DE2326355C3 - Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten - Google Patents
Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und AntwortgerätenInfo
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Description
zweig des Abfragegerätes das Abfragesignal mit dem von in einem Abstand gegenüber dem Abfragegerät
befindlichen Fahrzeugteilen reflektierten Abfragesignal mischt und daß eine aus dem Mischprodukt frequenzselektiv
gewonnene Differenzfrequenz als Einschaltkriterium für die Betriebssendeleistung dient.
Das Auftreten des einem Antwortgerät zugeordneten Kennzeichens im vom Abfragegerät empfangenen
Signal dient als Einschaltkriterium für die Betriebssendeleistung.
Bei einer Einrichtung dient die charakteristische Grundfrequenz der von einem Abfragegerät empfangenen
Signale, die aus der gleichmäßigen Verteilung aller möglichen kennzeichnenden Frequenzplätze innerhalb
des Durchstimmbereiches des Abfragesignals gegeben ist, als Einschaltkriterium für die Betriebssendeleistung.
Bei Frequenzumsetzung im Antwortgerät dient als Einschaltkriterium eine Empfangssignalkomponente,
die im Frequenzspektrum des Abfragesignals nicht enthalten ist.
Zum Einschalten der Betriebssendeleistung überschreitet die Leistung des vom Abfragegerät empfangenen
Signals einen gewählten Einschalt-Schwellwert.
Zum Wiederausschalten der Betriebssendeleistung unterschreitet die Leistung des vom Abfragegerät
empfangenen Signals einen gewählten Ausschall-Schwellwert.
Die abgeschlossene Identifizierung eines Antwortgerätes bildet ein Kriterium zum Wiederausschalten der
Betriebssendeleistung.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Diagramme wird die erfindungsgemäße Einrichtung nachstehend
an Beispielen näher erläutert. Es zeigen die qualitativen Diagramme in
F i g. 1 die Empfangsleistung über der Differenzfrequenz zwischen Abfragesignal und Antwortsignal einer
Nahreflexion,
F i g. 2 die Sendeleistung über der Zeit bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes für die Empfangsleistung,
F i g. 3 die Empfangsleistung an einem Abfragegerät bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes,
F i g. 4 die Sendeleistung des Abfragegerätes über der Zeit bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes und
eines höherliegenden Ausschalt-Schwellwertes für die Empfangsleistung am Abfragegerät,
Fig. 5 die Empfangsleistung über der Zeit für ein Abfragegerät gemäß Fig./
F i g. 6 die Empfangsleistung über den Frequenzen des aus Empfangs- und Sendesignal bestehenden
Mischproduktes von der Größenordnung der Wobbelfrequenz bis zu Harmonischen der Impulsfrequenz des
Nutzsignals,
F i g. 7 die Sendeleistung eines Abfragegerätes über der Zeit bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes
und eines Kriteriums zum Ausschalten der Sendeleistung, das aus der abgeschlossenen Identifizierung eines
Antwortgerätes entsteht, und
F i g. 8 die Empfangsleistung über der Zeit entsprechend
der Variante nach F i g. 7.
Von den Abfragegeräten der beispielsweise beschriebenen Einrichtung zum Identifizieren von Eisenbahnfahrzeug-Antwortgeräten
bzw. zum Identifizieren von Ortungspunkt-Antwongeräten werden Abfragesignale ausgesendet, deren elektromagnetische Energie beispielsweise
Frequenzen zwischen etwa 3 und 4GHz enthält. Die Frequenz der Abfragesignale wird dabei
periodisch durchgestimmt. Beim Mischen des Abfragesignals und des an irgend einem Gegenstand reflektierten
und als Antwortsignal im Abfragegerät empfangenen Abfragesignals entsteht eine der Laufzeit vom
Abfragegerät zum Reflektor und wieder zurück und damit eine dem Abstand zwischen Abfragegerät und
jeweiligem Reflektor proportionale Differenzfrequenz Af.
