DE1578410A1 - Vorrichtung am Verschluss einer automatischen Feuerwaffe zur Verhinderung von Prellungen beim Vor- und Ruecklauf des Verschlusses - Google Patents
Vorrichtung am Verschluss einer automatischen Feuerwaffe zur Verhinderung von Prellungen beim Vor- und Ruecklauf des VerschlussesInfo
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Description
K Düsseldorf, 28. 9. 1966
Akte 397
Vorrichtung am Verschluß einer automatischen
Feuerwaffe zur Verhinderung von Prellungen beim Vor- und Bücklauf des Verschlusses
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung am Verschluß
einer automatischen Feuerwaffe zur Verhinderung von Prellungen
beim Vor- und Rücklauf an den Umkehrpunkten der Verschlußbewegung.
Bei bekannten halbautomatischen bzw. automatischen Feuerwaffen
dieser Art wird bei jedem Schuß durch die Wirkung der Pulvergase dem der Abstützung der Patronenhülse und der Munitionszu- und
-abfuhr dienenden Verschluß ein solcher Impuls erteilt, daß der
Verschluß gegen die Wirkung einer Druckfeder aus der Schließstellung in eine Öffnungsstellung zur Aufnahme einer neuen Patrone
verschoben.wird, aus der er dann durch die von der Druckfeder
jeweils gespeicherte Energie wieder in seine Schließstellung zurückbewegt wird. Die Vorlaufenergie wird dann außer für
die Zufuhr der neuen Patrone in den Lauf auch zum Verriegeln des Verschlusses und zum Zünden der Patrone verwendet.
Die Öffnungs- und Schließbewegungen des Verschlusses spielen
sich in sehr kurzen Zeiten ab. Da die Verschlußteile sehr robust
sein müssen und deshalb ein entsprechendes Gewicht besitzen, treten an den Umkehrpunkten der Verschlußbewegung verhältnismäßig
große Kräfte auf, die sich in Form von Prellungen und Rückstößen
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in unerwünschter Weise äußern. Bei mehrteiligen Verschlüssen können außerdem auch zwischen den einzelnen Teilen des Verschlusses
Prellschwingungen auftreten, die sich dann je nach Waffen-
und Verschlußsystem in verschiedener Weise nachteilig auf die Funktion der Waffe auswirken.
Zum Unterdrücken von Prellungen an Verschlüssen automatischer
Waffen beim Schließvorgang sind die verschiedensten Maßnahmen
bekannt, zum Beispiel das Anbringen von Nachschlagmasrsen, Sperrklinken,
Bremsvorrichtungen und dergleichen.
Uachschlagmassen haben den Nachteil, daß sie auf Grund ihrer
G-ewichtsabstimmung auf die prellende Masse nur in einem verhältnismäßig
engen Bereich der auftretenden Prellung in der gewünschten -WeIse entgegenwirken. Da sie zudem selbst'Prellungen
unterliegen, ist nicht immer eine sichere Verriegelung des Verschlusses gewährleistet.
Sperrklinken benötigen meist starke Federn. Zur Überwindung dieser Federkräfte beim Öffnen des Verschlusses sind dann bei
Handfeuerwaffen besondere Vorkehrungen zu treffen. Weiter können solche Sperrklinken ebenso wie Bremsvorrichtungen, beispielsweise
in Form von Federn, wie sie. oft zur Prellverhütung benutzt werden,
das vollständige Schließen des Verschlusses bei geringer Vorlaufenergie verhindern, weil sie eine geschwindigkeitsunabhängige
Bremskraft haben.
