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Flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie Gegenstand der Erfindung
ist ein flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie, der zusätzlich zu einer
Carrierlösung und einem darin dispergierten Toner mindestens eine Verbindung wie
Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren oder/und B-Alkylalanine enthält.
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Die Erfindung betrifft einen flüssigen Entwickler für die Elektrophotographie,
der einen negativ ladbaren Toner enthält und der zur Entwicklung von elektrostatischen
latenten Abbildungen bei der Elektrophotographie oder auf ähnlichen Gebieten verwendet
werden kann.
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Der erfindungsgemäße flüssige Entwickler wird zur Entwicklung von
einem elektrostatischen latenten Bild oder Abbild verwendet, wobei man einen negativ
geladenen Toner einsetzt. Ist bei der Entwicklung die Ladung des elektrostatischen
latenten Bildes negativ, dann haftet der Toner an einer niedrigen elektrischen Potentialzone,
d.h. es findet
eine Umkehrentwicklung statt. Ist dagegen die Ladung
des elektrostatischen latenten Bildes positiv, haftet der Toner an der höheren elektrischen
Potentialzone, d.h. es findet eine normale Entwicklung statt.
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Der flüssige Entwickler für die Elektrophotographie enthält im wesentlichen
eine isolierende Carrierlösung und darin dispergiert einen Toner.
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In einem solchen Fall ist der Toner positiv oder negativ geladen,
abhängig von den Eigenschaften des Toners und allgemein von den Verfahren, die man
verwendet, um dem Toner die gewunschten elektrischen Eigenschaften zu verleihen.
Um die elektrische Ladung des Toners zu regulieren, sind die folgenden zwei Verfahren
bekannt: (1) Um einem Pigment die gewünschte elektrische Ladung zu verleihen, wird
bei einem Verfahren die Oberfläche des Pigments mit Harzen oder Ölen überzogen (vergl.
beispielsweise die veröffentlichte japanische Patentanmeldung 13424/1950).
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(2) Um einem Toner die gewünschte elektrische Ladung zu verleihen,
werden bei einem anderen Verfahren oberflächenaktive Mittel, Harze oder Öle in der
Carrierlösung gelöst (vergl. beispielsweise die veröffentlichte japanische Patentanmeldung
20868/1966)
Wird beispielsweise ein Kupferphthalocyamin-Piginent
mit einem Alkydharz überzogen und in einer Petroleum-Carrierlösung dispergiert,
so wird das Pigment wirksamer positiv geladen, als wenn es ohne einen solchen Uberzug
dispergiert wird. Wird andererseits eine geringe Menge an Kobaltnaphthenat in der
Petroleum-Carrierlösung, in der Ruß dispergiert ist, gelöst, so kann man die elektrische
Ladung des Rußes von neutral zu der gewünschten positiven Ladung ändern.
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Es ist so eine Anzahl von Materialien bekannt, die bewirken, daß
man Pigmente oder Toner positiv laden kann. Materialien, die bewirken, daß man diese
Verbindungen negativ laden kann, sind dagegen kaum bekannt.
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In der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung 13424/1960 wird
ein Verfahren beschrieben, um Teilchen negativ zu laden, indem man sie mit Leinsamenöl
beschichtet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß man nur eine geringe negative elektrische
Ladbarkeit erreichen kann, wenn man eine große Menge an Leinsamenöl für das Pigment
verwendet. Aus diesem Grund ist dieses Verfahren wirtschaftlich nicht verwendbar.
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Im Zusammenhang mit dem oben erwähnten zweiten Verfahren, bei dem
Zusatzstoffe in der Carrierlösung gelöst werden, ist es bekannt, daß man eine negative
elektrische Ladbarkeit nur erreichen kann, wenn man Lecithin und Calciumalkylbenzol-sulfonat
verwendet. Beide Verbindungen besitzen
jedoch Nachteile. Das Lecithin
verleiht dem Pigment oder dem Toner manchmal eine positive elektrische Ladbarkeit,
abhängig von der Natur dieser Verbindungen, und das Calciumalkylbenzol-sulfonat
verleiht dem Pigment oder dem Toner eine schlechte negative elektrische Ladbarkeit,
verglichen mit dem Lecithin, obgleich beide Verbindungen dem Toner oft eine gute
negative elektrische Ladbarkeit verleihen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen flüssigen
Entwickler für die Elektrophotographie zu schaffen, der die zuvor erwähnten Nachteile
nicht besitzt und der eine ausgezeichnete negative Aufladbarkeit ergibt.
