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DE2328890A1 - Fluessiger entwickler fuer die elektrophotographie - Google Patents

Fluessiger entwickler fuer die elektrophotographie

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Publication number
DE2328890A1
DE2328890A1 DE2328890A DE2328890A DE2328890A1 DE 2328890 A1 DE2328890 A1 DE 2328890A1 DE 2328890 A DE2328890 A DE 2328890A DE 2328890 A DE2328890 A DE 2328890A DE 2328890 A1 DE2328890 A1 DE 2328890A1
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DE
Germany
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liquid developer
toner
image
solution
alkylalanine
Prior art date
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Pending
Application number
DE2328890A
Other languages
English (en)
Inventor
Masashi Kiuchi
Toshio Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2328890A1 publication Critical patent/DE2328890A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G9/00Developers
    • G03G9/08Developers with toner particles
    • G03G9/12Developers with toner particles in liquid developer mixtures
    • G03G9/135Developers with toner particles in liquid developer mixtures characterised by stabiliser or charge-controlling agents
    • G03G9/1355Ionic, organic compounds
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G9/00Developers
    • G03G9/08Developers with toner particles
    • G03G9/12Developers with toner particles in liquid developer mixtures
    • G03G9/135Developers with toner particles in liquid developer mixtures characterised by stabiliser or charge-controlling agents

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Liquid Developers In Electrophotography (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

Description

  • Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie Gegenstand der Erfindung ist ein flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie, der zusätzlich zu einer Carrierlösung und einem darin dispergierten Toner mindestens eine Verbindung wie Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren oder/und B-Alkylalanine enthält.
  • Die Erfindung betrifft einen flüssigen Entwickler für die Elektrophotographie, der einen negativ ladbaren Toner enthält und der zur Entwicklung von elektrostatischen latenten Abbildungen bei der Elektrophotographie oder auf ähnlichen Gebieten verwendet werden kann.
  • Der erfindungsgemäße flüssige Entwickler wird zur Entwicklung von einem elektrostatischen latenten Bild oder Abbild verwendet, wobei man einen negativ geladenen Toner einsetzt. Ist bei der Entwicklung die Ladung des elektrostatischen latenten Bildes negativ, dann haftet der Toner an einer niedrigen elektrischen Potentialzone, d.h. es findet eine Umkehrentwicklung statt. Ist dagegen die Ladung des elektrostatischen latenten Bildes positiv, haftet der Toner an der höheren elektrischen Potentialzone, d.h. es findet eine normale Entwicklung statt.
  • Der flüssige Entwickler für die Elektrophotographie enthält im wesentlichen eine isolierende Carrierlösung und darin dispergiert einen Toner.
  • In einem solchen Fall ist der Toner positiv oder negativ geladen, abhängig von den Eigenschaften des Toners und allgemein von den Verfahren, die man verwendet, um dem Toner die gewunschten elektrischen Eigenschaften zu verleihen. Um die elektrische Ladung des Toners zu regulieren, sind die folgenden zwei Verfahren bekannt: (1) Um einem Pigment die gewünschte elektrische Ladung zu verleihen, wird bei einem Verfahren die Oberfläche des Pigments mit Harzen oder Ölen überzogen (vergl. beispielsweise die veröffentlichte japanische Patentanmeldung 13424/1950).
  • (2) Um einem Toner die gewünschte elektrische Ladung zu verleihen, werden bei einem anderen Verfahren oberflächenaktive Mittel, Harze oder Öle in der Carrierlösung gelöst (vergl. beispielsweise die veröffentlichte japanische Patentanmeldung 20868/1966) Wird beispielsweise ein Kupferphthalocyamin-Piginent mit einem Alkydharz überzogen und in einer Petroleum-Carrierlösung dispergiert, so wird das Pigment wirksamer positiv geladen, als wenn es ohne einen solchen Uberzug dispergiert wird. Wird andererseits eine geringe Menge an Kobaltnaphthenat in der Petroleum-Carrierlösung, in der Ruß dispergiert ist, gelöst, so kann man die elektrische Ladung des Rußes von neutral zu der gewünschten positiven Ladung ändern.
