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DE2327344A1 - Rolladen fuer kipp-dachfenster - Google Patents

Rolladen fuer kipp-dachfenster

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Publication number
DE2327344A1
DE2327344A1 DE19732327344 DE2327344A DE2327344A1 DE 2327344 A1 DE2327344 A1 DE 2327344A1 DE 19732327344 DE19732327344 DE 19732327344 DE 2327344 A DE2327344 A DE 2327344A DE 2327344 A1 DE2327344 A1 DE 2327344A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller shutter
shaft
guide rail
shutter according
window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732327344
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732327344 priority Critical patent/DE2327344A1/de
Publication of DE2327344A1 publication Critical patent/DE2327344A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/92Means allowing the closures to be shifted out of the plane of the opening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/033Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights provided with means for controlling the light-transmission or the heat-reflection, (e.g. shields, reflectors, cleaning devices)
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

23273A4
Hamma-Schrauben - 28. Mai 1973
Aminann KG·
7261 Stamraheim
Falkenstraße 19
Rolladen für Kipp- Dachfenster
Die Erfindung betrifft Rolladen für Kipp- Dachfenster, wie Schwingflügel-^rehflügelfenster, mit einer an Gebäude- Montagelagern drehbar gelagerten Rolladenwelle für den Rolladenzug und mit mindestens einer Führungsschiene für den Rolladenzug, von der wenigstens ein bis zu ihrem von der Rolladenwelle weiter entfernt liegenden Ende reichender Schienenteil um eine zur Kippachse des Fensterflügels etwa parallele und mit Abstand von dieser liegende Schwenkachse mit einem gebäude-fest anzuordnenden Sdiwenklager schwenkbar gelagert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Rolla- ' den dieser Art so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau und sicherer Funktion eine leichte Handhabung gewährleistet ist und daß der Fensterflügel möglichst ungehindert geschwenkt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Rolladen der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung gekennzeichnet . durch ein am Fensterflügel mit e^nem Montageglied zu befestigendes Stützglied, an dem der schwenkbare Schie- . nenteil mit Abstand von seiner Schwenkachse etwa in sei-
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ner Längsriciitung verschiebbar und um eine zu dieser Schwenkachse parallele Stützachse schwenkbar gelagert ist. Das Stützglied "bildet somit ein die iiihrungsschiene mit dem !Fensterflügel kuppelndes Führungsglied^ durch welches die Führungsschiene stets in der richtigen Lage gegenüber dem Fensterflügel gehalten werden kann. Der Fensterflügel kann dabei in jede beliebige, für ihn vorgesehene Schwenklage gebracht werden, wobei je nach Ausbildung des Rolladenzuges, bzw. nach dessen Flexibilität der Rolladenzug entweder in jeder Schwenklage auch in Schließstellung stehen kann oder aber ab einem vorbestimmten maximalen Schwenkwinkel über die Schwenkachse der Führungsschiene zurückgezogen sein muß.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung* insbesondere eines Rolladens der eingangs beschriebenen Art besteht gemäß der Erfindung darin, daß im Bereich des von der Rolladenwelle abgekehrten Endes der Führungsschiene ein Zugglied gelagert ist, das am zugehörigen Endes des Rolladen-zuges angelenkt ist, wobei vorzugsweise in der Antriebsverbindung des Zuggliedes mit einem an der Innenseite des Fensters vorgesehenen Betätigungsglied zwischen der am Fenster vorgesehenen und der mit der Führungsschäle verbundenen Baugruppe dieser Antriebsverbindung eine lösbare Schaltkupplung vorgesehen ist. Mit dem Zugglied kann der Rolladenzug auch bei sehr flacher Neigung des Dachfensters sicher in Schließlage gezogen werden. Mit dem Betatigunggglied kann dabei der Rolladenzug von der Innenseite des Fensters, also vom Gebäudeinnern her betätigt werden, wobei durch die Schaltkupplung trotzdem die Verschieb- und Schwenkbarkeit der Führungsschiene gegenüber dem Fensterflügel nicht beeinträchtigt
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Ist; die Schaltkupplung kann beispielsweise derart angeordnet werden, daß sie bei geschlossenem Fensterflügel eingerückt-werden kann, so daß bei geschlossenem Fensterflügel der Rolladenzug zu betätigen ist. Soll' der Fensterflügel in diesem Fall geöffnet werden, so wird, die Sclialtkupplung ausgerückt und damit die Antrieb sverbindung unterbrochen, so daß sich die mit der Führungsschiene verbundene Baugruppe der Antriebsverbindung ungehindert gegenüber dem Fensterflügel bewegen kann» -■-.--.
lach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Stützglied ein G-leltglied auf, daß vorzugsweise in eine G-leitnut der Führungsschiene eingreift und/oder um die Stützachse schwenkbar an dem Stützglied gelagert ist, so daß sich eine sehr einfache und raumsparende Ausbildung ergibt. Dies wird noch weiter verbessert, wenn im Querschnitt die G-leitnut G-förmig und/oder das Grleltglied. ϊ-förmig ist.
Insbesondere bei einer seitlichen Führungsschiene, also beispielsweise im Fall eines an beiden Seitenkanten' mit jeweils einer Führungsschiene geführten Rolladenzuges, liegt das Stützglied an der Außenseite der Führungsschiene, so daß der Rolladenzug völlig ungehindert geführt werden kann.
Eine einfache Montage ergibt sich, wenn die Stützachse durch einen das Stützglied und das Gleitglied verbindenden Stützbolzen gebildet ist.
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Vorteilhaft ist das Stützglied durch einen Schenkel eines Winkels gebildet, dessen anderer Schenkel das, vorzugsweise die Führungsschiene untergreifende, Montageglied bildet, so daß das Stützglied praktisch an jedem beliebigen !Fenster angebracht werden kann.
Eine besonders sichere Abstützung des schwenkbaren Schienenteiles ist gewährleistet, wenn das Stützglied bei Schließstellung des Fensterflügels unmittelbar benachbart zu dem von der Rolladenwelle abgekehrten Ende der Führungsschiene liegt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die mit der Führungsschiene verbundene Baugruppe der Antriebsverbindung ein Wickelorgan für das Zugglied, vorzugsweise eine Wickelwelle auf, die um eine etwa in der Ebene des geschlossenen Rolladenzuges und rechtwinklig zur Führungsschiene liegende Achse drehbar gelagert ist, so daß mehrere, beispielsweise zwei .Zugglieder mit ein und demselben Wickelorgan aufgewickelt werden können und somit auch bei verhältnismäßig breiten Rolladenzügen ein verkantungsfreies Überführen in die Schließstellung möglich ist.
Zur geschürten Unterbringung ist das Wickelorgan in einem der Rolladenwelle gegenüberliegenden, vorzugsweise an d,en Enden der schwenkbaren Schienenteile stumpf anstoßenden, gehäuseartigen Antriebskasten gelagert.
