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DE2320435C3 - Horizontal-Schleudergieemaschine und Verfahren zum Schleudergießen von mit Rippen versehenen zylindrischen Gußstücken - Google Patents

Horizontal-Schleudergieemaschine und Verfahren zum Schleudergießen von mit Rippen versehenen zylindrischen Gußstücken

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Publication number
DE2320435C3
DE2320435C3 DE2320435A DE2320435A DE2320435C3 DE 2320435 C3 DE2320435 C3 DE 2320435C3 DE 2320435 A DE2320435 A DE 2320435A DE 2320435 A DE2320435 A DE 2320435A DE 2320435 C3 DE2320435 C3 DE 2320435C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
casting
sections
axially
mold sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2320435A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2320435A1 (de
DE2320435B2 (de
Inventor
Frederick William Scotia Baumann
Bernard Ceasar Schenectady Kaczkowski
George Mowry Elnora Rosenberry Jun.
William Russell Ballston Lake Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2320435A1 publication Critical patent/DE2320435A1/de
Publication of DE2320435B2 publication Critical patent/DE2320435B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2320435C3 publication Critical patent/DE2320435C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/14Casings; Enclosures; Supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/02Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of elongated solid or hollow bodies, e.g. pipes, in moulds rotating around their longitudinal axis
    • B22D13/023Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of elongated solid or hollow bodies, e.g. pipes, in moulds rotating around their longitudinal axis the longitudinal axis being horizontal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

auf
eine Horizontalin Drehrichtung
Die Erfindung bezieht sich
Schleudergießmaschine mit einer
antreibbaren Planscheibe, mit der eine in Abschnitte zerlegbare Schleudergießform verbindbar ist, und mit einer Einrichtung zum Gießen v>n geschmolzenem Metall in die Form während der Drehbewegung. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Schleudergießen von mit Rippen versehenen zylindrischen Gußstücken, bei dem zahlreiche bogenförmige Formabschnitte zur Bildung einer horizontal angeordneten zylindrischen Form angeordnet werden, in die geschmolzenes Metall gegossen und dann mit einer vorgegebenen Drehgeschwindigkeit gedreht wird. Eine derartige Schleudergießmaschine und ein derartiges Verfahren sind in der US-PS 34 67 169 beschrieben.
Bei der Herstellung von dynamoelektrischen Maschinen gibt es bereits eine Anzahl verschiedener Verfahren, um Maschinengehäuse in Abhängigkeit von den verschiedensten Faktoren herzustellen, beipielsweise den Abmessungen und der Anzahl der zu gießenden
Gehäuse.
Beispielsweise wurden Hochdruckform-Gießverfahren verwendet, um zylindrische Gehäuse unte. lialb des Durchmessers von etwa 25 cm mit hohen Stückzahlen herzustellen. Anderseits wurden Maschinengehäuse
oberhalb eines Durchmessers von etwa 25 cm im allgemeinen durch Sandgießen oder Extruderverfahren hergestellt.
Das Schleudergießverfahren ist an sich bereits seit vielen Jahren bekannt (s. beispielweise DE-PS 7 67 243
oder US-PS 34 37 131). Schleudergießmäschinen waren jedoch hauptsächlich beschränkt auf das Gießen von Strukturen mit einer glatten äußeren Oberfläche, beispielsweise von Metallrohren, oder für die Herstel-
lung von inneren Auskleidungen an vorgeformten Gegeständen, beispielsweise für das Gießen von Bremsauskleidungen im Innern von Bremstrommeln.
Beispielsweise wird im US-Patent 19 17 872 eine Schleudergießmaschine beschrieben, bei der die Auskleidungen von Bremstrommeln durch Einführen eines Löffels in eine Metalhrommel gegossen werden, weiche durch mehrere bogenförmige Segmente in ihrer Lage gehalten wird. Der Löffel wird dabei allmählich gekippt, um das Metall mit einer gleichmäßigen Gießgi;schwindigkeit in die Trommel zu gießen. Da die Form von der Schleudergießmaschine getrennt ist und einen Teil des fertigen Produktes bildet, besteht keine Notwendigkeit, die Form von dem im Sdileudergießverfahren hergestellten Gußstücke anzuziehen. Eine weitgehend automatisierte Schleudergießmaschine zur Herstellung von Rohren mit glatter Oberfläche wird auch in der US-PS 34 57 986 beschrieben. Dort sind mehrere Formen am Umfang eines Drehgestells gehaltert, das gedroht wird, um die enzelnen Formen an den am Umkreis angeordneten Stationen zu positionieren, d. h. an einer Schleudergießstation, an einer Station zur fprühkühlung, an einer Station zum Herausnehmen des Rohres usw., um auf diese Weise die aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte des Gießverfahrens durchzuführen. Eine solche Maschine ist jedoch besonders konstruiert für Gegenstände mit glatter Oberfläche und wäre daher nicht geeignet zum Gießen von mit Rippen versehenen Strukturen wegen der Verwendung von dehnL?ren Zangen zum Abziehen de· gegossenen Rohres aus der Form.
Weiterhin ist in der DE-PS 23 02 760 eine zerlegbare Form für den Schleuderguß zylindrischer Gegenstände vorgeschlagen. Mit f er derartigen Form können zwar mit Rippen versehene zylindrische Gußstücke mit großem Durchmesser hergestellt werden, aber die Herstellungsyeschwindigkeit ist begrenzt durch die Notwendigkeit zur Überführung der Form von der Gießmaschine zur Abstreifmaschine. Weiterhin wird der für die Überführung der Form von der Gießmaschine zur Abstreifmaschine verwendete Kran normalerweise durch einen Bedienungsmann gesteuert und die Hitze der Form macht eine Unterstützung der Überführung von Hand schwierig. Dahei ist trotz der teilweisen Automatisierung jeder einzelnen rur das Gießen verwendeten Maschine Cm beträchtlicher Aufwand an Arbeitskraft zur Durchführung des Verfahrens erforderlich.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine vollautomatisierte Schleudergießmaschine zu schaffen, bei welcher der Zusammenbau der Form, das Gießen eines mit Rippen versehenen Gußstückes und das Abstreifen der Form von dem Gußstück in einer einzigen Maschine durchführbar sind.
Die Aufgabe wird bei einer Horizontal-Schleudergießmaschine erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Formabsrhnitt" jeweils an einer Verschiebungscinrichtung befestigt sind, die beim Zusammensetzen der Form deren Abschnitte miteinander und für einen Drehantrieb mit der Planscheibe in Eingriff bringt, daß ein Aufnahmedorn mittels einer Antriebsvorrichtung axial in das Gußteil einführbar ist und daß dann die Formabschnitte durch die Verschiebungseinrichtung von dem Gußstück abziehbar sind.
Weitere bevorzugte Ausführungsbeispielo der Schleudergießmaschine gemäß der Erfindung ergeben sich aus den entsprechenden Unteranprüchen.
Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein automatisiertes Verfahren zum Schleudergießen von mit Rippen versehenen Gußstücken und zum Abstreifen der Form von den Gußstücken zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Aufnahmedorn axial fluchtend mit dem Gußstück ausgerichtet, in dieses eingeführt und radial nach außen ausgedehnt wird bis zu einem festen Eingriff mit der inneren Oberfläche des Gußstückes, daß die bogenförmigen Formabschnitte radial nach außen von dem Gußstück abgezogen werden und daß das Gußstück auf dem Aufnahmedorn sitzend aus den getrennten Formabschnitten axial herausgezogen wird.
Weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele des Verfahrens gemäß der Erfindung ergeben sich aus den entsprechenden Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß die Formabschnitte der teilbaren Gießform von der Schleudergießmaschine selbst betätigt werden und nicht mehr zu einer getrennten Maschine transportiert -sverden müssen Damit erübrigen sich nicht nur ein Transportkran und die zugehörige Bedienungsperson, sondern auch die Probleme beim Transport sehr heißer Gegenstände werden vermieden. Bei der Schleudergießmaschine und dem Verfahren gemäß der Erfindung werden alle zum Gießen eines Gußstückes erforderlichen Arbeitsschritte in einer einzigen Maschine durchgeführt Der das fertige Gußstück abgebende Aufnahmedom untersützt das heiße Gußstück in vorteilhafter Weise, so daß es gegen Zerbrechen oder sonstige Beschädigungen geschützt ist.
Die Erfindung wiri nun anhand der folgenden Beschreibung und d.r Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
F i g. 1 ist eine Ansicht einer Schleudergießmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig.2 zeigt eine Draufsicht des Aufnahmedorns, welcher in der Abstreifmaschine gemäß F i ρ. 1 Verwendung findet.
F ι g. 3 ist eine Ansicht der mit Bohrungen versehenen PIa^e, die in der Anordnung zur Feststellung der Drehzahl und der Form verwendet wird.
Fig.4 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Anordnung zur Erfassung der Drehzahl und der Lage der Form nach F i g. 3.
