DE2323010A1 - Verfahren zur herstellung von kugelfoermigen metalloxid- oder metallcarbidteilchen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von kugelfoermigen metalloxid- oder metallcarbidteilchenInfo
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Description
Kernforschungsanlage Julien Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metalloxid- oder Metallcarbidteilchen
Zusatz zu Patent ... (Patentanmeldung P 21 47 472.6)
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metalloxid- oder Metallearbid-Tteilchen, insbesondere
von Teilchen bestehend aus Brenn- oder Brutstoffen für Kernreaktoren, wie oxidische oder carbidische Verbindungen des Urans, des Plutoniums
und des !Qioriums oder dergleichen, mit einem Durchmesser von
o,l bis 1,5 mm, bei dem eine wäßrige lösung eines Metallnitrats oder eines Metallchlorids oder eine Mischung von Metallnitraten
oder Metallehloriden oder ein Sol, bei dem die Metall-Ionen zu den Anionen im stöchiometrischen Verhältnis zueinander stehen in
eine organische, oberhalb einer wäßrigen Ammoniaklösung stehende Phase in Tropfenform eingegeben wird und bei der die Molarität
der Metall-Ionen zwischen o,4 und 1,5 liegt, wobei zur Bildung von Carbiden der wäßrigen Lösung und/oder dem Sol Kohlenstoff in
kolloidaler Sbrm zugesetzt wird und die zunächst gebildeten, Kohlenstoff
enthaltenden Oxidteilchen gesintert werden, wobei als organische Phase ein Keton oder ein Ketongemisch verwendet wird, welches
bei Raumtemperatur ein Lösungsvermögen für Wasser von bis zu etwa
4 Gew.# aufweist und das eine Viskosität besitzt, die zwischen der
halben und der doppelten Viskosität von Wasser liegt nach Patent (Patentanmeldung P 21 47 472.6-41).
509818/0953
Die Erfindung stellt insofern eine Verbesserung des eingangs bezeichneten
Verfahrens dar? als dadurch eine wesentlich einfachere und wirtschaftlichere Nachbehandlung der bei dem eingangs bezeichneten
Verfahren gebildeten Teilchen ermöglicht wird.
Nach dem bisher bekannten Stand der Technik wurden aus wäßrigen lösungen von Schwermetallverbindungen oder Solen verfestigte
Teilchen dadurch nachbehandelt, daß diese Teilchen in mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln, wie beispielsweise Isoprc^flalkohol,
gewaschen und anschließend getrocknet und gesintert wurden. Dieses
Verfahren hat den Nachteil, daß die zum Waschen verwendeten Mittel verhältnismäßig aufwendig waren. Außerdem war es erforderlich,
Sieherheitsvorkehrungen zu treffen, die aus der Femergefährlichkeit
des Lösungsmittels entstanden. Bekannt ist auch, die verfestigten Teilchen durch Heißdampf zu trocknen. Auch dieses Verfahren
war verhältnismäßig aufwendig.
Um diese Nachteile auszuschließen, werden daher bei dem Verfahren der eingangs bezeichneten Art die aus der wässrigen Lösung gebildeten
Tropfen nach ihrer Verfestigung in einer Ammoniak sowie ο,οοΐ %
bis o,l % eines die Teilchen umhüllenden und ein Verkleben der Teilchen verhindernden nichtionogenen Tensids, wie -i^yäthylenglykoladukt
oder dergleichen, enthaltenden wässrigen Lösung gewaschen und im Anschluß daran in einem auf etwa 15o° C bis J5oo° C gebrachten Luftstrom,
der einen Anteil an Luftfeuchtigkeit enthält, der dem Sättigungs-
-eJS^o bis ffir .
grad der Luft beicio C "entspricht, getrocknet, worauf die getrockneten Teilchen gegebenenfalls nach Reduktion der in der wässrigen Lösung enthaltenen Verbindung des Schwermetalls bei etwa 1 J5oo° C gesinteEi werden. .
grad der Luft beicio C "entspricht, getrocknet, worauf die getrockneten Teilchen gegebenenfalls nach Reduktion der in der wässrigen Lösung enthaltenen Verbindung des Schwermetalls bei etwa 1 J5oo° C gesinteEi werden. .
Wie sich gezeigt hat, entsprechen die gemäß der Erfindung behandelten
Teilchen allen an sie zu stellenden Anforderungen.
$09818/0953
Claims (1)
- 232301ÜPatentanspruchVerfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metalloxid- oder Metallearbid-Teilchen, insbesondere von Teilchen bestehend aus Brenn- oder Brutstoffen für Kernreaktoren, wie oxidische oder carbidische Verbindungen des Urans, des Plutoniums und des Thoriums oder dergleichen, mit einem Durchmesser von o,l bis 1,5 mm, bei dem eine wäßrige Lösung eines Metallnitrats oder eines Metallchlorids oder eine Mischung von Metallnitraten oder Metallchloriden oder ein Sol, bei dem die Metall-Ionen zu den Anionen im stöchiometrischen Verhältnis zueinander stehen in eine organische, oberhalb einer wäßrigen Ammoniaklösung stehende Phase in Tropfenform eingegeben wird und bei der die Molarität der Metall-Ionen zwischen o,4 und 1,5 liegt, wobei zur Bildung von Carbiden der wäßrigen Lösung und/oder dem Sol Kohlenstoff in kolloidaler Form zugesetzt wird und die zunächst gebildeten, Kohlenstoff enthaltenden Oxidteilchen gesintert werden, wobei als organische Phase ein Keton oder ein Ketongemisch verwendet wird, welches bei Raumtemperatur ein Lösungsvermögen für Wasser von bis zu etwa 4 Gew. # aufweist und das eine Viskosität bei-SLtzt, die zwischen der halben und der doppelten Viskosität von Wasser liegt nach Patent ... (Patentanmeldung P 21 47 472.6-41) dadurch gekennzeichnet, daß die aus der wäßrigen Lösung gebildeten Tropfen nach ihrer Verfestigung in einer Ammoniak sowie ο,οοΐ % bis o,l % eines die Teilchen umhüllenden und ein Verkleben der Teilchen verhindernden nichtionogenen Tenäids, wie -Yolyäthylenglykoladukt oder dergleichen, enthaltenden wässrigen Lösung gewaschen und im Anschluß daran in einem auf etwa 15o° bis 5oo° C gebrachten Luftstrom,der einen Anteil an Luftfeuchtigkeit enthält, der dem Sättigungsgrad ^twa bis_5_or_£_
hder Luft bei 2o° C entspricht, getrocknet werden, worauf die getrockneten509818/0953 _4_Teilchen, gegebenenfalls nach Reduktion der in der wäßfcigen Lösung enthaltenen Verbindung des Schwermetalls bei etwa 1 J5oo° C gesintert werden..509818/0953
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |