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DE1591595C - System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrteiligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten - Google Patents

System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrteiligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten

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Publication number
DE1591595C
DE1591595C DE19671591595 DE1591595A DE1591595C DE 1591595 C DE1591595 C DE 1591595C DE 19671591595 DE19671591595 DE 19671591595 DE 1591595 A DE1591595 A DE 1591595A DE 1591595 C DE1591595 C DE 1591595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interrogation
response
signal
frequency
frequencies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671591595
Other languages
English (en)
Other versions
DE1591595A1 (de
DE1591595B2 (de
Inventor
Hermann Dr.-Ing. 8021 Sauerlach Götz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Publication of DE1591595A1 publication Critical patent/DE1591595A1/de
Publication of DE1591595B2 publication Critical patent/DE1591595B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1591595C publication Critical patent/DE1591595C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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um diesen zeitlichen Abstand verzögert weitergeben. seine Frequenz verändernden Abfragesignal gibt das
Zweckmäßigerweise werden erfindungsgemäß dafür Rasterfilter hochfrequente Spannungsimpulse an den
im Abfragegerät ein die Antwortsignale verzögerndes Gleichrichter 18, der dabei zunächst den zusätz-
Schieberegister und ein die Markiersignale ver- liehen Markiersignalimpuls iMZ und anschließend eine
zögerndes Schieberegister vorgesehen, die durch einen 5 Folge von Markiersignalen iM liefert, die schema·:
Schiebeimpulsgenerator gesteuert werden und von tisch in den Diagrammen der Fig. 1 dargestellt
denen das eine mindestens die doppelte Anzahl von sind. -
Registerzellen des anderen hat, und daß am Aus- Das vom nicht dargestellten Antwortgerät zurückgang jeder Registerzelle des Schieberegisters mit der gesendete Antwortsignal wird von der Empfangsgrößeren Zellenzahl eine Steuereinheit angeschlos- io antenne 14 aufgenommen und dem Gleichrichter 20 sen ist, in der eine beim Eintreffen des durch alle zugeführt, der daraus entsprechend den vom zusätz-Registerzellen des anderen Schieberegisters fortge- liehen Resonator und vom Verschlüsselungsnetz im schalteten zusätzlichen Signals und des beim eigenen Antwortgerät ausgewählten und zurückgesendeten Schieberegister in die zugeordnete Registerzelle fort- " Hochfrequenzimpulsen den zusätzlichen Antwortgeschalteten anderen zusätzlichen Signale während 15 signalimpuls iAZ und eine Folge von Antwortsignaldesselben Schiebetaktes betätigte bistabile Kippschal- impulsen iA formt, die schematisch im Diagramm D1 tung das gleichzeitige Weiterleiten beider zusatz- der F i g. 1 dargestellt sind.
