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DE2649269A1 - Verfahren zum entfernen von organischen stoffen aus abluft, die zusaetzlich anorganische saure oder basische stoffe enthaelt - Google Patents

Verfahren zum entfernen von organischen stoffen aus abluft, die zusaetzlich anorganische saure oder basische stoffe enthaelt

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Publication number
DE2649269A1
DE2649269A1 DE19762649269 DE2649269A DE2649269A1 DE 2649269 A1 DE2649269 A1 DE 2649269A1 DE 19762649269 DE19762649269 DE 19762649269 DE 2649269 A DE2649269 A DE 2649269A DE 2649269 A1 DE2649269 A1 DE 2649269A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaust air
substances
inorganic
adsorption
activated carbon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762649269
Other languages
English (en)
Inventor
Goetz-Gerald Dr Boerger
Rolf Dipl Ing Dr Germerdonk
Adam Jonas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19762649269 priority Critical patent/DE2649269A1/de
Priority to US05/841,235 priority patent/US4135891A/en
Priority to GB44756/77A priority patent/GB1573225A/en
Priority to JP12824977A priority patent/JPS5356170A/ja
Priority to FR7732806A priority patent/FR2368988A1/fr
Priority to NL7711898A priority patent/NL7711898A/xx
Priority to BE2056374A priority patent/BE860219A/xx
Publication of DE2649269A1 publication Critical patent/DE2649269A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S55/00Gas separation
    • Y10S55/30Exhaust treatment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)

Description

Bayer Aktiengesellschaft 2S4S2SS
Zentralbereidi Patente, Markenunct Lizenzen
5090" Leverkuserr, Bayetwerk
Gr/bc '".:-"■ 28»' Oktober
Verfahren zum Entfernen von organischen Stoffen: aus Abluft, die zusätzlich anorganische saure oder -basische Stoffe enthält ....
Die vorliegende Erfindung betrifft ein: Verfahren, um in Abluftströmen vorhandene anorganische saure oder basische Stoffe durch Absorption mit wäßriger i.osung zu Kfutzchemikalien technischer Reinheit umzusetzen, wozu die hier störenden organischen Stoffe aus der Abluft zuvor adsorptiv entfernt werden.
Bei verschiedenen chemischen Verfahren, wie z.B. der Chlorierung organischer Stoffe oder bei der Bucherer-Reaktion fallen Äbluftströme an, die neben organischen Stoffen größere Mengen anorganischer saurer iz.B. Chlorwasserstoff, Schwefeldioxid) oder basischer Cz.B. Ammoniak) Stoffe enthalten. Aus ökologisches, und wirtschaftlichen Gründen besteht Interesse daran, diese anorganischen Stoffe zu Nutzchemikalien technischer Reinheit umzusetzen, um sie. in die Produktion zurückführen zu können* Ein bekanntes
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"Verfahren hierfür Gesteht darin, die anorganischen Stoffe in Absorptionsapparaten mit wäßrigen Lösungen aus dem Abgas auszuwaschen, z.B. Chlorwasserstoff oder Ammoniak mit Wasser oder Schwefeldioxid mit wäßriger Natronlauge. Die aus den Absorbern ablaufenden Lösungen müssen bestimmte Mindestkonzentrationen haben., um als Rücklaufchemikalien verwendet werden zu können. So z.B. als 30 %ige Salzsäure, 40 %ige TSratriumhydrogensulfitlösung, 25 %iges Ammoniakwasser*Um allgemein einsetzbare Rücklaufchemikalien zu erhalten, darf außerdem der Gehalt an anderen, mit aus der Abluft ausgewaschenen Stoffen in diesen Lösungen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Das gilt insbesondere für den zulässigen Gehalt an organischen Stoffen in den Rücklaufchemikalien. So ist z.B. der Gehalt an organischen Stoffen in allgemein einsetzbarer 30 %iger Rücklauf-Salzsäure auf 10 bis 15 mg/1 beschränkt.
