DE2330461B2 - Aufhänge- und Führungsvorrichtung für ein Vertikalschiebetor - Google Patents
Aufhänge- und Führungsvorrichtung für ein VertikalschiebetorInfo
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- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
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- E05F15/60—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
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- E05F15/665—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for vertically-sliding wings
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Description
30
Die Erfindung betrifft eine Aufhänge- und Führungsvorrichtung für ein Vertikalschiebetor, insbesondere für
Grundstückseinfahrten, welches zwischen zwei vertikal angeordneten und teilweise in den Boden versenkten,
hohlen Säulen, deren Länge über dem Boden mindestens der Torhöhe entspricht, verschiebbar angeordnet
und durch einen, insbesondere auch durch Fernsteuerung auslösbaren, elektromotorischen Antrieb heb- und
senkbar ist.
Es ist bereits ein Gehänge für ein Vertikelschiebetor
bekannt, bei dem der aus dem Boden ragende Teil jeder Säule nicht wesentlich höher als das Schiebetor selbst
ist. Bei dieser bekannten Anordnung besteht jeder der beiden Torpfosten aus zwei Teilen, und zwar aus einem
unteren und einem oberen Teil. An beiden Teilen befindet sich außen eine Laufschiene. Zwischen dem
oberen und dem unteren Teil ist ein Gelenk angeordnet, daß es ermöglicht, den oberen Teil zum Schließen des
Tores herunterzuklappen und zum öffnen des Tores aufzuklappen. In den Laufschienen läuft das Tor auf
Rollen; das Tor hängt hierbei an zwei mit Seilen verbundenen Gewichten. Die Seile laufen über Rollen
durch die oberen und unteren Pfostenteile; auch die am unteren Ende der Seile befindlichen Gewichte befinden
sich in den untersten Pfostenteilen. Die Gewichte veranlassen nach Senkrechtstellung der beiden oberen
Pfostenteile das Hochziehen des Tores. Das Schließen des Tores vollzieht sich durch Herunterziehen des Tores
und Herunterklappen der beiden oberen Pfostenteile. Nach Anbringen einer entsprechenden Anlage kann das
Tor auch elektrisch oder ferngesteuert bedient werden (DE-OS 17 08 444).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufhänge- und Führungsvorrichtung für ein Vertikalschiebetor
zu schaffen, die auch dann, wenn der aus dem Boden ragende Teil der Säulen nicht wesentlich höher
als das Schiebetor selbst ist, ein möglichst verkantungsfreies Heben und Senken des Schiubetores gewährleistet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung hei einem Gehänge der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß die Länge jeder Säule im Boden mindestens der Torhubhöhe entspricht, daß an jeder Schiebetorseite
eine nach unten hervorstehende Tragstange mit annähernd gleicher Länge wie die der Säulen angebracht
ist, die über einen der Torhubhöhe entsprechenden Teil ihrer Länge als Zahnstange ausgebildet ist oder
an deren unterstem Ende eine Kette angreift und daß im obersten Teil jeder Säule ein Ritzel des in der Säule
angeordneten elektromotorischen Antriebes mit der Zahnstange oder der Kette in Eingriff steht.
Bei dieser Ausbildung ist eine ausreichende Führungslänge für die Tragstangen gegeben, so daß ein
Verkanten des Schiebetores beim Heben und Senken weitgehendst ausgeschlossen ist. Außerdem sind alle
wesentlichen Führungs- und Tragteile bei geschlosssenem Tor innerhalb der hohlen Säule angeordnet, so daß
sie gegen Witterungseinflüsse geschützt sind.
Zur Herstellung des Gleichgewichts ist es bei Ausbildung von nur einer der Tragstangen als
Zahnstange zweckmäßig, wenn am unteren Ende der Tragstange ein Zugorgan, insbesondere ein Seil,
angelenkt ist, das über eine innerhalb des oberen Bereichs der hohlen Säule gelagerte Rolle geführt und
mit einem Ausgleichsgewicht verbunden ist.