Um ein möglichst exaktes und verschleißfreies Aufwickeln des Zuggliedes zu erreichen, ist das Wickelorgang axial
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"bewegbar, insbesondere über ineinandergreifende, in ihrer Steigung der Wickelsteigung entsprechende Gewinde einer Spindel und einer Spindelmutter gelagert, vobei vorzugsweise die Gewindespindel feststehend angeordnet und die Spindelmutter an dem Wickelorgan vorgesehen ist; dadurch legen sich die Windungen des Zuggliedes beim.Aufwickeln nicht übereinander,sondern ne- ". ■ beneinander, so daß der Wickeldurchmesser, insbesondere bei zylindrischer Ausbildung des Wickelorganes, stets gleich bleibt.
Die Erfindung ist ferner gekennzeichnet durch einen, insbesondere verstellbaren, Axialanschlag für das Wickelorgan, der vorzugsweise durch mindestens eine auf der. Gewindespindel angeordnete Anschlagmutter gebildet ist, so daß ein zu starkes Überdrehen des Wickelorganes über die jeweils zugehörige Endstellung hinaus durch formschlüssigen Anschlag vermieden ist.
Zur Erzielung eines besonders leichten Laufes des Zuggliedes ist dieses benachbart zum Wickelorgan etwa achsparallel zu diesem umgelenkt und benachbart zu seinem zum Wickelorgan achsparallelen, sich vorzugsweise zwischen zwei ITmlenkgliedern erstreckenden Abschnitt, etwa geradlinig zum Rolladenzug geführt.
Um eine genaue Anpassung der Lage des Umlenkgliedes an die jeweiligen Verhältnisse, insbesondere an die jeweilige Kolladenbreite zu ermöglichen, ist wenigstens das Umlenkglied, über das das Zugglied unmittelbar von dem Wickelorgan geführt ist etwa achsparallel zu diesem verstellbar und festsetzbar, wobei vorzugsweise die Umlenkglieder in
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einer Längsnut an der Innenseite der der Rolladenwelle zugekehrten Wandung des Antriebskastens genalten sind.
Zur schonenden Unterbringung verläuft das Zugglied innerhalb der den Rolladenzug führenden Hut der Führungsschiene.
Die mit der Führungsschiene verbundene Baugruppe der Antriebsverbindung weist zweckmäßig ein Winkelgetriebe auf, dessen antriebsseitiger Getriebeläufer vorzugsweise etwa rechtwinklig zur Ebene des geschlossenen Rolladenzuges liegt und dessen abtriebsseitiger Getriebeläufer in der Achse des Wickelorganes liegend unmittelbar mit diesem drehschlüssig verbunden ist, so daß sich ein äußerst kompakter Aufbau ergibt und die Antriebsverbindung rechtwinklig zur Fensterebene durch das Fenster hindurch geführt werden kann.
Bei einer einfachen Ausführungsform bildet der antriebsseitige Getriebeläufer des Getriebes unmittelbar ein Kupplungsglied der Schaltkupplung, wobei er vorzugsweise eine Stecköffnung für das andere Kupplungsglied aufweist, so daß sich die Kupplung beispielsweise durch eine zur Fen— sterebene etwa rechtwinklige Steckbewegung einrücken bzw. ausrücken läßt.
Beispielsweise kann die am Fenster vorgesehene Baugruppe der Antriebsverbindung eine das Fenster, vorzugsweise den Flügelrahmen durchsetzende Zwischenwelle aufweisen, so daß also die am Fenster vorgesehene Baugruppe der Antriebsverbindung am Fensterflügel bzw. dessen Rahmen vorgesehen
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ist und somit nachträglich leicht montiert werden kann.
Zur weiteren Vereinfachung der Montage und zur Erzielung eines sicheren Haltes ist die Zwischenwelle an zwei gegeneinander spannbaren LagerSchilden gelagert, die vorzugsweise über zwei teleskopartig mit Gewinde ineinandergreifende, ein Wellengehäuse für die Zwischenwelle bildende Rohre miteinander verbunden sind, so daß dieser Seil der Antriebsverbindung in einfacher. Weise an die Dicke des jeweiligen Fensters angepasst werden kann. Hierfür ist es auch zweckmäßig, wenn-die Zwischenwelle längenveränderbar ausgebildet ist, vorzugsweise mindestens zwei axial gegeneinander verstellbare und festsetzbare Wellenteile aufweist.
Ist das am Fenster vorgesehene Kupplungsglied der Schaltkupplung in zwei Schaltstellungen bewegbar gelagert, so ist eine sehr einfache Betätigung der Schaltkupplung, beispielsweise von der Innenseite des Fensters her möglich.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist ein Kupplungsglied der Schaltkupplung axial in zwei Schaltstellungen verschiebbar gelagert und vorzugsweise an der axial verschiebbar gelagerten Zwischenwelle vorgesehen, so daß durch axiales Verschieben dieser Zwischenwelle die Kupplung ein- bzw. ausgerückt und durch Drehen dieser Zwischenwelle der Rolladenzug verschoben wird.
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Um ein einfaches und sicheres Einrücken der Schaltkupplung zu gewährleisten, ist das 33halfbare Kupplungsglied zur Kupplungsstellung, vorzugsweise mit einer raumsparend die Zwischenwelle umgebenden und/oder im Wellengehäuse angeordneten Druckfeder belastet.
Ferner ist die Erfindung gekennzeichnet durch eine Rasteinrichtung für die in einer Stellung, insbesondere in Entkuppelungsstellung befindliche Kupplung, wobei vorzugsweise auf einem Teilabschnitt des Umfanges einer mit dem axial verschiebbaren Kupplungsglied verbundenen Welle, beispielsweise der Zwischenwelle ein Axialrastglied vorgesehen 13t, daß in Raststellung drehbar in ein Gegenglied eingreift. Somit ist es möglich, die Raststellung dadurch zu lösen, daß die Welle gedreht wird und somit das Gegenglied an einen ununterbrochenen, beispielsweise zylindrischen Umfangsabschnitt der Welle gelangt, so daß dann die Welle axial verschoben werden kann.
Zweckmäßig ist ein Glied der Rasteinrichtung, insbesondere das Gegenglied etwa radial zur Drehachse des Kupplungsgliedes zur Raststellung federbelastet, so daß das Einrasten selbsttätig erfolgt. Bei einer sehr einfachen Ausführungsform ist das Rastglied durch eine Rastausnehmung und vorzugsweise das Gegenglied durch eine Blattfeder gebildet.
Eine raumsparende Ausbildung ergibt sich, wenn die Rasteinrichtung im Bereich eines Lagerschildes vorgesehen ist, wobei vorzugsweise das Gegenglied in dem gehäuseartigen
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äußeren Lagerschild angeordnet ist.
Eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau des erfindungsgemäßen Rolladens ergibt sich, wenn die Rolladenwelle in Aufwickelrichtung, vorzugsweise mit einer an ihr angeordneten Seder, federbelastet ist, so daß der Rolladenzug ausschließlich über das Zugglied betätigt werden kann und keinerlei Antrieb für die Rolladenwelle erforderlich ist.
Bei einer raumsparenden und einfachen Ausbildung ist in der als Hohlwelle ausgebildeten Rolladenwelle eine achsgleich liegende, von einer Schraubenfeder umgebene-Lageratange angeordnet, wobei die Schraubenfeder einerseits an der Rolladenwelle und andererseits mit Abstand davon an der Lagerstange befestigt ist.
