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DE2321765C3 - Hörhilfevorrichtung - Google Patents

Hörhilfevorrichtung

Info

Publication number
DE2321765C3
DE2321765C3 DE2321765A DE2321765A DE2321765C3 DE 2321765 C3 DE2321765 C3 DE 2321765C3 DE 2321765 A DE2321765 A DE 2321765A DE 2321765 A DE2321765 A DE 2321765A DE 2321765 C3 DE2321765 C3 DE 2321765C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
circuit
frequency
microphone
band
Prior art date
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Expired
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DE2321765A
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English (en)
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DE2321765A1 (de
DE2321765B2 (de
Inventor
Kunihiko Hino Tokio/Tokyo Fukuyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rion Co Ltd
Original Assignee
Rion Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Rion Co Ltd filed Critical Rion Co Ltd
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Publication of DE2321765B2 publication Critical patent/DE2321765B2/de
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Publication of DE2321765C3 publication Critical patent/DE2321765C3/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/50Customised settings for obtaining desired overall acoustical characteristics
    • H04R25/502Customised settings for obtaining desired overall acoustical characteristics using analog signal processing

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hörhilfevorrichtung mit wenigstens einem Mikrofon zum Aufnehmen von Schallsignalen und Umsetzen in entsprechende elektrische Signale und mit Steuerschaltungen zum Steuern der Frequenzcharakteristik der elektrischen Signale durch Verringerung der Breite ihres Frequenzbandes und mit einer Steuergeneratorschaltung zum Erzeugen uiner Steuerspannung im akustischen Frequenzbereich. Eine Hörhilfevorrichtung dieser Ausbildung ist aus der DE-A.S 12 30 466 bekannt und dient dazu, eine Veränderung der Breite des Frequenzbandes in Anpassung an das Durchlaßband des Schwerhörigen zu ermoglichen.
Eine große Zahl von Personen, welche Schwierigkeiten beim Hören haben, haben Höreigenschaften, welche einen Lautheitsausgleich in dem höheren Frequenzband des akustischen Spektrums aufweisen. Bei der Ver-Wendung von Hörhilfen leiden diese Personen dauernd unter lauten Tönen in dem höheren Frequenzband. Weiter haben Personen mit Hörhilfen bei Unterhaltungen in Räumen mit hohem Geräuschpegel, z. B. in der Stadt, festgestellt, daß eine Behinderung der Unterhaltungen durch solche Frequenzen des akustischen Spektrums auftritt, welche für die Unterhaltung nicht erforderlich sind, weil der Geräuschpegel ein breites Frequenzband hat. Während übliche Hörhilfen Einrichtungen zum Einstellen ihrer Frequenzcharakteristik entsprechend den Höreigenschaften des jeweiligen Benutzers aufwiesen, ist bisher keine Einrichtung zum Eliminieren von Behinderungen in akustischen Umgebungen wie oben beschrieben bekanntgeworden.
Durch die DE-OS 17 62 903 ist eine Hörhilfe
jo bekanntgeworden, bei welcher der abgegebene Schalldruck entsprechend dem Pegel der Vokalfrequenzen gesteuert wird. Das heißt, daß ein in der Hörhilfe erzeugtes elektrisches Signal in seiner Höhe begrenzt und nach Bildung eines Mittelwertes durch ein Tiefpaßfilter und einen Gleichrichter geschickt wird, um ein Steuersignal entsprechend den jeweiligen Vokalen zu ergeben. Das Steuersignal wird dann einem Verstärker mit variabler Verstärkung zugeführt, um den Schalldruck zu steuern.
Die DE-AS 1153 423 zeigt eine Anordnung, mit deren Hilfe beim Empfang einer Radiosendung in einem Raum mit hohem Geräuschpegel, z. B. im Innern eines Kraftfahrzeuges, der von einem Empfänger abgegebene Schalldruck entsprechend der Vergrößerung des Mo-
AS tor- und Windgeräusches vergrößert wird. Ein elektrisches Signal, welches Sprach- und Musiktonanteile gemischt mit dem Umgebungsgeräusch enthält, wird sowohl einer Schaltung zum Eliminieren des vom Empfänger erzeugten Signals als auch einem Gleichrichter zum Bilden eines Steuersignals zugeführt Das Steuersignal wird dann dem Empfänger zugeführt, um dessen Ausgang zu steuern. Auf ähnliche Weise wird nach der DE-PS 7 23 578 eine mechanische Schwingung einer Schwingungsquelle erfaßt und ein dementsprechend erzeugtes Signal steuert nach Verstärkung und Gleichrichtung einen Verstärker mit variabler Verstärkung.