Bei einem gewählten Beispiel entspricht diese Differenzfrequenz Af bei etwa 15 kHz einem Abstand
ίο von etwa einem Meter, bei 30 kHz zwei Meter, bei
45 kHz drei Meter usw. Reflektoren, die sich im Abstand von etwa zwei Meter zum Abfragegerät befinden, haben
im gewählten Beispiel, wie aus dem Diagramm in F i g. 1 ersichtlich ist, einen hohen Anteil an der gesamten
Reflexionsleistung. Bei Auftreten derartiger Reflexionen
wird angenommen, daß sich ein Eisenbahnfahrzeug über dem Abfragegerät befindet.
Das Abfragegerät sendet ein Abfragesignal mit zum einwandfreien Identifizieren eines Aiüivortgerätes viel
zu geringer Mikrowellenleistung aus. Dies.; abgesenkte
Prüfsendeleistung kann beispielsweise durch ein in die Sendeleitung geschaltetes Dämpfungsglied ermöglicht
werden. Die Prüfsendeleistung ist dann beispielsweise so klein, daß sie sich in einer Entfernung von 20 Metern
zum Abfragegerät aus dem allgemeinen Störpegel nicht mehr heraushebt In einer Entfernung von bis zu
beispielsweise 3 Metern bis zum Abfragegerät ist diese Leistung jedoch groß genug, daß sie aus dieser
Entfernung reflektiert vom Empfangsteil des Abfra-
3Γ gegerätes noch zweifelsfrei erkannt werden kann.
Eisenbahnfahrzeuge, deren Fahrgestellteile sich in einer Entfernung von etwa 1 bis 1,5 Meter am Abfragegerät
vorbeibewegen, können daher durch die Reflexionen des Abfragesignals an diesen als Reflektoren wirkenden
Teilen mit Sicherheit festgestellt werden.
Zum ausschließlichen Erkennen nur dieser Reflexionen
kann im Abfragegerät ein Bandfilter vorgesehen sein, dessen Frequenzgrenzen etwa unterhalb von
15 kHz und oberhalb von 45 kHz liegen und das feststellt, ob die Frequenz des Mischproduktes aus
Sendeleistung und Reflexionsleistung zwischen diesen Grenzen liegt. Dann wird die Betriebssendeleis'.ung des
Abfragegerätes eingeschaltet. Das bedeutet praktisch, daß die Leistung des Abfragesignals von ihrem bisher
4' sehr geringen Wert der Prüfsendeleistung erhöht wird,
indem beispielsweise das obenerwähnte Dämpfungsglied überbrückt wird.
Während des Betriebs des Abfragegerätes wird weiterhin ständig ein Mischprodukt von Sendeleistung
Mt und Reflexionsleistung hergestellt und überwacht, ob
die Frequenz dieses Mischproduktes immer noch zwischen den angegebenen Grenzen liegt. Sobald dieses
Kennzeichen wegfällt, wird das Abfragegerät wieder auf seine ursprüngliche kleine Prüfsendeleistunt' zurückgeschaltet.
Diese Vorgänge sind schematisch durch die Diagramme in Fig. 2 und 3 angedeutet. In Fig. 2 ist die
Sendeleistung PS über der Zeit ι dargestellt. Dabei bedeuten PS I den Wert der oben bereits beschriebenen
M' Prüfsendeleistung und PS 2 den Wert der oben ebenfalls
beschriebenen Betriebssendeleistung. Im Diagramm in Fig.3 ist schematisch die Empfangsleistung PE im
Abfragegerät über der Zeit t beim Vorbeifahren eines Zuges mit beispielsweise einem Triebwagen und fünf
.. ι angekoppelten Eisenbahnwagen am Abfragegerät dargestellt.
Die Einsenkungen der Empfangsleistung der Reflexionen von Teilen de>
Zuges entstehen durch die Lücken zwischen den einzelnen Eisenbahnfahrzeugen.
Daß die Empfangsleistung der Reflexionen zu diesen Zeiten nicht ganz auf Null absinken, liegt an den
zwischen den Fahrzeugen befindlichen Teilen der Puffer und der Kupplungen.
