DE2323542A1 - Gedruckte schaltung und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Gedruckte schaltung und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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-
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Description
THOMSOIi - CSP
173f Bd. Haussmann
PARIS 8e /Frankreich
173f Bd. Haussmann
PARIS 8e /Frankreich
Unser Zeichen: T 1371
Gedruckte Schaltung und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen, das die Anfertigung von Schaltungen
mit sehr kleinen Abmessungen gestattet. Bei den derzeitigen Methoden bestehen die gedruckten Schaltungen
aus auf einem isolierenden Substrat abgeschiedenen Leiterbahnen.
Bestimmte Bahnen müssen dabei das Substrat durch metallisierte Löcher hindurch durchqueren. Diese Löcher
sind vorher in das Substrat gebohrt worden und ihre Metallisierung erfolgt während verschiedener Herstellungsstufen.
Damit diese Metallisierung unter guten Bedingungen erfolgen kann, müssen die Löcher einen ausreichenden
Durchmesser besitzen. Diese Voraussetzung
Dr.Ha/Gl
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bedingt eine Beschränkung der Miniaturisierung gedruckter Schaltungen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen ermöglicht die Erzielung von Schaltungen
mit wesentlich kleineren Abmessungen als sie bei den bekannten Verfahren erhältlich sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß auf einem Metallsubstrat,
durch eine lichtempfindliche Harzmaskierung hindurch eine durch Säuren leicht angreifbare Metallschicht gebildet
wird, wobei diese Schicht sich in den nicht durch die Maskierung geschützten Bereichen bildet und
in den geschützten Bereichen Löcher aufweist; nach Entfernung der Maskierung dient diese Schicht nach Ablösung
von dem Substrat als provisorischer Träger für die Leiterbahnen, wird dann stückweise entfernt und
durch ein Isoliermaterial ersetzt.
Die Erfindung wird aufgrund der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung besser verständlich.
In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1 und 2 im Querschnitt bzw. als Draufsicht eine
gedruckte Schaltung mit zwei Schichten nach Ende der ersten Herstellungsstufe;
Pig. 3 und 4· Schnittansichten der Schaltung nach der
ersten bzw. der dritten Herstellungsstufe;
Pig. 5 die Schaltung nach der vierten Herstellungsstufe;
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Pig. 6 und 7 eine Schnittansicht bzw. eine Draufsicht auf die Schaltung nach Ende der fünften Her-Btellungsstufe;
Pig. 8 und 9 eine Schnitt- bzw. perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Ende der sechsten Herstellungsstufe
j
Pig. 10, 11 und 12 perspektivische Darstellungen der
Torrichtung während der drei letzten Herstellungsstufen und
Pig. 13 bis 17 Schnittansichten einer Schaltung mit drei Schichten während verschiedener Herstellungsstufen.
In Pig. 1 und 2 wurden auf einem Metallsubstrat, z.B. aus rostfreiem Stahl, zwei Pföstchen 2 aus lichtempfindlichem
Harz abgeschieden, beispielsweise durch Maskierung und Entfernung des belichteten Harzes. Diese beiden
Pföstchen befinden sich an den Stellen, wo die späteren Leiter von zwei übereinanderbefindlichen Schichten der
gedruckten Schaltung in elektrischen Kontakt gebracht werden sollen.
In Pig. 3 wurde durch Elektrolyse eine Schicht 3 aus einem chemisch leicht angreifbaren Metall auf dem
Substrat abgeschieden, beispielsweise eine Kupferschicht.
Die Pföstchen 2 verhinderten jede Metallabscheidung auf
dem durch sie geschützten Substrat.
In Pig. 4- wurde das lichtempfindliche Harz entfernt
und an seiner Stelle verbleiben zwei Löcher 4 in der Schicht 3.
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In Pig. 5 wurde die Kupferschicht von dem Substrat abgelöst.
