DE2330282C2 - Anordnung zur Längsverschiebung von mindestens einem Hochspannungsleiter in bezug auf die Kapselung einer gasisolierten Hochspannungsleitung - Google Patents
Anordnung zur Längsverschiebung von mindestens einem Hochspannungsleiter in bezug auf die Kapselung einer gasisolierten HochspannungsleitungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Längbverschiebung von mindestens einem Hochspannungsleiter
in bezug auf die Kapselung einer gasisolierten
Hochspannungsleitung mittels den Leiter gegenüber der Kapselung abstützenden Isolierstoffkorpern, die je
Abstützstelle an einem metallischen Träger befestigt
sind, zn dem mehrere Profilrollen gelagert sind, die an einer in Längsrichtung der Kapselung angeordneten, in
deren Innenraum bodenseitig vorspringenden Führungsschiene anliegen und diese auf einem Teil ihres
Umfangs umgreifen.
Eine derartige Anordnung ist aus der DE-OS 20 4S 989 bekannt Bei dieser bekannten Anordnung ist
am Boden der Kapselung eine rohrförmige Erdungsschiene vorgesehen, die von Doppelkegelrollen teilweise
umfaßt wird. Diese Doppelkegelrollen sind an dem metallischen Träger der Stützisolatoren für den
Hochspannungsleiter befestigt, der aus zwei gegeneinander verspannten Ringen besteht. Die Erdungsschiene
nimmt das Gewicht der Isolatoren und des Hochspannungsleiters auf. Außerdem sind aber an zwei Stellen
des metallischen Trägers noch großflächige Kunststoffrollen vorgesehen, weiche zur Führung des metallischen
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gegenüber der Kapselung beitragen. Die Isolatoren mit ihren metallischen Trägern und der Hochspannungsleiter
bilden praktisch ein Montagegerüst, das als Ganzes in die Kapselung eingefahren werden kann, wobei die
Erdungsschiene die Führung übernimmt. Dadurch sind sowohl die Montage- als auch Wartungs- und
Reparaturarbeiten vereinfacht.
Aus der US-PS 33 61 870 ist eine Hochspannungsleitung bekannten deren Innenraum der elektrische Leiter
und die ihm zugeordneten Isolierstoffkörper an einer decksciug an der Kapselung angebrachten Schiene
hängend gelagert sind. Die Schiene ist im Querschnitt
T-förmig gestaltet, sie wird von parallel verlaufenden Rollen umgriffen. Diese bekannte Konstruktion ermöglicht
keine starre Führung des Leiters in der Kapselung, da Pendelungen nicht auszuschließen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Anordnung der eingangs beschriebenen Art, ohne die
Längsverschiebbarkeit zu beeinträchtigen, eine zwangsweise starre Längsführung des Leiters zu ermöglichen,
wobei der Aufwand an Konstruktionselementen im Bereich der Führung verringert sein soll.
Nach der Erfindung wird dies dadurch gelöst, daß zwei in Abstand zueinander verlaufende parallele
is Führungsschienen vorgesehen sind, auf deren einander
zugewandten Seiten jeweils die eine Profilrolle eines an •lern als Traverse ausgebildeten metallischen Träger
befestigten Rollenpaares anliegt. Eine derartige mit einfachsten Mitteln hergestellte Führung bewirkt eine
Sicherung gegen durch Querkräfte bedingtes Abheben von den Schienen und gegen Verdrehen um die
Längsachse der Hochspannungsleitung.
In zweckmäßiger Weise können die Führungsschienen, wie bereits aus der DE-OS 20 48 989 bekannt einen
zylindrischen Querschnitt aufweisen und die Profilrollen als Doppelkegelrollen ausgeführt sein, wobei die beiden
Rollen der Doppelkegelrollen in Richtung ihrer Drehachse mit einer Feder belastet sind. Dadurch ist in
einfachster Weise eine genaue Führung gegeben, und es wird ein Toleranzausgkich erreicht
Bei der Hochspannungsleitung nach der Erfindung bildet mit besonderem Vorteil die Traverse eine
Montageeinheit für die Isolierstoffkörper und Leiter, wie ebenfalls aus der DE-OS 20 48 989 an sich bekannt.
