DE2329485A1 - Platinkoordinationsverbindungen - Google Patents
PlatinkoordinationsverbindungenInfo
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Description
dr. O. ϋΓΓΓΜΛΝΝ
K. L. SCHIFF
du. Λ. ν. J1UNER i- INO. P. STRISHL
n. U. SCIiC7BE
iH-iNt:. η. EDBINOIIAUS
RESEARCH CORPOMTIOIi
D-8 MÜNCHKN OO MAHIAHILFPLATZ 2 ft
POSTAnRESSE IJ-8 MÜNCHEN O5
POSTFACH O3OIGO
TELEFON (Ο811) 45 83 TRLEOR. Ai;HOM.\nCPAT MÜNCHEN
8. Juni 1973 BA-K 1087 Sl/Rt
Piatinkoordinationsverbindungen
Priorität vom 8. Juni 1972, Nr. 260 989, U. S. A,
Die Erfindung betrifft neue Malonato-platinkoordinatlonsverbindüngen
und ihre Verwendung in der Krebs-Chemotherapie.
Gegenstand der Erfindung sind Platinkoordinationsverbindungen
der Formeln
Γ Ί
L Pt(II)Ax(OOC)2-CRR1 J oder
eis-oder trans-|_Pt(IV)A (0OC)5-CRR1)ylzJ
in denen
x= 1 oder 2,
y = 1 oder 2,
z= 0,1 oder 2, wobei ζ = O wenn y = 2 und
ζ größer a]s O ist wenn y = 1;
R und R.J für ein Wasserstoff atom, eine niedere Alkyl-, Aryl-,
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Aralkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkenyl-, Alkoxy- oder
Hydroxylgruppe stehen oder gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom,
an das sie gebunden sind, eine Cycloalkyl- oder Cycloalkenyl- >
grupj>e oder ein substituiertes Derivat einer solchen Gruppe
bilden;
wenn χ = 1, A für HR2N-CHR7-CHI^-NR5H steht und wenn χ = 2,
A für HpHRg, ein heterocyclischen Amin oder eine Aminosäure
steht, worin R2, R-,, R4 und R,- gleich oder verschieden sind
und für ein Wasserstoffatom, eine CH7-, C^H,-, Hydroxy- oder
niedere Alkoxygruppe stehen, mit der Maßgabe, daß R? und Rr
auch eine Aryl- oder Aralkylgruppe bedeuten können und jeder der Reste Rg für gleiche und verschiedene Gruppen steht, die
Wasserstoff atome, niedere Alkyl-, Aryl-, Äralkyl·-, Hydroxynieder-Alkyl,
Hydroxyl- oder Alkoxylamin-, Alkoxy lalkylaißin-Gruppen,
in denen alle Alkylgruppen niedere Alkylgruppen sind,
und heterocyclische Substituenten bedeutet, die dec Stickstoffatom
als Ringglied enthalten;
wenn ζ = 1, 1 einen ζ v/ei zähnigen anionischen
Liganden darstellt und
wenn ζ = 2, I ein einzähniger anionischer Ligana ist.
Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Arzneimittel zur Behandlung
von malignen Tumoren in Tieren, das zur parenteralen Verabreichung an ein Tier geeignet ist, das an einem malignen
Tumor leidet. Dieses Arzneimittel enthält als Wirkstoff eine vorstehend definierte Platinkoordinationsverbindung sowie ein
pharmazeutisch geeignetes Verdünnungsmittel, insbesondere eine lösung dieser Platinkoordinationsverbindung, in einer Menge, die
ausreicht, um die Regression des Tumors zu bewirken.
Platinkoordinationsverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
werden von J. C. Bailar, Jr., The Chemistry of the Coordination Compounds, Reinhold Publishing Corp., N.Y., 1956,
Kap. 2; J. Lev/is et al, Modern Coordination Chenistry: Principles
and Kethods, Interscience Publishers, Inc., N.Y., 1960 und Kauff-
man Inorganic Synthesis, 7, McGraw-Hill Book Co., Inc., N.Y., 1963,
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Plp.tiii(II) bildet dsp -Koordinationsverbindungen, die im Raum
eine quadratisch plnra.ee Anordnung haben. Platin(IV) bildet
d sp -KoordinationGverbindungen, die eine okteedrische räumliche
Anordnung zeigen. Die erfindungsgemäßen Xoordinationsverbindungen
umfsceen die eis- und trans-lsomeren der Platin(Il)-
und Plc.tii:(lV)--Koorüirjationsverbindungen, die einen zweizähnigen
Malonato-Liganden enthalten, der substituiert oder unsubstituiert
sein kann. Der Kalonate-Liganci kann Substituenten
enthalten, die den nachstehenden Verbindungsgruppen angehören: niedereAlkylgruppen (beispielsweise Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-,
Iscpropyl-, η-Butyl gruppen etc.), Arylgruppen (beispielsweise
Phenyl-, nieder-Alkyl-, nieder-Alkenyl-, Halogen-, Nitro-,
nieder-Alkoxy-Eubßtituierte Phenyl- und -Naphthy!gruppen), Aralkylgruppen
(beispielnv/eice Phenylmei}iyl-(Benzyl-), 2~(1-Maphthyl)methyl-Gruppen),
Alkenylgruppen (beispieleweise A-AiTiJno-1-buten.
