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DE2328076A1 - Sicherheitseinrichtung fuer die vergaserbetaetigung - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer die vergaserbetaetigung

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DE2328076A1
DE2328076A1 DE2328076A DE2328076A DE2328076A1 DE 2328076 A1 DE2328076 A1 DE 2328076A1 DE 2328076 A DE2328076 A DE 2328076A DE 2328076 A DE2328076 A DE 2328076A DE 2328076 A1 DE2328076 A1 DE 2328076A1
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Germany
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lever
pedal
spring
arm
action
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DE2328076A
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auf Nichtnennung M Antrag
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Automobiles Peugeot SA
Renault SA
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Automobiles Peugeot SA
Renault SA
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Description

PATENTANWÄLTE 89Ή$ Aiiaiburs-Göqgingen, den O O O Q Π 7
von-Eidiendenf-Strab· 10 L· \/ *-V \> I ν
dr. ing. E. LIEBAU
-, . ,-_.., Unser Zeichen R 9132/p
DIPL. ING. G. LI E BAU (Bei Rückantwort bitte angeben)
Ihr Zeichen
REGIE NATIONALE DES USIlNiES RENAULT 8/10 Avenue Emile Zola
Billancourt (Seine) Frankreich
und
AUTOMOBILES PEUGEOT
75 Avenue de la Grande Armee
Paris / Frankreich
Sicherheitseinrichtung für die Vergaserbetätigung·
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung, die bei Blockierung der in Beschleunigungsstellung befindlichen Vergaserbetätigung mit der Wirkung in Tätigkeit tritt, daß der von dem Vergaser gespeiste Motor in den Leerlaufzustand zurückkehrt oder völlig abgestellt wird.
Diesem Zweck dienende bekannte Einrichtungen weisen eine Detektorvorrichtung auf, die auf den Druck anspricht, der
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auf das Gaspedal ausgeübt wird, und eine auf den Vergaser einwirkende Vorrichtung j die die Motordrehzahl auf die Leerlaufdrehzahl zurückführt, sobald der Druck verschwindet.
Derartige Einrichtungen, die zwischen das Gaspedal und den Vergaser eingeschaltet sind und mit elektrischen oder elektromagnetischen, hydraulischen oder pneumatischen Hilfseinrichtungen arbeiten, zeigen den Nachteil, daß sie in einem ungeeigneten Zeitpunkt auslösen, vor allem, wenn das Gaspedal plötzlich freigegeben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen, indem eine Einrichtung benutzt wird, die einen zweiarmigen Drehhebel aufweist, dessen erster Arm mit seinem Ende an ein Betätigungsseil angeschlossen ist, das in einer Hüllse verschiebbar ist, die einen feststehenden und einen beweglichen Feststeller aufweist, der von einer Zusatzfeder in Richtung auf den Vergaser gegen eine Haltevorrichtung gedrückt wird, deren Wirkung automatisch durch eine Hilfseinrichtung aufgehoben wird, die eine evtl. Blockierung des Hebels anzeigt, während das Pedal keinem Druck mehr ausgesetzt ist, wobei das Betätigungsseil sich nun dem Drosselklappenarm nähert, der sich in Leerlaufstellung unter dem gemeinsamen Einfluß einer Spiralfeder und einer Hauptfeder dreher kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemässe Sicherheitseinrichtung unter anderem durch die folgenden Punkte gekennzeichnet:
