DE2324808A1 - Vorrichtung zum foerdern von gegenstaenden durch vorbeschicken von hebern - Google Patents
Vorrichtung zum foerdern von gegenstaenden durch vorbeschicken von hebernInfo
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Description
CERABAT!, COMPAGNIE GENERALE DE LA CERAMIQUE DU BATIMENT
P 050 02
Vorrichtung zum Fördern von Gegenstanden durch Vorbeschicken von Hebern.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Gegenständen durch Vorbeschicken
von Hebern, insbesondere eine Vorrichtung, mit der die Gegenstände vom
Ausgang einer Fabrikationsmaschine zu einem Etagenspeicher überführt werden können
und dabei ein Zwischenstadium des Vorbeschickens einer anderen Etagenanordnung
nach Art eines Senkrechtförderers durchmachen.
Es gibt Fabriken, tn denen die aus einer Föbriaktionsmaschine kommenden Gegenstände '
ohne Berührung miteinander gespeichert werden müssen. Dies ist Insbesondere in der
Keramikindustrie erforderlich, wo die keramischen Platten nach dem Formen ohne Berührung
in feuerfesten Fächern oder Etagenspeichern, genannt "gazettes", zum Brennen
gestapelt werden.
Die keramischen Platten können nach dem Pressen z.B. unmittelbar in die Etagenspeicher
überführt werden, was Jedoch e'nen sehr komplizierten Arbeitsgang bedingt. Es ist daher
vorteilhafter und einfacher, am Ausgang der Fabrikationsmaschine ein Etagengestell oder
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"* ji. ■*■
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einen Senkrechtförderer mit übereinander angeordneten schaufelariigen Hebern mit
den Gegenständen zu beschicken, wobei die Anzahl und der Abstand der Heber
der Anzahl und dem Abstand der Etagen des Etagenspeichers entspricht, worauf der
Etagenspeicher durch einfnaliges und gleichzeitiges Entladen aller Heber beschickt wird.
' r
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden* anhand
schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert". Es zeigen:
Fig. 1 einen Etagenspeicher mit unterschiedlichen Niveaus, in denen Gegenstände
abgelegt sind;
Fig. 2 eine Vorrichtung zum Vorbeschicken in Gestalt von übereinander angeordneten
s chaufel artige η Hebern, wobei jeder Heber beladen mit einem Gegenstand dargestellt
ist; ■
Fig. 3 die wesentlichen Teile einer Vorrichtung zum Speichern oder Fördern von Gegenständen
und die
Fig. 4 und 5 ein bevorzugtes, praktisches Ausführungsbeispiel der wesentlichen Teile
einer Vorrichtung nach Fig. 3.
Das Beschicken des Speichers sei nun anhand der Fig. 1 und 2 erläutert.
Beim Beschicken des Speichers oder Korbes werden die-Gegenstände 4, die vorher
auf Heber 3 eines vertikal beweglichen Trägers 9 geladen worden sind, gegenüber entsprechende Fächer 2 des Etagenspeichers dadurch gebracht, daß die Heber um
den erforderlichen Betrag in Richtung des Pfeifes7angehoben werden. Die Heber
werden dann zwischen die unterschiedlichen Niveaus des Etagenspeichers dadurch eingeführt,
daß der Träger in Richtung des Pfeiles 5 bewegt wird.Darauf werden die
Heber in Richtung des Pfeiles 8 um eine Höhe abgesenkt, die zum Entladen und Ablegen
der Gegenstände auf die entsprechenden Unterstützungen oder Etagen 1 erforderlich
ist. Darauf werden die Heber in Richtung des Pfeiles 6 zurückgezogen und
ϊη ihre Ausgangsposition zum Vorbeschicken in Richtung des Pfeiles 8 zurückbewegt'.
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Dieses Vorgehen erioubi das Beschicken mehrerer horizonial Seite an Seite In
Richtung senkrecht zu den Pfelien 5 und 7 angeordneter E fagenspeicher, wenn
in gleicher Weise die Anzahl der Heberonordnungen gemäß Fig. 2 vervielfacht
isi. - '
Jedoch wird die Förderfolge der Gegenstände dadurch unterbrochen, daß beim
Ablegen den, Gegenstände In den Etagerispeicher das Vorbeschicken der Heber mit
den. Gegenständen unterbrochen werden muß. v
Mit der Erfindung soll eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so ausgebildet
werden, daß dieser Nachteil vermieden wird. Ein Hauptziel der Erfindung besteht
daher darin, eine Vorrichtung zum Fördern von Gegenständen durch Vorbeschicken
von Hebern zu schaffen> mit der ein Unterbrechen der Zuführfolge von Gegenständen
bei der Beschickungsvorrichtung dadurch vermieden wird, daß eine zeitweilige Zwischenspeicherung der Gegenstände ermöglicht wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die
mit unterschiedlicher Taktfolge prbeifen kann und insgesamt einen vergrößerten Ausstoß
ermöglicht.
