunststoff bekannt, bei dem der gesamte Käfig aus zwei Teilen besteht, deren
Trennebene mit der Längssymmetrieebene des Käfigs zusammenfällt und die für sich gespritzt worden sind. Die beiden
Käfigteile sind durch Klebung miteinander verbunden. Hierzu ist an den beiden Rändern der Käfigteile eine verhältnismäßig große Auflagefläche erforderlich, so daß an den Rändern
der Käfigteile eine ziemlich breite Leiste ausgebildet ist. Da bei diesem bekannten Käfig die unteren Wände und die
Drahtkörperteile zwangsläufig geraeinsam in einer Form gespritzt werden, müssen auch die Drähte der Drahtkörperteile
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verhältnismäßig große Durchmesser besitzen, da sonst
infolge der starken Spannungen beim Erstarren des Kunststoffes die Drähte Schaden nehmen würden, was damit
zusammenhängt, daß die dickwandigen Kunststoffteile bei
der Abkühlung langsamer erhärten als die dünnwandigen Teile. Daher war es bei dem bekannten Käfig notwendig,
die Drahtteile, d. h. den Drahtkörper, ebenso stark auszubilden wie die Wände und den Boden. Hierdurch ist das
Aussehen des Käfigs beeinträchtigt und die Sicht auf den Vogel erschwert. Schließlich ist die Reinigung des Käfigs
infolge der Einstückigkeit schwierig. Auch erfordert er einen verhältnismäßig großen Aufwand an Material. Um noch
eine gewisse Sicht auf den Vogel zu ermöglichen, muß dex" vorgenannte Käfig glasklar oder transparent sein. Da jedoch
glasklare oder auch nur transparente Kunststoffe nur eine verhältnismäßig geringe Schlagfestigkeit besitzen, müssen
bei dem bekannten Käfig die die Drähte des Stahldrahtkäfigs ersetzenden Teile übermäßig stark sein. Aus den vorgenannten
Gründen hat sich der vorstehend beschriebene Kunststoffkäfig nicht einführen und durchsetzen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, den allgemein eingeführten und bewährten "Schalenkäfig" der eingangs genannten Art
unter Beibehaltung seiner vorteilhaften Eigenschaften und seines ansehnlichen Äusseren derart zu verbessern, daß
der Drahtkörper einfach und billig herstellbar ist.
Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der aus Drähten üblicher Abmessungen aus
schlagfestem Kunststoff und zwei Teilen bestehende Drahtkörper entlang eines über den Drahtkörper verlaufenden
Drahtes geteilt ist und die beiden Drahtkörperteile an den Drahthälften miteinander verbunden sind. Vorteilhaft ist
bei einem Vogelkäfig, bei dem das Dach und die Seitenwände aus in der Querrichtung verlaufenden Drähten bestehen,
an denen ein rechtwinklig zu ihnen angeordneter, in der Längssymmetrieebene des Käfigs liegender Mitteldraht ver-
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läuft, daß der Drahtkörper entlang des Mitteldrahtes geteilt ist. Zweckmäßig sind die beiden Drahthälften
durch eine schwalbenschwanzartige Befestigung miteinander verbunden, deren Teile sich vorteilhaft nur über einen
Teil des über den Drahtkörper verlaufenden Drahtes erstrecken. Hierbei sind die Teile der schwalbenschwanzartigen
Befestigung zweckmäßig mit Abständen voneinander auf den Drahthälften verteilt.