Enthalten die eingangs erwähnten Abluftströme größere Mengen organischer Stoffe, so lassen sich diese Grenzwerte in den Rücklaufchemikalien nur einhalten, wenn entweder . .
a) die Rücklaufchemikalien nachgereinigt werden, oder
b) die Adsorptionsbedingungen so gestaltet werden können, daß die organischen Stoffe nur in den zulässigen Spuren mit adsorbiert werden, oder
c) die organischen Stoffe zuvor aus der Abluft entfernt werden. " -
Verfahren nach a) erfordern zusätzliche Verfahrensschritte und damit Kosten, außerdem entstehen damit neue Emissionsquellen für anorganische Stoffe. Verfahren nach b) lassen
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sich nur bedingt anwenden. Sie sind nicht anzuwenden, wenn die organischen Stoffe gut wasserlöslich sind, in der Waschlösung reagieren, mit hoher oder mit stark schwankender Konzentration anfallen. Da im Regelfall neben den anorganischen Stoffen auch die organischen Stoffe mit einem hierfür speziellen Abluftreinigungsverfahren aus der Abluft entfernt werden müssen, haben Verfahren nach c) den Vorteil, daß dann kein zusätzlicher Abluftreinigungsaufwand erforderlich ist. Es ist auf der anderen Seite jedoch bekannt, daß in Anwesenheit der zumindest zeitweise in hoher Konzentration vorhandenen anorganischen sauren oder basischen Stoffe das gezielte Entfernen nur der organischen Stoffe aus diesen Abluftströmen bisher nur in unvollkommener Weise möglich ist.
Es bestand somit die Aufgabe, ein möglichst vielseitig anwendbares Verfahren zu entwickeln, mit dem organische Stoffe, insbesondere auch Gemische, bis auf sehr geringe Restspuren aus Abluftströmen wirtschaftlich entfernt werden können, wenn die Abluft gleichzeitig anorganische saure oder basische Schadstoffe in höheren Konzentrationen erhält.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Reinigung von Abluftströmen, die anorganische saure oder basische Stoffe zusammen mit organischen Stoffen enthalten, durch Adsorbtion der anorganischen Stoffe in wäßrigen Lösungen und Adsorption der organischen Stoffe an Aktivkohle, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
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aj die Abluft zunächst mit Aktivkohle kontaktiert wird, die zuvor mit den in d^r Abluft glöichzeitig vorhatidenen an— organischen Stoffen unter gleichzeitiger Abfuhr der hierbei freiwerderiden Adsoorptionswä^rme vörgosättigt waräe»
"b> ausder see von organischen Stoffen"Befreiten Abluft an- ~ schließend; durch Absorption-"die anorganischen Stoffe entfernt werden· "■-. ' -._:_" . -\. , ■
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindnngsgemäSen : Verfahrens erfolgt die Adsorption der organischen Bestandteile und Absorption der anorganischen Bestandteile ans der stufenweise dergestalt, daß ·'■,-"';"
die^ Abluft zunächst mit Aktivkohle kontaktiert wird, die ZttVor jrtit äe.n in der Abluft gleichzeitig^ enthaltenfen' an— organischen Stoffen snter gleichzeitiger Abfüht der hierbei färeiWerdenden Adsörptionswärme vorgesättigt wurde, die: so von. orgänisciien Stoffen befreite Abluft anschließend attit weiterer Aktivkohle kontaktiert wird, wobei dies«:,Äktivjcöhle durch die in der Abluft noch vorhandenen^ anorganischen Stoffe unter gleichzeitiger Anfuhr der hierbei freiwerdenden Adsorptionswärnte vorgesättigt wird un|t:' .. "■-.= .-; ..-.---.■ : :■ _ . :" ■-,..-; ._ " .
cc} Jaus der Abluft danach durch Absorption_die anorganischen - ' Stoffe entfernt werden,
dd) bei ih^eicheo; der Msarptionskapazität der in Verfahrensschritt, ^a) .vorhandenen Aktivkohle diese mit Wasserdainpf zum Entfernen "...
