DE1559958C - Freitragendes Schiebetor - Google Patents
Freitragendes SchiebetorInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein freitragendes Schiebetor Das nachteilige Aussehen und ein wesentlicher
mit über die Toröffnungsbreite hinaus verlängertem Teil des Bauaufwandes des eben beschriebenen be- i
Torblatt, das seitlich neben der Toröffnung ortsfest kannten Schiebetores werden bei einer anderen Ausauf
Rollenböcken angeordnete Stütz- und Führungs- führung, nämlich bei einem freitragenden Schiebetor
rollen aufweist und mittels einer an der Unterseite 5 in -halbhoher Ausführung, das als Garageneinfahrtdes
Torblattes befestigten Trag- und Führungs- tor, für Gartenzäune od. dgl. vorgesehen ist, verschiene
abgestützt und geführt ist. mieden. Xn Stelle einer gitterträgerartigen verlän-
Hängende Schiebetore benötigen eine Tragschiene, gernden Konstruktion ist das Torblatt bei dieser
die sich oberhalb der Toröffnung von einem Tor- Torausführung selbst über die Toröffnungsbreite
pfosten zum anderen erstreckt. Diese Tragschiene io hinaus verlängert. An Stelle einer ortsfesten Füh- . :
bildet für viele Fahrzeuge, die die Toröffnung durch- rungsschiene seitlich neben der Toröffnung, die sich
fahren sollen, ein erhebliches Hindernis. Sie ist daher" über die gesamte Schiebelänge erstrecken müßte,
unerwünscht. Ferner ergibt sich durch die hängende werden neben der Türöffnung ortsfeste Rollenböcke
Führung des Torblattes ein unerwünschtes Flattern mit Stütz- und Führungsrollen angeordnet, und das
der Torunterkante, das durch zusätzliche Maßnah- 15 Torblatt selbst trägt an der Unterkante eine Trag-
men aufgefangen werden muß. und Führungsschiene mit aus der Torebene heraus-
Bei einem bekannten Tor, dessen Torblatt beim geführter seitlicher Ausladung und einer am Ende
Öffnen in die Höhe geschwenkt wird, kann auf die der Ausladung angeformten oder angeordneten, im I
obere Tragschiene verzichtet werden, so daß die Tor- Querschnitt kreisförmigen Profilschiene. Bei diesem
öffnung nach oben hin frei ist. Jedoch wird die 20 bekannten Tor umschließen die Stütz- und Führungs-
Hubeinrichtung zum Hochschwenken des Torblattes rollen die im Querschnitt kreisförmige Profilschiene, |
bauaufwendig und teuer. Sie erstreckt sich außerdem so daß auf diese Weise hohe Tragböcke für die \
auch nach oben weit über die Torblattoberkante Stütz- und Führungsrollen vermieden werden. Die
hinaus und stört dadurch den optischen Gesamt- Stütz- und Führungsrollen sind zum Angriff an
eindruck. ■ 25 die im Querschnitt kreisförmige Profilschiene ;
Eine nach oben hin freie und infolgedessen von ebenfalls seitlich zur Ebene des Torblattes versetzt ;
beliebig hohen Fahrzeugen passierbare Toröffnung angeordnet. Bei dieser Ausführung neigt das Torblatt
besitzt Schiebetore mit am Boden angeordneter dazu, unter seinem Eigengewicht um eine durch den
Lauf- oder Fahrschiene. Eine solche Schiene führt kreisförmigen Querschnittsteil der Trag- und Fühaber
zu erheblichen Nachteilen; denn sie stellt ein 30 rungsschiene verlaufende Achse zu kippen, so daß I
Hindernis in der Tordurchfahrt dar, kann verschmut- zur Aufnahme der Kippkräfte eine zusätzliche Füh- j
zen und muß gewartet werden. Vor allem aber be- rungsschiene an der Oberkante des Torblattes ergrenzt
sie auch den Einsatzbereich dieser Tore; denn . forderlich ist, welche bei der bekannten Ausführung
eine solche Schiene kann z. B. nicht über Gewässer zugleich als Handlauf dient und in weiteren orts-
oder über Gleiskörper hinweg verlegt werden. 35 festen Rollen geführt sein muß.