- ihr Druckdetektor weist zwei Kontaktgeber auf, einen ersten, dem Gaspedal zugeordneten Kontaktgeber, der den Kreis unter der Wirkung einer dem auf das Pedal ausgeübten Druck
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entgegen wirkenden Rückführungsfeder schließt, einen zweiten Kontaktgeber, der mit dem ersten Arm eines an einem Punkt drehbar angeordneten Hebels starr, verbunden, ist, dessen zweiter Arm mit dem Pedal starr verbunden ist, wobei der zweite Kontaktgeber den Kreis unter dem Einfluß der gegen die von dem ersten Hebelarm ausgeübte Wirkung gerichteten Wirkung der Rückführungsfeder schließt; die Vorrichtung zum öffnen der Drosselklappe weist einen die Drehung der Drosselklappe herbeiführenden Arm auf, der unter den entgegengesetzten Wirkungen einer Spiralfeder und eines Betätigungsseils steht, das an dem freien Arm des Hebels angebracht ist und das durch eine Hüllse läuft, die mit ihrem einen Ende an einem feststehenden Feststeller und mit ihrem anderen Ende an einem beweglichen Feststeller befestigt ist, der mit einem Hebel verbunden ist, der durch eine Feder in Richtung auf den Vergaser gedrückt wird, wobei der Hebel mit seinem einen Ende an einem Punkt angelenkt ist und an seinem anderen Ende durch das Ende eines Hebels verriegelbar ists-dessen anderes Ende zum Drehen und Entriegeln des Hebels durch die Bewegung eines Stößels gebracht werden kann, der durch die Erregung eines Elektromagneten steuerbar ist;
- der Speisekreis des Elektromagneten, der durch die gemeinsame Wirkung der Kontaktgeber geschlossen werden kann, enthält ein Verzögerungsglied, das einen Verzögerungseffekt in der Grössenordnung von etwa 0,6 see ausübt.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemässe Sicherheitseinrichtung unter anderem durch die folgenden Punkte gekennzeichnet:
- ihr Druckdetektor besteht aus einem Mikroventil mit einer zur Umgebung hin durch eine unter dem Pedal angeordnete Leitung offenen Kammer, wobei das Mikroventil die öffnung
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einer Leitung, die in die genannte Kammer mündet9 unter der Wirkung eines Drucks chließtj, der auf das Pedal gegen die Wirkung einer Rückführungsfeder ausgeübt wird; ihre Öffnungseinrichtung für die Drosselklappe weist einen in einem Punkt drehbar angeordneten und an einem Punkt an dem Pedal befestigten Hebel auf5 dessen Ende mit einem Betätigungsseil verbunden ist«, das durch eine Hülle läuft9 die mit einem feststehenden und einem beweglichen Feststeller ausgestattet ist9 der mit einem Hebel starr verbunden ist3 der an einem Punkt drehbar angeordnet und an einem anderenfunkt von einer Feder gegen die Wirkung eines Seils gespannt ist,, das an der beweglichen Wand einer Manometerkapsel befestigt ist9 deren feststehende Wand einen Durchlaß aufweist;, der in eine Leitung führt9 die ihrerseits in eine weitere Leitung und in die mit dem Motoransaugrohr verbundene Leitung mündets wobei das Betätigungsseil mit dem Arm verbunden ists der die Drosselklappe des Vergasers unter der Wirkung einer Spiralfeder und einer Hauptfeder in die Leerlaufstellung zu drehen sucht| - am Ausgang des Ansaugrohres ist eine Leitung angebracht9 in der hintereinander eine Düse und ein Rückschlagventil angeordnet sind.
Nachstehend wird die Erfindung durch die Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele und anhand der Zeichnungen erläutert 9 die folgendes darstellen?