Durch die DE-PS 8 13 168 ist eine Lautsprecherancrdp.up.g bekanntgeworden, d?r?n Schöndruck vergrö-Bert wird, um dem Schallpegel der Umgebung entgegenzuwirken. Insbesondere wird bei dieser Vorrichtung das Geräusch in einem sich von dem Lautsprecher im Ruhezustand ergebenden Schallfeld, in welchem der Vorrichtung kein Eingangssignal zugeführt wird, gemessen. Dann wird ein Steuersignal einem Verstärker mit variabler Verstärkung zugeführt, so daß der Lautsprecher einen Schalldruck mit einer Amplitude entsprechend dem gemessenen Geräusch erzeugt. Eine
Steuerung der Frequenzcharakteristik eines Verstärkers JSt nicht gezeigt
Durch die DE-AS 2013 365 ist schlieälich ein mehrstufiger transistorisierter Verstärker für eine Hörhilfe bekanntgeworden, der so arbeitet, daß Schallempfindungsstörungen von Hörbehinderten dadurch kompensiert werden, daß der durch den Verstärker bewirkte Schalldruck begrenzt wird. Ein Teil der Ausgangstijannung wird als Steuerspannung einem Verstärker mit variabler Frequenzcharakteristik über einen Gleichrichter zugeführt, um gleichzeitig und sofort die Frequenzcharakteristik zu ändern und hierdurch die von der Frequenz abhängigen Schallempfindungsstörungen zu kompensieren. Dabei wird die Steuerspannung in einer Steuergeneratorschaltung erzeugt und am Kollektor eines Transistors erhalten.
Schließlich ist es aus der FR-PS 15 12 289 bekannt, in einer Gehörschutzeinrichtung ohne Beeintr«chtigung des Hörvermögens eine Einrichtung zur Sperrung des für Unterhaltungen erforderlichen Frequenzteils des akustischen Spektrums um etwa 300 Hz bis etwa 3000 Hz vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hörhilfevorrichtung der eingangs genannten Art für Schwerhörige zu schaffen, welche die natürliche Qualitat des reproduzierten Schalls in Umgebungen geringen Geräusches verbessert, während in Umgebungen hohen Geräusches das Signalgeräuschverhältnis verbessert wird, so daß eine Unterhaltung in Räumen mil hohem Geräusch nicht durch für die Unterhaltung nicht erforderlichen Töne behindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuergeneratorschaltung eine Gleichnchtschaltung zum Gleichrichten desjenigen Teils der elektrischen Signale mit vorbestimmtem Frequenzspektrum aufweist, welcher den für Unterhaltungen nicht erforderlichen Frequenzteilen des akustischen Spektrums entspricht, um die Steuerspannung zu erzeugen, sowie ein Bandsperrfilter zum an sich bekannten Sperren desjenigen Frequenzteils der elektrischen Signale, welcher dem für Unterhaltungen erforderlichen Frequenzteil im Bereich von etwa 300 Hz bis etwa 3000 Hz entspricht, und daß die Steuerschaltungen eine Steuerschaltung für ein weiteres Band, welche auf die Steuerspannung von der Steuergeneratorschaltung zum Steuern der Amplitude der tieferen Frequenzteile der elektrischen Energie anspricht, und eine Steuerschaltung für ein höheres Band aufweist, welche auf die Steuerspannung von der Steuergeneratorspannung zum Steuern der Amplitude der höheren Frequenz anspricht.
