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DE1762903A1 - Mehrstufiger Transistorverstaerker fuer Schwerhoerigengeraete - Google Patents

Mehrstufiger Transistorverstaerker fuer Schwerhoerigengeraete

Info

Publication number
DE1762903A1
DE1762903A1 DE19681762903 DE1762903A DE1762903A1 DE 1762903 A1 DE1762903 A1 DE 1762903A1 DE 19681762903 DE19681762903 DE 19681762903 DE 1762903 A DE1762903 A DE 1762903A DE 1762903 A1 DE1762903 A1 DE 1762903A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
network
transistor amplifier
rectifier
audio frequency
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681762903
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl-August Heyne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority to DE19681762903 priority Critical patent/DE1762903A1/de
Publication of DE1762903A1 publication Critical patent/DE1762903A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/3005Automatic control in amplifiers having semiconductor devices in amplifiers suitable for low-frequencies, e.g. audio amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16Automatic control
    • H03G5/18Automatic control in untuned amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Mehrstufiger Transistorverstärker für Schwerhörigengeräte Die Erfindung betrifft einen mehrstufigen Transistorverstärker für Schwerhörigengeräte mit einer automatischen Verstärkungsregelung (AVC), bei der vom Ausgang der Endstufe des Verstärkers ein teil der Tonfrequenzspannung abgenommen und einem Gleichrichter zugeführt wird und die gleichgerichtete Spannung als Regelspannung an eine Elektrode des Transistors einer vorhergehenden Stufe zur Verschiebung dessen Arbeitspunktes gelangt.
  • Diese automatische Verstärkungsregelung hat bei Schwerhörigengeräten die Aufgabe, größere Lautstärkeunterschiede der auf das Mikrofon des Schwerhörigengerätes fallenden Schallereignisse bis zu einem gewissen Grade auszugleichen und dem Benutzer des Schwerhörigengerätes einen zwischen Grenzen wenigstens einigermaßen gleichbleibenden Schalldruckpegel anzubieten.
  • Die Regelgleichspannung für diese automatische Verstärkungsregelung wird üblicherweise durch einen integrierenden Gleichrichtungsvorgang eines Teiles der am Ausgang des Verstärkers auftretenden Tonfrequenzspannung gewonnen, wobei jede Frequenz dieser Spannung bei dem Gleiehrichtungsvorgang im wesentlichen mit dem gleichen Anteil zu der Regelspannung beiträgt, wie er am Ausgang des Verstärkers vorhanden ist. Die automatische Verstärkungsregelung ist also im wesentlichen frequenzunabhängig. Wenn man annimmt, dafl der eigentliche Verstärker eine im wesentlichen gerade Frequenzkurve hat und alle für das Schwerhörigengerät in Frage kommenden Tonfrequenzen gleichmäßig verstärkt, so ist die am Verstärkerausgang vorhandene Tonfrequenzspannung im wesentlichen von der Frequenzkurve des Mikrofons abhängig. Da die üblichen Mikrofone für Sahwerhörigengeräte in dem Bereich zwischen 800 und 2000 Hertz besonders empfindlich sind, wird die gleichgerichtete Regelspannung vorwiegend aus diesem Frequenzbereich gebildet. Dagegen reagiert beispielsweise die automatische Verstärkungsregelung nicht oder nur in geringem Maße, wenn auf das Mikrofon Schallereignisse treffen, die nur oder vorwiegend Frequenzen unterhalb von b00 Hertz enthalten.
  • Diese bekannte und übliche Art der automatischen Verstärkungsregelung für Schwerhörigengeräte erfüllt aber in manchen Fällen nicht ihren Zweck. Dies ist beispielsweise der Fall bei der Anwendung einer automatischen Verstärkungsregelung auf Schwerhörigengeräte, die für Nervenschwerhörige mit Lautheitsausgleich (Recruitment) bestimmt sind. Dieser Lautheitsausgleich ist in den meisten Fällen frequenzabhängig und tritt beispielsweise sehr häufig nur im tiefen Frequenzgebiet auf. Bei diesen Schwerhörigengeräten müßte also die automatische Verstärkungsregelung nur für die tiefen Frequenzen wirksam sein, während die hohen Frequenzen immer voll verstärkt werden sollen.
  • Aus den oben geschilderten Gründen ist aber die automatische Verstärkungsregelung der bisher üblichen Art gerade in dem Frequenzgebiet unterhalb von 800 Hertz kaum wirksam. Daher wird durch diese bekannte Art der automatischen Verstärkungsregelung die meist notwendige Begrenzung der tiefen Frequenzen nicht erreicht.
  • Die Erfindung zeigt aber einen Weg, wie diese Schwierigkeiten vermieden werden können und wie sich auch in dem eben geschilderten Beispiel eine befriedigend arbeitende automatische Verstärkungsregelung erzielen läßt.
  • Ausgehend von der bekannten Art der automatischen Verstärkungsregelung (AVC), bei der vom Ausgang der Endstufe des Verstärkers ein Teil der Tonfrequen--spannung abgenommen und einem Gleichrichter zugeführt- wird und die gleichgerichtete Spannung als Regelspannung an eine Elektrode des Transistors einer vorhergehenden Stufe zur-Verschiebung dessen Arbeitspunktes gelangt, schlägt die Erfindung vor, daß zwischen dem Ausgang der Endstufe und dem Gleichrichter ein Netzwerk mit frequenzabhängiger Übertragungskurve liegt, das der den Gleichrichter erreichenden Tonfrequenzspannung einen vorgegebenen Frequenzverlauf verleiht. Durch das erfindungsgemäß dem Gleichrichter vorgeschaltete Netzwerk mit frequenzabhängiger Übertragungskurve lassen sich jetzt die zur Bildung der Gleichstromregelspannung beitragenden Anteile--der verschiedenen Frequenzbereiche der Tonfrequenzspannung so auswählen, daß die Verstärkungsregelung einem vorgegebenen Frequenzgang folgt.
