[go: up one dir, main page]

DE2330578A1 - Verfahren zur herabsetzung des quecksilbergehalts in nassen gasstroemen - Google Patents

Verfahren zur herabsetzung des quecksilbergehalts in nassen gasstroemen

Info

Publication number
DE2330578A1
DE2330578A1 DE2330578A DE2330578A DE2330578A1 DE 2330578 A1 DE2330578 A1 DE 2330578A1 DE 2330578 A DE2330578 A DE 2330578A DE 2330578 A DE2330578 A DE 2330578A DE 2330578 A1 DE2330578 A1 DE 2330578A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
gas stream
bed
adsorption
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2330578A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2330578B2 (de
Inventor
John Joseph Collins
Louis Leonard Fornoff
Charles Matthew Madigan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE2330578A1 publication Critical patent/DE2330578A1/de
Publication of DE2330578B2 publication Critical patent/DE2330578B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/02Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography
    • B01D53/04Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with stationary adsorbents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/64Heavy metals or compounds thereof, e.g. mercury
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2253/00Adsorbents used in seperation treatment of gases and vapours
    • B01D2253/10Inorganic adsorbents
    • B01D2253/102Carbon
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2257/00Components to be removed
    • B01D2257/60Heavy metals or heavy metal compounds
    • B01D2257/602Mercury or mercury compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2259/00Type of treatment
    • B01D2259/40Further details for adsorption processes and devices
    • B01D2259/40083Regeneration of adsorbents in processes other than pressure or temperature swing adsorption
    • B01D2259/40086Regeneration of adsorbents in processes other than pressure or temperature swing adsorption by using a purge gas
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2259/00Type of treatment
    • B01D2259/40Further details for adsorption processes and devices
    • B01D2259/402Further details for adsorption processes and devices using two beds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