Freitragende Schiebetore vermeiden alle diese Es ist nicht möglich, diese Art der Torführung
Nachteile; denn es werden im Bereich zwischen den mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln auch auf
beiden Torpfosten, die die Tordurchfahrtsöffnung Schiebetore mit größeren Torblattabmessungen zu
begrenzen, keinerlei Trag- oder Führungselemente übertragen. Bei solchen Toren ist nämlich wegen
benötigt. Die Führung und Abstützung der Tor- 40 des hohen Gewichtes und des großen Kippmomentes
blätter dieser Tore erfolgt seitlich neben der Tor- ein noch größerer Bauaufwand für die untere und
öffnung durch das Zusammenwirken von ortsfesten auch für die zwangläufig obere, oft · unerwünschte
Einrichtungen mit Gegenelementen, die am Torblatt Führung erforderlich als für Tore der eingangs bebefestigt
sind. schriebenen Art mit verlängerter Tragkonstruktion.
Bei einem derartigen bekannten Schiebetor in 45 Infolgedessen sind Großschiebetore bisher ausfreitragender
Ausführung setzt sich das Torblatt in schließlich in der genannten Ausführung mit verder
Torblattebene in einer verlängernden gitterträger- längerter Tragkonstruktion als freitragende Schiebeartigen
Tragkonstruktion fort, die etwa auf halber tore hergestellt worden.
Höhe des Torblattes mit Rollen bestückt ist, welche Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
in Führungsschienen laufen, die auf geeigneten Trag- 50 zugrunde, ein freitragendes Schiebetor so auszugeböcken
in entsprechender Höhe ortsfest angeordnet stalten, daß auch bei großen Toröffnungsbreiten auf
sind. Die Führungsschienen bilden eine Führungs- die nachteiligen Tragkonstruktionen, hohen Stützstrecke,
die ebenso lang ist wie der Abstand der bocke für ortsfeste Führungsschienen sowie Schutzbeiden
Torpfosten. Dadurch wird seitlich neben der zäune für die Unfallverhütung verzichtet werden
Toröffnung sehr viel Raum beansprucht und durch 55 kann.
die Tragböcke und die Führungsschienen eingenom- Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich das
men. Dieser Raum muß zur Verhütung von Unfällen einleitend erwähnte freitragende Schiebetor erfin-
durch Schutzzäune umschlossen werden. Durch diese dungsgemäß dadurch, daß sowohl die Trag- und
Schutzzäune und die gitterträgerartige Konstruktion Führungsschiene, die zugleich die untere Begrenzung
am Torblatt, durch die Tragböcke, insbesondere die 60 des Torblattes bildet, als auch die Rollenböcke, die
große Höhe dieser Tragböcke, wird das Aussehen die in die Trag- und Führungsschiene eingreifenden
solcher Tore erheblich beeinträchtigt. Da die Erstel- Stütz- und Führungsrollen tragen, mittig unter dem
lung dieser Einrichtungen mit einem entsprechenden Torblatt angeordnet sind.