Als Folge der erfindungsgemäßen Ausbildung wird dem sie benutzenden Schwerhörigen mehr Information vermittelt als es bisher erreichbar war.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden zur weiteren Erläuterung der Erfindung im folgenden näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt w
F i g. 1 ein schematisches Schaltbild einer Hörhilfevorrichtung, welche entsprechend bekannten Prinzipien aufgebaut ist,
Fig.2 ein kombiniertes Block- und Schaltbild einer entsprechend den Prinzipien der Erfindung aufgebauten f>5 Hörhilfevorrichtung,
F i g. 2a ein Schallbild, welches eine Ersatzschaltung der Steuerschaltung zum Steuern des tieferen Frequenzbandes wie in F i g. 2 gezeigt darstellt,
F i g. 2b und F i g. 2c Schaltbilder von Ersatzschaltungen der Steuerschaltung zum Steuern des höheren Frequenzbandes, wie in F i g. 2 gezeigt ist,
Fig.3 ein schematisches Schaltbild der in Fig.2 gezeigten Steuerschaltung für das tiefere Band und eine Kurvendarstellung, welche deren Frequentcharakteristik abhängig von einer zugeführten Steuerspannung zeigt,
F i g. 4 ein schematisches Schaltbild der in F i g. 2 gezeigten Steuerschaltung für das höhere Band und eine Kurvendarstellung, welche deren Frequenzcharakteristik abhängig von einer zugeführten Steuerspannung zeigt,
Fig.5 ein Blockschaltbild einer Modifikation der Erfindung,
F i g. 5a ein Schaltbild einer Ersatzschaltung für die in Fig.5 gezeigte Steuerschaltung für das tiefere Band und
F i g. 6 eine Kurvendarstellung, welche die Gesamtfrequenzcharakteristik der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt, wobei eine zugeführte Steuerspannung der Parameter ist
In F i g. 1 der Zeichnung ist eine konventionelle Hörhilfevorrichtung dargestellt In der dargestellten Anordnung nimmt ein Mikrofon 10 akustische Energie auf, um sie in entsprechende elektrische Energie oder ein Signal umzusetzen, welches seinerseits in einem mit dem Mikrofon 10 verbunden Verstärker 12 verstärkt wird. Das verstärkte Signal wird über einen Schaltarm eines Übertragungsschalters SW einem ausgewählten Filter einer Mehrzahl von Filtern, in diesem Falle drei Filtern 14a, 146 und 14c, welche hier jeweils ein Hochpaßfilter, ein Tiefpaßfilter und ein Bandpaßfilter sind, zugeführt Dann wird einem Ausgang von einem ausgewählten Filter 14 eine Frequenzcharakteristik gegeben, wie sie den Höreigenschaften des jeweiligen Schwerhörigen am besten angepaßt ist, worauf er über den anderen Schaltarm des Übertragungsschalters SW einer Steuerung 16 für die Lautstärke zugeführt wird. Die Steuerung 16 für die Lautstärke ist so eingestellt, daß ihr Ausgang auf einen geeigneten Verstärkungsgrad eingestellt ist. Der Ausgang von der Steuerung 16 für die Lautstärke wird durch einen folgenden Verstärker 18 verstärkt und dann einem Ohrhörer 20 zugeführt, durch welchen der Benutzer einen Ton entsprechend der von dem Mikrofon 10 aufgenommenen akustischen Energie aufnehmen kann. Die Anordnung kann allgemein auch zusätzlich eine nicht gezeigte Schaltung zur Begrenzung ihres Ausgangs aufweisen.
Daher hat die in F i g. 1 gezeigte Anordnung das wichtige Merkmal, daß ihre Frequenzcharakteristik entsprechend den Höreigenschaften des Benutzers eingestellt wird. Dieses Merkmal vermag jedoch nicht die Probleme zu lösen, daß der Benutzer bei lauten Tönen mit hohen Frequenzen Schmerzen empfindet und daß eine Unterhaltung in Räumen mit hohem Geräusch durch nicht für die Unterhaltung erforderliche Töne behindert wird.
Durch die Erfindung werden diese Probleme geiösi.
