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DE2326355A1 - Verfahren zum verkuerzen der einschaltdauer des senders eines abfragegeraetes fuer ein eisenbahnfahrzeug-identifizierungs- bzw. -ortungs-system - Google Patents

Verfahren zum verkuerzen der einschaltdauer des senders eines abfragegeraetes fuer ein eisenbahnfahrzeug-identifizierungs- bzw. -ortungs-system

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Publication number
DE2326355A1
DE2326355A1 DE19732326355 DE2326355A DE2326355A1 DE 2326355 A1 DE2326355 A1 DE 2326355A1 DE 19732326355 DE19732326355 DE 19732326355 DE 2326355 A DE2326355 A DE 2326355A DE 2326355 A1 DE2326355 A1 DE 2326355A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
power
frequency
interrogation
criterion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732326355
Other languages
English (en)
Other versions
DE2326355B2 (de
DE2326355C3 (de
Inventor
Friedbert Dipl Ing Becker
Wilhelm Grafinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19732326355 priority Critical patent/DE2326355C3/de
Publication of DE2326355A1 publication Critical patent/DE2326355A1/de
Publication of DE2326355B2 publication Critical patent/DE2326355B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2326355C3 publication Critical patent/DE2326355C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/04Indicating or recording train identities
    • B61L25/045Indicating or recording train identities using reradiating tags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/025Absolute localisation, e.g. providing geodetic coordinates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verkürzen der Einschaltdauer des Senders eines Abfragegerätes s für ein Eisenbahnfahrzeug-Identifizierungs- bzw.-Ortungs-System.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verkürzen der Einschaltdauer des Senders eines Abfragegerätes für ein mit elektromagnetischen Hochfrequenzsignalen betriebenes Eisenbahnfahrzeug-Identifizierungs- bzw. -Ortungs-System.
  • Es ist ein Fahrzeugidentifizierungssystem entwickelt worden (DU-PS 1 279 785), bei dem zum Übertragen der Informationen vom Abfragegerät zum Antwortgerät eines Fahrzeugs und vom Antwortgerät dieses Fahrzeugs zurück zum Abfragegerät eine elektromagnetische Energie mit Frequenzen im Bereich zwischen etwa 3 und 4 GHz verwendet wird. Dieses Identifizierungssystem kann auch zur Ortung von Eisenbahnfahrzeugen innerhalb von Gleisnetzen verwendet werden. Dazu werden im Gegensatz zur Identifizierung die Abfragegeräte auf den zu ortenden Fahrzeugen und die Antwortgeräte an den Ortungspunkten am Gleis angeordnet. Jedes passive Antwortgerät ist jedenfalls mit einem Verschlüsselungsnetz aus Resonanzfiltern versehen, die beim Überstreichen ihrer Resonanzfrequenz durch das eine periodisch veränderliche Frequenz enthaltendeAbfragesignal in Schwingung geraten und das vom Antwortgerät zurückübertragene Antwortsignal in bestimtnter Weise kennzeichnen.
  • Die in Richtung der vorbeibewegten Antwortgerate ausgestrahlte Mikrowellenleistung soll im Hinblick auf andere Funkdienste, die das gleiche Frequenzband benutzen, einerseits möglichst gering sein. Andererseits muß diese Leistung jedoch so groß sein, daß Antwortgeräte selbst bei verhältnismäßig geringem Störabstand noch mit Sicherheit richtig erkannt werden. Um insbesondere andere Funkdienste nicht dadurch zu stören, daß die Abfragesignalleistung beispielsweise bei einem Identifizierungasystem ungenutzt in den Raum gestrahlt wird, kann ein Betrieb des Abfragegerätes beispielsweise von der durch einen Schienenkontakt gemeldeten Passage eines Zuges abhängig gemacht werden. Dieser Schienenkontakt kann in ein Blocksystem einer Sisenbahnsicherungseinrichtung integriert sein, und auch die vollständige Vorbeifahrt eines Zuges melden.