Bauaufwand verbunden ist, ergibt sich auch ein Überraschenderweise läßt sich auch ein sehr
relativ hoher Preis dieser Tore. Auch bei diesen 65 großes und infolgedessen sehr schweres Torblatt
Toren stellt sich ein unerwünschtes Flattern der Tor- einwandfrei und sicher abstützen und führen, wenn
blattunterkante ein, das durch entsprechende Maß- die Trag- und Führungsschiene sowie die mit dieser
nahmen aufgefangen werden muß. zusammenwirkenden, ortsfest abgestützten Stütz- und
Führungsrollen mittig unter dem Torblatt angeordnet sind. Dadurch ergibt sich dann auch ein einfacher
und robuster Toraufbau, bei dem vor allem materialsparend gearbeitet werden kann; denn die an der
Torblattunterkante angeordnete Trag- und Führungsschiene kann zugleich als tragendes Bauelement des
Torblattes herangezogen werden, während konstruktive Maßnahmen zum Auffangen von Kippkräften
und Biegekräften überflüssig werden. Es hat sich gezeigt, daß ein in-der neuen Weise abgestütztes und
geführtes Torblatt an der Unterkante keine Flatterbewegungen ausführt und bei geeigneter Ausgestaltung der Trag- und Führungsschiene an seiner Unterkante
sowie der mit dieser zusammenwirkenden Stütz- und Führungsrollen auch an der Oberkante
keine Flattererscheinungen zeigt, so daß eine zusätzliche Führung des Torblattes im Bereich der Oberkante
lediglich aus Sicherheitsgründen erforderlich wird, um bei großen, in Tordurchfahrtsrichtung wirkenden
Kräften durch äußere Einflüsse eine einwandfreie Abstützung zu erzielen.
Es lassen sich zahlreiche unterschiedliche Formen und Profile für die Trag- und Führungsschiene verwenden.
Welche Schiene bzw. welches Profil im jeweiligen Falle verwendet wird, hängt von den
Einsatzbedingungen des Tores, von den zu erwartenden Belastungen sowie unter Umständen auch von der
Häufigkeit der Torbetätigung ab. Wenn die Trag- und Führungsschiene als Profilschiene, bevorzugt als zum.
Boden hin offene, im Querschnitt C-förmige Schiene, und jede der Stütz- und Führungsrollen als Doppelrollen
ausgebildet sind, dann ergibt sich z.B. der Vorteil, daß die Rollen und deren Lager auch bei
ungünstigsten Umweltbedingungen vor Schmutz, Staub usw. geschützt sind.
Wenn zu erwarten ist, daß das Torblatt während seiner Bewegung größeren äußeren Krafteinflüssen
ausgesetzt ist, dann kann es zweckmäßig sein, wenn die Rollenböcke jeweils paarweise angeordnet sind
und wenn jedem Rollenbockpaar wenigstens ein die Trag- und Führungsschiene von außen beiderseitig
berührendes Walzenpaar zur seitlichen Führung des Torblattes zugeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung
werden dann die Voraussetzungen zur Übernahme hoher Kräfte in den Rollenböcken geschaffen, während
die zusätzlichen, von außen auf die Trag- und Führungsschiene wirkenden Walzen dafür sorgen,
daß das Tor während seiner Bewegung unter dem Einfluß äußerer Kräfte nicht aus der forblattebene
herausläuft.
Bei bekannten freitragenden und in anderer Weise ausgebildeten Schiebetoren wird ein mechanischer
Antrieb stets durch eine unmittelbare getriebliche Verbindung des Torblattes mit einem Antriebsmotor
ermöglicht. Im allgemeinen dienen als Mittel zur getriebenen Verbindung Gall-Ketten, Gliederketten
oder Zahnstangen, die am Torblatt in geeigneter Höhenlage befestigt sind und in die Zahnräder oder
Ritzel eines ortsfesten Antriebsmotors eingreifen. Für solche Antriebseinrichtungen sind geeignete Kupplungen
und Sicherheitseinrichtungen sowohl zum Schütze der Antriebseinrichtung als auch zur Verhütung
von Unfällen unerläßlich.