In Fig. 2 ist eine Hörhilfevorrichtung dargestellt, welche entsprechend den Prinzipien der Erfindung aufgebaut ist. Die dargestellte Anordnung enthält eine Steuergeneratorschaltung 22, welche ein Steuermikrofon 24 zum Aufnehmen einer akustischen Energie und Umsetzen in eine entsprechende elektrische Energie oder ein Signal, einen mit dem Mikrofon verbunden Verstärker 26 und ein Bandsperrfilter oder Filter 28 zum
Sperren jener Frequenzteile des elektrischen Signals aufweist, welche den Frequenzteilen des akustischen Spektrums entsprechen, die für Unterhaltungen erforderlich sind, das jedoch jene Frequenzteile des akustischen Spektrums, die für Unterhaltungen nicht erforderlich sind, durchläßt Diese für Unterhaltungen erforderlichen Frequenzen des akustischen Spektrums können im Bereich von etwa 300 Hz bis etwa 3000 Hz liegen. Hierauf ist das Filter 28 mit einer halbfesten Lautstärkensteuerung 30 verbunden, welche ihrerseits über einen Verstärker 32 mit einer Gleichrichterschaltung 34 verbunden ist
Die Anordnung enthält weiter ein Mikrofon 36 für die Unterhaltung zum Aufnehmen einer akustischen Energie und Umsetzen in eine entsprechende elektrische Energie oder ein Signal, welches zu dem zugehörigen Ohrhörer übertragen wird. Das Mikrofon 36 ist vorzugsweise ein kapazitives Mikrofon und kann ein piezoelektrisches, ein Kondensator- oder ein Elektret-Mikrofon sein. Das Mikrofon 36 ist mit einer Steuerschaltung 38 für das tiefere Band und von dort mit einer Steuerschaltung 40 für das höhere Band verbunden. Die Steuerschaltung 40 ist kapazitiv mit einem Verstärker 42 gekoppelt, welcher mit einer Lautstärkensteuerung 44 und von da mit einem getrennten Verstärker 46 verbunden ist Der Verstärker 46 ist mit einem Ohrhörer 48 verbunden.
Im Betrieb arbeitet das Bandsperrfilter oder Filter 28 derart, daß diejenigen Frequenzteile der verstärkten Ausgangsspannung von dem Steuermikrofon 24, welche nicht für Unterhaltungen erforderlich sind, durchgehen, und daß die übrigen Frequenzteile gesperrt werden. Die Ausgangsspannung des Filters 28 wird durch die Lautstärkensteuerung 30 auf eine vorbestimmte Höhe gesteuert und nach der Verstärkung wird sie durch die Gleichrichterschaltung 34 in eine positive Steuerspannung gleichgerichtet Die Lautstärkensteuerung 30 dient dazu, eine Steuerschwellwerthöhe festzulegen, bei welcher die Steuerspannung beginnt den im folgenden beschriebenen Steuervorgang zu bewirken.
Die positive Steuerspannung von der Gleichrichterschaltung 34 wird den beiden Steuerschaltungen 38 und 40 zugeführt Die Steuerschaltung 38 steuert das tiefere Frequenzband, d.h. die tieferen Frequenzteile einer Ausgangsspannung von dem Mikrofon 36, während die Steuerschaltung 40 ein höheres Frequenzband, d. h. die höheren Frequenzteile der Ausgangsspannung steuert
Die Steuerschaltung 38 für das tiefere Band enthält nach Fig.2 einen Transistor Qi in Form eines npn-Transistors, welcher mit einer Halbleiterdiode oder Diode A und einem FET Q2 verbunden ist und ist besonders geeignet für die Verwendung mit einem kapazitiven Mikrofon extrem hoher Ausgangsimpedanz, z. B. einem piezoelektrischen oder Kondensatormikrofon wie oben beschrieben. Im einzelnen ist der Transistor Qi vorzugsweise aus halbleitendem Silizium aufgebaut und weist eine mit dem Ausgang der Gleichrichterschaltung 34 verbundene Basis sowie einen mit einer Spannungsquelle E und mit der Senkenelektrode des FET Q2 verbundenen Kollektors auf. Der FET Qi ist mit seiner Quellenelektrode über einen Quellenwiderstand oder Widerstand Ri mit Erde verbunden und mit seiner Steuerelektrode auf den Verbindungspunkt des Kollektors des Transistors Qi mit der Katodenelektrode der Diode A geschaltet Die Diode A ist vorzugsweise aus halbleitendem Silizium und ist über das Mikrofon 36 geschaltet wobei ihre Anodenelektrode mit Erde verbunden ist Die Diode A dient als Last für das Mikrofon 36 und stellt weiter eine Streuimpedanz für die Steuerelektrode des FET Q2 durch die Ausnutzung einer von diesem dargestellten hohen Impedanz bei etwa 0-Spannung dar. Falls erwünscht kann die Diode A durch einen hohen Widerstand ersetzt werden.
Der Transistor Q\ ist mit seinem Emitter und seinem Kollektor auf die Steuerelektrode bzw. die Senkenelektrode des FET Q2 geschaltet, und seiner Basis wird von
&ogr; der Gleichrichterschaltung 34 eine positive Steuerspannung zugeführt Unter diesen Umständen bewirkt eine positive Steuerspannung gleich oder kleiner als etwa 0,6 V in bezug auf eine Spannung an dem Emitter des Transistors Qi, daß die impedanz zwischen dem Emitter
!5 und dem Kollektor sehr hoch ist Wenn die positive Steuerspannung den gerade erwähnten Wert übersteigt, beginnt diese Impedanz abzunehmen.