F i g. 5 ist eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 der F i g. 1 zur Darstellung der T-Nut, in der die Greifklauen gleitend verschiebbar sind.
F i g. 6 ist eine vergrößerte Darstellung der Verriegelungsringe, welche zur Festlegung der Form in ihrer Gießstellung verwendet werden.
F i g. 7 ist eine isometrische Ansicht der Form im zusammengebauten Zustand auf der Maschine.
F ι g. 8 zeigt die Reihenverbindung der Kühlschläuche mit den For*- ^schnitten.
F i £,. j ist eine Schnittansicht der Anordnung zum Abziehen der Form.
Fig. 10 ist eine Schnittansicht des Mechanismus zum Drehen des Löffels
Fig. 11 ist eine Ansicht der Steuerung für variable Gießgeschwindigkeit in dem Mechanismus zum Drehen des Löffels.
Fig. 12 ist eine Kurvendarstellung und zeigt die Änderung der Geschwindigkeit der Winkelverstellung des Löffels in Abhängigkeit von der aus dem Löffel ausgegossenen Aluminiummenge.
Fig. 13 ist eine Schnittansicht des ausdehnbaren Aufsatzdorns.
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Fig. 14 ist eine Ansicht des Aufsatzdorns längs der Linie 14-14 der F ig. 13.
Fig. 15 ist eine Schniltansicht des Mechanismus der Gießmaschine für das Sprühen Vofi Schmiermittel.
F i g. 16 ist eine Ansicht des Hauptdrehtisches.
Fig. 17 ist eine Ansicht des Hauptdrehtisches zur Darstellung der Geschwindigkeitssteuerung und des Mechanismus für die Einstellung der Stellung des Drehtisches.
Fig. 18 ist eine Ansicht des IJrehantriebes für den Hauptdrehtisch.
Fig. 19 ist eine Schnittansicht des Kolbens zur mechanischen Einstellung der Lage des Hauptdrehtisches.
F i g. 20 ist eine Schnittansicht längs der Linie 20-20 der Fig. 17 zur Darstellung der Grenzschalter zur Steuerung der Drehung des Tisches.
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üiiG ZCigi GiC SCCjüCHliCllC eine konventionelle Lagerblockanordnung 32 und eine Standardkupplungseinheit 33 übertragen. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist das äußere Gehäuse 34 der Lagerblockanordnung 32 zur Aufnahme der Riemenlast fest an dem Basisteil 35 der Gießmaschine befestigt. Ein Paar von Lagern 36 gestatten eine Drehung der Welle 37 im Innern der Lagerblockanordnung 32 zur Übertragung der Drehkraft über die Kupplungseinheit 33 auf die Hauptwelle 31. Das über die Küpplungseinheit 33 auf die Hauptwelle 31 übertragene Drehmoment wird dann auf eine Drehplanscheibe 20 übertragen. Diese ist durch Bolzen 38 mit der hohlen Hauptwelle 31 verbunden und gestattet ein Drehen der auf der Planscheibe 20 befestigten Schleudergießform 21.
Die Drehzahl der Hauptwelle 31 wird durch eine Anordnung 39 zur Erfassung der Drehzahl und der Lage der Form überwacht (s. F i g. 3 und 4) Diese Anordnung
U ι η Ί\ ,et αϊ
Arbeitsweise der Gießmaschine.
Fig.22a—c ist ein elektrisches Schaltbild einer Schaltung, die zur Steuerung des Betriebes der Maschine geeignet ist.
F i g. 1 zeigt eine Horizontal-Schleudergießmaschine 10 als Ausführungsform der Erfindung, welche allgemein eine Einheit 11 für den Antrieb und die Antriebsübertragung, eine Einheit 12 zum Zusammenbau und Abstreifen der Form und eine Dornanordnung 13 umfaßt. Die Dornanordnung 13 (ebenso in Fig.2 dargestellt) ist drehbar um die Form axial in eine gewünschte Stellung bezüglich des Löffels 14 und des dehnbaren Aufsatzes 3—15 oder dem Sprühkopf 16 für Schmiermittel zu bringen. Die gesamte Dornanordnung ist auf einem Laufwagen 17 gehaltert, welcher axial längs der Schienen 18 beweglich ist und gestattet es, die in die richtige Stellung gebrachte Komponente des Strangs axial in die Form einzuführen.
Nachstehend wird die Einheit 11 für den Antrieb und die Antriebsübertragung beschrieben. Der Hauptantrieb für die horizontale Schleudergießmaschine 10 wird geliefert durch einen Antriebsmotor 19, d. h. durch einen Motor mit festem Rotor, wie er beispielsweise im US-Palent Nr. 35 82 696 beschrieben wird. Die Drehzahl wird dabei durch eine Steuerschaltung geregelt, wie sie in dem US-Patent Nr. 35 82 737 beschrieben ist. Typischerweise wird der Antriebsmotor mit einer Drehzahl von etwa 900 Umdrehungen/Min, betrieben, um an der Planscheibe 20, an der die kreisbogenförmigen Abschnitte der Zentrifugal-Gußform 21 befestigt sind, eine Drehzahl von etwa 500 Umdrehungen/Min, zu erhalten. Da die EHheit 11 für den Antrieb und die Antriebsübertragung während des Betriebs mehrfach einem Anlauf- und Haltevorgang unterliegt wird der Motor 19 vorzugsweise durch eine Gebläseeinheit 23 gekühlt die ein durch Rotor 25 angetriebenes Gebläserad und geeignete Gebläsekanäle 26 enthält welche das Innere des Antriebsmotors in Verbindung mit der äußeren Umgebung bringen.
Das Antriebsende 27 des Hauptantriebsmotors 19 dreht eine Riemenscheibe 28 zum Antrieb flexibler Antriebsriemen 29 und zur Übertragung des Drehmomentes auf eine Riemenscheibe 30 mit größerem Durchmeser, um auf diese Weise die erwünschte Reduzierung der Drehzahl zwischen dem Antriebsmotor und der Schleudergußform 21 zu erhalten. Da die Riemeniast zu groß ist für eine unmittelbare Zuführung auf die Hauptwelle 31 der Einheit für den Antrieb und die Antriebsübertragung, wird das über den Riemen 29 übertragene Drehmoment auf die Hauptwelle 31 über 39 cnihuit eine i'fiit
wimuiigeii vcrseriene
Scheibe 40, weiche auf der Welle befestigt ist und zwischen drei Annäherungsschaltern 41 —43 durchläuft, die an Halterungen 44 auf dem Block 45 an der Basis 35 befestigt sind. Der oberste Annäherungsschalter 41 wird in radialer Richtung in übereinstimmende Stellung mit sechs über den Bogen im Abstand angebrachten
Öffnungen 46 in der Scheibe 40 gebracht, um die Drehzahl der Welle 31 dadurch zu messen, daß die Anzahl de.· Betätigungen des Annäherungsschalters 41 in einer festgelegten Zeitperiode gemessen wird. Der untere Annäherungsschalter 42 wird in Übereinstimmung mit der radial Äußeren halbkre;sf.".r-njgen Lippe 47 der Scheibe 40 gebracht und wird dazu verwendet festzustellen, ob die Welle 31 rotiert. Hierzu wird die ständige Betätigung dieses Annäherungsschalters erfaßt. Der dritte Annäherungsschalter 43 dient dazu, die Plandrehscheibe 20 und die darauf befestigte Form 21 in eine bestimmte Winkellage bezüglich der Abziehordnung 48 (s. F i g. 1) der Gießmaschine zu bringen. Dazu wird der Annäherungsschalter in Ausrichtung mit Erhebungen 49 gebracht, welche sich von der Scheibe 40 aus axial nach außen erstrecken. Annäherungsschalter zur Erzielung dieser Funktionen sind an sich bekannt und von dem »General Purpose Control Department« der General Electric Company handelsmäßig erhältlich.
Um die gewünschte Übereinstimmung der Stellung zwischen dem Ansatz 49 und dem Annäherungsschalter 43 (und der daraus entstehenden Übereinstimmung zwischen der Schleudergußform 21 und der Abzieheinrichtung 48) zu erhalten, ist ein kleiner Antriebsmotor 50 (s. Fig. 1) mit dem gegenüberliegenden Antriebsende der Welle des Hauptantriebsmotors 19 über ein Untersetzungsgetriebe 51 und eine elektrische Kupplung 52 verbunden, um eine langsame Drehung der Hauptwelle 31 nach Beendigung der Drehung der Form am Ende eines Gießvorganges zu gestatten, welches durch den Annäherungsschalter 42 erfaßt wird. Wenn daher der Antriebsmotor 19 nach Beendigung des Schleudergießens anhält, wird die elektrische Kupplung 52 eingekoppelt und der kleine Antriebsmotor 50 wird zugeschaltet, um die Welle 31 langsam so lange durch den Hauptantriebsmotor 19 zu drehen, bis der Ansatz 49 in Stellungsübereinstimmung mit dem Annäherungsschalter 43 steht Zu diesem Zeitpunkt wird dann die Stromzufuhr zu dem kleinen Antriebsmotor 50 beendet und die elektrische Motorbremsung wird in Eingriff gebracht um die Drehung der Form zu beenden. Dann wird die Kupplung 52 entkoppelt und der verjüngt ausgestaltete Kolben des hydraulischen Zylinders 22 wird in eine Nut in der Plandrehscheibe 20 eingeführt
um die Scheibe in ihrer Stellung zu verriegeln.