Der erhebliche Kostenaufwand für die bisher erforderlichen teuren Getriebeteile, wie Ketten,
Zahnräder oder Zahnstangen sowie für die Sicherheits- und Schutzeinrichtungen wird nach einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß eine der Stütz- und Führungsrollen über ein Getriebe mit einem motorischen Antrieb
verbunden ist und daß an den Enden der Trag- und Führungsschiene mit ortsfesten Endanschlägen
mit Puffern und/oder Steuereinrichtungen für den Antriebsmotor zusammenwirkende Abwinkelungen
vorgesehen sind. Durch die vorgenannte Torausgcstaltung wird das an sich bekannte Reibrad-Antriebsprinzip
erstmalig für ein Schiebetor angewendet. Zum
ίο Erzeugen des erforderlichen Reibschlusses zur Übertragung
der Antriebskraft wird dabei das Eigengewicht des Torblattes mit herangezogen. Durch die
geschilderte Ausgestaltung des Antriebes bilden Antriebsrad und Stütz- bzw. Führungsrolle ein und
dasselbe Bauelement, so daß nicht nur materialsparend, sondern auch raumsparend gearbeitet werden
kann. Darüber hinaus ergibt sich bei entsprechender Auslegung bzw. Einstellung des Reibschlusses von
selbst und ohne besondere zusätzliche Maßnahmen ein Schlupf zwischen der Stütz- bzw. Führungsrolle
und der Trag- und Führungsschiene, wenn das Torblatt in Bewegung gesetzt oder abgebremst wird oder
aber gegen ein Hindernis fährt. Um diese Wirkung bei bekannten Toren zu erzielen, sind aufwendige
Bauelemente erforderlich.
Es ist zweckmäßig, wenn die Stütz-und Führungsrollen und Walzenpaare mittels Wälzlager reibungsarm
gelagert sind und Laufflächen aus verschleißfestem und geräuschdämpfendem Werkstolf, wie
Gummi oder Kunststoff, aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Schiebetors ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des Schiebetors und der sich beidseitig an das Tor anschließenden Einzäunung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Schiebetor,
Fig. 3 eine Teilansicht des Schiebetors in Richtung des Pfeiles III in F i g. 4,
Fig. 3 eine Teilansicht des Schiebetors in Richtung des Pfeiles III in F i g. 4,
Fig. 4 einen Schnitt des Schiebetors längs der
Linien IV-IV in Fig. 1,
F i g. 5 eine Einzelheit des Schiebetors und
Fig. O1 bis 63 mögliche Formen der Führungsschiene und der Stütz- und Führungsrollen.
Fig. O1 bis 63 mögliche Formen der Führungsschiene und der Stütz- und Führungsrollen.
In den Fig. 1 und 2 ist das neue Schiebetor in Front- bzw. Draufsicht gezeigt. Eine Fahrbahn oder
ein Schienenkörper od. dgl. ist in Fig. 1 nur andeutungsweise dargestellt, weil für die Ausbildung
des Tores derartige örtliche Einzelheiten unbeachtlich sind. Das in den Figuren gezeigte Tor mit einem
Torblatt 1 ist Bestandteil einer Einzäunung 2 und schließt sich, wie die Fig. 1 zeigt, hinsichtlich des
Aussehens sowie der oberen Abschlußkante dem Verlauf der Einzäunung 2 an. Wie die F i g. 2 zeigt,
ist das Torblatt 1 neben die Einzäunung 2 gesetzt, um Platz für das Aufschieben des Tores zu gewinnen.
Bei sehr großen Toröffnungen ist es zu empfehlen, einen Mittelpfeiler 3 anzuordnen, gegen den jeweils
eine Torblatthälfte 1 α bzw. 1 b von links bzw. rechts heranzuschieben ist, wenn die Toröffnung verschlossen
werden soll. Bei kleineren Toröffnungsweiten kann auf einen derartigen Mittelpfeiler 3 verzichtet
werden. Er wird besonders dann von Vorteil sein, wenn zweispurige Fahrbahnen od. dgl. verschlossen
werden sollen und dabei die eine Hälfte der öffnung eine Einfahrt und die andere Hälfte eine
Ausfahrt darstellen. Bei solchen Ausbildungen können die einzelnen Torblatthälften 1 a, Ib getrennt
voneinander betätigt werden und den jeweiligen
Bedürfnissen entsprechend geöffnet oder geschlossen werden. . .
Das neue Tor ist als freitragendes Schiebetor ausgebildet.
