DE2205645C3 - Selektiv bedämpfte Wanderfeldröhre - Google Patents
Selektiv bedämpfte WanderfeldröhreInfo
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Description
wachsendem Abstand der Dämpiungsschicht von der U-förmiger Leiterbahnen, deien freie Schenkel ein
Verzögerungsleitung noch kleiner. Damit wird die Viertel der mittleren Wellenlänge 1„ des höchfrequen-Dämplung
noch selektiver. ten Störmodus lang sind. Diese U-förmigen Leiterin Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, die bahnen sind durch eine Dämpfungsschicht 6 in Form
bedämpfte Leitungsstruktur in mehrere, längs der 5 eines längs der Kette mittig verläufenden Streifens
Verzögerungsleitung aufeinanderfolgende Abschnitte überbrückt Bei einer solchen sogenannten iy4-Leirüumlich
zu unterteilen. Die Länge; dieser Abschnitte tung ist die Resonanzbedingung wiederum für den
ist so bemessen, daß an ihnen jeweils die volle mittleren Störmodus erfüllt.
Spannung des Störmodus anliegt. Da sich einerseits Die F i g. 4 zeigt ein Ausgestaltungsbeispiel, bei
eine halbe Wellenlänge des Störmodus gewöhnlich lo dem ähnlich der Fig. 3 U-fönnige Leiterbahnen als
über weniger als eine Leitungsperiode und anderer- /.,/4-Leitung auf dem Haltestab 2 angebracht sind,
seits eine halbe Wellenlänge der Betricbswclle meist Abweichend von Fig. 3 sind hier diese U-förmigen
über mehrere Leitungsperioden erstreckt, Hegt an Leiterbahnen mit ihrer Symmetrieachse in Achsrich-
dicsen kurzen Abschnitten nur eine Tcilspannung der tung des Hallcstabes 2 ausgerichtet und jeweils an
Betriebswelle. Mit dieser Maßnahme wird die rest- 15 ihrem offenen Ende durch Dämpfungsstrecken 6
liehe Dämpfungswirkung der bedämpften Leitung*- überbrückt.
struktur auf die Nutzwellen, welche auf der eigent- Während die F i g. 2, 3 und 4 bedämpfte Lcitungs-
Hhen Verzögerungsleitung verstärkt werden, noch strukturen in Form von Resonatorketten zeigen, kann
weiter vermindert. an Stelle einer Resonatorketie auch eine Verzöge-
An Hand der in den Figuren dargestellten Ausfüh- to rungsJeitung treten, welche für eine Ausbreitung des
rungsbcispiele soll die Erfindung nachstehend mit Störmodus bemessen ist. Eine solche Ausgestaltung
weiteren Merkmalen näher erläutert werden. Einan- ist in F i g. 5 dargestellt, bei der die Metallisierung 5
der entsprechende Teile sind dabei mit gleichen auf dem Haltestab 2 eine auf den Störmodus abge-
Bezugweichen versehen. Dabei zeigt stimmte Inlerdigitalleitung bildet. Die Dämpfungs-
F i g. 1 ein im Längsschnitt schematisch dargc- 25 schicht 6 erstreckt sich hier streifenförmig längs der
stelltes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Achse der Interdigitalleitung.