Ally]), Cycloalkylgruppen (beispielsweise Cycloprop3jl-,
Cyclohexyl-Gruppen etc.), Cycloalkenylgrujipen (beispielsweise
2-Cyclopenten-i-yl-, 2-Cyclohexen-1-yl-Gruppen),
Alkoxygruppen (beispielsweise Methoxy-, Äthoxy-Gruppen etc.),
und Hydroxygruppen.
Ebenfalls geeignet sind die 1,i-Cycloalkylendicert-onsäuren
(beispielsweise 1,I-Cyclopropandicarbonsäure, 1,1~Cyelobutandicarbonsäure
und dergleichen) und die 1,1-Cycloalkenyldicarbonsäuren
(beispielsv/eise 1,I-Cyclopropendicarbcnsäure, 1,1-Cyclobutendicarbonsäure
und dergleichen).
Die erfindungsgemäßen Koordinationsverbindungen enthalten außerdem zwei einzähnige liganden, die Aniinoniak oder primäre
oder heterocyclische Amine sind, wenn χ in der vorstehenden
Formel 2 bedeutet ,oder einen zweizähnigen Aininliganden, wenn
χ 1 bedeutet.
Zu geeigneten einzähnigen Aminliganden gehören niedere. Alkyla^ine,
wie Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butylaain und
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dergleichen, Arylamine (beispielsweise Anilin), Aralkylamine (beispielsweise Benzy]amin, hydroxysubstituierte niedere Alkylamine,
wie Äthanolaniin, Propanolamin und dergleichen ),Hydroxylamin,
niedere AlkoxyJamine (beispielsweise Methoxylarain und
dergleichen), Alkoxyalkylamine (beispielsweise Hethoxyiaethyl-arain
und dergleichen) sowie heterocyclische Amine (beispielsweise
Pyridin und Aziridin) .J;azu gehören auch Aminosäuren, nämlich
Verbindungen der Formel R7-CHNKp-COOH, in der R7 ein Wasserstoff
atom, eine niedere Alkylgruppe (beispielsweise Methyl,
■Isopropyl und dergleichen), eine hydroxysubstituierte niedere
Alkylgruppe (zum Beispiel Hydroxymethyl, Hydroxyäthyl und dergleichen),
oder eine Aralkylgruppe (beispielsweise Benzyl etc.)
bedeutet.
Die erfindungsgemäßen Koordinationsverbindungen können zwei identische
oder verschiedene einzähnige Liganden aufweisen.
Zu geeigneten zweizäbnigen Aininliganden gehören die substituierten
und unsubstituierten primären und sekundären Äthyleiidiaraine.
Dabei kann eines oder können beide der Kohlenstoffatome des Äthylendiamins Substituenten tragen, wie niedere Alkylgruppen
(beispielsweise Methyl, Äthyl), Hydroxyl-, Alkoxygruppen (beispielsweise Methoxy-, Äthoxy-Gruppen und dergl.), Sekundäre
Äthylendiamine, in denen eine oder mehr Aminogruppen Substituenten,
wie sie vorstehend für die Kohlenstoffatome des primären
Amins genannt wurden, und Arylgruppen (beispielsweise Phenylgruppen) und Aralkylgruppen (beispielsweise Benzy!gruppen) tragen,
können ebenfalls verwendet werden.
Die hier erläuterten Pt(ll)-Koordinationsverbindungen existieren
nicht in Form von geometrischen Isomeren; die Pt(lV)--Verbindungen
kommen jedoch in Form des eis- und trans-Isomeren vor.
Es ist außerdem darauf hinzuweisen, daß die Erfindung die cis- und trans-Isomeren umfaßt.
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Die erfindungcgemäßen Pt(IV)-Koordinationsverbindungen können
auch zwei einzähnige oder einen zweizähnigen anionischen Liganden enthalten, wenn nur ein Malonato-Ii^and vorliegt, d.h.,
in der vorstehenden Formel y = 1.
Zu geeigneten einzähnigen anionischen Li^anden gehören Chlorid,
Bromid, Jodid, Nitrit, Hydroxid, Nitrat, SuIfamat und
derg] .. Zu zv/eizähnigen anionifjchen Liganden, die erf indungsgeip.äß
vorliegen können, gehören Oxalat, Pyrophosphat, Dithiooxalat.
Von der Erfindung umfaßt werden auch Koordinatiendverbindungen,
die gemischte einzähnige anionische Liganden enthalten.
Bevorzugt werden Verbindungen, in denen die Gruppen R und R-in
den vorstehenden Formeln für Wasserstoffatome, Methyl- oder
Äthylgruppen stehen, d. h. Malonatoplntin- , Methylmalonatoplatin-
und Äthylmalonatoplatin-Koordinationsverbindungen. Die am stärksten
bevorzugten Pt(II)-Verbindungen sind r'alonatoplatin(ll)-Verbindungen
der vorstehenden Formel, in der χ = 1 und Rp, R-,
>' R. und R,- jeweils für ein V/asserstoffatom stehen, d.h., Malcnato-äthylendiamin-platin(Il),
Methylmalonato-äthylendiamin-pla-·
tin(II) und Athylmalonato-äthylendiamin-platin(Il), und Verbindungen,
in denen χ = 2 und jeder der Reste R, für ein V/asser-
stoff steht, d.h., Malonato-diammin-platin(II), Kethylinalbnatodiauiniin-platin(II)
und Äthylmalonato-diamrain-platin(II).