licher Signale und für eine Abfrageperiode das Wei- Der Gleichrichter 18 gibt die Markiersignalimpulse terleiten der dem Schieberegister mit der größeren iMZ und iu und der Gleichrichter 20 die Antwort-Zellenzahl zugeführten Signale jeweils beim Fort- ao signalimpulse iAZ und iA an den Vergleicher 191, der schalten in die der Steuereinheit zugeordnete Regi- den zeitlichen Abstand dieser Impulse ermittelt und sterzelle veranlaßt.. eine der Größe der Abweichung entsprechende posi-
An Hand der in der Zeichnung dargestellten Aus- tive Spannung abgibt, wenn der zusätzliche Antwortführungsbeispiele ist die Erfindung nachstehend näher signalimpuls iAZ vom Antwortgerät später eintrifft als erläutert. * 35 der zusätzliche Markiersignalimpuls iMZ vom Raster-
Fig. 1 zeigt schematisch zwei Diagramme der filter. Treffen diese Impulse in umgekehrter Reihenzeitlichen Reihenfolge von Antwortsignal- und Mar- folge ein, so gibt der Vergleicher 191 eine negative kiersignalimpulsen; Spannung "entsprechender Größe ab. Diese Spannung
F i g. 2 zeigt im Blockschaltbild eine Anordnung · wird während dieser Abfrageperiode konstant gehal-
zum zeitlichen Angleichen der Antwort- und der 30 ten und zum Beginn der nächsten Abfrageperiode
Markiersignalimpulse in einem Abfragegerät; in beim Vergleichen der zusätzlichen Signalimpulse iMZ
Fig. 3 ist ein erweitertes Ausführungsbeispiel einer und iAZ neu eingestellt. Ferner wird diese Spannung
anderen möglichen Anordnung dargestellt, die an die der Impulsverzögerungseinrichtung 192 zugeführt, die
Stelle der Anordnung'nach Fig. 2 geschaltet werden bei der in Fig. 1 angenommenen Reihenfolge und
kann; 35 zeitlichen Verschiebung Δ t des zusätzlichen Impulses
Fig. 4 stellt eine für das Ausführungsbeispiel nach iAZ zum zuerst eingetroffenen Impuls iMZ die folgen-
Fig. 3 geeignete Steuereinheit im einzelnen dar. den MarkiersignalimpulseiM so sehr verzögert, daß
Für in der Erläuterung und in der Zeichnung be- am Ausgang der Impulsverzögerungseinrichtung die
schriebenen Einrichtungen, die schon im Haupt- einander entsprechenden Antwortsignal- und Mar-
patent beschrieben wurdenj sind die gleichen Be- 40 kiersignalimpulse jeweils gleichzeitig abgenommen
zugszeichen verwendet. werden können, wie es das Diagramm D2 der Fig. 1
Das Diagramm D1 zeigt die zeitliche Verschiebung zeigt. Diese Impulse werden dann — wie bereits im
Δ t der Antwortsignalimpulse iA zu den Markier- Hauptpatent beschrieben — dem Speicher 19 zuge-
signalimpulsen iM im Abfragegerät bei einer Tempe- führt und ausgewertet. Durch diese Anordnung kann
raturdifferenz.Δ T zwischen den Bezugsfiltem des Ab- 45 also erreicht werden, daß die einander entsprechen-
fragegerätes und den Filtern im Verschlüsselungsnetz den Antwortsignal- und Markiersignalimpulse jeweils
des Antwortgerätes. Die Temperaturdifferenz Δ T ist gleichzeitig zur weiteren Auswertung gelangen,
dabei so groß, daß sich eine Verschiebung der Mar- Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer anderen
kiersignalimpulse um etwa ein Drittel ihres Abstan- Anordnung, die an die Stelle des Vergleichers 191
des voneinander ergibt. 50 und der Impulsverzögerungseinrichtung 192 geschal-
Im Diagramm D 2 ist durch eine Verzögerung der tet werden kann. In dieser Anordnung ist zum Ver-