Fige 1 einen Steuerkrsis«, der das Gaspedal mit dem Vergaser verbindet und einen Seilfeststeller enthält9 der» unter dem Einfluß eines Elektromagneten steht5
Fig. 2 einen ähnlichen Kreis- bei dem der· Seilfeststeller unter dem Einfluß einer Manometerkapsel steht„
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Bei der Ausführungsform nach Fige 1 ist die Hülle I8 in der sich das Seil 2 verschieben läßt3 im Bereich des Vergasers 3 an einem ersten Feststeller k befestigt^ der mit einem Arm 5 starr verbunden ists der sich um einen Zapfen 6 schwenken läßte Die Hülle 1 ist ausserdem an einem zweiten feststehenden Feststeller 7 befestigt, der sich im Bereich des Gaspedals 8 befindete Das Seil 2 ist an dem Ende 9 eines Arms des Hebels 10 festgelegts der um 11 schwenkbar ist« Das bei 12 angelenkte Gaspedal 8 besitzt an seinem unteren Teil einen Kontaktgeber 13 mit Druckknopf 13a5 die Fußfläche 14 des Kontaktgebers 13 wird von einer Feder 15 gegen zwei Kontaktpunkte 16 und eines elektrischen Leitungsdrahts 18 gedrückts der zu einem Elektromagneten 19 führt.Die Fußfläche 21 des Druckknopfs 20a eines mit dem oberen Abschnitt des Hebels 10 starr verbundenen Kontaktgebers 20 wird von einer Feder 22 gegen die Kontaktpunkte 23 und 24- gedrückte Der Hebel 5 wird in Richtung auf den Vergaser 3 durch eine"Hilfs- oder Zusatzfeder 25 gezogen, und sein Ende 2 6 kann von dem Ende 27 des Hebelarms 28, der bei 28a drehbar- angebracht ist, gehalten werden und kann sich unter dem Einfluß des Stößels 30 drehen» Die elektrische Leitung speist den Elektromagneten 199 in dessen Luftspalt sich ein mit dem Stößel 30 starr verbundener Anker 19a verschiebt. Die (nicht gezeichnete)Drosselklappe des Vergasers wird durch einen Arm 31 gesteuert9 den eine Spiralfeder 32 und eine Hauptfeder 33 im Uhrzeigersinn in die Schließstellung zu drehen suchen. Das Seil 2 ist am Ende des Arms 31 angebracht. Ein Verzögerungsglied 35 ist in die Leitung 18 vor deren Eintritt in den Elektromagneten 19 eingeschaltet.
Bei dieser ersten Ausführungsform besteht die Sicherung darin, daß der bewegliche Abstützpunkt oder Feststeller M-
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der Hülle 1 in der Weise freigegeben wird5 daß die teilgruppe Hülse-Seil 1, 2 von der Hauptfeder 33 und der an dem Abstützpunkt selbst angebrachten Zusatzfeder 25 nach links gezogen wird (für den Fall einer Klemmung des Seils 2 in seiner Hülle 1 oder einer Klemmung' der Drehbewegung des Pedals)» Diese Linksverschiebung der Bauteilgruppe Hülle-Seil ist so weits daß die Drosselklappe des Vergasers bis in die Leerlaufstellung gelangt«
Die auf der Betätigungsachse der Vergaserdrosselklappe angeordnete schwache Spiralfeder 32 reicht aus, um die Drosselklappe in die Schließstellung oder die Leerlaufstellung zurückzuholen, wenn das Seil 2 oder die Hauptfeder 33 reissen sollten»
Der Nachweis der Betriebsunregelmässigkeiten erfolgt durch das Gaspedal 8 , das mit seinem Kontaktgeber 13 versehen ist, dessen Kontakt unterbrochen wird, sobald der Fuß auf das Pedal drückt.
Bei dem Kontaktgeber 20 handelt es sich um einen Endkon-,takt, der jedes Eingreifen der Sicherheitseinrichtung unterbindet, wenn der Motor im Leerlauf dreht und das Gaspedal 8 nicht betätigt wird«
Die beschriebene Sicherheitseinrichtung arbeitet folgendermaßen:
Bei normalem Betrieb wird der Kontaktgeber 13 wegen des von dem Fuß auf das Pedal 8 ausgeübten Drucks offen gehalten; die Sicherheitseinrichtung tritt daher nicht in Tätigkeit.