Die Hauptweile 31 wird nicht nur dazu verwendet, um das Drehmoment auf die Plandrehscheibe 20 zu Überträgen. Sie wird vielmehr auch verwendet als Leitung zur Überführung eines flüssigen Kühlmittels zur Form 21, welche auf der Drehscheibe 20 befestigt ist. Das fliege Kühlmittel, typischerweise Wasser, tritt durch eine Öffnung 54 in einen Wassermantel 55 und in die axial außen gelegene Ringkammer 53 ein, wobei der Wassermantel das von der Form abgelegene Ende der Welle 31 umgibt. Das Kühlmittel strömt durch die Bohrung 56 der Welle zu einem mittleren Rohr 57 zur axialen Leitung längs der Welle. Das flüssige Kühlmittel wird dann in die Ringkammer 58 weitergeführt welche zwischen einer Unterteilung 59 und einem Stopfen 60 gebildet ist, und strömt von dort aus radial nach außen durch die Öffnung 61 in der Welle und durch flexible
Abschnitte der Form 21 zu durchlaufen (s. hierzu auch die Erläuterung der Fig.8). Das Kühlmittel kehrt dann durch die Öffnung 63 zu dem axialen Strömungskanal 64 zwischen der Welle 31 und dem rohr 57 zurück und wird über eine radiale Bohrung 66 in der Welle 31 zu einer Ringkammer 65 zurückgeführt Von der Ringkammer 65 aus strömt das Kühlmittel durch die Öffnung 67 in dem Wassermantel 55 zur Rückführung zu einer Einheit mit Pumpe und Wärmeaustauscher (nicht gezeigt) und zu einem erneuten Kreislauf durch die Form. Eine Unterteilung 68 dient dazu, die Ströme des zirkulierenden Kf.ilmittels in den benachbarten Ringkammern am Ende der Welle 31 voneinander zu trennen und konventionelle Stirndichtungen 69 verhindern ein Durchtreten von Kühlmittel benachbart zu der Welle.
Die Hauptwelle 31 ist an dem angetriebenen Ende der Welle durch ein Kugellager 70 gelagert und am Antriebsende der Welle ist ein Kegelrollenlager 71 angeordnet, um Belastungen der Welle in radialer und in axialer Richtung aufzunehmen. In konventioneller Weise ist das Kegelrollenlager 71 zwischen der Welle 31 und der Gehäuseanordnung 72 in einer festen axialen Stellung angebracht, während das Kugellager 70 axial zwischen der Welle und der Gehäuseanordnung gleiten kann, um eine axiale Belastung dieses Lagers zu vermeiden. Beide Lager werden durch Öl geschmiert welches zwischen der rotierenden Welle und der stationären Gehäuseanordnung mit Hilfe von Öleinlaßjund Auslaßöffnungen 73 bzw. 74 im Innern der Gehäuseanordnung zirkuliert
Nachstehend wird die Einheit zum Zusammenbau und Abstreifen der Form beschrieben. Ein Paar von hydraulischen Zylindern 75 sind auf einer Platte 76 gehaltert die fest mit dem Basisteil 35 verbunden ist Sie dienen dazu, die Formverriegelungseinheit 77 in axialer Richtung hin und her zu bewegen und dadurch die Form 21 in ihrer Stellung für das Gießen festzulegen. Um das Verriegeln der Form zu bewirken, treiben die Kolben 78 im Innern der Zylinder 75 die ringkreisförmige Platte 79 reziprok an und diese reziproke Bewegung der Platte wird durch den radial äußeren Laufkranz des Kegelrollenlagers 80 übertragen, um die rotierenden Lagerteile und den inneren Laufring des Lagers längs der Welle 31 zu verschieben. Da der innere Laufring des Lagers 80 außerdem einen integralen Teil der Rückplatte 81 bildet, werden dadurch die Rückplatte und die am Umkreis der Rückpiatte befestigten Stangen 82 ebenfalls durch Betätigung der Kolben 78 in axialer Richtung verschoben. Eine axiale Bewegung der Stangen 82 zieht die kegelförmig verjüngte kreisringförmige Fläche 83 der Verriegelurtgsringe 84 gegen die kegelförmig verjüngten radial äußeren Fläche 85 der Greifklauen 86 für die Form, um diese Greifklauen 86 radial in eine T'förmige Öffnung 87 zu verschieben (siehe Fig.5), welche sich in der Drehplanscheibe 20 befindet. Dadurch werden die vier an den jeweils orthogonal angeordneten Greifklauen 86 befestigten Formabschniüe in eine zusammengesetzte zylindrische Einheit verriegelt An dem Äußeren der Gehäuseanordnung 72 sind Grenzschalter 88 befestigt, um die äußere Begrenzung der Kolben 78 zu messen, d. h. durch Betätigung der Grenzschalter mittels Leitflächen 89, welche auf der Stange 90 befestigt sind, die ihrerseits Von der Platte 79 gehaltert wird.
Da die axial äußeren und inneren Verriegelungsringe gemäß den Bezugsziffern 84a bzw. 846 der Einheit zur Formverriegelung infolge ungleichmäßiger Wärmeaus-/Johntiricv #lar Illation \uä\\mnA AdC f^ipRpnc ninht mit
gleich großer Kraft in Kontakt mit den kegelförmig verjüngten Flächen 85a, 856 der Greifklauen 86 für die Form kommen können, wird der axial äußere Verriegelungsring 84a durch eine individuelle Federvorspannungseinrichtung angetrieben. Hierzu können beispielsweise Bellville-Unterlagsscheiben 92 gemäß Fig.6 verwendet werden, um die Auswirkungen der Wärmeausdehnung zu kompensieren. Obwohl daher die Stangen 82 eine gleiche axiale Verschiebung der Verriegelungsringe 84a und 84Zj bei Betätigung des hydraulischen Zylinders 75 erzeugen, kann die thermisehe Ausdehnung der GreifkJauen 86 eine Verklammerungskraft zwischen einem Ring, beispielsweise dem inneren Ring 846 und der kegelförmig verjüngten Fläche 856 der Greifklaue bewirken, welche größer ist als die Verklammerungskraft zwischen dem äußeren Ring 84a und der Greifklaue. Der innere Radius des Rings 84a wird so bemessen, daß er vor dem Ring 846 mit der Greifklaue in Eingriff kommt und dadurch kann die Bellville-Unterlagsscheibe 92, welche benachbart zum Ring 84a auf der Stange 82 angeordnet ist die Axiallast aufnehmen, wenn der innere Ring 846 axial zum festen Kontakt mit der zugeordneten, kegelförmig verjüngten Fläche auf der Greifklaue 86 gebracht wird, und kann dadurch die Kraftverteilung an axial gegenüberliegenden Enden der zusammengebauten Form ausgleichen.
In F i g. 7 wird eine bevorzugt für die Erfindung verwendete in Abschnitte unterteilte Schleudergießform 21 in dem auf der Maschine befestigten Zustand dargestellt, d. h. mit den zugeordneten Greifklauen 86 der Gießmaschine. Die Form 21 besteht vorzugsweise aus /ier bogenförmigen Abschnitten 2ia—21d, welche ineinander greifende axiale Kanten 93 besitzen, die bei Aneinanderfügen der Abschnitte ineinander passen und dadurch eine zusammengesetzte Form bilden, welche das geschmolzene Metall festhalten kann. Die Kanten der Form 21 sind jedoch so konstruiert, daß sie gleichzeitig außer Eingriff und in Eingriff gebracht werden können, wenn alle vier Abschnitte gleichzeitig längs senkrecht zueinander liegenden Achsen bewegt werden. Um bei Verhinderung eines Austretens des geschmolzenen Metalls aus der Form außerdem ein leichtes Zerlegen der Form zu erhalten, sind zwei diametral gegenüberliegende Formabschnitte, & h. die Abschnitte 21a und 21a mit Längskanten ausgestattet weiche eine gewinkelte vorzugsweise orthogonale Stufung 93a besitzen, die als Sitz für die Längskanten 936 der benachbarten Formabschnitte dient Die radial nach innen verlaufenden Lippen 94 an den axialen
231 20 435
Enden benachbarter Formabschnitte besitzen ebenfalls Kanten 94a mit einem komplementären Winkelverla.uf, vorzugsweise in radialer Richtung, weiche bei der Aneinanderfügung der Formabschnitte eng ineinander passen. Wenn die Form zum Gießen von Rahmen für dynamoelektriscne Maschinen verwendet wird, besitzt das Innere jedes der Formabschnitte vorzugsweise Nuten, um eine Vielzahl von dreieckförmigen Nuten 91 zu bilden, die sich im wesentlichen parallel zueinander in jedem Formabschnitt erstrecken und zur Erzeugung der Kühlrippen dienen, welche für den gegossenen Rahmen erwünscht sind. Dies geschieht dabei, ohne daß diese das Abziehen der Formabschnitte von dem Rahmen wesentlich behindern. Zur Erzielung dieses· Ergebnisses sollte die Breite der Nuten sich unter einem geeigneten Winkel verjüngen, d.h. um etwa 2°30' in Richtung des Eindringens der Seitenwand in die Form.