Markiersignalimpulse iM die zeitliche Verschiebung zögern der Antwortsignalimpulse iAZ und iA und der
dieser Impulse gegenüber den Antwortsignalimpulsen Markierungssignalimpulse iMZ und iM je ein Schiebe-
iA aufgehoben. Dies wird beispielsweise mit der in register 25 bzw. 26 vorgesehen. Das Schieberegister Fig. 2 dargestellten Anordnung eines Abfragegerätes 55 25 hat beispielsweise vier Registerzellen und das
erreicht. Der Mikrowellengenerator 15 erzeugt die Schieberegister 26 doppelt soviel, also acht Register-
zum Abfragen eines nicht dargestellten Antwortgerä- zellen. Die beiden Schieberegister 25 und 26 werden
tes benötigten, gewobbelten Hochfrequenzen und ständig durch Impulse des Schiebeimpulsgenerators
speist über den Richtkoppler 16 die Sendeantenne 27 weitergeschaltet. Der Schiebeimpulsgenerator hat 13. Ein Teil dieser Speiseleitung wird vom Rieht- 60 in dem gewählten Beispiel eine achtmal höhere Takt-
• koppler 16 ausgekoppelt und dem sogenannten frequenz als die Markiersignalimpulse. Jeder Zelle
Rasterfilter 17 zugeführt. Das Rasterfilter enthält bei- des Schieberegisters 26 ist eine Steuereinheit 28 zuge-
spielsweise 60 als Bezugsfüter dienende Resonatoren, ordnet. An allen ersten Ausgängen I jeder Steuer-
die auf 60 unterschiedliche, im Nutzfrequenzband einheit 28 ist das Mischgatter 29 angeschlossen, desgleichmäßig verteilte Frequenzen abgestimmt sind. 65 sen Ausgang mit dem Eingang α der Torschaltung
Ein zusätzlicher Resonator ist beispielsweise auf eine . 30 verbunden ist. Alle zweiten Ausgänge II jeder
im Wobbeibereich unterhalb dieses Frequenzbandes Steuereinheit 28 sind mit dem weiteren Mischgatter
gelegene Frequenz abgestimmt. Bei dem periodisch 31 und alle Eingänge III mit demselben Ausgang b
5 6
der Torschaltung 30 verbunden. An alle Eingänge IV einander die Zellen des vom Schiebeimpulsgenerator der Steuereinheiten 28 sowie an dem weiteren Ein- 27 ständig weitergeschalteten Schieberegisters 26. Im gang c der Torschaltung .30 ist eine Startimpuls- ' gewählten Beispiel ist angenommen, die temperaturleitung geführt, deren Startimpuls is jeweils beim Be- bedingte Verschiebung der beiden Impulse iMZ und ginn einer Abfrageperiode vom Wobbelgenerator des 5 1^2 sei so groß, daß der Markiersignalimpuls iMZ in Hochfrequenzgenerators 15 ausgelöst wird. Der Ein- die dritte Zelle des Schieberegisters 26 geschaltet gang V jeder Steuereinheit 28 ist mit dem Ausgang wird, wenn der Antwortsignalimpuls iAZ in die erste der zugehörigen Zelle des Schieberegisters 26 verbun- . Zelle des ebenfalls vom Schiebeimpulsgenerator 27 den. Das Schieberegister 25 hat nur an der letzten ständig weitergeschalteten Schieberegisters 25 einZelle einen Ausgang, der mit dem Eingang d der 10 läuft. Die beiden Impulse iMZ und iAZ werden dann im Torschaltung30 verbunden ist. Der Ausgange der betreffenden Schieberegister gleichmäßig .weiter-Torschaltung 30 und der Ausgang des Mischgatters geschaltet, bis der Antwortsignalimpuls iAZ aus der 31 führen dem Speicher 19 die zeitlich einander anger letzten Zelle des Schieberegisters 25 in die Torschalglichenen Antwortsignalimpulse und Markiersignal- tung 30 übertragen wird. Zur gleichen Zeit wird der impulse zu. ib Markiersignalimpuls iMZ aus der sechsten in die
