DE1940229A1 - Scheinwerferanordnung - Google Patents
ScheinwerferanordnungInfo
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Description
JOSEPH LUCAS (INDUSTRIES) LIMITED Birmingham (Grossbritannien)
Scheinwerferanordnung
Die Erfindung betrifft eine Scheinwerferanordnung für ein Straßenfahrzeug.
Die Erfindung besteht darin, daß ein zur Befestigung an der Karosserie eines Straßenfahrzeugs eingerichteter Träger, ein
am Träger schwenkbar gelagerter Scheinwerfer, der zur Bewegung zwischen einer Ruhestellung, bei der ein dem Scheinwerfer
zugeordneter Teil einen Teil der Außenfläche der Pahrzeugkarosserie
bildet und bei der der Scheinwerfer von der Karosserie des Fahrzeugs umschlossen ist, und eine Arbeitsstellung
vorgesehen ist, bei der sich die optische Achse des Scheinwerfers in Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckt und mindestens
die Linse des Scheinwerfers freiliegt, sowie eine Verriegelung vorgesehen ist, die zum Halten des Scheinwerfers in
der einen oder der anderen Stellung betätigbar ist»
Die Erfindung ist im nachfolgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
V-./Hö
H)
In den Zeichnungen sind:
Fig. 1> Eine Seitenansicht einer Scheinwerferanordnung, Pig.
2 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, jedoch von Λ
der gegenüberliegenden Seite der Anordnung, wobei zum besseren Verständnis Teile weggelassen sind,
Pig. 3 ein Teilschnitt an der Linie 33 der Pig. I und
Pig. 4 eine Einzelheit im Schnitt an der Linie 44 der
- Pig. I.
Die Scheinwerferanordnung weist einen Tragrahmen 11 auf, der zwei im wesentlichen parallele Seitenwände hat, und der zur Befestigung
an der Karosserie eines Straßenfahrzeugs an einem Durchbruch in dem Kotflügel des Straßenfahrzeugs zu einer Seite
in Richtung auf das vordere Ende des Kotflügels vorgesehen ist. Eine zweite identische Scheinwerferanordnung sitzt an der anderen
Seite des Straßenfahrzeugs. Da beide Scheinwerferanordnungen identisch sind, wird nur eine, beschrieben. Ein Scheinwerferträger
12 ist am Tragrahmen schwenkbar gelagert, um eine Bewegung um eine im wesentlichen waagerechte Achse auszuführen,
die sich quer zum Fahrzeug erstreckt. Die Oberseite 13 des Scheinwerferträgers ist so ausgebildet, daß in einer Stellung
des Trägers 12 relativ zum Tragrahmen 11 die Oberseite 13 des
Trägers den Durchbruch in dem Kotflügel verschließt und einen Teil des Kotflügels bildet. Ein versiegelter Scheinwerfer 14
ist an der Vorderwand des Trägers 12 einstellbar gelagert, derart, daß er mit dem Träger 12 relativ zum Tragrahmen 11 mitwandert.
Der Träger 12 ist durch eine Welle 15 am Rahmen 11 drehbar
gelagert, die zur Drehung im Rahmen 11 und im Träger 12 gelagert ist und mit der ein Hebel 16 gekuppelt ist, der an seinem von der Welle 15 entfernt liegenden Ende mit der Kolbenstange
17 eines Saugluft-Stellglieds 18 verbunden ist. Ein weiterer Hebel 19 (i1ig. 2) ist. mit der Welle 15 gekuppelt und liegt
an der hinteren Abdeckung des Scheinwerfers 14 über einen Gummipuffer
21 an. Dabei ist eine solche Anordnung vorgesehen, daß bei Absaugen von Luft aus dem Saugluft-Stellglied 18 die Welle
relativ zum Rahmen 11 verschwenkt wird, wobei der Hebel 19 den
Träger 12 zusammen mit dem Scheinwerfer 14 aus einer ersten Stellung,
bei der der Scheinwerfer 14 innerhalb der Karosserie des Straßenfahrzeugs eingeschlossen ist und die Oberseite 13 des
Trägers 12 den Durehbruch in dem Kotflügel verschließt, in eine zweite Stellung verschwenkt, bei der der Scheinwerfer freiliegt
und eine solche Lage einnimmt, daß der Strahl des Scheinwerfers in einer solchen Weise gerichtet ist, daß die Straße vor dem
Fahrzeug erleuchtet wird.
An einer der Seitenwände des Stützrahmens sitzt eine hubmagnetbetätigte
Verriegelung, deren Riegelbolzen 22 normalerweise durch eine Feder 2 3 in Richtung auf den Träger 12 gedruckt wird.
Die Wand des Trägers 12 an der Verriegelung weist zwei Buchsen
24 und 25 mit einem Innendurchmesser auf, der gleich dem Außendurchmesser
des Riegelbolzens 22 ist. Die Buchsen 24 und 25 liegen an winkelversetzten Stellen auf dem Umfang eines gedachten
Kreises, der um die Schwenkachse des Trägers 12 gezogen ist. Die beiden Buchsen sind so angeordnet, daß der Sperrbolzen 22
in der ersten Stellung des Trägers 12 in der Buchse 25 einrasten kann, während der Sperrbolzen in der zweiten Stellung des Trägers
in der Buchse 24 einrasten kann.