Aus dem Diagramm in F i g. 3 ist zu erkennen, daß die Empfangsleistung der Reflexionen zunächst langsam
ansteigt, bis sie den Einschalt-Schwellwert PEi erreicht hat. Damit ist das Kriterium zum Einschalten der
Bttriebssendeleistung vorhanden. Selbstverständlich steigt die Empfangsleistung der Reflexionen beim
Einschalten der Betriebssendeleistung ebenfalls erheblich an. Beim Entfernen der reflektierenden Teile des
Zuges vom Abfragegerät sinkt die Empfangslcistung der Reflexionen wieder ab, bis der Schaltschwellwert
PfI wieder erreicht ist. Dann wird die Sendeleistung
des Abf ragegerätes wieder auf den ursprünglichen Wert
PS 1 der Prüfsendeleistung zurückgeschaltet.
Bei dem zu Fig. 2 und 3 beschriebenen Beispiel unterscheiden sich die Einschalt- und die Ausschaltempfindlichkeit
für die Betriebssendeleistung sehr stark voneinander. Die Betriebssendeleistung PS 2 wird dann
eingeschaltet, wenn die von der schwachen Prüfsendeleistung PS 1 ermöglichten Nahreflexionen an Teilen
eines Eisenbahnfahrzeugs den Einschalt-Schwellwert PfI überschreiten. Dagegen wird die Betriebssendeleistiitig
PS2 erst wieder auf den ursprünglichen Wert PS 1 zurückgeschaltet, wenn die von der derntrgiuiuber
großen Betriebssendeleistung ermöglichten Nahreflexionen den Einschalt-Schwellwert PfI unterschreiten.
Durch Verwendung von zwei sich unterscheidenden Schwellwerten PfI und Pf 2 zum Einschalten und zum
Ausschalten wird diese Einrichtung erheblich verbessert. Ein Fig. 2 und 3 entsprechendes Beispiel ist dafür
in F i g. 4 und 5 schematisch dargestellt. Sobald sich ein Eisenbahnfahrzeug dem Abfragegerät nähert, steigt die
durch die geringe Prüfsendeleistung PS 1 ermöglichte Empfangsleistung PE der Nahreflexionen bis zum
Einschalt-Schwellwert PfI an. Zu diesem Zeitpunkt wird die volle Betriebssendeleistung PS 2 des Abfragegerätes
eingeschaltet. Damit erhöht sich auch die Empfangsleistung der Nahreflexionen bis weit über den
Einschalt-Schwellwert PfI. In einer Lücke zwischen zwei Eisenbahnfahrzeugen, in denen sich nur Teile der
Puffer und der Kupplungen befinden, sinkt die Empfangsleistung der Nahreflexionen auf einen Wert
unterhalb des Ausschalt-Schwellwertes PE 2 ab. Daher wird zu diesem Zeitpunkt die Betriebssendeleistung
PS 2 wieder auf den geringeren Wert PSl der Prüfsendeleistung zurückgeschaltet. Die Empfangsleistung
Pf der Nahrewexionen erreicht aber bald wieder den Einschalt-Schwellwert PfI, so daß wieder die
Betriebssendeleistung PS 2 des Abfragegerätes eingeschaltet wird. Diese Vorgänge wiederholen sich beim
Vorbeibewegen jeder Lücke zwischen zwei Eisenbahnfahrzeugen am Abfragegerät. Beim Entfernen des
letzten Fahrzeuges eines Zuges vom Abfragegerät sinkt die Empfangsleistung schnell bis unter den Ausschalt-Schwellwert
PE2, so daß die Betriebssendeleistung PS 2
bei dieser Variante eher wieder auf die geringe Prüfsendeleistung PSI zurückgeschaltet wird als bei
dem für F i g. 2 und 3 beschriebenen Beispiel.