  • Wenn jedoch in gewissen Anwendungsfällen, zum Beispiel bei Zulaul- oder Richtungsgleisen von Ablaufbergen, kein Schienenkontakt zur Verfügung steht, darf das betriebene System andere Funkdienste ebenfalls nicht stören. Dieser Wunsch bildet die Aufgabe der Erfindung.
  • Erfindungsgeinäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, bei dem das Abfragesignai so lange mit weit unterhalb seiner Betriebsleistung liegender Sendeleistung abgestrahlt wird, bis einen Betriebsfall kennzeichnende Reflexionen im Antwortaignal vom Empfangszweig des Abfragegerätes aufgenommen werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung können die folgenden Teilmerkmale einzeln oder in Kombination miteinander vorteilhafterweise angewendet werden: Die einen Betriebsfall kennzeichnenden, durch den Laufweg zwischen Abfragegerät und reflektierenden h'ahrzeugteilen zeitverzö-gerten Reflexionen werden im Empfangszweig mit dem Abfragesignal gemischt und das IEschprodukt dient frequenzselektiv als Sinschaltkriterium für die Betriebsleistung.
  • Die Anwesenheit des dem betreffenden Antwortgerät zugeordneten Kennzeichens im Empfangszweig des Abfragegerätes dient als Einschaltkriterium für die Betriebsleistung.
  • Bei einem Verfahren, in dem die Abfragesignale periodisch durchgestimmte Mikrowellenfrequenzen enthalten und die Antwortgeräte durch Resonanzfilter zum Auswählen von in diesem Frequenzband gleichmäßig verteilten Frequenzen Antwortsignale mit einer der Frequenzverteilung entsprechenden Modulation bilden, dient die im Empfangszweig frequenzselektiv festgestellte Modulation als Einschaltkriterium für die Betriebsleistung.
  • Bei Frequenzumsetzung im Antwortgerät wird als Einschaltkriterium eine Empfangssignalkomponente verwendet, die im Frequenzspektrum des Abfragesignals nicht enthalten ist.
  • Vor dem Einschalten der Betriebsleistung überschreitet die Empfangsleistung der Reflexion einen gewählten Einschalt-Schwellwert.
  • Vor dem Wiederausschalten der Betriebsleistung unterschreitet die Empfangsleistung der Reflexion einen gewählten Ausschalt-Schaelliaert.
  • Die abgeschlossene Identifizierung eines Antwortgerätes bildet ein Kriterium zum Wiederausschalten der Betriebsleistung.
  • Anhand der in der Zeichnung dargestellten Diagramme wird das erfindungsgema-ße Verfahren nachstehend näher erläutert.
  • In der Zeichnung zeigen die qualitativen Diagramme (1er: Fig. 1 die Empfangsleistung über der Differenzfrequenz zwischen Abfragesignal und Antwortsignal einer Nahreflex,ion, Fig. 2 die Sendeleistung über der Zeit bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes für die Empfangsleistung, Fig. 3 die Empfangsleistung an einem Abfragegerät bei Venzendung eines Einschalt-Schwellwertes, Fig. 4 die Sendeleistung des Abfragegerätes über der Zeit bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes und eines höherliegenden Ausschalt-Schwellwertes für die Empfangsleistung am Abfragegerät, Fig. 5 die Empfangsleistung über der Zeit für ein Abfragegerät gemäß Fig. 4, Fig. 6 die Empfangsleistung über den Frequenzen des aus Empfangs- und Sendesignal bestehenden Mischproduktes von der Größenordnung der Wobbelfrequenz bis zu Harmonischen der Impulsfrequenz des Nutzsignals, Fig. 7 die Sendeleistung eines Abfragegerätes über der Zeit bei Verwendung eines Einschalt-Schwellwertes und eines Kriteriums zum Ausschalten der Sendeleistung, das aus der abgeschlossenen Identifizierung eines Antwortgerätes entsteht, und Fig. 8 die Empfangsleistung über der Zeit entsprechend der Variante nach Fig. 7.