Dadurch, daß der Drahtkörper nunmehr aus mindestens zwei in besonderer Weise ausgebildeten Teilen aus Kunststoff
besteht, wird die Herstellung des Vogelkäfigs erheblich vereinfacht und verbilligt. Die Erfindung erlaubt
es auch, fast jede Käfigform mit einfachen Werkzeugen aus Kunststoff herzustellen, ohne daß der Käfig gemäß der
Erfindung gegenüber den bekannten Käfigen mit Drahtkörpern aus Stahldraht eine geringere Ansehnlichkeit besitzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vogelkäfig gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Drahtkörperhälfte eines Vogelkäfigs gemäß der Erfindung in der gleichen Darstellungsart,
Fig. 3 die schwalbenschwanzförmigen Befestigungsteile einer Drahtkörperhälfte zu beiden Seiten der Quersymmetrieachse
in der gleichen Ansicht in einer vergrösserten Teildarstellung und
Fig. 4 die schwalbenschwanzartigen Befestigungsteile in einer Teildarstellung in einem senkrechten Schnitt gemäß
der Linie 4-4 der Fig. 3.
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In Fig. 1 ist in bekannter Weise in die in ihrem größeren oberen Teil durchsichtige Schale 1 aus Kunststoff ein
ebenfalls aus Kunststoff bestehender Drahtkörper 2 eingesetzt, der auf einem Rand 3 der Schale ruht und mit
ihr durch eine an ihm schwenkbar gelagerte Klammer 4 lösbar befestigt ist. Das Dach 5 und die Seitenwände 6
des Käfigs bestehen aus in der Querrichtung verlaufenden Drähten, zwischen denen außer den Randdrähten δ ein
rechtwinklig zu ihnen angeordneter, in der Längssymmetrieebene
des Käfigs liegender Mitteldraht 9 verläuft.
Der Drahtkörper 2 des Vogelkäfigs ist längs des an den Querdrähten 7 verlaufenden Mitteldrahtes 9 geteilt. Die
Drahthälften 10 und 11 sind durch eine schwalbenschwanzartige Befestigung miteinander verbunden. Zu diesem Zweck
weist die eine Drahthälfte 10 eine entsprechend geformte Nut 12 -auf, während die andere Drahthälfte 11 einen
entsprechend geformten Ansatz 13 besitzt (Fig. 4). Um das Zusammensprengen der beiden Drahtkörperteile 14 und
15 bei der Montage zu erleichtern,sind die Nut 12 und der Ansatz 13 abgerundet und besitzt die Nut 12 abgeflachte
Eingangskanten 16.
Wie Fig. 2 und 3 erkennen lassen, erstrecken sich die Nuten 12 und die Ansätze 13 der schx/albenschwanzförmigen
Befestigung nur über einen Teil des Mitteldrahtes 9. Hierbei wechseln außerdem die Nuten 12 und die Ansätze 13 derart
miteinander ab, daß nur eine einzige Spritzforrn für einen Drahtkörperteil erforderlich ist und die gleichartigen
Drahtkörperteile nach spiegelbildlicher Verdrehung bei der Montage ohne weiteres zusammengesteckt v/erden können.
Um die gleiche liirkung zu erreiche!, kann offensichtlich
die Anordnung auch derart getroffen sein, daß zu beiden Seiten der Quersymmetrieachse die eine Hälfte des Drahtkörpers
mit den Ansätzen 13 der schwalbenschwanzartigcn Befestigung versehen ist, während die andere Drahtkörperhälfte
die Nuten 12 der schwalbenschwanzartigen Befestigung aufweist.
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Statt durch eine schwalbenschwanzartige Befestigung können die Kunststoffdrahthälften der Drahtkörperteile auch durch
irgendeine andere mechanische Befestigung miteinander verbunden sein. Die Befestigungsteile können z. B. druckknopfartig
ausgebildet sein oder irgendeine andere Gestalt besitzen, die ein Zusaminensprengen der Drahtkörperteile bei der
Montage erlaubt und eine ausreichende Festigkeit der Verbindung auf die Dauer, selbst bei einem Schwinden des Kunststoffes
, gewährleistet. Für die Verbindung kommen gegebenenfalls auch Clips in Betracht, d. h. federnde Metallschellen,
die um die beiden Drahthälften herumgelegt werden. Schließlich ist es auch möglich die beiden Drahthälften durch
Klebung oder Schweißung unlösbar miteinander zu verbinden.