  • Es ist so eine Anzahl von Materialien bekannt, die bewirken, daß man Pigmente oder Toner positiv laden kann. Materialien, die bewirken, daß man diese Verbindungen negativ laden kann, sind dagegen kaum bekannt.
  • In der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung 13424/1960 wird ein Verfahren beschrieben, um Teilchen negativ zu laden, indem man sie mit Leinsamenöl beschichtet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß man nur eine geringe negative elektrische Ladbarkeit erreichen kann, wenn man eine große Menge an Leinsamenöl für das Pigment verwendet. Aus diesem Grund ist dieses Verfahren wirtschaftlich nicht verwendbar.
  • Im Zusammenhang mit dem oben erwähnten zweiten Verfahren, bei dem Zusatzstoffe in der Carrierlösung gelöst werden, ist es bekannt, daß man eine negative elektrische Ladbarkeit nur erreichen kann, wenn man Lecithin und Calciumalkylbenzol-sulfonat verwendet. Beide Verbindungen besitzen jedoch Nachteile. Das Lecithin verleiht dem Pigment oder dem Toner manchmal eine positive elektrische Ladbarkeit, abhängig von der Natur dieser Verbindungen, und das Calciumalkylbenzol-sulfonat verleiht dem Pigment oder dem Toner eine schlechte negative elektrische Ladbarkeit, verglichen mit dem Lecithin, obgleich beide Verbindungen dem Toner oft eine gute negative elektrische Ladbarkeit verleihen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen flüssigen Entwickler für die Elektrophotographie zu schaffen, der die zuvor erwähnten Nachteile nicht besitzt und der eine ausgezeichnete negative Aufladbarkeit ergibt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie, der im wesentlichen eine isolierende Carrierflüssigkeit und einen Toner darin dispergiert und mifidestens eine Verbindung wie Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren (Formel I) und/oder ß-Alkylalanine (Formel II) (worin R1 und R2 eine Alkylgruppe, M ein Metallion und n eine positive ganze Zahl bedeuten) R3- H2 - (cH2)2 - CooG (II) (worin R eine Alkylgruppe bedeutet) enthält.
  • Uberraschenderweise wurde gefunden, daß die oben erwähnten Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren und die oben erwähnten ß-Alkylalanine sehr wirksame Zusatzstoffe sind, um einem Pigment oder Toner eine wirksame und stabile negative elektrische Aufladbarkeit zu verleihen, wenn sie in geringen Mengen verwendet werden.
  • Die Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren werden durch die obige Formel (I) dargestellt, worin M eine Vielzahl von Metallen bedeuten kann. Das Metall kann einwertig oder mehrwertig sein und n entspricht der Wertigkeit des Metalls. Die Alkylgruppen können gesättigt, ungesättigt, geradkettig oder verzweigt sein. Die Anzahl der Kohlenstoffatome der Alkylgruppen beträgt bevorzugt mehr als 6, da Alkylgruppen, die weniger als 6 Kohlenstoffatome besitzen, die Löslichkeit der Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren in der Carrierlösung vermindern.
  • Die Metallsalze, die am wirksamsten sind, sind die Natrium-, Kalium-, Caicium-, Barium- und Magnesiumsalze von Dioctylsulfobernsteinsäure oder Dihexylsulfobernsteinsäure.
  • Die Alkylgruppe R3 der ß-Alkylalanine, die durch die Formel II dargestellt werden, kann gesättigt, ungesättigt, geradkettig oder verzweigt sein. Die Anzahl der Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe ist bevorzugt größer als 8, da weniger als 8 Kohlenstoffatome bedingen, daß die Verbindung in der Carrierlösung eine verminderte Löslichkeit besitzt.
  • Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren und die ß-Alkylalanine sind nicht nur für Pigmente oder Farbstoffe wirksam, sondern ebenfalls geeignet, um Harze zu überziehen, die man verwendet, um dem Pigment oder Farbstoff eine Fixierungsfähigkeit (bzw. Fixierbarkeit) zu verleihen. Beispielsweise kann man dem Toner eine überraschend gute negative Aufladbarkeit verleihen, wenn man eine geringe Menge von Metallsalzen von Dialkylsulfobernsteinsäuren oder B-Alkylalanine zu der Mischung zufügt, die den Toner, der durch Dispersion von Ruß bzw. Aktivkohle in Phenolharz hergestellt wurde, und die Trägerlösung enthält; in diesem Fall kann das Harz oder der mit Harz beschichtete Toner selbst in der Trägerlösung positiv, negativ oder neutral geladen sein. Es ist jedoch bevorzugt, daß der Toner selbst eine negative elektrische Aufladbarkeit oder Ladung besitzt, obgleich solche Harze, die eine gute negative elektrische Aufladbarkeit oder Ladung besitzen, bis jetzt noch nicht gefunden wurden.
  • Es wurde festgestellt, daß die Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren und die ß-Alkylalanine bei sämtlichen Harzen, die in üblichen flüssigen Entwicklern zum Fixieren verwendet werden, wie mit natürlichem Harz modifizierten Maleinsäureharzen, Kohlenwasserstoffharzen, Phenclharzen, Cumaronharzen, modifizierten Phenolharzen, mlK Alkylphenol modifizierten Xylolharzen, mit Terpentin modifizierten Xylolharzen u.ä. wirksam sind.
  • Nur ungefähr 1 mg der Metallsalze oder der ß-Alkylalanine pro 1 1 der Carrierlösung bewirkt, daß die dispergierten Teilchen ausreichend negativ geladen werden, und selbst bei einer Menge von 500 mg/ml ist die Aufladbarkeit bzw. die Ladung stabil. Die erfindungsgemäßen Zusatzstoffe sind dadurch ausgezeichnet, daß sie innerhalb eines breiten Zugabebereichs verwendet werden können.
  • Die erfindungsgemäßen Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren und die ß-Alkylalanine können dem flüssigen Entwickler auf verschiedene Weisen einverleibt werden.
  • Bei einem ersten Verfahren werden die Metallsalze oder die ß-Alkylalanine zuerst in der Carrierflüssigkeit gelöst und dann wird eine konzentrierte Dispersion bzw. Lösung des Toners, die die Metallsalze oder die ß-Alkylalanine nicht enthält, zu der obigen Lösung zugegeben, um den flüssigen Entwickler herzustellen.
  • Bei einem zweiten Verfahren wird eine konzentrierte Dispersion oder Lösung des Toners, die die Metallsalze oder die B-Alkylalanine enthält, zu einem Träger zugegeben, der die Metallsalze oder ß-Alkylalanine nicht enthält, wobei der flüssige Entwickler hergestellt wird.
  • Bei einem dritten Verfahren werden das erste und das zweite Verfahren kombiniert.
  • Das erste Verfahren ist besonders wirksam, wenn der Toner selbst positiv oder neutral geladen ist. Ist der Toner mit einem Alkydharz beschichtet und positiv ladbar, so bewirkt ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem man die konzentrierte Dispersion oder Lösung des Toners zu einer Carrierlösung, die keinen Zusatzstoff enthält, zufügt, daß der dispergierte Toner positiv ladbar wird, wohingegen ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem man eine Carrierlösung verwendet, die die erfindungsgemäßen Metallsalze oder B-Alkylalanine enthält, bewirkt, daß der Toner negativ aufladbar wird. Verwendet man einen neutral ladbaren Toner, so bewirkt ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem man die konzentrierte Lösung des Toners in einer Carrierlösung, die Kobaltnaphthenat enthält, zufügt, daß der darin dispergierte Toner positiv aufladbar wird, wohingegen ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem man eine Carrierlösung verwendet, die die erfindungsgemäßen Metallsalze oder ß-Alkylalanine enthält, bewirkt, daß der Toner negativ aufladbar wird. Bei der vorliegenden Erfindung ist es praktisch von Vorteil, daß die konzentrierte Tonerlösung irgendeine Natur haben kann, unabhängig von den Eigenschaften des Toners, und man kann je nach Bedarf eine positive Ladung oder negative Ladung auswählen.