Zur geschützten Anordnung der Rolladenwelle und des aufgewickelten Rolladenzuges ist die Rolladenwelle an den Endwandungen eines Rolladenkastens gelagert, an denen vorzugsweise die Lagerstange befestigt ist.
Insbesondere wenn die Schwenkachse der !führungsschiene näher bei der Rolladenwelle als die Kippachse "des Fensterflügels, vorzugsweise in Richtung zur Rolladenwelle mit Abstand von der Bütte der Länge der Führungsschiene liegt kann der Fensterflügel, beispielsweise im Falle eines Schwingflügelfensters aus der Schließstellung um mehr als 90° über eine Lüftungsstellung hinaus in eine Reinigungsstellung geschwenkt werden, bei welcher er beispielsweise nahezu vertikal steht und somit vom Ge-
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bäudeinnern aus von "beiden Seiten her erreicht werden kann.
Liegt die Schwenkachse der !Führungsschiene mit Abstand von der zugehörigen Oberfläche des Fensterflügels, vorzugsweise von dessen Außenfläche, so ergibt sich zwischen dem geschlossenen Rolladenzug und dem Fensterflügel ein Lüftungskanal von beispielsweise etwa 8 cm Höhe, welcher von Luft durchspült wird und eine wesentliche "Verbesserung der Wärmeisolation des Fensters mit sich bringt. Ferner kann seitlich zwischen dem Rolladenzug und dem Fensterflügel durch die dort vorhandene Spalte stets Licht eintrete^ das als diffuses Licht durch den Fensterflügel in das Gebäudeinnere eintritt, wobei der Lichteinfall zusätzlich durch die gewählte Stellung des Rolladenzuges gesteuert werden kann.
Eine wesentliche Erhöhung der Festigkeit der Rolladenkonstruktion in sich kann dadurch erreicht werden, daß der Antriebskasten und/oder der Rolladenkasten ■Befestigungsglieder zur Verbindung mit der Führungsschiene bzw. den Führungsschienen aufweisen, so daß diese Teile zusammen^ einen steifen Rahmen bilden. Zweckmäßig weist mindestens ein Kasten YerStärkungsglieder auf, die die Führungsschiene am zugehörigen Ende über einen Längsabschnitt übergreifen und vorzugsweise durch Be'festigungsglieder und/oder Endwandungen gebildet sind. Durch die beschriebene Ausbildung ergibt sich eine Stabilisierung der Rolladenkonstruktion, insbesondere im Hinblick auf
wie ' hohe Windkräfte oder Lasten, Schneelasten. Zweckmäßig sind hierfür auch Stützen bzw. Abstandhalter im Bereich des Schwenklagers für den schwenkbaren Schienenteil vor-
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gesehen, wobei diese Stützen "bzvi. Abstandhalter "beispielsweise am gebäudefesten !fensterrahmen zu montieren .sind.
Um ein "besonders leichtes Einlaufen des Rolladenzuges in die IPührungsschiene zu erreichen weist diese an ihrem "bei der Rolladenwelle liegenden Ende einen trichterförmigen, vorzugsweise in den Rolladenkasten eingreifenden Einlaufteil für den Rolladenzug auf, der vorzugsweise mit einer die Rolladeiistäbe in ihrer Längsrichtung ausrichtenden seitliehen Führungswand versehen ist. Dieser, "beispielsweise aus Kunststoff bestehende Einlaufteil führt zu einem guten Einordnen der Rolladenstäbe in die Führungsschienen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weis.t der Rolladenzug im Bereich seines äußeren Endes eine vorstehende Schließleiste od.dergl. auf, die bei aufgewickeltem Rollladenzug als Anschlag an der Außenseite des Rolladenkastens anliegt und vorzugsweise dessen Austrittsöffnung für den Rolladenzug verschließt, so daß bei hochgezogenem Rolladenzug der B.olladenkaaten staub- und/oder wasserdicht abgeschlossen ist.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren, Einzelheiten näher erläutert; die Zeichnungen geben zwei Ausführungsbeispiele mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd maßstabgerecht wieder. Diese Eeile werT den, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind anhand der Zeichnungen erläutert.
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Es sind dargestellt:
Fig.1 ein erfindungsgemäßer Rolladen in Seitenansicht,
Pig.2 der Rolladen gemäß Fig. 1 in perspektivischer Darstellung und "bei Lüftungsstellung des Fensterflügels,
Fig.3 der erfindungsgemäße Rolladen in der Ausbildung für ein Drehflügelfenster in einer Darstellung entsprechend Fig. 1,
Fig.4 ein Ausschnitt des Rolladens gemäß den Figuren 1 und 2 im Bereich des unteren Endes der Führungsschiene in perspektivischer Darstellung, schräg von der Seite her gesehen,
Fig.5 ein unterer Eckbereich des Rolladens gemäß Figuren 1 und 2 in perspektivischer Darstellung, schräg von der Außenseite her gesehen,
Fig.6 der andere Eckbereich, in perspektivischer Darstellung entsprechend Fig. 4, schräg von der Seite her gesehen,
Fig.7 der Eckbereich gemäß Fig. .6 in perspektivischer Darstellung vom Zentrum des Fensters her, schräg auf dessen Außenseite gesehen,
Fig.8 der Ausschnitt gemäß Fig. 7 jedoch in einer anderen Schaltstellung,
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Pig. 9 ein Ausschnitt eines oberen Eckbereiches des Eolladens gemäß den Figuren 1 und 2 in perspektivischer Darstellung, schräg von oben auf die Seite gesehen,
Pig.1o.der Einlaufteil gemäß Pig. 9 in perspektivischer Darstellung auf die Innenseite gesehen,
Pig.11 der Rolladenkasten gemäß Pig. 9 in teilweise geschnittener Ansicht von oben und bei abgenommener oberer Abdeckung,
Pig.12 der zweite obere Eckbereich des Rolladens in explodierter perspektivischer Darstellung,
schräg von der Seite und oben her gesehen,
Pig.13 der Eckbereich des Rolladenkastens gemäß Pig. in explodierter Darstellung.