PATENTANWALT DR. HANS-GUNTHER EGGERT, DIPLOMCHEMIKER
S KÖLN 51, OBERLÄNDER UFER 90
Köln, den Eg/Ax
UNION CARBIDE CORPORATION, 270 Park Avenue, New York, N.Y. 10017 (U.S.A.).
Verfahren zur. Herabsetzung des Quecksilbergehalts in nassen Gasströmen
Die Erfindung betrifft die Entfernung von Quecksilber aus Gasen, insbesondere die Verhinderung der Verunreinigung der Atmosphäre durch selektive Adsorption von Quecksilber aus den Restgasen oder Abgasen verschiedener industrieller Verfahren.
Bei der großtechnischen Herstellung von Chlor durch Elektrolyse von Natriumchlorid unter Verwendung einer Elektrode, die metallisches Quecksilber enthält, bildet das elektrolysierte Natrium mit dem Quecksilber ein Amalgam. Die Hydrolyse des Amalgams ergibt Natriumhydroxyd, Quecksilber und Wasserstoff als Nebenprpdukt. Der Wasserstoff ist mit dem Quecksilber verunreinigt. Dieses Quecksilber muß vor der Verwertung des Wasserstoffs als Brennstoff oder für die Rückgewinnung für andere Zwecke entfernt werden, um eine Umweltverschmutzung durch Quecksilber zu verhindern, das in einer oder mehreren Formen für praktisch alle Lebewesen giftig ist. Der aus der Hydrolyse austretende Wasserstoff ist ferner mit Wasserdampf gesättigt, der für die meisten Endverwendungen des Wasserstoffs nicht entfernt zu werden braucht, jedoch bei vielen bisher vorgeschlagenen Verfahren zur Entfernung von Quecksilber bis auf die heute vorgeschriebenen niedrigen Konzentrationen eine Komplikation und einen Kostenfaktor darstellt. Die gebräuchlichen handelsüblichen Adsorptionsmittel einschließlich der MoIe-
3Q9881/09S3
_ 2 —
kularsiebe müssen.in übermäßig großen Adsorptionsbetten verwendet werden, um ein genügendes Aufnahmevermögen für die Adsorption des Wassers und außerdem genügend Aufnahmevermögen für das Quecksilber zu haben. Aus diesem Grund wurde vorgeschlagen, den nassen Gasstrom auf 5°C zu kühlen, um einen größeren Teil des Wassers und des Quecksilbers zu kondensieren, damit die Größe der Adsorber verringert werden kann. Diese Kühlung ist auf Grund der zu behandelnden sehr großen Gasmengen kostspielig· Bei chemischen Verfahren zur Entfernung des Quecksilbers kann das Wasserproblem umgangen werden, jedoch erfordern diese Verfahren , die zusätzlichen Kosten der Rückgewinnung des chemisch gebundenen Quecksilbers für die Wiederverwendung, anstatt es in die Umgebung abzuführen.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein Verfahren zur Herabsetzung der Quecksilberkonzentration in nassen Gasatrömen auf Werte, bei denen die Gasströme unbedenklich ,
in die Atmosphäre abgeleitet werden können, und zur Rück- ! gewinnung des Quecksilbers in einer leicht verwendbaren ; Form.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß man
1) einen Gasstrom bildet, der eine Temperatur von O bis 380G und eine relative Feuchtigkeit von mehr als 60$ hat und mit Quecksilberdampf gesättigt ist,
2) die Temperatur des Gasstroms so weit erhöht, daß die reJaÖHive Feuchtigkeit auf weniger als 50$, vorzugsweise auf weniger als 40$ herabgesetzt wird,
3) anschließend den Gasstrom in ein festes Adsorptionsbett führt, das im wesentlichen aus Adsorptionskohle besteht, wodurch das Quecksilber selektiv adsorbiert und eine Quecksilber-Massenübergangszone gebildet wird, die sich zum Austrittsende des Adsorptionsbettes bewegt,
309881/0963
_ 3 —
4·) die Zuführung des Gasstroms zum Adsorptionsbett vor dem Zeitpunkt des Durchbruchs der Quecksilber-Massen-Übergangszone beendet und
5) das Adsorptionsbett durch Desorption des Quecksilbers aus dem Bett regeneriert.