  • Von den Abfragegeräten des beispielsweise beschriebenen Systems zum Identifizieren von Sisenbehnlahrzeug-Antozortgeräten bzw. zum Identifizieren von Ortungspunkt-Antwortgeräten werden Abfragesignale ausgesendet, deren elektromagnetische Energie beispielsweise Frequenzen zwischen etwa 3 und etwa 4 Gz enthält. Die Frequenz der Abfragesigile wird dabei periodisch durchgestimmt. Beim Mischen des Abfragesignals und des an irgend einem Gegenstand reflektierten und als hntwortsignal im Abfragegerät empfangenen Abfragesignals entsteht eine der Laufzeit vom Abfragegerät zum Reflektor und wieder zurück und damit eine dem Abstand zwischen Abfragegerät und jeweiligem Reflektor proportionale Differenzfrequenz # f.
  • Bei einem gewählten Beispiel entspricht diese Differenzfrequenz A f bei etwa 15 kHz einem Abstand von etwa einem Meter, bei 30 kHz zwei Meter, bei 45 kHz drei Meter usw.
  • Reflektoren, die sich im Abstand von etwa zwei Meter zum Abfragegerät befinden, haben im gewählten Beispiel, wie aus dem Diagramm der filige 1 ersichtlich ist, einen hohen Anteil an der gesamten Reflexionsleistung. Bei Auftreten derartiger Reflexionen wird angenommen, daß sich ein Eisenbahnfahrzeug über dem Abfragegerät befindet Gemäß der Erfindung sendet das Abfragegerät ein Abfragesignal mit zum einwandfreien Identifizieren eines Antwortgerätes viel zu geringer MiRrowellenleistung aus. Diese abgesenkte Prüfleistung kann beispielsweise durch ein in die Sendeleitung geschaltetes Dämpfungsglied ermöglicht werden Die Prüfleistung ist dann beispielsweise so klein, daß sie sich in einer Entfernung von 20 Metern zum Abfragegerät aus dem allgemeinen Störpegel nicht mehr heraushebt In einer Entfernung von bis zu beispielsweise 3 Metern bis zum Abfragegerät ist diese Leistung jedoch noch groß genug, daß sie aus dieser Entfernung reflektiert vom Empfangs teil des Abfragegerätes noch zweifelsfrei erkannt werden kann.
  • Eisenbahnfahrzeuge, deren Fahrgestellteile sich in einer Entfernung von etwa 1 bis 1,5 Meter am Abfragegerät vorbeibewegen, können daher durch die Reflexionen des Abfragesignals an diesen als Reflektoren wirkenden Teilen mit Sicherheit festgestellt werden.
  • Zum ausschließlichen Erkennen nur dieser Reflexionen kann im Abfragegerät ein Bandfilter vorgesehen sein, dessen Frequenzgrenzen etwa unterhalb von 15 kHz und oberhalb von 45 kHz liegen und das feststellt, ob die Frequenz des I4;schproduktes aus Sendeleistung und Reflexionsleistung zwischen diesen Grenzen liegt. Dann wird gemäß einem Deilmerkmal der Erfindung die Betriebsleistung des Abfragegerätes eingeschaltet. Das bedeutet praktisch, daß die Leistung des Abfragesignals von ihrem bisher sehr geringen Wert der Prüfleistung erhöht wird, indem beispielsweise das obenerwähnte Dämpfungsglied überbrückt wird.
  • Während des Betriebs des Abfragegerätes wird weiterhin ständig ein Mischprodukt von Sendeleistung und Reflexionsleistung hergestellt und übenzacht, ob die Frequenz dieses Mischproduktes immer noch zwischen den angegebenen Grenzen liegt. Sobald dieses Kennzeichen wegfällt, wird das Abfragegerät wieder auf seine ursprüngliche kleine Prüfleistung zurückgeschaltet.