Hierzu ist eine Vorrichtung nach der Erfindung gekennzeichnet durch ein Traggestell,
einen horizontalen Schrittförderer und einen vertikalen Schrittförderer wobei
das Fortschreiten des horizontalen Schrittförderers um mindestens einen Schritt das
Ansteigen des vertikalen Schrittförderers um einen Schritt auslöst, so daß ein
schrittweise vom horizontalen Schrittförderer über die Heber des senkrechten Schrittförderers
gebrachter Gegenstand durch den letzteren bei dessen Ansteigen um einen
Schritt übernommen und angehoben wird. ·
Der horizontale Schrittförderer umfaßt dabei zweckmäßig zwei Fördergurte oder
-ketten mit äquidistant daran angeordneten Mitnshmern, die an den beiden Gurten
oder Ketten zueinander ausgerichtet sind und mit darauffolgenden Mitnehmern einen
Zwischenraum zum Aufnehmer) eines zu fördernden Gegenstandes bilden, wobei
' . 3 U 9 B I1 -9 / 0 R 9 9
der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mitnehmern die Länge des Förderschrifts
bestimmt.Zweckmäßig ist dabei der Abstand zwischen zwei Mitnehmern etwas
größer als die Abmessung des Gegenstandes in dieser Richtung und gleich der
Länge eines Förderschrittes.
Der vertikale Schrittförderer umfaßt vorzugsweise einen vertikal bewegbaren Träger
mit äquidistanten Etagen in Form von schaufelartigen Hebern, und der Abstand zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Etagen bestimmt die Länge des vertikalen Förderschrittes.
Zweckmäßig ist dabei der Abstand zwischen den Gurten so gewählt, daß der Träger mit seinen schaufelartigen Hebern sich dazwischen vertikal bewegen
kann. Der Abstand oder vertikale Förderschritt p„ und die Anzahl der Heber sind
identisch mit dem Abstand und der Anzahl der Etagen des Etagenspeichers. Ferner kann der Träger horizontale Translations- und Rotationsbewegungen machen, wie
im folgenden noch erläutert wird. Der horizontale Schrittförderer und der vertikale
Schrittförderer mit den Hebern sind an einem Traggestell angeordnet, das Mittel
zum Steuern des Vorschubes bzw. Hubes und zur Führung aufweist.
Gemäß der Erfindung bewegen sich die Gurte oder Ketten aufeinanderfolgend schrittweise
um einen Schritt p, , und der Träger für die Heber steigt aufeinanderfolgend
jeweils um einen Schritt p„ ah, wobei die" Vorschubfolge um je einen Schritt p.
und die Hubfolge um je einen Schritt p« so gesteuert werden kann, daß die folgenden
Ergebnisse erzielt werden:
1) Beim NichtVorhandensein der Heber zwischen den Gurten oder Ketten folgt
jedem Zuführen eines Gegenstandes auf die Gurte oder Ketten mittels eines zweckmäßigen
Mechanismus ein Vorschieben um einen Schritt P1 mit geringer oder langsamer
Folge, was ein zeitweises Zwischenspeichern von Gegenständen auf den Gurten ohne Unterbrechung ihres Austretens aus1 der Fabrikationsmaschine ermöglicht.
2) Beim Ankommen der Heber und unterbrochener Zufuhr von Gegenständen wird
dieser Speicherbestand an Gegenständen ■ durch Vorschieben um einen Schritt p^
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gefolgt von einem Hub um einen Schritt p~ mit vergrößerter Taktfolge resorbiert,
was das Beschicken der Heber mit den Gegenständen ermöglicht , und zwar mit [e einem
Gegenstand pro Heber.
3) Beim Vorhandensein der Heber und nach Resorption des Zwischenspeicherbestandes,
d.h. bei normalem Betrieb, folgen der Zufuhr eines Gegenstandes auf die
Gurte oder Ketten mehrere Vorschubschritte zum Bringen des Gegenstandes oberhalb des obersten Hebers und des senkrechten Schrittförderers, der dann einen
Hub um einen Schritt p^ macht, um den entsprechenden Heber zu beschicken.
4) Es ist ebenso möglich, hintereinander zwei Gegenstände auf [eden Heber zu
bringen, indem der Zwischenraum p. zwischen zwei Mitnehmern einen Halbschrift
beim Vorwärtsbewegen der Gurte oder Ketten bildet. Jedem Zuführen eines Gegenstandes
auf die Gurte folgt ein Halbschritt p., und das Beschicken jedes Hebers
wird dadurch realisiert, daß die Gurte zunächst um einen Schritt (oder zweimal p.)
bewegt werden, worauf ein Hub der Heber um einen Schritt p_ folgt. Bei dem
Vorschieben der Gurte, um einen Schrift werden aufeinanderfolgend zwei Gegenstände
übereinander auf denselben Heber abgelegt. Natürlich muß die Abmessung
der Heber in Bewegungsrichtung der Gurte hierauf abgestimmt sein.