Bei der Anwendung einer Zahnkette ist es hingegen zur Herstellung des Gleichgewichtes vorteilhaft, wenn
die Zahnkette mit ihrem einen Ende im Bereich des unteren Endes der Tragstange angelenkt und mit ihrem
anderen Ende mit einem Ausgleichsgewicht verbunden ist, das innerhalb der hohlen Säule auf der der
Tragstange gegenüberliegenden Seite des Ritzels, in Radialrichtung des letzteren gesehen, vorgesehen ist.
Anstelle der Verwendung eines Ausgleichsgewichtes könnte auch eine Feder vorgesehen werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Gehänges für ein Senkrecht-Schiebetor, teilweise im Schnitt;
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie H-II in F i g. 1;
Fig.3 eine Ansicht eines anderen Ausführungsbeispieles
eines erfindungsgemäßen Gehänges, teilweise im Schnitt und
F i g. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in F i g. 3.
Das in F i g. 1 und 2 dargestellte Gehänge für ein Vertikalschiebetor 1 umfaßt zwei aufrecht stehende,
teilweise in den Boden versenkte Säulen 2,3. Die Höhe des Schiebetores 1 entspricht dabei im wesentlichen der
Länge des aus dem Boden ragenden Teiles jeder der Säulen 2, 3. Das Schiebetor kann beispielsweise aus
einem aus Vierkantstahlrohren zusammengeschweißten Rahmen oder aus einem mit Kunststoffplatten verkleideten
Metallrahmen gebildet sein; das Schiebetor ist vorzugsweise einstückig ausgebildet, kann gegebenenfalls
aber auch mehrteilig ausgebildet werden.
In jeder der beiden Säulen 2,3 ist je eine Tragstange 4
angeordnet, von denen jede an ihrem oberen Ende mittels Schrauben 5 an je einer mit dem Schiebetor 1
verschweißten Tragplatte 6 befestigt ist. Jede der Tragstangen 4 ist mit Rollen 7 versehen, die in einer in
der hohlen Säule 2 bzw. 3 angeordneten, sich in Längsrichtung der Säule erstreckenden Führung 8,
beispielsweise in Form einer U-förmigen Schiene,
gleiten. Die Rollen 7 sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und an der Tragstange 4 drehbar gelagert.
Obgleich in der Zeichnung nur eine Rolle 7 je Tragstange dargestellt ist, können entlang der Lange
jeder Tragstange 4 zwei oder mehrere solche Rollen 7 im Abstand voneinander angeordnet werden.
Jede der Tragstangen 4 ist auf ihrer dem Schiebetor abgewandten Seite mit einem Zahnprofil 9 versehen,
d. h. als Zahnstange ausgebildet. Das Zahnprofil 9 erstreckt sich hierbei über die gesamte Länge jeder
Zahnstange. In das Zahnprofil 9 greift ein Ritzel 10 ein, das auf der Ausgangswelle eines mit einem Elektromotor
12 gekuppelten Untersetzungsgetriebes U befestigt ist. Der Elektromotor 12 kann durch einen an der
Außenseite der hohlen Säule 2 bzw. 3 angebrachten Schalter oder durch Fernauslösung betätigt werden. Bei
Betätigung des Elektromotors wird durch die Drehung des Ritzels 10 die Tragstange 4 nach oben ausgefahren,
wobei das Schiebetor 1 geöffnet wird. Die geöffnete Stellung des Schiebetors 1 ist in Fig. 1 mit strichpunktierten
Linien dargestellt. Bei Umkehrung der Drehrichtung, beispielsweise durch Umsteuerung des Getriebes
11 wird durch die Drehung des Ritzels 10 die Tragstange
4 zurückgefahren und dabei das Schiebetor 1 geschlossen.
Es ist möglich, entgegen der zeichnerischen Darstellung in F i g. 1 und 2, nur eine einzige Tragstange als
Zahnstange auszubilden und anzutreiben. In diesem Fall wird am unteren Ende der nicht angetriebenen
Tragstange 4, d.h. der Fig. 1 rechten Tragstange ein Seil 13 angelenkt, das über eine im oberen Bereich der
hohlen Säule 3 gelagerte Rolle 14 umläuft und an dem das auf der der Tragstange gegenüberliegenden Seite
der Rolle ablaufende Ende mit einem Ausgleichsgewicht 15 verbunden ist.