  • Diese Vorgänge sind schematisch durch die Diagramme der Figuren 2 und 3 angedeutet. In Fig. 2 ist die Sendeleistung PS über der Zeit t dargestellt. Dabei bedeuten PSI den Wert der oben bereits beschriebenen Prüfleistung und PS2 den Wert der oben ebenfalls beschriebenen Betriebsleistung. Im Diagramm der Fig. 3 ist schematisch die Empfangsleistung PE im Abfragegerät über der Zeit t beim Vorbeifahren eines Zuges mit beispielsweise einem Triebwagen und fiinf angekoppelten Eisenbahnrsaggons am Abfragegerät dargestellt. Die Einsemkungen der-Empfangsleistung der Reflexionen von Teilen des Zuges entstehen durch die Lücken zwischen den einzelnen Eisenbahnfahrzeugen. Daß die Empfangsleistung der Reflexionen zu diesen Zeiten nicht ganz auf Null absinken, liegt an den zwischen den Fahrbeugen befindlichen Teilen der Puffer und der Kupplungen Aus dem Diagramm der Fig. 3 ist zu erkennen, daß aie Empfangsleistung der Reflexionen zunächst langsam ansteigt, bis sie den Einschalt-Schwellwert PE1 erreicht hat. Damit ist das Kriterium zum Einschalten der Betriebs leistung vorhanden. Selbstverständlich steigt die Empfangsleistung der Reflexionen beim Einschalten der Betriebsleistung ebenfalls erheblich an. Beim Entfernen der reflektierenden Teile des Zuges vom Abfragegerät sinkt die Empfangsleistung der Reflexionen wieder ab, bis die Schaltschwelle PEI wieder erreicht ist. Dann wird die Sendeleistung des Abfragegerätes wieder auf den ursprünglichen Wert PS1 der Prüfleistung zurückgeschaltet0 Beim zu den Figuren 2 und 3 beschriebenen Verfahren unterscheiden sich die Einschalt- und die Ausschaltempfindlichkeit für die Betriebsleistung sehr stark voneinander. Die Betriebsleistung PS2 wird dann eingeschaltet, wenn die von der schwachen Prüfleistung PS1 ermöglichten Nahreflexionen an Teilen eines Eisenbahnfahrzeugs den Einschalt-Schhwellwert 1>t1 überschreiten.
  • Dagegen wird die Betriebsleistung gS2 erst wieder auf den ursprünglichen Wert PS1 zurückgeschaltet, wenn die von der demgegenüber großen Betriebsleistung ermöglichten Nahreflexionen den Einschalt-Schwellwert gEl unterschreiten.
  • Durch Verwendung von zwei sich unterscheidenden Schwellwerten PE1 und PE2 zum Einschalten und zum Ausschalten wird dieses Verfahren erheblich verbessert. Ein den Figuren 2 und 3 entsprechendes Beispiel ist dafür in den Figuren 4 und 5 schematisch dargestellt. Sobald sich ein Eisenbahnfahrzeug dem Abfragegerät nähert, steigt die durch die geringe Prüfleistung Psi ermöglichte Empfangsleistung PE der Nahreflexionen bis zum Einschalt-Schwellwert PE1 an. Zu diesem Zeitpunkt wird die volle Betriebsleistung PS2 des Abfragegerätes eingeschaltet. Damit erhöht sich auch die Empfangsleistung der Nahreflexionen bis weit über den Einschalt-Schwellwert PE1. In einer Bücke zwischen zwei Eisenbahnfahrzeugen, in denen sich nur Teile der Puffer und der Kupplungen befinden, sinkt die Empfangsleistung der Nahreflexionen auf einen Wert unterhalb des Ausschalt-Schwellwertes PE2 ab. Daher wird zu diesem Zeitpunkt die Betriebsleistung P52 wieder auf den geringeren Wert PS1 der Prüfleistung zurückgeschaltet.
  • Die Empfangsleistung PE der Nahreflexionen erreicht aber bald wieder den Einschalt-Schwellwert PEI, so daß wieder die Betriebsleistung PS2 des Abfragegerätes eingeschaltet wird. Diese Vorgänge wiederholen. sich beim Vorbeibewegen jeder Lücke zwischen zwei Eisenbahnfahrzeugen am Abfragegerät0 Beim Entfernen des letzten Fahrzeuges eines Zuges vom Abfragegerät sinkt die Empfangsleistung schnell bis unter den Ausschalt-Schwellwert PE2 , so daß die Betriebsleistung PS2 bei dieser Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens eher wieder auf die geringe Prüfleistung PS1 zurückgeschaltet wird als bei dem für die Figuren 2 und 3 beschriebenen Beispiel.