5) Es können auch η Gegenstände nacheinander auf Jeden Heber abgelegt werden,
indem vorgesehen wird, daß auf das Zuführen eines Gegenstandes durch einen
Schrift p. der Gurte das Beschicken eines Hebers dadurch realisiert wird, daß
der Gurt um np. Schritte vorwärfsbewegt wird, worauf ein Hub um einen
Schritt p« der Heber folgt.
Gemäß Fig. 3 umfaßt eine Vorrichtung nach der Erfindung einen horizontalen
Schrittförderer mit zwei Gurten oder Ketten 10, die parallel und im Abstand zueinander
angeordnet sind.Dieser Abstand ist so bemessen, daß er einen Senkrechtförderer
durchläßt, der Träger 9 und schaufelartige Heber 3 umfaßt. Diese Heber
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sind horizontal und untereinander parallel mit einem Abstand p,. angeordnet, um
Beschickungsetagen zu bilden.Der senkrechte Träger 9 kann sich vertikal zwischen
den Gurten in Richtung der Pfeile 7 und 8 von einer beliebigen bekannten Vorrichtung
gesteuert bewegen. Jeder Gurt oder jede Kette weist aufeinander ausgerichtete Mitnehmer 11 auf, deren Abstand von den nächstfolgenden Mitnehmern
den für einen Gegenstand verfügbaren Platz begrenzt und geringfügig größer als
die Abmessung des Gegenstandes in Längsrichtung ist. Der Abstand zwischen den
Gurten oder Ketten ist kleiner als die Breite der Gegenstände 4 und ermöglicht, daß diese zwischen den Mitnehmern unterstützt werden, wie Fig. 3 zeigt. Der
Antrieb für die Gurte oder Ketten in Richtung des Pfeiles 12 ist bekannt und
wird nicht beschrieben. Es handelt sich um einen Antrieb, der das schrittweise
Vorschieben'der Gurte oder Ketten ermöglicht, wobei ein Schritt durch den Abstand
P1 zwischen den Mitnehmern bestimmt ist. Eine Steuervorrichtung zum Steuern der
Takrfolge des Schrittvorschubes ist ebenfalls vorgesehen. Diese Steuervorrichtung
(nicht gezeigt) ist von bekannter Bauart. Die senkrechte Bewegung bzw. das Ansteigen
des Trägers 9 erfolgt ebenfalls schrittweise, wobei feder Schritt p_ dem Abstand
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hebern entspricht. Es ist auch hier eine Steuervorrichtung zum Steuern der Hubfaktfolge vorgesehen. Die Gegenstände 4
kommen aus der Fabrikafionsmaschine in Achsrichtung der Gurte oder Ketten und werden mittels eines horizontal in Richtung der Pfeile 14 , 15 hin- und herbewegbaren
Schiebers 13 den Gurten oder Ketten von einem Aufnahmefisch Ιό. für die Gegenstände
4 zugeführt. Dieser Aufnahmefisch 1.6 befindet sich auf gleichem Niveau wie
die Obertrums der Gurte oder Ketten.
Wie oben erwähnt können die Heber ausgehencivon einer Stellung, in der sie sich
alle unter dem Niveau der Obertrums der Gurte befinden, in einer senkrechten Translationsbewegung
in eine Stellung bewegen, in der sie sich oberhalb dieses Niveaus befinden. In dieser oberen Stellung des Senkrechtförderers kann eine geeignete Vorrichtung
(nicht gezeigt) eine Rotationsbewegung des Trägers 9 (z.B. um eine halbe Umdrehung) erzeugen, um die Heber bezüglich der Speicherplätze in dem Etagenspeicher
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auszurichten, wobei diese Speicherplätze selbs! in Bewegungsrichtung der Gurte
ausgerichtet sind. In Fig. 3 möge-sich der Etagenspeicher in Verlängerung der
Gurte nach rechts befinden. In dieser Stellung werden die Heber in Richtung der
Pfeile 7,5,8,6 bewegt, wie anhand von Fig. 1 und 2 beschrieben. Eine umgekehrte
Halbdrehung und ein darauffolgendes Absenken in Richtung des Pfeiles 8 führt den Senkrechtförderer in die Ausgangsstellung vor dem neuerlichen Beschik-
/zurück
ken/Der Horizontalförderer,der Senkrechtförderer und die Steuereinrichtungen zum Steuern der Bewegung dieser Förderer sind auf einem Traggestell (nicht gezeigt) angeordnet. '
ken/Der Horizontalförderer,der Senkrechtförderer und die Steuereinrichtungen zum Steuern der Bewegung dieser Förderer sind auf einem Traggestell (nicht gezeigt) angeordnet. '
Es wird nun die Arbeitsweise der Vorrichtung nach der Erfindung beschrieben»
Ein von dem Aufnahmetisch 16 getragener Gegenstand 4 wird auf die Gurte oder
Ketten 10 dadurch übertragen, daß der Schieber 13 im Sinne des" Pfeils 14 bewegt
wird. Der Gegenstand wird durch zwei erste Mitnehmer 11 angehalten, die sich
auf den Gurten befinden. Die Zufuhr eines Gegenstandes steuert das Vorschieben
der Gurte und Ketten 10 um mindestens einen Schritt p., wodurch ein neuer
Aufnahmeraum für einen Gegenstand auf den Gurten benachbart dem Aufnahmetisch 16 verfügbar wird. Der Schieber 13 wird dann in Richtung des Pfeiles 15
