DE2321834A1 - Traeger fuer einen integrierten schaltkreis - Google Patents
Traeger fuer einen integrierten schaltkreisInfo
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Description
DIPL.-1NG. A. GRÜNECKER
DR.-ING. H. KINKELDEY
DRMNG. W. STOCKMAIR, Ae. E. (cauf i
PATENTANWÄLTE
P 6407 M/Hä
8OD0 MÖNCHEN 22 Moximilionslraße 43
Telefon ti71 00 / 29SI44.' 22 Π
Telegramme Monapat München Telex 05-28380
.30. April 1973
BTOKER RAMO GOEPORAT ION
900 Commerce Drive
Oak Brook, Illinois 60521, USA
Träger für einen integrierten Schaltkreis
Die Erfindung bezieht sich auf einen Träger für einen in ihn
einsetzbaren integrierten Schaltkreis mit einem im wesentlichen flachen, starren Körper und sich nach unten erstreckenden Seitenflächen.
Hauptsächlich infolge ihrer Größe erfordern integrierte Schaltkreise
besondere Behandlungstechniken. Unmittelbar in Verbindung mit diesen Behandlungstechniken steht das Erfordernis, Träger
für die integrierten Schaltkreise vorzusehen. Diese Träger stellen Einrichtungen dar, mit denen die integrierten Schaltkreise
für Markierungsarbeiten, zum Prüfen einschließlich einer Prüfung der ihn umgebenden Teile zur endgültigen Anordnung,
zur Prüfung durch den Benutzer und schließlich zur Anbringung
der integrierten Schaltkreisanordnung auf gedruckten Schaltungsplatten od.dgl. behandelt werden können. Diese Träger
haben dabei eine doppelte Funktion. Ihre erste Funktion besteht in der Halterung der integrierten Schaltkreise. Ihre
zweite Punktion, die mit der ersten Funktion in Beziehung steht, ist das Festhalten des integrierten Schaltkreises in
einer solchen Weise, daß auf ihm- durch Prüfgeräte od.dgl.
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•ed-
eingewirkt werden kann und er außerdem während der verschiedenen
Behandlungsschritte in bestimmter Weise beeinflußt werden kann.
Bekannte Träger für integrierte Schaltkreise benutzen verschiedene
Festhaltetechniken, die in verschiedenen Fällen von der besonderen Art des festzuhaltenden Schaltkreises abhängig sind.
Ein aus der US-PS 3 529 277 bekannter Träger ist für eine mit
zweireihigen Anschlüssen versehene integrierte Schaltung ausgebildet,
wobei diese Schaltung 14- in zwei Eeihen angeordnete Anschlußleitungen aufweist, die nach ihrer Einführung in den
Träger ihre Federdruckkraft zum. Festhalten der Schaltung benutzen,indem
sie sich gegen die einander gegenüberliegenden Wände des Trägers pressen. Diese Art der Befestigung ist gewöhnlich
ausreichend, wenn die Anschlüsse so ausgebildet und angeordnet
sind, daß sie eine erhebliche Federkraft auf den Träger ausüben, wodurch auch das erwünschte Lösen der Schaltung
von Hand möglich ist, wenn mit den Fingern eine Kraft gegen die Unterseite bzw. die keine Anschlüsse aufweisende Seite der Schaltung
in Vorwärtsrichtung ausgeübt wird.
Es können jedoch Probleme auftreten, wenn die mit zwei. Reihen von Anschlüssen versehenen Schaltkreise so ausgebildet sind,
daß ihre Anschlüsse infolge durch Wärmebehandlung "der Anschlüsse od.dgl. eine nur minimale Federkraft aufweisen. Bei z.B. in
jüngster Zeit hergestellten Schaltkreisen mit zwei Reihen von Anschlüssen sind die Anschlüsse auf einen keramischen Körper
bei hohen Temperaturen aufgelötet, so daß sich nur sehr geringe
Federeigenschaften der Anschlüsse ergeben. Das Fehlen dieser
Eigenschaften erschwert jedoch das Festhalten der Schaltkreise
über ihre Anschlüsse in der. herkömmlichen Weise.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Träger zu schaffen, der- mit
zwei Reihen von Anschlüssen versehene integrierte Schaltkreise festhalten kann, ohne daß dieses von der Federkraft der hervor-
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stehenden Anschlußleitungen abhängig ist, wobei außerdem die Schaltkreise durch Prüfgeräte od.dgl. und auch durch Einrichtungen
zu einer weiteren Behandlung der Schaltkreise "beaufschlagt werden können. Die Schaltkreise sollen dabei mit dem
Träger in einer durch Fingerkraft lösbaren Verbindung stehen
anstelle einer verriegelten Verbindung, ua eine Beschädigung
sowohl des Trägers als auch des keramischen. Körpers der Schaltkreise
während der Trennung beider zu vermeiden.