der adsorbierten anorganischen und organischen Stoffe regeneriert wird: und die regenerierte Aktivkohle "dann "durch, allmähliches Züißi sehen von nur noch die anorganischen Stoffe enthaltender Abluft, die am Ende des Verfahrensschritts bb) anfällt, vorgesättigt wird» wobei die ungereinigte Abluft nunmehr erstmals im Verfahrensschritt bb) mit der mit anorganischen Stoffen vorgesättigten Aktivkohle kontaktiert wird.
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Eine besonders bevorzugte Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird so durchgeführt, daß
ar) die Abluft zunächst durch einen ersten Aktivkohle-Adsörptionsturm geleitet wird, der zuvor mit dem in der Abluft gleichzeitig enthaltenen anorganischen Stoff oder Stoffgemisch unter gleichzeitiger Abfuhr der hierbei freiwerdenden Adsorptionswärme vorgesättigt wurde,
b1) die dann von organischen Stoffen freie Abluft durch einen nachgeschalteten weiteren Adsorptionsturm geleitet wird, der zuvor durch Ausdämfpen der organischen Schadstoffe regeneriert und anschließend durch Einleiten der die Absorptionskolonne für die anorganischen Stoffe verlassenden vollgereinigten Abluft oder Frischluft gekühlt und Trockengeblasen und anschließend durch allmähliches " Zumischen von noch die anorganischen Stoffe enthaltender Luft vorgesättigt wurde,
c") aus der Abluft anschließend in einer Absorptionsapparatur, z.B. einer Füllkörperkolonne, der das Waschwasser bzw. die wäßrige Lösung entsprechend dem Anfall an anorganischen sauren oder basischen Stoffen im Abgas zugeführt wird, die anorganischen Stoffe in bekannter Weise entfernt werden,
d') bei Erreichen der Adsorptionskapazität des in Strömungsrichtung der Abluft zuerst geschalteten Adsorptionsturmes a') dieser mit Wasserdampf regeneriert, anschließend mit Frischluft, bevorzugt mit der aus der Absorptionsapparatur c1) austretenden und rezirkulierten Abluft trocken und kalt geblasen und anschließend, durch allmähliches Zumischen von nur die anorganischen Schadstoffe enthaltender Abluft vorgesättigt wird, wobei die ungereinigte Abluft dann durch den unter b1) bezeichneten, mit den anorganischen Stoffen vorgesättigten Adsorptionsturm direkt eintritt und
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e') nach dem Regenerieren, Trocken- und Kaltblasen, sowie Vorsättigen mit den anorganischen Stoffen des unter a1) und d1) beschriebenen AdsorptionSturmes dieser dann zwischen den jetzt zur Adsorption der organischen Schadstoffe dienenden Turm b') und die in c') erwähnte Absorptionsapparatur geschaltet wird.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird vermieden, daß die als Adsorptionsmittel in den Adsorptionstürmen dienen-, de Aktivkohle zu sehr erwärmt wird und_ so eine ungenügende Adsorption der organischen Stoffe eintritt. Zugleich wird verhindert, daß sich die organischen Stoffe auf der durch Freisetzen der Adsorptionswärme der anorganischen Stoffe stark erv/ärmten Aktivkohle selbst entzünden und so die ganze Anlage gefährdet wird. Ferner ist es möglich, auch bei Schwankungen der verschiedenen Fremdstoffkonzentrationen alle organischen Stoffe kontinuierlich so weit aus der Abluft zu entfernen, daß die aus den anorganischen Stoffen gewonnenen Rücklaufchemikalien ausreichend rein anfallen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens nach der besonders bevorzugten Ausfuhrungsform, auf die nachfolgend naher eingegangen werden soll, liegt darin, daß zur Feststellung, wann die Adsorptionskapazität der für Verfahrensschritt a') vorgesehenen Adsorptionstürme erreicht ist, hinter dem letzten für den Verfahrensschritt a1) vorgesehenen Aktivkohleturm nur ein relativ unempfindliches und damit betriebssicheres und billiges Meßverfahren erforderlich ist, da eventuell durchschlagende Spuren organischer Stoffe, auf die das Meßverfahren noch nicht anspricht, in dem abluftseitig für den Verfahrensschritt b')vorgesehenen Adsorptionsturm oder -türmen noch adsorbiert werden. Das bedeutet zugleich, daß es mit diesen einfacheren und billigeren Meß-
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verfahren, möglich ist, die organischen Stoffe sehr weit zu entfernen und so auch sehr reine Rücklaufchemikalien zu gewinnen.