Als Pt(IV)-Verbindungen werden die Verbindungen bevorzugt, in
denen χ = 2 und jeder der Reste R,- für ein Wasserstoffatom
steht und y = 2, nämlich Bismalonato- (oder Bismethylmaionato-
oder Bisäthylmalonato-)diammin-platin(IV).
Die erfindungsgemäßen Koordinationsverbindungen können nach einer
beliebigen einer Vielzahl gutbekannter Methoden hergestellt werden. Eine allgemeine Methode zur Herstellung der Pt(II)-JCo-
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ordinationsverMndungen wird nachstehend beschrieben: Ausgangsverbindungen
der Formel cis-jJPt A(HaI)2JJiH der Hai für
J, Cl oder Br steht und A einen zweizähnigen oder zwei einzähnige Aminliganden bedeutet (erhalten nach der Methode von
S. C. Dhara, Indian J.Cheni,. Band 8, S. 193 (197O)) werden
mit Silbernitrat, unter Bildung des Diaquokomplexes umgesetzt.
Dieser wird dann mit dem Malonation unter Bildung der eri'indungcgeinäßen
Xoordinationsverbindungen umgesetzt. Liese Metho de wird durch das folgende Reaktionsschema dargestellt:
eis-E Pt ACl2J + 2AgNO7 + 2H2O) >
ciß-[pt A(H2O)2J (NO5)2 + 2AgCl
eis-[pt A(H2O)2J (KO3)2 + H2C-(COO)2 ?
t A(OOC)2-CH2J + 2NO3 ~ + 2HO
2-CH2J + 2NO3 + 2H
worin A einen zweizähnigen Aminliganden oder zwei einzähnige
Aminliganden bedeutet.
Geeignete Methoden zur Herstellung der erfindungsgemäßeri Verbindungen
werden in den nachstehenden Beispielen beschrieben, ohne daß jedoch die Erfindung auf diese Methoden beschränkt
sein soll.
Kalonato-diaromin-platin(Il)
Reaktionen:
+ 2AgIIO3 + 2H20^Qpt (IiH3 J2(II2O)2](NO3) 2 + 2AgCl
[pt(NH3)2(H2O)2J (K0
2(H2O)2
+ 2H2O.
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22,55 g Silbernitrat (geringfügig weniger als die stöchioir.etrische
Menge, um eine Verunreinigung mit Silber zu vermeiden) wurden in 50 ml V/asser gelöst und in einem konischen 250 ral-KoIben
zu 20 g [Vt(HI!,),, Cl9] gegeben. Der Kolbeninhalt wurde
unter raschere Rühren auf einer Heizplatte auf 60 C erwärmt,
bis die Silbcrchlorid-Ausfällung vollständig war und die Hutterlauge
fast farblos war. Das Silberchlorid wurde mit Hilfe einer feinporigen Glasfritte abfiltriert und der Niederschlag
wurde mehrmals mit heißem Wasser gewaschen, wobei ein Gesamtvolumen
des Filtrats von 100 bis 200 ml erhalten wurde.
13g Malonsäure (2-facher Überschuß) wurden in 30 ml Wasser gelöst
und mit einer lösung von KOH (etwa 13 g in 30 ml) bis auf einen pH-Wert von 5 bis 6 neutralisiert. Die erhaltene Kaliummalonatlösung
wurde zu dem Platin enthaltenden Filtrat gegeben und das Gemisch wurde auf der Heizplatte vorsichtig erwärmt
(um das Stoßen zu vermeiden) bis sich in großer Menge weiße Kristalle des Produkts zu bilden begannen. Das Gemisch wurde dann
auf Räumtemperatür abgekühlt und das Produkt wurde abfiltriert.
Das Filtrat wurde erneut 5 bis 10 Minuten erhitzt und auf O0C
abgekühlt, wobei ein weiterer Anteil gewonnen wurde. Die Rohausbeute in dieser Stufe betrug 20,5 g (93 %).
Das Produkt wurde umkristallisiert, indem es in siedendem oder
fast siedendem Wasser gelöst wurde. Für die vorstehende Aur-beute
(20,5 g) waren etwa 3 "liter siedenden Wassers zur völligen Auflösung erforderlich. Malonsäure wurde in einer Menge von
1 g/l in dem V/asser gelöst, um Hydrolyse- zu unterdrücken (UV-spektrometrische Untersuchungen und Leitfähigkeitsmessungen
haben gezeigt, daß die Hydrolyse vernachlässigbar ist). Die filtrierte lösung wurde auf O0C abgekühlt, wobei weiße flockige
Nadeln (18,25 g» 83 ^) erhalten wurden.