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Wie die Figuren 1 und 2 zeigen weist ein erfindungsgemäßer Rolladen 1, der an einem schrägen Dachfenster 2 anzuordnen ist,eine im oberen Bereich am Fensterrahmen 3 od.dergl. zu lagernde, ..in einem Rolladenkasten 7 angeordnete Rolladenwelle 6 für den Rolladenzug 8 und zwei von dem Rolladenkasten 7 ausgehende seitliche Führungsschienen 9 auffdie jeweils im Wesentlichen aus zwei in Längsrichtung aneinander gereihten Schienenteilen 1o, 11 bestehen^von denen der weiter vom Rolladenkasten 7 entfernte, längere Schienenteil 11 mit einem Scharnier 14 um eine zur Rolladenwelle 6 parallele Schwenkachse 13 an dem anderen, unbeweglich mit dem Rolladenkasten 7 verbundenen Schienenteil 1o angelenkt ist, wobei die Schwenkachse 13 · etwa in der Ebene der Außenseite des .in Schließlage befindlichen Rolladenzuges 8 liegt. Die unteren Enden der Führungsschienen 9 bzw. der schwenkbaren Schienenteile 11 sind über einen Antriebskasten 15 formschlüssig miteinander verbunden. Benachbart zum Antriebskasten 15 ist jeder schwenkbare Schienenteil 11 an einem Stützglied 16 in seiner Längsrichtung verschiebbar und um eine zur Schwenkachse 13 parallele, in der Ebene des in Schließlage befindlichen Rolladenzuges 8 liegende Stützachse 17 schwenkbar gelagert, wobei die beiden Stützglieder 16 an den seitlichen Rahmenholinen des Fensterflügels 4 befestigt sind. Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Fenster 2 als Schwingflügelfenster ausgebildet, dessen Flügel 4 um eine horizontale, zur Rolladenwelle 6 parallele und etwa in der Mitte der Höhe des Fensters 2 liegende Achse 5 schwenkbar an dem Fensterrahmen 3 gelagert ist. Der Fensterflügel 4 kann aus der Schließstellung in MftungsStellungen gemäß Fig. 2 und noch weiter in
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tiert
eine in IMg. 1 siriäjHric/dargestellte^ annähernd vertikale Reinigüngsstellung geschwenkt werden, wobei sich, die schwenkbaren Schienenteile 11, deren gemeinsame Schwenkachse 13 oberhalb der Kippachse 5 liegt gegenüber den Stützgliedern 16 verschieben und verschwenken. Am unteren Querholm des Fensterflügels 4 kann eine Arretierungsstange 18 vorgesehen sein,mit welcher der Fensterflügel 4 in der jeweiligen Lüftungsstellung festgestellt werden kann.
Bei dem Fenster 2a gemäß Pig, 3 handelt' es sich um ein Drehflügelfenster; dessen Fensterflügel 4a im Bereich seines oberen Endes um eine horizontale Achse schwenkbar an dem Fensterrahmen 3a gelagert ist, so daß die Führungsschienen 9a annähernd über ihre ganze Länge schwenkbare Schienenteile 11a bilden, die unmittelbar benachbart zum RoIladenkasten 7a in nicht näher dargestellter Weise schwenkbar gelagert 3ind. Ein derartig gelagerter Fensterflügel 4 a kann in aller Hegel nur in lüftungs Stellingen und nicht in eine Reinigungstellung geschwenkt werden.
Wie Fig. 4 zeigt,ist das jeweilige Stützglied 16 durch den einen, längeren, vertikalen Schenkel eines Winkels 19 gebildet, dessen anderer Schenkel 2o unterhalb der zugehörigen Führungsschiene 9 liegt und beispielsweise mit einer Schraube 21 am zugehörigen Seitenholm des Fensterflügels 4 zu befestigen ist. Das Stützglied 16 liegt an der Außenseite der zugehörigen Führungsschiene 9bzw. des zugehörigen schwenkbaren Schienenteiles 11,der durch ein Profil, beispielsweise ein Strangprofil aus Aluminium gebildet ist. An der Außenseite ist die Führungsschiene 9
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liber ihre ganze Höhe rechtwinklig C-förmig ausgebildet f derart, daß eine im Querschnitt T-förmige Nut 22 gebildet ist, deren Uutlängsöffnung in der Mitte der Querschnittshöhe der Führungsschiene 9 an deren Aussenseite liegt. In diese !Tut 22 ist ein im Querschnitt entsprechend ΐ-förmiges GleiigJ-ied 23 vom Ende der Führungsschiene 9 her eingesteckt, -wobei dieses Gleitglied 23 ebenso wie das Stützglied 16 eine in der Stützachse 17 liegende und in der Mitte der Länge des Gleitgliedes vorgesehene Durchgangsbohrung 24 für einen Stützbolzen 25 aufweist, der beispielsweise durch einen mit einer Mutter zu sichernden versenkten Schraubenbolzen gebildet ist, mit welchem das Gleitglied 23 um die Stützachse 17 schwenkbar jedoch axial unverschiebbar an dem Stützglied
16 gelagert ist. Durch dieses Gleitglied.23 kann sich der schwenkbare Schienenteil 11 gegenüber dem Fensterflügel 4 in seiner Längsrichtung verschieben und um die Stützachse
17 verschwenken.
Der Antriebskasten 15 weist einen unteren, im Querschnitt etwa u-förmigen rechteckigen Gehäusekörper 26 auf7 der an der Oberseite mit einer im Querschnitt rechteckig 0-förmigen Deckelplatte 27 offenbar verschlossen ist, wobei die Deckelplatte 27 mit ihren seitlichen, gegeneinander gerichteten SchenkelendStegen verschiebbar in Nuten an den Außenseiten der Seitenwandungen des Gehäusekörpers eingreift. An den Enden ist der Antriebskasten 15 mit Endwandungen 28 verschlossen, die vorzugsweise die Deckelplatte 27 an ihren Enden übergreifen. An der Innenseite jeder Endwandung 28 ist ein Halteglied 29 befestigt, das mit einem durch eine Aussparung der zugehörigen Seitenwand des Antriebskastens 15 nach außen ragenden Ansatz ein
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Befestigungsglied 3o "bildet, welches im -wesentlichen spielfrei in die !Tut 22 des zugehörigen schwenkbaren Schienenteiles 11 einpasst und in dem Spannschrauben 31 gelagert sind, welche gegen den Hutboden der Nut 22 gespannt werden können, derart daß das Befestigungsglied 3o und damit der Antriebskasten 15 gegenüber dem schwenkbaren Schienenteil 11 verspannt wird; bei Schließstellung des Fensterflügels 4 liegt das Befestigungsglied 3o unmittelbar benachbart zum Gleitglied 23. -■"-..
In dem Antriebskasten 15 ist ein »vickelorgan 32 in !Form einer Wickelwelle um eine zur Rolladenwelle 6 parallele und etwa in der Ebene des in Schließlage stehenden Roll— ladenzuges 8 liegende Achse drehbar gelagert, wobei das Wickelorgan 32 annähernd über die ganze Länge des Antriebskastens 15 reicht. Zur Lagerung des Wickelorganes 32 ist an mindestens einem Halteglied 29 eine in der Drehachse liegende Gewindespindel 33 befestigt, die in eine in das zugehörige Ende des als Hohlwelle ausgebildeten Wickelorganes 32 eingesetzte und mit einer Radialschrautoe 35 gesicherte Spindelmutter 34 eingreift, so daß 'beim Drehen des Wickelorganes 32- gegenüber der verdrehfest am Antriebskasten 15 angeordneten Gewindespindel 33 das Wikkelorgan 32 eine Axialbewegung ausführt; das andere Ende des Wickelorganes 32 kann entweder ebenfalls auf einer Gewindespindel gleicher Steigung bzw. auf derselben, durch das ganze Wickelorgan 32 hindurchgehenden Gewindespindel oder auf einem Achszapfen drehbar und axial verschiebbar gelagert sein. Zwischen dem Wickelorgan 32 und dem Halteglied 29 sind auf der Gewindespindel 33 ,zwei durch gegen·^ einander Ziehen zu sichernde Anschlagmuttern 36 verstell-.
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"bar geführt, durch welche der maximale Axialweg und damit die maximale Anzahl von Drehungen durch daa Wickelorgan 32 festgelegt ist.