Ferner ist eine selbsttätige Feuerwaffe bekannt, die eine die
Verschlußbewegung verzögernde Bremse aufweist, die am Ende des Vor- und Rücklaufes wirksam wird (deutsche Patentschrift
1 157 971). Die Bremse wird hier durch einen im Verschluß gegen '//i,f^ 009843/0354
Heibungswiderstand verschiebbar geführten Stift gebildet, der am Ende des .Rücklaufes und am Ende des Vorlaufes mit seinem
jeweiligen Ende bis zur vorderen bzw. hinteren Stirnfläche des ihn führenden Verschlußteiles verschoben wird. Schließlich soll
der Stift als Spannstift mit auffederndem Querschnitt ausgebildet sein. .
Ein solcher, in einer Bohrung am Verschluß träger der ?iaff e
gegen Reibung verschiebbarer Stift ist aber nicht in allen Waffenlagen und unter den verschiedenen auftretenden Bedingungen
funktionsfähig, da bei der Öffnungsbewegung des Verschlusses je nach der Beschaffenheit der verwendeten Munition und der jeweiligen Kadenz unterschiedliche und gegenüber der Schließbewegung
verschiedene 'Beanspruchungen und Geschwindigkeiten auftreten und
sein Reibungswiderstand in beiden Richtungen nur auf einem verhältnismäßig engen Bereich bzw. garnicht einstellbar ist.
Außerdem besteht die Gefahr, daß sich der Reibungswiderstand zwischen Stiftaußenseite und Bohrungswandung bereits nach kurzem Gebrauch der Waffe durch Verölen oder Verschmutzung in der
einen oder anderen Weise verändert. Der Reibungswiderstand kann
sich also unkontrolliert verringern oder erhöhen. Beides ist
gleichermaßen unerwünscht. ·
Schließlich ist ein Stoßdämpfer für automatische Waffen bekanntgeworden, bestehend aus einem Verdrängungskörper mit Durchlässen,
der in einem mit einem Verdrängungsmit'tel gefüllten
Verdrängungsraum verschiebbar angeordnet ist, wobei als Verdrängungsmittel feste kugelförmige Körper, z.B. Stahlkugeln, vorgesehen sind, (deutsches Patent 1 180 283).
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~4~ . 157841Q
Ein solcher Stoßdämpfer zeichnet sich vor allem durch eine • geschwindigkeitsabhängige Dämpfung und seine Unempfindlichkeit
gegen äußere Einflüsse (Temperatur, Verschmutzung) aus.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausnutzung der Vorteile dieses letztgenannten Stoßdämpfers eine Vorrichtung am Verschluß
für automatische Feuerwaffen zur Verhinderung von Prellungen beim Vor- und Rücklauf des Verschlusses zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird, diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei
an je einem Stößel angeordnete Verdrängungskörper unabhängig voneinander in einem gemeinsamen und in dem Verschluß angeordneten
Verdrängungsraum bewegbar sind. Vorteilhaft sind die beiden Stößel gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung beiderseits
des gemeinsamen Verdrängungsraumes einander parallel gegenüberliegend
angeordnet.
Die Erfindung kann mit besonderem Vorteil auch bei solchen bereits
vorhandenen Waffen verwendet werden, deren Verschluß aus einem Verschlußträger und einem mit diesem gekoppelten Verschlußkopf
besteht, besonders bei den unter der Bezeichnung G 3 bekannten automatischen Gewehren, indem lediglich der bisherige
Verschluß gegen den erfindungsgemäßen Verschluß ausgetauscht
wird. Ein weiterer Vorteil ist der, daß bisher für die Verriegelung
verwendete Sperrklinken oder -hebel sowie ein im rückwärtigen Teil des Gewehres vorgesehener Puffer für den zurücklaufenden
Verschluß entfallen können.
