DE2409595B2 - Spannungswandler für eine vollisolierte, metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage - Google Patents
Spannungswandler für eine vollisolierte, metallgekapselte HochspannungsschaltanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spannungswandler für eine vollisolierte, metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage
mit einer im Innern des metallenen Außenrohres der Hochspannungsschaltanlage angeordneten
flächenhaften Elektrode, die von einer elektrisch leitenden Schicht auf einem Isolierkörper gebildet ist
und mit dem Hochspannungsleiter der Anlage einen Oberspannungskondensator eines kapazitiven Spanis
nungsteilers bildet, an dessen mit dem Oberspannungskondensator
verbundenen Unterspannungskondensator ein Verstärker mit nachgeordneter Bürde angeschlossen
ist.
Bei einem bekannten Spannungswandler dieser Art (DE-OS 21 25 297) besteht der Isolierkörper aus einem vom Isoliermaterial gebildeten Körper, z. B. aus einem Gießharzkörper mit einer der Innenkontur des metallenen Außenrohres entsprechenden Außenkontur. Auf der Innenfläche des Gießharzkörpers ist ein leitender Belag aufgebracht, der die flächenhafte Elektrode und beiderseits dieser Elektrode angeordnete Schutzringelektroden bildet; die Schutzringelektroden sind durch Spalte im leitenden Belag von der flächenhaften Elektrode getrennt Die flächenhafte Elektrode ist über eine Durchführung mit einem außerhalb des metallenen Außenrohres angeordneten Kondensator verbunden, der den Unterspannungskondensator bildet.
Bei einem bekannten Spannungswandler dieser Art (DE-OS 21 25 297) besteht der Isolierkörper aus einem vom Isoliermaterial gebildeten Körper, z. B. aus einem Gießharzkörper mit einer der Innenkontur des metallenen Außenrohres entsprechenden Außenkontur. Auf der Innenfläche des Gießharzkörpers ist ein leitender Belag aufgebracht, der die flächenhafte Elektrode und beiderseits dieser Elektrode angeordnete Schutzringelektroden bildet; die Schutzringelektroden sind durch Spalte im leitenden Belag von der flächenhaften Elektrode getrennt Die flächenhafte Elektrode ist über eine Durchführung mit einem außerhalb des metallenen Außenrohres angeordneten Kondensator verbunden, der den Unterspannungskondensator bildet.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, einen Spannungswandler für eine vollisolierte, metallgekapselte
Hochspannungsschaltanlage vorzuschlagen, der sich im Vergleich zu dem bekannten kapazitiven
4U erfindungsgemäß der Isolierkörper aus einer in der
Schaltungstechnik gebräuchlichen metallkaschierten Leiterplatte, die der Form des Außenrohres der
Hochspannungsschaltanlage entsprechend geformt ist und mit ihrer Metallkaschierung die flächenhafte
« Elektrode bildet.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Spannungswandlers besteht darin, daß auf einen mit nur
verhältnismäßig hohem Aufwand herstellbaren Gießharzkörper als Tragkörper für die flächenhafte Elektrode
verzichtet werden kann; eine metallkaschierte Leiterplatte ist erheblich billiger und kann — insbesondere
wenn sie hinsichtlich des Isoliermaterials dünn ausgeführt wird — auch ohne Schwierigkeit in eine
zylindrische Form gebracht werden, so daß dann die Metallkaschierung der Leiterplatte ebenso wie der
leitende Belag bei dem bekannten Spannungswandler mit dem Hochspannungsleiter der Schaltanlage einen
Oberspannungskondensator bildet. Der Aufbau des Oberspannungskondensators ist dabei denkbar einfach,
weil die metallkaschierte Leiterplatte sich gegebenenfalls an die Innenwand des Außenrohres anlegen kann,
so daß besondere Mittel zur Formgebung der Leiterplatte zur Erzielung einer kreiszylindrischen
Gestalt nicht erforderlich sind.
Wie schon bei dem bekannten Spannungswandler ist es auch bei dem erfindungsgemäßen Spannungswandler
vorteilhaft, wenn beiderseits der von der Metallkaschierung gebildeten flächenhaften Elektrode Schutzbeläge
vorhanden sind Diese Schutzbeläge lassen sich bei dem
erfindungsgemäßen Spannungswandler in einfacher Weise dadurch gewinnen, daß an beiden stirnseitigen
Bereichen der Leiterplatte Spalte in die Metallkaschierung
geätzt werden, so daß dort von der fi.ichenhaften Elektrode Teile der Metallkaschierung galvanisch
gelrennt vorhanden sind, die als Schutzbeläge dienen.
