DE2329425A1 - Druckluftschusswaffe, insbesondere luftgewehr - Google Patents
Druckluftschusswaffe, insbesondere luftgewehrInfo
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Description
DIPL.ING. H.LEINWtBEU dipl-ing. K.ZIMMERMANN
DIPL..ING. A. Gf. v. WENGERSKY ,
t München 2, Rosental 7, 2. Auto.
Tal.-Adr.
MOndwn 220«
- 8. Juni 1973
J.G. ANSCHUTZ GMBH Ulm / Donau Druckluftschußwaffe, insbesondere Luftgewehr
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftschußwaffe, insbesondere auf ein Luftgewehr mit einem federbelasteten Kompressionskolben
und einem in der Waffe längsvenschieblich gelagerten, dem Bewegungsimpuls des Kompressionskolbens entgegenwirkenden Verschlußgehäuse,
an dem zwecks Gewichtsvergrößerung der Lauf und andere Waffenteile oder zusätzliche Massen befestigt sein können.
Bei Luftgewehren entsteht beim Abschluß aufgrund des von einer starken Feder in Schußrichtung getriebenen Kompressionskolbens ein verhältnismäßig hoher Bewegungsimpuls. Dieser Bewegungsimpuls verursacht den Bückstoß, wenn er nicht innerhalb der Waffe
kompensiert wird. Der üückstoß ist für den Schützen unangenehm und verhindert auch ein genaues Treffen, weil das Luftgewehr während
der relativ langen Schußentwicklungszeit etwas aus der Zillinie · gerissen wird. Deshalb hat man rückstoßfreie Luftgewehre entwickelt,
die den Bewegungsimpuls des Kompressionskolbens ausgleichen und beim
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Abschuß verhältnismäßig ruhig in der Hand des Schützen liegen.
Bei einem bekannten Luftgewehr dieser Art (DT-PS 1 140 489) ist zum Erzielen der iiückstoßfreiheit das ganze
System, mindestens aber das Verschlußgehäuse und der Lauf auf dem Schaft der Waffe verschieblich gelagert. Beim Schuß
bleibt somit der Schaft in tiuhe,während das von dem Bewegungsimpuls
des Kompressionskolbens beschleunigte System entgegen der Bewegungsrichtung des Kompressionskolbens
beweg.t wird. Das System kommt erst dann wieder zum Stillstand, wenn der Kompressionskolben, am Ende seines Weges
auf den Zylinderkopf auftrifft und sich dabei seine Bewegungsenergie und die des Systems kompensieren. Im diesem
Moment hat das Geschoß den Lauf aber schon verlassen, so daß es durch die Aufprallerschütteing nicht mehr beeinflußt
werden kann. Die Lagerung des Systems auf dem Schaft erfolgt mit mehreren Gleitlagern bzw. mit quer zur Bewegungsrichtung
stehenden Blattfedern oder mit auf Achsen befestigten Wälzkörpern.
Weiter ist ein Luftgewehr bekannt (DT-PS 1 180 276),i
dessen Funktionsprinzip dasselbe wie das des oben beschriebenen Geväirs ist. Der Unterschied besteht jedoch darin, :
daß hierbei das Verschlußgehäuse und der damit fest verbundene Lauf in einem am Schaft befestigten Führungs- und
Mantelrohr längsverschBblich gelagert sind.
Diese bekannten üruckluftschußwaffen werden zwar rückstoßfrei genannt, sie sind aber dennoch beim Schuß
und zwar insbesondere während der Schußentwicklungszeit nicht gänzlich frei von Erschütterungen und Auslenkbewegungen
des Schaftes und des Systems. Im Gegensatz zu den beim Aufprall des Kompressionskolbens auf den Zylinderkopf
erzeugten Erschütterungen beeinflussen diese Störungen die Bewegungsrichtung des noch im Lauf befindlichen Ge-
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schosses, was natürlich unerwünscht ist. Die Störungen sindnicht groß, aber sie werden vom Schützen wahrgenommen
und können von Meßgeräten quantitativ erfaßt werden. Entsprechende Messungen ergaben, daß die Gewehre beim Schuß
hauptsächlich in der vertikalen Ebene um ihre Querachse drehend ausgelenkt werden, wobei die Laufmündung eine
Schwenkbewegung nach oben macht. Es ist auch eine geringe aückstoßbewegung des Schaftes festgestellt worden. Die
gemessenen Querschwingungen sind demgegenüber relativ unbedeutend.