Zur näheren Erläuterung der Steuereinheiten 28 ' siebente Zelle des Schieberegisters 26 geschaltet. Die wird auf Fig.4 hingewiesen, in der eine solche Torschaltung30 wird vom AntwortsignalimpulsiAZ Steuereinheit beispielsweise ausführlicher dargestellt vorbereitet und gibt ein Steuerkennzeichen über die ist. Sie enthält ein Koinzidenzgatter 281, dessen Aus- Ausgangsleitung b zum Eingang III aller Steuereingangssignal eine bistabile Kippstufe 282 auf der ge- ao heiten 28, der mit einem Eingang des Koinzidenzzeichneten Rechtslage, die vom Startimpuls am Ein- gatters 281 verbunden ist Da zu diesem Zeitpunkt gang IV erwirkt wird, in die Linkslage schaltet. In der Markiersignalimpuls iuz die siebente Zelle des dieser Lage gibt sie Steuerpotential über den Aus- Schieberegisters 26 belegt, gibt derenAusgang Steuergang I der Steuereinheit zum Mischgatter 29. Außer- potential an den Eingang V der zugeordneten Steuerdem gelangt dieses Potential innerhalb der Steuerein- 35 einheit 28. Das Koinzidenzgatter 281 nur dieser einen heit auf ein weiteres Koinzidenzgatter 283, das über Steuereinheit schaltet die betreffende Kippstufe 282 den Ausgang II einen Impuls an das Mischgatter 31 in die Linkslage. Dadurch wird über den Ausgang I weitergibt, wenn der andere Eingang V der Steuer-" Steuerpotential abgegeben. Ferner wird das Koinzieinheit und damit der andere Eingang des zweiten denzgatter 283 durchgeschaltet, das über den Aus-Koinzidenzgatters 283 vom Ausgang der zugehörigen 30 gang II einen Impuls abgibt. Das vom Ausgang I abZelle des Schieberegisters 26 ebenfalls Steuerpotential gegebene Potential gelangt über das Mischgatter 29 erhält. · zur Torschaltung 30 und schaltet diese durch, so daß
Im folgenden sei die Wirkungsweise der Anord- während der betreffenden Abfrageperiode alle vom nung nach F i g. 3 näher beschrieben. Dafür sei ange- Schieberegister 25 kommenden Antwortsignalimpulse nommen, daß die Antwortsignalimpulse iA nach den 35 iA über den Ausgang e an den Speicher 19 weiterentsprechenden Markiersignalimpulsen iM in dieser gegeben werden. Der vom Ausgang II der Steuerein-Anordnung eintreffen. Zu Beginn der zu betrachten- heit abgegebene Impuls entspricht dem verzögerten den Abfrageperiode gibt der Wobbelgenerator einen Märkiersignalimpuls iMZ und gelangt über das Misch-Startimpuls is ab, der über die Startimpulsleitung der gatter 31 zum Speicher 19. Damit ist für diese Ab-Kippstufen 282 aller Steuereinheiten 28 in die in 40 frageperiode die der notwendigen Zeitverschiebung Fig. 4 dargestellte Rechtslage schaltet und die Tor- der beiden Impulszüge entsprechende Steuereinheit schaltung 30 sperrt. Vom Hochfrequenzgenerator 15 eingestellt. Alle in dieser Abfrageperiode folgenden wird zuerst die für den zusätzlichen Resonator im Markiersignalimpulse iM gelangen dann auch über die Rasterfilter und im Antwortgerät vorgesehene Fre- siebente Zelle und deren zugeordnete Steuereinheit quenz durchlaufen. Die Sendeleistung mit dieser Fre- 45 gleichzeitig mit den entsprechenden Antwortsignalquenz gelangt einerseits über den Richtkoppler 16 impulsen zum Speicher 19. Zu Beginn der nächsten und das Rasterfilter 17 zum Gleichrichter 18 und Abfrageperiode wiederholen sich die beschriebenen andererseits über die Sendeantenne 13, die Emp- Vorgänge.