Wie die Fig. 3 zeigt, sind seitlich neben der Toröffnung in einem Abstand in Schieberichtung
Paare von Rollenböcken 4 fest im Boden verankert, und von den Rollenböcken 4 getragene, jeweils paarweise
pro Rollenbock vorgesehene Stütz- und Führungsronen 5 sind in eine im Querschnitt C-förmige
Trag- · und Führungsschiene 6 eingesetzt, die zum Boden hin offen ist. Diese Trag- und Führungsschiene
6 ist an der Unterkante des Torblattes 1 starr befestigt. Zwischen der * lichten Höhe des
Innenraumes der C-förmigen Trag- und Führungsschiene 6 und dem Durchmesser der Stütz- und
Führungsrollen 5 besteht zwecks klemmungsfreien Laufes eine notwendige Differenz. Sie wird durch
gegensinnige Höheneinstellung der Stütz- und Führungsrollen 5 eines Rollenbockpaares ausgeglichen,
so daß ein Absinken des Torblattes beim Verschieben mit Sicherheit verhindert wird.
An der Einzäunung 2 sind im Bereich des Tores an einem Torpfosten 6', der unmittelbar neben der
Fahrbahn vorgesehen ist, Walzenpaare 7 gehalten (F i g. A), die einen oberen Holm 8, der beispielsweise
Bestandteil des Torblattes 1 ist, zwischen sich • einschließen und führen. Die Walzenpaare 7 verhindern
ein Kippen des Tores. Zur zusätzlichen Führung des Tores gegen Schwenkbewegungen,
unter deren Einfluß es aus der Flucht der Einzäunung herausgeschwenkt werden konnte, dienen in
Fig. 3 und 4 gezeigte zusätzliche Walzenpaare 9, die den Stütz- und Führungsrollen 5 zugeordnet
sind und die sich von außen her gegen. die im Querschnitt C-förmige Trag- und Führungsschiene 6
legen. Aus der Fig. 1, in der die Walzenpaare9
angedeutet sind, ist deutlich zu ersehen, daß durch den großen Abstand, den die Walzenpaare 9 in
Schieberichtung voneinander aufweisen, eine sichere seitliche Führung des Tores gewährleistet ist.
Aus den Zeichnungen ist in Einzelheiten nicht zu erkennen, daß die Walzenpaare 7 und 9 sowie
die Stütz- und Führungsrollen 5 auf Wälzlagern aufgenommen sind, um einen reibungsarmen Lauf des
Torblattes zu gewährleisten. Nicht zu erkennen ist außerdem auch, daß die Walzenpaare 7 und 9 sowie
die Stütz- und Führungsrollen 5 mit Laufflächen aus verschleißfestem Kunststoff oder Gummi ausgerüstet
sind, um einen geräuscharmen Lauf sicherzustellen. Eine Verwendung von Laufflächen aus Gummi oder
Kunststoff garantiert auch einen weitgehenden Korrosionsschutz.
In den Zeichnungen ist das Torblatt 1 bzw. 1 a, Ib ohne zusätzlichen Antrieb gezeigt. Da das Torblatt
sehr leichtgängig ist und die seine Leichtgängigkeit garantierenden und das Gewicht aufnehmenden
Stütz- und Führungsrollen 5 innerhalb der C-förmigen Trag- und Führungsschiene 6 gegen Witterungseinflüsse weitgehend geschützt sind, bleibt dieser
leichtgängige Lauf auch nahezu wartungsfrei über lange Zeiträume hinweg aufrechterhalten, und das
Torblatt 1 kann bequem von Hand verschoben werden. Um zu verhindern, daß das Torblatt 1 beim
öffnen oder Schließen mit der Trag- und Führungsschiene 6 von den Stütz- und Führungsrollen 5 herunterrollt,
sind an den Enden der Trag- und Führungsschiene 6 Abwinkelungen 10 befestigt (F i g. 5)
und an den Rollenböcken 4 Endanschläge 11 ortsfest angeordnet. Diese tragen Puffer 12 oder Schwingmetalle
und dämpfen ein hartes Aufprallen des Torblattes 1 auf den Endanschlägen 11. Wird hingegen
in einen der Rollenböcke 4 eine an sich bekannte Antriebseinrichtung mit elektrischem Motor eingebaut
und werden die zugehörigen Stütz- und Führungsrollen 5 mit dem Antriebsmotor getrieblich verbunden,
dann läßt sich ein ferngesteuerter oder automatischer öffnungs- und Schließvorgang des
ίο Torblattes 1 erzielen, wenn die entsprechenden
Schalt- und Steuereinrichtungen an geeigneter Stelle vorgesehen werden. Einzelheiten, die eine derartige
Torbetätigung ermöglichen, sind in der Zeichnung nicht gezeigt, da sie nicht Gegenstand der Erfindung
sind. Steuereinrichtungen, wie Endschalter od. dgl., sind im Falle einer solchen Ausbildung des Tores
am zweckmäßigsten mit den Endanschlägen 11 bzw. Puffern 12 zu kombinieren.