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Gegenstand der Erfindung ist ein flüssiger Entwickler für die Elektrophotographie,
der im wesentlichen eine isolierende Carrierflüssigkeit und einen Toner darin dispergiert
und mifidestens eine Verbindung wie Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren
(Formel I) und/oder ß-Alkylalanine (Formel II)
(worin R1 und R2 eine Alkylgruppe, M ein Metallion und n eine positive ganze Zahl
bedeuten) R3- H2 - (cH2)2 - CooG (II) (worin R eine Alkylgruppe bedeutet) enthält.
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Uberraschenderweise wurde gefunden, daß die oben erwähnten Metallsalze
von Dialkylsulfobernsteinsäuren und die oben erwähnten ß-Alkylalanine sehr wirksame
Zusatzstoffe sind, um einem Pigment oder Toner eine wirksame und stabile negative
elektrische Aufladbarkeit zu verleihen, wenn sie in geringen Mengen verwendet werden.
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Die Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren werden durch die
obige Formel (I) dargestellt, worin M eine Vielzahl von Metallen bedeuten kann.
Das Metall kann einwertig oder mehrwertig sein und n entspricht der Wertigkeit des
Metalls. Die Alkylgruppen können gesättigt, ungesättigt, geradkettig oder verzweigt
sein. Die Anzahl der Kohlenstoffatome der Alkylgruppen beträgt bevorzugt mehr als
6, da Alkylgruppen, die weniger als 6 Kohlenstoffatome besitzen, die Löslichkeit
der Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren in der Carrierlösung vermindern.
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Die Metallsalze, die am wirksamsten sind, sind die Natrium-, Kalium-,
Caicium-, Barium- und Magnesiumsalze von Dioctylsulfobernsteinsäure oder Dihexylsulfobernsteinsäure.
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Die Alkylgruppe R3 der ß-Alkylalanine, die durch die Formel II dargestellt
werden, kann gesättigt, ungesättigt, geradkettig oder verzweigt sein. Die Anzahl
der Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe ist bevorzugt größer als 8, da weniger als
8 Kohlenstoffatome bedingen, daß die Verbindung in
der Carrierlösung
eine verminderte Löslichkeit besitzt.
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Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren und die ß-Alkylalanine
sind nicht nur für Pigmente oder Farbstoffe wirksam, sondern ebenfalls geeignet,
um Harze zu überziehen, die man verwendet, um dem Pigment oder Farbstoff eine Fixierungsfähigkeit
(bzw. Fixierbarkeit) zu verleihen. Beispielsweise kann man dem Toner eine überraschend
gute negative Aufladbarkeit verleihen, wenn man eine geringe Menge von Metallsalzen
von Dialkylsulfobernsteinsäuren oder B-Alkylalanine zu der Mischung zufügt, die
den Toner, der durch Dispersion von Ruß bzw. Aktivkohle in Phenolharz hergestellt
wurde, und die Trägerlösung enthält; in diesem Fall kann das Harz oder der mit Harz
beschichtete Toner selbst in der Trägerlösung positiv, negativ oder neutral geladen
sein. Es ist jedoch bevorzugt, daß der Toner selbst eine negative elektrische Aufladbarkeit
oder Ladung besitzt, obgleich solche Harze, die eine gute negative elektrische Aufladbarkeit
oder Ladung besitzen, bis jetzt noch nicht gefunden wurden.
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Es wurde festgestellt, daß die Metallsalze von Dialkylsulfobernsteinsäuren
und die ß-Alkylalanine bei sämtlichen Harzen, die in üblichen flüssigen Entwicklern
zum Fixieren verwendet werden, wie mit natürlichem Harz modifizierten Maleinsäureharzen,
Kohlenwasserstoffharzen, Phenclharzen, Cumaronharzen, modifizierten Phenolharzen,
mlK Alkylphenol modifizierten Xylolharzen, mit Terpentin modifizierten
Xylolharzen
u.ä. wirksam sind.
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Nur ungefähr 1 mg der Metallsalze oder der ß-Alkylalanine pro 1 1
der Carrierlösung bewirkt, daß die dispergierten Teilchen ausreichend negativ geladen
werden, und selbst bei einer Menge von 500 mg/ml ist die Aufladbarkeit bzw. die
Ladung stabil. Die erfindungsgemäßen Zusatzstoffe sind dadurch ausgezeichnet, daß
sie innerhalb eines breiten Zugabebereichs verwendet werden können.