Die Steuerschaltung 38 für das tiefere Band hat eine Ersatzschaltung wie in Fig.2a gezeigt In Fig.2a ist
:« eine Serienschaltung einer Kapazität C0 und einer Wechselspannungsquelle E0, welche das Mikrofon 36 darstellt, über eine Parallelschaltung eines Widerstandes A und eines Widerstands Qi geschaltet welche der Diode Di und dem Transistor Qi in F i g. 2 entsprechen.
:·5 Wie oben beschrieben, hat der in Fig.2 gezeigte Transistor Qi eine Impedanz, welche mit der seiner Basis zugeführten Steuerspannung variabel ist und dementsprechend ist der Widerstand Qi in Fig.2a variabel dargestellt Die Steuerschaltung 38 bildet daher
;o ein RC-Filter zum unterschiedlichen Steuern der tieferen Frequenzteile des elektrischen Signals entsprechend dem positiven Wert der Steuerspannung.
Das so gesteuerte elektrische Signal wird über dem Quellenwiderstand oder Widerstand Ri des FET Q2
j 5 entwickelt und der Steuerschaltung 40 für das höhere Band über einen Kondensator Ci zugeführt Die Steuerschaltung 40 enthält ein RC-Filter, welches mit dem koppelnden Kondensator Ci verbunden ist und in Reihe geschaltete Widerstände Ri und R2 sowie
■to parallelgeschaltete Kondensatoren C2 und G, welche wie in F i g. 2 gezeigt verbunden sind, aufweist Sie enthält weiter einen Transistor Qi in Form eines npn-Transistors, dessen Basis mit dem RC-Filter, dessen Kollektor mit dem Ausgang der Gleichrichterschaltung 34 und dessen Emitter über einen Emitterwiderstand oder Widerstand R4 mit Erde verbunden ist Die Steuerschaltung 40 bildet einen bekannten, gegengekoppelten Verstärker, wie er in F i g. 2b als Ersatzschaltung dargestellt ist
so In der Steuerschaltung 40 für das höhere Band kann die von der Gleichrichterschaltung 34 dem Kollektor des Transistors Qj zugeführte Steuerspannung sich ändern, um dessen Stromverstärkung &bgr; zu variieren und den Verstärkungsgrad A eines von dem Transistor Q3 gebildeten Verstärkers zwischen 1 und 0 zu ändern. Eine Abnahme des Verstärkungsgrades A bewirkt eine Abnahme der Amplitude des elektrischen Signals in dem höheren Frequenzband. Fig.2c zeigte eine Ersatzschaltung für die Steuerschaltung 40, wenn diese
go einen Verstärkungsgrad A gleich 0 hat
Um die Art und Weise darzustellen, auf welche die Steuerschaltung 38 für das tiefere Band die tieferen Frequenzteile des elektrischen Signals steuert, wurde die Steuerschaltung 38 als Beispiel mit den Schaltungs-
6i parametern mit Werten wie in F i g. 3 gezeigt aufgebaut Das Mikrofon 36 hatte die effektive Kapazität von 150 pF und die Diode A hatte eine Ersatzimpedanz von 20 &Mgr;&OHgr;, während der Transistor Qi ein auf 13 V
gehaltenes Kollektorpotential und ein Basispotential aufwies, welches auf Werte von 0,5, 0,6 und 0,7 V in Schritten von 0,1 V geändert wurde. Auf dieser Grundlage wurde die Spannung über dem Widerstand R* mit 5,6 kn über der Frequenz, wie in F i g. 3 gezeigt, aufgetragen, wo die Ordinate die Ausgangsspannung in dB und die Abszisse die Frequenz in kHz darstellt und der Parameter das Basispotential des Transistors Qi ist Wie in F i g. 3 gezeigt, nimmt der tiefere Frequenzteil des elektrischen Signals mehr ab als das Basispotential oder die Steuerspannung zunimmt
F i g. 4 zeigt ähnlich wie F i g. 3 die Steuerschaltung 40 für das höhere Band. Aus F i g. 4 ist zu erkennen, daß bei der Steuerschaltung 40 mit Schaltungsparametern mit Werten wie in F i g. 4 dargestellt die Ausgangsspannung in bezug auf die Frequenz konstant bleibt, solange das Basispotential des Transistors Qj identisch dem Transistor Qi oder die Steuerspannung bis 0,4 V beträgt Wenn jedoch die Steuerspannung allmählich von 0,4 auf 0,9 V in Schritten von 0,1 V zunimmt, nimmt der höhere Frequenzteil der elektrischen Energie progressiv ab.