Bei dem Gehänge nach F i g. 3 und 4 ist das zwischen den hohlen Säulen 2, 3 geführte Schiebetor 1 mit
Tragstangen 20 verbunden, die gleichfalls mittels Rollen 7 in Führungen 8 der hohlen Säulen 2, 3 verschiebbar
gelagert sind. Am unteren Ende jeder Tragstange 20 ist eine Zahnkette 21 angelenkt, dip sich nach oben
erstreckt und das mit dem F.lektroinotor 12 gekuppelte
Ritzel 10 umschlingt, wobei das von der der Tragstange
20 gegenüberliegenden Seite des Ritzels 10 ablaufende Ende der Zahnkette 21 mit einem Ausgleichsgewicht 22
verbunden ist. Durch Drehung des Ritzels 10 wird die Tragstange 20 nach oben oder unten bewegt und damit
das Heben oder Senken des Vertikalschiebetors 1 bewirkt. Die geöffnete Stellung des Schiebetores 1 ist in
ίο F i g. 3 wieder mit strichpunktierten Linien dargestellt.
Bei dem Gehänge nach Fig. 3 und 4 ist der Elektromotor 12 in einem von der hohlen Säule 2 bzw. 3
vorstehenden, seitlich mit einem Deckel 25 verschlossenen Gehäuse 23 angeordnet und treibt über einen
Riementrieb 24 das Ritzel 10 an. Der Elektromotor 12 könnte aber auch unmittelbar in der hohlen Säule 2 bzw.
3 angeordnet werden. Bei Ausfall des Elektromotors oder zusätzlich zu diesem kann auch ein Handantrieb
vorgesehen sein. Am Schiebetor kann ein Sicherheitsschalter angeordnet werden, der bei Vorhandensein
eines Hindernisses unter dem Tor beim Herablassen desselben den Motor ausschaltet.
In der geschlossenen Stellung ruht das Schiebetor 1 auf konischen Lagerzapfen 30 auf, die an den Säulen 2,3
angebracht sind. Diese Lagerzapfen 30 können höhenverstellbar angeordnet werden. Auch die Verbindung
Tragstange — Schiebetor kann höhenverstellbar ausgebildet werden; dies kann beispielsweise durch
Anordnung von Längsschlitzen für die Befestigungs-
3ü schrauben erreicht werden.
Die Säulen 2,3 sind an ihrer Oberseite abgedeckt und
haben nur eine dem Querschnitt der Tragstangen 4 bzw. 20 entsprechende Ausnehmung zum Ausfahren der
letzteren. Diese Ausnehmung kann mit einer elastischen Abdeckung verschlossen werden, die beim Ausfahren
der Tragstangen weggebogen wird.
Das erfindungsgemäße Gehänge kann insbesondere für Vertikalschiebetore für Grundstückseinfahrten sowie
Einfriedungen von Gärten und Lagerplätzen verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Aufhänge- und Führungsvorrichtung für ein Vertikalschiebetor, insbesondere für Grundstückseinfahrten,
welches zwischen zwei vertikal angeordneten und teilweise in den Boden versenkten, hohlen
Säulen, deren Länge über dem Boden mindestens der Torhöhe entspricht, verschiebbar angeordnet
und durch einen, insbesondere auch durch Fern-Steuerung auslösbaren, elektromotorischen Antrieb
heb- und senkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge jeder Säule (2, 3) im Boden mindestens der Torhubhöhe entspricht, daß an jeder
Schiebetorseite (6) eine nach unten hervorstehende Tragstange (4,20) mit annähernd gleicher Länge wie
die der Säulen (3, 2) angebracht ist, die über einen der Torhubhöhe entsprechenden Teil ihrer Länge als
Zahnstange (9) ausgebildet ist oder an deren unterstem Ende eine Kette (21) angreift, und daß im
obersten Teil jeder Säule (2,3) ein Ritzel (10) des in der Säule angeordneten elektromotorischen Antriebs
(12) mit der Zahnstange (9) oder der Kette (21) in Eingriff steht.
2. Aufhänge- und Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem
freien Ende jeder Kette ein Ausgleichsgewicht verbunden ist.
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-
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- 1973-06-15 DE DE2330461A patent/DE2330461C3/de not_active Expired
Also Published As
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