  • F_Urnde Zwecke der Erfindung sind alle solche Netzwerke an sichbekannten Aufbaues geeignet, mit denen man eine.gewünschte übertragungskurve bzw. einen vorgegebenen Frequenzverlauf der den Gleichrichter erreichenden Tonfrequenzspannung erzielen kann. Bei dem oben erläuterten Beispiel, also bei Schwerhörigengeräten, die für Nervenschwerhörige mit Lautheitsausgleich bestimmt sind, wird man zweckmäßigerweise das Netzwerk so gestalten, daß es nach Art eines Tiefpasses für tiefere Frequenzen eine größere Durchlässigkeit als für höhere Frequenzen hat. Auf diese Weise kann man erreichen, daß beispielsweise ausschließlich oder vorwiegend die tiefen Frequenzen, z. B. die Frequenzen unterhalb von £500 Hertz, zur Bildung der Regelspannung beitragen, so daß nur für diese tiefen Frequenzen eine Regelung eintritt, während bei Schallereignissen, die nur oder vorwiegend die höheren Frequenzen enthalten, die Verstärkungsregelung unwirksam ist und die volle Verstärkung stets erhalten bleibt.
  • Sehr zweckmäßig ist es allerdings, das Netzwerk nach Art einer einstellbaren Tonblende zur Veränderung des Frequenzverlaufs der den Gleichrichter erreichenden Tonfrequenzspannung auszubilden. Mit dieser einstellbaren Tonblende ist man in der Lage, jeden gewünschten Frequenzgang der automatischen Verstärkungsregelung einzustellen.
  • Die Wirksamkeit der einstellbaren Tonblende läßt sich noch dadurch verbessern, daß man der Tonblende einen gleichzeitig als Begrenzer wirkenden Hilfsverstärker für die Tonfrequenzspannung vorschaltet. Dieser gleichzeitig als Begrenzer wirkende Hilfsverstärker kann dann so ;)emessen sein, daß die Tonfrequenzspannung an seinem Ausgang einen im wesentlichen gleichmäßigen Frequenzverlauf hat.
  • Der begrenzende Hilfsverstärker glättet somit den Frequenzgang am Eingang der Tonblende und schaltet auch die Auswirkung des Mikrofonfrequenzganges aus, so daß der Frequenzgang der automatischen Verstärkungsregelung nur noch von der Tonblendeneinstellung abhängig ist.
  • Die durch die Begrenzerwirkung des Hilfsverstärkers auftretenden Harmonischen haben keine nachteilige Wirkung. Wenn das Netzwerk nach Art eines Tiefpasses aufgebaut ist oder die Tonblende so eingestellt ist, daß sie vorwiegend die tiefen Frequenzen durehläßt, stören die Harmonischen überhaupt nicht, weil sie durch das Netzwerk bzw. die Tonblende weitgehend gedämpft werden. Lediglich wenn das Netzwerk eine einem Hochpaß ähnliche Übertragungskurve hat oder die Tonblende so eingestellt ist, daß sie vorwiegend höhere Frequenzen durchläßt, können die Harmonischen der tiefen Frequenzen eine geringe Einwirkung auf die automatische Lautstärkeregelung haben. In der Praxis werden aber die Fälle überwiegen, bei denen die Tonblende als Tiefpaß eingestellt ist. Bei der bisherigen automatischen Verstärkungsregelung der hier in Frage stehenden Art ist im allgemeinen die Einregelzeit vernachlässigbar klein und beträgt ungefähr 10 ms, dagegen hat man bisher die Ausregelzeit mit etwa 100 bis 500 ms so groß gewählt, daß sie normalerweise die Wortpausen überbrückt. Im Gegensatz hierzu kann es bei der erfindungsgemäß verbesserten automatischen Lautstärkeregelung für die Sprachverständlichkeit zweckmäßig sein, die Regelzeiten, also außer der Einregelzeit auch die Ausregelzeit, so kurz zu machen, daß Vokale und Konsonanten einzeln ausgeregelt werden. Wird dann die Tonblende vor dem Gleichrichter so eingestellt, daß sie vorwiegend die tiefen Frequenzen durchläßt, also als Tiefpaß wirkt, so würde die Verstärkung nur für die Vokale begrenzt werden, während die Konsonanten unbeeinflußt bleiben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in stark schematisierter Form dargestellt.
  • Mit 1 ist ein mehrstufiger Transistorverstärker an sich bekannter Bauart für ein Schwerhörigengerät bezeichnet. Am Eingang des Verstärkers 1 ist ein Mikrofon 2 angeschlossen, während der Ausgang des Verstärkers 1 einen Hörer 3 speist.
  • Von dem Ausgang des Verstärkers 1 wird ein Teil der dort vorhandenen verstärkten Tonfrequenzspannung abgenommen und dem Eingang eines Hilfsverstärkers # zugeführt. Der Verstärker 4 wirkt gleichzeitig als Begrenzer, so daß an seinem Ausgang eine für alle Frequenzen nahezu gleichgroße Spannung auftritt. Diese nunmehr nahezu frequenzunabhängige Tonfrequenzspannung gelangt zu einer einstellbaren Tonblende 5, mit der man der einen nachgeschalteten Gleichrichter erreichenden Tonfrequenzspannung einen beliebigen vorgegebenen Frequenzverlauf verleihen kann. Insbesondere läßt sich die Tonblende 5 so einstellen, daß sie als Tiefpaß wirkt und vorwiegend die tieferen Frequenzen den Gleichrichter 6 erreichen. Durch den Gleichrichter 6 zusammen mit einem nachgeschalteten Lntkopplungsnetzwerk wird in der bisher üblichen Weise eine Gleichstromregelspannung erzeugt, die, wie nur schematisch angedeutet ist, einer Elektrode des Transistors einer Anfangsstufe des Verstärkers 1 zugeführt wird und durch Verschiebung des Arbeitspunktes dieses Transistors die Verstärkung in der bekannten Weise beeinflußt.