  • Für diese beiden Beispiele wird die Empfangsleistung von Nahreflexionen des gesamten Frequenzspektrums des Abfragesignals als Kriterium zum Ein- bzw. Ausschalten der Betriebsleistung PS2 des Abfragesignals verwendet. Selbst bei Anwendung eines Einschalt-Schwellwertes und eines Lusschalt-Schwellwertes bleibt die Betriebsleistung 1>52 ungefähr so lange eingeschaltet, wie sich ein Fahrzeug über dem Abfragegerät befindet. Wenn es möglich ist, die Anwesenheit eines Antwortgerätes im Wirkungsbereich des Abfragegerätes als Kriterium zum Einschalten der Betriebsleistung des Abfragesignals zu verwenden, kann die Einschaltdauer des Abfragegerätsenders weiterhin erheblich eingeschränkt werden.
  • Da ein Antwortgerät durch Resonanzen an seinen Filtern Hochfrequenzimpulse reflektiert, die für bestimmte Frequenzplätze innerhalb des ausgesendeten Frequenzbandes vorgesehen sind, und deren Frequenzplätze voneinander immer den gleichen Abstand haben, haben die im Abfragegerät gleichgerichtete Hochfrequenzimpulse eine bestimmte Grundfrequenz ffpl. Bei dem beispielsweise beschriebenen System beträgt diese Frequenz etwa 165 kHz. Ein Frequenzspektrum der gleichgerichteten Empfangsleistung ist im Diagramm der Fig. 6 bei spielsweise dargestellt. Dabei bedeutet bzw die vom Wobbelgenerater festgelegte Grundfrequenz der AbBrageperiode. Die oberhalb der Impuls-Grundfrequenz ffpl liegenden Leistungsmaxima entstehen bei den anteilig sehr starken Harmonischen der Impuls-Grundfrequenz, da nicht jeder Frequenzplatz durch einen Resonanzimpuls belegt ist. Damit zum Einschalten der Betriebsleistung PS2 des Abfragesignals tatsächlich nur die Anwesenheit der Impuls-Grundfrequenz als Einschaltkriterium verwendet wird, kann ein schmalbandiges Filter, das beispielsweise eine im Diagramm der Fig. 6 gestrichelt dargestellte, beispielsweise auf 165 kIIz abgestimmte Dämpfungskurve aufweist, im Empfangszweig des Abfragegerätes vorgesehen sein. Das Diagramm für die Einschaltdauer der Betriebsleistung PS2 für diese Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens würde dann für das in Fig. 4 gewählte Beispiel der Passage eines Triebwagen mit fünf Waggons nur ganz schmale Impulse aufweisen.
  • Die Anwesenheit der Impuls-Grundfrequenz kann auch durch ein im Empfangszweig des Abfragegerätes ohnehin vorgeseltenes Empfangsfilter festgestellt werden. Ferner kann möglicherweise im Antwortgerät eine Einrichtung zur Frequenzumsetzung vorhanden sein. Derartige Einrichtungen werden verwendet, um die Abfragesignale von den Antwortsignalen frequenzmäßig zu entkoppeln. In diesem Fall wird als Einschaltkriterium für die Betriebsleistung PS2 zweckmäßigerweise eine Empfangssignalkomponente verwendet, die im Frequenzspektrum des Abfragesignals nicht vorhanden ist.
  • Fig. 7 und 8 zeigen Diagramme für die Sendeleistung des Abfragegerätes und die Empfangsleistung der Nahreflexionen im Abfragegerät bei einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens, in der die abgeschlossene Identifizierung eines Antwortgerätes ein Kriterium zum Wiederaussehalten der Betriebaleistung bildet. Sobald die Empfangsleistung von Nahreflexionen bzw. von durch ein Antwortgerät in beschriebener Weise gekennzeichneten Reflexionen den Schwellwert PE1 zum Einschalten der Betriebsleistung PS2 überschreitet, kann das betreffende Antwortgerät mit großer Sicherheit durch die Betriebsleistung PS2 richtig identifiziert werden.