  • Für die erfindungsgemäße Carrierlösung kann man die üblichen organischen Lösungsmittel mit hohem elektrischen Widerstand, d.h. mit einem Durchgangswiderstand von weniger als 109 Ohm-cm und dielektrischen Konstanten, die geringer sind als 3 wie paraffinische Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasserstoffe und ähnliche Verbindungen verwenden.
  • Der erfindungsgemäße flüssige Entwickler kann auf ein negatives latentes Bild auf einem photoempfindlichen Zinkoxydpapier,auf ein positiv oder negativ latentes Bild auf einer anorganischen photoleitfähigen Schicht, auf ein positives latentes Bild auf einer photoleitfähigen Cerplatte, auf ein positives Bild auf einer photoempfindlichen Schicht, die die CdS-Isolierschicht des Canon NP-Verfahrens enthält, auf ein positives oder negatives Bild auf einer Isolierschicht und auf alle anderen Arten von latenten Bildern, die man nach gutbekannten Verfahren erhält, aufgebracht werden.
  • Das Herstellungsverfahren für verschiedene Arten der erfindungsgemäßen Metallsalze, bei denen Natriumdialkylsulfosuccinat als Ausgangsmaterial verwendet wird, wird im folgenden beschrieben.
  • Die tropfenweise Zugabe einer Lösung, die hergestellt wird, indem man 32 g Calciumchlorid (6faches Hydrat) in 50 ml Wasser löst, zu einer Lösung, die hergestellt wird, indem man 88 g Natriumdioctylsulfosuccinat in ungefähr 1 1 Wasser löst, ergibt einen Niederschlag aus einem weizen Material. Die Mischung wird ungefähr 1 Stunde bei Zimmertemperatur gerührt. Der Niederschlag wird dann filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält so farbloses und wasserunlösliches Calciumdioctylsulfosuccinat.
  • Verwendet man Bariumchlorid, Magnesiumchlorid und ähnliche Verbindungen anstelle von Calciumchlorid bei dem gleichen Verfahren, so erhält man die Bariumsalze, Magnesiumsalze und ähnliche Salze der Dioctylsulfobernsteinsäure.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten ß-Alkylalanine können hergestellt werden, indem man Alkylamine mit ß-Propiolacton entsprechend der folgenden Gleichung umsetzt:
    Acetonitril
    200 ri 300C
    Beispielsweise kann man äquimolare engen an ß-Propiolacton tropfenweise zu den Alkylaminen, die in Acetonitril gelöst sind, zufügen und die Mischung dann kühlen und bei einer Temperatur von 20 bis 300C halten. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die Mischung 1 Stunde gerührt. Die ausgefallene Verbindung wird mit Acetonitri1 gewaschen und weiterhin mit einer Lösungsmittelmischung (beispielsweise Aceton:Äthanol = 1:1, Vol-Verhältnis) gereinigt und dann erhält man eine farblose, wachsartige Verbindung. Man kann in diesem Fall auch weitere Lösungsmittel wie Acetonitril, THF gleichzeitig verwenden.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
  • B~eispiel 1 Eine Mischung aus 1,5 g Ruß (Elftex 8, Warenzeichen, hergestellt von Cabot Corporation), 100 ml einer 4,5eigen Xylollösung eines mit natürlichem Harz modifizierten Maleinsäureharzes (Beckacite 111, Handelsname, hergestellt von Dainippon Ink Co., Ltd.) und 1 ml 5%ige Xylollösung von Natriumdioctylsulfosuccinat werden 8 Stunden in der Kugelmuhle vermahlen. Die entstehende dispergierte Masse wird mit 1 1 Isoparaffinlösungsmittel (Isopar H, Warenzeichen, hergestellt von Esso Chemicals) verdünnt, wobei man den flüssigen Entwickler erhält.