Claims (1)

  1. PAtentansprüche 1. Mehrstufiger Transistorverstärker für Sehwerhörigengeräte rr;it einer automatischen Verstärkungsregelung (AVC), bei der voni Ausgang der i;ndstufe des Verstärkers ein Teil der Tonfrequenzsparinung abgenommen und einem Gleichrichter zugeführt wird und die gleichgerichtete Spannung als Regelspannung an eine ;Elektrode des Transistors einer vorhergehenden Stufe zur Verschiebung dessen Arbeitspunktes ge- langt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang der -ndstufe w:d dem Gleichrichter ein Netzwerk mit frequenzabhängiger Ubertragungskurve liegt, das der den Gleichrichter erreichenden Tonfrequenzspannung einen vorgegebenen Frequenzverlauf verleiht. 2. "Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk nach Art eines Tiefpasses für tiefere Tonfrequenzen eine größere Durchlässigkeit als für höhere Frequenzen hat. 3. Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk nach Art einer einstellbaren Tonblende zur Veränderung des Frequerizverlaufes der den Gleichrichter erreichenden ronfrequenzspannung ausgebildet ist. 4. Transistorverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netzwerk ein gleichzeitig als Begrenzer wirkender Hilfsverstärker für die Tonfrequenzspannung vorgeschaltet ist. 5. Transistorverstärker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dafl der gleichzeitig als Begrenzer wirkende Hilfsverstärker so bemessen ist, daß die Tonfrequenzspannung an seinem Ausgang einen im wesentlichen gleichmäßigen Frequenzverlauf hat. 6. Transistorverstärker nach einem der AnsprUche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Einregelzeit als auch die Ausregelzeit der automatischen Verstärkungsregelung so kurz sind, daB Vokale und Konsonanten einzeln Busgeregelt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2321765A1 (de) * 1972-10-16 1974-05-02 Rion Co Hoerhilfe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2321765A1 (de) * 1972-10-16 1974-05-02 Rion Co Hoerhilfe
DE2321765B2 (de) * 1972-10-16 1978-11-23 Rion K.K., Kokubunji, Tokio (Japan) Hörhilfevorrichtung
DE2321765C3 (de) * 1972-10-16 1988-07-07 Rion K.K., Kokubunji, Tokio/Tokyo Hörhilfevorrichtung

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