Die Fig. 6, die die Einzeldarstellungen der Fig. 6i bis Fig. 63 umfaßt, zeigt eine Auswahl
möglicher Formen des Profils der Trag- und Führungsschiene 6 und entsprechend angepaßte Stütz- und
Führungsrollen 5. In F i g. 61 ist die bereits beschriebene,
im Querschnitt C-förmige Trag- und Führungsschiene gezeigt. Zwei T-Profilschienen, die in einem
Hohlraum an der Torblattunterkante befestigt sind, bilden bei der Ausbildung nach Fig. 62 die Trag-
und Führungsschiene 6. In F i g. 63 dient zu diesem Zweck eine Doppel-T-Schiene.
Claims (5)
1. Freitragendes Schiebetor mit über die Toröffnungsbreite hinaus verlängertem Torblatt, das
seitlich neben der Toröffnung ortsfest auf Rollenböcken angeordnete Stütz- und Führungsrollen
aufweist und mittels einer an der Unterseite des Torblattes befestigten Trag- und Führungsschiene
abgestützt und geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Trag- und
Führungsschiene (6), die zugleich die untere Begrenzung des Torblattes (1) bildet, als auch die
Rollenböcke (4), die die in die Trag und Führungsschiene (6) eingreifenden Stütz- und Führungsrollen
(5) tragen, mittig unter dem Torblatt (1) angeordnet sind.
2. Schiebetor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Führungsschiene
(6) als Profilschiene, bevorzugt als zum Boden hin offene, im Querschnitt C-förmige
Schiene, und jede der Stütz- und Führungsrollen (5) als Doppelrolle ausgebildet ist.
3. Schiebetür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenböcke (4)
jeweils paarweise angeordnet sind und daß jedem Rollenbockpaar wenigstens ein die Trag- und
Führungsschiene (6) von außen beidseitig berührendes Walzenpaar (9) zur seitlichen Führung
des Torblattes (1) zugeordnet ist.
4. Schiebetor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
Stütz- und Führungsrollen (5) über ein Getriebe mit einem motorischen Antrieb verbunden ist
und daß an den Enden der Trag- und Führungsschiene (6) mit ortsfesten Endanschlägen (11) mit
Puffern (12) und/oder Steuereinrichtungen für den Antriebsmotor zusammenwirkende Abwinkelungen
(10) vorgesehen sind.
5. Schiebetor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütz-
und Führungsrollen (5) und die Walzenpaare (9) mittels Wälzlager reibungsarm gelagert sind und
Laufflächen aus verschleißfestem und geräuschdämpfendem Werkstoff, wie Gummi oder Kunststoff,
aufweisen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109 652/1
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4236962A1 (de) * | 1992-11-02 | 1994-05-05 | Huegle Pfullendorf Kipptor | Freitragendes Schiebetor |
| DE4137442C2 (de) * | 1991-01-29 | 2001-10-18 | Alfred Erdetschnig | Schiebetor |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4137442C2 (de) * | 1991-01-29 | 2001-10-18 | Alfred Erdetschnig | Schiebetor |
| DE4236962A1 (de) * | 1992-11-02 | 1994-05-05 | Huegle Pfullendorf Kipptor | Freitragendes Schiebetor |
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