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Die erfindungsgemäßen Metallsalze der Dialkylsulfobernsteinsäuren
und die ß-Alkylalanine können dem flüssigen Entwickler auf verschiedene Weisen einverleibt
werden.
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Bei einem ersten Verfahren werden die Metallsalze oder die ß-Alkylalanine
zuerst in der Carrierflüssigkeit gelöst und dann wird eine konzentrierte Dispersion
bzw. Lösung des Toners, die die Metallsalze oder die ß-Alkylalanine nicht enthält,
zu der obigen Lösung zugegeben, um den flüssigen Entwickler herzustellen.
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Bei einem zweiten Verfahren wird eine konzentrierte Dispersion oder
Lösung des Toners, die die Metallsalze oder die B-Alkylalanine enthält, zu einem
Träger zugegeben, der die Metallsalze oder ß-Alkylalanine nicht enthält, wobei der
flüssige Entwickler hergestellt wird.
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Bei einem dritten Verfahren werden das erste und das zweite Verfahren
kombiniert.
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Das erste Verfahren ist besonders wirksam, wenn der Toner selbst
positiv oder neutral geladen ist. Ist der Toner mit einem Alkydharz beschichtet
und positiv ladbar, so bewirkt ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem
man die konzentrierte Dispersion oder Lösung des Toners zu einer Carrierlösung,
die keinen Zusatzstoff enthält, zufügt, daß der dispergierte Toner positiv ladbar
wird, wohingegen ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem man eine
Carrierlösung verwendet, die die erfindungsgemäßen Metallsalze oder B-Alkylalanine
enthält, bewirkt, daß der Toner negativ aufladbar wird. Verwendet man einen neutral
ladbaren Toner, so bewirkt ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem
man die konzentrierte Lösung des Toners in einer Carrierlösung, die Kobaltnaphthenat
enthält, zufügt, daß der darin dispergierte Toner positiv aufladbar wird, wohingegen
ein flüssiger Entwickler, der hergestellt wird, indem man eine Carrierlösung verwendet,
die die erfindungsgemäßen Metallsalze oder ß-Alkylalanine enthält, bewirkt, daß
der Toner negativ aufladbar wird. Bei der vorliegenden Erfindung ist es praktisch
von Vorteil, daß die konzentrierte Tonerlösung irgendeine Natur haben kann, unabhängig
von den Eigenschaften des Toners, und man kann je nach Bedarf eine positive Ladung
oder negative Ladung auswählen.
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Für die erfindungsgemäße Carrierlösung kann man die üblichen organischen
Lösungsmittel mit hohem elektrischen Widerstand, d.h. mit einem Durchgangswiderstand
von weniger als 109 Ohm-cm und dielektrischen Konstanten, die geringer sind als
3 wie paraffinische Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, aromatische
Kohlenwasserstoffe und ähnliche Verbindungen verwenden.
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Der erfindungsgemäße flüssige Entwickler kann auf ein negatives latentes
Bild auf einem photoempfindlichen Zinkoxydpapier,auf ein positiv oder negativ latentes
Bild auf einer anorganischen photoleitfähigen Schicht, auf ein positives latentes
Bild auf einer photoleitfähigen Cerplatte, auf ein positives Bild auf einer photoempfindlichen
Schicht, die die CdS-Isolierschicht des Canon NP-Verfahrens enthält, auf ein positives
oder negatives Bild auf einer Isolierschicht und auf alle anderen Arten von latenten
Bildern, die man nach gutbekannten Verfahren erhält, aufgebracht werden.
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Das Herstellungsverfahren für verschiedene Arten der erfindungsgemäßen
Metallsalze, bei denen Natriumdialkylsulfosuccinat als Ausgangsmaterial verwendet
wird, wird im folgenden beschrieben.
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Die tropfenweise Zugabe einer Lösung, die hergestellt wird, indem
man 32 g Calciumchlorid (6faches Hydrat) in 50 ml Wasser löst, zu einer Lösung,
die hergestellt wird,
indem man 88 g Natriumdioctylsulfosuccinat
in ungefähr 1 1 Wasser löst, ergibt einen Niederschlag aus einem weizen Material.