Wanderfeldröhre, die F i g. 6 zeigt ein vorteilhaftes Ausgestaltungsbei-
F1 g. 2 bis 6 Ausgestaltungen der bedämpften spiel, bei dem die Dämpfungsschicht 6 in solchen
Leitungsstruktur auf einem der F i g. 1 entnommenen Bereichen der Metallisierung angeordnet ist, welche
dielektrischen Körper, 30 von der Verzögerungsleitung abgewandt sind. Die
Fig. 7 die Ausgestaltung von Fig. 6 im Quer- bedampften Enden von längs der Achse des dielek-
schnitt einer erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre, trischen Haltestabes 2 hintereinander liegenden Lei-
Fig. 8 im Querschnitt ein weiteres Ausführungs· terbahnen der Metallisierung5 sind hier von der
beispiel einer erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre, Auflage 7 der Verzögerungsleitung weggeführt in
die 35 Richtung auf die Mantellinie 8, längs der der Halte-
F i g. 9 und 10 Ausgestaltungen der bedämpften stab der Röhrenwandung 3 anliegt. Die Länge der
leitungsstrukiur auf einem der F i g. 8 entnommenen Leiterbahnen ist dabei so bemessen, daß ihre Prodielektrischen
Körper. jektion auf die Haltestabachse die halbe Wellen-
Bei der Wanderfeldröhre in Fig. 1 sind die länge 7, des mittleren Störmodus beträgt,
dielektrischen Körper von der Rührenwandung 3 *o In Fig. 7 ist die vorteilhafte Ausgestaltung der umschlossen und zu längs der Röhrenachse angeord- bedämpften Leitungsstruktur im Querschnitt einer neten Haltcstäben 2 für eine Verzögerungsleitung 1, erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre dargestellt. Der die hier in Form einer Wendel dargestellt ist, aus- Vorteil solcherart gekrümmter und bedampfter Leigebildet. Die erfinduingsgemäß vorgesehenen bc- terbahnen gegenüber geraden achsenparallelen Leiterdämpften Leitungsstrukturen 4 sind schematisch als 45 bahnen liegt darin, daß der Störmodus weiterhin schraffierte Flächen auf den Haltestäben 2 dargestellt. durch Auskopplung über die der Verzögerungs-
dielektrischen Körper von der Rührenwandung 3 *o In Fig. 7 ist die vorteilhafte Ausgestaltung der umschlossen und zu längs der Röhrenachse angeord- bedämpften Leitungsstruktur im Querschnitt einer neten Haltcstäben 2 für eine Verzögerungsleitung 1, erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre dargestellt. Der die hier in Form einer Wendel dargestellt ist, aus- Vorteil solcherart gekrümmter und bedampfter Leigebildet. Die erfinduingsgemäß vorgesehenen bc- terbahnen gegenüber geraden achsenparallelen Leiterdämpften Leitungsstrukturen 4 sind schematisch als 45 bahnen liegt darin, daß der Störmodus weiterhin schraffierte Flächen auf den Haltestäben 2 dargestellt. durch Auskopplung über die der Verzögerungs-
In Fig. 2 iit für ein erstes Ausgeslal'ungsbeispiel leitung nahen Bereiche der Metallisierung an die
der bedämpften Leitungsstruktur ein Haltestab 2 der fernliegende Dämpfungsschicht gelangt, während die
Röhre der Fig. 1 mit einer Leitungsstruktur dargc- Nutzwelle weitgehend ungedämpft bleibt,
stellt, die von einer auf den Stab 2 aufgebrachten 50 In den Ausgestaltungsbeispielen der Fig. 2 bis 6 schraffiert gezeichneten Metallisierung S gebildet ist, kann die Kopplung der bedämpften Leitungsstruktur die hier aus nach Art einer Leiterkette angeordneten an die Verzögerungsleitung je nach Abstand von der und durch eine gepunktet gezeichnete Dämpfungi- Verzögerungsleitung variiert und dadurch die zur schicht 6 als Holmen verbundenen Sprossen besteht. Unterdrückung der Störmoden gerade notwendige Die Sprossen sind eine halbe mittlere Wellenlänge /s 55 Dämpfung eingestellt werden. Je größer der Abstand des hochfrequenten Störmodus lang (>L/2-Leitung). der bedämpften Leitungsstruktur von der Verzöge-Eine derart bemessene Kette aus offenen Resonatoren rungsleitung ist, desto geringer ist die Dämpfwirkung koppelt hochfrequenzmäßig mit der Wendel 1 der für die Störmoden. Dieser Abstand und damit die F i g. 1 nur im Frequenzbereich des Störmodus, weil Kopplung läßt sich ebispielsweise durch Verdrehen die Resonanzbedingung der Resonatoren bekanntlich 60 des betreffenden Haltestabes ändern.