Der nach dem Verfahren gemäß der Erfindung behandelte Gasstrom kann aus zahlreichen industriellen Verfahren stammen. Sine häufige Quelle ist, wie bereits erwähnt, der Quecksilber enthaltende, als Nebenprodukt aus Chloralkalianlagen anfallende Wasserstoff. Eine weitere Quelle bei Verfahren zur Herstellung von Chlor unter Verwendung von Quecksilberelementen ist die Sperrluft der Endabscheider. Quecksilber ist ferner häufig in den Abgasen von Rohöfen, in den Abgasen der Eichung von Laboratoriuras-Glasgeräten und in den Abgasen der Batteriebeseitung oder -verbrennung vorhanden. Die Entfernung des Quecksilbers aus diesen letztgenannten Gasströmen ist gemäß der Erfindung ebenfalls möglich.
Die Bestandteile und ihre Mengenverhältnisse in zur Behandlung geeigneten Gasströmen sind somit keine sehr entscheidend wichtigen Faktoren, jedoch muß bei der angewandten Temperatur des Adsorptionsbettes jede kondensierbare Komponente auf nicht mehr als 5O7&, vorzugsweise auf nicht mehr als 40$ ihres Sättigungsdrucks begrenzt werden. Ferner müssen Bestandteile des Gasstroms, die mit der Adsorptionskohle sehr reaktionsfreudig sind oder von Aktivkohle stark sorbiert werden, zur Aufrechterhaltung des Sorptionsvermögens des Bettes bis zu dem praktisch möglichen Ausmaß vermieden werden. Beispielsweise sollten die Gasströme Halogene und Ozon vorzugsweise nicht in Konzentrationen von mehr als etwa 1 VoI.-^ enthalten. Die Gasströme, die gemäß der Erfindung mit großem Abstand am häufigsten behandelt werden, enthalten Quecksilber, Wasser und Wasserstoff, Stickstoff, Luft, Kohlenoxyd und Kohlendioxyd jeweils allein oder zu mehreren.
30:3 881/0903
Welche Kohle "beim Verfahren jeweils verwendet wird, ist nicht entscheidend wichtig. Geeignet sind alle im Handel erhältlichen Materialien, die üblicherweise als Adsorptionsmittel für die Gasreinigung verwendet werden. Dies sind hauptsächlich die sog. Aktivkohlen, wie sie beispielsweise durch geregelte Pyrolyse von Holz, Kokosnußschalen, Steinen von Steinobst, Cohune- oder Babassunußschalen hergestellt werden. Die Adsorptionskohle kann gegebenenfalls durch geringe Mengen anderer Adsorptionsmittel, die nicht auf Kohle basieren, z.B. durch zeolithische Molekularsiebe, die Quecksilber und/oder Wasserdampf zu adsorbieren vermögen, ergänzt werden.
Eine Festlegung auf eine bestimmte Theorie ist nicht beabsichtigt, jedoch wird angenommen, daß die Durchführbarkeit des Verfahrens gemäß der Erfindung weitgehend auf die Verminderung der Intensität einer Wärmefront, die sich durch das Adsorptionsmittelbett bewegt, zurückzuführen ist. Diese Front entsteht gewöhnlich aus der Adsorptionswärme von Adsorbatmolekülen und der Kondensationswärme, die sich aus der Bildung einer Flüssigphase aus kondensierbaren Stoffen wie Wasser in den Poren der Adsorptionskohle ergibt. Durch Regelung des Sättigungsdrucks des Wassers und etwaiger anderer kondensierbarer Stoffe in dem zu behandelnden Gasstrom durchläuft ein großer Anteil dieser Bestandteile unschädlich das Adsorptionsmittelbett, ohne einen wesentlichen Anstieg der Temperatur des Betts zu verursachen. Ein scharfer Anstieg des Dampfdrucks des Quecksilberadsorbäts und eine sich daraus ergebende Herabsetzung der Fähigkeit des Betts, Quecksilber zurückzuhalten, tritt somit nicht ein.
Das Verfahren wird durch das folgende Beispiel in Verbindung mit der Abbildung beschrieben, die ein Fließschema einer bevorzugten Ausführungsform darstellt. Bei diesem Verfahren wird Wasserstoff, der als Nebenprodukt eines Natriumamalgamzersetzers einer Chloralkalielektrolyse
3 ß :i 8 8 1 / G 9 G