zurückgeführt, was ermöglicht, daß ein neuer Gegenstand 4 auf den Aufnahmetisch
16 gebracht werden und dieser Gegenstand auf die Gurte durch neuerliches Vorschieben des Schiebers 13 in Richtung des Pfeiles 14 übertragen werden kann* Das
Zuführen der Gegenstände auf die Gurte oder Ketten gefolgt von ihrem Vorscfne'-ben
um mindestens einen Schritt ρ-,/£81 Folge, daß die Gegenstände den Hebern
zu deren Beschickung genähert werden. Gemäß der Darstellung in Fig. 3 rechts
steuert beim Ankommen eines Gegenstandes oberhalb eines Hebers 3 nach dessen Vorschub
um eine bestimmte Schrittzahl von Schritten p., ~ der Träger 9 befinder sich
dabei in seiner untersten Stellung, in der alle Heber unterhalb der Ebene der Gürte
liegen -, eine zweckmäßige Vorrichtung den Hub der Heber um ©inen Schritt p«,
was das Anheben des Gegenstandes 4 zur Folge hat, derart, daß dieser auf dem
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obersten Heber 3 ruht und von den Gurten oder Ketten 10 und ihren Mitnehmern Il
freikommt, und daß ein erneutes Vorschieben um mindestens einen Schritt p. und das
Beschicken des nächst unteren Hebers 3 mit dem folgenden Gegenstand durch Anheben
dieses nächsten unteren Hebers um einen Schritt p_ möglich wird. Die Arbeitsfolge
wiederholt sich bis zur vollständigen Beschickung aller Heber 3,
Bei normalem Betrieb folgt auf das Zuführen eines Gegenstandes auf die Gurte mittels
des Schiebers 3 das Vorschieben des Gurtes um eine Anzahl von Schriften p., die geeignet ist, den Gegenstand sofort über die Heber 3 zu bringen. Ein
zweiter Gegenstand wird durch den Schieber erst nach Beschicken eines Hebers 3 mit dem ersten Gegenstand den Gurten zugeführt.
Während des Beschickens des Etagenspeichers, d.h. in einem Zeitraum, wenn sich
die Heber nicht mehr in ihrer Beschickungsstellung zwischen den Gurten befinden,
folgt auf das Zuführen eines Gegenstandes auf die Gurte oder Ketten 10 mittels
des Schiebers 13 ein Vorschieben um einen' Schritt p, der Gurte nur in langsamer
Taktfolge, so daß die Gegenstände zeitweilig auf den Gurten bis zur Rückkehr der
Heber zwischengespeichert werden und kein Gegenstand in den vertikalen Förderbereich
der Heber gelangt. Diese Möglichkeit der zeitweiligen Zwischenspeicherung von Gegenständen auf den Gurten ist sehr vorteilhaft dadurch, daß sie ermöglicht,
daß das Ankommen der Gegenstände 4 auf dem Aufnahmetisch 16 am Ausgang der Fabfikationsmaschine während des Entladens der Heber oder des Beschickens des
Etagenspeichers nicht unterbrochen zu werden braucht.
Die zwischengespeicherten Gegenstände können sehr schnell resorbiert werden, wenn
der Senkrechtförderer aufs Neue am Ende des Horizontalförderers zur Verfügung steht,
indem der Vorschub um einen Schritt ρ^ der Gurte mit erhöhter Taktfolge vorgenommen
und von einem Hub um einen Schritt p„ der Heber gefolgt wird, und dieses, ohne daß
Gegenstände durch den Schieber 13 zugeführt werden. Das Nichtzuführen von Gegenständen
durch den Schieber 13 am Ausgang derFabrikationsmaschine ist von geringer
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Dauer, weil die Gurte mit erhöhter Geschwindigkeit zum Resorbieren des Zwischenlagers
vorgeschoben werden, und verringert nicht fühlbar den Ausstoße der Maschine.
Diese Unterbrechung ist bei weitem kurzer als die Unterbrechung, die bei einer
Vorrichtung ohne die Möglichkeit der Zwischenspeicherung auf Gurten zwischen dem
Entladen der Heber und dem Beschicken der Etagenspeicher mit den Gegenständen erforderlich
war.
Alternativ kann mit der Vorrichtung nach der Erfindung jeder Heber mit zwei oder
mehr Gegenständen beschickt werden. Man kann z.B. nacheinander zwei Gegenstände auf jedem Heber ablegen, wobei zwei aufeinanderfolgende Mitnehmer 11 Halbschritte
P1 des Vorschubes der .Gurte oder Ketten 10 bilden. Auf das Zuführen eines Gegenstandes
auf die Gurte oder Ketten 10 durch den Schieber 13 folgt dabei ein Haibschritt p. der Gurte 10, und das Beschicken jedes Hebers wird durch das Vorrücken der Gurte
10 um einen Schritt erreicht, d.h. um eine Vorschubstrecke.entsprechend 2 ρ. ,
wodurch zwei Gegenstände über den Heber gebracht werden, und durch anschließendes
Anheben jedes Hebers um einen Schritt p~, ·
Wie oben erwähnt, ermöglicht die Vorrichtung ein Beschicken ein und desselben Hebers
mit einer großen Anzahl von Gegenständen, wobei der Heber natürlich entsprechend zu
bemessen ist.