Bei einem Träger der genannten-Art ist diese Aufgabe gemäß der .
Erfindung dadurch gelöst, daß der Träger ein einstückiges isolierendes
Gehäuse mit einer Vorderseite und einen Hohlraum von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt, der sich von der Vorderseite
aus nach unten erstreckt und zur Aufnahme des Schaltkreises geeignete Abmessungen hat·, aufweist, daß mehrere sich
nach unten erstreckende Seiten den Hohlraum bilden, daß Festhält einrichtungen zum Festhalten des Körpers in dom Träger vorgesehen sind, die eine auf mindestens einer der Wände angeordnete
und sich von dieser nach unten erstreckende, eine längliche Form aufweisende, abbiegbare Zunge aufweisen, die bei Einführung des Körpers in Sichtung dieser Wand hin biegbar ist, und
daß die längliche Form eine von der Wand fortweisende Stirnfläche und von Hand losbare Halt©einrichtungen umfaßt, die eine
der Seitenflächen beaufschlagen.
Der erfindungsgemäße Träger sieht also Festhalteeinrichtungen in
Form von abbiegbaren Zungen vor, die bei der Einführung des'"Körpers
des integrierten Schaltkreises in den Träger zur Seite hin abgebogen werden., wobei durch Fingerkraft lösbare Halteeinrichtungen
mit den Seitenflächen des Körpers in Eingriff gelangen.
Die in den Träger einsetzbaren integrierten Schaltkreise haben vorzugsweise in zwei Reihen angeordnete Anschlüsse und einen im
wesentlichen"flachen, starren Körper aus Keramik mit relativ
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dünnen Seitenflächen. Der Träger ist in !Form eines vorzugsweise
einstückigen isolierenden Gehäuses ausgebildet,.
In diesem Gehäuse ist ein Hohlraum vorgesehen, der sich nach
•unten von der Vorderfläche aus in das Gehäuse hinein erstreckt
und zur Aufnahme des integrierten Schaltkreises geeignete Abmessungen
aufweist. Paare von einander gegenüberstehenden, sich nach unten erstreckenden Wänden Mlden dabei den Hohlraum.
Die Festhalteeinrichtungen -umfassen abbiegbare zungenartige
Einrichtungen, die zumindest an einer der Wände angeordnet sind und sich von diesen nach unten mit Abstand zu diesen erstrecken,
so daß sie bei der Einführung des Körpers eines integrierten Schaltkreises in Richtung der Wände äbbiegbar sind.
Diese zungenartigen Einrichtungen weisen dabei eine von der
jeweiligen Wand fortweisende Stirnfläche auf, die sich ebenfalls
nach unten erstreckt und vorzugsweise einen spitzen Winkel zu der Wand bildet. Dabei sind durch Fingerkraft lösbare ■
Halteeinrichtungen vorgesehen, die den Körper des integrierten Schaltkreises in der gewünschten Stellung festhalten. Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die Halteeinrichtungen einen oder mehrere "VorSprünge auf, wobei mindestens ein
Vorsprung sich an einer Seitenfläche des Körpers abstützt, vorzugsweise an einer oberen Kante, Tim damit eine in Yorwärtsrichtung
bzw. aufwärts gerichtete Bewegung des Schaltkreises zu verhindern,
während gleichzeitig ein Lös-en durch Aufbringen einer
nur kleinen Kraft, wie sie durch, auf die untere Oberfläche des Körpers von einem Finger aufgebrachte und in Vorwärtsrichtung
gerichtete Kraft gegeben ist, gewährleistet wird.
Die genannten Merkmale der Erfindung werden gemäß in den Unteransprüchen
angegebener Weiterbildungen noch dadurch vervollkommnet, daß Lagerflächen als nach unten gerichtete Anschläge für den
Körper, Führungsflächen zur seitlichen Positionierung des Kör-
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pers in dem Träger vorgesehen sind sowie diese ganze Konstruktion einstückig miserebildet ist.
einstückig ausgebildet ist.