Die Mischung wird ungefähr 1 Stunde bei Zimmertemperatur gerührt. Der Niederschlag
wird dann filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält so farbloses
und wasserunlösliches Calciumdioctylsulfosuccinat.
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Verwendet man Bariumchlorid, Magnesiumchlorid und ähnliche Verbindungen
anstelle von Calciumchlorid bei dem gleichen Verfahren, so erhält man die Bariumsalze,
Magnesiumsalze und ähnliche Salze der Dioctylsulfobernsteinsäure.
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Die erfindungsgemäß verwendeten ß-Alkylalanine können hergestellt
werden, indem man Alkylamine mit ß-Propiolacton entsprechend der folgenden Gleichung
umsetzt:
Beispielsweise kann man äquimolare engen an ß-Propiolacton tropfenweise zu den Alkylaminen,
die in Acetonitril gelöst sind, zufügen und die Mischung dann kühlen und bei einer
Temperatur von 20 bis 300C halten. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die
Mischung 1 Stunde gerührt. Die ausgefallene Verbindung wird mit Acetonitri1 gewaschen
und
weiterhin mit einer Lösungsmittelmischung (beispielsweise Aceton:Äthanol
= 1:1, Vol-Verhältnis) gereinigt und dann erhält man eine farblose, wachsartige
Verbindung. Man kann in diesem Fall auch weitere Lösungsmittel wie Acetonitril,
THF gleichzeitig verwenden.
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Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
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B~eispiel 1 Eine Mischung aus 1,5 g Ruß (Elftex 8, Warenzeichen, hergestellt
von Cabot Corporation), 100 ml einer 4,5eigen Xylollösung eines mit natürlichem
Harz modifizierten Maleinsäureharzes (Beckacite 111, Handelsname, hergestellt von
Dainippon Ink Co., Ltd.) und 1 ml 5%ige Xylollösung von Natriumdioctylsulfosuccinat
werden 8 Stunden in der Kugelmuhle vermahlen. Die entstehende dispergierte Masse
wird mit 1 1 Isoparaffinlösungsmittel (Isopar H, Warenzeichen, hergestellt von Esso
Chemicals) verdünnt, wobei man den flüssigen Entwickler erhält.
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Ein photoempfindliches Zinkoxydpapier wird mit einer Koronaentladung
von -6000 V geladen, mit der Bestrahlung eines positiven Lichtbildes belichtet,
wobei auf dem Papier ein negatives elektrostatisches Bild gebildet wird. Dieses
wird dann mit dem zuvor beschriebenen flüssigen Entwickler entwickelt.
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Man erhält ein negatives Bild, das frei von Nebel bzw. Schleiern
ist und einen ausgezeichneten Kontrast besitzt.
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Verwendet man andererseits einen flüssigen Entwickler, der hergestellt
wird, ohne daß Natriumdioctylsulfosuccinat zugefügt wird, beim Entwickeln, so erhält
man nur ein unklares positives Bild, woraus hervorgeht, daß der Toner positiv geladen
war.
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Beispiel- 2 Eine Mischung aus 1,8 g Ruß (MA-100, Warenzeichen, hergestellt
von Mitsubishi Kasei Kogyo Co.Ltd.) und 100 ml 5,'iger Xylollösung aus einem Kohlenwasserstoffharz
(Neopolymer 160 Warenzeichen, hergestellt von Nippon Goseijushi Co. Ltd.) wurden
in der Kugelmühle während 8 Stunden vermahlen. Die entstehende dispergierte Masse
wurde mit 1 1 Isoparaffinlösudgsmittel verdünnt, in dem 60 mg Calciumdioctylsulfosuccinat
gelöst waren, wobei ein flüssiger Entwickler erhalten wurde.
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Eine photoempfindliche Platte, die drei Schichten enthielt, eine
Schicht aus Aluminiumfolie, eine Zwischçnschicht,d.h.eine Dispersionsschicht aus
CdS und Harz,und eine weitere Polyesterfilmschicht, wurde mit einer Koronaentladung
von +7000 V an einem dunklen Ort geladen. Eine Bestrahlung des positiven Lichtbildes
wurde durchgeführt,
während zur gleichen Zeit eine Wechselstrom-Koronaentladung
angelegt wurde. Die gesamte Oberfläche der photoempfindlichen Platte wurde dann
belichtet und ein latentes Bild mit einer Plus-Ladung wurde auf der photoempfindlichen
Platte erhalten. Wurde das so erhaltene elektrostatische Bild mit einem Elektrometer
gemessen, so fand man, daß der schwarze Teil +500 V und der weiße Teil -50 V zeigten.