für die Wellenlänge, die das Doppelte der Sprossen- F i g. 8 zeigt im Querschnitt ein weiteres Ausfühlänge beträgt, gegeben ist. Da gleichzeitig diese r.'ngsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wanderfeld-Resonatoren durch die Dämpfungsschicht 6 bedämpft röhre. Der dielektrische Körper 9 ist hier in die sind, belastet die Resonatorkette die Wendel 1 so, Wandung eines die Verzögerungsleitung umgebenden daß der Störmodus praktisch nicht anschwingt. 65 Metallblocks 3 eingelassen und erstreckt sich im
stellt, die von einer auf den Stab 2 aufgebrachten 50 In den Ausgestaltungsbeispielen der Fig. 2 bis 6 schraffiert gezeichneten Metallisierung S gebildet ist, kann die Kopplung der bedämpften Leitungsstruktur die hier aus nach Art einer Leiterkette angeordneten an die Verzögerungsleitung je nach Abstand von der und durch eine gepunktet gezeichnete Dämpfungi- Verzögerungsleitung variiert und dadurch die zur schicht 6 als Holmen verbundenen Sprossen besteht. Unterdrückung der Störmoden gerade notwendige Die Sprossen sind eine halbe mittlere Wellenlänge /s 55 Dämpfung eingestellt werden. Je größer der Abstand des hochfrequenten Störmodus lang (>L/2-Leitung). der bedämpften Leitungsstruktur von der Verzöge-Eine derart bemessene Kette aus offenen Resonatoren rungsleitung ist, desto geringer ist die Dämpfwirkung koppelt hochfrequenzmäßig mit der Wendel 1 der für die Störmoden. Dieser Abstand und damit die F i g. 1 nur im Frequenzbereich des Störmodus, weil Kopplung läßt sich ebispielsweise durch Verdrehen die Resonanzbedingung der Resonatoren bekanntlich 60 des betreffenden Haltestabes ändern.
für die Wellenlänge, die das Doppelte der Sprossen- F i g. 8 zeigt im Querschnitt ein weiteres Ausfühlänge beträgt, gegeben ist. Da gleichzeitig diese r.'ngsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wanderfeld-Resonatoren durch die Dämpfungsschicht 6 bedämpft röhre. Der dielektrische Körper 9 ist hier in die sind, belastet die Resonatorkette die Wendel 1 so, Wandung eines die Verzögerungsleitung umgebenden daß der Störmodus praktisch nicht anschwingt. 65 Metallblocks 3 eingelassen und erstreckt sich im
Bei dem Ausgestaltungsbeispiel der F i g. 3 besteht Abstand von der Verzögerungsleitung 1 längs der
die Metallisierung 5 aus einer Kette aufeinanderfol- Röhrenachse. Die Metallisierung 5 überdeckt das
gender, jeweils paarweise offen gegenüberliegender ganze T-Profil des Körpers mit dem zur Verzöge-
rungsleitung hin vorspringenden Mittelsteg 10, während
die Dämpfungsschicht 6 nur auf den der Verzögerungsleitung abgewandten Profilbereichen aufgebracht
ist.
In den F i g. 9 und 10 sind auf dem aus dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 8 herausgegriffenen dielektrischen
Körper 9 zwei Ausgcstaltungsbeispiele der bedämpften Leilungsstruktur dargestellt, die den
Beispielen aus den Fig. 2 und 3 vergleichbar sind. Bei der Längenbemessung der Leiterbahnen der
Metallisierung S ist dabei grundsätzlich zu beachten, daß die Resonanzbedingung dieser Leiiungssliukturen
allein vom direkten Abstand zwischen den Lcilerbahncnden abhängt. Sollen die Leitungsstrukturen
der beiden Figuren bei der Wellenlänge /„ des
mittleren Störmodus in Resonanz kommen, so sind die notwendigen direkten Abstände ).,fl bzw. kJ4.