Es können selbstverständlich soviele Vorrichtungen gemeinsam verwendet werden, wie es
die erwünschte Leistung erfordert, wobei diese Vorrichtungen in Richtung senkrecht zu
den Pfeilen 7 und 12 Seite an Seite anzuordnen und synchron zu steuern sind.
Insbesondere ermöglicht die Einrichtung gemäß dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbsispiel
das horizontale Nebeneinanderanordnen von fünfzehn Gegenständen 4 Seife an Seite in Richtung senkrecht zu den Pfeilen 7 und 12.
Um die faktisch mit der Erfindung erreichbaren Ergebnisse zu verdeutlichen, wird im
folgenden anhand der Fig. 4 und 5 ein Beispiel für eine bevorzugte praktische Ausführung
einer Anordnung 10 (Mittel zum horizontalen Fördern und Speichern) und 9 (Mittel
zum senkrechten Fördern und Speichern), erläutert/wobei die Mittel 9 und lOdis wesentlichen
Teile der gezeigten Vorrichtung bilden,
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«» 10 β
Wie Γη Fig. 4 dargestellt ist, umfassen die Mittel zum horizontalen Fördern und Zwischenspeichern
sechzehn parallele, identische Doppelelemente aus je zwei metallenen, Seite an Seife angeordneten Ketten 10, die synchron in Richtung der Pfeile 24 mittels
eines üblichen Schritfanrriebs (nicht gezeigt) angetrieben werden, der auf eine Übertragungsvorrichtung
mit sechzehn Doppelelementen aus je zwei Seite an Seite angeordneten
Kettenrädern 22 wirkt, die von einer gemeinsamen Welle 23 durchsetzt und angetrieben
sind. Zur Vereinfachung sind in Fig. 4 nur eine einzelne Kette und ein einzelnes Kettenrad
anstatt der entsprechenden Doppelelemente 10 und 22 dargestellt.
Die zu fördernden Gegenstände, welche bei der beschriebenen Ausführung etwa quadratische
keramische Platten 4 mit einer Kantenlänge von 10 cm sind, werden auf den Ketten
10 durch zwei ihrer'parallelen Ränder getragen. Auf den Kettenelementen 10 sind Mitnehmer
11 befestigt, die längs der Bahn der Oberfrums der Ketten fünf getrennte Querbahnen
Α,Β,Ο,Ο und E begrenzen, die zueinander parallel und senkrecht zur Bahn der
Oberfrums der Ketten verlaufen. Jede dieser Querbahnen kann Seite an Seite in einer
Reihe fünfzehn zu fördernde keramische Platten tragen. Die Breifenabmessung in Richtung
der Pfeile 24 jeder parallelen Querbahn entspricht praktisch der Weite des Schrittes ρ^
beim Vorschub der Ketten 10.
Die Platten kommen von der Fabrikationsmaschine in Richtung des Pfeiles 20 an und werden
auf dem Aufnahmefisch 16 in einer Reihe von fünfzehn Seite an Seite angeordneten
Platten angeordnet, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispie! können
die Beschickungsheber oder -schaufein 3(in Fig. 4 nicht gezeigt) je zwei Platten 4
aufnehmen, die Seife an Seite angeordnet sind und auf jedem Heber in Bewegungsrichtung
der Ketten 10 ausgerichtet werden. Die Platten werden daher auf den Hebern gemäß Fig.4
rechts von den förderstromabwärts gelegenen Querbahnen D und E abgelegt.
Zwischen den die Platten tragenden Ketteneiementen an einem der seitlichen Enden der
drei stromaufwärts gelegenen Querbahnen A, B und C sind übliche Aufnehmer zum Festsfellen
von Platten angeordnet, weiche die eigentlichen Fühler 21 und die Steuerkästen
27 umfassen. Die Signale dieser Aufnehmer sind, wie Hoch zu zeigen ist, zum Steuern
der durch die Ketten 10 und die Heber gebildeten Anordnung erforderlich.
Die Pfeile 25 und 26 zeigen die Bewegungsrichtung beim Bewegen der Heber aus
dem Kettenförderer heraus nach oben und die Richtung beim Zuführen der gespeicherten
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Platten auf den Hebern zu den Speicherplätzen im Etagenspeicher.Die Vorrichtungen
zum Durchführen dieser Arbeitsgänge sind in Fig. 5 gezeigt. Man stellt fest, daß
bei der gezeigten Ausführung das Entladen der Platten von den Hebern in die Speicherplätze nicht eine Drehung der Heberanordnung erfordert, wie
sie bei dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel verwirklicht ist.
Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen. In dieser Figur Ist das die Heber tragende
Chassis mit dem Bezugszeichen 31 bezeichnet. Die nicht dargestellten Heber selbst
sind unter diesem Chassis befestigt. Die Anordnung mit den Hebern umfaßt 12 unterschiedliche
Niveaus , von denen jedes Seite an Seite 15 Heber aufweist , die je
zwei Platten aufnehmen können. Die Gesamtkapazität der Anordnung beträgt also
bei diesem Ausführungsbeispiel 360 Platten.Das Chassis 3 Iy welches die Heberanordnung
trägt, kann die folgenden Bewegungen machen:
1) senkrechtes, schrittweises Ansteigen in Richtung der Pfeile 32. Diese Bewegungen
entsprechen dem aufeinanderfolgenden Aufnehmen der Platten durch die Heber.Die durch
den Pfeil 32 bezeichnete Grundbewegung entspricht praktisch dem bereits erwähnten
Schritt p„. Die Bewegung des schrittweisen Ansteigens gemäß den Pfeilen 32 wird
durch eine Vorrichtung mit einem Stößel 33. erzeugt, der durch einen hydraulischen
Zylinder 34 bewegt wird und mit einem Zahnrad 35 zusammenwirkt ^ welches eine
Welle 36 In Drehung versetzt. Die Welle 36 treibt ihrerseits eine Vorrichtung mit
einer Seilscheibe oder einem Kettenrad 37 und einem Seil oder einer Kette 38.
Diese Vorrichtung erzeugt die schrittweise Aufwärts bewegung der seitlichen Träger 39
des Chassis oder Traggestelles 31. Mit den seitlichen Trägern 39 sind Zahnstangen 21
verbunden oder einstückig, die mit Klinken 40 zusammenwirken, um beim sehrtttwel«=
sen Ansteigen das Zurückfallen der Anordnung 31 bis 39 zu verhindern. Ein Gegen»
gewicht 42 erleichtert das Ansteigen der Anordnung mit den von Platten belasteten
Hebern, des Traggestells 31 und der^seitlichen Träger 39 und ermöglicht ein Kleinhai
ten der im Zylinder 34 zu installierenden Leistung.
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2) vertikales Ansteigen in Richtung des Pfeiles 43. Diese Bewegung ermöglicht
das Freikommen der einmal beschickten Heber aus dem Bereich der Ketten 10.
Die Steigbewegung wird durch hydraulische Zylinder 44 erzeugt, deren Kolbenstangen
45 geeignete Teile der seitlichen Träger 39 des Traggestells 31# welches
die Heber trägt, nach oben drücken,
3) horizontales Überführen in Richtung der entgegengesetzten Pfeile 46 und 47.
Diese Bewegungen entsprechen dem Annähern und der Entleerung der Heber vor
und nach dem Entladen der auf den Hebern angeordneten Platten in die Speicherpiätze
oder "gazettes". Die horizontalen Bewegungen werden durch doppelt wirkende
hydraulische Zylinder 48 erzeugt, die auf das Traggestell 31 wirken, das mit
Rollen 49 auf mit den seitlichen Trägern 39 festen Rollbahnen 50 rollen kann.
4) vertikales Absenken in Richtung des Pfeiles 50. Diese Bewegung bringt die oberen
Heber der Anordnung wieder unter die Querbahnen D und E des Kettenförderers
in eine Wartestellung zum neuerlichen Beschicken mit Platten . Die entsprechende
Bewegung wird durch Einfahren der hydraulischen Zylinder 44 erzeugt. Während dieses
Vorganges ist der Stößel 33 des Zylinders 34 vom Zahnrad 35 zurückgezogen, und kleine Zylinder 51, welche sich auf an den Klinken 40 festen Armen 52 abstützen,rasten
diese Klinken aus den Zahnstangen aus.
Hubendkontakte 60 bis 64 wirken mit am Traggestell 31 festen Anschlägen und den
seitlichen Trägern 39 zusammen und steuern dadurch automatisch Beginn und Ende
jeder Bewegung in Richtung der Pfeile 32, 43, 46, 47 und 50.
Im folgenden wird nun die Arbeitsweise der Ausführung nach den Fig. 4 und 5 beschrieben.
Eine Reihe aus 15 Platten wird von der Fabrikationsmaschine kommend auf dem Aufnahmetisch
16 gebildet, wobei die Arbeitsgeschwindigkeit der Fabrikationsmaschine für die Platten so groß ist, daß eine solche Reihe in 4 Sekunden gebildet wird. Die
aufeinanderfolgenden Plattenreihen werden von dem Aufnahmetisch 16 auf die erste
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Querbahn A des Kettenförderers mittels eines Schiebers 13 gemäß Fig. 3 übertragen
(in den Fig. 4 und 5 nicht gezeigt). Es können zwei Fälle auftreten:
1. Fall: Die Anordnung mit den Hebern für die Platten ist verfügbar und in ihrer
Stellung zum Aufnehmen der Platten am stromabseitigen Ende des Kettenförderers,
wobei sich eine Reihe aus Hebern unter den stromabseitigen Qüerbahnen D und E
des Kettenförderers befindet. Die .Querbahnen A, B, C, D und E der Ketten des
Förderers sind also frei.