Am Tragrahmen 11 sitzen zwei Schalter 26 und 27 an zwei winkelversetsten
Stellen jeweils auf dem Umfang eines zweiten gedachten Kreises, der um die Schwenkachse des Trägers 12 gezogen ist.
Ein Anschlag 28, der ein einstückiges Teil des Trägers 12 bildet, ist jeweils in Anlage an die Schalter 26 und 27 bringbar,
wobei die Schalter 26 und 27 so angeordnet sind, daß der Schalter
26 durch den Anschlag 28 dann geschaltet wird, wenn sich der Träger 12 in seiner ersten Stellung befindet. Entsprechend
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wird der Schalter 27 dann geschaltet, wenn sich der Träger 12
in seiner zweiten Stellung befindet.
Die Scheinwerfer des Fahrzeugs werden durch einen Betätigungeschalter
betätigt, der zweckmäßigerweise am Armaturenbrett des Fahrzeugs sitzt. Der Betätigungsschalter kann zweckmäßigerwiise
eine Ausführung haben, wie sie aus der britischen Patentschrift 1»043»937 bekannt ist. Dabei hat der Schalter einen Hebel, der
sowohl ein Ventil als auch elektrische Kontakte betätigt. Das Ventil des Schalters ist mit der Saugluftleitung der Saugluft-Stellglieder
der Scheinwerferanordnungen verbunden, und die elektrischen Eontakte betätigen sowohl ein Ein- und Ausschalten
der Scheinwerfer als auch ein Erregen der Hubmagnet-Verriegelungen
der beiden Scheinwerfer.
Die Arbeitsweise der Scheinwerferanordnung ist die folgende. Wenn ich die Anordnung in ihrer ersten Stellung befindet, verschließt
die Oberseite 13 des Trägers 12 den Durchbruch im Kotflügel
des Fahrzeugs, und der Schalter 26 wird durch den Anschlag 28 offengehalten. Der Riegelbolzen 22 sitzt in der Buchse
25, so daß der Träger 12 in seiner ersten Stellung verriegelt ist. Durch Betätigung des Betätigungsschalters wird der Stromkreis
zum Hubmagnet 29 der Verriegelung über den Schalter 27 geschlossen,
um den Riegelbolzen 22 aus der Buchse 25 herauszuziehen.
Augenblicke später wird die Saugluftleitung zum Stellglied 18 freigegeben. Der Träger beginnt also unter der Wirkung
des Stellglieds 18 in seine zweite Stellung zu wandern. Während der Bewegung des Trägers 12 aus seiner ersten in seine zweite
Stellung wird der Schalter 26 freigegeben und schließt. Mit dem Erreichen der zweiten Stellung des Trägers wird der Schalter 27
durch den Anschlag 28 geöffnet, um den Hubmagneten 29 zu entregen.
Die Buchse 24 liegt in einer Flucht mit dem Biegelbolzen 22, und der Riegelbolzen 22 wird durch die Feder 2J in einen Eingriff
mit der Buchse 24 gebracht, um den Träger 12 in seiner
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zweiten Stellung zu verriegeln. Das Schließen des Schalters 26 an dieser Stelle "bewirkt jedoch kein Zurückziehen des Riegelbolzens
22, da die Anordnung des Hauptbetätigungsschalters so vorgesehen ist, daß der Stromkreis zum Schalter 26 nicht geschlossen
ist, wenn sich der Betätigungsschalter in seiner
"Auf"-Stellung "befindet. Der Träger 12 ist nunmehr durch, den
Riegelbolzen 22 in seiner zweiten Stellung verriegelt, und der Scheinwerfer 14 wird eingeschaltet, wobei der Stromkreis
zu den Wendeln des Scheinwerfers durch den Hauptbetätigungsschalter geschlossen wird, wie das zuvor erwähnt worden ist.
Der Schalter 27 wird geöffnet, und die Saugluftleitung zum.
Saugluftstellglied bleibt offen.