Ein großer Vorteil des erfindungsgemäßen Trägers ist darin zu sehen, daß mit zwei Reihen von Anschlüssen versehene Schaltkreise
unabhängig von diesen Anschlüssen festgehalten werden können. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß der Körper des
Schaltkreises zum Festhalten herangezogen wird, wodurch der Träger in Verbindung mit Schaltkreisen benutzt werden kann, die
Anschlüsse in den verschiedensten Anordnungen aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist in den abbiegbaren Zungen zu sehen, die
die Schaltkreise festhalten, andererseits Jedoch ihr Lösen bereits durch Anwendung von Fingerkraft ermöglichen. Auch die
einstückige Konstruktion des Trägers, in den der Schaltkreis bis zu einer vorbestimmten unteren Stellung eingeführt und in
dieser Stellung lösbar festgehalten werden kann, stellt einen Vorteil der Erfindung dar. E±l weiterer Vorteil ist schließlich
in den flalteeinrichtungen der abbiegbaren Zungen zu sehen, mit denen Körper unterschiedlicher Stärke der Schaltkreise festgehalten
werden können, ohne daß dadurch ihre_leichte Lösbarkeit
beeinflußt wird.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht auf eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Trägers, in dem ein zwei Reihen von Anschlüssen aufweisender integrierter Schaltkreis
festgehalten ist, wobei sowohl der Träger als auch der Schaltkreis teilweise ausgebrochen ist, um einige besondere
Merkmale zu zeigen,
Pig. 2 eine Draufsicht auf den in Fig. 1 gezeigten Träger ohne den integrierten Schaltkreis,
Fig-. 3 eine Schnittdarstellung des in Fig. 2 gezeigten Trägers
. ' längs der Linie 3-3» ■
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Fig. 4- eine Schnittdarstellung des in Fig. 2 gezeigten Trägers
längs der Linie 4-4, ■ ■ .
Fig. 5 eine teilweise Schnittaarstellung des Trägers und des
Schaltkreises der FIg-' 1 längs der. Linie 5-5 und -.
Fig. 6 eine teilweise Schnittdarstellung ähnlich der Fig. 5,
die eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Wie in den Fig. 1 bis 6 gezeigt, enthält ein Träger 10 einen in
zwei Reihen angeordnete elektrische Anschlüsse aufweisenden integrierten Schaltkreis 12, Der Träger 10 ist als einstückiges isolierendes
, kastenförmiges Gehäuse'14 mit einer Vorderseite i6s
einer Unterseite 18 und einem zwischen beiden sich erstreckenden Hohlraum 20 ausgebildet. Der Hohlraum-20 weist zur Aufnahme des
Schaltkreises 12 geeignete Abmessungen auf und hat einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt 21, der von zwei gegenüberliegenden
Paaren von Seitenwänden 22 bis 23 und 24 bis 25 gebildet wird, die sich zwischen-den Ober-und Unterseiten 16 und 18
nach unten erstrecken. Lediglich als Beispiel werden die Innenabmessungen
des Hohlraums 20 für einen achtzehn Anschlüsse aufweisenden integrierten Schaltkreis angegeben, die in der Größenordnung
von etwa 8 mm χ 24 mm liegen«. Die äußeren Abmessungen
des Gehäuses 14 können'in der Größenordnung von etwa 19 nmi χ 25,4 mm
liegen.
Von den Wanden 22 und 23 erstrecken sich seitlich nach außen Umfangsf!ansehe
26 und 28, die damit eine Einrichtung bilden, mit Hilfe der der Träger 10 durch bekannte automatische Behandlungseinrichtungen
von Hand beeinflußt werden.kann. Zu diesem Zweck
sind. Hüten 30,32 und 34 und Bohrungen 36,38 und 40 (Fig. 2) zusammen
mit einem Ausrichtungsschlitz 42 in der Bohrung 36 (Fig. 3)
vorgesehen. Die dargestellte Bohrung 36 -weist außerdem eine
Euhrungsfase 44 auf.