Das elektrostatische Bild wurde mit dem zuvor erwähnten flüssigen Entwickler entwickelt
und man erhielt auf dem Polyesterfilm ein ausgezeichnetes positives Bild. Das Bild
wurde auf übliche Papiere mit Koronaentladung übertragen und nach dem Trocknen der
Carrierlösung war es daran vollständig fixiert. Man konnte somit ein gedrucktes
Bild von hohem Kontrast herstellen.
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Zum Vergleich wurde ein flüssiger Entwickler, der kein Calciumdioctylsulfosuccinat
enthielt, hergestellt und zum Entwickeln verwendet. Man erhielt ein schlechtes Bild
mit einer Anzahl von wenig stark ausgeprägten Kanten bzw.
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niedrigkonzentrierten Kanten und mit Schleiern, was zeigte, daß der
Toner ungefähr neutral geladen war.
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Beispiel 3 28 g Phthalocyaninblau (Orasol Brilliant Blume GN, Warenzeichen,
hergestellt von der CIBA) wurden zu 2 1 einer eigen Lösung bzw. Dispersion in einem
aromatischen Lösungsmittel eines 100,'eigen Phenolharzes (Hitanol 11311, Warenzeichen,
hergestellt von Hitachi Kasei Co.Ltd.) zugefügt.
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Die Mischung wurde 1 Stunde unter Verwendung einer Rührvorrichtung
dispergiert, wobei eine konzentrierte Tonerlösung hergestellt wurde. 100 ml der
Lösung wurden zu 1 1 Kerosin zugefügt, in dem 1 ml Magnesiumdioctylsulfosuccinat
gelöst war, wobei man einen flüssigen Entwickler erhielt.
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Das negative Bild wurde wie in Beispiel 2 beschrieben mit diesem
Entwickler entwickelt, und man erhielt dabei ein positives Bild mit einem guten
Kontrast.
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B e i s p i e l 4 Eine Dispersion bzw. eine Lösung, die 1,5 g Ruß
(Peerless 122, Warenzeichen, hergestellt von Columbia Carbon Co.Ltd.) und 1 ml einer
6%igen Toluollösung aus einem Cumaronharz (VH, Shinnittetsu Kagaku Co.Ltd.) enthielt,
wurde zu einer Isoparaffin-Carrierlösung zugegeben, wobei ein flüssiger Entwickler
gebildet wurde. Das negative Bild wurde wie in Beispiel 1 beschrieben entwickelt,
wobei man den obigen flüssigen Entwickler verwendete. Das so erhaltene positive
Bild war etwas mit Schleiern versehen bzw. war unklar.
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Zu dem obigen flüssigen Entwickler fügt man 1 ml einer 6%igen Xylollösung
aus Calciumdihexylsuccinat und verwendete den Entwickler zur Entwicklung eines negativen
Bildes.
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Man erhielt ein ausgezeichnetes negatives Bild.
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B e i 5 p ie 1 5 Ruß (Mogul A, Warenzeichen, hergestellt von Cabot
Corporation), 1,5 g 5%ige Xylollösung eines Kohlenasserstoffharzes (Neopolymer 160,
hergestellt von Nippon Goseijushi Co.Ltd.), 120 ml 60"obige Xylollösung aus Natriumdioctylsuccinat,
1,2 ml.
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Man arbeitete wie in Beispiel 1 beschrieben und verwendete die obige
Zusammensetzung für den flüssigen Entwickler. Man erhielt ein Umkehrbild, das von
Schleiern frei war. Zum Vergleich wurde das gleiche Verfahren durchgeführt, ohne
daß Natriumdioctylsuccinat verwendet wurde. Man erhielt ein nor+ males Bild.
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Beispiel 6 Ruß (MA-100, Mitsubishi Kasei Kogyo Co.Ltd.), 1,4 g mit
natürlichem Harz modifiziertes Maleinsäureharz (Beckacite 1111, 5%ige Xylollösung),
100 ml Calciumdioctylsuccinat (6ige Xylollösung, 100 ml.
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Unter Verwendung der obigen Zusammensetzung wurde ein Entwickler hergestellt.