anfällt und mit Quecksilberdampf gesättigt ist, bei 100C und im wesentlichen normalem Druck durch Leitung 10 in den Kühler 12 und Abscheider 14 eingeführt, wo etwas Wasserdampf und etwas Quecksilber aus dem Gasstrom kondensiert. Flüssiges Wasser und etwaiges eingeschlossenes Quecksilber werden durch Leitung 16 aus der Anlage abgeführt. Die gasförmigen Bestandteile, bestehend aus Wasserstoff und Wasserdampf, der eine relative Feuchtigkeit von etwa 100$ hat und mit Quecksilberdampf ge- " sättigt ist und etwas Quecksilbernebel enthält, werden durch Leitung 18 und Ventil 20 dem Kompressor 22 geführt, der den Druck des Gasstroms auf etwa 0,63 atü erhöht und den Gasstrom durch Leitung 25 in den Kühler 24- drückt, der die Temperatur des Gases auf 10 bis 180C senkt, bevor es zum Abscheider 25 gelangt, wo zusätzliches Wasser und zusätzliches Quecksilber kondensiert und durch Leitung 26 / aus der Anlage abgezogen werden. Das verbleibende Gas wirtji durch Leitung 27 in den Erhitzer 28 geführt, der seine Temperatur um 16,70C erhöht. Anschließend wird der Gasstrom, der nunmehr eine relative Feuchtigkeit von etwa 405» hat, durch Leitung 29 und Absperrorgan 30 in das Adsorptionsmittelbett 31 geführt, das Aktivkohle enthält. Das Quecksilber wird ebenso wie ein geringer Anteil des Wasserdampfs des Gasstroms an der Aktivkohle adsorbiert, Jedoch verläßt der größere Teil des Wasserdampfs das Adsorptionsmittelbett durch Leitung 32 zusammen mit den Wasserstoff. Das Absperrorgan 33 wird so gesteuert, daß ein größerer Anteil des gereinigten Wasserstoffs durch Leitung 34 aus der Anlage zum weiteren Verbrauch entfernt und ein kleinerer Teil von etwa 15 bis 20?£ durch Leitung 35, Erhitzer 36, wo er auf 260 bis 343°C erhitzt wird, und dann durch Leitung 37, Absperrorgan 38 und Leitung 39 zum Adsorptionsmittelbett 40 geführt wird, das in der gleichen Weise ausgebildet ist wie das Adsorptionsmittelbett 31. Im Bett 40 ist zu Beginn des Adsorptionszyklus im Bett 31 gerade ein gleicher Adsorptionszyklus beendet, so daß dieses Bett für die Desorption des darin enthaltenen
309881/0963
Quecksilbers bereit ist. Durch den heißen gereinigten Wasserstoffstrom, der durch Leitung 39 in das Bett 40 eintritt, wird das Bett erhitzt und das Quecksilber daraus desorbiert. Das gesamte austretende Gemisch wird durch Leitung 41, Absperrorgan 42 und Leitung 43 dem Kühler 44 und Abscheider 45 zugeführt, die dazu dienen, den Quecksilber- und Wassergehalt vor dem Durchgang durch das Absperrorgan 20 in Kombination mit dem unbehandelten Gasstrom, der durch Leitung 18 frisch in die Anlage eintritt, zu senken. Nach der Desorption des Quecksilbers aus dem Bett 40 wird das Erhitzen des Gasstroms aus Leitung 35 beendet, und der erhaltene kühle Gasstrom, der in das Bett 40 eintritt, bringt das Bett wieder auf die Temperatur für einen anschließenden Adsorptionszyklus, der vor dem Durchbruch des Quecksilbers aus dem Adsorptionsmittelbett 31 beginnt.
Es liegt für den Fachmann auf der Hand, daß bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des Verfahrens nach einem Kreislaufprinzip zu dem Zweck gearbeitet wird, daß praktisch das gesamte Quecksilber in flüssiger Form aus dem System entfernt wird, daß jedoch auch andere Verfahren zur Behandlung des desorbierten Quecksilbers ohne weiteres angewandt werden können. Beispielsweise enthält der während eines Desorptionszyklus aus dem Bett austretende Verdrängungsgasstrom wenigstens während einer feststellbaren Zeit eine viel höhere Quecksilberkonzentration als der zu behandelnde ursprüngliche Gasstrom. Hierdurch wird die Entfernung des Quecksilbers durch Tiefstkühlung viel gangbarer als ein Versuch, den ursprünglichen Gasstrom durch Tiefstktihlung zu behandeln« Eine weitere Möglichkeit ist beispielsweise die ausschließliche Verwendung eines Verdrängungsgasstroms aus einer leicht kondensierbaren Substanz wie Wasser (Wasserdampf) oder Benzol zur Desorption des Quecksilbers aus dem Adsorptionsmittelbett mit anschließender Kondensation des Verdrängungsgases und des Quecksilbers in einer Kammer, die nur den Austritt der
309881/0963
Flüssigphase zuläßt. Bas hierbei erhaltene kondensierte j Quecksilber läßt sich leicht vom kondensierten Verdrängungs-, gas abtrennen·
3Q9881/0963