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Die vorstehend genannten Merkmale sind genauso wie ihre
IPuriktioTi bekannt, so daß eine weitere Beschreibung hier
nicht erforderlich ist. Vie bei herkömmlichen derartigen
Gegenständen ist auch der Träger 10 aus einem thermoplastischen
Material gegossen, das Temperaturen von -65 C bis 155 G im kontinuierlichen Betrieb widerstehen kann. Der
Kunststoff kann ein Polysulfon, sein, obwohl auch andere'
Arten thermoplastischer oder sogar thermostatischer Kunststoffe benutzt werden können. . "
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der Schaltkreis 12 in dem Träger 10 angeordnet, wobei er' zvrel Reihen von Anschlüssen 46 aufweist,
die sich im xiresentliehen senkrecht zum Körper AB erstrecken,
der im wesentlichen flach und starr ausgebildet ist* Der Körper 48 ist mit Haupt flächen 50 und 52, die die eigentliche Schaltung
des Schaltkreises 12 tragen bzw. schützen, und sich nach unten erstreckenden Seitenflächen 54 bis 57 (Fig. 1 und 5) versehen.
Obwohl der Schaltkreis 1,2 hier mit neun Anschlüssen auf jeder der gegenüberliegenden Seiten 54 und 55 gezeigt ist, kann er
selbstverständlich auch mehr oder weniger Anschlüsse aufweisen· lediglich zur Veransehaulichung, nicht jedoch zur Beschränkung,
kann der Körper 48 des Schaltkreises 12 z.B. eine Größe von etwa
7Λ5 min χ 22,5 mm für die Hauptflächen 50 und 52 und von etwa
1,5 um für die Stärke der Seitenflächen 54- aufweisen. Die
Stärke der Flächen 54 kann sich bei unterschiedlichen Schaltkreisen
jedoch ändern, wobei die Stärke gewöhnlich zwischen etwa 1 mm und 3j8 mm schwanken kann. .
Die Wände 22 und 23 des Trägers 10 sind mit nach oben gerichteten
Schlitzen 58 und 60 versehen, die Seitenflächen 62 und 64 .
bilden, die mit Abstand zu den Anschlüssen 46 eines eingeführten Schaltkreises 12 angeordnet sind. Am Beispiel des Schlitzes
58 ist zu erkennen, daß der Schlitz so ausgebildet ist, daß er gegenüberliegende Führungsschultern 66 und 68 und eine nach un-
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ten gerichtete Lagerschulter 70 bildet. Beim Einführen eines
Schaltkreises 12 begrenzen die Führungsschultern 66 und 68 die
seitliche Bewegung der Anschlüsse 46 des Schaltkreises 12 in dem Hohlraum 20, obwohl die gewünschte nach unten gerichtete.
Bewegung vorgenommen werden kann, bis die nach unten gerichteten
Schultern 65 der Anschlüsse 46 die Lagerschulter 70 beaufschlagen,
die als nach unten gerichteter Anschlag wirkt. Nach dem Einführen erstrecken sich die Anschlüsse 46 des Schaltkreises
12 nach oben mit Abstand zu den Flächen 62 und 64. In gleicher Weise .wie der Schlitz ^8 ist der Schlitz 60 mit Führungs
schultern 67 und 69 und einer Lagerschulter 71 versehen.
Damit der Schaltkreis 12 während des Transports, während der Prüfung oder ähnlicher Vorgänge innerhalb des Trägers 10 in
seiner Lage gehalten wird, sind Pesthalteeinrichtungen vorgesehen. Diese Pesthalteeinrichtungen weisen abbiegbare Zungen
auf, die als integral angelenkte Auslegerfinger 72 und 74 gezeigt sind, die integral an den Wänden 24 und 25 an nach oben
gerichteten Flächen 76 und 78 (Pig. 4) angeformt sind und sich
nach unten mit Abstand zu ihren zugeordneten Seit-enwänden erstrecken, wodurch sie nach außen in Richtung ihrer Wände bei
der Einführung des Schaltkreises 12 abbiegbar sind. Wie in
Pig, 4 gezeigt, erstrecken sich die Auslegerfinger 72 und 74
in länglicher Porm 80 und 82 nach unten, Um ein ausreichendes
Abbiegen zu gewährleisten, wobei sie !lachen 84 und 86 aufweisen, die von den Wänden 24 und 25 fortgerichtet und zu dem
Körper 48 hin gerichtet sind. Wie in den Fig. 1 und 4 bis 5
gezeigt, sind beide länglichen Formen 80 und 82 und Flächen
84 und 86 nach innen und unten von den Wänden 24 und 25 mit
einem spitzen Winkel 88 geneigt, der vorteilhafterweise kleiner
als 45° und vorzugsweise in der Größenordnung von etwa 5 bis 15 ist, obwohl er zusammen mit noch später beschriebenen Halte einrichtungen auch 0° aufweisen kann. Lediglich zur Erläuterung,
jedoch nicht zur Beschränkung werden die folgenden MaJB-
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angaben gegeben. Die Auslegerfinger 72 und 74- können in einer
Entfernung von etwa 21 mm angeordnet sein, wobei die Führungsschultern 66 und 68 etwa 22 mm entfernt sind. Eine repräsentative
Länge des Fingers 72 ist in der Größenordnung von etwa
3,6 mm .