Am Außenumfang des Wickelorganes 32 ist mit Abstand vom jeweiligen Ende jeweils ei*1 durch ein Seil od.dergl. gebildetes flexibles Zugglied 37 befestigt, das von seinen auf dem Wickelorgan 32 aufgewickelten Windungen über eine erste Umlenkrolle 38 achsparallel zum Wickelorgan 32 und dann im Bereich des Endes^zugehörigen schwenkbaren Schienenteiles 11 über eine zweite Umlenkrolle 39 in diesen Schienenteil 11 umgelenkt ist. Die beiden Umlenkrollen. 38, 39 sind mit Lagerböcken in einer Längsnut 4o an der Innenseite der den Führungsschienen 9 zugekehrten Seitenwandung des Antriebskastens 15 in dessen Längsrichtung verstellbar und festsetzbar gehalten, wobei in dieser Seitenv/andung eine DurchführungsÖffnung 41 vorgesehen ist, durch welche das - jeweilige Zugglied 37 aus dem Antriebskasten 15 heraus in die jeweilige Führungsschiene 9 geführt ist. Die vom Wickelorgan 32 abgekehrten Enden der Zugglieder 37 sincffnicht näher dargestellter Weise innerhalb der Führungsschiene 9 am ausfahrseitigen Ende des Rolladenzuges 8 befestigt. Befindet sich der Rolladenzug 8 in hochgezogener Stellung so sind die Zugglieder 37 nahezu vollständig bzw. bis auf wenige Windungen vom Wickelorgan 52 abgewickelt. Wird nunmehr das Wickelorgan 32 in der entsprechenden Drehrichtung gedreht, so v/erden die Zugglieder 37 aufgewickelt und der Rolladenzug 8 in Schließstellung gezogen. Die Steigung der Gewindespindel 33 entspricht dabei etwa der Y/ickelsteigung der Zugglieder 37, so daß diese ausschließlich in einer Lage auf dem Wickelorgan 32 aufgewickelt werden.
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Die Führungsschienen 9 "bilden an ihren einander zugekehrten Innenseiten unmittelbar an die Nuten 22 anschließende Fulrcungsnuten 42 für die seitlichen Randzonen des Rolladenzuges 8, wobei in diesen Führungs— nuten 42 die Zugglieder 37 verlaufen.
Wie die figuren 7 und 8 zeigen ist das andere, in 5 nicht dargestellte Ende des Wickelorganes 32 am abtriebsseitigen, durch ein·. Schneckenrad gebildeten Läufer 44 eines in dem Antriebskasten 15 befestigten Winkelgetriebes 43 derart gelagert, daß es drehsehlüssi'g mit diesem abtriebsseitigen Läufer 44 verbunden ist. In den abtriebsseitigen Läufer 44 greift ein antriebsseitiger Läufer 45 in Form einer Getriebeschnecke ein, die in dem im Antriebskasten 15 befestigten Gehäuse des Winkelgetriebes 43 etwa um eine.zur Ebene des geschlossenen Rolladenzuges 8 rechtwinklige Achse drehbar gelagert ist.
Im unteren Querholm des Rahmens des Fensterflügels 4 ist eine zu dessen Ebene etwa rechtwinkligeZwischenwelle46 drehbar und axial verschiebbar gelagert. Die Zwischenwelle 46 ist an zwei ringscheibenförmigen Lagerschilden 47, 48 gelagert, die beispielsweise gegen die Außenflächen des Flügelrahmens dadurch gespannt sind, daß jeder Lagerschild 47 bzw. 48 mit einem in der Lagerachse liegenden Rohr 5-0" bzw. 51 versehen ist und die beiden Rohre 5o, 51 teleskopartig mit koaxial zu ihnen liegenden Gewinden ineinander verschraubt sind. Die Rohre 5o, 51 von denen das mit dem äußeren Lagerschild 47 verbundene Rohr 5ο ein Innengewinde und das mit dem inneren Lagerschild 48' verbundene Rohr 51 ein Außengewinde aufweist, bilden ein
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- 2ο -
die Zwischenteile 46 umgebendes Lagergehäuse 49.
Die Zwischenteile 5o, die über die -Außenseite des Fensterflügels vorsteht und das Winkelgetriebe 43 sind über eine Schaltkupplung 52 miteinander verbunden, die "wahlweise ein- und ausgerückt werden kann. Ein Kupplungsglied 53 der Schaltkupplung 52 ist durch eine in dem antriebsseitigen Läufer 45 "' in dessen Achse vorgesehene, im Querschnitt mehreckige Durchgangsausnehmung 53 gebildet, während das andere Kupplungsglied 54 durch einen -in das Kupplungsglied 53 drehschlüssig, jedoch axial verschiebbar einpassenden Dorn gebildet ist, der am Ende der Zwischenwelle 46 in deren Achse vorgesehen ist. Bei geschlossenem Fensterflügel 4 liegen die Kupplungsglieder 53, 54 achsgleich zueinander, so daß die Kupplung 52 gemäß Fig. 7 eingerückt werden kann. Innerhalb des Wellengehäuses 49 ist um die Zwischenwelle 46, die ebenfalls längenveränderbar ausgebildet ist, eine Schraubendruckfeder 55 angeordnet, die sich mit ihrem einen Ende am inneren Lagerschild 48 und mit ihrem anderen Ende an einem Bund 56 der Zwischenwelle 46 abstützt, wobei dieser Bund 56 durch einen auf die Zwischenwelle 46 aufgesetzten und mit einem Diametralstift gegen axiales Verschieben gesicherten Ring gebildet ist. Durch die Druckfeder 55 ist die Zwischenwelle 46 und damit das Kupplungsglied 54 zur Einrückstellung hin federbelastet.
Zur Feststellung der Schaltkupplung 52 in der Ausrückstellung gemäß Fig. 8 ist eine Rasteinrichtung 57 vor-
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gesehen. Diese Rasteinrichtung 57 "weist benachbart zum Kupplungsglied 54 am zylindrischen Außenumfang der Z-wischenwelle 46 als Azialrasjfcglieder 53 zwei sich diametral gegenüberliegende, sich etwa jeweils über 90° um die Achse der Zwischenwelle 46 erstreckende Rastausnehmungen auf, denen in dem gehäuseartigen äußeren Lagerschild 47 zwei Gegenglieder 59 zugeordnet sind; die Gegenglieder 59 sind durch die beiden, die Zwischenwelle 46 zangenartig umgebende federndenArme einer in dem Lagerschild 47 befestigten Blattfeder 60 gebildet, wel-. ehe bei entsprechender Drehstellung der Zwischenwelle 46 und beim axialen Verschieben der Zv/isciienwelle 46 entgegerJder Kraft der Feder 55 in die Axialrastglieder 58 selbsttätig einspringen, so daß die Zwischenwelle 46 dann in der Stellung gemäß Fig. 8 gehalten wird. schenwelle 46 in dieser Stellung um etwa 9o° verdreht, so gelangen die Gegenglieder 59 an glatte, die, Axialras.tungaufhebende Umfangsflachen der Zwischenwelle 46, so daß diese untereKraft der Feder 55 in Einrückstellung bewegt wird. Bei der Ausrückstellung gemäß Fig. 8 liegt das Kupplungsglied 54 mit Abstand unterhalb des Antriebskastens 1J1 so daß der Fensterflügel 4 ungehindert aus der Schließstellung in jede beliebige Öffnungsstellung überführt werden und sich dabei der Antriebskasten 15 relativ gegenüber dem Fensterflügel 4 in der beschriebenen Weise lageverändern kann. .".-..