Es ist so zu erkennen, daß beide Steuerschaltungen 38 und 40 unter der Steuerung der positiven Steuerspannung betrieben werden, um die tieferen und höheren Frequenzteile der Ausgangsspannung von dem Mikrofon 36 entsprechend zu verringern. Mit anderen Worten ist eine über dem Emitterwiderstand oder Widerstand Ra entwickelte Spannung aus einem elektrischen Signal zusammengesetzt, welches dem für Unterhaltungen erforderlichen akustischen Signal entspricht
Die Spannung über dem Widerstand R, wird dann über einen Kondensator Cs dem Verstärker 42 und von da über die Lautstärkensteuerung 44 und den Verstärker 46 dem Ohrhörer 48 zugeführt Der Benutzer kann daher selbst dann nur das für die Unterhaltung erforderliche akustische Signal von dem Ohrhörer 48 aufnehmen, wenn er sich in einer akustischen Umgebung befindet, in welcher auch nicht für die jeweilige Unterhaltung erforderliche Töne auftreten.
In F i g. 5 bezeichnen gleiche Bezugszeichen solche Teile, die den in Fig.2 gezeigten Teilen gleich oder ähnlich sind. Die dargestellte Anordnung ist von der in F i g. 2 gezeigten hauptsächlich dadurch verschieden, daß ein einziges Mikrofon 36' verwendet wird. Im einzelnen arbeitet das Mikrofon 36' als sowohl Steuermikrofon 24 als auch Mikrofon 36 für die Unterhaltung und ist mit dem Verstärker 26 und mit der gegenüber der in F i g. 2 gezeigten etwas anderen Steuerschaltung 38 für das tiefere Band verbunden. Die Steuerschaltung 38 für das tiefere Band enthält einen FET Q4, dessen Steuerelektrode mit einer mit dem Verstärker 32 verbundenen Gleichrichterschaltung 35 verbunden ist, um eine negative Steuerspannung zu erhalten. Zwischen die Senken- und die Quellenelektrode des FET Q4 ist ein Kondensator Q und über einen Quellenwiderstand oder Widerstand Rs auf das Mikrofon 36' geschaltet Die Steuerschaltung 38 hat eine Ersatzschaltung, wie in Fig.5a gezeigt Die Gleichrichterschaltung 34 gibt eine positive Steuerspannung allein an die Steuerschaltung 40 für das höhere Band ab. In anderer Hinsicht ist die Anordnung gleich der in F ig. 2 gezeigten.
Fig.6 ist eine Darstellung, welche den Gesamtfrequenzgang oder die Gesamtfrequenzcharakteristik einer Ausführungsform der Erfindung zeigt, wenn die Steuerspannung von 0,5 auf 0,9 V in Schritten von 0,1 V geändert wird. F i g. 6 stellt klar die Art und Weise dar, in welcher sich die tieferen und höheren Frequenzteile der Frequenzcharakteristik mit der Steuerspannung ändern.
Während die Erfindung im Zusammenhang mit einigen bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, versteht es sich, daß zahlreiche Änderungen und Modifikationen durchgeführt werden können, ohne vom Gedanken und Bereich der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel kann sich die Ansprechempfindlichkeit der Steuerspannung auf dem Ausgang von dem
&iacgr;&ogr; Mikrofon 24 abhängig von der Einstellung der Lautstärkensteuerung 30 graduell von einem dumpfen zu einem scharfen Zustand dadurch ändern, daß der Verstärker 32 kontinuierlich von &Agr;-Betrieb in C-Betrieb geändert wird. Der Ausdruck »dumpfer Zustand« bedeutet, daß die Ansprechempfindlichkeit der Steuerspannung sich langsam mit dem Ausgang von dem Mikrofon 24 ändert, während der Ausdruck »scharfer Zustand« bedeutet, daß sich die Ansprechempfindlichkeit der Steuerspannung schnell mit dem Ausgang von dem Mikrofon 24 oberhalb einer bestimmten Höhe ändert Falls erwünscht, können eine Vielzahl von Filtern, wie in F i g. 1 gezeigt, auf geeignete Weise in die Anordnung, wie in den F i g. 3 oder 5 gezeigt, eingeschaltet werden, um die Frequenzcharakteristik der Anordnung an die Höreigenschaften des jeweiligen Schwerhörigen anzupassen. Weiter können geeignete Übertragungsschalter wirkungsmäßig mit entweder beiden oder einer der Steuerschaltungen 38 und 40 für das tiefere und das höhere Band verbunden sein, um die letztere selektiv in feste oder halbfeste Betriebsarten oder in den Zustand außer Betrieb zu bringen.