Die Kristalle zersetzen sich zwischen 185 und 1900C. Die Struktur
des Produkts wurde durch das IR-Spektrum bestätigt.
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Die Löslichkeit des Produkts ist niedrig in kaltem Wasser und
beträgt 20 mg/100 ml bei 200C und 4 3 mg/ 100 ml bei 370C, ist
jedoch höher in fast siedendem Wasser (90 bis 1000C) und beträgt
bei dieser Temperatur etwa 0,65 g/100 ml.
Die empirische Zusammensetzung wurde durch Elenientarar>alyr>e bestätigt
:
Malonato-diammin-platin(ll)
berechnet für 0,H0N0O-Pt.C: 10,83; H: 2,43; N: 8,46: Pt 58,9
J O c. H
gefunden C: 10,67; H: 2,35; N: 8,54;
Pt 58,7
[pt (en) (C4H4O4)J (en = H2N(CH2)2 IiH2; C4H4O4
"2
3,64 g Silbernitrat wurden in 20 ml Wasser gelost und zu 3,5 g
[pt(ITH2)2(CH2)O0I^I ergeben, das in einem konischen Kolben in
30 ml Wasser suspendiert war. Das Gemisch wurde 5 bis 10 LIinuten
auf einer warmem Heizplatte gerührt, bis sich der gesamte gelbe
Platinkoaplex unter Bildung einer gelben Kutterlauge und eines reichlichen weißen Silberchlorid-Niederschlags gelöst hatte. Das
Gemisch wurde durch ein feinporiges Filter filtriert und der Niederschlag wurde zweimal mit kleinen Volumenanteilen an heißem
Wasser gewaschen. Das klare FiItrat, das mit den Waschflüssigkeiten
vereinigt worden war, wurde zu einer wässrigen Lösung von 2 g Methylmalonsäure in 20 ml Wasser gegeben, die auf einen
pH-Wort von 5 bis 6 eingestellt v/orden war. Das Gemisch wurde 5 Minuten auf etwa 800C erhitzt und dann auf O0C abgekühlt. Es
bildeten nich glanr-'onde veiße Kristalle, die abfiltriert und mit
kaltem Wasser und Aceton gewaschen wurden (Ausbeute 2,65 g ).
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Die Mutterlauge und die Y/aschwänser wurden auf etwa die Hälfte
ihres ursprünglichen Volumens eingedampft (etwa 30 ml) wobei
nach dem Abkühlen auf O0C ein zweiter Anteil erhalten wurde
(Ausbeute 0,85 g). Die gesamte Rohausbeute betrug 3,50 g (88 Ji
Der Komplex wurde aus einem möglichst geringen Volumenanteil
an siedendem Wasser (etwa 250 ml) umkristallisiert, wobei νοία
em Abkühlen auf O0C durch ein feinporiges Filter filtriert
wurde. Die Ausbeute an glänzenden weißen Plättchen betrug 2,96 g (74 fo).
Berechnet für C6H12N2O4Pt: C:19,41 H3,26 N:7,55
gefunden C:19,11 H3,61 H:7.89
Eine zweite Ausbeute (0,33 g» 8 f) wurde dui'ch VolumenveiMrüjjderung
der Kutterlauge erhalten.
trans- JptIV(KHv)2(mal)2
5,45 g Silbernitrat wurden in 30 inl Wasser gelöst und zu einer
Suspension von 3 g trans IPt(NH^)0Cl, in 30 ml V/asser, die 3 ml
konzentrierte Salpetersäure enthielt, gegeben. Der Inhalt des Reaktionsgefäßes wurde auf einer Heizplatte (70 bis 800C) erwärmt
und mindestens 1 Stunde gerührt. Das Gemisch wurde durch eine feinporige Glasfritte filtriert, um das Silberchlorld zu entfernen.
Der Niederschlag wurde zweimal mit einem kleinen Volumenanteil an heißem Wasser gewaschen. Das mit den V/aschwässern
vereinigte klare Filtrat wurde mit einem Tropfen 1 m KCl-Icsung
geprüft, um festzustellen, ob überschüssiges Silberchlorid vorlag (wenn der Test positiv ist, wird ausreichend KCl tropfenweise
zu der gesamten lösung gegeben, bis kein Silberchlorid mehr ausgefällt wird). Die Lösung würde erneut filtriert und das
Filtrat auf ein Volumen von 20 bis 30 ml eingedampft und auf O0C
abgekühlt, wobei gelbe ■ plattenförmig Kristalle (wahrscheinlich
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trans (Pt(NH_)o(H0,).) erhalten wurden. Diese Kristalle wuraen
mit einer geringen Kenge an kaltem Y'asser und danach mit Aceton
gewaschen (Ausbeute 1,8 g). Ein Teil dieser Ausbeute (1 g) wurde in einer möglichst geringen Menge an heißem Wasser, zu dem
0,2 g Natriumnitrat zugesetzt worden waren, gelöst. Diese Lceung
wurde in eine wässrige Lösung von Malonsäure (0,5 g ;leichter
Überschuß) filtriert, die reit Natriumhydroxid auf einen pH—
Wert von 5 bis 6 eingestellt worden war. Boim Abkühlen bilden
sich rasch v/eiße Mikrofcristalle des Komplexes. Diese wurden ab-filtriert
und mit kaltem Wasser und Aceton gewaschen (Ausbeute 0,7 g; ?0 bis 40 jS).