Claims (5)

Patentansprüche
1) Verfahren zur Herabsetzung des Quecksilbergehalts In nassen Gasströmen, dadurch gekennzeichnet, daS can
a) einen Gasstrom bildet, der eine Temperatur von O bis 380C und eine relative Feuchtigkeit von mehr als 60$ hat und mit Quecksilberdampf gesättigt ist,
b) die Temperatur des Gasstroras so weit erhöht, daß
die relative Feuchtigkeit auf weniger als 50$ herabgesetzt wird,
c) anschließend den Gasstrom in ein festes Adsorptionsbett führt, das im wesentlichen aus Adsorptionskohle besteht, wodurch das Quecksilber selektiv adsorbiert wird, ein gereinigter Produktgasstrom aus den Adsorptionsbett austritt und eine Quecksilber-Massecübergangszone gebildet wird, die sich zum Austrittsende des Adsorptionsbettes bewegt,
d) die Zuführung des Gasstroms zum Adsorptionsbett vor dem Zeitpunkt des i) urcht)ruci]3 <jer Quecksilber-Massenübergangszone beendet und
e) das Adsorptionsbett durch Desorption des Quecksilbers aus dem Bett regeneriert.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stufe (b) die Temperatur des Gasstroms so weit erhöht wird, daß die relative Feuchtigkeit auf weniger als 40$ gesenkt wird.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Gase behandelt werden, die Wasserstoff, Quecksilberdampf und Wasserdampf enthalten.
4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierung in der Stufe (e) vorgenommen wird,
309881/0963
indem das Bett erhitzt und das Bett erhitzt und das Quecksilber unter Verwendung eines Verdrängungsgas-Stroms, der im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung wie der gereinigte Produktgasstrom der Stufe (c) und eine Temperatur von etwa 260 bis 4000C hat, daraus desorbiert wird.
5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des in der Regenerierungsstufe (e) desorbierten Quecksilbers im Kreislauf geführt und mit dem Gasstrom der Stufe (a) vereinigt wird.
309881/096?
Leerseite
DE2330578A 1972-06-16 1973-06-15 Verfahren zur Herabsetzung des Quecksilbergehalts in einem nassen Gasstrom Withdrawn DE2330578B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US26359772A 1972-06-16 1972-06-16