fangsantenne des nicht dargestellten Antwortgerä- In dem Beispiel der Fig. 3 werden die Antwort-
tes, dessen Verschlüsselungsnetz und Sendeantenne so signalimpulse immer um die gleiche Zeit verzögert, und die Empfangsantenne 14 zum Empfangsdetektor Je nachdem, ob infolge anderer Temperaturdifferenz 20. Da jedoch das Antwortgerät voraussetzungsgemäß zwischen Abfrage- und Antwortgerät die Markiereine niedrigere Temperatur haben soll als das Ab- signalimpulse früher oder später als die Antwortfragegerät, ist die Resonanzfrequenz des im Antwort- signalimpulse eintreffen, so wird beim Übertragen des gerät angeordneten zusätzlichen Resonators um einen 55 zusätzlichen Antwortsignalimpulses iAZ vom Ausgang der Temperaturdifferenz entsprechenden Wert höher des Schieberegisters 25 in die Torschaltung 30 der als die Resonanzfrequenz des im Rasterfilter angeord- zugehörige Markiersignalimpuls iuz in eine andere neten zusätzlichen Resonators'. Infolgedessen trifft Zelle des Schieberegisters 26 geschaltet. Beispielseine schon etwas höher gelegene, vom Hochfre- weise wird bei entgegengesetzter Temperaturdifferenz quenzgenerator 15 etwas später erzeugte Frequenz im 60 der Markiersignalimpuls iAZ zu diesem Zeitpunkt in Antwortgerät auf Resonanz, so daß an den Ausgän- die dritte Zelle geschaltet und die zugehörige Steuer-. gen der Gleichrichter 18 und 20 zu unterschiedlichen einheit 28 eingestellt. Die Verzögerung der Markier-Zeitpunkten Impulse der von den zusätzlichen Reso- signalimpulse ist also variabel entsprechend der Größe natoren erzeugten Hochfrequenzimpulse auftreten, und Richtung der Temperaturdifferenz einstellbar,
und zwar zunächst der Markiersignalimpuls iMZ 65 Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Syam Gleichrichter 18 und dann der Antwortsignal- stems ergeben sich mehrere Vorteile. Beispielsweise impuls /,4JT am Gleichrichter 20. können beim Justieren der Resonatoren mehrere Ge-
Dcr Markiersignalimpuls iul durchläuft nun nach- rätc unterschiedliche Temperaturen haben, ohne daß
dadurch Fehler beim Betrieb auftreten wurden. Der wesentliche Vorteil ist jedoch, daß ohne erhebliche Erhöhung des Aufwandes im Abfrage- und im Antwortgerät Frequenzfehler kompensiert werden können, die durch Temperaturdifferenzen zwischen diesen Geräten auftreten. Mit diesem System ist es gleichfalls möglich, zusätzliche Frequenzfehler auszugleichen, die durch Laufzeitunterschiede zwischen dem Antwortsignal und dem Markiersignal entstehen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführbeispiele beschränkt. Es ist auch möglich, die Impulse iAZ und iA dem Schieberegister 26 und die Impulse iMZ und iM dem Schieberegister 25 zuzuführen. Dann ist die Verzögerung der Markiersignalimpulse fest eingestellt und die der Antwortsignalimpulse in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz einstellbar. Weiterhin kann eine Vorverzögerung der Antwortbzw, der Markiersignalimpulse dadurch erreicht werden, daß die Resonatoren im Verschlüsselungsnetz des Antwortgerätes bzw. im Rasterfilter des Abfragegerätes von vornherein auf eine von der zu erwartenden normalen Temperaturdifferenz abhängige höhere Frequenz abgestimmt sind als die des anderen Gerätes. Dadurch ergibt sich die gewünschte Verzögerung der betreffenden Signalimpulse automatisch, weil die Resonanzfrequenz der zugehörigen Resonatoren in jeder Abfrageperiode zu einem späteren Zeitpunkt erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 309 613/237

Claims (2)

1 2 Patentansprüche: in einem v°rgegeberien, im Mikrowellenbereich gele- ' genen Nutzfrequenzband ein periodisch seine Fre-
1. System zum selbsttätigen drahtlosen Über- quenz veränderndes" Abfragesignal aussendet,* aus tragen von mehrstelligen Informationen zwischen dem das jeweils vorbeibewegte Antwortgerät die der gegeneinander beweglichen Abfrage-und Antwort- S Information zugeordneten Frequenzen durch Filter geräten, insbesondere der Nummern von Eisen- auswählt, die auf Resonanz für diese Frequenzen abbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten, gestimmt sind, und für jede Stelle der Information bei dem jedes Abfragegerät in einem vorgegebe- eine vorgegebene Anzahl von Antwortfrequenzen nen, im Mikrowellenbereich gelegenen Nutzfre- zum Abfragegerät zurücksendet, in dem das Abfragequenzband ein periodisch seine Frequenz verän- io signal über abgestimmte Bezugsfilter für alle in den derndes Abfragesignal aussendet, aus dem das Antwortsignalen insgesamt vorgesehenen Frequenzen jeweils vorbeibewegte Antwortgerät die der Infor- je ein Markiersignal erzeugt.