Berechnet für C6H10N2O8Pt C:16,63 H2,33 N;6,47
gefunden C: 16,60 112,64 N:6,80
Allgemeine Strukturbestätigunf*
Aufgrund der beobachteten Veränderung in den Elektronenspektren, beim Übergang von der Aquo- zu der Kalonato-Verbindung
zeigt sich, daß die Kalonatgruppe mit dem Platin koordiniert
ist. Daher sind Strukturen, wie |Pt(NH). (HpO)9] ^(Η,,Ο.,ο')
S C, C- C-- C- C 2 T"
ausgeschlossen, wodurch die analytischen Daten bestätigt werden. Gleichzeitig zeigen die Messungen der Nullpunkts-Leitfähigkeit
eine neutrale Verbindung an. Die IR-Spektren zeigen das Vorliegen von koordinierten Carboxylgruppen (1600 bis
1650 cm~ und 1400 cm~ ) und die Abwesenheit von C0oH-Gruppen
— 1
(die bei 1700 bis 1750 cm"" auftreten würden). Die Schwingungen der Carboxy lgiiuppe sind schließlich in Übereinstiraraung mit einer Chela tstruktur, wie der Vergleich mit Oxalatkoinplexen bekannter Struktur zeigt.
(die bei 1700 bis 1750 cm"" auftreten würden). Die Schwingungen der Carboxy lgiiuppe sind schließlich in Übereinstiraraung mit einer Chela tstruktur, wie der Vergleich mit Oxalatkoinplexen bekannter Struktur zeigt.
Die erfindungsgercäßen Verbindungen wurden auf ihre Antitumoraktivität
unter Verwendung eines Standard-Screenang-Tumors
(Testturids), dem festen Sarkox 180-Tu:sor in der v/eiblichen
Schweizer Maus geprüft, wobei die Standardvorschriften einge-
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halten wurden, die für diese Prüfung durch the National
Cancer Institute .festgelegt vmrden (Cancer Chemotherapy Rep.,
25(1962)).
Für diese Tests vunNje ein S 180-Tumor, der aus einer getüteten
Maus entr.oiiiunii wurde, von überflüssigem Gewebe befreit
und unter sterilen Bedingungen in Stücke einer Größe von etwa 10 ing zerschnitten. Diese Gev/ebestücko wurden dann mit Hilfe
eines Trokars neuen Mäusen subkutan in dem linken Achselbereich
implantiert. Die Mäuse waren im Durchschnitt etwe 4
Wochen alt und wogen 18 bis 20 g. Wenn Tag 0 als Tag der Implantation
angenommen wurde, wurden die Tiere am Tag 10 getötet. Die Tumoren wurden ausgeschält und gewogen und das Verhältnis
des Gewichts der Tumoren der Mäu3e bei den behandelten Tieren zu der Vorgleichegruppe von Tieren wurde festgestellt.
Dieses Verhältnis, multipliziert mit 100, wird als
T -Verhältnis in Tabelle 1 angegeben. C
Bei der ersten Versuchcgrupps wurde die Koordinationsverbindung
frisch in sterilem destilliertem Wasser gelöst und am Tag 1 jeder der Testiüäuse intraporitoneal injiziert. Das Injektionsvolumen
betrug gewöhnlich 1/2 ml. In manchen Fällen wurde eine feine Dispersion der für die Prüfung der erforderlichen Dosis
bereitet, v/enn die chemische Substanz in dieser Lösungsmittelmenge
nicht löslich war. Einige der angegebenen Testergebnisso
wurden daher an Tieren erhalten, denen eine Aufschlämmung der
Verbindung injiziert wurde. Diese Versuche wurden in der nachstehenden Tabelle 1 so bezeichnet. Außerdem wurde bei einigen
der Verbindungen etwa 1 ml der Lösung entweder in einer einzigen Injektion oder in zwei im Abstand von einigen Stunden durchgeführten
Injektionen von je 1/2 ml injiziert. Diese Injektionen vmrden anfänglich in 4 unterschiedlichen Dosisv/erten für jede
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neue Verbindung gegeben, v/obei für jeden Dosiawert 6 Mäuse
verwendet wurden. Die Tests umfassen einen Dosierungsbereich von einer niederen unwirksamen Dosis bis zu einem oberen
Dosiswert, der innerhalb der Versuchedauer den Tod einiger Tiere verursachte. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Prüfung der Antiturcoraktivität von Malonato- und substituierten
Malonato-Koordinationskomplexen des Platins. Tumor: Sarkom 180; Versuchstier: v/eibliche weiße Schweizer
Maus. Einmalige Injektion an den angegebenen Tagen, intraperitoncal.