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2330578A1 true DE2330578A1 (de) 1974-01-03
DE2330578B2 DE2330578B2 (de) 1978-07-20

Family

ID=23002453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2330578A Withdrawn DE2330578B2 (de) 1972-06-16 1973-06-15 Verfahren zur Herabsetzung des Quecksilbergehalts in einem nassen Gasstrom

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3755989A (de)
JP (1) JPS4952109A (de)
CA (1) CA983675A (de)
DE (1) DE2330578B2 (de)
FR (1) FR2189102B1 (de)
GB (1) GB1409163A (de)
IT (1) IT986739B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2603807A1 (de) * 1976-02-02 1977-08-04 Adsorptionstech Lab Verfahren zum entfernen von quecksilber
US5811066A (en) * 1994-11-18 1998-09-22 Steag Aktiengesellschaft Method and device for scrubbing flue gases
US6090355A (en) * 1995-11-13 2000-07-18 Steag Aktiengesellschaft Method and device for cleaning flue gases from furnaces

Families Citing this family (30)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3888268A (en) * 1973-03-08 1975-06-10 Karpinski Kenneth F Method for reducing mercury vapor contamination of the ambient atmosphere from liquid mercury
DE2649269A1 (de) * 1976-10-29 1978-05-11 Bayer Ag Verfahren zum entfernen von organischen stoffen aus abluft, die zusaetzlich anorganische saure oder basische stoffe enthaelt
NL7710632A (nl) * 1977-09-29 1979-04-02 Akzo Nv Werkwijze voor de verwijdering van kwik uit kwikdamp bevattende gassen.
US4655404A (en) * 1981-10-16 1987-04-07 Deklerow Joseph W Fluorescent lamp crusher
AU559284B2 (en) * 1982-07-08 1987-03-05 Takeda Chemical Industries Ltd. Adsorption of mercury vapour
US4908025A (en) * 1986-05-09 1990-03-13 Ketchum Jr Joseph W Body waste receptor for bed patients
US4881953A (en) * 1988-09-15 1989-11-21 Union Carbide Corporation Prevention of membrane degradation
US4863489A (en) * 1989-02-03 1989-09-05 Texaco Inc. Production of demercurized synthesis gas, reducing gas, or fuel gas
AU7671691A (en) * 1990-04-04 1991-10-30 Exxon Chemical Patents Inc. Mercury removal by dispersed-metal adsorbents
FR2666343B1 (fr) * 1990-08-29 1992-10-16 Inst Francais Du Petrole Procede d'elimination du mercure des installations de vapocraquage.
DE4120277A1 (de) * 1991-06-19 1992-12-24 Krupp Polysius Ag Verfahren und vorrichtung zum reinigen von abgasen aus ofenanlagen
US5160512A (en) * 1992-01-13 1992-11-03 Cleveland State University Gas separation process
US5223145A (en) * 1992-10-09 1993-06-29 Uop Removal of mercury from process streams
US5281259A (en) * 1992-12-21 1994-01-25 Uop Removal and recovery of mercury from fluid streams
US5281258A (en) * 1992-12-21 1994-01-25 Uop Removal of mercury impurity from natural gas
US5419884A (en) * 1993-02-19 1995-05-30 Mobil Oil Corporation Regenerative mercury removal process
US5271760A (en) * 1993-03-01 1993-12-21 Uop Recovery of liquid mercury from process streams
US5354357A (en) * 1993-03-01 1994-10-11 Uop Removal of mercury from process streams
DE4403244A1 (de) * 1994-02-03 1995-08-10 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Reinigung von Verbrennungsabgasen
US7048781B1 (en) * 2002-10-07 2006-05-23 Ada Technologies, Inc. Chemically-impregnated silicate agents for mercury control
JP3872677B2 (ja) * 2001-10-31 2007-01-24 三菱重工業株式会社 水銀除去方法およびそのシステム
US6818043B1 (en) * 2003-01-23 2004-11-16 Electric Power Research Institute, Inc. Vapor-phase contaminant removal by injection of fine sorbent slurries
US7722705B2 (en) * 2006-05-11 2010-05-25 Corning Incorporated Activated carbon honeycomb catalyst beds and methods for the use thereof
KR20100133394A (ko) * 2008-03-10 2010-12-21 바스프 에스이 탄화수소 스트림으로부터 수은을 제거하는 방법
FR2949978B1 (fr) * 2009-09-17 2012-08-31 Air Liquide Procede de purification d'un flux gazeux comprenant du mercure
FR3009202B1 (fr) * 2013-07-31 2017-01-27 Ifp Energies Now Procede de captation d'un metal lourd contenu dans un gaz humide integrant une pompe a chaleur pour refroidir le gaz avant elimination de l'eau
FR3009204B1 (fr) * 2013-07-31 2015-07-24 IFP Energies Nouvelles Procede de captation d'un metal lourd contenu dans un gaz humide avec dilution du gaz humide pour controler l'humidite relative du gaz.
FR3014329B1 (fr) * 2013-12-06 2016-01-01 IFP Energies Nouvelles Procede integre de traitement de gaz par captation d'un metal lourd avec controle de l'humidite relative et absorption des composes acides
CN107583428B (zh) * 2017-09-19 2020-06-02 李振远 一种重金属工业废气的回收利用装置
US11298641B2 (en) * 2018-05-24 2022-04-12 The Corporation Of Mercer University Mercury capture systems and methods of making and using the same