Es ist vorteilhaft, wenn die bei dem erfindungsgemäßen
Spannungswandler verwendete Leiterplatte beidseitig metallkaschiert ist und wenn die auf der
Innenfläche der Leiterplatte befindliche innere Metallkaschierung die flächenhafte Elektrode mit den
Schutzbelägen bildet; die auf der Außenfläche befindliche äußere Metallkaschierung und die innere Metallkaschierung
stellen die Elektroden des Unterspannungskondensators dar, dessen Dielektrikum von dem
Isoliermaterial der Leiterplatte gebildet ist. Diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Spannungswandlers
hat den zusätzlichen Vorteil, daß auf einen besonderen Kondensator zur Bildung des Unterspannungskondensators
verzichtet werden kann, weil durch die beidseitige Metallkaschierung der Leiterplatte der
Unterspannungskondensator gebildet wird. Außerdem ist diese Ausführung insofern vorteilhaft, weil Ober- und
Unterspannungskondensator eine räumlich eng zusammenhängende Einheit innerhalb des metallenen Außenrohres
der Hochspannungsschaltanlage bilden und gleichen Temperaturänderungen ausgesetzt sind, so daß
eine störende Änderung des Teilerverhältnisses durch Änderungen der Temperatur nicht auftreten kann.
Bei der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spannungswandlers mit beidseitig metallkaschierter
Leiterplatte ist es vorteilhaft, wenn die Schutzbeläge galvanisch mit der äußeren Metallkaschierung verbunden
sind.
Zur Vermeidung von aufwendigen Abstützmitteln der Leiterplatte innerhalb des metallenen Außenrohres,
insbesondere für den Fall, daß bei dem erfindungsgemäßen Spannungswandler eine Metallkaschierung dem
Außenrohr zugewendet liegt, ist vorteilhafterweise die Leiterplatte durch eine zwischengelegte Isolierfolie
galvanisch von dein Außenrohr getrennt. Eine derartige Isolierfolie ist besonders bei Verwendung einer
beidseitig kaschierten Leiterplatte vorteilhaft.
Insbesondere in dem Fall, in dem aus meßtechnischen Gründen der Unterspannungskondensator gleiches
Dielektrikum wie der Oberspannungskondensator aufweisen soll, also als Dielektrikum das Isoliermittel der
metallgekapselten Hochspannungsschaltanlage dienen soll, ist es vorteilhaft, eine einseitig metallkaschierte
Leiterplatte zu verwenden, die mit ihrer Metallkaschierung dem Außenrohr zugewendet angeordnet ist; eine
weitere einseitig metallkaschierte Leiterplatte befindet sich zwischen der einen Leiterplatte und derr. Außenrohr
mit ihrer Metallkaschierung der einen Leiterplatte zugewendet, und die Leiterplatten sind im Bereich der
Schutzbeläge über jeweils ein zwischengelegtes tragendes Kontaktstück miteinander verbunden, das von sich
auf dem Außenrohr abstützenden Isolierstücken gehalten ist. Im Falle einer Füllung der Hochspannungsschaltanlage
mit Schwefelhexafluorid ist dann nicht nur das Dielektrikum des von dem Hochspannungsleiter und
der Metallkaschierung der einen Leiterplatte gebildeten Oberspannungskondensators, sondern auch das Dielektrikum
des von der Metallkaschierung der beiden Leiterplatten gebildeten Unterspannungskondensators
von Schwefelhexafluorid gebildet. Bei dieser Ausführung des erfindungsgemäßen Spannungswandlers sind
Auswirkungen von Temperatur änderungen auf das Teilerverhältnis des kapazitiven Spannungsteilers vollkommen
verhindert Der erfindungsgemäße Spannungswandler in dieser Ausführung weist einen
besonders kleinen Fehler auf.
