DE2325619C3 - Wanderfeldröhre mit selektiv bedampfter Verzögerungsleitung - Google Patents
Wanderfeldröhre mit selektiv bedampfter VerzögerungsleitungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J23/00—Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
- H01J23/16—Circuit elements, having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube and interacting with the discharge
- H01J23/24—Slow-wave structures, e.g. delay systems
- H01J23/30—Damping arrangements associated with slow-wave structures, e.g. for suppression of unwanted oscillations
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wanderfeldröhre mit einer selektiv bedämpften Verzögerungsleitung, der
mindestens ein dielektrischer stabförmiger Körper benachbart sowie mindestens ein auf eine Störfrequenz
abgestimmter bedampfter Resonator angekoppelt ist und bei der der eine Dämpfungsschicht aufweisende
dielektrische Körper im Bereich der Dämpfungsschicht eine Metallisierung trägt, die eine mit der Verzögerungsleitung
gekoppelte, bedämpfte Leitungsstruktur für elektromagnetische Wellen eines hochfrequenten
Störmodus bildet, wobei die Verzögerungsleitung nach Art eines Hohlleiters mit von den Hohlleiterwanden
ausgehenden schlitzgekoppelten Querwänden gebildet
ist.
Eine Röhre dieses Typs ist im Hauptpatent vorgeschlagen und für Wendelleitungen detailliert beschrieben
worden. Dabei absorbieren und dämpfen die Leitungsstrukturen, wie beispielsweise Resonanzkreise
oder Verzögerungsstrukturen, im wesentlichen nur Energie von Wellen, deren Frequenzen im Bereich des
hochfrequenten Störmodus liegen. So ist die eigentliche Verzögerungsleitung der Röhre im Bereich r"es Betriebsfrequenzbandes
nur wenig, im Bereich des hochfrequenten Störmodus jedoch stark bedämpft. Auf
Grund dieser selektiven Auskopplung des Störmodus bleibt das elektrische Verhalten der Röhre im Betriebsfrequenzband weitgehend unbeeinflußt. Dabei ist von
Vorteil daß die vorgeschlagene Bedämpfung weder zusätzlichen Raum erfordert, noch die Wärmeabfuhr reduziert,
noch die Röhre mit einem Fertigungsmehraufwand belastet.
Um die selektive Störmodenbedämpfung nach dem Prinzip der Hauptanmeldung bei Wanderfeldröhren
mit einer Verzögerungsleitung des eingangs geschilderten Typs zu verwirklichen, wird bei einer Wanderfeldröhre
der eingangs genannten Art erfindungsgemüli vorgeschlagen, daß der dielektrische Körper in einer
Ausnehmung einer von der Hohlleitei wai.J ausgehen
den Querwand eingelassen ist.
Die erfindungsgemäße Ausführung einer Wanderfeldröhre ist sehr vorteilhaft, wenn Millimeterwellen zu
verstärken sind, denn ihre Dämpfungsanordnung bleibt trotz kleinster Abmessungen robust. Besonders günstig
ist dabei die Verwendung von thermisch stabilen .Stapelleitungen.
An Hand von in den Figuren der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung
nachstehend mit weiteren Merkmalen näher erläutert werden. Einander entsprechende Teile sind dabei
mit gleichen Bezugszeichen versehen. Es^zeigt
Fig. 1 von einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre eine Periode ihrer
Verzögerungsleitung im Seitenschnitt,
F i g. 2 die F i g. 1 in der Draufsicht II,
F i g. 3 von einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre eine Periode ihrer
Verzögerungsleitung im Seitenschnitt,
F i g. 4 die F i g. 3 in der Draufsicht IV.
Für die Erfindung unwesentliche Teile oder Baugruppen einer Röhre, beispielsweise das Elektronenstrahlerzeugersystem,
der Elektronenstrahlauffänger oder der Fokussierungsmagnet sind in der Zeichnung weggelassen.
Die in den F i g. 1 und 2 im Ausschnitt dargestellte Verzögerungsleitung ist für eine Wanderfeldröhre zur
Verstärkung von Millimeterwellen vorgesehen. Die Verzögerungsleitung selbst besteht im einzelnen aus in
Elektronenstrahlrichtung hintereinanderg?setzten Leitungsscheiben 1, 2, die zu einem festen Block nach Art
einer Stapelleitung verfestigt sind. Jede Leiterscheibe ist bis auf einen umlaufenden Steg 3 eingezogen, so daß
sich Zellen 4 und zelltrennende Querwände 5 ergeben. Eine Querwand weist dabei eine zentrale Elektronenstrahldurchtrittsöffnung
6 sowie eine Koppelöffnung 7 auf. Aufeinanderfolgende Leitungsscheiben sind um 180° gegeneinander versetzt, je ein Paar bildet eine Periode
der Verzögerungsleitung.
Zur selektiven Bedämpfung hochfrequenter Störmoden ist in diesem Ausführungsbeispiel in Leiterscheibe
I, der Koppelöffnung 7 gegenüberliegend, ein Sackloch 8 mit dünnem Boden gebohrt. Im Sackloch 8 ist ein
dielektrischer Stab 9 eingelötirt, dessen stirnseitiges
Ende in den Raum der Zeil? 4 hineinragt und eine Metallisierung
(in der Zeichnung schraffiert dargestellt) in Form eines Kammes 10 mit verschieden langen, an ihren
Spitzen mit einem Streifen aus veiiustbehaftetem Material 11 überbrückten Zähnen 12 trägt.