Bei der Suche nach den Störgrößen, die diese unerwünschten Auslenkungen verursachen, wurde festgestellt,
daß die unvermeidlichen Heibungskräfte zwischen dem System
und dem Schafteinen großen Einfluß haben. Diese Erkenntnis ist im Grunde nicht neu, denn man war auch bei dem bekannten
Luftgewehr (DT-PS 1 140 489) schon bestrebt, die Beibungskräfte klein zu halten, indem man z.B. versuchte,
das System auf Hollen zu lagern. Bei dieser Rollenlagerung ist das System an beiden Enden mit je zwei winklig zueinander
stehenden Lagerbolzen ausgestattet, auf denen Laufrollen drehbar befestigt sind. Die Hollen laufen auf entsprechend
schräg angestellten ebenen Flächen zweier Lagerteile, die am Schaft angeschraubt sind. Damit das System
sich nicht von den Lagerflächen abheben kann, ist ein federbelasteter Niederhalter vorgesehen, der mittels weiterer
achsgelagerter Hollen am System angreift und dieses an die Lager!lachen anpreßt.
Diese Art der Wälzlag^rung hat gegenüber der reinen
Gleitlagerung aber den Nachteil, daß sie recht aufwendig und damit teuer ist, weil mit verschiedenen Lagernischen,
Bohrungen, Achsen, Hollen, einem Niederhalter und prismatischen Lagerteilen eine Vielzahl von zusätzlichen, z.T.
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schwierig herzustellenden Formelementen und Teilen nötig ist. Außerdem sind trotz dieses Aufwandes die noch auftretenden
Heibungskräfte keineswegs gering, denn die Auflagerkräfte
des System werden durch den Niederhalter nicht unwesentlich erhöht, und die Wälzkörper müssen auf Achsen gelagert werden,
wodurch zu der Wälzreibung auch noch die Achsgleitreibung und die Seitenführungsreibung der Hollen kommen. Die achsgelagerten
Hollen müssen auch einen relativ großen Durchmesset*
haben. Infolgedessen ist ihr mit dem Quadrat des Durchmessers ansteigendes Schwungmoment nicht mehr vernachlässigbar klein.
Das Schwungmoment wirkt sich insofern schädlich aus, als es beim Beschleunigen des Systems und damit der Hollen eine
Heaktionskraft in der Eichtung der Heibkraft auf den Schaft
ausübt. Deshalb hat die bekannte Hollenlagerung nur zu Versucfisausführungen
geführt, aber keinen allgemeinen Eingang in die Praxis gefunden.
Die bewegliche Befestigung des Systems am Schaft mittels in Längsrichtung des Gewehres auslenkbaren Blatt- ;
federn (DT-PS 1 140 489) ist ebenfalls nicht befriedigend. Die Blattfedern müssen eine verhältnismäßig hohe Steifigkeit
haben, um nicht unter dem Gewicht des Systems einzuknicken und um eine exakt geradlinige Seitenführung zu ermöglichen.
Wenn sich das System beim Schuß relativ zum Schaft verschiebt,, werden die Blattfederenden mitbewegt, und es entstehen ent- ;
sprechend der Federsteifigkeit Hückstellkräfte, die direkt '
auf den Schaft einwirken und einen gemilderten Hückstoß
hervorrufen. Außerdem erzeugen die Hückstellkräfte auch Kippmomente am System und am Schaft, die beide Teile gleich- j
sinnig zu verdrehen suchen, was sich natürlich auf die Schußgenauigkeit ungünstig auswirkt. Im übrigen entstehen Kipp- ,
momente auch infolge von Heibungskräften bei anderen Lagerungen,
weil nämlich die Massenschwerpunkte von System und Schaft aus konstruktiven Gründen nicht in die Wirkungsebene
der Heibungskräfte ,gßlejrt werden können.
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Ein anderer Mangel der beweglichen Lagerung mittels Blattfedern besteht darin, daß diese ihre Formänderungsenergjje
nach dem Schuß wieder abgeben und das System in die entgegengesetzte Sichtung zurückbewegen. Dieses "Vorholen" in die
Ausgangsstellung ist einerseits erwünscht, führt aber andererseits
zwangsläufig zu klappernden Nachschwingungen des Gewehres.