Die Zwischenwelle 46 bildet den einen Seil einer Gelenkwelle, deren Kreuzgelenk 61 an der Innenseite des Fensterflügels 4 liegt und deren anderer Wellenteil ein an der Innenseite des Fensterflügels 4 liegendes Betätigungsglied 62 bildet, das beispielsweise am freien Ende einevHandhabe
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■wie eine Kurbel zum Drehen aufweist und mit welchem bei eingerückter Schaltkupplung 52 der Rolladenzug 8 bewegt werden kann. Bei Nicht-Gebrauch des Betätigungsgliedes 62 kann dieses in nicht näher dargestellter ¥eiae mit einem Sicherungsglied an der Innenseite des Fensterflügels 4 in zu diesem etwa paralleler Lage gehalten werden.
Wie die Figuren 9 bis 13 zeigen, weist der Rolladenkasten 7 ebenfalls lösbare, an den Enden eines Gehäusekörpers 63 befestigte Endwandungen 64 auf, wobei außerdem eine lösbare Deckelplatte 65 ähnlich der Deckelplatte 27 des Antriebskastens 15 vorgesehen sein kann. Die Rolladenwelle 6 ist an den Innenseiten der Endwandungen 64 gelagert, wobei an den Innenseiten dieser Endwandungen. 64 Halter 66 vorgesehen sind, mit welchen die Enden einer in der Achse der Rolladenwelle 6 liegenden Lagerstange 67 befestigt sind. Auf dieser Lagerstange 67 ist die als Hohlwelle ausgebildete und die Lagerstange 67 umgebende Rolladenwelle 6 unmittelbar benachbart zu den Haltern 66 mit an ihren Enden vorgesehenen Kappen 68 gelagert. Zwischen der Rolladenwelle 6 und der Lagerstange 67 ist eine diese umgebende Schraubentorsionsfeder 69 angeordnet, welche annähernd über die ganze Länge der Roll— ladenwelle 6 reicht und deren eines Ende an einer Endkappe 68 der Rolladenwelle 6 befestigt ist, während ihr anderes Ende an der Lagerstange 67 befestigt ist. Die Rückholfeder 69 steht auch bei ganz aufgewickeltem Rollladenzug unter einer gewißen Vorspannung, wobei diese Vorspannung beim Abziehen des Rollanenzuges 8 von der Rollladenwelle 6 erhöht wird, so daß beim Abwickeln der Zugglieder 37 von dem Wickelorgan 32 der Rolladenzug 8 selbst-
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tätig auf die Rolladenwelle 6 zurückgeholt wird.
Die Endwandungen 64 des Rolladenkastens 7 "bilden über diesen zum unteren Ende des Rolladens vorstehende Seitenschilde 7o, welche die Führungsschienen 9 bzw. deren feststehende Schienenteile 1o an den Außenseiten übergreifen. An der Innenseite jedes Seitenschildes 7o ist ein mit der zugehörigen Endwandung 64 einstückig ausgebildetes, frei vorstehendes Befestigungsglied 71 vorgesehen, das etwa gleiche Querschnitte wie das Gleitglied 23 oder das Befestigungsglied 3o aufweist und auf welches die jeweils zugehörige Führungsschiene 9 aufgesteckt und gegenüber dem diese Führungsschiene gegebenenfalls, beispielsweise mit den Schrauben 31 entsprechenden Schrauben verspannt ist.
Jede Eüdwandung 64 v/eist an der Unterseite einen nach innen gerichteten, bis ans Ende des zugehörigen Seitenschildes 7o reichenden Schenkelsteg 72 auf, welcher in den Gehäuserkörper 63 eingreift. Unmittelbar benachbart zu der dem unteren Rolladenende zugekehrten Eckzone -der Bodenwand des Rolladenkastens 7 ist der Schenkelsteg 72 mit einer !Durchbrechung 73 versehen, die sich mit einer entsprechenden Durchbrechung in der Bodenwand des Rollladenkastens decken kann, so daß eventuell in den Rollladenkasten eingedrungenes Viasser an der tiefsten Stelle des Rolladenkastens leicht abfließen kann. Der außerhalb des Rolladenkastens 7 liegende Teil 74 des Schenkelsteges 72 dient zur Befestigung des Rolladenkastens am Gebäude, wobei der Rolladenkasten 7 beispielsweise mit Schrauben 75 an den Seitenholmen des Fensterrahmens 3 befestigt werden kann.
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An dem dem Rolladenkasten 7 zugekehrten Ende jeder Führungsschiene 9 ist deren die !Führungsnut 42 bildender Profilteil gegenüber dem die Hut 22 bildenden, in das Befestigungsglied 71 eingreifenden Profilteil in der Länge zurückversetzt, wobei in das zurückversetzte Ende des führungsnut 42 bildenden Profilteiles ein Einlaufteil 76 gemäß Pig. 1o eingesetzt ist. Dieser Einlaufteil 76, der durch die Austrittsöffnung 77 des Rolladenkastens 7 für den Rolladenzug 8 in den Rolladenkasten hineinragt, weist zwei sich gegenüberliegende, an der Innenseite und an der Außenseite des R.olladenzuges liegende Führungswandungen 78, 79 auf, von denen die innere Führungswandung 78 parallel zur Führungsschiene 9 liegt, während die äußere Führungswandung 79 in Richtung zur Rolladenwelle 6 trichterartig gekrümmt nach oben verläuft. Die innere, kürzere Führungswandung 78 kann an der Außenseite des Rolladenkastens 7 unmittelbar benachbart zur Austrittsöffnung 77 anstoßen. Die beiden Führungswandungen 78, 79 sind über eine seitliche, über die ganze Länge der äußeren Führungswandung 79 reichende Führungswand 8o miteinander verbunden, welche den Rolladenzug 8 an der zugehörigen Seitenkante führt. An ihren der Führungsschiene 9 zugekehrten Enden gehen die beiden Führungswandungen 78, 79 in zwei gleiche Schwalbenschwanzzapfen 81 über, welche in entsprechende, schwalbenschwanzförmige Längsnuten an den inneren Seitenflächen des die Führungsnut 42 bildenden Profilteiles der Führungsschiene 9 eingesteckt sind, so daß der Einlaufteil sicher mit der Führungsschiene 9 bzw. mit dem zugehörigen Schienenteil 1o verbunden ist. Auf der von der Nut 22 abgekehrten Seite der Schwalbenschwanznuten 82 sind an den Innenseiten der Schenkel des die Führungsnut 42 bildenden Profilteiles der Führungs-
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schiene 9 JFormschlußnuten zur Aufnahme von zwei sich gegenüberliegenden Kedern 83, 84 vorgesehen, an welchen der Rolladenzug 8 derart gleitet, daß er gegenüber dem die führungsschiene 9 bildenden Profil selbst berührungsfrei bleibt. Die Schwalbenschwanzzapfen 81 sind so ausgebildet, daß sie mit den einander zugekehrten Innenflächen der genannten Schenkel der Mihrungsschiene bündig abschließen.