  • Dann wird im Abfragegerät ein Signal gebildet, durch das die Betriebsleistung PS2 wieder auf die geringe Prüfleistung PS1 zurückgeschaltet wird.
  • In Fig. 8 ist nur ein Einschalt-Schwellwert PE1 dargestellt. Die Unterschreitung dieses Schwellwertes durch die Empfangsleistung der gekennzeichneten Reflexion würde allerdings zu einer Wiedereinschaltung der Betriebaleistung PS2 führen. Um dies zu vermeiden, könnten beispielsweise zwei sich geringfügig voneinander unterscheidende Einschaltachwellen vorgesehen sein, die beide durch die Empfangsleistung der Reflexion nacheinander von unten her überschritten werden miissen, ehe die Betriebsleistunrg PS2 wieder eingeschaltet werden kann. Zum Vermeiden von auf kurzzeitigen Pegelachwankungen beruhenden Ein- und Ausschalt-Wechselspielen kann zusätzlich ein diese kurzen Zeiten überdeckendes Verzögerungsglied zum Ein- bzw. Ausschalten vorgesehen sein.
  • 8 Ansprüche 8 Figuren

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zum Verkürzen der Einscbaltdauer des Senders eines Abfragegerätes für ein mit elektromagnetischen -Hochfreo;aenzsignalen betriebenes Eisenbahnfahrzeug-Identifizierungs- bzw. -Ortungs-System, d ad u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Abfragesignal so lange mit weit unterhalb seiner Betriebsleistung (PS2) liegenden Sendeleistung (PS1) abgestrahlt wird, bis einen Betriebsfall kennzeichnende Reflexionen im Antwortsignal vom Xmpfangszweig des Abfragegerätes aufgenommen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die einen Betriebsfall kennzeichnenden, durch den Abstand zwischen Abfragegerät und reflektierenden l"ahrzeugteilen zeitverzögerten Reflexionen im Empfangszweig mit dem Abfragesignal gemischt werden und das Mischprodukt frequenzselektiv als Einschaltkriterium für die Betriebsleistung (PS2) dient.
  3. 3, Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Antwortsignal ein den Antwortgerät zugeordnetes Kennzeichen enthält, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Änwesenheit des Kennzeichens im Empfangszweig des Abfragegerätes als Einschaltkriterium für die Betriebsleistung (PS2) dient.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Abfragesignale periodisch durchgestimmte Mikrowellenfrequenzen enthalten und die Antwortgeräte durch Resonansfilter zum Auswählen von in diesem Frequenzband gleichmäßig verteilten Frequenzen A.ntwortsignale mit einer der Frequenzverteilung entsprechenden Modulation bilden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die im Empfangszweig frequenzselektiv festgestellte Modulation als Einschaltkriterium für die Betriebsleistung (PS2) dient.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, mit Frequenzumsetzung im Antwortgerät, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß als Einschaltkriterium eine Empfangssignalkomponente verwendet wird, die im Frequenzspektrum des Abfragesignals nicht enthalten ist.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß vor dem Einschalten der Betriebsleistung (PS2) die Empfangsleistung (PE) der Reflexion einen gewählten Einschalt-Schwellwert (PE1) überschreitet.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß vor dem Wiederausschalten der Betriebsleistung (PS2) die Empfangsleistung (PE) der Reflexion einen gewählten Ausschalt-Schwellwert (PE2) unterschreitet.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die abgeschlossene Identifizierung eines Antwortgerätes ein Kriterium zum Wiederaussohalten der Betriebsleistv.ng (?S2) bildet.
    l e e r s e i t e
DE19732326355 1973-05-23 1973-05-23 Einrichtung zum Steuern der Sendeleistung bei einer Anlage zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten Expired DE2326355C3 (de)

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