mation zugeordneten Frequenzen durch Filter Unter anderem wird im Hauptpatent vorgeschlagen, auswählt, die auf Resonanz für diese Frequenzen die Antwortgeräte mit einem Hochfrequenzleitungsabgestimmt sind, und für jede Stelle der Infor- 15 abschnitt zu versehen, an den jeweils die vor allem mation eine vorgegebene Anzahl von Antwort- als auf Resonanz abgestimmte Stichleitungen ausgefrequenzen zum Abfragegerät zurücksendet, in bildeten Filter für die auszuwählenden Frequenzen dem das Abfragesignal über abgestimmte Bezugs- angekoppelt sind. Ferner soll der einzelne Hochfrefilter für alle in den Antwortsignälen insgesamt quenzleitungsabschnitt mit wenigstens einer, vorzugsvorgesehenen Frequenzen je ein Markiersignal er- ao weise als Richtantenne ausgebildeten Antenne verzeugt, nach Patent 1279785,■ dadurch, ge- sehen sein, die am jeweiligen Antwortgerät so angekennzeicb.net, daß im Abfrage- und in jedem ordnet ist, daß das Hauptmaximum ihres Strahlungs-Antwortgerät ein zusätzlicher Resonanzkreis vor- diagrammes beim Vorbeibewegen des Antwortgerätes ' gesehen ist, der auf eine an einem Ende des Nutz- am Abfragegerät dessen ebenfalls als Richtantenne frequenzbandes gelegene Frequenz abgestimmt ist, 35 ausgebildete Sende- und Empfangsantenne über- ! und daß im Abfragegerät (F i g. 2) Einrichtungen streicht.
(191 und 192) vorhanden sind, die den zeitlichen Systeme nach dem Hauptpatent können überall in
Abstand (At, Fig. 1) des vom zusätzlichen Reso- Eisenbahnsignalanlagen vorteilhaft eingesetzt werden,
nanzkreis erzeugten Markiersignals (iMZ) vom zu~ Zwischen Abfrage- und Antwortgeräten können Tem- |
gehörigen Antwortsignal (iAZ) ermitteln und min- 30 peraturunterschiede entstehen, wenn beispielsweise j
destens für eine Anfrageperiode die dem zuerst ein Abfragegerät unter dauernder Einwirkung von I
eingetroffenen Signal ftnz) nachfolgenden Signale direkten Sonnenstrahlen aufgeheizt wurde, Antwort- ·
(iju) um diesen zeitlichen Abstand verzögert wei- geräte, die an der der Sonne abgekehrten Seite von
tergeben. . Fahrzeugen angeordnet sind und an diesem Abfrage-
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekenri- 35 gerät vorbeibewegt werden, jedoch die gerade herrzeichnet, daß im Abfragegerät ein die Antwort- sehende Lufttemperatur angenommen haben. Dadurch signale Λ) verzögerndes Schieberegister (25) und entstehen im Abfragegerät und in den Antwortgeräten ein die Markiersignale (iM) verzögerndes Schiebe- unterschiedliche Werkstoffausdehnungen der Hochregister (26) vorgesehen sind, die durch einen quenzbauteile und entsprechende Verschiebungen der Schiebeimpulsgenerator(27) gesteuert werden und 4° Resonanzfrequenzen der Resonatoren gegeneinander, von denen das eine (26) mindestens die doppelte Es sei beispielsweise angenommen, daß zwischen Anzahl von Registerzellen des anderen (25) hat, den Hochfrequenzbauteilen eines Abfrage- und eines und daß am Ausgang jeder Registerzelle des Antwortgerätes eine Temperaturdifferenz von 70° C Schieberegisters (26) mit der größeren Zellenzahl besteht. Da diese Bauteile vorteilhafterweise aus Alueine Steuereinheit (28) angeschlossen ist, in der 45 minium gefertigt sind, das einen Wärmeausdehnungseine beim Eintreffen des durch alle Registerzellen koeffizienten von-24 · 1O-8/0 C besitzt, beträgt die des anderen Schieberegisters (25) fortgeschalteten Differenz der entsprechenden Resonanzfrequenzen zusätzlichen Signals (iAZ) und des beim eigenen beispielsweise bei einer Frequenz von / = 3,6 GHz