In der Regel genügen sowohl für den Verfahrensschritt a') als auch für den Verfahrensschritt b1) je ein Adsorptionsturm. Werden unter besonders ungünstigen Betriebsbedingungen (z.B. großes Verhältnis von organischen zu anorganischen Schadstoffen) die für das Regenerieren und Vorsättigen erforderlichen Zeiten so lang, daß die Adsorptionskapazität der Aktivkohleschicht, die die organischen Schadstoffe adsorbieren soll, nicht ausreicht, dann kann auch beispielsweise mit 3 Aktivkohletürmen mit entsprechender erfindungsgemäßer ümschaltungsmöglichkeit gearbeitet werden. Es werden dann 2 Türme gemäß Verfahrensschritt b') regeneriert bzw. vorbeladen und ein Turm steht ständig mit hoher Adsorptionskapazxtät entsprechend Verfahrensschritt a1 zur Verfügung,
Unter Regenerierung durch Ausdampfen entsprechend Verfahrensschritt dr) im Sinne der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll verstanden werden/ daß Wasserdampf bevorzugt um 10-50 C überhitzter Dampf, durch die beladene Aktivkohle von oben nach unten geleitet wird, und daß das unten aus der Aktivkohleschicht austretende Gemisch aus Wasserdampf, organischen Dämpfen und Chlorwasserstoff bzw. Salzsäuredampf dann kondensiert wird. Dabei wird so lange Wasserdampf durch die"'zu regenerierende Aktivkohle geleitet, bis die organischen Stoffe auf der Kohle fast vollständig desorbiert sind. Die noch verbleibende zulässige Restbeladung hängt von der geforderten Reinheit der wiedergewonnenen anorganischen Rücklaufchemikalie ab.
Für das Trockenblasen und/oder Kühlen entsprechend Verfahrensschritt b1) ist gereinigte rezirkulierte Abluft und/oder Frischluft, vorzugsweise mit geringem Wassergehalt unter 20 g/m geeignet, die gegebenenfalls auch vorgewärmt sein können. Vorzugsweise wird hierzu rezirkulierte Abluft verwendet.
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Für dieAdsorption entsprechendVerfahrenssritt c1) sind übliche Adsarptionsapparaturen, z.B. Füllkörperkolonnen, der das Waschwasser bzw," die wäßrige Lösung für die Adsorption entsprechend dem Anfall, an anorganischen sauren oder basischen. Stoffen in bekannter Weise zugeführt werden, geeignet* In diesem Absorptionsschritt entstehen somit wiederverwendbare, von Organischen Schadstoffen freie anorganic sehe Rücklaufchemikalien* : /
Wie sich:herausgestellt hat, ist die Adsorptionskapazität der: Aktivkohle für organische Stoffe nicht wesentlich geringer, wenn diese zuvor mit anorganischenleicht flüchtigen Stoffen beladen wurde. So ist beispielsweise die Kapazität von Aktivkohle für Methyl-i-butylketon nur un-
3 gefahr 30 % geringer, wenn die Abluft zusätzlich 250 g/m Chlorwasserstoff enthält und die Aktivkohle zuvor mit einem nur 250 g/m Chlorwasserstoff enthaltenden Abluftstrom,frei von organischen Stoffen ,unter Kühlung vorgesättigt wurde. ;
Nachfolgend wird die besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand eines Verfahrensschemas entsprechend der beiliegenden Figur erläutert-Hierbei kommt den Zahlen folgende Bedeutung zu:
1 Abluft, beladen mit anorganischen und organischen
Stoffen; -' ■ ■
2, 3 Adsorptionstürme, gefüllt mit Aktivkohle;
4 Absorptionsturm (Füllkörperkolonne);
5 Äbluftaustritt aus Absorptionsturm;