Die Metallisierung bildet infolge der Resonanzfähigkeit der benachbarten Zähne (λ/4-Resonanzen) eine be- ίο
dämpfte Leitungsstruktur, die je nach Auswahl und Zusammenstellung der Zahnlängen mehrere Störmoden
oder bestimmte Störmodenbereiche selektiv bedämpft.
Dabei spielt die Ausrichtung der Metallisierung keine wesentliche Rolle; so könnten die Zähne statt — wie im
dargestelten Ausführungsbeispiel — in Längsrichtung auch in Umfangsrichtung des dielektrischen Stabes 9
weisen. Es empfiehlt sich jedoch, die Metallisierung zumindest teilweise auf Teile des dielektrischen Stabes 9
aufzubringen, die in Zellenräume hineinragen, um die Leitungsstruktur an Orte kräftiger elektrischer Felder
zu bringen.
Die F i g. 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre. Es
unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel darin, daß statt eines Sackloches ein Durchgangsloch 19
gebohrt ist und daß der dielektrische Stab 9 längs gegenüberliegender
Mantellinien abgeplattet ist und die bedampfte Leitungsstniktur aus je zwei einander parallelen,
auf den abgeplatteten Stabflächen 13, 14 verlaufenden Metallstreifen 15, iS und 17, 18 besieht. Die Enden
der einander parallelen Metallstreifen 15, 16 und 17, 18 sind mit verlustbehaftetem Material Π überbrückt,
so daß die gebildeten Leitungsstrukturen nach Art von beidseitig »offenen« Doppelleitungen in strekkenweise
leitender Umgebung wirken und demzufolge frequenzselektiv einkoppeln und bedampfen.
Ein Sackloch ist zwar nicht ganz so einfach wie ein Durchgangsloch herzustellen, hat aber andererseits den
Vorzug einer gleichmäßigen Stabanordnung in der Verzögerungsleitung und gibt größeren Schutz vor
einem eventuellen Abbrechen von dielektrischen Stäben.
Die Erfindung ist nicht auf die geschilderten Ausführungsbeispiele
beschränkt. So braucht weder die Verzögerungsleitung eine Stapelleitung zu sein, noch ist es
notwendig, nur eine Querwand mit nur einer Ausnehmung /u versehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Wanderfeldröhre mit einer selektiv bedämpften Verzögerungsleitung, der mindestens ein dielekirischer
stabförmigcr Körper benachbart sowie mindestens ein auf eine Störfrequenz abgestimmter
bedampfter Resonator angekoppelt ist und bei der der eine Dämpfungsschicht aufweisende dielektrische
Körper im Bereich der Dämpfungsschicht eine Metallisierung trägt, die eine mit der Verzögerungsleitung
gekoppelte, bedämpfte Leitungsstruktur für elektromagnetische Wellen eines hochfrequenter
Störmodusbildet.nach Patent Pi2 05 645.7,wobeidie
Verzögerungsleitung nach Art eines Hohlleiters mit <5 von den Hohlleiterwänden ausgehenden schlittgekoppelten
Querwänden gebildet ist, da durch gekennzeichnet,
daß der dielektrische Körper in einer Ausnehmung einer von der Hohlleiterwand ausgehenden
Querwand eingelassen ist.
2. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung eins die Querwand
nicht durchdringende Sackbohrung (8) ist.
3. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer durchgehenden Ausnehmung
(19) der dielektrische Körper (9) an seiner einen Stirnseite metallisiert ist.
4. Wanderfeldröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der stabförmig
ausgebildete dielektrische Körper (9) mit einem Teil in zumindest einen der Räume zwischen zwei benachbarten
Querwänden (Zellräume) hineinragt.
5. Wanderfeldröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bedämpfte
Leitungsstruktur die Form eines Leitungskammes (10) mit verschieden langen, einseitig mit einem
Streifen (11) aus verlustbehaftendem Material überbrückten Zähnen (12) hat und dem in den Raum
zwischen benachbarten Querwänden (Zellräume) hineinragenden Teil des dielektrischen Stabes (9)
aufgetragen ist.
b. Wanderfeldröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer zylindrischen
Ausnehmung der dielektrische Stab (9) längs gegenüberliegenden Mantellinien abgeplattet
ist und die bedämpfte Leitungsstruktur nach Art einer Doppelleitung aus zwei einander parallelen,
auf den abgeplatteten Mantelflächen (13, 14) des Stabes (9) verlaufenden, an den Stirnseiten des dielektrischen
Körpers (9) bedämpften Metallstreifen (15, 16,17, 18) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325619 DE2325619C3 (de) | 1972-02-07 | 1973-05-21 | Wanderfeldröhre mit selektiv bedampfter Verzögerungsleitung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722205645 DE2205645C3 (de) | 1972-02-07 | 1972-02-07 | Selektiv bedämpfte Wanderfeldröhre |
| DE19732325619 DE2325619C3 (de) | 1972-02-07 | 1973-05-21 | Wanderfeldröhre mit selektiv bedampfter Verzögerungsleitung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2325619A1 DE2325619A1 (de) | 1974-11-28 |
| DE2325619B2 DE2325619B2 (de) | 1975-03-20 |
| DE2325619C3 true DE2325619C3 (de) | 1975-10-30 |
Family
ID=25762685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732325619 Expired DE2325619C3 (de) | 1972-02-07 | 1973-05-21 | Wanderfeldröhre mit selektiv bedampfter Verzögerungsleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2325619C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5391963A (en) * | 1992-10-29 | 1995-02-21 | Litton Systems, Inc. | Traveling wave tube with thermally-insensitive loss button structure |
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1973
- 1973-05-21 DE DE19732325619 patent/DE2325619C3/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2325619A1 (de) | 1974-11-28 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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