Koordinationskomplex
Malonato-diairiinin-pla
tin(II) (Aufschläm)
tin(II) (Aufschläm)
mung in
(Lösung in
Kethylmalonato-diamminplatin(ll)
(lösung in
H2O)
H2O)
Kalonato-äthylen-diaminplatin(II)
| Tag der | Dosis | on | 10 | mg/kg | Il | T/C | Todec- |
| Injektj | 15 | Il | Il | fälle | |||
| 1 | 20 | It | Il | 76 | 0 | ||
| 25 | Il | Il | 38 | 0 | |||
| 30 | It | Il | 64 | 0 | |||
| 40 | It | Il | 31 | 0 | |||
| 50 | η | It | 7 | 1/6 | |||
| 60 | tt | Il | — | 6/6 | |||
| 4 | tt |
Il
Il |
1 | 5/6 | |||
| 5 6 |
It
Il |
Il | — | 6/6 | |||
| täglich, | 7 | Il | Il | 54 | 0 | ||
| 1 -10 Tage | 30 | Il | Il | 56 23 |
0 0 |
||
| 40 | Il | Il | 12 | 0 | |||
| 1 | 50 | Il | ti | 39 | O | ||
| 60 | Il | Il | 26 | 0 | |||
| 70 | Il | Il | 35 | 0 | |||
| 80 | Il | Il | 6 | 0 | |||
| 60 | Il | ti | 124 | 3/6 | |||
| 80 | »I | M | - | 6/6 | |||
| 1 | 100 | Il | Il | 80 | 0 | ||
| 120 | Il | 138 | 0 | ||||
| 85 | 0 | ||||||
| 50 | 0 |
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T a b e 1 1 e 1 (Fortsetzung)
Koordinationckomplex
Äthylrealonato-äthylen-diarain-platln(-Il)
Mnlonato-1,2-propylendiainin-platin(II)
Malonato-1,3-propylend
iamin-platin(II)
Methylmalonato-äthylendiamin-platin(ll)
(Lösung in HpO)
Äthylmalonato-dianznin-
platin(II)
(Lösung in HpO)
Malonato-äthylendiamin-platin(II)
(lösung in H2O)
| Tag der | Dosis I | mg/kg | ti | VC | Todes |
| Injektion | Il | It | fälle | ||
| 1 | 40 | Il | It | 72 | O |
| 60 | Il | tt | 81 | O | |
| 80 | Il | It | 79 | O | |
| 90 | η | Il | 47 | O | |
| 100 | Il | tt | 55 | 1 | |
| 110 | It | It | 41 | O | |
| 120 | ti | ti | 58 | O | |
| 1 | 45 | ti | ti | 50 | O |
| 60 | It | Il | 9 | 1 | |
| 75 | If | tt | 16 | 3 | |
| 90 | Il | It | — | 5 | |
| 1 | 20 | It | Il | 69 | O |
| 40 | ti | Il | 79 | O | |
| 60 | Il | It | 21 | O | |
| 80 | Il | ti | 35 | 1 | |
| 1 | 30 | tt | It | 78 | O |
| 40 | Il | It | 80 | O | |
| 50 | It | Il | 51 | O | |
| 60 | Il | It | 26 | O | |
| 70 | Il | It | 20 | 1 | |
| 90 | Il | Il | 4 | 1 | |
| 1 | 30 | ti | If | 57 | O |
| 40 | It | Il | 43 | O | |
| 50 | Il | It | 47 | O | |
| 60 | It | tt | 39 | O | |
| 70 | It | It | 17 | O | |
| 80 | It | tt | 16 | O | |
| 1 | 10 | Il | ti | 88 | O |
| 20 | ti | Il | 58 | O | |
| 40 | tt | η | 18 | O | |
| 45 | It | ti | 49 | O | |
| 50 | Il | Il | 35 | O | |
| 55 | ti | 38 | O | ||
| 60 | 15 | 3/6 | |||
| 80 | 24 | 3/6 | |||
309851/1186
Tabelle 1 (Forts et zur: ^j)
Koordinationskomple;«: Tag der Dosiu T/C Todesfälle
| Tag der Do sirs | mg/kg | Il |
| Injektion | Il | ti |
| 1 20 | Il | ti |
| 40 | Il | Il |
| 60 | If | It |
| 80 | Il | Il |
| 100 | Il | 1» |
| 120 | Il | It |
| 160 | Il' | It |
| 1 80 | Il | Il |
| 100 | ti | Il |
| 120 | Il | Il |
| 140 | Il | |
| • 160 | ||
| 180 | ||
1,1-Cyelobutandicarboxy
lat-dianuain-pla- 1 20 mg/kg 71 O
tin(ll) 40 » " 60 O
42 O
69 O
18 O 62 A
Kalonat'obis(methylamin)
-platin(II) 1 80 " » 58 O
53 O
28 O
25 O
17 1
19 1
Außer den vorstehend beschriebenen Injektionen am Tag 1 wurden in mehreren Fällen die Injektionen bis 2um Tag 8 äes Tumorwachstums
verschoben. In diesen Fällen war der Tumor gewöhnlich
wenigstens größer als 1/2 g, wie durch Abtasten bestimmt wurde. Die Tiere erhielten dann eine Injektion und wurden während einer
Dauer von etwa 60 Tagen beobachtet. Die Aktivität wurde durch die Anzahl der Tiere gemessen, deren Tumoren sich bis zum
Punkt des Verschwindens zurückgebildet hatten, wobei das Tier während dieser Dauer überlebte. Die dabei erhaltenen Prüfcrgebnisse
sind in der nachstehenden Tabelle 2 aufgeführt.