Schieberegisters (26) in die zugeordnete Register- Ai — i aT 94 ΐη-β
zelle fortgeschalteten anderen zusätzlichen Signale 50 Δ> ~ >'£ \ kf ήη <>a 1 η-β «ης 1 ne h,
(iMZ) während desselben Schiebetaktes betätigte = 3'6 ·109 · 70·24·10 8 = 6,05 · 10« Hz
bistabile Kippschaltung (282) das gleichzeitige also etwa 6 MHz. Bei einer Bandbreite von 18 MHz Weiterleiten beider zusätzlicher Signale (iAZ und für jeden Resonator entspricht eine temperatur- iMZ) und für eine Abfrageperiode das Weiterleiten bedingte Verschiebung der Resonanzfrequenz um der dem Schieberegister (26) mit der größeren 55 6MHz bereits einem Drittel der Bandbreite. Hier-Zellenzahl zugeführten Signale (fAi) jeweils beim durch kann es eventuell zu Fehlern in der Auswertung Fortschalten in die der Steuereinheit (28) züge- -kommen, deren Vermeidung die Aufgabe der vorlieordnete Registerzelle veranlaßt. genden Erfindung ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge-
60 löst, daß im Abfrage- und in jedem Antwortgerät
ein zusätzlicher Resonanzkreis vorgesehen ist, der auf eine an einem Ende des Nutzfrequenzbandes gelegene
Das Hauptpatent 1279 785 befaßt sich mit einem Frequenz abgestimmt ist, und daß im Abfragegerät System zum selbsttätigen drahtlosen Überträgen von Einrichtungen vorhanden sind, die den zeitlichen Abmehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander 65 stand des vom zusätzlichen Resonanzkreis erzeugten beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbeson- Markiersignals vom zugehörigen Antwortsignal ermit-■dere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach teln und mindestens für eine Abfrageperiode die dem ortsfesten Abfragegeräten, bei dem jedes Abfragegerät zuerst eingetroffenen Signal nachfolgenden Signale
DE19671591595 1967-12-13 1967-12-13 System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrteiligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten Expired DE1591595C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0113285 1967-12-13
DES0113285 1967-12-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1591595A1 DE1591595A1 (de) 1971-01-14
DE1591595B2 DE1591595B2 (de) 1972-08-31
DE1591595C true DE1591595C (de) 1973-03-29

Family

ID=

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2705951A1 (de) * 1977-02-12 1978-08-17 Licentia Gmbh Verfahren und anordnung zur gesicherten datenuebertragung
DE3004766A1 (de) * 1980-02-08 1981-08-13 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Informationsuebertragungseinrichtung mit einem abfragegeraet und einem antwortgeraet
DE3028582A1 (de) * 1980-07-28 1982-02-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Informationsuebertragungseinricthung, bei der ein abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wird

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3028582A1 (de) * 1980-07-28 1982-02-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Informationsuebertragungseinricthung, bei der ein abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wird

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