Die Erfindung beschränkt sich niclit auf die dargestellten
Ausführungsbeispicle. So können beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die urfindungsgcmäß
bedämpften Leitungsstrukturen statt in axialer Richtung auch in Umfangsrichlung der Haltcstäbe
angeordnet sein. Im übrigen braucht die Verzögerungsleitung der Röhre keine Wendel wie auch die
dielektrische Stütze der Wendel kein axial ausgerich tctcr Hallcstab zu sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Wanderfeldröhre mit einer selektiv be- angekoppelt ist.
dämpften Verzögerungsleitung, der mindestens Line derart bedampfte Wanderfeldröhre ist aus
ein dielektrischer Köper benachbart sowie min- 5 der deutschen Auslcgcschrift ! 2(J7 768 bekannt. Die
destens ein auf eine Störfrequenz abgestimmter Leitung dieser Röhre besteht aus mehreren hinter-
bedämpfter Resonator angekoppelt ist, da- cinanderliegendcn Zellen, in die Seilenwandung
durch gekennzeichnet, daß der eine einzelner Leitungszellen sind dabei auf die Band-
Dämpfungsschicht aufweisende dielektrische Kör- kanienfrequen/en abgestimmte, mit Dämpfmatcrial
per im Bereich der Dämpfungsschicht eine Me- 10 ausgefüllte Hohlraumresonatoren eingelassen. SoI-
tallisicrung trägt, die eine mit der Verzögerungs- cherart gestaüete Dämpfmittel sind zwar vcrgleichs-
lcitung gekoppelte, bedampfte Leitungsstruktur weise frequenzselektiv, führen aber bei mehreren zu
für elektromagnetische Wellen eines hochfrequen- bedampfenden Störfrequen/en zu einem gewissen
ten Störmodus bildet. Mehraufwand und verlangen stets eine bestimmte
2. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1, dadurch 15 Leitungsbauweise (Stapelleitungen) mit bercichsweise
gekennzeichnet, daß die Dämpfungsschicht (6) in beträchtlichen, magnetisch ungünstigen Hüllenwandsolchen
Bereichen der Metallisierung (5) angeord- stärken.
net ist, welche von der Verzögerungsleitung ab- Es ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
gewandt sind. 1566 031 auch schon bekanntgeworden, der Vcr-
3. Wanderfeldröhre nach Anspruch I, dadurch 20 zögerungsleilung einen in die zelltrennenden Quergekennzeichnet, daß die Metallisierung (5) aus wände eingebrachten, mit Dämplungsmaterial benach
Art einer Leiterkette angeordneten und schichteten Hohlleiter anzukoppeln, dessen Grenzdurch
die Dämpfungsschicht als Leiterholme ver- frequenz durch eine geeignete Längenbemessung
bundenen Sprossen (6) besteht, die eine halbe zwischen der oberen Kante des Betriebsbandes und
mittlere Wellenlänge des hochfrequenten Stör- as dem sogenannten .τ-Punkt liegt.
modus lang sind (λ/2-Leitung). In dieses Anordnung werden höherfrequente Stör-
4. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1, dadurch moden breitbandig gezielt und ohne Querschnitisvergekennzeichnet,
daß die Metallisierung (5) aus größerung der Röhre bedämpft. Der Hohlleiter hat
einer Kette aufeinanderfolgender, jeweils paar- sich dabei allerdings wesentlich in der E-Feld-Ebene
weise offen gegenüberliegender U-förmigcr Leiter- 3° der Störmoden zu erstrecken, die Dämpfungsanordbahnen
besteht, deren freie Schenkel ein Viertel nung ist demzufolge auf spezielle Typen der Verdes
mittleren hochfrequenten Störmodus lang zogerungsleitung, beispielsweise Klccblattstrukturen,
sind und welche durch die Dämpfungsschicht (6) beschränkt.