Durch Maskierung und Photogravierung wurden auf beiden Seiten der Kupferschicht Aussparungen 5 in Form von
lichtempfindlichen Harzbändern abgeschieden, wobei auf diesen beiden Seiten die Teile der Kupferschicht frei
Kleiben, auf welchen die späteren Leiterbahnen abgeschieden werden sollen.
In Pig. 6 und 7 wurden durch Elektrolyse die Leiter 6, 8 und 10 auf der Oberseite und der Leiter 7 auf der
Unterseite abgeschieden. Diese Leiter bestehen aus einem Metall, das gegenüber den das erste Metall zerstörenden
chemischen Reagenzien beständig ist. Dieses Metall ist beispielsweise Gold. In den Löchern 4 scheidet
sich ebenfalls Gold unter Bildung der Metallösen 9 ab. Man erhält so Leiterbahnen 8 und 7 und 7 und 10,
die miteinander durch die ösen 9 verbunden sind.
Jedoch besitzt die Bahn 6 keinerlei Verbindung mit einer Bahn der gegenüberliegenden Seite.
In den folgenden Stufen wird das Problem der Kupferentfernung und seines etappenweisen Ersatzes durch ein
Isoliermittel zur Aufrechterhaltung der Festigkeit der Anordnung gelöst.
In Pig. 8 wurde das Harz 5 entfernt.
In Pig. 9».10 und 11 wurde das ganze auf einen starren
und isolierenden Träger 50 aufgesetzt. Harzpföstchen 12 wurden unter Bedeckung der während vorhergehender Verfahrensstufen
freigelegten Kupferschicht aufgebracht
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and zwar an der Stelle, wo die Leiter 6 und 7 sich
kreuzen, ohne miteinander verbunden zu sein und auf einem Teil des Leiters 6. Die übrigen Teile 14 sind
nicht von Harz bedeckt.
Das ganze wird dann einem chemischen Angriff ausgesetzt,
welcher das Kupfer auf den Flächen 14 entfernt.
Das Kupfer wird in seiner ganzen Dicke entfernt und verbleibt nur bei 30 unter den Pföstchen 12 (Pig. 10).
Die Ösen 9 und das Kupfer 30 unter den Pföstchen 12, sowie das Substrat 50 gewährleisten die Festigkeit
der Vorrichtung (Fig. 11).
In Fig. 12 wurde das Kupfer da, wo es zerstört worden war, durch eine Isolierschicht 15 ersetzt. Das Pföstchen
12 ist entfernt worden und das ganze wurde erneut einem öhemischen Angriff ausgesetzt. Der Kupferrest 30
wird dabei entfernt. Er wird durch das Isoliermittel (Fig. 12) ersetzt. Diese beiden letzteren Verfahrensstufen
ermöglichten die Aufrechterhaltung eines mechanischen Trägers für die ganze Anordnung.
Die gleiche Methode ermöglicht die Herstellung von Schaltungen mit drei oder mehr Schichten.
Fig. 13 und 14 zeigen im Schnitt bzw. als Draufsicht zwei Leitergruppen8, 6 und 7, die auf den beiden Seiten
eines provisorischen Kupferträgers 3 auf die nachstehend beschriebene Weise abgeschieden wurden. Durch Maskierung
war in dem Leiter 7 ein Loch 16 gebildet worden. Durch dieses Loch wird eine spätere Leiterbahn einer dritten
Ebene mit der Leiterbahn 6 in Verbindung treten. In
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Fig. 15 wurde durch Maskierung ein.Pföstchen 17 aus
lichtempfindlichem Harz in dem Loch 16 abgeschieden und eine elektrolytisch abgeschiedene Kupferschicht
umhüllte das ganze. Das Pföstchen 17 verhindert dabei,
daß das Kupfer 18 sich auf den Wänden des Lochs abscheidet.
In Pig. 16 wurde daB Pföstchen 17 entfernt und durch
Elektrolyse und Maskierung wurden die beiden Leiterbahnen 19 und 20 der dritten Ebene abgeschieden.