Bei einer solchen Waffe mit einem aus einem Verschlußträger
und Verschlußkopf bestehenden Verschluß kann die erfindungs-
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gemäße Vorrichtung in besonders raumausnutzender leise in dem
Bereich zwischen Schlagbolzen und darüber· liegendem Schliaßfederrohr
angeordnet werden, indem der Verdrängungsraum einen etwa
ovalen Querschnitt hat, wobei die Stößel in der Zone der größten Breitenerstreckung des Verdrängungsraumes in dem Verschlußträger
geführt sind und sich ihre Verdrängungskörper parallel zueinander in den Verdrängungsraum erstrecken.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist einer der beiden Stößel über das rückwärtige Ende des Verschlusses hinaus verlängert und mit einer Rückstellfeder belastet. Auf diese Weise
wird der Stößel während der Vorlaufbewegung des Verschlusses durch die Feder stets in die hintere Stellung gebracht, wobei der
Stößel vorteilhaft hülsenförmig ausgebildet ist zur Aufnahme
der sich am Verschluß abstützenden Rückstellfeder. Die Rückstellung
des Stößels wird hierbei dadurch erleichtert, daß der Verdrängungskörper
in an sich bekannter Weise im Querschnitt derart
asymmetrisch ausgebildet ist, daß er seiner Verlagerung bei der Stoßaufnahme einen größeren Widerstand entgegensetzt als bei
seiner Rückbewegung in die Ausgangsstellung durch die Rückstellfeder.
In ebenfalls vorteilhafter Weiterbildung kann der andere Stößel
beispielsweise mittels einer an ihm vorgesehenen Kerbe, die eine an dem Verschlußkopf vorgesehene Schulter umfaßt, mit dem
Verschlußkopf verbunden sein. Durch diese Verbindung seines Stößels mit dem Verschlußkopf dient der Dämpfer nicht nur der
Abbremsung und Vernichtung der beim Schließen des Verschlusses
auftretenden Prellungen, sondern beim Öffnen des Verschlusses
auch der Dämpfung der plötzlichen Mitnahme des Verschlußkopfes
durch den von dem Versohlußfcopf schon während des Öffnungs-
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"beginne zum hinteren Ende des Waffengehäuses hin getriebenen
Verschlußträgers. Dabei ist der Dämpfer in besonders zweckmäßiger
Weise so ausgebildet, daß der Verdrängungskörper zusammen mit dem Stößel gegenüber dem Verschlußträger nur über einen kleinen
Teil des Verdrängungsraumes verlagerbar ist, der dem Weg entspricht, um den der Verschlußträger beim Beginn der Öffnungsbe-.
wegung gegenüber dem"Verschlußkopf verschoben wird.
Dadurch, daß einer der Stößel der Dämpfungseinrichtung mit
dem Verschlußkopf gekoppelt ist, wirkt diese Einrichtung beim Entriegeln des Verschlusses zusätzlich hemmend. Bei halbstarrer
Verriegelung kann dadurch in vorteilhafter Weise das Verschlußgewicht
vermindert werden. Bei starr verriegelten Waffen wird auf diese Vieise der bei bekannten Waffen vielfach auftretende Verschlußmitnahmestoß
beträchtlich gemildert, so daß eine Hauptursache für Verschlußbrüche beseitigt ist. Es ergibt sich dies
aus der geschwindigkeitsabhängigen Wirkung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, indem diese nur wirksam wird, wenn die Stößel mit einer gewissen Mindestgeschwindigkeit bewegt werden. Das heißt
bei langsamem Schließen der Waffe, wenn auch ohnehin keine Prellungen
auftreten, hindert die Dämpfungseinrichtung den Schließvorgang
nicht, im Gegensatz zu Sperrklinken oder Bremselementen, so daß ein einwandfreies Schließen gewährleistet ist. Ist aber
die Schließgeschwindigkeit groß, dann bietet die Dämpfungseinrichtung
einen erheblichen Widerstand und vernichtet auf ihrem Dämpfungsweg die schädliche Energie, so daß keine Prellung entsteht.
Weitere Einzelheiten de.r Erfindung ergebenden anhand eines
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung zeigen:
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Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Verschluß
einer automatischen Feuerwaffe mit Verschlußträger
und mit diesem gekoppeltem Verschlußkopf, und zwar ' im Schnitt gemäß Schnittlinie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt gemäß Schnittlinie II-II
in Fig. 1 und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den in Fig. 1 und 2
dargestellten Verschlußträger und Verschlußkopf
gemäß Schnittlinie III-III in Fig. 1.