Kurz umrissen wird nach der Erfindung eine Steuerspannung durch Gleichrichten tieferer und höherer Frequenzteile eines Ausgangs von einem Mikrofon erzeugt und einer Tiefband- und einer Hochbandsteuerschaltung zugeführt, um die tieferen und höheren Frequenzen des Ausgangs von dem gleichen Mikrofon oder einem getrennten Mikrofon zu verringern und die Frequenzcharakteristik entspre-
chend den Höreigenschaften eines Schwerhörigen einzustellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Hörhilfevorrichtung mit wenigstens einem Mikrofon zum Aufnehmen von Schallsignalen und Umsetzen in entsprechende elektrische Signale und mit Steuerschaltungen zum Steuern der Frequenzcharakteristik der elektrischen Signale durch Verringerung der Breite ihres Frequenzbandes und mit einer Steuergeneratorschaltung zum Erzeugen einer Steuerspannung im akustischen Frequenzbereich, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergeneratorschaltung (22) eine Gleichrichtschaltung (34) zum Gleichrichten desjenigen Teils der elektrischen Signale mit vorbestimmtem Frequenzspektrum aufweist, welcher den für Unterhaltungen nicht erforderlichen Frequenzteilen des akustischen Spektrums entspricht, um die Steuerspannung zu erzeugen, sowie ein Bandsperrfilter (28) zum an sich bekannten Sperren desjenigen Frequenzteils der elektrischen Signale, welcher dem für Unterhaitungen erforderlichen Frequenzteil im Bereich von etwa 300 Hz bis etwa 3000 Hz entspricht, und daß die Steuerschaltungen eine Steuerschaltung (38) für ein tieferes Band, welche auf die Steuerspannung von der Steuergeneratorschaltung (22) zum Steuern der Amplitude der tieferen Frequenzteile der elektrischen Energie anspricht, und eine Steuerschaltung (40) für ein höheres Band aufweist, welche auf die Steuerspannung von der Steuergeneratorspannung (22) zum Steuern der Amplitude der höheren Frequenzteile der elektrischen Signale anspricht.
2. Hörhilfevorrichtung nach Anspruch 1 mit einem weiteren Mikrofon zum Aufnehmen von Schallsignalen und Umsetzen in entsprechende elektrische Signale, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergeneratorschaltung (22) das eine der Mikrofone (24) zum Erzeugen der Steuerspannung aus den elektrischen Signalen enthält, die Steuerschaltung (38) für das tiefere Band mit sowohl dem anderen Mikrofon (36) als auch mit der Steuergeneratorschaltung (22) verbunden ist, und die Steuerschaltung (40) für das höhere Band mit der Steuerschaltung (38) für das tiefere Band und weiter mit der Steuergeneratorschaltung (22) verbunden ist.
3. Hörhilfevorrichtung nach Anspruch 1, mit einem einzigen Mikrofon zum Aufnehmen von Schallsignalen und Umsetzen in entsprechende elektrische Signale, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergeneratorschaltung (22) mit dem Mikrofon (36) zum Erzeugen einer positiven und einer negativen Steuerspannung im Ansprechen auf denjenigen Teil der elektrischen Signale mit einem vorbestimmten Frequenzspektrum verbunden ist, daß die eine Steuerschaltung (38) für das tiefere Band mit dem Mikrofon und mit der positiven Steuerspannung von der Steuergeneratorschaltung (22) beaufschlagt ist, und die Steuerschaltung (40) für das höhere Band mit der Steuerschaltung (38) für das tiefere Band verbunden und mi! der negativen Steuerspannung von der Steuergeneratorschaltung (22) beaufschlagt ist.
DE2321765A 1972-10-16 1973-04-30 Hörhilfevorrichtung Expired DE2321765C3 (de)

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JP (1) JPS5250646B2 (de)
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