Eine Ausführung des erfindungsgemäßen Spannungswandlers mit zwei einseitig kaschierten Leiterplatten ist
vorzugsweise in einer Erweiterung des Außenrohres der Hochspannungsschaltanlage angeordnet, und zwar
in derart, daß die Metallkaschierung der einen Leiterplatte
im Zuge des Außenrohres der Hochspannungsschaltanlage liegt Auf diese Weise sind störende Feldverzerrungen
und eine starke Spannungsbeanspruchung der Isolation der Hochspannungsschaltanlage vermieden.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Spannungswandlers
mit einer beidseitig kaschierten Leiterplatte und in Fig.2 ein weiteres Ausführungsbeispiel
mit zwei einseitig kaschierten Leiterplatten jeweils im
Der erfindungsgemäße Spannungswandler nach
F i g. 1 ist in einem metallenen Außenrohr 1 einer Hochspannungsschaltanlage 2 untergebracht, die einen
Hochspannungsleiter 3 aufweist. Der Hochspannungsleiter 3 ist von einer zu einem Zylinder gebogenen, in
der Schaltungstechnik gebräuchlichen Leiterplatte 4 umgeben, die auf ihrer Innenfläche eine innere
Metallkaschierung 5 und auf ihrer Außenfläche eine äußere Metallkaschierung 6 aufweist. Die innere
)'i Metallkaschierung 5 ist durch eingeätzte Spalte 7 und 8
in drei Teile unterteilt, von denen der innere Teil die flächenhafte Elektrode 9 bildet, während die an den
stirnseitigen Bereichen der Leiterplatte 4 vorhandenen Teile der inneren Metallkaschierung Schutzbeläge 10
i> und 11 bilden. Von der flächenhaften Elektrode 9 und
dem Hochspannungsleiter 3 ist ein Oberspannungskondensator 12 gebildet, der mit seinem Ersatzschaltbild
strichpunktiert eingezeichnet ist.
Die äußere Metallkaschierung 6 weist an einer Stelle
Die äußere Metallkaschierung 6 weist an einer Stelle
-•ο 13 eine Ausnehmung auf, um einen Leiter 14 ohne
galvanische Berührung mit der äußeren Metallkaschierung 6 durch eine gasdichte Durchführung 15 aus dem
Außenrohr an den Eingang eines Verstärkers 16 mit nachgeordneter Bürde 17 führen zu künnen. Beispiels-
4^ weise über eine weitere gasdichte Durchführung ist eine
Verbindungsleitung 18 herausgeführt, die an die äußere Metallkaschierung 6 angeschlossen ist. Die Verbindungsleitung
18 ist an Erde und an eine weitere Eingangsklemme des Verstärkers 16 angeschlossen. Die
5« flächenhafte Elektrode 9 als Teil der inneren Metallkaschierung
5 bildet mit der äußeren Metallkaschierung 6 einen Unterspannungskondensator, der zusammen mit
dem Oberspannungskondensator 12 einen kapazitiven Spannungsteiler bildet. Die Schutzbeläge 10 und U sind
galvanisch mit der äußeren Metallkaschierung 6 verbunden.
Da die Leiterplatte 4 dicht an dem Außenrohr 1 der Hochspannungsschaltanlage 2 anliegt — nur der
deutlichen Darstellung wegen ist sie in F i g. 1 im
6(1 Abstand vom Außenrohr gezeichnet —, ist zur
Vermeidung einer galvanischen Verbindung zwischen der äußeren Metallkaschierung 6 und dem Außenrohr 1
eine Isolierfolie 19 zwischengelegt. Durch diese Isoliet folie 19 wird verhindert, daß infolge von
b> Schaltvorgängen auf dem Außenrohr 1 trotz dessen
des erfindungsgemäBen Spannmngswandlers weist das metallene Außenrohr 20 der Hochspannungsschaltanlage
21 eine Erweiterung 22 auf, in deren Bereich eine Leiterplatte 23 mit einseitiger Metallkaschierung 24 und
eine weitere Leiterplatte 25 mit ebenfalls einseitiger Metallkaschierung 26 angeordnet ist. Die Leiterplatten
23 und 25 sind derart angeordnet, daß die Metallkaschi erungen 24 und 26 einander zugewendet sind. Zwischen
den Leiterplatten 23 und 25 sind an beiden Stirnseiten Kontaktstücke 27 und 28 vorgesehen, die eine ι ο
galvanische Verbindung von den durch Spalte 29 und 30
gebildeten Schutzbelägen 31 und 32 auf der einen Leiterplatte 23 zu der Metallkaschierung 26 auf der
weiteren Leiterplatte 25 herstellen. Die Kontaktstücke 27 und 28 stützen sich auf Isolierstücken 33 und 34 auf \r>
dem Außenrohr 20 im Bereich der Erweiterung 22 ab. Die Anordnung mit den Leiterplatten 23 und 25 ist dabei
so gewählt, daß sich eine von der Metallkaschierung 24 der einen Leiterplatte 23 gebildete flächenhafite
Elektrode 35 im Zuge des Außenrohres 20 der Hochspannungsschaltanlage befindet.
Die flächenhafte Elektrode 35 auf der Leiterplatte 2'3
bildet mit dem Hochspannungsieiter 36 der Hochspannungsschaltanlage
21 einen in seinem Ersatzschaltbild strichpunktiert eingezeichneten Oberspannungskon
densator 37; über eine Verbindungsleitung 38 ist dahei
die flächenhafte Elektrode 35 an einen Verstärker 3?
angeschlossen, dem eine Bürde 40 nachgeordnet ist.