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Claims (11)
- PatentansprücheLL J Vogelkäfig rait einem in eine Kunststoff schale einsetzbaren Drahtkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Drähten (7, 9) üblicher Abmessungen aus schlagfestern Kunststoff und zumindest zwei Teilen (14, 15) bestehende Drahtkörper (2) entlang eines über den Drahtkörper (2) verlaufenden Drahtes (9) geteilt ist und die beiden Drahtkörperteile (14, 15) an den Drahthälften miteinander verbunden sind.
- 2. Vogelkäfig nach Anspruch 1, bei dem das Dach und die Seitenwände aus in der Querrichtung verlaufenden Drähten bestehen, an denen ein rechtwinklig zu ihnen angeordneter, in der Längssymmetrieebene des Käfigs liegender Mitteldraht verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtkörper (2) entlang des Mitteldrahtes (9) geteilt ist.
- 3. Vogelkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drahthälften (10, 11) durch eine schwalbenschwanzartige Befestigung (12, 13) miteinander .verbunden sind.
- 4. Vogelkäfig nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbindung herstellenden Teile (12, 13) der schwalbenschwanzartigen Befestigung abgerundet sind.
- 5. Vogelkäfig nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß der eine Nut darstellende Teil (12) der schwalbenschwanzartigen Befestigung abgeflachte Eingangskanten (16) besitzt.
- 6. Vogelkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Teile (12, 13) der schwalbenschwan^artigen Befestigung nur über einen Teil des Drahtes (9) erstrecken.409883/0020
- 7. Vogelkäfig nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (12, 13) der schwalbenschwanzartigen Befestigung auf den Drahthälften (10, 11) mit Abständen voneinander verteilt sind.
- 8. Vogelkäfig nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (12) und die Ansätze (13) der schwalbenschwanzartigen Befestigung an dem Draht (9) abwechselnd angeordnet sind, derart, daß die gleichartigen Drahtkörperteile (14, 15) nach spiegelbildlicher Verdrehung zusammengesteckt werden können.
- 9. Vogelkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Quersymmetrieachse die eine Hälfte des Drahtkörperteils mit den Ansätzen (13) der schwalbenschwanzartigen Befestigung versehen ist, während die andere Drahtkörperteilhälfte die Nuten (12) der schwalbenschwanzartigen Befestigung aufweist.
- 10. Vogelkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drahthälften (10, 11) durch Klebung miteinander verbunden sind.
- 11. Vogelkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drahthälften (10, 11) durch Schweißung miteinander verbunden sind.409883/0020
Priority Applications (1)
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| DE2330501A1 true DE2330501A1 (de) | 1975-01-16 |
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Family Applications (1)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2658229A1 (de) * | 1976-12-22 | 1978-07-06 | Kessi Werk Max Messmann Gmbh | Vogelkaefig |
| WO1979000997A1 (fr) * | 1978-04-27 | 1979-11-29 | F Juestl | Cage pour animal domestique |
| DE3038531A1 (de) * | 1979-10-12 | 1981-04-23 | Esteban José Buenos Aires Goyheneix | Kaefig-modul zur zusammenstellung von kaefigbatterien fuer gefluegel |
-
1973
- 1973-06-15 DE DE19732330501 patent/DE2330501A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2658229A1 (de) * | 1976-12-22 | 1978-07-06 | Kessi Werk Max Messmann Gmbh | Vogelkaefig |
| WO1979000997A1 (fr) * | 1978-04-27 | 1979-11-29 | F Juestl | Cage pour animal domestique |
| EP0005247A3 (de) * | 1978-04-27 | 1979-12-12 | Fritz Jüstl | Heimtierkäfig |
| DE3038531A1 (de) * | 1979-10-12 | 1981-04-23 | Esteban José Buenos Aires Goyheneix | Kaefig-modul zur zusammenstellung von kaefigbatterien fuer gefluegel |
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