Der in der Zeichnung dargestellte Verschluß 1 weist einen Verschlußträger 2 auf. Mit dem Verschlußträger ist ein Verschlußkopf
7 gekoppelt, der in dem Verschlußträger um eine gewisse
Strecke verschiebbar angeordnet ist. Zur Aufnahme einer Schließfeder 5 besitzt der Verschlußträger ein Schließfederrohr 3, i*1
dem auf einem Federführungsrohr 4 dieSchließfeder angeordnet
ist. Das Federführungsrohr ist an seinem rückwärtigen Ende an
einem Wandungsteil 6 des Waffengehäuses befestigt, wobei die Schließfeder zwischen dem Wandungsteil 6 und dem vorderen Ende 3a
des Schließfederrohres eingespannt ist. Der Verschlußkopf 7 besitzt an seinem dem Verschluß träger 2 zugewandtenEnde eine ■-.■
flanschenartige Schulter 8, die in einer Aussparung 9 an"dem
Verschlußträger 2 bis zu einer Gegenschulter 10 um eine kleine
Strecke in Achsrichtung verschiebbar ist.' In dem Verschlußkopf ist ein Steuerstück 11 für die Verschlußrolen 12. geführt. Die
Verschlußrollen 12 dienen der zeitweiligen Verriegelung des Verschlußkopfes während eines jeden Schusses. Durch das Steuerstück
11 ragt der Schlagbolzen 13 axial hindurch.
BADORlGiNAL ' j
" 8 " 0Q9843/0354~
In dem Bereich, zwischen dem Schließfederrohr 3 und dem Schlagbolzen
13 ist in dem Verschlußträger 2 ein Verdrängungsraum 20
vorgesehen, der mit einem aus kugelförmigen Körpern (kleinen · Stahlkugeln) bestehenden Verdrängungsmittel angefüllt und durch
einen Deckel .15 verschlossen ist. Der Verdrängungsraum hat wie in Fig. 3 dargestellt - einen etwa ovalen Querschnitt. Beiderseits
des Verdrängungsraumes, d.h. in der Zone seiner größten Breitenerstreckung, sind in dem Verschlußträger einander gegenüberliegend
und parallel zueinander zwei Stößel 16 und 17 in Bohrungen 21 und 23 längsverschiebbar geführt. Die Stößel weisen
je einen seitlich in den Verdrängungsraum hineinragenden Verdrängungskörper
18 bzw. 19 auf, die mit ihren Stößeln unabhängig voneinander in dem gemeinsamen Verdrängungsraum bewegbar sind.
Die Querschnitte der Verdrängungskörper sind.in ihrer Bewegungsrichtung
beiderseits etwa keilförmig gestaltet, so daß das kugelförmige Verdrängungsmittel um die Verdrängungskörper herumgleiten
kann.