6 Kondensator für Dampf-Gemisch aus Regenerierdampf und organischen Dämpfen.
7 Scheideflasche zum Trennen der anorganischen Stoffe von den organischen Stoffen;
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8 Kondensator für Wasserdampf;
9 Abluftgebläse;
10-21 Umschaltventile;
22,23 Ventile zum allmählichen Vorsättigen der Aktivkohle mit anorganischem Stoff, der in der Abluft enthalten ist;
24 Regelventil für Zulauf der Absorptionsflüssigkeit (z.B. Wasser);
25 Absorptionsflüssigkeit (z.B. Wasser für Chlorwasserstoff) ;
26 Ablauf der anorganischen Rücklaufchemikalie;
27 Ablauf des Kondensats;
28 Ablauf der organischen Bestandteile, die sich ursprünglich in der Abluft befanden;
29 Ablauf eines Teil des anorganischen Bestandteiles, der sich ursprünglich in der Abluft befindet;
30 Regenerierdampf;
31,32 Analyse auf organische Bestandteile in Abluft;
33 gereinigtes Abgas für Regenerierprozeß
34 Abgasaustritt.
Nachfolgend wird diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens an einem konkreten Beispiel vorgestellt. Hierbei wird bei (1) eine Abluft, beladen mit 10 g Chlorbenzol pro m Abluft (organischer Abluftbestandteil) und 150 g Chlorwasserstoff pro m Abluft (anorganischer Abluftbestandteil) mit einem Wasserdampfgehalt unter 1 g pro m Abluft bei (1) zugeführt. Zu Beginn ist die Aktivkohle in beiden Adsorptionstürmen (2) und (3) entsprechend einem Partialdruck von 150 g Chlorwasserstoff und der bei der
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später beschriebenen Regeneration (Verfahrensschritt d1 ) mit anschließender Kühlung und Trocknung zu erzielenden Restwasserfeuchte mit Salzsäure und Chlorwasserstoff beladen (etwa 15 bis 30 g HCl/100 g Aktivkohle). Die Umschaltventile sind entsprechend Schaltung A) in Tabelle 1 gestellt. Die Abluft (1) strömt dann hintereinander durch die beiden Adsorptionstürme (2) und (3), wobei das Chlorbenzol an der Aktivkohle des Turms (2) unter teilweiser Verdrängung des Chlorwasserstoffs adsorbiert wird.
Die neben weniger als 10 mg Chlorbenzol pro m noch 150 g Chlorwasserstoff pro in enthaltende Abluft wird dann in der adiabaten Gegenstromkolonne (4) vom Chlorwasserstoff bis auf eine Restbeladung von 100 mg Chlorwasserstoff pro m befreit. Dazu wird in bekannter Weise (W.M. Ramm, Adsorptionsprozesse in der chemischen Technik, VEB-Verlag Technik Berlin, 1953, 2. Auflage, Seite 359 ff) neben dem Kondensat (27)(schwach salzsauer) noch 0,62 kg Wasser pro m3 Abluft bei (25) über das Zulaufventil (24) auf den Kopf der Kolonne (4) aufgegeben. Es laufen dann 0,833 kg 30 %ige Salzsäure pro m bei (26) aus der Kolonne ab (Gehalt an Chlorbenzol unter 20 mg pro 1). Der in der Kolonne (4) bei der der adiabaten Adsorption des Chlorwasserstoffs entstehende Wasserdampf wird im Kondensator (8) bis auf einen 30 C entsprechenden Restdampfdruck (0,036 kg pro m Abluft) niedergeschlagen. Die gereinigte Abluft wird dann mit Hilfe des Gebläses (9) bei-(34) in die Umgebung abgeleitet. Zeigt das Analysengerät (31) eine Chlorbenzolladung von ungefähr 0,5 g pro m Abluft an, dann wird nach
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B (Tabelle 1) umgeschaltet. Damit strömt die Abluft (1) direkt in den Adsorptionsturm (3), der bisher nur Spuren von Chlorbenzol adsorbiert hat und der daher für die Dauer des im folgenden beschriebenen Regenerationsvorganges (bis zur Schaltung E) das Chlorbenzol aus der Abluft bis auf maximal 10 mg/m entfernt.