Für diese beiden Beispiele wird die Empfangsleistung von Nahreflexionen des gesamten Frequenzspektrums
des Abfragesignals als Kriterium zum Ein- bzw. Ausschalten der Betriebssendeleistung PS"2 des Abfragesignals
verwendet Selbst bei Anwendung eines Einschalt-Schwellwertes und eines Ausschalt-Schwellwertes
bleibt die Betriebssendeleistung PS2 ungefähr
so lange eingeschaltet, wie sich ein Fahrzeug über dem Abfragegerät befindet. Wenn es möglich ist, die
Anwesenheit eines Antworlgerätes im Wirkungsbereich des Abfragegerätes als Kriterium zum Einschalten
der Betriebssendeleistung des Abfragesignals zu verwenden, kann die Einschaltdauer des Abfragegerätsenders
weiterhin erheblich eingeschränkt werden.
Da ein Antwortgerät durch Resonanzen an seinen Filtern Hochfrequenzimpulse reflektiert, die fü· be
stimmte Frequenzplätze innerhalb des ausgesendeten Frequenzbandes vorgesehen sind, und deren Frequerizplätze
voneinander immer den gleichen Abstand haben, haben die im Abfragegerät gleichgerichteten Hochire·
quenzimpulse eine bestimmte Grundfrequenz ffpl. Bei dem beschriebenen Beispiel beträgt diese Frequenz
etwa 165 kHz. Ein Frequenzspektrum der gleichgerich tcten Empfangsleistung ist im ι 'lägramm in Fi κ. b
beispielsweise dargestellt. Dabei bedeutet fw die vom Wobbelgenerator festgelegte Grundfrequenz d-r Abfrageperiirfu.
Die oberhalb der Impuls-Grundfrequenz ffpl liegenden Leistungsmaxima entstehen bei den
anteilig sehr starken Harmonischen der Impuls-Grundfreqii.nz
da nicht jeder Frequenzplatz durch einen Resonanzimpuls belegt ist. Damit zum Einschalten der
Betriebsjendeleistnne PS2 des Abfragesignals tatsäch-
Vk h nur di»* Anwesenheit der Impuls-Grundfrequenz als
Einschallkriterium verwendet wird, kann ein schmalbandiges Filter, das beispielsweise eine im Diagramm in
Fig. 6 gestrichelt dargestellte, beispielsweise auf 165 kHz abgestimmte Dämpfungsöle aufweist, im
Empfangszweig des Abfragegerätes vorgesehen sein. Das Diagramm für die Einschaltdauer der Betriebsendeleistung
PS2 würde dann für das in Fig.4 gewählte
Beispiel der Passage eines Triebwagens mit fünf Wagen nur ganz schmale Impulse aufweisen.
Die Anwesenheit der Impuls-Grundfrequenz kann auch durch ein im F-mpfangszweig des Abiragegetäies
ohnehin vorgesehenes Empfangsfilter festgestellt werden. Ferner kann möglicherweise im Antwortgerät eine
Einrichtung zur Frequenzumsetzung vorhanden sein. Derartige Einrichtungen werden verwendet, um die
Abfragesignale von den Antwortsignalen frequenzmäßig zu entkoppeln. In diesem Fall wird als Einschaltkriterium
für die Betriebssendeleistung PS2 zweckmäßigerweise eine Empfangssignalkomponente verwendet,
die im Frequenzspektrum des Abfragesignals nicht vorhanden ist.
F i g. 7 und 8 zeigen Diagramme für die Sendeleistung des Abfragegerätes und die Empfangsleistung ^er
Nahreflexionen im Abfragegerät bei einer Ausbildung, in der die abgeschlossene Identifizierung eines Antwortgerätes
ein Kriterium zum Wiederausschalten der Betriebssendeleistung bildet. Sobald die Empfangsleistung
von Nahreflexionen bzw. von durch ein Antwortgerät in beschriebener Weise gekennzeichneten
Reflexionen den Schwellwert PfI zum Einschalten der Betriebssendeieistung PS 2 überschreitet, kann das
betreffende Antwortgerät mit großer Sicherheit durch die Betriebssendeieistung PS 2 richtig identifiziert
werden. Dann wird im Abfragegerät ein Signal gebildet, durch das die Betriebssendeieistung PS 2 wieder auf die
geringe Prüfsendeleistung PS 1 zurückgeschaltet wird.