Dieser Entwickler wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, zur Entwicklung verwendet,
und man erhielt ein Umkehrbild, das klar war und keine Schleier zeigte. Zum Vergleich
wurde das gleiche Verfahren durchgeführt, wobei man einen flüssigen Entwickler verwendete,
der kein Calciumdioctylsuccinat enthielt. Man erhielt ein positives Bild.
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Beispie7 7 Ruß (Elf 8, Warenzeichen, hergestellt von Cabot), mit natürlichem
Harz modifiziertes Maleinsäureharz (Beckacite 1111), Calciumdioctylsuccinat.
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Unter Verwendung der obigen Zusammensetzung wurde ein flüssiger Entwickler
hergestellt, wobei man wie in Beispiel 1 beschrieben arbeitete. Es wurde dann unter
Verwendung dieses flüssigen Entwicklers wie in Beispiel 1 beschrieben ein Bild entwickelt.
Man erhielt ein Umkehrbild, das klar war und keine Schleier zeigte. Zum Vergleich
wurde das gleiche Verfahren wiederholt, wobei man einen flüssigen Entwickler verwendete,
der kein Kaliumdioctylsuccinat enthielt; man erhielt ein normales Bild.
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Beispiel 8 2 g eines schwarzen Farbstofftoners, der durch Dehydrochlorierungsumsetzung
von 1 Mol Nigrosin-Base und 2,2 Mol Erucinsäurechlorid hergestellt war, fügte man
50 ml Isoparaffinlösungsmittel (Isopar G, Esso Cehmicals). Die Reaktionsmischung
wurde in der Kugelmühle 8 Stunden vermahlen.
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Diese Lösung wurde mit 1 1 Isopar G verdünnt, in dem 40 mg eines ß-Alkylalanins,
dessen Alkylgruppe 18 Kohlenstoffatome enthielt, gelöst waren. Man erhielt einen
flüssigen Entwickler.
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Ein photoempfindliches Zinkoxydpapier wurde mit einer Koronaentladung
bei -6000 V an einem dunklen Ort geladen und dann erfolgte die Bestrahlung des positiven
Bildes auf ein photoleitfähiges Papier, wobei darauf ein negatives Bild gebildet
wurde. Dieses wurde dann mit dem obigen flüssigen Entwickler entwickelt. Man erhielt
ein negatives Bild, das einen ausgezeichneten Kontrast zeigte und schleierfrei war.
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Verwendete man einen flüssigen Entwickler, der hergestellt wurde,
indem man eine Dispersion bzw. Lösung einsetzte, die kein ß-Alkylalanin enthielt,
und führte man die gleiche Entwicklung durch,so erhielt man ein positives Bild,
was zeigte, daß die Teilchen positiv geladen waren.
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Beispiel 9 2 g Ruß und 8 g Phenolharz (Super Beckacite, Warenzeichen)
wurden in 32 g Xylol gelöst. Die entstehende Lösung und 1 ml einer 2g/100 ml Xylollösung
von einem B-Alkylalanin und 1 ml Isopar G wurden während 8 Stunden in einer Kugelmühle
dispergiert, wobei ein flüssiger Entwickler gebildet wurde. Eine photoempfindliche
Platte mit drei Schichten, die Aluminiumfolie, Polyesterfilm und eine CdS-Harzdispersionsschicht
dazwischen enthielt, wurde mit einer Koronaentladung von +7000 V an einem dunklen
Ort geladen und dann erfolgte die Bestrahlung des positiven Lichtbildes, während
man zur gleichen Zeit eine Wechselstrom-Korona-Entladung daran anlegte.
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Die ganze Oberfläche der photoempfindlichen Platte wurde dann exponiert
bzw. belichtet und ein latentes Bild mit einer Plus-Ladung wurde auf der photoempfindlichen
Platte erhalten. Das so erhaltene elektrostatische Bild wurde mit einem Elektrometer
gemessen, der schwarze Teil betrug +500 V und der weiße Teil betrug -50 V.
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Das Bild wurde unter Verwendung des flüssigen Entwicklers entwickelt
und man erhielt ein ausgezeichnetes positives Bild auf dem Polyesterfilm. Das Bild
wurde auf gewöhnliche Papiere mit Koronaentladung übertragen und dann wurde die
Carrierlösung getrocknet, wobei das Bild vollständig an dem Papier fixiert war.
Man erhielt ein bedrucktes Papier mit hohem Kontrast.