Jeder Formabschnitt ist einzeln an einer Formgreifkiaue der Gießmaschine durch Bolzen 95 und einen geeigneten Flüssigkeitsverbindungsteil verbunden. Vorzugsweise geschieht dies durch ein handelsmäßig erhältliches Schnellverbinderteil 96 und ein ellbogenförmiges Stück 97 (siehe Fig.8), welches das flüssige Kühlmittel von den flexiblen Schläuchen 62 zum Bereich zwischen dem Formabschnitt und der fest mit ihm verbundenen Klaue zuführt Vorzugsweise wird das Kühlmittel in zwei Strömen nacheinander durch die zusammengesetzte Einheit aus Klauen und Form gemäß F i g. 8 geführt, bevor es zur Rückführung zur Wärmeaustauscher- und Kühlmittelpumpeneinheit in die Strömungskammer 64 in der Welle 31 zurückgeführt wird.
Die Verriegelungsringe 84 verklammern die Formabschnitte zu einer zusammengesetzten kompakten Einheit und daher wird außer den kegelförmig verjüngten Flächen 85 auf den Formgreifklauen keine weitere Vorkehrung längs des äußeren Umfanges der Formabschnitte benötigt, um die Formabschnitte miteinander zu verbinden. Es sind jedoch auf jedem Formabschnitt (siehe Fig.7) vier Ansätze (ösen) vorgesehen, um die Abschnitte in ihrer gegenseitigen Lage zu halten und das Austauschen von Formabschnitten im Innern der Gießmaschine zu erleichtern. Um daher die Form gegen eine Form für eine neue Rahmengröße auszutauschen, können die Stifte 38 durch die ösenförmigen Ansätze der Formabschnitte eingeführt werden, um die Abschnitte in ihrer Lage zueinander zu halten und danach kann die zusammengesetzte Einheit auf dem Aufsatz 15 der Dornanordnung 13 aufgesetzt werden. Dann wird der Laufwagen 17 für die Dornanordnung axial in die Maschine hinein bewegt und gestattet ein Verschrauben der Formabschnitte mit den Greifklauen 86 der Maschine. Dann können die zur Festlegung der Formabschnitte untereinander verwendeten Stifte von Hand entfernt werden und der Aufsatzdorn kann axial aus der Form herausgezogen werden, um den Beginn des Gießens zu gestatten.
Wie bereits ausgeführt, besitzt jede der Greifklauen 86, an weiche die einzelnen Formabschnitte befestigt sind, eine kegelförmig verjüngte radiale äußere Fläche 85 an axial gegenüberstehenden Enden der Form, um auf diese Weise die Anwendung einer radial nach innen gerichteten Kraft auf die Formabschnitte nach der axialen Verschiebung der Verriegelungsringe 84 über diese Plärhpn 221 trpgtatten Fine KHHte der Kisu** dls axial innen gelegene Kante, besitzt einen T-fönnig gestalteten vorstehenden Teil einer Kammer, welcher gleitend im Innern der T-förmigen Öffnung 87 der Drehplanscheibcr20 aufgenommen wird und ein Gleiten der Klaue in radialer Richtung gestattet. Die radial äußere Fläche jeder Klaue besitzt auch einen Ziehbügel 101 zum Eingriff mit den Kolben 102 (siehe F i g. 1) der hydraulischen Ziehanordnung 48, welche fest an der stationären Hauptrückplatte 104 der Schleudergießmaschine befestigt sind.
In Fig.9 ist die Ziehanordnung im einzelnen abgebildet, welche verwendet wird, um die Forrhabschnitte in ihrer Stellung zum Eingriff durch die Verriegelungsringe 84 zu bringen und die Formabschnitte von dem Gußstück abzuziehen. Sie umfaßt allgemein einen großen hydraulischen Ziehzylinder 105, beispielsweise einen Zylinder mit einem Durchmesser von etwa 15 cm, der fest durch Bügel 106 und Winkelstücke 106a an der Rückplatte 104 befestigt ibt. Der Kolben 102 des Ziehzylinders 105 besitzt ei/i kegelförmig verjüngtes zweiteiliges gabelförmiges Teil Ϊ07, das im Gewindeeingriff mit dem vorderen Ende des Kolbens steht zum Eingriff mit dem Ziehbügel 101 längs der radial äußeren Fläche der Greifklauen 86. Eine verlängerte Bügelanordnung 108 erstreckt sich von dem unterteilten Teil 107 aus nach außen zur Halterung eines Kolbenzylinders 109 mit kleinem Durchmesser. Dieser dient zum Antrieb der zweifachen Verriegelungsstifte 110 durch ausgerichtete öffnungen 111 in dem zweiteiligen Teil 107 und in den Ziehbügeln der Klauen nach dem Einlaß der hydraulischen Flüssigkeit zu dem Zylinder mit kleinem Durchmesser. Entlang des äußeren Gehäuses des Zylinders 109 mit kleinem Durchmesser sind zwei Grenzschalter 112 und 113 befestigt Sie kommen in Eingriff mit den Verriegelungsstiften 110 und zeigen die Stellung der Verriegelungsstifte relativ zu dem zweigeteilten Teil 107 an.
In ähnlicher Weise trägt der Kolben 102 des großen Ziehzylinders ebenfalls eine untere Plattform 114 mit doppelten Führungsstangen 115, welche darauf befestigt sind und zur Betätigung von Grenzschaltern 116 und 117 durch auf den Führungsstangen befestigte Leitflächen 118 dienen, um das Ausmaß der Verstellung des Kolbens 102 in Richtung der Form anzuzeigen. Vier Ziehzylinder 105 sind in Abständen von 90" um die Hauptrückplatte 104 herum so angeordnet, daß die zweigeteilten Teile 107 jeweils in radialer Ausrichtung mit den Ziehbügeln 101 der Greifklauen 86 sind. Hierdurch ist es möglich, die vier kreisbogenförmigen Abschnitte der Form 21 vor dem Gießen in eine zylindrische Struktur zusammenzufügen und auch die Formabschnitte von dem Gußstück abzuziehen.
Um zu gewährleisten, daß die vier Abziehkolben gleichzeitig während des Abstreifens der Form von dem Gußstück arbeiten, wird den vier Abziehzylindern hydraulische Flüssigkeit über handelsmäßig erhältliche Einrichtungen zur Aufteilung des Flüssigkeitsstroms (nicht gezeigt) zugeführt, um auf diese Weise das Abziehen der Fonnabschnitte von dem Gußstück trotz gegebenenfalls vorhandenen Unterschieden der Adhäsionskräfte zwischen dem Gußstück und den einzelnen Formabschnitten zu synchronisieren. Einrichtungen zur Aufteilung der Strömung zur Erzielung dieses Ergebnisses enthalten typischerweise vier hydraulische Pumpen mit einer einzigen untereinander verbundenen Welle, um zu gewährleisten, daß gleiche Mengen hydraulischer Flüssigkeit zu jedem der Abziehzylinder 105 gepumpt
55^ werden. Daher werden alle Abziehkoiben in ihre entsprechenden Zylinder mit gleicher Geschwindigkeit hereingezogen und es erfolgt praktisch so lange kein Abziehen, bis alle Formabschnitte von dem Gußstück
IO
15
20
30
losgebrochen sind.
Wenn die Schlupfgeschwindigkeit der Pumpen in dsr Einrichtung zur hydraulischen Strömungsauftrennung zu groß wird, können in die hydraulischen Leiüungen zwei Einrichtungen zur Strömungsaufteilung in Reihe geschaltet werden, d. h. eine Einrichtung zur Strörnungsaufteilung mit einer Pumpkapazität von etwa 28 i/MinJ Zylinder könnte in Reihe geschaltet werden mit einem Strömungsaufteiler mit einer Pumpkapazitäl: von 140 I/Mirt/Zylinder. Die Einrichtung zur Strömunigsaufteilung mit dem niedrigeren Volumen dient dann dazu, den Schlupf zwischen den Abziehkolben so lange zu verringern, bis die Formabschnitte von dem Gußstück getrennt sind und danach kann ein Ventil zur Überbrückung dieser Einrichtung zur Strömungsauf teilung mit geringerem Volumen betätigt werden, um ein schnelleres synchronisiertes Zurückziehen der Abziehkolbtn in ihre jeweiligen Zylinder unter Steuerung durch die Einrichtung zur Strömungsaufteiiung mit dem höheren Volumen zu bewerkstelligen.