  • Ein photoempfindliches Zinkoxydpapier wird mit einer Koronaentladung von -6000 V geladen, mit der Bestrahlung eines positiven Lichtbildes belichtet, wobei auf dem Papier ein negatives elektrostatisches Bild gebildet wird. Dieses wird dann mit dem zuvor beschriebenen flüssigen Entwickler entwickelt.
  • Man erhält ein negatives Bild, das frei von Nebel bzw. Schleiern ist und einen ausgezeichneten Kontrast besitzt.
  • Verwendet man andererseits einen flüssigen Entwickler, der hergestellt wird, ohne daß Natriumdioctylsulfosuccinat zugefügt wird, beim Entwickeln, so erhält man nur ein unklares positives Bild, woraus hervorgeht, daß der Toner positiv geladen war.
  • Beispiel- 2 Eine Mischung aus 1,8 g Ruß (MA-100, Warenzeichen, hergestellt von Mitsubishi Kasei Kogyo Co.Ltd.) und 100 ml 5,'iger Xylollösung aus einem Kohlenwasserstoffharz (Neopolymer 160 Warenzeichen, hergestellt von Nippon Goseijushi Co. Ltd.) wurden in der Kugelmühle während 8 Stunden vermahlen. Die entstehende dispergierte Masse wurde mit 1 1 Isoparaffinlösudgsmittel verdünnt, in dem 60 mg Calciumdioctylsulfosuccinat gelöst waren, wobei ein flüssiger Entwickler erhalten wurde.
  • Eine photoempfindliche Platte, die drei Schichten enthielt, eine Schicht aus Aluminiumfolie, eine Zwischçnschicht,d.h.eine Dispersionsschicht aus CdS und Harz,und eine weitere Polyesterfilmschicht, wurde mit einer Koronaentladung von +7000 V an einem dunklen Ort geladen. Eine Bestrahlung des positiven Lichtbildes wurde durchgeführt, während zur gleichen Zeit eine Wechselstrom-Koronaentladung angelegt wurde. Die gesamte Oberfläche der photoempfindlichen Platte wurde dann belichtet und ein latentes Bild mit einer Plus-Ladung wurde auf der photoempfindlichen Platte erhalten. Wurde das so erhaltene elektrostatische Bild mit einem Elektrometer gemessen, so fand man, daß der schwarze Teil +500 V und der weiße Teil -50 V zeigten. Das elektrostatische Bild wurde mit dem zuvor erwähnten flüssigen Entwickler entwickelt und man erhielt auf dem Polyesterfilm ein ausgezeichnetes positives Bild. Das Bild wurde auf übliche Papiere mit Koronaentladung übertragen und nach dem Trocknen der Carrierlösung war es daran vollständig fixiert. Man konnte somit ein gedrucktes Bild von hohem Kontrast herstellen.
  • Zum Vergleich wurde ein flüssiger Entwickler, der kein Calciumdioctylsulfosuccinat enthielt, hergestellt und zum Entwickeln verwendet. Man erhielt ein schlechtes Bild mit einer Anzahl von wenig stark ausgeprägten Kanten bzw.
  • niedrigkonzentrierten Kanten und mit Schleiern, was zeigte, daß der Toner ungefähr neutral geladen war.
  • Beispiel 3 28 g Phthalocyaninblau (Orasol Brilliant Blume GN, Warenzeichen, hergestellt von der CIBA) wurden zu 2 1 einer eigen Lösung bzw. Dispersion in einem aromatischen Lösungsmittel eines 100,'eigen Phenolharzes (Hitanol 11311, Warenzeichen, hergestellt von Hitachi Kasei Co.Ltd.) zugefügt.
  • Die Mischung wurde 1 Stunde unter Verwendung einer Rührvorrichtung dispergiert, wobei eine konzentrierte Tonerlösung hergestellt wurde. 100 ml der Lösung wurden zu 1 1 Kerosin zugefügt, in dem 1 ml Magnesiumdioctylsulfosuccinat gelöst war, wobei man einen flüssigen Entwickler erhielt.
  • Das negative Bild wurde wie in Beispiel 2 beschrieben mit diesem Entwickler entwickelt, und man erhielt dabei ein positives Bild mit einem guten Kontrast.