in Form eines längs der Kette mittig verlaufenden Zur Überwindung der geschilderten Schwierigkei-
Streifens überbrückt sind. 35 ten und Beschränkungen ist bei einer Wanderfeld-
5. Wanderfeldröhre nach Anspruch I, dadurch röhre der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
gekennzeichnet, daß die Metallisierung (5) eine vorgesehen, daß der eine Dämpfungsschicht aufauf
den Störmodus abgestimmte Verzögerungs- weisende dielektrische Körper im Bereich der
leitung nach Art einer Interdigitalleitung bildet, Dämpfun<»sschicht eine Metallisierung trägt, die eine
längs der Achse sich die Dämpfungsschicht (6) 40 mit der Verzögerungsleitung gekoppelte, bedämpfte
streifenförmig erstreckt. Leitungsstruktur für elektromagnetische Wellen eines
6. Wanderfeldröhre nach einem der Ansprü- hochfrequenten Störmodus bildet. Die vorgeschlagene
ehe 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfanordnung ist insbesondere für eine Wanderdielektrische
Körper mit der Metallisierung (5) feldröhre mit einer wendelartigen Verzögerungslei-
und Dämpfungsschicht (6) ein längs der Verzöge- 45 tung geeignet.
rungsleitung sich erstreckender Haltestab für die Bei einer erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre
Verzögerungsleitung ist. absorbieren und dampfen die Leiiungsstrukturen
7 Wanderfeldröhre nach einem der Ansprü- wie Resonanzkreise oder Verzögerungsstrukturen im
ehe 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der wesentlichen nur Energie von Wellen, deren Fre-
dielektrische Körper mit der Metallisierung (5) s« quenzen im Bereich des hochfrequenten Störmodus
im Abstand von der Verzögerungsleitung parallel liegen. Dadurch ist die eigentliche Verzögerungs-
zu dieser erstreckt. leitung der Rohre im Bereich des Betriebsfrequenz-
8. Wanderfeldröhre nach Anspsuch 7, dadurch bandes nur wenig, im Bereich des hochfrequenten
gekennzeichnet, daß der dielektrische Körper in Störmodus jedoch stark bedämpft. Auf Grund dieser
der Wandung eines die Verzögerungsleitung um- 55 selektiven Auskopplung und Dämpfung des Störgebenden
Metallblocks eingelassen ist, wobei der modus bleibt das elektrische Verhalten der Röhre im
dielektrische Körper einen zur Verzögerungslei- Betriebsfrequenzband weitgehend unbeeinflußt. Dabei
tung hin vorspringenden Mittelsteg hat. hat die Erfindung noch den besonderen Vorteil, daß
9 Wanderfeldröhre nach einem der Ansprü- die vorgeschlagene Dämpfung weder zusätzlichen
ehe 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die be- 60 Raum erfordert noch die Wärmeabfuhr reduziert,
dämpfte Leitungsstruktur (4) in mehrere aufein- Vorteilhafterweise wird die Erfindung dadurch
anderfolgende Abschnitte unterteilt ist, die kürzer realisiert, daß die Dämpfungsschicht in solchen Be-
als eine halbe mittlere Wellenlänge der Betriebs- reichen der Metallisierung angeordnet ist, welche von
signale der Röhre sind. der Verzögerungsleitung räumlich abgewandt sind.
65 Während der hochfrequente Störmodus durch Aus-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wander- kopplung über die Metallisierung in jedem Falle in
feldröhre mit einer selektiv bedämpften Verzöge- die Dämpfungsschicht gelangt, wird die verbliebene
rungsleitung, der mindestens ein dielektrischer Kör- geringe Dämpfwirkung auf die Betriebswelle mit
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