Es folgt nachstehend eine Beschreibung der bereits in Zusammenhang mit F i g. 1 kurz erwähnten Dornanordnung 13 (Drehgestell). Diese ist gebildet aus einem Löffel 14, einem dehnbaren Aufsatzdorn 15 und einem Schmiermittelsprühkopf 16. Diese ragen von einer nach oben verlaufenden Mittelstange 120 aus nach außen und sind winkelmäßig jeweils um 90° gegeneinander versetzt Hierdurch ist eine Obereinstimmung der axialen Einstellage jeder der nach außen herausragendtn Bauteile mit der zusammengebauten Form durch Drehung der Mittelstange möglich. Der Löffel 14 enthält allgemein ein zylindrisches Gefäß 121 mit einer keramischen Auskleidung 120 und einer metallischen äußeren Verkleidung 123. In konventioneller Weise ist entlang der Oberkante des Löffels eine rechteckige Öffnung 124 vorgesehen zur Aufnahme und Abgabe geschmolzenen Metalls vom Löffel und der Löffel ist an einer drehbaren Welle 125 befestigt um ein Kippen des Löffels zur Abgabe geschmolzenen Metalls aus dem Löffel zu gestatten. Zwischen dem Löffel und der drehbaren Welle 125 ist auch eine Rückplatte 126 befestigt Diese paßt auf die Öffnung 127 in der Haubenanordnung 128 und auf diese Weise ist die sich drehende Form 21 während des Eingießens des geschmolzenen Metalls in die Form vollständig umschlossen.
Das Kippen des Löffels zum Ausgießen geschmolzenen Metalls wird bewerkstelligt unter Verwendung des Mechanismus 129 zur Drehung des Löffels (siehe Fig. 10 und 11). Dabei enthält dieser Mechanismus allgemein einen hydraulischen Zylinder 130, der im Innern der Dornanordnung befestigt ist zum Antrieb einer Zahnstange 131, weiche in Eingriff steht mit einem Zahnrad 132, das fest an der drehbaren Welle 125 des Löffels befestigt ist Der hydraulische Zylinder selbst wird durch eine Quelle 133 für hydraulischen Druck betätigt über ein handelsmäßig erhältliches elektromagnetisch betätigtes Steuerventil 134. Um jedoch eine optimale Qualität in dem fertigen Gußstück zu erhalten, muß die Geschwindigkeit der Winkelverstellung während des Eingießens des geschmolzenen Metalls in die Schleudergußform 21 variiert werden. Diese variable Geschwindigkeit der Verstellung wird erhalten durch eine verjüngte Kurvenscheibe 135 (siehe Fig. 11), welche in EIn0TiFf ist mit der Steuereinheit ^3^ ^ür Ha^ Ventil 134 zur Änderung der Öffnung in dem Ventil. Hierdurch wird eine größere Geschwindigkeit der Winkelverstellung des Löffels im Anfangsteil und
65 Endteil eines Gießvorganges im Vergleich zum mittleren Teil dieses Vorganges bewirkt (s. Kurve der Fig. 12). Anstelle der Verwendung einer kontinuierlichen Geschwindigkeit der Winkelverstellung des Löffels verwendet daher die erfindungsgeträße Gießmaschine eine schnelle Geschwindigkeit für das Kippen des Löffels im Anfangsteil des Vorgangs des Ausgießens des geschmolzenen Metalls aus der rechteckigen Öffnung 124. Die Kippgeschwindigkeit des Löffels wird allmählich längs der Kurve a so lange verringert, bis etwa die Hälfte des geschmolzenen Metalls im Löffel in die rotierende Form abgegeben worden ist. Dann wird die Geschwindigkeit der. Kippens des Löffels längs der kurve b so lange erhöht, bis die Kippgeschwindigkeit am Ende des Gießvorganges etwa gleich der Geschwindigkeit am Beginn des Gießvorganges ist.
Durch Änderung der Kippgeschwindigkeit für den Löffel in der vorstehenden Weise ist das Volumen des pro Zeiteinheit aus dem Löffel abgegebenen Metaiis im wesentlichen während des gesamten Gießzyklus konstant und die Qualität der gegossenen Struktur ist verbessert im Vergleich zu gegossenen Strukturen, welche durch Kippen des Löffels mit gleichförmiger Geschwindigkeit erhalten werden. Im allgemeinen wird man die maximale Geschwindigkeit der Löffelverstellung und die Änderung dieser Geschwindigkeit variieren, d. h. in Abhängigkeit von solchen Faktoren wie der Größe der rechteckigen öffnung in dem Löffel, der Standhöhe des geschmolzenen Metalls im Löffel, der inneren Gestalt der Form usw. Die geeigneten Werte werden am besten für jede durch einen bestimmten Löffel zu gießende Rahmengröße empirisch ermittelt
Der dehnbare Aufsatzdorn 15 enthält allgemein vier kreisbogenförmige Abschnitte 137 (siehe Fig. 13 und 14). Diese sind auf Klauen 138 befestigt, weiche Lippen 138a besitzen, die gleitend im Eingriff in verjüngten Nuten 139 eines kreuzförmigen Mittelpfostens 140 sind. Jede der Speichen 140a—140c/ der Mittelstange 140 werden jedoch einzeln du/ch entsprechende Kolben von vier hydraulischen Zylindern 141 angetrieben. Auf diese Weise wird jedes der bogenförmigen Segmente 137 in einen sicheren Eingriff mit der inneren Oberfläche der gegossenen Struktur gebracht, bc\ or ein nicht gezeigter Druckschalter in der hydraulischen Leitung jedes Kolbenzylinders die radiale Ausdehnung der bogenförmigen Segmente beendet Ein kegelförmig verjüngt gestalteter Nasenteil 142 ist ebenfalls an dem der Mittelstange 120 entfernten Ende des Aufsatzdoms vorgesehen. Dieser wird im Innern des Sockels 143 in der Planscheibe 120 während des Abziehens der Formabschnitte von dem Gußstück gehalten. Auf diese Weise sind beide Enden des Aufsatzdorns gehaltert und es wird eine Verbiegung in Form eines einseitigen Hebelarms für den Dorn infolge einer ungleichen Verteilung der Kraft von der Zieheinrichtung 48 verhindert
Um eine übermäßige Adhäsion zwischen dem Gußstück und den darüberliegenden Formabschnitten zu verhindern, sollten die Formabschnitte vor jedem Gießvorgang mit einem handelsmäßig erhältlichen Schmiermittel besprüht werden. Das Sprühen wird vorzugsweise in der automatischen Gießmaschine gemäß der Erfindung dadurch bewerkstelligt, daß der Sprühkopf IS zur nchtigen Stellung mit den Formabschnitten gedreht wird und in Längsrichtung in das Innere der Formabschnitte geschoben wird, um diese Abschnitte in ihrer geöffneten Lage zu besprühen, d. h. die Formabschnitte sind dabei radial nach außen
gezogen durch Zurückziehen der Kolben 102 in die Zylinder 105. Dus in Fig. 15 abgebildete Luftventil 144 steuert den Druck auf den Vorratsbehälter 145 für das Schmiermittel und wird durch den Grenzschalter 1690 entlang des Lanfweges des Laufwagens geöffnet. Der Sprühkopf besprüht das Innere der Formabschnitte beim Eintritt in dieselben, um eine vollständige Bedeckung des Forminneren zu gewährleisten. Es wurde allgemein als notwendig befunden, die Formabschnitte in einer geöffneten Stellung einzusprühen, um in ausreichender Weise die in axialer Richtung gegenüberstehenden Kanten der Formabschnitte zu bedecken und eine übermäßige Adhäsion zwischen den Formabschnitten und etwa während des Gusses dort eindringenden geschmolzenen Metalls zu verhindern. Obwohl die Sprühköpfe 16 zur Besprühung der inneren Oberfläche der Formabschnitte mit Schmiermittel vorzugsweise auf der Dornanordnung 13 zwecks Erzielung einer vollständigen Automatisierung des
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hen der Formabschnitte mit Schmiermittel iiuch gewünsch tenfalls dadurch ausgeführt werden, daß ein Sprühstrahl von Hand entlang der Formabschnitte gerichtet wird oder daß die Formabschnilte 3:11m Auftragen eines Schmiermittels mit einer geeigneten Bürste eingestrichen werden.