Tests der Regression des großen Sarkoms 180 durch Malonato-Koordinationskomplexe
des Platins.
Tumor: Sarkom 180; Testtier: weibliche weiße Schweizer Kaus.
Einmalige Injektionen am Tag 8; intraperitoneal in wässrigen
Lösungen.
309851/1186
2329A85
Koordinationskoraplex Dosis . Gesamtzahl Todes-
der Regres- fälle sionen
Malonato-diaminplatin(Il)
Malonato-äthylendiamin-platin(ll)
| 14 | mg/kg | 2 | 4 |
| 16 | ti | 3 | 3 |
| 18 | It | 4 | 2 |
| 20 | Il | 5 | 1 |
| 40 | It | 3 | 3 |
| 45 | Il | 1 | 5 |
| 50 | It | 2 | 4 |
| 60 | ti | 3 | 3 |
Die in Tabellen 1 und 2 beschriebenen Ergebnisse zeige« an,
daß die erfindungsgeraäßen Verbindungen sehr wirksame Antituraormittel
gegen den S 180-Tumor der weißen Schweizer Laus darstellen.
Zur Bestätigung wurden Versuche zur Prüfung der Antitumoraktivität
gegen das Walker 256-Carcinosarkom in Ratten und den ADJ/
PC6A-Tumor in Mäusen durchgeführt. Die anfänglichen bzw. unmittelbaren
Testergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt und bestätigen die starke Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen
gegenüber diesen anderen Tumorsystemen.
Tabelle 3 Bestätigungstests der Antitumoraktivität
Malonato-diammin-platin(ll)
Tumor: V/alker 256-Carcinosarkorn; Tier: Ratte
Einzige Injektion am Tag 1 in öl, intraperitoneal
Dosis
10 mg/kg 20 ■'
Ii 0 "
60 «
| % Inhibieruns | Todesfälle |
| 100 | 0 |
| 100 | 0 |
| 100 | 0 |
| 0 |
309851/ 1 186
-A6-
Tumor: 256-Carcinosarkoin; Tier: Ratte
Einzige Injektion am Tag 1 in Öl, intraperitoneal
| Dosis | ψ Inhibierimg | Todesfälle |
| 10 mg/kg | 1 | 0 |
| 20 " | 25 | 0 |
| 40 " | 100 | 0 |
| 80 " | 100 | 0 |
| 160 » | _ —· | alle Tiere |
Tumor: ADJ/PC6A; Tier: Maus
Einzige Injektion am Tag 25 in Öl, intraperitoneal
| Dosis | mg/kg | % Inhibieruntf | Todesfälle |
| 4 | Il | 1,3 | 0 |
| 20 | Il | 94 | 0 |
| 100 | It | 100 | 0 |
| 500 | alle Tiere |
Proben der erfindungsgemäßen Kalonato-diammin- und Malonatoäthylendlamin-Komplexe
von Platin(ll) wurden durch die Drug Research and Development Branch des National Cancer Institute
auf ihre Aktivität gegen den 11210-Tumor der Maus geprüft. Die
mit diesem Tumorsystem erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Sie bestätigen die Aktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Tests zur Bestätigung der Antitumoraktivität am National Cancer Institute.
Tumor: 11210; Tier: Kaue
Tägliche Injektionen en den Tagen 1 bis 9, intraperitoneal.
Tägliche Injektionen en den Tagen 1 bis 9, intraperitoneal.
309851/1 186
-47- 2329A85
Koordinationskomplex Dosis $. Verlängerung der
Lebensdauer
Malonato-diammin-platin(II)
Malonato-äthylen-diammin-platin(II)
(Wiederholungstest)
| 50 mg/kg | Il | 163 |
| 25 | η | 133 |
| 12,5 | It | 115 |
| 50 | It | 101 |
| 25 | 160 | |
| 12,5 | It | 151 |
| 37,5 | It | 121 |
| 25 | 196 | |
| 16,5 | ti | 160 |
| 11 | 145 |
Die erfindungsgernäßen Malonato-platinkoordinationsverbindungen
werden vorzugsweise in V/asser oder anderen pharmazeutisch
geeigneten Trägerflüssigkeiten suspendiert oder gelöst. Das
parenteral Verabreichtare Mittel sollte vorzugsweise etwa 0,5 mg bis etwa 10 mg pro ml enthalten, wobei natürlich diese Menge
weitgehend in Abhängigkeit von der verwendeten speziellen Verbindung und dem zu behandelnden Tier variieren kann.
Die erfindungsgemäßen Platinkoordinationsverbindungen werden vorzugsweise parenteral einem Tier verabreicht, das an einem
malignen Tumor leidet. Die Behandlungsdauer und die Dosierung hängen natürlich in jedem Fall von der Größe des Wirtstiers,
der Art und der Größe des Tumors und dergleichen ab. Im allgemeinen ist jedoch ein Dosiswert von etwa 20 bis 200 mg/kg
Körpergewicht pro Tag ausreichend. Es ist jedoch zu betonen, daß die erfindungsgemäßen Platinkoordinationsverbindungen in
Kombination mit einem geeigneten pharmazeutischen Träger in den gleichen Mengenverhältnissen, wie sie vorstehend angegeben
sind, auch oral in den gleichen Dosierungen verabreicht werden können.