Zugleich wird mit dem Regenerierdampf (30)~entsprechend dem Verfahrensschritt d' das Chlorbenzol und die Hauptmenge des adsorbierten Chlorwasserstoffs aus dem Adsorptionsturm (2) abgetrieben. Das Dampfgemisch wird im Kondensator (6) niedergeschlagen und in der Scheideflasche (7) in eine Salzsäure-gesättigte organische Phase (28) und eine Chlorbenzol-gesättigte anorganische Phase (29) getrennt, die dann in geeigneter Weise weiter aufgearbeitet werden können.
Nach Beendigung des RegenerationsSchrittes B (gemäß Tabelle 1) wird nach C (Tabelle 1) umgeschaltet. Damit wird die Aktivkohle im Adsorptionsturm (2) entsprechend Verfahrensschritt d1 trocken und kalt geblasen, und zwar solange, bis die Temperatur der Aktivkohle ungefähr 35 bis 40°C erreicht hat. Die Kohle ist dann noch mit 20 bis 30 g stark verdünnter Salzsäure pro 100 g Aktivkohle beladen.
Es folgt dann die Vorsättigung der Aktivkohle im Adsorptionsturm (2) mit Chlorwasserstoff entsprechend der Schaltung D entsprechend dem Verfahrensschritt d1 . Dabei wird
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das Verstellventil (23) aber nur so allmählich geöffnet, daß der Temperaturanstieg infolge der Freisetzung der Adsorptionswärme des Chlorwasserstoffs in der Aktivkohle gering bleibt. Damit wird erreicht, daß die Temperatur^ der Aktivkohle im Adsorptionsturm (2) beim Durchlaufen des Chlorwasserstoffs durch den Adsorptionsturm. stets unter 70°C ist. Die erste Stufe der Vorsättigung ist bei voll geöffneten Verstellventilen (23) beendet, wenn die Temperaturen oben und unten in der Aktivkohleschicht des Adsorptionsturms (2) etwa gleiche Werte haben (Temperatur oben und Temperatur unten im Adsorptionsturm zeigen maximale Abweichungen von etwa 5 C).
Die folgende Schaltstellung E entsprechend dem Verfahrensschritt e1) bewirkt eine vollständige Vorsättigung der Aktivkohle im Adsorptionsturm (2) mit Chlorwasserstoff. Da bei diesem Beispiel die rezirkulierte gereinigte Abluft (33) sehr trocken ist, wird zugleich die Kohle getrocknet. Bei dieser zweiten Vorsättigungsstufe steigt die Temperatur in der Aktivkohleschicht wegen der Vorbeladung bei Schaltung D ebenfalls nicht über 7O°C an.
Nach der vollständigen Vorsättigung und der mit Abkühlung verbundenen Trocknung geht die Betriebsweise, Schaltung E, ohne weitere Umschaltung stetig in den Betriebszustand zu Beginn der Schaltung A über, wobei die Adsorptionstürme (.2) und (3) ihre Punktionen vertauscht haben.