Wie aus Fig. 16 ersichtlich, ist die Mittelstange 120 axial auf dem Hauptdrehtisch 146 gehaltert Eine Vielzahl von Lagersockeln 147 sind an dem unteren Ende der Mittelstange angebracht und dienen einmal zur Stützung der Mittelstange gegen Biegekräfte; außerdem liefern sie eine Plattform zur Befestigung der Kurvenscheibe 148 zur Steuerung der Drehzahl des Drehtisches. Ein Kreisring 149 ist an dem unteren Umfang des Drehtisches befestigt und dient sowohl als Halterung für den Drehtisch als auch als Lagerfläche für die Zuführung des Drehmomentes auf den Drehtisch von dem hydraulischen Motor 150 (s. auch Fig. 18). Hierdurch wird der Drehtisch auf den Lagern 151 gedreht, welche zwischen dem Kreisring und dem benachbarten Ringbügel 152 angeordnet sind. Der Bügel 152 besitzt eine im wesentlichen L-förmig gestaltete Form. Auf diese Weise wird eine vergrößerte Oberfläche erhalten, um diesen Ringbügel an der Plattform 153 des Laufwagens 17 zu befestigen. Ein radial nach außen verlaufender Teil des Bügels besitzt einen Lippenansatz 154, um den Kreisring 149 in einer festen radialen Stellung zu halten. Zusammengesetzte Lagerungen der vorstehenden Art sind handiesmäßig erhältlich und können beispielsweise von Rotek, Inc. in Ravenna, Ohio, bezogen werden.
Die Drehzahl des Hauptdrehtisches 146 wird durch das Ventil 155 (siehe Fig. 17) gesteuert. Dieses regelt den Zustrom hydraulischer Flüssigkeit zu einem hydraulischen Motor 150 konventioneller Bauart welcher in vertikaler Lage durch einen Bügel 156 fest angebracht ist. Wie aus der Fig. 17 ersichtlich, besitzt die Kurvenscheibe 148 zur Steuerung des Ventils 155 drei bogenförmige Segmente, um die Drehzahl des hydraulischen Motors 130 vom Stillstand auf eine maximale Drehzahl durch Steuerung des Ventils 155 so lange allmählich zu erhöhen, bis das erwünschte nach außen gerichtete Bauteil an der Mittelstangc 120 etwa in der richtigen Stellung zu der Form ist Dann wird dör Zustrom hydraulischer Flüssigkeit zum Motor allmäh' lieh beendet, um den Motor zum Anhalten zu bringen. Um eine genaue Übereinstimmung der Stellung des Bauteils auf dem Dorn 13 mit der Form zu bringen, sind längs des äußeren Umfanges des Drehtisches drei Bügel 157 mit winkelförmig gestalteten Nuten 158 befestigt Diese nehmen den kegelförmig gestalteten Nasenteil 159 des Kolbens des hydraulischen Zylinders auf, der entlang des Laufwagens 17 in einer solchen Stellung befestigt ist, daß er die Dornanordnung 13 in eine richtige stellungsmäßige Übereinstimmung mit der Form bringt Daher wird mit der Einführung des vorderen Endes des kegelförmig gestalteten Nasenteils
ίο in die dreieckförmig gestaltete Nut im Bügel 157 eine genaue mechanische stellungsmäßige Übereinstimmung zwischen der sich nach außen erstreckenden Komponente auf der Mittelstange 120 und der Form 21 erhalten. Ein Paar von Grenzschaltern 161 (siehe Fig. 19) werden durch den Kolben des hydraulischen Zylinders 160 betätigt und dienen zur Anzeige der Lage des kegelförmigen Nasenteils 15S relativ zu der Nut in dem BügeL Ebenso dient der kegelförmig verjüngte Kurvenscheibenteil 148 als Halterung für drei Leitflä-
C- 20 Ciicn iu£ ^aiciic f ig. ι s UHu ^v^. i^riCaC alliu CnuoHg uC5
Umfanges des Drehtisches auf verschiedenen Höhenlagen angebracht, am in konventioneller Weise drei Grenzschalier 163 zu betätigen und den Grad der Drehung des Drehtisches anzuzeigen.
Wie aus den Fig. I und 16 ersichtlich, ist die gesamte Dornanordnung 13 auf einem Laufwagen 17 befestigt Mit Hilfe von handelsmäßig erhältlichen Lagern 164 ruht dieser auf in Längsrichtung verlaufenden Schienen 18. Um dem Laufwagen 17 eine Bewegung zu erteilen, ist das vordere Ende des Laufwagens über einen Bügel 165 mit dem vorderen Ende des Kolbens 166 des hydraulischen Zylinders 167 verbunden, welcher seinerseits fest an dem Basisteil 35 befestigt ist Ebenso ist eine Leitflächenstange 168 an einer Seite der Laufwagenan-Ordnung befestigt und dient dazu, eine Vielzahl von Grenzschaltern 169a bis 169c auszulösen. Diese sind entlang des Laufweges des Laufwagens 17 angeordnet um die Länge des Laufweges zu steuern und gemäß der noch nachstehend gegebenen Erläuterung den Sequenzbetrieb der Maschine auszulösen.
Nachstehend wird die sequentielle Arbeitsweise der Gießmaschine im Zusammenhang mit dem Fließbild der Fig.21 erläutert Zunächst wird der Löffel 14 durch eine geeignete nicht gezeigte Meßvorrichtung mit einer Menge geschmolzenen Metalls gefüllt weiche proportional ist der Größe des zu gießenden Rahmens. Meßeinrichtungen zum Abmessen der in einen Löffel eingebrachten Menge des geschmolzenen Metalls sind an sich bekannt und beruhen im allgemeinen auf dem Prinzip einer positiven Verdrängung des geschmolzenen Metalls unter Verwendung von Gravitationsströmung oder auf dem Pumpen des geschmolzenen Metalls von einem weiter unten befindlichen Vorratsbehälter für geschmolzenes Metall zu dem höher angebrachten Löffel. Es kann jedoch jedes bekannte System zur Überführung flüssigen Metalls zur Füllung des Löffels 14 verwendet werden. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Zylinder 105 für das Abziehen und das Zusammenbauen betätigt zur Bewegung der Formabschnitte 21a bis 2Iu* radial nach innen in eine etwa zylindrische Form. Daraufhin werden die hydraulischen Zylinder 75 betätigt, Um die Verriegelungsringe 84 axial über die kegelförmigen Flächen der Formgreifklauen 86 zu ziehen und die Form fest mit der Planscheibe 20 ZU verbinden. Dann werden die hydraulischen Zylinder 109 zur Steuerung der Verriegelungsstifte 110 der Zieleinrichtung betätigt. Um die zweigeteilten Teile 107 außer Eingriff mit den Formabschnitten zu bringen. Nach dem
Zurückziehen der Abziehkolben in die Zylinder 105 wird der Hauptantriebsmotor 19 zugeschaltet, um die Form mit einer Drehzahl von etwa 500 Umdrehungen pro Minute zu drehen. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Zufluß von flüssigem Kühlmittel durch die Formanordnung ausgelöst, um zu gewährleisten, daß beim anschließenden Eingießen des Metalls in die Form das geschmolzene Metall schnell verfestigt.