Die Erfindung hat deshalb die Aufgabe, bei einer üruclj:-
luftschußwaffe mit einem in der Waffe längsverschieblich
gelagerten System die von den Lagerreibungskräften und den tangentialen Drehbeschleunigungskräften eventuell vorhandener
Wälzkörper herrührenden Kippmomente und ßückstoßkräfte zu kompensieren und damit wirkungslos zu machen, wobei
gleichzeitig die bekannte Rollenlagerung des Systems so verbessert werden soll, daß die zu kompensierenden Lagerreaktionskräfte
gar nicht erst in der bisherigen Größe auftreten, sondern niedriger sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Verschlußgehäuse oder einem anderen Teil
des verschieblichen Systems und einem der systemtragenden Teile der Waffe ein Kraftspeicher angeordnet ist, dessen Kraft
den Lagerreibungskräften sowie den bei Verwendung von Wälzlagern zusätzlich auftretenden Beschleunigungskräften der
Wälzkörper entgegenwirkt und zu jedem Zeitpunkt des Systemrücklaufs das Gleichgewicht hält, und daß die Lager des
Systems Wälzlager sind, die in jeder Richtung quer zur Bewegungsrichtung belastet werden können und nur sehr kleine
Wälzkörper besitzen. Der Kraftspeicher kann aus zwei Federn bestehen, deren eine zur Kompensation der Lageranlaufwiderstände
eine große Kraft entwickelt, aber nur einen relativ kurzen Federweg hat, während die zweite bei relativ langem
Federweg und niedriger Federrate (= Federkonstante) mit kleiner Kraft die Bewegungsreibung der Lager kompensiert.
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Diese unstetige Kraftkennlinie des Kraftspeichers
mit einer verhältnismäßig hohen aber nur kurzzeitig wirkenden Anfangskraft und einer niedrigen, jedoch auf dem gesamten
ßücklaufweg des Systems wirkenden Grundkraft ist notwendig wegen der ebenfalls unstetig und sprunghaft verlaufenden
Eeibungskraftkennlinie der Systemlagerung. Ein Körper,
der wie das Gewehrsystem beim Schuß aus dem Stillstand heraus beschleunigt wird, übt zunächst auf seine Unterlage die sogenannte
fiuhereibungs- oder Haftreibungskraft aus undjerst
wenn er in Bewegung gerät, sinkt diese Kraft auf die Bewegungsreibungskraft
ab, die dann im wesentlichen konstant bleibt.
Diese Kraftsprungkennlinie ist bei Gleitlagern besonders deutlich ausgeprägt. Sie gilt aber auch bei Wälzlagern.
Hierbei kommt jedoch noch eine weitere Kraft hinzu, die Dreh- und Längsbeschleunigungskraft für die Wälzkörper.
Diese Kraft muß insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn die Beschleunigungen sehr heftig sind, wie das bei Druckluftschußwaffen
dieser Art der Fall ist.
Je genauer nun aber der Kraftspeicher die Lagerreaktiorjiskräfte
in Bezug auf Größe und Veränderungs-Charakteristik nachbildet, um so vollständiger gelingt damit die Unterdrückung |
von Störeinflüssen. In der Praxis ist die Anpassung natürlich| nicht exakt, sondern nur näherungsweise möglich und auch nötig.
Deshalb genügt es, wenn der Kraftspeicher wie beschrieben zwei unterschiedlich starke Federn mit verschieden langen
Federwegen besitzt. Es ist vorteilhaft, wenn die kräftigere Feder bei dem Vorhandensein von Gleitlagern für das System
eine große Federrate besitzt, damit die Federkraft auch bei kurzem Weg rasch abnimmt. Bei Verwendung von Wälzlagern soll
wegen der zusätzlichen Wälzkörper-Beschleunigungskräfte die Federrate niedriger und der Federweg etwas länger sein. Die
schwächere der beiden Federn benötigt eine kleine Federrate und einen großen Federweg, -7-
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Wenn das Gewehrsystem nach einem Schuß und beim erneuten Spannen der Waffe von einer besonderen Einrichtung
wieder in seine Schußbereitschaftsstellung geschoben wird,
spannt sich auch der Kraftspeicher wieder. Das System wird in der Schußbereitschaftsstellung selbsttätig verriegelt
und erst mit dem Auslösen des Schusses wieder entriegelt, so daß es insbesondere bei einer eventuellen Schräglage
der Waffe nicht ungewollt zurückrutschen kann. Diese Einrichtungen sind auch schon bei den bekannten Druckluftschußwaffen
vorhanden.
Durch die Verwendung von Wälzlagern anstatt von Glei
lagern wird die Lagerreibung nicht nur wesentlich erniedrig
sie bleibt auch konstanter. Ein Gleitlager unterliegt demgegenüber aeibungsschwankungen durch allmähliches Einlaufen
und durch Verschleiß, durch oxidierendes Schmiermittel oder durch zeitweiligen Trockenlauf nach längerem Stillstand.