Wie die Figuren 2 und 9 ferner zeigen ist benachbart zum unteren Ende des Rolladenzuges 8 -an dessen Außensei— te::eine annähernd über die ganze Breite des Rolladenzuges durchgehende Schließleiste 85 vorgesehen, die am Ende des Aufwickeins des Rolladenzuges 8 auf die Rolladenwelle 6 benachbart zur AustrittsÖffnung 77 art der Außenseite des Rolladenkastens 7 anschlägt, wobei sie unter der ¥irkung der Eeder 69 gegen diese Außenseite gespannt wird und den Rolladenzug gegen die untere Längskante der Austrittsöffnung 77 presst, so daß die Austrittsöffnung 77 im wesentlichen staub- und wasserdicht abgeschlossen ist. Zur Erzielung dieses Effektes kann die Schließleiste 85 unter Berücksichtigung des EinlaufwinkeIs. des. unteren Endes des Rolladenzuges 8 in den Rolladenkasten 7 schräg zur Ebene des Rolladenzuges 8 stehen, derart daß die Schließleiste 85 lediglich entlang einer Idnienzone, beispielsweise entlang ihrer freien Iiängskante an der Außenseite des Rolladenkastens 7 anschlägt..Die Schließleiste 85 kann so angeordnet sein, daß sie bei Schließstellung des Rolladenzuges 8 an der der Rolladenwelle 6 zugekehrten Außenseite des Antrie'bskastens 15 anschlägt. Dadurch ergibt sich im unteren Bereich ein Licht- und jtegen- bzw. Hageldichter Abschluß des Rolladens. Die La ge des Antriebskastens 15 bei Schließstellung des Eenater-
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flügels 4 ist zweckmäßig so gewählt, daß der Antriebskasten 15 die untere Endkante des Fensterflügels 4 oder zumindest der Glasscheibe des Fensterflügels um etwa 5 cm überragt, so daß auch schräg einfallende Hagelkörner bei geschlossenem Rolladenzug nicht auf die Glasscheibe auftreffen können.
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- 26 - (Ansprüche)

Claims (38)

  1. ANSPRÜCHE
    1;jRolladen für Kipp- Dachfenster, -wie Schwingflügeloder Drehflügelfenster, mit einer an Gebäude- Montagelagern drehbar gelagerten Rolladenwelle für den Rolladenzug und mit mindestens ein.er führungsschiene für den Rolladenzug, von der wenigstens ein, bis zu ihrem von der Rolladenwelle vielter entfernt liegenden Ende reichender Schienenteil um eine zur Kippachse des Fensterflügels etwa parallele und mit Abstand von dieser liegende Schwenkachse mit einem gebäudefest anzuordnenden Schwenklager schwenkbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein am "fensterflügel (4 bzw. 4a) mit einem Montageglied (2o) zu befestigendes Stützglied (16), an dem der schwenkbare Schienenteil (11) mit Abstand von seiner Schwenkachse (13) etwa in seiner Längsrichtung verschiebbar und um eine zu dieser Schwenkachse parallele Stützachse (17) schwenkbar gelagert ist. ·
  2. 2. Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des von der Rolladenwelle (6) abgekehrten Endes der führungsschiene (9) ein Zugglied (37) gelagert ist, das am zugehörigen Ende des Rolladenzuges (8) angelenkt ist und daß vorzugsweise in der Antriebsverbindung des Zuggliedes (37) mit einem an der Innenseite des fensters (2) vorgesehenen Betätigungsglied (62)
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    - 27 -
    zwischen der am Fenster (2) vorgesehenen und der mit
    der Führungsschiene (9) verbundenen Baugruppe dieser
    Antriebsverbindung eine lösbare Schaltkupplung (52) vorgesehen ist.
  3. 3. Rolladen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützachse (17) in der Ebene des geschlossenen Rolladenzuges (8) liegt.
  4. 4. Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (16) ein Gleitglied (23) aufweist, das vorzugsweise in eine G-leitnut (22) der Führungsschiene (9) eingreift und/ oder um die Stiitzachse (17) schwenkbar an dem Stützglied (16) gelagert ist.
  5. 5. Rolladen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß, im Querschnitt gesehen, die Gleitnut (22) und/oder das Gleitglied (23) I-förmig ist.
  6. 6. Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, inabesondere bei einer seitlichen Führungsschiene (9) das Stützglied (16) an der Außenseite der Führungsschiene (9) liegt.
  7. 7. Rolladen nach einem der Ansprüche 4 bis 6,.dadurch gekennzeichnet, daß die Stützachse (17) durch einen das Stützglied (16) und das Gleitglied (23) verbindenden Stützbolzen (25) gebildet ist.
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    23273«
  8. 8. Rolladen nach einem der vorher gehend en Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (16) durch einen Schenkel eines Winkels (19) gebildet ist, dessen anderer Schenkel das, vorzugsweise die .!Führungsschiene (9) untergreifende Montageglied (2o) bilde*.
  9. 9. Rolladen nach einem der -vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (16) bei Schließstellung des Fensterflügels (4) unmittelbar benachbart zu dem von der Rolladenwelle (6) abgekehrten Ende der Führungsschiene (9) liegt.
  10. 10. Rolladen nach einem der Ansprüche 2 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß.die mit der Führungsschiene (9) verbundene Baugruppe der Antriebsverbindung ein Wickelorgan (32) für das Zugglied (37), vorzugsweise eine Wik— kelwelle aufweist, die um eine etwa in der Ebene des ,. geschlossenen Rolladenzuges (8) und rechtwinklig zur Führungsschiene (9) liegende Achse drehbar gelagert ist.
  11. 11. Rolladen nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelorgan (32) in einem der Rolladenwelle (6) gegenüberliegenden, vorzugsweise an den Enden der schwenkbaren Schienenteile (11) stumpf anstossenden, gehäuseartigen Antriebskasten (15) gelagert ist.
  12. 12. Rolladen nach Anspruch Io oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelorgan (32) axial bewegbar, insbesondere über ineinandergreifende, in ihrer Steigung der Wickelsteigung entsprechende Gewinde einer Gewindespindel (33) und einer Spindelmutter (34) gelagert ist, wo- * bei vorzugsweise die Gewindespindel (33) feststehend
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    . - 29 -
    - 39 - ■
    angeordnet und die Spindelmutter an dem Wickelorgan (32) vorgesehen ist.
  13. 13. Rolladen nach, einem der Ansprüche 1o bis 12, gekennzeichnet durch einen, insbesondere verstellbaren Axialanschlag (36) für das Y/iekelorgan (32), der vorzugsweise durch mindestens eine auf der Gewindespindel (33) angeordnete Anschlagmutter gebildet ist.
  14. 14. Rolladen nach einem der Ansprüche 1o bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (37) benachbart zum ¥ickelorgan (32) etwa s,clisparallel zu diesem umgelenkt ist und benachbart zu seinem zum Wickelorgan parallelen, sich vorzugsweise,zwischen zwei Umlenkgliedern (38, 39) erstreckenden Abschnitt etwa geradlinig zum Rolladenzug (8) verläuft.