1-1 Eine erste Reihe von Platten wird der Querbahn A zugeführt, und die Ketten
laufen um einen Schritt p. weiter, wobei sie die erste Reihe α der Platten auf
die Querbahn B übertragen. Es wird dann eine zweite Reihe b von Platten auf dem
Aufnahmetisch gebildet. Alle diese Vorgänge finden innerhalb von vier Sekunden
statt.
1-2 Die zweite Plattenreihe b wird dann auf die Querbahn A überführt, die aufs
Neue verfügbar ist. Die Ketten laufen um drei Schritte p., weiter. Die Plattenreihen
α und b werden auf diese Weise auf die Querbahnen D und E überführt, wo
sie durch die aufsteigende Bewegung der Heber um einen Schritt p« weggenommen
werden. Diese Vorgänge finden ebenfalls innerhalb von vier Sekunden statt und werden
von Vorgängen gemäß 1-1 gefolgt. Der Zyklus ist also beendet. Die fünf Querbahnen
A, B,C,D und E sind aufs Neue frei und eine neue Plattenreihe c wird in
Wartestellung auf den Aufnahmetisch 16 gebracht. Der Zyklus kann also wieder beginnen.
2. Fall: Die Heberanordnung ist nicht zum Übernehmen von Platten am Ende des
Förderers verfügbar, sondern damit beschäftigt, die vorher aufgenommenen Platten
in die Speicherplätze oder "gazettes" zu überführen. Dieser Arbeitsgang des Beschickens
der Speicherplätze erfordert ein Zeitintervall der NichtVerfügbarkeit der
Heberanordnung von etwa 12 Sekunden. Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß die
-U-
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Abgabefolge der Platten aus der Fabrikationsmaschine nicht gestört oder verlangsamt
wird, weiche bei diesem Ausführungsbeispiel 15 Platten je 4 Sekunden beträgt. Hierzu schließen die Grundvorgänge in folgender Weise aneinander an:
2-1 Eine erste Platfenreihe α in Wartestellung wird auf die Querbahn A des Förderers
überführt , und die Ketten schreiten um einen Schritt pT fort, machen somit
die Querbahn A frei und überführen die Platterireihe α auf die Querbahn B.
Diese Vorgänge finden innerhalb von 4 Sekunden statt, und eine zweite Plattenreihe
b wird auf dem Aufnahmetisch 16 gebildet. -
2-2 Eine identische Arbeitsfolge wie in 2-1 beschrieben wird mit Plattenreihen b
und c durchgeführt. Die Dauer dieser Arbeitsfolgen beträgt ebenfalls 4 Sekunden.
2-3 Die Plattenreihe c wird auf die wieder verfügbar gewordene Querbahn A überführt,
wobei dieser Vorgang ebenfalls 4 Sekunden in Anspruch nimmt.
2-4 Nachdem nun 12 Sekunden vergangen sind, sind die Beschickungsheber oder
-schaufeln in ihre Aufnahmestellung rechts von den Querbahnen D und E zurückgekehrt.
Die Ketten schreiten um einen Schritt p. weiter, und man überführt die
Platfenreihe d auf die frei gewordene Querbahn A. Die Ketten schreiten aufs Neue
um einen Schritt p. weiter, und die Heber entfernen .die Plattenreihen a, b von den
Ketten. Die Ketten machen nun zwei Schritte p. und die nächstunteren Heber übernehmen
die Plattenreihen e, d. Der insgesamt für die Vorgänge nach 2-4 erforderliche
Zeitaufwand beträgt ebenfalls 4 Sekunden. Die 5 Querbahnen A,B,C,D und E sind
freigemacht und eine neue Plattenreihe e wird auf dem Tisch 16 gebildet. Die Plaitenzufuhr
kann nun wia im ersten Fall beschrieben fortgesetzt werden»
Die gesamte Bewegungsfolge der beschriebenen Zyklen wird durch die verschiedenen
Aufnehmer zum Abtasten des Vorhandenseins von Platten und durch die verschiedenen
Hubendkontakte und die damit zusammenwirkenden Anschlöge automatisch gesteuert.
- 15 -
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Diese vollständig automatische Steuerung ermöglicht insbesondere die bei dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel verwirklichte erhöhte Taktfolge . Es ist ersichtlich,
daß die Vorrichtung nach der Erfindung so gestaltet ist, daß sie in
allen Fällen eine selbsttätige und regelmäßige Abgabe von Platten ermöglicht,
die mi f erhöhter und vorbestimmter Geschwindigkeit aus einer FabrtkatTonsma-,schine
kommen.
Ansprüche;
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Claims (7)
1. Vorrichtung zum Fördern von Gegenständen durch Vorbeschicken von Hebern,
gekennzeichnet durch ein Traggestell, einen horizontalen Schrittförderer
(10) und einen vertikalen Schrittförderer (9), wobei das Fortschreiten des horizontalen
Schrittförderers um mindestens, einen Schritt (p.) das Ansteigen des
vertikalen Schrittförderers um einen Schritt (p^) auslöst, so daß ein schrittweise
vom horizontalen Schrittförderer über die Heber (3) des senkrechten
Schrittförderers gebrachter Gegenstand (4) durch den letzteren bei dessen Ansteigen um einen Schritt (p_) übernommen und angehoben wird.
Schrittförderers gebrachter Gegenstand (4) durch den letzteren bei dessen Ansteigen um einen Schritt (p_) übernommen und angehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g-ekennzeichnet, daß der horizontale
Schrittförderer zwei Fördergurte oder -ketten (10) mit .äquidistant daran
angeordneten Mitnehmern (11) umfaßt, die an den beiden Gurten oder Ketten
zueinander ausgerichtet sind und mit darauffolgenden Mitnehmern einen Zwischenraum
zum Aufnehmen eines zu fördernden Gegenstandes (4) bilden, wobei der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mitnehmern die Länge des Förderschrittes
(P1) bestimmt. _ -
-U-
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3. Vorrichtung nach Anspruch Voder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der vertikale Schrittförderer einen vertikal bewegbaren Träger (9) mit äquldistanten
Etagen in Form von schaufelartigen Hebern (3) umfaßt, und daß der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Etagen die Länge des vertikalen
Förderschrittes {pJ) bestimmt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche V bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung so getroffen ist, daß die Vorschubfolge des horizontalen
Schrittförderers 00) und die Hubfolge des vertikalen Schrittförderers (9) synchronisiert
gesteuert sind.
5. Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Beschicken eines Hebers mit mehreren
Gegenständen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorschub des horizontalen Schrittförderers (1O) durch Unterteilung der
Schritte erfolgt, wobei jeder Schrittbruchteil dem Abstand der Mitnehmer (U)
entspricht, die Anzahl der SehrittbruchteHe gleich der Anzahl der auf jedem
Heber :(3)abzulegenden Gegenstände (4) entspricht und das Beschicken des vertikalen
Schrittförderers (9) durch Fortschreiten des horizontalen Schrittförderers
um einen Schritt gefolgt von einem Ansteigen des vertikalen Schrittf ordere rs
um einen Schritt geschieht,.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kombination der aufeinanderfolgenden Vorschubschritte des horizontalen
Schritfförderers (VO) und der aufeinanderfolgenden Hubschritte des vertikalen
Schrittförderers (9) eine kontinuierliche Entleerung in regelmäßiger vorbestimmter
Folge von Gegenständen ermöglicht, die dem horizontalen Schrittförderer zugeführt
werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch «S, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung
der Vorschubschritte des horizontalen Schrittförderers (VO) und der Hubschritte des
vertikalen Schrittförderers (9) vollständig automatisch geschieht.
j '■■*"■
309849/0899
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7217701A FR2205462B1 (de) | 1972-05-17 | 1972-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2324808A1 true DE2324808A1 (de) | 1973-12-06 |
Family
ID=9098675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732324808 Pending DE2324808A1 (de) | 1972-05-17 | 1973-05-16 | Vorrichtung zum foerdern von gegenstaenden durch vorbeschicken von hebern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2324808A1 (de) |
| FR (1) | FR2205462B1 (de) |
| IT (1) | IT987495B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3009089A1 (de) * | 1979-03-13 | 1980-09-25 | Tenko Spa | Sammeleinheit (oder verteiler) von fliesen fuer eine anlage zum koordinieren von zwei aufeinanderfolgenden produktionsphasen mit unterschiedlichen leistungen und/oder produktionsrhythmen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3926268A1 (de) * | 1989-08-09 | 1991-02-14 | Schlafhorst & Co W | Lift einer automatischen foerderanlage fuer spulentransportpaletten |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB752087A (en) * | 1953-10-06 | 1956-07-04 | John Cuthbert Blythe | A machine for loading series of articles to multi-tier transfer cars |
| CH378774A (de) * | 1960-03-09 | 1964-06-15 | Sig Schweiz Industrieges | Vorrichtung zum Trennen und Positionieren von in einer ununterbrochenen Reihe zulaufenden Gegenständen |
-
1972
- 1972-05-17 FR FR7217701A patent/FR2205462B1/fr not_active Expired
-
1973
- 1973-05-16 IT IT2416773A patent/IT987495B/it active
- 1973-05-16 DE DE19732324808 patent/DE2324808A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3009089A1 (de) * | 1979-03-13 | 1980-09-25 | Tenko Spa | Sammeleinheit (oder verteiler) von fliesen fuer eine anlage zum koordinieren von zwei aufeinanderfolgenden produktionsphasen mit unterschiedlichen leistungen und/oder produktionsrhythmen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2205462B1 (de) | 1976-01-16 |
| FR2205462A1 (de) | 1974-05-31 |
| IT987495B (it) | 1975-02-20 |
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