Der Stößel 16 ist über das rückwärtige Ende des Verschlußträgers
hinaus verlängert, so daß er je nach dem ihm beim Abschuß
erteilten Rücklaufimpuls mehr oder weniger heftig gegen den
rückwärtigen Wandungsteil 6 trifft, wobei·sein Verdrängungskörper
18 unter Aufzehrung der Rücklaufenergie des Verschlußträgers
in dem Verdrängungsraum verschoben wird. Für die Rückstellung des Stößels 16 samt Verdrängungsstück 18 nach jeder Rückstoßaufnahme
in seine Ausgangsstellung ist eine Schraubenfeder 22 vorgesehen, die sich mit ihrem einen Ende am Grunde der Bohrung
21 und mit ihrem anderen Ende im Kopfende des hülsenförmig ausgebildeten
Stößels 16 abstützt. Das Verdrängungsstück 18 ist in seinem Querschnitt derart asymmetrisch ausgebildet, daß es
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seiner Verschiebung in dem kugelgefüllten Verdrängungsraum 20 bei jeder Aufnahme eines Rückstoßes einen größeren Widerstand
als bei der Rückbewegung in seine Ausgangsstellung entgegensetzt
Der Stößel 17 weist an seinem vorderen Ende eine Kerbe 24 auf,
welche die Schulter 8 des Verschlußkopfes umfaßt, so daß Stößel 17 und Verschlußkopf 7 bewegungsschlüssig gekuppelt sind. Bei
jedem Sehließvorgang wird der an dem Stößel befindliche Verdrängungskörper
19 um den Betrag, um den sich der Verschlußkopf im Verschlußträger bewegen kann, in dem Verdrängungsraum 20 verschoben,
wobei diese Bewegung gebremst wird, daß keine Prellungen auf-treten. Bei der anschließenden Öffnungsbewegung nach
Entriegeln des Verschlusses bewirkt der über den Stößel 17 mit dem Verschlußkopf gekuppelte Verdrängungskörper ebenfalls eine
Dämpfung der Relativbewegung zwischen Verschlußkopf und Ver-■ schlußträger. ·.■'■■.
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Claims (8)
- Di/r ' i578410Akte 397 ' . "Pat ent ans prücheν 1 .J Vorrichtung am- Verschluß einer automatischen Feuerwaffe zur Verhinderung von Prellungen beim Vor- und Rücklauf des Verschlusses unter' Verwendung eines in einem mit einem kugelförmigen Verdrängungsmittel gefüllten Verdrängungsraum bewegbar angeordneten Verdrängungskörpers, dadurch gekennzeichnet , daß zwei an je einem Stößel (16, 17) angeordnete Verdrängungskörper (Ί8, 19) unabhängig voneinander in einem gemeinsamen und in dem Verschluß angeordneten Verdrängungsraum (20) bewegbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stößel (16, 17) beiderseits des gemeinsamen Verdrängungsraumes (20) einander parallel gegenüberliegend angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, an einem aus Verschlußträger und Verschlußkopf bestehenden Verschluß, dadurch gek ennzei cn net , daß der Verdrängungsraum (20) ovalen Querschnitt hat, die Stößel (16, 17) in der Zone der größten Breitenerstreckung des Verdrängungsraumes in dem Verschlußträger geführt sind und sich ihre Verdrängungskörper parallel zueinander in den Verdrängungsraum erstrecken. /009843/0354 /
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurchg e k e η η ζ e i ο h n.e.-t , daß einer der beiden Stößel (16) über das rückwärtige Ende des Verschlusses hinaus verlängert und mit einer Rückstellfeder (22) belastet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h gel e η -n -. zeichnet, daß der Stößel (16) für die Aufnahme der sich am Verschlußträger (2) abstützenden Rückstellfeder (22) hülsenartig ausgebildet ist. ■
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Verdrängungskörper (18) des Stößels (16) in an sich bekannter Weise im Querschnitt derart asymmetrisch ausgebildet ist, daß er seiner Verlagerung bei der Stoßaufnahme einen größeren Widerstand als bei seiner Rückbewegung durch die Rückstellfeder (22) in seine Ausgangsstellung entgegensetzt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (17) mit dem Verschlußkopf (7) verbunden ist, beispielsweise mittels einer an dem Stößel (17) vorgesehenen Kerbe (24), die eine Schulter (8) des Verschlußkopfes (7) .·.-■ umfaßt.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet , daß der Verdrängungskörper (19) zusammen mit seinem Stößel (17) gegenüber dem Verschluß träger (2) nur über einen kleinen Teil des·_ 3 _ 009843/0354Verdrängungsraumes (20) yerlagerbar ist, der dem Weg entspricht, um den der Verschlußträger (2) beim Beginn der Öffnungsbewegung gegenüber dem Verschlußkopf (7) verschoben wird.009843/0354
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