Der Kraftspeicher paßt sich diesen üeibungsschwankungen aber nicht selbsttätig an, so daß für die Lagerung des
Systems Wälzlager vorgezogen werden. Da diese Lager aber großen Beschleunigungen ausgesetzt sind, sollen ihre Wälzkörper
möglichst geringe Massenträgheitsmomente, das heißt kleine Durchmesser haben. Kugelumlaufbüchsen erfüllen
diese Bedingung.
Da der Kraftspeicher wie gesagt nicht alle Heibungs-j
kräfte im Verlauf der Systembewegung 100$ig kompensieren i
kann, ist eine generelle Vermind§rung der Reibungskräfte durch Wälzlager von Vorteil, denn dann bleiben auch die
aestreibungskräfte klein .
-8-
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Neben gewichtstragenden Lagern ist auch eine Geradführung erforderlich, die verhindert, daß sich das System um seine
Längsachse verdreht. Die Geradführung braucht keine Gewichtskräfte übertragen, und sie hat soviel Lagerspiel, daß die
anderen Lager durch sie nicht überbestimmt werden und eventuell klemmen.
Die gewichtstragenden Lager sollen einen möglichst große Abstand voneinander haben, um die Stabilität der Lagerung als
Ganzes zu erhöhen. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn das ¥erschlußgehäuse
zum Beispiel an seinem laufseitigen vorderen Ende und an seinem rückwärtigen Ende je einmal gelagert ist.
Das rückwärtige Lager kann auch in das Gehäuse für die Abzugsvorrichtung hineinverlegt sein, wenn diese eine Einheit
mit dem Verschlußgehäuse bildet.
Das verschlußgehäuseseitige hintere Laufende eignet sich sehr gut als Lagerzapfen. Es spielt dabei keine ßolle,
ob der Lauf mit der am Schaft befestigten Gewehrhülse oder mit dem verschieblichen Verschlußgehäuse fest verbunden ist.
Wenn der Lauf mit dem Verschlußgehäuse verbunden, also gegenüber der Gewehrhülse und dem Schaft verschiebbar ist, wird
er vorzugsweise noch an seiner Mündung in einem Mantelrohr gelagert. Dieses Mantelrohr ist mit der Gewehrhülse fest
verbunden und dient neben der Lagerung des Laufs auch als Träger für die vorderen Visiermittel.
Ist andererseits aber der Lauf starr an Gewehrhülse und Schaft befestigt, dient das Mantelrohr als zusätzliche
Beschwerung des Systems, damit dieses den Bewegungsimpuls des Kompressionskolbens auf einem kürzeren Weg auffangen kann.
Das Mantelrohr ist in diesem Fall lösbar mit dem System bzw. mit dem Verschlußgehäusekopf verbunden. Die Verbindung erfolgt
über zwei mantelrohreigene Kuppelhßken, die sich durch entsprechende
tunnelfönnige Ausnehmungen in der Laufbefestigung
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erstrecken und nach Art eines Bajonettenverschlusses in eine
Ringnut am Verschlußgehäusekopf eingreifen. Damit auch Querkräfte übertragen werden können, ist erfindungsgemäß vorgesehen,
in die Bingnut neben den Haken Füllstoffe einzusetzen, die außerdem für eine Zentrierung des Mantelrohrs sorgen. Das
Mantelrohr benötigt infolge dieser Maßnahme nur ein Stützlager im Bereich der Laufmündung, so daß nicht nur ein zweites
Lager erspart, sondern auch zusätzliche Reibungskräfte vermieden werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die fieibungskräfte zwischen dem System
und dem Schaft verringert und weitgehend kompensiert werden. Die Reibungskräfte würden ohne die ausgleichende
Wirkung eines ihnen entgegengerichteten Kraftspeichers gleichgerichtete
Drehmomente am System und Schaft erzeugen, die die Waffe während des Schusses auslenkten. Bei den bekannten Druck
luftschußwaffen äußert sich das durch eine Querbewegung der j Laufmündung in der Senkrechten nach oben. Die Kräfte des
Kraftspeichers bilden mit den am System und Schaft angreifenden Reibungskräften jeweils entgegengesetzt gerichtete
Drehmomente, die sich gegenseitig aufheben. Es ist dabei gleichgültig, welchen Abstand der Kraftspeicher von dem
Wirkungsquerschnitt der Reibungskräfte hat. Die Gleichgewichts bedingung, wonach die Summe aller Kräfte und aller Drehmo- I
mente gleich Null sein müssen, ist somit fast gänzlich erfülH
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
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Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Luftgewehr nach der Schußabgabe,
Fig. 2 den mündungsseitigen Teil des Laufs mit aufgeschnittenem
Mantelrohr für das Luftgewehr nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Luftgewehr einer zweiten Ausführung nach der Schußabgabe,
Fig. 4 den mündungsseitigen Teil des Laufs mit aufgeschnittenem
Mantelrohr für das Luftgewehr nach Fig. 3,
Fig. 5 einen vergrößerten Längsschnitt durch einen Kraftspeicher gemäß den Figuren 1 und 3,
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt durch das Luftgewehr gemäß Fig. 3 entlang der Linie VI-VI
und
Fig. 7 änen vergrößerten Querschnitt durch das Luftgewehr
gemäß Fig. 3 entlang der Linie VII-VII.