Die Leiterbahn 20 steht durch eine leitende Öse 21 mit der Bahn 7 in Verbindung, da das Pföstchen 17
eine Kupferabscheidung auf den vergoldeten Wänden des Lochs 16 verhindert hat. Die beiden Leiterbahnen 20
und 7 sind somit miteinander verbunden.
In Pig. 17 wurden Schutzpföstchen 23 aus Harz auf den beiden Seiten der Anordnung abgeschieden und zwar an
den Stellen, an denen die Leiter verschiedener Ebenen sich ohne Verbindung kreuzen, wie im Pail von zwei
Leiterschichten.
Der chemische Angriff wird dann wie in Bezug auf Pig. bis 12 beschrieben durchgeführt.
Die Erfindung ermöglicht die Erzielung von Schaltungen mit sehr geringen Abmessungen. Die Ösen besitzen Durchmesser
bis herab zu 5 Mikron.
Jede Durchbohrung von Isoliermittel und Metallisierung wird vermieden. Außerdem wird jede Leiterbahn durch
einen einzigen Elektrolysevorgang erhalten. Die Kontinuität bei der Abscheidung einer Leiterbahn wird nie
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unterbrochen; die Dicke der Leiterbahn ist gleichmäßig und die Zuverlässigkeit wird wesentlich erhöht.
Natürlich kann man jede Kombination von zwei Metallen verwenden, vorausgesetzt, daß das eine gegen das
chemische Reagenz, welches das andere zerstört, "beständig ist.
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Claims (5)
- Patentansprüche1J Verfahren zur Herstellung von gedruckten Schaltungen -^ mit mindestens zwei Leiterebenen mit sehr geringen Abmessungen, dadurch gekennzeichnet, daß(I) auf einem Metallsubstrat durch eine liehtemfpindliche Harzmaske eine erste, von einem chmischen Reagenz angreifbare Metallschicht abgeschieden wird, welche sich in den nicht maskierten Bereichen des Substrats unter Bildung von Löchern in den durch die Maskierung geschützten Bereichen abscheidet;(II) mau das lichtempfindliche Harz auslöst und das Metallsubstrat entfernt;(ΠΙ) man auf beiden Seiten der aus dem ersten Metall bestehenden Schicht entlang vorherbestimmter Bahnen Schaltverbindungen abscheidet, die aus einem zweiten Metall bestehen, das gegenüber dem das erste angreifenden chemischen Reagenz beständig ist, wobei dieses Metall sich in den Löchern abscheidet und Verbindungsösen zwischen bestimmten auf verschiedenen Seiten befindlichen Leiterbahnen bildet;(IV) worauf das erste Metall durch Säureangriff entfernt und durch ein Isoliermittel ersetzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe IV die folgenden Abschnitte umfaßt:a) Anbringung der ganzen Einheit auf einem isolierenden Träger;3098k8/0893b) Abscheidung von Pföstchen aas lichtempfindlichem Harz an den Stellen, an denen zwei Leiter verschiedener Ebenen sich ohne Verbindung kreuzen;c) Entfernung des ersten Metalls an den nicht durch die Pföstchen geschützten Stellen, wobei die Festigkeit des ganzen durch die Ösen und das unter den Pföstchen befindliche erste Metall gegeben ist;d) Ersatz des ersten Metalls durch das Isoliermittel an den Stellen, an denen das Metall entfernt wurde unde) Entfernung der Pföstchen und des Rests des ersten Metalls unter Ersatz desselben durch das Isoliermittel.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Metall Kupfer und das zweite Gold ist·
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß noch auf mindestens einer der Leiterbahnen eine neue Schicht aus dem ersten Metall und auf dieser neuen Schicht eine weitere Leiterbahn abgeschieden wird und in der neuen Schicht durch Maskierung Löcher gebildet werden.
- 5. Nach einem der Ansprüche 1 bis 4 erhaltene gedruckte Schaltung.309848/0893Leerseite
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