Analog folgen dann bei Anzeige von 0,5 g Chlorbenzol pro m Abluft im Analysengerät (32) die Umschaltung F auf Regenerierbetrieb des Adsorptionsturms (3) mit anschließendem
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Trocken- und Kaltblasen entsprechend Schaltung G und die erste Vorsättigungsstufe entsprechend Schaltung A.
Die folgende.Schaltstufe A bewirkt zunächst die zweite Stufe der Vorsättigung und dann den allmählichen Übergang in die Ausgangsbetriebsweise, d.h. den geschlossenen Zyklus.
Neben der in diesem Beispiel beschriebenen Fahrweise sind selbstverständlich auch Variationen möglich. So ist es z.B. möglich, statt gereinigter Wasserdampf-gesättigter rezirkulierter Abluft (33) trockene Frischluft über die Ventile (20) bzw. (21) in den Schaltstellungen C, D, G und H zuzuführen. Das hat den Vorteil, daß auf der Aktivkohle weniger Wasser bei der ChlorwasserstoffvorSättigung adsorbiert ist und das keine Zusatzdrosselvorrichtungen in den Leitungen (12) und (13) bei den Schaltstellungen D und H erforderlich sind. Nachteilig ist jedoch der größere Abluftanfall bei (34). Gegebenenfalls kann die Frischluft auch vorgeheizt werden.
Eine weitere Variante ist die Verwendung von Verstellstatt Umschaltventilen bei 12 und 13 und synchrone Schließen von (12) bzw. (13) mit dem allmählichen Öffnen von (22) bzw. (23).
Enthält das Abgas mehrere anorganische Schadstoffe, z.B. Chlorwasserstoff und Schwefeldioxid, dann können diese Stoffe statt in einem Adsorptionsturm (4) durch mehrstufige selektive Waschverfahren in bekannter Weise zu ver-
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schiedenen Nutzchemikalien, z.B. zu Salzsäure und Natriumhydrogensulfitlösung von jeweils technischer Reinheit umgesetzt werden. An dem erfindungsgemäßen Verfahren der Vorsättigung der Aktivkohletürme ändert sich hierbei nichts,
Tabelle 1
g 10 11 12 Omschaltventile 14 15 16 17 18 19 20 21 Verstell
ventile
23
!tun A tsi Z 13 Z Z Z Z CSl Z Z Z 22 Z
A Z A CSl A tSJ Z A CSl A CSl tsi Z A Z
B Z A Z A A Z CSI CSl Z CSl A Z CSl Z
C Z A A A Z Z tsi Z Z Z A CSl Z Z ->A
D CS! A A A Z Z Z tsi CSJ CSl CSI Z Z A
E A CSl A Z Z Z Z A Z A Z Z esa Z
F A CSI A Z Z A Z tsi Z Z Z A Z CSl
G A Z A Z CSl Z Z Z Z CSl Z A Z A Z
H A ISl Z A Z esa Z Z CSl Z Z CSl Z-? Z
A A A
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Claims (4)

Patentansprüche . . -
1) Verfahren zur Reinigung von Abluftströmen, die anorganische -saure oder basische Stoffe zusammen mit organischen Stoffen enthalten, durch Adsorption der anorganischen in wäßrigen "Lösungen und Adsorption der organischen Stoffe an Aktivkohle, dadurch gekennzeichnet, daß
aj die Abluft zunächst mit Aktivkohle kontaktiert wird, die zuvor mit den in der Abluft gleichzeitig vorhandenen anorganischen Stoffen unter gleichzeitiger Abfuhr der hierbei freiwerdenden Adsorptionswärme vorgesättigt wurde,
b) aus der so von organischen -Stoffen befreiten Abluft anschließend durch Absorption die anorganischen Stoffe entfernt werden.
2) Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
aa) die Abluft zunächst mit Aktivkohle kontaktiert wird, die zuvor mit den in der Abluft gleichzeitig enthaltenen anorganischen Stoffen unter gleichzeitiger Abfuhr der hierbei freiwerdenden Adsorptionswärme vorgesättigt wurde,
bb) die so von organischen Stoffen befreite Abluft anschließend mit weiterer Aktivkohle kontaktiert wird, wobei diese Aktivkohle durch die in -der Abluft noch vorhandenen anorganischen Stoffe unter gleichzeitiger Abfuhr der "hierbei freiwerdenden Adsorptionswärme vorgesättigt wird und
cc) aus der Abluft danach durch Absorption die anorganischen Stoffe entfernt werden,
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8 O 9 8 1 P / Π O 7 "/
25*9 2£ 9
bei Erreichen der Adsorptionskapazität der im Ver- ~Z ahrens schritt: aa) vorhandenen Aktivkohle diese unter Entfernung der adsorbierten anorganischen -and organise hen Stoffe mit Tiasserdampf regeneriert wird und die regenerierte Aktivkohle dann durch allmähliches "Zumischen von nur noch die anorganischen Stoffe enthaltende Abluft., die am Ende- des Verfahrensschritt bb) anfällt, vorgesättigt wird, wobei die ungereinigte Abluft nunmehr erstmals im Verfahrensschritt bb) mit der mit anorganischen Stoffen vorgesättigten Aktivkohle kontaktiert wird.
3) Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß
a"1") die Abluft zunächst durch einen ersten Aktivkohle-Adsorptionsturm geleitet .wird, der zuvor mit dem in der Abluft gleichzeitig enthaltenen anorganischen Stoff oder Stoffgemisch unter gleichzeitiger Abfuhr der hierbei freiwerdenden Adsorptionswärme vorgesättigt wurde,
h1) die dann von organischen Stoffen freie Abluft durch einen nachgeschalteten weiteren Adsorptionsturm geleitet wird, der zuvor durch Ausdämpfen der der organischen Schadstoffe ^regeneriert und anschließend durch Einleiten der die Absorptionskolonne f iir die anorganischen Stoffe verlassenden vollgereinigten Abluft gekühlt und trocken geblasen und anschließend durch allmähliches Zumischen von noch die anorganischen Stoffe enthaltender Luft vorgesättigt wurde,
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c*) aus der Abluft anschließend in einer Absorptionsapparatur/ der das Waschwasser bzw. die wäßrige Lösung entsprechend dem Anfall an anorganischen sauren oder basischen Stoffen im Abgas zugeführt wird7 die anorganischen Stoffe in bekannter Weise entfernt werden, "■ · . ■ ■ -""'.-
d1) bei Erreichen der Adsorptionskapazität des in Strömungsrichtung der Abluft zuerst geschalteten Adsorptionsturmes a'l, dieser mit Wasserdampf regeneriert, anschließend mit Luft, bevorzugt mit der aus der Absorptionsapparatur c') austretenden und rezirkulierten Abluft trocken und kalt geblasen und anschließend durch allmähliches -.Zumischen von nur die anorganischen Schadstoffe enthaltender Abluft vorgesättigt wird, .„ wobei die ungereinigte Abluft dann durch den unter bl) bezeichneten, mit den anorganischen Stoffen vorgesättigten Adsorptionsturm direkt eintritt und
e1) nach dem Regenerieren, Trocken- und Kaltblasen, sowie Vorsättigen mit den anorganischen Stoffen des unter a V) und d1) beschriebenen Adsorptionsturmes dieser dann zwischen den jetzt zur Adsorption der organischen Schadstoffe dienenden Turm b1) und die in c1) erwähnte Absorptionsapparatur geschaltet wird.
4) Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verfahrensschritte b1) und/oder d1) Frischluft mit geringem Wassergehalt, die gegebenenfalls auch vorgewärmt werden kann, verwendet wird.
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80 3 8 T9/0.07 7
DE19762649269 1976-10-29 1976-10-29 Verfahren zum entfernen von organischen stoffen aus abluft, die zusaetzlich anorganische saure oder basische stoffe enthaelt Withdrawn DE2649269A1 (de)

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