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1984164A (en) * 1931-06-30 1934-12-11 Degea Ag Process and apparatus for purifying air vitiated with mercury vapors
US3257776A (en) * 1963-01-28 1966-06-28 Allied Chem Process for reducing the concentration of mercury in hydrogen gas
US3193987A (en) * 1962-02-23 1965-07-13 Pittsburgh Activated Carbon Co Mercury vapor removal
US3374608A (en) * 1963-01-28 1968-03-26 Pittsburgh Activated Carbon Co Silver impregnated carbon
RO55368A2 (de) * 1971-06-07 1973-08-20

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2603807A1 (de) * 1976-02-02 1977-08-04 Adsorptionstech Lab Verfahren zum entfernen von quecksilber
US5811066A (en) * 1994-11-18 1998-09-22 Steag Aktiengesellschaft Method and device for scrubbing flue gases
US6090355A (en) * 1995-11-13 2000-07-18 Steag Aktiengesellschaft Method and device for cleaning flue gases from furnaces

Also Published As

Publication number Publication date
JPS4952109A (de) 1974-05-21
DE2330578B2 (de) 1978-07-20
GB1409163A (en) 1975-10-08
CA983675A (en) 1976-02-17
IT986739B (it) 1975-01-30
FR2189102A1 (de) 1974-01-25
FR2189102B1 (de) 1976-04-30
US3755989A (en) 1973-09-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2330578A1 (de) Verfahren zur herabsetzung des quecksilbergehalts in nassen gasstroemen
EP2066796B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur trennung von methan und kohlendioxid aus biogas
DE3853359T2 (de) Verfahren zur trennung und wiedergewinnung von karbonsäuregas aus einem gasgemisch durch absorption.
DE2200210C3 (de) Verfahren zur Entfernung von Stickstoffoxiden aus Gasgemischen
DE69213037T2 (de) Simultane Entfernung von Restverunreinigungen und Feuchtigkeit aus Gasen
DE4116890A1 (de) Verfahren zum abtrennen von quecksilber aus einem abfallstrom und verfahren zur herstellung eines adsorptionsmittels hierfuer
DE69116093T2 (de) Verfahren zur Entfernung von Wasser aus einer CO2 enthaltenden Rohstoff-Gasmischung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2457842A1 (de) Verfahren zur reinigung des argons vom sauerstoff
DE1244721B (de) Verfahren zur Verminderung der Quecksilberkonzentration in einem mit Quecksilber verunreinigten Gas
DE4302166A1 (de) Verfahren zum Regenerieren von Quecksilberadsorptionsmitteln
DE2309067A1 (de) Verfahren zur reinigung von erdgas
AT519109B1 (de) Verfahren zur Durchführung von Gaswäsche mittels einer Elektrolytlösung
DE2250471A1 (de) Verfahren zur trennung von bestandteilen aus gasgemischen
DE19536976A1 (de) Verfahren zur selektiven Abtrennung und Wiedergewinnung von Chlor aus Gasgemischen
DE19935560A1 (de) Verfahren zur Herstellung von expandiertem Graphit
DE2517990A1 (de) Verfahren zum absorbieren von kohlenstoffdioxid aus gasstroemen
DE2054016A1 (de) Entfernung von Carbonylsulfid aus industriellen Gasen
DE2619972A1 (de) Verfahren zur entfernung geringer konzentrationen oxidierbarer organischer verunreinigungen aus einem sauerstoffhaltigen inerten gas
EP0019160B1 (de) Verfahren zur Vernichtung von Phosgen
DE2640938C2 (de) Verfahren zum Entfernen von Vinylchlorid aus Gasströmen
DE3129848A1 (de) Verfahren zum trocknen feuchter gase, insbesondere luft
DE1939391B2 (de) Verfahren zur reinigung von rohem aethylendichlorid
DE3200910C2 (de)
DE1224865B (de) Verfahren zur Abscheidung von Schwefelwasserstoff aus Gasgemischen
DE2610227A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erzeugen und rueckgewinnen von ozon

Legal Events

Date Code Title Description
8230 Patent withdrawn