Fig. 1 zeigt ein Luftgewehr, bei dem mit dem laufseitigen
linde dner Gewehrhülse 1 ein Legerkopf 2 unlösbar Yerbunden ist, durch den sich das schaftseitige Ende eines
Laufs 3 erstreckt. Um den Lauf 3 herum ist ein Mantelrohr 4 berührungsfrei angeordnet, das fest mit dem Lagerkopf 2
verbunden ist. In der Gewehrhülse 1 ist mit großem radialem Spiel ein Verschlußgehäuse 5 angeordnet, an dessen dem Lauf
3 zugewandten vorderen Ende ein Verschlußgehäusekopf 6 be- ' festigt ist. Dieser Verschlußgehäusekopf 6 weist einen sich
in Schußrichtung erstreckenden zylindrischen Zapfen 7 und eine durchgehende axiale Bohrung 8 auf, die das schaftseitige j
Ende des Laufs 3 umschließt und unverrückbar festhält. In den ι Lagerkopf 2 ist eine Kugelumlaufbüchse 9 eingesetzt, die den j
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Zapfen 7 und somit das Verschlußgehäuse 5 mit dem Lauf 3 längsverschiebbar lagert.
Fig. 2 zeigt eine weitere Lagerstelle, die sich an Laufmündung befindet, wo eine Kugelumlaufbüchse 10 in
eine erweiterte Bohrung des Mantelrohrs 4 eingesetzt ist und den Lauf 3 abstützt. Die Kugelumlaufbüchse 10 wird in
achsialer dichtung von einer Hohlschraube 11 mit dazwischenbefindlicher
iiadialdichtung 12 in dem Mantelrohr 4 fixiert. Auf dem Kopf des Mantelrohrs 4 ist ein Kornsattel
13 zur Befestigung von Visiermitteln angebracht.
Am rückwärtigen, dem Lauf 3 entgegengesetzten Ende der Gewehrhülse 1 ist ein Lagerbock 14 angebracht, der mit
seiner Grundfläche auf einem Schaft 15 steht und mittels einer Schraube 16 gehalten- wird. Das lauf seitige Ende
der Gewehrhülse 1 ruht ebenfalls auf dem Schaft 15 und wird von einer Schraube 17, die in ein mit der Gewehrhülse 1
fest verbundenes Gewindestück 18 eingeschraubt ist, in festem Kontakt mit dem Schaft 15 gehalten.
An dem lauffernen hinteren Ende des Verschlußgehäuses 5 ist eine Abzugsvorrichtung 19 starr befestigt. An
ihr ist ein nicht gezeichneter Spanhhebel gelenkig angeschlossen, der mittels einer ebenfalls nicht dargestellten
Spannstange an einem Kompressions zylinder 20 angreift,
um diesen zum Spannen einer Feder 21 mitsamt einem im Kompressionszylinder 20 befindlichen Kompressionskolben
22 axial zu verschieben. Der Kompressionskolben 22 besitzt eine Kolbenstange 23, die in einer Führungsbüchse 24 verschiebbar
gelagert ist und eine Fangrast 25 aufweist, in die eine Fangklinke 26 der Abzugsvorrichtung 19 eingreifen
und den Kompressionskolben 22 bei gespannter Feder 21 festhalten kann.