Nachdem das Füllen des Löffels 14 mit der erwünschten Menge des geschmolzenen Metalls beendet worden ist (diese Beendigung wird festgestellt durch einen gewöhnlichen durch ein Gewicht betätigten Schalter oder einen Zeitschalter), wird das Ventil zur Steuerung des Zuflusses der hydraulischen Flüssigkeit zum hydraulischen Zylinder 167 betätigt, um den Löffel 14 in axialer Richtung in die Form 21 einzufahren. Danach wird die hydraulische Flüssigkeit in den Zylinder 130 zur Steuerung der Zahnstange 131 eingelassen, um das geschmolzene Metali in die rotierende Form abzugießen. Nach Drehung der Form während einer festgelegten Zeitdauer, welche den Schleuderguß des geschmolzenen Metalls gestattet, beispielsweise während etwa einer Minute für einen Motorrahmen mit einem Durchmesser von 250, wird die Form 21 durch dynamisches Abbremsen des Hauptantriebsmotors 19 angehalten. Danach wird der kleine Antriebsmotor 50 zugeschaltet, um die Form so lange langsam zu drehen, bis der Vorsprung oder Ansatzteil 49 in übereinstimmender Lage mit dem Berührungsschalter 43 ist Die Form wird dann dadurch in ihrer Lage verriegelt, daß der verjüngt gestaltete Kolben des hydraulischen Zylinders 22 in eine geeignete Nut in der Plandrttecheibe 20 vorgeschoben wird. Die Domanordnung 13 wird als nächstes durch den hydraulischen Zylinder 167 entlang der Schienen 18 zurückgeführt, um den Löffel 14 aus der Form 21 zu entfernen. Dann wird die Dornanordnung in eine solche Lage weitergedreht, daß der Aufsatzdorn 15 in Übereinstimmung mit der Form gelangt Dies geschieht durch Zuführung von hydraulischer Flüssigkeit zum Motor 150, welche so lange erfolgt bis der entsprechende Grenzschalter 163 am Umfang des Drehtisches den Zufluß hydraulischer Flüssigkeit zum hydraulischen Motor beendet Nach der genauen Lageeinstellung des Drehtisches 146 durch Vorschieben des kegelförmigen Nasenteils 159 in die Winkelnut im Bügel 157, wird der hydraulische Zylinder 167 erneut betätigt, um die Dornanordnung in Richtung der Form zu bewegen und den ausdehnbaren Aufsatzdorn 15 axial in die Form einzuführen. Der Dorn 15 wird dann radial dadurch aufgeweitet oder ausgedehnt daß hydraulische Flüssigkeit in die Zylinder 141 zur Steuerung der Längsbewegung des Mittelpfostens 140 eingebracht wird, so daß die kreisbogenförmigen Segmente 137 gegen die Innenfläche des Gußstückes anliegen. Nachdem die Druckschalter in den hydraulischen Leitungen zu den hydraulischen Zylindern 141 einen Kontakt zwischen den jeweiligen kreisbogenförmigen Segmenten auf dem Dorn 15 und der innnren Oberfläche des Gußstückes anzeigen, werden die hydraulischen Zylinder 105 der Zieheinrichtung betätigt, um die zweigeteilten Teile 107 in Eingriff mit den Ziehbügeln lOi längs der Außenfläche der Ziehklauen zu bringen. Daraufhin werden die Verriegelungsstifte 110 durch die ausgerichteten Öffnungen in den Ziehbügeln und den zweigeteilten Teilen 107 getrieben, Um die Kolben 102 der Zieheinrichtung mit den einzelnen Formabschnitten zu verriegeln oder zu verbinden/ Dann werden die Verriegelungsringe 84 von den Klauen 86 dadurch gelöst, daß in die Zylinder 75 hydraulische Flüssigkeit eingelassen wird, um die Kolben 79 nach außen zu treiben. Die Kolben der Hauptzieheinrichtung werden radial nach außen gezogen, d. h. in die hydraulischen Zylinder 105 hinein, um gleichzeitig alle vier Formabschnitte von dem Gußstück abzuziehen (dabei ist das Gußstück in seiner Lage durch den ausgedehnten Aufsatzdorn 15 im Innern des Gußstückes gehalten). Die Dornanordnung 13 wird als nächstes durch den hydraulischen Zylinder 167 zurückgezogen und der hydraulische Motor 150 wird erneut betätigt um den Sprühkopf 16 in übereinstimmende Stellung mit der Achse der auseinandergezogenen Formabschnitte zu bringen. Nach genauer Einstellung des Sprühkopfes 16 mit den Formabschnitten durch Einführung des kegelförmigen Nasenteils 150 in den Bügel 157 und nach dem Abnehmen des gegebenen Rahmens von dem Aufsatzdorn 15 wird die Dorneinrichtung 13 erneut in Richtung der Formabschnitte vorgezogen, um den Sprühkopf 16 in dieselben einzuführen. Mit dem Eintreten des Sprühkopfes 16 in die Formabschnitte wird durch den Grenzschalter i69£> das Ventil 144 geöffnet Damit wird Druck auf den Schmiermittelvorrat 145 gegeben, um das Schmiermittel längs der inneren Oberfläche der Formabschnitte zu sprühen. Dann wird der Sprühkopf 16 aus dem Inneren der Form entfernt und nach Drehung der Dornanordnung 13 zur Obereinstimmung der Stellung des Löffels mit der Form, kann ein zweiter Gußvorgang nach dem vorstehend beschriebenen Ablauf ausgelöst werden.
Die elektrische Steuerung der Scbleudergießmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach F i g. 21 kann erreicht werden unter Verwendung beliebiger handelsmäßig erhältlicher Steuerungen durch Sequenzschaltung, beispielsweise durch einen handelsmäßig verfügbaren Stufenschalter oder Steuerung mit Hilfe eines verdrahteten Programms. Ein besonders bevorzugtes Steuersystem für die Gießmaschine ist jedoch in F i g. 22 in vereinfachter Form dargestellt Es umfaßt allgemein eine Sequenzschaltung mit Verwendung von Verriegelungsrelais oder selbsthaltenden Relais, um den Ausfall der Sequenz bei Ausfall der Leistungszufuhr im System zu verhindern. Das System verwendet eine Gleichstromquelle für 120VoIt welche über die Anschlüsse 200 und 201 geschaltet wird und die Stromzufuhr zu allen Sequenzschaltungen gestattet Der Gießzyklus wird ausgelöst durch Drücken des Startknopfes 203 und Zuschaltung der Relaisspule XK, wenn alle Vorbedingungen funktionsfähig sind. Beispielsweise wird dabei
so angenommen, daß das hydraulische System arbeitsfähig ist zur.. Schließen der Kontakte H, das flüssige Kühlmittel in der I i'auptquelle 31 zum Schließen der Kontakte C fließt das Schmieröl zum Schließen der Kontakte L in der Gehäuseeinricluung 72 zirkuliert die Aluminiumpumpe zum Schließen der Kontakte A zugeschaltet ist usw. Die Zuschaltung der Relaisspule XK schließt dann die Kontakte XK 1 (von den einzelnen Spulen betätigte Kontakte werden mit einer Bezeichnung versehen, welche die ersten beiden Bezugszeichen der steuernden Relaisspule enthält),zur Zuschaltung der Spüle lK< Die Dioden D1 Und Z?2 über den Spulen \K und IK ergeben jeweils eine Zeitverzögerung für jede Spule, so daß die Kontakte XK etwa 35 Millisekunden nach dem Loslassen des Starknopfes 203 geschlossen
bleiben und die Kontakte 2K\ etwa 26 bis 35 Millisekunden nach der Abschaltung der Relaisspule 2K durch die Kontakte XKX geschlossen bleiben. In dem Intervall nach der Abschaltung der Spule iK und vor
dem Ausfall der Relaisspule 2K, d. h. in dem Zeitraum, in dem die Kontakte IK 2 und 2KX beide in ihren geschlossenen Stellungen sind, wird die Relaisspule XLKL zugeschaltet zur Auslösung des automatischen Vorganges des Eingießens. Die Zuschaltung der Spule XLKL schließt die Kontakte ILA: 1 zur Zuschaltung der Relaisspulen 2LK1,3LK1 und ALK 1 (über die Dioden D 3 bis D 5, welche zirkulierende Ströme hemmen) zum Einlaß von hydraulischer Flüssigkeit zu den hydraulischen Zylindern 105 bzw. 75 bzw. 160. Dies dient ;rum Zurückziehen der Kolben 102 in die Zylinder 105, sum Vorschub der Verriegelungsringe 84 in Richtung der Planscheibe 20 und zum Verriegeln der Dornanordnung 13 in ihrer Stellung. Nachdem die Grenzschalter 116,88 und 161 (diese messen die Strecke, um weiche die Kolben aus den hydraulischen Zylindern 105, 75, 160 ausgefahren sind) geschlossen sind, wird der Hauptantriebsmotor 19 zugeschaltet, um die Form zu drehen. Dies geschieht durch Zuschaltung einer Relaisspule SLKL Durch Zuschalten der Spule 6LKL zur Steuerung der zum Pumpen des geschmolzenen Aluminiums in den Löffel verwendeten Meßeinheit wird Aluminium in den Löffel 14 gepumpt Die Zuschaltung der Spule 6LKL schließt auch die Kontakte 6LK1 zur Zuschaltung der Spule 1LK V über die Diode D 6 und zur Öffnung der verriegelten Relaisspule XLKL Nixhdem der Zeitschalter 7S(dieser ist auf die Zeitdauer eingestellt weiche für das Strömen des Aluminiums aus den Rohren in den Löffel erforderlich ist) schließt, wird