  • B e i s p i e l 4 Eine Dispersion bzw. eine Lösung, die 1,5 g Ruß (Peerless 122, Warenzeichen, hergestellt von Columbia Carbon Co.Ltd.) und 1 ml einer 6%igen Toluollösung aus einem Cumaronharz (VH, Shinnittetsu Kagaku Co.Ltd.) enthielt, wurde zu einer Isoparaffin-Carrierlösung zugegeben, wobei ein flüssiger Entwickler gebildet wurde. Das negative Bild wurde wie in Beispiel 1 beschrieben entwickelt, wobei man den obigen flüssigen Entwickler verwendete. Das so erhaltene positive Bild war etwas mit Schleiern versehen bzw. war unklar.
  • Zu dem obigen flüssigen Entwickler fügt man 1 ml einer 6%igen Xylollösung aus Calciumdihexylsuccinat und verwendete den Entwickler zur Entwicklung eines negativen Bildes.
  • Man erhielt ein ausgezeichnetes negatives Bild.
  • B e i 5 p ie 1 5 Ruß (Mogul A, Warenzeichen, hergestellt von Cabot Corporation), 1,5 g 5%ige Xylollösung eines Kohlenasserstoffharzes (Neopolymer 160, hergestellt von Nippon Goseijushi Co.Ltd.), 120 ml 60"obige Xylollösung aus Natriumdioctylsuccinat, 1,2 ml.
  • Man arbeitete wie in Beispiel 1 beschrieben und verwendete die obige Zusammensetzung für den flüssigen Entwickler. Man erhielt ein Umkehrbild, das von Schleiern frei war. Zum Vergleich wurde das gleiche Verfahren durchgeführt, ohne daß Natriumdioctylsuccinat verwendet wurde. Man erhielt ein nor+ males Bild.
  • Beispiel 6 Ruß (MA-100, Mitsubishi Kasei Kogyo Co.Ltd.), 1,4 g mit natürlichem Harz modifiziertes Maleinsäureharz (Beckacite 1111, 5%ige Xylollösung), 100 ml Calciumdioctylsuccinat (6ige Xylollösung, 100 ml.
  • Unter Verwendung der obigen Zusammensetzung wurde ein Entwickler hergestellt. Dieser Entwickler wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, zur Entwicklung verwendet, und man erhielt ein Umkehrbild, das klar war und keine Schleier zeigte. Zum Vergleich wurde das gleiche Verfahren durchgeführt, wobei man einen flüssigen Entwickler verwendete, der kein Calciumdioctylsuccinat enthielt. Man erhielt ein positives Bild.
  • Beispie7 7 Ruß (Elf 8, Warenzeichen, hergestellt von Cabot), mit natürlichem Harz modifiziertes Maleinsäureharz (Beckacite 1111), Calciumdioctylsuccinat.
  • Unter Verwendung der obigen Zusammensetzung wurde ein flüssiger Entwickler hergestellt, wobei man wie in Beispiel 1 beschrieben arbeitete. Es wurde dann unter Verwendung dieses flüssigen Entwicklers wie in Beispiel 1 beschrieben ein Bild entwickelt. Man erhielt ein Umkehrbild, das klar war und keine Schleier zeigte. Zum Vergleich wurde das gleiche Verfahren wiederholt, wobei man einen flüssigen Entwickler verwendete, der kein Kaliumdioctylsuccinat enthielt; man erhielt ein normales Bild.
  • Beispiel 8 2 g eines schwarzen Farbstofftoners, der durch Dehydrochlorierungsumsetzung von 1 Mol Nigrosin-Base und 2,2 Mol Erucinsäurechlorid hergestellt war, fügte man 50 ml Isoparaffinlösungsmittel (Isopar G, Esso Cehmicals). Die Reaktionsmischung wurde in der Kugelmühle 8 Stunden vermahlen.
  • Diese Lösung wurde mit 1 1 Isopar G verdünnt, in dem 40 mg eines ß-Alkylalanins, dessen Alkylgruppe 18 Kohlenstoffatome enthielt, gelöst waren. Man erhielt einen flüssigen Entwickler.