In den Fig. 1 bis 6 sind die Wände 24 und 25 mit nach unten gerichteten
Schlitzen 90 und 91 gezeigt, die sich seitlich unterhalb
der Finger 72 und 74- befinden, um ein möglichst großes Abbiegen
der Finger zu ermöglichen. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Schlitz 90 breiter als der Finger 72, was auch der Fall beim
Schlitz 91 und dem Finger 74 ist. \
Wie in Fig. 3 gezeigt, weist die dargestellte Fläche 84 durch
Vorsprünge 92 bis 97 gezeigte Halteeinrichtungen auf, um ein geeignetes
Festhalten des Körpers 48 in der gewünschten Lage sicherzustellen. Um ein Anstoßen oder ein Verriegeln mit der nach oben
gerichteten Hauptfläche 50 zu vermeiden, sind die Forsprünge
bis 97 so ausgebildet, daß ihr'Eingriff an der oberen Kante 98
der Seite 56 (Fig. 5) winklig erfolgt und sich dieser damit
nicht über die Fläche 50 in anschlagender oder verriegelnder Weise erstreckt. Vorzugsweise sind die Vorsprünge 92 bis 97 mit
geneigten oder angewinkelten Oberflächen 99 ausgebildet, um damit die gewünschten Lösungseigenschaften bei Anwendung eines
Fingerdrucks in Richtung nach vorn bzw. oben auf die Haupt-?
fläche 52 des Körpers 48 zu bewirken.
Obwohl der dargestellte Auslegerfinger 72 sechs Vorsprünge 92
bis 97 aufweist, kann eine kleinere oder größere Anzahl von Vorsprüngen in Abhängigkeit des jeweiligen Stärkenbereichs des
Körpers 48 benutzt werden. Besonders , wenn der Körper 48 eine
nur kleine Stärke aufweist, erstrecken sich die Auslegerfinger. 72 und 74 nach unten bis. zu mindestens einer Stelle, die sich
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in der gleichen Ebene wie die Lagerschultern 70 und 7^ "befindet,
um zu verhindern, da.ß die Auslegerfinger 72 oder 74· über die
Oberfläche des Schaltkreises 12 innerhalb des Trägers 10. gleiten können, wodurch der Schaltkreis in dieser Stellung verriegelt
würde.
In Fig. 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei
dem der Auslegerfinger 72 ohne Vorsprünge 92 bis 97 zum Festhalten
des Körpers 48 in seiner Lage ausgebildet ist. Bei dieser
Ausführungsform beaufschlagt die Fläche 84- die Seite 56
über einen Bereich 100, um eine ausreichende Reiburigskrs_ft .
für die gewünschte Halteitfirkung.aufzubringen.
Wie in Fig. 3 gezeigt, weisen die Wände 22 und 23 nach unten gerichtete
Nuten 101 und 102 auf, um mit einem Deckel 103 zusammenzuwirken,
der in einigen Fällen unten über den Träger gelegt werden kann.
Die vorliegende Beschreibung der Erfindung gibt lediglich bevorzugte
Ausführungsbeispiele an» Selbstverständlich können" weitere Modifikationen und Änderungen von jedem Fachmann angegeben
werden, die ebenfalls noch unter den allgemeinen Erfindungsgedanken fallen.