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In das Gehäuse der Abzugsvorrichtung 19 ist ein nach außen und parallel zur Lauflängsachse stehender Führungszapfen 27 eingesetzt. Er hat die Aufgabe, eine Verdrehung
des Verschlußgehäuses 5 und der darin befestigten Abzugsvorrichtung 19 zu verhindern. Zu diesem Zweck wird er von
einer in den Lagerbock 14 eingesteckten Kugelumlaufbüchse 28 geführt, die ihn mit so großem Spiel umfaßt, daß die unvermeidlichen
Fertigungsungenauigkeiten im Querabstand zu den beiden anderen Kugelumlaufbüchsen 9 und 10 (Fig. 1 und 2)
bzw. zu den noch zu beschreibenden Kugelumlaufbüchseη 40
und 42 (Fig. 3) ausgeglichen werden. Der Führungszapfen 27
überträgt deshalb keine Gewichtskräfte auf den Lagerbock 14. Das Gewicht des Systems, das bei der Gewehrausführung
nach den Figuren 1 und 2 aus dem Lauf 3, dem Verschlußgehäuse 5 nebst Inhalt, der Abzugsvorrichtung 19 und dem nicht darge-j
stellten Spannmechanismus besteht, wird allein von den beiden! Kugelumlauf büchsen 9 und 10 getragen. '■
Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführung des Luftgewehrs, die gegenüber der ersten Ausführung folgende Veränderungen
aufweist: Der Lauf 3 ist nicht verschiebbar gelagert und nicht mit dem Verschlußgehäuse 5 verbunden, sondern in
einem mit der Gewehrhülse 1 fest verbundenen Hülsenkopf 29 starr befestigt (Fig. 6). Dieser Hülsenkopf 29 besitzt
zwei sich diametral gegenüberliegende tunnelförmige Ausnehmungen
30, die sich parallel zum Lauf 3 erstrecken. Das Mantelrohr 4 ist längsverschieblich angeordnet, und sein verschlußgehäuseseitiges
Ende ist beidseitig ausgespart, so daß es in Gestalt einer Gabel zwei längliche Kuppelhaken 31 besitzt.
Die Kuppelhaken 31 sind durch die tunnelförmigeη Ausnehmungen
30 hindurchgesteckt. Sie weisen an ihren freien Enden je einen radial nach außen abstehenden Nocken 32 auf
und greifen damit in eine Üingnut 33 eines Verschlußgehäusekopfes 34 ein, der an das Verschlußgehäuse 5 angelötet ist.
409881/017 6
Damit die Nocken 32 von außen in die üingnut 33 eingeführt werden können, ist diese mit zwei um 180°
versetzten Querdurchbrüchen 35 (Fig. 7) zur Stirnseite des Verschlußgehäusekopfes 34 hin geöffnet. Wenn die Nocken
32 durch diese Querdurchbrüche 35 hindurchgeschoben sind, braucht das Verschlußgehäuse 5 nur noch um etwa 90° verdreht
werden, um eine formschlüssige Verbindung mit dem Mantelrohr/nach Art eines Bajonettenverschlusses herzustellen.
In die üingnut 33 sind ferner auch zwei halbringförmige
Füllstücke 36 eingesetzt, die Querverschiebungen der Kuppelhaken 31 und damit des Mantelrohrs 4 verhindern. An dieser
Stelle ist noch zu bemerken, daß die Kuppelhaken 31 in den Fig. 3, 6 und 7 jeweils um 90° verdreht gezeichnet sind,
um die Konstruktion in Fig. 3 deutlicher zu machen. In der gezeichneten Stellung besitzen sie aber nicht die erwünschtej
Steifigkeit, um die Gewichtskraft des Mantelrohres sicher j auf den Verschlußgehäusekopf 34 zu übertragen. Deshalb sind
sie in Wirklichkeit nicht übereinander, sondern nebeneinander angeordnet. Dabei stützen sie sich auf dem dann
unter ihnen liegenden Füllstück 36 ab.
An der Laufmündung ist das Mantelrohr 4 auf Kugeln 37 gelagert, die auf der Laufoberfläche abrollen können
und sich in mehreren radialen Durchbohrungen der Mantelrohrwand befinden. Nach außen zu stützen sich die Kugeln 37
ι-η einer auf den Kopf des Mantelrohres 4 fest aufgezogenen
Büchse 38 ab. Der Mantelrohrkopf besitzt ferner eine Aussparung 39 für den auf der Laufmündung befestigten Kornsattel
13.
-14-
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Bei der zweiten Ausführung des Luftgewehrs gemäß Fig. 3 und 4 dient das Mantelrohr 4 nicht wie bei der ersten
Ausführung als Laufstütze, sondern als Zusatzmasse für das System, um dessen Eücklaufweg beim Schuß kurz zu halten. Die
Formgebung des Mantelrohrs 4 ist also jeweils fast dieselbe, wohingegen seine Aufgaben von Fall zu Fall sehr unterschiedlich
sind. !
Der Verschlußgehäusekopf 34 ist mit einer Kugelumlauf-!
büchse 40 auf dem verschlußgehäuseseitigen Laufende längsverschieblich
gelagert. Die zweite tragende Lagerstelle für das System besteht aus einem Lagerzapfen 41, der an dem
Gehäuse der Abzugsvorrichtung 19 befestigt ist und sich paral| IeI zur Lauflängsachse erstreckt, und aus einer Kugelumlauf-:
büchse 42, die sich in einer Bohrung des Lagerbocks 14 befindet. Diese zweite tragende Lagerstelle ähnelt sehr der aus
dem Führungszapfen 27 und der Kugelumlaufbüchse 28 bestehenden
Geradführung, sie besitzt jedoch nicht deren großes Lagerspiel.
Beiden Gewehrausführungen ist eine Kompensationsein- j richtung für die sich beim Schuß entwickelnden Lagerreibungs-;
kräfte gemeinsam, die aus einem summarisch mit 43 bezeichneten Kraftspeicher besteht. :
Fig. 5 zeigt diesen Kraftspeicner 43 im einzelnen. ]
Seine wesentlichen Elemente sind zwei Druckfedern 44 und 45, j die verschiedene Durchmesser besitzen und konzentrisch au- [
einander in einer axialen Stufenbohrung 46 des schon beschriejbenen Führungszapfens 27 angeordnet sind. Die Druckfeder i
44 stützt sich am Grund der Stufenbohrung 46 ab und belastet einen in der Stufenbohrung 46 längsverschieblich gelagerten
Kolben 47, der infolgedessen an einem Sprengring 48 anstößt. Der Kolben 47 ist axial durchbohrt und dient seinerseits
als Lager eines hohlen Bolzens 49, der sich unabhängig von dem Kolben 47 in axialer ujcntung verschieben kann und der
409881/0176 _15_
von der teilweise in seinem Inneren befindlichen Druckfeder ι 45 belastet wird.
An dem Schaft 15 oder insbesondere an dem Lagerbock 14 ist ein Anschlag 50 befestigt. Daran stützt sich der
Bolzen 49 mit seiner äußeren Stirnfläche ab. Der Anschlag kann in Längsrichtung des Kolbens 47 und des Bolzens 49 durch
nicht dargestellte Mittel justiert und neu festgestellt werden
In Fig. 5 ist mit Vollinien die Position wiedergegeben,
die Teile des Kraftspeichers 43 einnehmen, wenn das Gewehr
abgeschossen ist und sich ein System gemäß den Figuren 1 und 3 entgegen der Schußrichtung nach rückwärts verschoben
hat. Das mit dünnen strichpunktierten Linien dargestellte Phantombild in Fig. 5 kennzeichnet die relativ dazu veränderte
Lage des Führungszapfens 27 und des Kolbens 47, wenn
sich das System in seiner vtirderen Schußbereitschaftsstellung
befindet. In dieser Stellung liegt außer dem Bolzen 49 auch der Kolben 47 an dem Anschlag 50 an. Der Führungsbolzen 27
ist dann so weit in Schußrichtung verschoben, daß der Kolben 47 ein kleines Stück weit von dem Sprengring 48 abgehoben ist,
an dem er vorher anlag. Die Länge dieser Abhebung kann mittels des verstellbaren Anschlages 50 auf die gewünschte Größe eingestellt
werden.
In der Schußbereitschaftsstellung des Systems üben
also die Druckfedern 44 und 45 eine in Schußrichtung wirkende Kraft auf den Schaft 15 aus und eine dazu entgegengesetzt
gerichtete gleich große Kraft auf das System. Diese Kräfte sollen den ueibungs- und iieaktioriskräften der Systemlager
in jeder Phase der Schußentwicklung das Gleichgewicht halten, weshalb die beiden Druckfedern 44 und 45, wie schon eingangs
beschrieben, genau für diesen Zweck ausgelegt sein müssen.