  • Ein photoempfindliches Zinkoxydpapier wurde mit einer Koronaentladung bei -6000 V an einem dunklen Ort geladen und dann erfolgte die Bestrahlung des positiven Bildes auf ein photoleitfähiges Papier, wobei darauf ein negatives Bild gebildet wurde. Dieses wurde dann mit dem obigen flüssigen Entwickler entwickelt. Man erhielt ein negatives Bild, das einen ausgezeichneten Kontrast zeigte und schleierfrei war.
  • Verwendete man einen flüssigen Entwickler, der hergestellt wurde, indem man eine Dispersion bzw. Lösung einsetzte, die kein ß-Alkylalanin enthielt, und führte man die gleiche Entwicklung durch,so erhielt man ein positives Bild, was zeigte, daß die Teilchen positiv geladen waren.
  • Beispiel 9 2 g Ruß und 8 g Phenolharz (Super Beckacite, Warenzeichen) wurden in 32 g Xylol gelöst. Die entstehende Lösung und 1 ml einer 2g/100 ml Xylollösung von einem B-Alkylalanin und 1 ml Isopar G wurden während 8 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert, wobei ein flüssiger Entwickler gebildet wurde. Eine photoempfindliche Platte mit drei Schichten, die Aluminiumfolie, Polyesterfilm und eine CdS-Harzdispersionsschicht dazwischen enthielt, wurde mit einer Koronaentladung von +7000 V an einem dunklen Ort geladen und dann erfolgte die Bestrahlung des positiven Lichtbildes, während man zur gleichen Zeit eine Wechselstrom-Korona-Entladung daran anlegte.
  • Die ganze Oberfläche der photoempfindlichen Platte wurde dann exponiert bzw. belichtet und ein latentes Bild mit einer Plus-Ladung wurde auf der photoempfindlichen Platte erhalten. Das so erhaltene elektrostatische Bild wurde mit einem Elektrometer gemessen, der schwarze Teil betrug +500 V und der weiße Teil betrug -50 V.
  • Das Bild wurde unter Verwendung des flüssigen Entwicklers entwickelt und man erhielt ein ausgezeichnetes positives Bild auf dem Polyesterfilm. Das Bild wurde auf gewöhnliche Papiere mit Koronaentladung übertragen und dann wurde die Carrierlösung getrocknet, wobei das Bild vollständig an dem Papier fixiert war. Man erhielt ein bedrucktes Papier mit hohem Kontrast.
  • Zum Vergleich wurde ein flüssiger Entwickler, der kein 13-Alkylalanin enthielt, hergestellt und zur Entwicklung verwendet. Man erhielt ein schlechtes Bild, das eine Anzahl negativer Kanten mit niedriger Konzentration zeigte und das Schleier enthielt. Man fand, daß der Toner etwas positiv geladen war.
  • B e i s ç i e 1 10 Ein Farbstoff, der an ein Polymer gebunden ist und aus dem Diazoniumsalz von Triaminokupferphthalocyanin und Stearylmethacrylat hergestellt wird, 2 g B-Alkylalanin (14 Kohlenstoffatome) (2 g/100 ml Xylollösung), 1 ml Die obige Zusammensetzung wurde während 8 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert und die entstehende Mischung wurde dann in 1 1 Isopar G dispergiert, wobei ein flüssiger Entwickler hergestellt wurde.
  • Das elektrostatische latente Bild von Beispiel 2 wurde entwickelt und man erhielt ein positives Bild mit hohem Kontrast.
  • B e i s p i e l 11 Ruß (Elftex 8), 1,5 g Phenolharz (Hitanol 1131, Warenzeichen, Hersteller Hitachi Kasei Co. Ltd.), Sige Xylollösung, 100 ml Die obige Zusammensetzung wurde während 8 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert. Die entstehende Dispersion wurde mit 1 1 Isopar G verdünnt, wobei man einen flüssigen Entwickler herstellte.