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Claims (12)
- Patentansprüche1-/ Träger für einen in ihn einsetzbaren integrierten Schaltkreis, mit einem im wesentlichen flachen, starren Körper und sich nach unten erstreckenden Seitenflächen, dadurch , gekennzeichnet , daß der Träger (10) ein einstückiges, isolierendes Gehäuse (14) mit einer Vorderseite (16) und einen Hohlraum (20) von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt (21), der sich von der Vorderseite aus nach unten erstreckt und zur Aufnahme des Schaltkreises (12) geeignete Abmessungen hat, aufweist, daß mehrere sich nach unten erstreckende Wände (22 ... 25) den Hohlraum "bilden, daß Festhalteeinrichtungen (72,74) zum Pesthalten des Körpers (4S) in dem Träger vorgesehen sind, die eine auf mindestens einer der Wände (24) angeordnete und sich von dieser nach unten erstreckende, eine längliche Form (80,82) aufweis ende abbiegbare Zunge aufweisen, die bei Einführung des Körpers in Richtung dieser Wand hin biegbar ist, und daß die längliche Form eine von der Wand fortweisende Stirnfläche (84,85) und von Hand lösbare Halteeinrichtungen (92...97) umfaßt, die eine der Seitenflächen (54··.57) beaufschlagen. '
- 2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach unten erstreckenden Wände (22...25) eine zu der einen Wand gegenüberliegend angeordnete zweite Wand (25) umfassen, die ebenfalls eine abbiegbare Zunge (72O aufweist. . . ■ .309846/0930
- 3· Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch, g, e k e η η ze iehnet, daß die Halteeinriclitungen "(92. ..97)
mindestens einen Vorsprung aufweinen, der auf der Stirnfläche (84,86) der abbiegbaren Zungen (72,74-) angeordnet
ist. - 4. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die sich nach unten erstreckenden Wände (22...25) nach unten gerichtet angeordnete Lageflachen (70,71) aufweisen, mit denen der Schaltkreis· (12) in dem Träger (10) in einer«unteren Lage haltbar ist.
- 5. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t , daß die von der einen Wand, (24) fortweisenden Stirnflächen (84,86) sich nach unten in einem spitzen Winkel (88) erstrecken.
- 6. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch ge kennzeichnet, daß der Hohlraum (20) nach oben gerichtete Flächen (60,62) zur Aufnähme der Anschlüsse (46) eines zwei Reihen von Anschlüssen aufweisenden Schaltkreises (12) mit Abstand zu diesen aufweist und daß die Zungen (72,74) integral auf mindestens einer der Wände (24,25)-angelenkt sind.
- 7. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 6., dadurch gekennzeichnet , daß die längliche Form (80,82) sich nach unten mindestens in eine in gleicher Ebene mit den Lagerflächen (70,71) erstreckt.
- 8. Träger nach einem der Ansprüche 3 bis 7> dadurch g e -k e η η ζ ei c h η e t , daß die Halteeinrichtungen (92...97) mehrere Vorsprünge umfassen, die nach unten mit Abstand so angeordnet sind, daß sie die Körper (48) von unterschiedlichen309846/0930sich nach unten erstreckenden Seitenflächen (54.*.57) beaufschlagen.
- 9. Träger nach einem dex· Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (22...25) nach oben gerichtete Führungsflächen (66,68) für eine vorbestimmte seitliche Anordnung des Schaltkreises (12) in dem Hohlraum (20) aufweisen. v .
- 10. Träger nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach unten;erstreckenden Wände (22...25) ein erstes (22,23) und ein zweites (24,25) Paar von gegenüberstehenden Wänden umfassen, die den Hohlraum (20) bilden, wobei das erste Paar der Wände die nach oben gerichteten Flächen (60, 62) zur Aufnahme der Anschlüsse (46) mit Abstand zu diesen aufweisen, und daß die Zungen (72,74) integral an jeder der Wände des zweiten Paars von V/änden angelenkt sind, wobei jede Zunge sich nach unten von dieser Wand bei der Einführung des Körpers (48) abbiegbar in Richtung zu dieser Wand erstrecken.
- 11. Träger nach Anspruch 1O, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Hohlraum (20) von der "Vorderseite (16) nach unten durch das Gehäuse (14) hindurch erstreckt, daß die Zungen (72,74) langgestreckte Auslegerfinger sind, die sich nach unten von den Wänden (24,25) fort erstrecken und daß das erste Paar (22,23) der gegenüberliegenden Wände die Führungsflächen (66,68) aufweisen. .
- 12. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse (14) ein Paar von Umfangsflanschen (26,28) umfaßt, die sich seitlich erstrecken und Einrichtungen (30,32,34,36,38,40) aufweisen, die mit Behandlungseinrichtungen für den Träger (10) zusammenarbeiten.309846/0930L e e r s e i t e
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