Die Metallkaschierung 26 auf der weiteren Leiterplat
te 25 bildet mit der flächenhaften Elektrode 35 einet Unterspannungskondensator 41, der in seinem Ersatz
schaltbild ebenfalls strichpunktiert eingezeichnet ist Die Metallkaschierung 26 bzw. das Kontaktstück 27 is
daher über eine weitere Verbindungsleitung 42 übei eine gasdichte Durchführung 43 — die Verbindungslei
tung 38 ist übrigens über eine weitere gasdicht Durchführung 44 durch das Außenrohr 20 nach außei
geführt — sowohl mit dem Eingang des Verstärkers 3! als auch mit Erde verbunden. An der Bürde 40 fällt danr
eine Spannung ab, die der Spannung zwischen den Hochspannungsleiter 36 und dem Außenrohr 20 dei
Hochspannungsschaltanlage 21 proportional ist.
Mit der Erfindung wird ein Spannungswandler füi eine vollisolierte, metallgekapselte Hochspannungs
schaltanlage vorgeschlagen, der sich mit vergleichswei se geringen Kosten herstellen läßt und dennocr
besonders gute Meßeigenschaften aufweist.
Claims (7)
1. Spannungswandler für eine vollisolierte, metallgekapselte
Hochspannungsschaltanlage mit einer im Innern des metallenen Außenrohres der Hochspannungsschaltanlage
angeordneten flächenhaften Elektrode, die von einer elektrisch leitenden Schicht
auf einem Isolierkörper gebildet ist und mit dem Hochspannungsleiter der Anlage einen Oberspannungskondensator
eines kapazitiven Spannungsteilers bildet, an dessen mit dem Oberspannungskondensator
verbundenen Unterspannungskondensator ein Verstärker mit nachgeordneter Bürde angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper aus einer in der Schaltungstechnik gebräuchlichen metallkaschierten Leiterplatte
(4) besteht, die der Form des Außenrohres (1) der Hochspannungsschaltanlage (2) entsprechend
geformt ist und mit ihrer Metallkaschierung (5) die flächenhafte Elektrode (9) bildet (Fig. 1).
2. Spannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (4) beidseitig
metallkaschiert ist, daß die auf der Innenfläche der Leiterplatte (4) befindliche innere Metallkaschierung
(5) die flächenhafte Elektrode (9) mit Schutzbelägen (10, 11) bildet und daß die auf der Außenfläche
befindliche äußere Metallkaschierung (6) und die innere Metallkaschierung (5) Elektroden des Unterspannungskondensators
darstellen, dessen Dielektrikum von dem Isoliermaterial der Leiterplatte (4)
gebildet ist (F ig. 1).
3. Spannungswandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzbeläge (10, U)
galvanisch mit der äußeren Metallkaschierung (6) verbunden sind (Fig. 1).
4. Spannungswandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leiterplatte (4) an dem Außenrohr (1) der Hochspannungsschaltanlage (2) anliegt und durch eine
zwischengelegte Isolierfolie (19) galvanisch von dem Außenrohr (1) getrennt ist (F i g. 1).
5. Spannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (23) einseitig
metallkaschiert und mit ihrer Metallkaschierung (24) dem Außenrohr (20) zugewendet angeordnet ist, daß
sich eine weitere einseitig metallkaschierte Leiterplatte (25) zwischen der einen Leiterplatte (23) und
dem Außenrohr (20) mit ihrer Metallkaschierung (26) der einen Leiterplatte (23) zugewendet befindet
und daß die Leiterplatten (23, 25) im Bereich der Schutzbeläge (31,32) über jeweils zwischengelegte,
tragende Kontaktstücke (27, 28) miteinander verbunden sind, die von sich auf dem Außenrohr (20)
abstützenden Isolierstücken (33, 34) gehalten sind (F ig. 2).
6. Spannungswandler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (20) der
Hochspannungsschaltanlage (21) eine Erweiterung (22) aufweist, in der die Leiterplatten (23,25) derart
angec. J..ci sind, daß die Metallkaschierung (24) der
einen Leiterplatte (23) im Zuge des Außenrohres (20) liegt (F ig. 2).
7. Spannungswandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leiterplatten (23, 25) quer zur Längsrichtung des Hochspannungsleiters (36) der Hochspannungsschaltanlage
(21) Abmessungen aufweisen, die etwa der Abwicklung des Außenrohres (20) der Anlage
(21) entsprechen, so daLi die Metallkaschierungen
(24,26)zylinderförmige Elektroden bilden (F i g. 2).
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| DE19742409595 DE2409595B2 (de) | 1974-02-25 | 1974-02-25 | Spannungswandler für eine vollisolierte, metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage |
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