  15. 15. Rolladen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Umlenkglied, über das das Zugglied (37) unmittelbar von dem ¥ickelorgan (32) geführt ist, etwa achsparallel zu diesem verstellbar und festsetzbar ist und daJ3 vorzugsweise die Umlenkglieder (38, 39) in einer Längsnut (4o) an der Innenseite der der Rolladenwelle (6).zugekehrten Wandung des Antriebskastens (15) gehalten sind.
  16. 16. Rolladen nach einem der Ansprüche 2 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (37) innerhalb der den Rolladen zug (8) führenden 'Uut (42) der Führungsschiene (9) verläuft.
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  17. 17· Rolladen nach, einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch, gekennzeichnet, daß die mit der Führungsschiene (9) verbundene Baugruppe der Antriebsverbindung ein Winkelgetriebe (43) aufweist, dessen antriebsseitiger Getriebeläufer (45) vorzugsweise etwa rechtwinklig zur Ebene des geschlossenen Rolladenzuges (8) liegt und dessen abtriebsseitiger Getriebeläufer (44)f in der Ach.se des Wickelorganes (32) liegend, unmittelbar mit diesem drehschlüssfe verbunden ist.
  18. 18. Rolladen nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß der antriebsseitige G-etriebeläuf er (45) unmittelbar ein Eupplungsglied (53) der Schaltkupplung (52) bildet, vorzugsweise eine Stecköffnung für das andere Kupplungsglied (54) aufweist.
  19. 19. Rolladen nach einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch .. gekennzeichnet, daß die am Fenster (2) vorgesehene Baugruppe der Antriebsverbindung eine das Fenster, vorzugsweise den Flügelrahmen durchsetzende Zwischenwelle (46) aufweist.
  20. 20. Rolladen nach Anspruch. 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (46) an zwei gegeneinander spannbaren lagerschilden (47» 48) gelagert ist, die vorzugsweise über zwei teleskopartig mit Gewinde ineinandergreifende, ein Wellengehäuse (49) für die Zwischenwelle (46) bildende Rohre (5o, 51") miteinander verbunden sind.
  21. 21. Rolladen nach Anspruch 19 oder 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (46) längenveränderbar aus-
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    gebildet ist, vorzugsweise mindestens zwei axial gegeneinander verstellbare und festsetzbare Wellenteile aufweist.
  22. 22. Rolladen nach, eitfem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das am Fenster (2) vorgesehene Kupplungsglied (54) der Schaltkupplung (52) in zwei Schaltstellungen bewegbar gelagert ist.
  23. 23. Rolladen nach einem der Ansprüche 2 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungsglied (54) der Schaltkupplung (52) axial in zwei Schaltstellungen verschiebbar gelagert und vorzugsweise an der, axial verschiebbar gelagerten Zwischenwelle (46) vorgesehen ist.
  24. 24. Rolladen nach einem der Ansprüche 2 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das schaltbare Kupplungsglied (54) der Schaltkupplung (52) zur Kupplungsstellung, vorzugsweise mit einer die Zwischenwelle (46) umgebenden und/oder im Wellengehäuse (49) angeordneten Druckfeder (55) belastet ist.
  25. 25. Rolladen nach einem der Ansprüche 2 bis 24, gekennzeichnet durch eine Rasteinrichtung (57) für die in Entkuppelungsstellung befindliche Schaltkupplung (52), wobei vorzugsweise auf einem Teilabschnitt des TJmfanges einer- mit dem axial verschiebbaren Kupplungsglied (54) verbundenen Welle, beispielsweise der Zwischenwelle (46), ein Axialrastglied (58) vorgesehen iat, das in Raststellung drehbar in ein Gegenglied (59) eingreift.
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    - - 3€ -
  26. 26. Rolladen nach Anspruch. 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glied der Rasteinrichtung (57), insbesondere das Gegenglied (59) etwa radial zur Drehachse dea Kupplungsgliedes (54) zur Raststellung federnd belastet ist.
  27. 27· Rolladen nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied (58) durch eine Rastaus— nehmung und Torzugsweise das G-egenglied (59) durch eine Blattfeder (6o) gebildet ist.
  28. 28. Rolladen nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastein.richtung (57) im Bereich eines Lagerschildes vorgesehen ist, "wobei Tor— ■ zugsweise das G-egenglied (59) in dem gehäuseartigen, äußeren Lagerschild (47) angeordnet ist.
  29. 29. Rolladen nach einem der.vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolladenwelle (6) in Aufwickelrichtung, vorzugsweise mit einer in ihr angeordneten Seder (69), federbelastet ist.
  30. 30. Rolladen nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß in der als Hohlwelle ausgebildeten Rolladenwelle (6) eine achsgleich liegende, von einer Schraubenfeder (69) umgebende Lagerstange (67) angeordnet ist und daß die Schraubenfeder einerseits an der Rolladenwelle (6) und andererseits mit Abstand davon an der Lagerstange be— / festigt ist.
  31. 31. Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- *
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    - 53·-
    durch gekennzeichnet, daß die Rolladenwelle (6) an den Endwandungen (64) eines Rolladenkastehs (7) gelagert ist, an denen vorzugsweise die Lagerstange (67) befestigt ist.
  32. 32. Rolladen nach elnein der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) der Führungsschiene (9) näher bei der Rolladenwelle (6) als die Kippachse (5) des Fensterflügels (4), vorzugsweise in Richtung zur Rolladenwelle mit Abstand von der Mitte der Länge der.Führungsschiene (9) liegt.
  33. 33· Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) der Führungsschiene (9) mit Abstand von der zugehörigen Oberfläche des Fensterflügels (4)» vorzugsweise von dessen Außenfläche liegt.
  34. 34. Rolladen nach einem der Ansprüche 11 bis 33» dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebskasten (15) und/oder der Rollladenkasten (7) Befestigungsglieder (3o)bzw. 71) zur Verbindung mit der !Führungsschiene (9) bzw. den Führungsschienen aufweisen. -
  35. 35· Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollladenkasten (7) und/ oder der Antriebskasten (15) YerStärkungsglieder aufweisen, die die Führungsschiene (9) am zugehörigen Ende über einen Längsabschnitt übergreifen und vorzugsweise durch Befestigungsglieder (71) und/oder Endwan-• düngen gebildet sind.'
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  36. 36. Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gebäudefeste- Schienen— teil (1o) der Führungsschiene (9) im Bereich seines, von der Rolladenwelle (6) abgekehrten Endes, vorzugsweise an dem die Schwenkachse (13) bildenden G-elenk (1.4) der Führungsschiene (9) mit einem Stützglied zur gebäudefesten Abstützung versehen ist,
  37. 37. Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (9) an ihrem bei der Rolladenwelle (6) liegenden Ende einen trichterförmigen, vorzugsweise in den Rolladenkasten (7) eingreifenden Einlaufteil (76) für den Rolladenzug (8) aufweist, der vorzugsweise mit einer die Rollladenstäbe in ihrer Längsrichtung ausrichtenden seitlichen Führungswand ,(8o) versehen ist.
  38. 38. Rolladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Roladenzug (8) im Bereich seines äußeren Endes eine vorstehende Schließleiste (85) od.dergl. aufweist, die bei aufgewickeltem Rolladenzug als Anschlag an der Außenseite des Rolla— denkastens (7) anliegt und vorzugsweise dessen Auatrittsöffnung (77) für den Rolladenzug verschließt.
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Cited By (5)

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