Wenn das Seil 2 reißt oder die Hauptfeder .33 bricht, das
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Seil 2 sich in Seiner Hülle 1 verklemmts die Achse 11 des Pedals 8 oder irgendein Übertragungselement klemmts wird das Pedal 8 nicht mehr zurückgeholte Wenn man den Fuß won dem Pedal 8 abhebts stellt*der Kontaktgeber 13 über !Η-*, IS9 17 die Verbindung herj der Strom fließt über die nun geschlossenen Kontakte 21S 239 2k des "Endkontakts 20 und erregt den Elektromagneten 19 „
Der Tauchanker 19a läßt durch Vermittlung des Stößels den Kniehebel 28 kippen0 der den Arm 5 entriegelt| dieser wird nan ^on der Zusatzfeder 25 mit oder ohne Hilfe seitens der Hauptfeder 3 3 zusammen mit der Bauteilgruppe Hülle 1/ Seil 2 nach links zurückgeführte, wodurch die Drosselklappe des Vergasers unter dem Einfluß der Spiralfeder 32 (mit oder ohne Hilfe der Hauptfeder 33) geschlossen werden kann, ο
Wenn beim Leerlauf der Fuß nicht auf dem Pedal 8 ruht 8 ist des? Kontaktgeber 13 geschlossen9 aber der Endkontakt 20 ist offen (wie in Figo 1 dargestellt) und die Sicherheits* einrichtung kann nicht ausgelöst werden0
Das Relais 35 verursacht eine Verzögerung von ungefähr O9S secg tarn unbeabsichtigte ΰ auf plötzliches Freigeben des Gaspsdals zurückzuführende Aus löse vorgänge zu-vermei·=
Nach einer· durch ein Magnetelement mit Tauchanker ausgeruhte» Auslösungj muß die Einrichtung zurückgestellt wer= den.
Die Haiaptfeder 33 reicht aus2 um das Zurückführen des Gaspedals 8 herbeizuführanB indem das Seil 2 in seiner Hülle 1 bewegt wird5 hierbei handelt es sich um die üb= liehe Betätigungsvorrichtung für einen Vergasero
Wenn die Zusatzfeder 25 gebrochen ist, reicht die Hauptfeder 3 3 aus, um die ganze Anordnung (Hebel 5 und Betätigungsarm 31 für die Drosselklappe des Vergasers) zurückzuführen.
Die Spiralfeder 32 reicht aus, um die Drosselklappe 3 2 des Vergasers in eine Leerlaufstellung zurückzuführen, wenn die Einrichtung wegen Bruchs der Hauptfeder 3 3 anspricht; die Spiralfeder 32 reicht nicht aus, das Pedal 8 zurückzuführen, indem das Seil 2 durch die Hülle 1 geholt wird, aber wenn die Bauteilgruppe Seil-Hülle freigegeben ist, reicht die Feder aus, um die Drosselklappe des Vergasers in die Leerlaufstellung zurückzubringen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform haben die schon in Fig. 1 gezeichneten Bauteile wieder die früheren Bezugszeichen erhalten.
Der Hebel 5 ist bei 36 über ein Seil 3 7 mit der beweglichen Wand 38 einer Manometerkapsel 3 9 verbunden, deren feststehende Wand 40 einen Durchlaß 41 aufweist, in den eine Leitung 42 mündet, die an das Ansaugrohr 44 des Motors führt. Die Leitung 42 ist mit einer Leitung 4 3 verbunden, die in das Ansaugrohr 44 des Motors führt und in die ein Rückschlagventil 45 und eine Düse 4 6 eingeschaltet sind. Die Leitung 42 ist andererseits an eine Leitung 47 angeschlossen, die in die' Kammer 48 eines Mikroventils 130 mit Klappe 140 mündet, deren Betätigungsstößel 130a die Klappe 140 unter dem Einfluß des Pedals 8 auf ihren Sitz 50 zu drücken sucht, wodurch die Verbindung mit der Kammer 48 mit der Umgebungsluft (Luftleitung 51) geschlossen wird. Der auf diese Weise in der Kapsel 3 9 erzeugte Unterdruck hält den Hebel 5 kräftig an seinem Anschlag 5a fest.