In F i g. 8 ist nur ein Einschalt-Schwellwert Pf 1 dargestellt. Die Unterschreitung dieses SchweHwertes
durch die Empfangsleistung der gekennzeichneten Reflexion würde allerdings zu einer Wiedereinschaltung
der Betriebssendeieistung PS 2 führen. Um dies zu vermeiden, könnten beispielsweise zwei sich eerinsfü-
gig voneinander unterscheidende Einschaltschwellen vorgesehen sein, die beide durch die Empfangsleistung
der Reflexion nacheinander von unten her überschritten werden müssen, ehe die Betriebssendeleistung PS2
wieder eingeschaltet werden kann. Zum Vermeiden von
auf kurzzeitigen Pegelschwankungen beruhenden Ein- und Ausschalt-Wechselspielen kann zusätzlich ein diese
kurzen Zeiten überdeckendes Verzögerungsglied zum Ein- bzw. Auschalten vorgesehen sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Obertragen
von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten,
insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten, bei der
jedes Abfragegerät in einem vorgegebenen Frequenzband ein periodisch seine Frequenz veränderndes
Abfragesignal aussendet, aus dem das jeweils vorbeibewegte Antwortgerät die der Information
zugeordneten Frequenzen durch Filter auswählt und für jede Stelle der Information eine
vorgegebene Anzahl von Antwortfrequenzen zum Abfragegerät zurücksendet, dadurch gekennzeichnet,
daß Schaltmittel vorgesehen sind, die die Betriebssendeleistung (PS 2) des Abfragesignals
auf eine Sendeleistung (PS 1) unterhalb der Betriebssendeleistung (PST) vermindern und daß den
Betriebsfall kennzeichnende Informationen im vom Abfragegerät empfangenen Signal die Sendeeinrichtung
auf die Betriebssendeleistung (PS 2) schalten.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischstufe im Empfangszweig des
Abfragegerätes das Abfragesignal mit dem von in einem Abstand gegenüber dem Abfragegerät
befindlichen Fahrzeugteilen reflektierten Abfragesignal mischt und daß eine aus dem Mischprodukt
frequenzseleki.v gewonnene Differenzfrequenz ais Einschaltkriterium für die E- triebssendeleistung
(PS2)dienL
3. Einrichtung nach Anspruch ' dadurch gekennzeichnet,
daß das Auftreten des einem Antwortgerät zugeordneten Kennzeichens im vom Abfragegerät
empfangenen Signal als Einschaltkriterium für die Betriebssendeleistung (PS 2) dient.
4. Einrichtung nach Anspruch I oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die charakteristische Grundfrequenz
der von einem Abfragegerät empfangenen v> Signale, die aus der gleichmäßigen Verteilung aller
möglichen kennzeichnenden Frequenzplätze innerhalb des Durchstimmbereiches des Abfragesignals
gegeben ist, als Einschaltkriterium für die Betriebssendeleistung (PS 2) dient.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4 mit Frequenzumsetzung im Antwortgerät, dadurch
gekennzeichnet, daß als Einschaltkriterium eine Empfangssignalkomponente dient, die im Frequenzspektrum
des Abfragesignals nicht enthalten ist.
6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Einschalten der Betriebssendeleistung (PS 2) die Leistung des vom Abfragegerät empfangenen
Signals (PE)einen gewählten Einschalt-Schwellwert (PE 1) überschreitet.
7. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Wiederausschalten der Betriebssendeleistung (PS 2) die Leistung des vom Abfragegerät empfangenen «>
Signals (/feinen gewählten Ausschalt-Schwellwert
(PE2) unterschreitet.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
abgeschlossene Identifizierung eines Antwortgerä- f> tes ein Kriterium zum Wiederausschalten der
Betriebssendeleistung (PS2) bildet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum
selbsttätigen drahtlosen Obertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen
Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten,
dei der jedes Abfragegerät in einem vorgegebenen Frequenzband ein periodisch seine
Frequenz veränderndes Abfragesignal aussendet, aus dem das jeweils vorbeibewegte Antwortgerät die der
Information zugeordneten Frequenzen durch Filter auswählt und für jede Stelle der Information eine vorgegebene
Anzahl von Antwortfrequenzen zum Abfragegerät zurücksendet
Es ist eine Fahrzeugidentifizierungseinrichtung entwickelt worden (DE-PS 12 79 785), bei der zum
Obertragen der Informationen vom Abfragegerät zum Antwortgerät eines Fahrzeuges und vom Antwortgerät
dieses Fahrzeuges zurück zum Abfragegerät eine elektromagnetische Energie mit Frequenzen im Bereich
zwischen etwa 3 und 4 GHz verwendet wird. Diese Identifizierungseinrichtung kann auch zur Ortung von
Eisenbahnfahrzeugen innerhalb von Gleisnetzen verwendet werden. Dazu werden im Gegensatz zur
Identifizierung die Abfragegeräte auf den zu ortenden Fahrzeugen und die Antwortgeräte an den Ortungspunkten am Gleis angeordnet. Jedes passive Antwortgerät
ist jedenfalls mit einem Verschlüsselungsnetz aus Resonanzfiltern versehen, die beim Überstreichen ihrer
Resonanzfrequenz durch das eine periodisch veränderliche Frequenz enthaltende Abfragesignal in Schwingung
geraten und das vom Antwortgerät zurückübertragene Antwortsignal in bestimmter Weise kennzeichnen.
Die in Richtung der vorbeibewegten Antwortgeräte ausgestrahlte Mikrowellenleistung soll im Hinblick auf
andere Funkdienste, die das gleiche Frequenzband benutzen, einerseits möglichst gering sein. Andererseits
muß diese Leistung jedoch so groß sein, daß Antwortgeräte selbst bei verhältnismäßig geringem
Störabstand noch mit Sicherheit richtig erkannt werden. Um insbesondere andere Funkdienste nicht dadurch zu
stören, daß die Abfragesignalleistung beispielsweise bei einer Identifizierungseinrichtung ungenutzt in den
Raum gestrahlt wird, kann ein Betrieb des Abfragegerätes beispielsweise von der durch einen Schienenkontakt
gemeldeten Passage eines Zuges abhängig gemacht werden. Dieser Schienenkontakt kann in ein Blocksystem
einer Eisenbahnsicherungseinrichtung integriert sein, und auch die vollständige Vorbeifahrt eines Zuges
melden.
Wenn jedoch in gewissen Anwendungsfällen, zum Beispiel bei Zulauf- oder Richtungsgleisen von Ablaufbergen,
kein Schienenkontakt zur Verfügung steht, darf die in Betrieb befindliche Anlage andere Funkdienste
ebenfalls nicht stören. Dies ist die Aufgabe der Erfindung.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die die Betriebssendeleistung
des Abfragesignals auf eine Sendeleistung unterhalb der Betriebssendeleistung vermindern und
daß den Betriebsfall kennzeichnende Informationen im vom Abfragegerät empfangenen Signal die Sendeeinrichtung
auf die Betriebssendeleistung schalten.
In Weiterbildung der Erfindung können die folgenden Merkmale entsprechend den im Patentbegehren angegebenen
Rückbeziehungen vorteilhafterweise angewendet werden:
Das Merkmal, daß eine Mischstufe im Empfangs-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732326355 DE2326355C3 (de) | 1973-05-23 | 1973-05-23 | Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732326355 DE2326355C3 (de) | 1973-05-23 | 1973-05-23 | Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2326355A1 DE2326355A1 (de) | 1974-11-28 |
| DE2326355B2 DE2326355B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2326355C3 true DE2326355C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=5881945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732326355 Expired DE2326355C3 (de) | 1973-05-23 | 1973-05-23 | Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2326355C3 (de) |
-
1973
- 1973-05-23 DE DE19732326355 patent/DE2326355C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2326355A1 (de) | 1974-11-28 |
| DE2326355B2 (de) | 1979-01-11 |
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