-16-409881/0176
Wenn das System nach der Freigabe des gespannten Korn
pressionskolbens 22 entgegen dessen Beschleunigungsrichtung; in Bewegung gerät, wird bereits nach kurzem Weg der Kolben
47 von dem Anschlag 50 abgehoben, weil der Sprengring
48 am Kolben 47 anschlägt und ihn mitnimmt. Dadurch wird die Wirkung der Druckfeder 44 ausgeschaltet. Die Druckfeder
45 bleibt jedoch weiterhin in Aktion. Es entsteht also zwischen Schaft und System kurz nach dem Anlauf
des Systems ein Kraftsprung, der dem ßeibungskraftsprung an den Systemlagern entspricht.
Es soll noch hervorgehoben werden, daß der Kraftspeicher 43 statt aus stählernen Druckfedern 44 und 45
auch aus pneumatischen Krafterzeugern, wie geschlossenen elastischen Gasblasen oder Gaszylindern mit Kolben bestehe
kann. Es ist auch möglich, den Kraftspeicher 43 durch einen!
Elektromagneten zu ersetzen, dessen Anker im ersten Einschaltmoment mit hoher Kraft, danach aber mit niedriger
Kraft angezogen und bewegt wird. Man hätte dabei den Vorteil der tiegelbarkeit.
-17-
409881/0176
Claims (9)
- Patentansprüche :Γ 1λ J Druckluftschußwaffe, insbesondere Luftgewehr mit einem federbelasteten Kompressionskolben und einem in der V/affe längsverschieblich gelagerten, dem Bewegungsimpuls des Kompressionskolbens entgegenwirkenden Verschlußgehäuse, an dem gegebenenfalls zwecks Gewichtsvergrößerung der Lauf und an<toß Waffenteile oder zusätzliche Massen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Teil des verschieblichen Systems und einem der Systemtragenden Teile der Waffe ein Kraftspeicher (43) angeordnet ist, dessen Kraft den Lagerreibungskräften sowie den bei Verwendung von Wälzlagern zusätzlich auftretenden Beschleunigungskräften der Wälzkcrper entgegenwirkt und zu jedem Zeitpunkt des· Systemrücklaufs das Gleichgewicht hält, und daß die Lager des Systems vorzugsweise Wälzlager sind, die in jeder dichtung quer zur Bewegungsrichtung belastet werden können und nur sehr kleine Wälzkörper besitzen.
- 2. üruckluftschußwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (43) aus zwei Druckfedern (44, 45) besteht, deren eine (44) eine große Kraft und einen relativ kurzen Federweg hat, während die zweite Druckfeder (45) bei relativ langem Federweg eine kleine Kraft aufweist.
- 3. Druckluftschußwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die starke Druckfeder (44) an einem in einer Bohrung (46) gelagerten und sich an einem Anschlag (50) des Schaftes (15) abstützenden verschieblichen Kolben (47) angreift und daß der Weg dieses Kolbens (47) und damit auch der Federweg von einem in die Bohrung (46) eingesetzten Sprengring (48) begrenzt ist.-18-409881/0176
- 4. Druckluftschußwaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwache Druckfeder (45) an einen in dem Kolben (47) verschiebbar gelagerten Bolzen (49) angreift, der sich an dem Anschlag (50) des Schaftes (15) abstützt.
- 5. Druckluftschußwaffe nach den Ansprüchen 5 oder 4, dadurch gekennzeichnet,, daß der Anschlag (50) am Schaft (15) einstellbar befestigt ist.
- 6. üruckluftschußwaffe nach einem der Ansprüche1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlager an sich bekannte Kugelumlaufbüchsen (9, 10; 40, 42) für Längsbewegungen sind.
- 7. Druckluftschußwaffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das verschlußgehäuseseitige hintere Laufende unmittelbar oder mit einer Hülse überdeckt als-Lagerzapfen für eine Kugelumlaufbüchse (9, 40) dient.
- 8. Druckluftschußwaffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das System tragenden Lager möglichst weit voneinander entfernt sind.
- 9. Druckluftschußwaffe nach einem der Ansprüche 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (4), das den am Hülsenkopf (29) befestigten starren Lauf (5) umgibt und mittels Kuppelhaken (51), die in eine Eingnut (55) am Verschlußgehäusekopf (54) eingreifen, nach Art eines Bajonettverschlusses lösbar mit dem Verschlußgehäuse (5) verbunden ist, von in die iiingnut (55) eingesetzten Füllstücken (56) zentriert wird und sein Gewicht über eines der Füllstücke (56) auf die benachbarte Kugelumlaufbüchse (40) überleitet.409881/0176
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| DE2329425C3 DE2329425C3 (de) | 1979-10-11 |
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|---|---|---|---|
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