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Wenn der Fahrer das Gaspedal 8 losläßt, wird die Klappe 140 von der Feder 15 von ihrem Sitz 50 abgehoben und öffnet die Leitung 47, die auf diese Weise Verbindung mit der Luftzuleitung 51 erhält. Wenn der Hebel 10 aus irgendeinem Grunde nicht mehr in seine Ruhelage zurückkehrt und das Seil 2 aus diesem Grunde gespannt bleibt, macht die Verbindung der Manometerkapsel 39 mit der Aussenluft die Verlagerung des Hebels 5 durch die Hilf sfeder 25 möglich; infolgedessen bewegen sich der Feststeller 4 und das Seil 2 in Richtung auf den Vergaser 3, wodurch die Drosselklappe unter dem. Einfluß der Spiralfeder 32 und der Hauptfeder 33 in die Leerlaufstellung zurückgeführt wird.
Beim normalen Betrieb- kehrt der Hebel 10, wenn der Fahrer das Pedal 8 freigibt, in seine Ruhelage zurück und hält das Seil 2 nicht zurück; die Drosselklappe kann sich daher in die Leerlaufstellung zurückdrehen.
Wenn der Fahrer das Pedal 8 nach unten drückt, öffnet das Seil 2 die Drosselklappe und ist das Mikroventil 130 geschlossen und wegen der Saugwirkung des Ansaugrohres 44 entsteht ein Unterdruck in der Kapsel 39, deren Volumen abnimmt und die den Hebel 5 an sich heranzieht. Die Sicherheitseinrichtung ist im gleichen Maße wie zuvor zum Eingreifen bereit, d„h, für den Fall, daß das Seil 2 beim Loslassen des Pedals 8 blockiert bleibt.
Eine Drossel oder Düse 46 begrenzt den Luftstrom, wenn die zur Umgebungsluft führende Klappe 140 offen steht. Ein dichtes Rückschlagventil 45 gestattet es, in der Kapsel einen ausreichenden Unterdruck beispielsweise während einer Reise auf einer Autostraße beizubehalten.
Die zeitliche Verzögerung wird auf natürliche Weise durch
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den Druckabfall in den Leitungen erreicht.
Diese Einrichtung ist weniger kostspielig als die vorhergehende und erfordert keine Wiedereins.teilung.
Patentansprücne:
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Claims (2)

Patentanspruch e
1./Sicherheitseinrichtung für die Vergaserbetatigung, ■' mit einem Detektor für den auf das Gaspedal ausgeübten Druck und einer Vorrichtung für die Betätigung der Drosselklappe des Vergasers,
dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbar angeordneter zweiarmiger Hebel (10) vorgesehen ist, dessen erster Arm mit seinem Ende (9) an ein Betätigungsseil (2) angeschlossen ist, das in einer Hülle (1) verschiebbar ist, die einen feststehenden Feststeller (7) und einen •beweglichen Feststeller (Ό aufweist, der von einer Zusatzfeder (25) in Richtung auf den Vergaser (3) gegen eine Haltevorrichtung gedrückt wird, deren Wirkung automatisch durch eine Hilfseinrichtung aufgehoben wird9 die eine evtl. Blockierung desv Hebels (10) anzeigt, während das Pedal (8) keinem Druck mehr ausgesetzt ist, wobei der bewegliche Feststeller (H) sich nun dem Drosselklappenarm (31) nähert, der sich in Leerlaufstellung unter dem gemeinsamen Einfluß einer Spiralfeder (32) ' und einer Hauptfeder (33) drehen kann.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Druckdetektor, zwei Kontaktgeber umfaßt, nämlich einen ersten, dem Gaspedal (8) zugeordneten Kontaktgeber (13), der den Kreis unter der Wirkung einer dem auf das Pedal ausgeübten Druck entgegen