Im folgenden ist die Erfindung noch anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
Die Figur zeigt den Querschnitt einer gekapselten gasisolierten Hochspannungsleitung 1, die eine rohrförmige
Kapselung 2 aufweist Die Kapselung 2 kann aus einem elektrisch leitenden Material, z. B. Stahl, oder aus
einem mit leitenden Zusätzen versetzt' χ nichtleitenden
Material, insbesondere Kunststoff mit Graphitstaub, bestehen. Zwei Hochspannung führende Leiterteile 3,4
der Hochspannungsleitung 1 sind gegenüber der Kapselung 2 mittels Isolierstoffkorpern 5,6 abgestützt,
die auf einer beiden gemeinsamen Traverse 7 montiert
sind. Die Traverse 7 wird von parallel verlaufenden, bodenseitig an der Kapselung 2 befestigten zylindrisehen
Führungsschienen 8, 9, die in den Innenraum der Kapselung 2 vorspringen, zwangsweise geführt. Hierzu
ist die Traverse 7 mit Kegelrollen 10 versehen, die paarweise je eine Führungsschiene S oder 9 auf einander
zugewandten Seiten teilweise umfassen. Die gezeigte Anordnung ermöglicht eine Längsverschiebung der
Leiterteile 3, 4 in bezug auf die Kapselung 2. Zum Toleranzausgieich ist je eine Kegelrolle 10 eines
belastet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel bildet die Traverse 7 eine Montageeinheit für die Isolierstoffkörper
5,6 und die von ihnen getragenen Leiterteile 3,4.
Durch die bodenseitige Anordnung der Führungsschienen
8,9 kann man eine Kapselung 2 verwenden, die durch das Gewicht der Traverse 7 mit den Isolierstoffkörpern
5,6 und den Leiterteilen 3,4 günstig belastet ist
und somit dünnwandig ausgeführt werden kann.
Im Falle der an sich aus der US-PS 24 69 445
Im Falle der an sich aus der US-PS 24 69 445
bekannten Ausbildung der Kapselung als Kunststoffrohr, dessen Material durch die elektrische Leitfähigkeit
erhöhende Zusätze halbleitend gemacht ist, werden die Führungsschienen 8, 9 bevorzugt als Erdleiter herangezogen.
Hierzu bestehen diese aus einem elektrisch
leitenden Material, z. B. Kupfer oder Aluminium. Das Potential dieser Führungsschienen kann über elektrisch
leitende Federungselemente auf die aus elektrisch leitendem Material bestehende Traverse 7 übertragen
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anordnung zur Längsverschiebung von mindestens einem Hochspannungsleiter in bezug auf die
Kapselung einer gasisolierten Hochspannungsleitung mittels den Leiter gegenüber der Kapselung
abstützenden Isolierstoffkorpern, die je Abstützstelle
an einem metallischen Träger befestigt sind, an dem mehrere Profilrollen gelagert sind, die an einer
in Längsrichtung der Kapselung angeordneten, in deren Innenraum bodenseitig vorspringenden Führungsschiene
anliegen und diese auf einem Teil ihres Umfangs umgreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei im Abstand zueinander verlaufende parallele Führungsschienen (8, 9) vorgesehen sind,
auf deren einander zugewandten Seiten jeweils die eine Profilrolle (10) eines an dem als Traverse (7)
ausgebildeten metallischen Träger befestigten Rollenpaares anliegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschienen (8, 9) in bekannter Weise einen zylindrischen Querschnut
aufweisen und cie Profilrollen als Doppelkegelroll
ausgeführt sind und daß die beiden Rollen dei Doppelkegelrollen (10) in Richtung ihrer Drehachse mit einer Feder (11) belastet sind.
ausgeführt sind und daß die beiden Rollen dei Doppelkegelrollen (10) in Richtung ihrer Drehachse mit einer Feder (11) belastet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gäkennzeichiiei, daß die Traverse (7) in bekannter
Weise eine Montageeinheit für die Isolierstoffkörper
(5,6) und Leiter (3,4) bildet.
Priority Applications (2)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732330282 DE2330282C2 (de) | 1973-06-12 | 1973-06-12 | Anordnung zur Längsverschiebung von mindestens einem Hochspannungsleiter in bezug auf die Kapselung einer gasisolierten Hochspannungsleitung |
Publications (2)
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| DE2330282A1 DE2330282A1 (de) | 1975-01-09 |
| DE2330282C2 true DE2330282C2 (de) | 1982-05-06 |
Family
ID=5883986
Family Applications (1)
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| DE19732330282 Expired DE2330282C2 (de) | 1973-06-12 | 1973-06-12 | Anordnung zur Längsverschiebung von mindestens einem Hochspannungsleiter in bezug auf die Kapselung einer gasisolierten Hochspannungsleitung |
Country Status (2)
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Also Published As
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