3 0 9851/1 1 8.6
Claims (12)
1. Platinkoordinationsverbindungen der
[Pt(II)Ax(OOC)2-CRR1)J oder
eis- oder trans-[Ρΐ(ΐν)Αχ((00C)2-CRR1)ylz
χ = 1 oder 2,
y = 1 oder 2,
z=0, 1 oder 2, mit der Maßgabe, daß ζ = 0 wenn y = 2 und ζ größer als 0 ist, wenn y = 1,
y = 1 oder 2,
z=0, 1 oder 2, mit der Maßgabe, daß ζ = 0 wenn y = 2 und ζ größer als 0 ist, wenn y = 1,
R und R.. ein V/asserstoffatom, eine niedere Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-,
Alkenyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkenyl-, Alkoxy- oder Hydroxylgruppe bedeuten oder geineinsam mit deca Kohlenstoff atom
eine Cycloalkyl- oder Cycloalkenylgruppe oder ein substituiertes Derivat einer solchen Gruppe bilden; wenn χ = 1, A HRpII-
CHR5-CHR4-NR5H bedeutet und wenn χ = 2, A H2NR6, ein heterocyclisches
Amin oder eine Aminosäure bedeutet, worin R2, R.,,
R. und Rc gleich oder verschieden sind und Y/asserstoffatome,
CHa-1 CpH5-, Hydroxy- oder niedere Alkoxygruppen bedeuten, mit
der Maßgabe, daß R2 und R5 außerdem für Aryl- oder Aralkylgrup-
pen stehen können, und die Reste Rg jeweils gleich oder verschieden
sind und V/asserstoff at cine, niedere Alkyl-, Aryl-,
Aralkyl-, hydros substituierte niedere Alkyl-, Hydroxylgruppen
309851/1186
2329Λ85
und Alkoxylamin-, Alkoxylalkylamin- und hetereocyclische Sub-Btituenten
bedeuten, die das Stickstoffatom als Ringglied enthalten,
wenn ζ = 1, L einen zweizäbnigen anionischen liganden und
wenn ζ = 2, L einen einsähnigen anionischen Liganden bedeutet.
2. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch !,gekennzeichnet durch die Formeln
[Pt(II)Ax(COC)2-CH2] oder
[pt(IV)Ax((OOC)2-CH2)yLz]
[pt(IV)Ax((OOC)2-CH2)yLz]
in denen A, 1, x, y und ζ die bereits definierte Bedeutung haben.
3. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Formel
[Pt(II)Ax(OOC)2-CH2]
worin χ = 1 und jeder der Reste R2, R,, R. und R1- ein Wasserstoffatom
bedeutet.
4. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Formel
3 0985 1/1186
in der χ = 2 und jeder der Reste R^ ein Wasserstoffatom bedeutet.
5. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch die Formel
[Pt(IV)Ax((0OG)2-CH2)VLz]
2-CH2
in der χ = 1 und jeder der Reste R0, R-., R. und R,- ein V/asser-
^ j 4 P
stoffatom bedeutet,
ζ = 2 und L Chlorid, Bromid, Jodid oder eine Nitrogruppe bedeutet.
6. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Formel
|pt(IV)Ax((OOC)2CH2)y]
in Jer χ = 1 und jeder der Reste Rp, R^, R. und Rc ein Wasserst
off atom bedeutet und y = 2.
7. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Formel
[pt(IV)Ax( (00C)2CH2)yIz]
der :
deutet,
der :
deutet,
in der χ = 2 und jeder der Reste R, ein Wasserstoffatοαι be-
309851/1166
2329A85
ζ = 2 und I Chlorid, Broraid, Jodid odor eine Nitrogruppe bedeutet.
8. Platinkoordinationsverbindungen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzei ohne t durch die Formel
[Pt(IV)AxC(OOC)2CH2)]
in der χ = 2 und jeder der Reste Rr ein Waseerstoffatom bedeutet,
und y = 2.
9. Antitumormittel, dadurch gekennzeichnet ,
daß es als Wirkstoff eine Platinkoordinatiom?verbindung nach
einem der Ansprüche 1 bis 8 sowie einen pharmazeutisch geeigneten Träger enthält.
10. Antitumormittel nach Anspruch 9, zur parenteralen Verabreichung,
dadurch gekennzeichnet , daß es die Platinkoordinationsverbindung in Form einer lösung oder Suspension
in einem pharmazeutisch geeigneten Trägermedium enthält.
11. Antitumormittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß es die Platinkoordinationsverbindung in
Form einer lösung oder Suspension in V/asser enthält.
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12. Antitumormittel nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet , daß es die Platinkoordinationsverbindung in
Kombination mit einem zur oralen Verabreichung geeigneten pharmazeutischen
Träger enthält.
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