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Zum Vergleich wurde ein flüssiger Entwickler, der kein 13-Alkylalanin
enthielt, hergestellt und zur Entwicklung verwendet. Man erhielt ein schlechtes
Bild, das eine Anzahl negativer Kanten mit niedriger Konzentration zeigte und das
Schleier enthielt. Man fand, daß der Toner etwas positiv geladen war.
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B e i s ç i e 1 10 Ein Farbstoff, der an ein Polymer gebunden ist
und aus dem Diazoniumsalz von Triaminokupferphthalocyanin und Stearylmethacrylat
hergestellt wird, 2 g
B-Alkylalanin (14 Kohlenstoffatome) (2 g/100
ml Xylollösung), 1 ml Die obige Zusammensetzung wurde während 8 Stunden in einer
Kugelmühle dispergiert und die entstehende Mischung wurde dann in 1 1 Isopar G dispergiert,
wobei ein flüssiger Entwickler hergestellt wurde.
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Das elektrostatische latente Bild von Beispiel 2 wurde entwickelt
und man erhielt ein positives Bild mit hohem Kontrast.
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B e i s p i e l 11 Ruß (Elftex 8), 1,5 g Phenolharz (Hitanol 1131,
Warenzeichen, Hersteller Hitachi Kasei Co. Ltd.), Sige Xylollösung, 100 ml Die obige
Zusammensetzung wurde während 8 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert. Die entstehende
Dispersion wurde mit 1 1 Isopar G verdünnt, wobei man einen flüssigen Entwickler
herstellte.
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Verwendete man diesen flüssigen Entwickler zur Entwicklung des negativen
latenten Bildes von Beispiel 1, so erhielt man ein positives Bild mit wenig Schleiern.
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Andererseits wurde ein flüssiger Entwickler hergestellt, indem man
1,5 ml einer 2obigen Xylollösung aus D-Alkylalanin zu dem obigen flüssigen Entwickler
zufügte. Verwendete
man diesen flüssigen Entwickler und entwickelte
das negative Bild, so erhielt man ein ausgezeichnetes negatives Bild.
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B e i 5 i e 1 12 Ruß (Elftex 8), 1,5 g obige Xylollösung eines Kohlenwasserstoffharzes
(Neopolymer 160, hergestellt von Nippon Goseijushi Co.Ltd.), 100 ml ß-Alkylalanin
(Alkylgruppe mit 18 Kohlenstoffatomen) (2 g/100 ml Xylollösung), 2 ml Die Mischung
wurde während 8 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert. Danach wurde sie mit Isopar
G verdünnt, wobei man einen flüssigen Entwickler erhielt.
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Wie in Beispiel 2 beschrieben, wurde ein elektrostatisches Bild unter
Verwendung dieses flüssigen Entwicklers entwickelt. Man erhielt ein positives Bild
mit hohem Kontrast.
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B e i s ç i e l 13 Ruß (Elftex 8), 1,5 g mit natürlichem Harz modifiziertes
Maleinsäureharz (Beckacite 1111) (5 g/100 ml Xylollösung), 100 ml 2 g/100 ml Xylollösung
von ß-Alkylalanin (Alkylgruppe mit 18 Kohlenstoffatomen), 1,6 ml Man arbeitete wie
in Beispiel 2 beschrieben und verwendete die obige Zusammensetzung. Man erhielt
ein klares, positives
Bild mit ausgezeichnetem Kontrast.
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B e i s p i e l 14 Ruß (Elftex 8), 1,5 g 5,'ige Xylollösung eines
Cumaronharzes (Cumarone VM, Warenzeichen, hergestellt von Shinnittetsu Kagaku Co.Ltd.),
100 ml 2 g/100 ml Xylollösung von ß-Alkylalanin (Alkylgruppe mit 20 Kohlenstoffatomen),
18 ml Man arbeitete wie in Beispiel 2 beschrieben unter Verwendung der obigen Zusammensetzung.
Man erhielt ein klares positives Bild.
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In den Formeln I und II bedeuten R1, R2 und R3 Alkylgruppen mit vielen
C-Atomen, d.h. höhere Alkylgruppen. Rl, R2 und R3 können bis zu 100 oder 80 oder
60 C-Atome enthalten, bevorzug enthalten sie beispielsweise 30, 40 oder 50 C-Atome
und besonders bevorzugt enthalten sie 18, 20 oder 24 C-Atome.