Um die Anordnung aus ihrer zweiten Stellung in ihre erste Stellung zurückzuführen, wird der Hauptbetätigungsschalter in seine
"Unten"-Stellung bewegt. Dabei ist eine solche Anordnung vorgesehen,
daß durch Bewegen des Hauptbetätigungsschalters in seine "Unten"-Stellung der Stromkreis durch den Schalter 26, der
nun geschlossen ist, zum Hubmagneten 29 geschlossen wird, um den
Riegelbolzen 22 zurückzuziehen. Durch die Bewegung des HauptbetätigungSBChalters
in seine "Unte^-Stellung wird außerdem die Saugluftleitung zum Saugluft-Stellglied 18 geschlossen und das
Stellglied 18 zur Atmosphäre über eine Drosselstelle belüftet. Der Träger 12 ist also zusammen mit dem Scheinwerfer frei zur
Ausführung einer Schwenkbewegung unter seinem Eigengewicht zurück in die erste Stellung bei Zusammenbrechen des Vakuums in dem Saugluft-Stellglied
18» Während der Rückführbewegung des Scheinwerfers führt der Anschlag 28 zu einem Schließen des Schalters 27
und zum Öffnen des Schalters 26. Durch Öffnen des Schalters 26 wird der Stromkreis zum Hubmagneten 29 unterbrochen, und der Riegelbolzen
22 bewegt sioh unter der Vorspannung seiner Feder Wenn also der Träger 12 seine erste Stellung erreicht, befindet
sich die Buchse 25 wieder in einer Pluoht mit dem Riegelbolzen 22,
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und der Hiegelbolzen 22 greift in die Buchse 25 ein, um den Träger
12 in seiner ersten Stellung zu verriegeln. Wenn sicn der Träger in seiner ersten Stellung befindet, wird der Schalter 2/ gescnlossen,
der Hiegelbolzen 22 wird jedoch nicht zurückgesogen, da der
Hauptbetätigungsschalter sich in seiner "Unten"-Stellung befindet
und der Stromkreis zum Schalter 27 nicnt gescalossen ist. Durch
Bewegung des Hauptbetätigungsschalters in seine "Unten"-otellung
wird auch der Stromkreis zu den Wendeln des Scheinwerfers unterbrochen.
Der Scheinwerfer ist natürlich mit Fernlicht- und-Abblendlichtwendeln bestückt, und ein getrennter Schalter, der von dem Schließen
des Hauptbetätigungsschalter abhängig ist, ist zur Betätigung des
Fernlichts und des Abblendlichts des Scheinwerfers vorgesehen.
Gegebenenfalls kann eine Feder in der Scheinwerferanordnung vorgesehen
sein, um die Wirkung des Bigengewichts der Scheinwerferanordnung zur Rückführung des Trägers 12 aus seiner zweiten Arbeitsstellung
in seine erste Ruhestellung zu unterstützen.
Ein von Hand betätigbarer Hebel 31» der an einem Ende des Tragrahmens
11 und zwischen seinen Enden am Riegelbolzen 22 angelenkt ist, ist in der Anordnung vorgesehen, so daß im Falle eines Ausfalls des
Hubmagneten 29 der hubmagnet-betätigten Verriegelung der Riegelbolzen
22 von Hand betätigt werden kann, um den Träger 12 freizugeben. Ferner kann der Träger 12 von Hand aus seiner ersten in
seine zweite Stellung nach Freigabe der Verriegelung geschwenkt werden, falls die Saugluftversorgung zum Stellglied 18 ausfällt.
Da die Welle 15 am Scheinwerfer 14 nur über den Puffer 21 angreift, der am Scheinwerfer 14 anliegt, kann die Bewegung des Trägers 12
von Hand in seine zweite Stellung relativ zum Puffer 21, zum Hebel
19 und zur Welle 15 vonstatten gehen, ohne daß eine Bewegung der Membrane des Stellglieds 1Θ erforderlich ist.
Pa tenta η Sprüche:
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Claims (5)
1./ Scheinwerferanordnung für ein Straßenfahrzeug, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zur Befestigung an der Karosserie eines Straßenfahrzeugs eingerichteter Träger (12),
ein am Träger (12) schwenkbar gelagerter Scheinwerfer (14)» der zur Bewegung zwischen einer Ruhestellung, bei der ein dem
Scheinwerfer (.14) zugeordneter Teil (13) einen Teil der Außenfläche der Fahrzeugkarosserie bildet und bei der der Scheinwerfer
(14) von der Karosserie des Fahrzeugs umschlossen ist, und eine Arbeitsstellung vorgesehen ist, bei der sich die
optische Achse des Scheinwerfers (I4) in Längsrichtung des
Fahrzeugs erstreckt und mindestens die Linse des Scheinwerfers freiliegt, sowie eine Verriegelung vorgesehen ist, die
zum Halten des Scheinwerfers (14) in der einen oder in der
anderen Stellung betätigbar ist.
2. Scheinwerferanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung einen Riegelbolzen (22) aufweist, der durch einen Hubmagneten (29) in
einer Richtung bewegbar ist.
3. Scheinwerferanordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch Mittel zur Betätigung der Verriegelung von Hand.
4· Scheinwerferanordnung nach einem der Ansprüche 1 - 3, g ekennzeichnet
durch eine durch Saugluft betätigbare Einrichtung zur Bewegung des Scheinwerfers (14)
zwischen der ersten und der zweiten Stellung.
5. Scheinwerferanordnung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet,
daß die durch Saugluft betätigbare Einrichtung derart am Scheinwerfer (14) angreift, daß der
Scheinwerfer (14) von Hand bewegbar ist, ohne daß die Einrichtung eine Bewegung ausführt.
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V/a/Hö
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