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wirkenden Rückführungsfeder (15) schließt, einen zweiten Kontaktgeber (20), der mit dem ersten Arm eines an einem Punkt (11) drehbar angeordneten Hebels (10) starr verbunden ist, dessen zweiter Arm mit dem Pedal (8) starr verbunden ist, wobei der zweite Kontaktgeber (20) den Kreis unter dem Einfluß der gegen die von dem ersten Hebelarm ausgeübte Wirkung gerichteten Wirkung der Rückführungsfeder (22) schließt, daß die Vorrichtung zum Öffnen der Drosselklappe einen die Drehung der Drosselklappe herbeiführenden Arm (31) aufweist, der unter den entgegengesetzten Wirkungen einer Spiralfeder (3 2) und eines Betätigungsseils (2) steht, das an dem freien Ende (9) des Hebels (10) angebracht ist und das durch eine Hülle (1) läuft, die mit ihrem einen Ende an einem feststehenden Feststeller (7) und mit ihrem anderen Ende an einem beweglichen Feststeller (4) befestigt ist, der mit einem Hebel (5) verbunden ist, der durch eine Feder (25) in Richtung auf den Vergaser gedrückt wird, wobei der Hebel (5) mit seinem einen Ende an einem Punkt (6) angelenkt ist und an seinem anderen Ende (26) durch das Ende (27) eines Hebels (28) verriegelbar ist, dessen anderes Ende (29) zum Drehen und Entriegeln des Hebels (5) durch die Bewegung eines Stö-.ßels (30) gebracht werden kann, der durch die Erregung eines Elektromagneten (19) steuerbar ist.
Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisekreis des Elektromagneten (19), der durch die gemeinsame Wirkung der Kontaktgeber (13, 20) geschlossen werden kann, ein Verzögerungsglied (35) enthält, das einen Verzögerungseffekt in der Grössenordnung von etwa 0,6 see ausübt.
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4» Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Druckdetektor aus einem Mikroventil (130) mit einer zur Umgebung hin durch eine unter dem Pedal (8) angeordnete Leitung (51) offenen Kammer (48) besteht, wobei das Mikroventil (130) die Öffnung einer Leitung (47), die in die genannte Kammer mündet, unter der Wirkung eines Drucks schließt, der auf das Pedal (8) gegen die Wirkung "einer Rückführungsfeder (15) ausgeübt wird, und daß ihre öffnungseinrichtung für die Drosselklappe einen in einem Punkt (11) drehbar, angeordneten und an einem Punkt (12) an dem Pedal (8) befestigten Hebel (10) aufweist, dessen Ende (9) mit einem Betätigungsseil (2) verbunden ist, das durch eine Hülle (1) läuft, die mit einem feststehenden Feststeller (7) und einem beweglichen Feststeller (4) ausgestattet ist, der mit einem Hebel (5) starr·verbunden ist, der an einem Punkt (6) drehbar angeordnet und an einem anderen Punkt (36) von einer Feder (25) gegen die Wirkung eines Seils.(37) gespannt ist, das an der beweglichen Wand (38) einer Manometerkapsel (39) befestigt ist, deren feststehende Wand (.40) einen Durchlaß (41) aufweist, der in eine Leitung (42) führt, die ihrerseits in eine weitere. Leitung (47) und in die mit dem Motoransaugrohr (44) verbundene Leitung (43) mündet, wobei das Betätigungsseil (2) bei (34) mit dem Arm (31) verbunden ist, der die Drosselklappe des Vergasers unter der Wirkung der Spiralfeder (32) und der" . Hauptfeder (33) in die Leerlaufstellung zu drehen sucht.
5# Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn-
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zeichnet, daß am Ausgang des Ansaugrohrs (4-4·) die Leitung (43) hintereinander angeordnet eine Düse (46) und ein Rückschlagventil (45) aiiweist.
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DE2328076A 1972-06-01 1973-06-01 Sicherheitseinrichtung fuer die vergaserbetaetigung Pending DE2328076A1 (de)

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DE (1) DE2328076A1 (de)
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