  • Verwendete man diesen flüssigen Entwickler zur Entwicklung des negativen latenten Bildes von Beispiel 1, so erhielt man ein positives Bild mit wenig Schleiern.
  • Andererseits wurde ein flüssiger Entwickler hergestellt, indem man 1,5 ml einer 2obigen Xylollösung aus D-Alkylalanin zu dem obigen flüssigen Entwickler zufügte. Verwendete man diesen flüssigen Entwickler und entwickelte das negative Bild, so erhielt man ein ausgezeichnetes negatives Bild.
  • B e i 5 i e 1 12 Ruß (Elftex 8), 1,5 g obige Xylollösung eines Kohlenwasserstoffharzes (Neopolymer 160, hergestellt von Nippon Goseijushi Co.Ltd.), 100 ml ß-Alkylalanin (Alkylgruppe mit 18 Kohlenstoffatomen) (2 g/100 ml Xylollösung), 2 ml Die Mischung wurde während 8 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert. Danach wurde sie mit Isopar G verdünnt, wobei man einen flüssigen Entwickler erhielt.
  • Wie in Beispiel 2 beschrieben, wurde ein elektrostatisches Bild unter Verwendung dieses flüssigen Entwicklers entwickelt. Man erhielt ein positives Bild mit hohem Kontrast.
  • B e i s ç i e l 13 Ruß (Elftex 8), 1,5 g mit natürlichem Harz modifiziertes Maleinsäureharz (Beckacite 1111) (5 g/100 ml Xylollösung), 100 ml 2 g/100 ml Xylollösung von ß-Alkylalanin (Alkylgruppe mit 18 Kohlenstoffatomen), 1,6 ml Man arbeitete wie in Beispiel 2 beschrieben und verwendete die obige Zusammensetzung. Man erhielt ein klares, positives Bild mit ausgezeichnetem Kontrast.
  • B e i s p i e l 14 Ruß (Elftex 8), 1,5 g 5,'ige Xylollösung eines Cumaronharzes (Cumarone VM, Warenzeichen, hergestellt von Shinnittetsu Kagaku Co.Ltd.), 100 ml 2 g/100 ml Xylollösung von ß-Alkylalanin (Alkylgruppe mit 20 Kohlenstoffatomen), 18 ml Man arbeitete wie in Beispiel 2 beschrieben unter Verwendung der obigen Zusammensetzung. Man erhielt ein klares positives Bild.
  • In den Formeln I und II bedeuten R1, R2 und R3 Alkylgruppen mit vielen C-Atomen, d.h. höhere Alkylgruppen. Rl, R2 und R3 können bis zu 100 oder 80 oder 60 C-Atome enthalten, bevorzug enthalten sie beispielsweise 30, 40 oder 50 C-Atome und besonders bevorzugt enthalten sie 18, 20 oder 24 C-Atome.

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie, enthaltend eine Isolations-Carrierlösung und einen Toner darin dispergiert, gekennzeichnet durch einen Gehalt von mindestens einer Verbindung wie einem Metallsalz einer Dialkylsulfobernsteinsäure oder/und einem ß-Alkylalanin.
  2. 2. Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren der folgenden Formel verwendet, worin R1 und R2 eine Alkylgruppe mit 6 oder mehr als 6 Kohlenstoff atomen, M ein Metallion und n eine positive ganze Zahl, die der Wertigkeit des Metalls entspricht, bedeuten.
  3. 3. Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ß-Alkylalanine die folgende Formel besitzen -o 3 NH2 - (cH2)2 - cOoO worin R3 eine Alkylgruppe mit mehr als 8 Kohlenstoffatomen bedeutet.
  4. 4. Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren oder/und die ß-Alkylalanine in einer Menge von 1 bis 500 mg/l Carrierlösung zugefügt werden.
  5. 5. Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Toner einen Farbstoff, der mit einem oder mehreren Harzen überzogen ist, verwendet.
  6. 6. Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Metallion Na+, K+, Ca , ++ oder Mg++ verwendet.
DE2328890A 1972-06-06 1973-06-06 Fluessiger entwickler fuer die elektrophotographie Pending DE2328890A1 (de)

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