das Relais 7LKL über die geschlossenen Kontakte 6LK1 und den Zeitschalter zugeschaltet und öffnet das Ventil zum Einlaß hydraulischer Flüsigkeit ;n den hydraulischen Zylinder 167 zwecks Vorschub der Dornanordnung 13 längs der Schienen 18 und Eiiiiühn: ~.g des Löffels M in die rotierende Form. Wenn der Löffel das Ende seiner Vorschubbewegung, gemessen durch den Grenzschalter 169c, erreicht hat, wird die Relaisspule SLKL durch die geschlossenen Kontakte TLK 1 und den Grenzschalter 169c zuschaltet Hierdurch wird hydraulische Flüssigkeit in den hydraulischen Zylinder 130 zur Steuerung der Zahnstange 131 und zum Abgießen des geschmolzenen Aluminiums aus dem Löffel in die rotierende Fon., eingelassen. Das Schließen der Kontakte 8LK 1 durch die Spule 8LKL entriegelt auch die Spule 7LK 1 durch Zuschaltung der Spule 7LKV über die Diode D7. Obwohl jede sequentielle Betätigung einer Spule in der F i g. 22 Kontakte zum Entriegeln einer vorher zugeschalteten Spule schließt arbeiten solche Entriegelungsspulen ähnlich der Arbeitsweise der Spulen XLKV und 7LKV {zuvor beschrieben) und sie werden daher zur Klarstellung bei der Beschreibung der übrigen Schalung ausgelassen. Nach dem vollständigen Abgießen des geschmolzenen Aluminiums in die rotierende Form (dies wird festgestellt durch den Grenzschalter 170, betätigt durch die Zahnstange 131) werden die Relaisspulen 9LKL \0LKL und XXLKL eingeschaltet zur Betätigung eines nicht gezeigten Zeitgebers zur Steuerung der Zeitdauer der Zuschaltung des Antriebsmotors 19. Hierdurch wird der Löffel in die ursprüngliche aufrechte Stellung gedreht und wird aus dem Forminneren dadurch zurückgezogen, daß hydraulische Flüssigkeit in den hydraulischen Zylinder 167 eingelassen wird. Der hydraulische Zylinder 116 zur Steuerung der Einführung des kegelförmig gestalteten Nasentciles 159 in den mit Winkelnut versehenen Bügel 157 wird dann betätigt zur Entriegelung des Hauptdrehtisches 146. Dies geschieht durch Zuschaltung der Relaisspule YlLKL über die geschlossenen Kontakte XXLKX und den Grenzschalter 169a am Ende des Laufweges des Laufwagens 17. In ähnlicher Weise wird die Relaisspule XZLK X über die geschlossenen Kontakte lOLAT 1 und den Grenzschalter 169a zugeschaltet um die Verriegelungsstifte 110 aus den zweigeteilten Pfeilen 107 der Ziehklauen herauszuziehen. Nach dem radiaien Einziehen der ausgefahrenen Klauen auf den Aufsatzdorn 15 (d.h. durch Schließen der Kontakte 13L/'1 zur Zuschaltung der Spule XALKL zur Steuerung des
ι ο Einlasses von hydraulischer Flüssigkeit zu den Zylindern 141) werden die Kontakte 13 LK 2 und die Durchschalter P im Innern der hydraulischen Leitungen der Zylinder 141 geschlossen. Hierdurch wird die Spule X5LKL zur Steuerung des Einlasses von hydraulischer
is Flüssigkeit zum hydraulischen Motor 150 geschlossen und die Dornanordnung 13 wird gedreht um den ausdehnbaren Aufsatzdorn 15 in Obereinstimmung mit der rotierenden Form zu bringen. Durch Zuschaltung der Spule X5LKL werden auch die Kontakte 15LK1 geschlossen und nach dem Schließen des zugeordneten Grenzschalters 163 durch die Leitflächen I62 auf dem Hauptdrehtisch wird die Spule \6LKL zugeschaltet, um hydraulische Flüssigkeit in die Zylinder 160 einzulassen und den kegelförmig gestalteten Nasenteil des Zylinderkolbens in die kegelförmige Nut des Bügels 157 auf dem Drehtisch einzufahren. Durch die Zuschaltung der Spule X6LKL werden auch die Kontakte 16LK 1 geschlossen und die Relaisspule \6LKL zur Steuerung der Abbremsung des Hauptantriebsmotors wird durch Schließen des Zeitschalters TSi beim Ablauf des Formdrehzyklus zugeschaltet
Nachdem die Drehung der Form beendet ist (dies wird durch den Annäherungsschalter 42 bestimmt), wird die Relaisspule 18LKL betätigt um die Zuschaltung des kleinen Antriebsmotors 50 auszulösen. Diese bleibt so lange eingeschaltet bis ein Ausgangssignal vom Annäherungsschalter 43 zur Zuschaltung der Relaisspu-Ie 19LKL und damit zur Abschaltung des kleinen Antriebsmotors erzeugt wird. In eine, handelsmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist es allgemein erwünscht eine nichtgezeigte Schaltung vorzusehen, durch die gewährleistet wird, daß mindestens eine Drehung der Form durch den Antriebsmotor 50 über eine halbe Periode erfolgt. Dadurch wird verhindert daß die Ziehkolben dadurch betätigt werden, daß die Erhebungen oder Ansätze 49 benachbart aber nicht in genauer Übereinstimmung mit dem Annäherungsschalter 43 anhalten. Narh dem Verriegeln des Antriebsmotors in seiner Stellung zur Verhinderung einer weiteren Drehung der Form, d. h. durch Zuschaltung der Relaisspule 20LKL über die Kontakte 19LK 1 und den Zeitschalter TS 2, werden die Kolben 102 zum Abziehen der Form durch Einlaß von hydraulischer Flüssigkeit in die Zylinder 105 ausgefahren. Dies geschieht durch Zuschaltung der Spule 21LKL über die geschlossenen Kontakte 20LK 1 und einen Grenzschalter LS", welcher das Verriegeln der Hauptantriebswelle durch den hydraulischen Zylinder 22 überwacht Gleichzeitig mit dem Ausfahren der Kolben 102 zum Abziehen der Form wird die Relaisspule ZlLKL zum Einlaß von hydrauli scher Flüssigkeit in den Zylinder 167 zugeschaltet Hierdurch wird die Dornanordnung 13 mit hoher Geschwindigkeit nach vorn bewegt, um den Aufsatzdorn 15 in seine Lage im Innern des Gußstückes zu bringen* Nach Betätigung des Grenzschalters 169c ami Ende des Läufweges der Dornanordnung 13 wird über die Kontakte ULK 1 und den Grenzschalter die Spule 23LKL betätigt zum gleichzeitigen Einlaß hydraulischer
Flüssigkeit in die vier hydraulischen Zylinder 141 zur Ausdehnung des Aufsatzdornes 15. Dann werden die Abziehkolben 102 dadurch mit den Ziehbügeln 101 der Greifklauen 86 verriegelt, daß die Spule TALKL zugeschaltet wird zum Einlaß von Flüssigkeit in die Zylinder 105 beim Schließen der Druckschalter P' im Innern der hydraulischen Leitungen der Zylinder 141 zur Steuerung des ausdehnbaren Aufsatzdorns. Die Zuschaltung d«,r Spule TALKL schließt auch die Kontakte TALK 1, und bei Betätigung des Grenzschalters 117 in eine geschlossene Stellung durch die Leitfläche 118 wird hydraulische Flüssigkeit in den Zylinder 109 eingelassen (dies geschieht durch Zuschaltung der Spule T5LKL, welche das Einlaßventil für die Flüssigkeit zum Zylinder steuert). Hierdurch werden die is Verriegelungsstifte 110 durch die ausgerichteten öffnungen in dem zweigeteilten Teil 107 und dem Ziehbügel 101 geschoben. Der Grenzschalter 112 wird dann durch die Verriegelungsstifte 110 geschlossen, weiche den Abzugszylinder mit der Form verbinden und die Reiaisspuie InLKL wird zugeschaltet, um hydraulische Flüssigkeit zum Zylinder 75 zum Abziehen der Verriegelungsringe 84 von den Greifklauen 86 einzulassen. Nach dem Schließen des entsprechenden Grenzschalters 88 auf der Gehäuseanordnung 72 wird die Relaisspule TlLKL über die geschlossenen Kontakte 26LK 1 und den Grenzschalter 88 zugeschaltet zum Einlaß von hydraulischer Flüssigkeit in die Abzugszylinder 105 zum Abstreifen der Formabschnitte \on dem Gußstück. Beim Schließen des Grenzschalters 116 durch die Leitflächen 118 auf den Führungsstangen 115 auf der Kolbenplattform wird die Spule TSLKL zugeschaltet zum Einlaß von hydraulischer Flüssigkeit zum hydraulischen Zylinder 167 und zum Abziehen der Dornanordnung und des Gußstückes vom Innern der abgestreiften Formabschnitte. Am Ende des Laufweges der Dornanordnung, welches durch den Grenzschalter 169a bestimmt wird, wird die Spule ISLKL über die Kontakte 28 LK 1 und den Schalter 169a zugeschaltet. Dadurch wird der Drehtisch 146 durch Zurückziehen des Kolbens mit kegelförmigem Nasenteil in den Zylinder 160 entriegelt Wenn der Kolben zurückgezogen ist (dies wird festgestellt durch den entsprechenden Grenzschalter 161), dann wird die Relaisspule 30LKL über den geschlossenen Kontakt 29LK 1 und den Grenzschalter 161 zugeschaltet zum Einlaß hydraulischer Flüssigkeit in den hydraulischen Motor 150. Dadurch wird die Dornanordnung um 90° irr· Uhrzeigersinn gedrehi und der Sprühkopf 16 in Übereinstimmung mit den auseinandergezogenen Formabschnitten gebracht. Beim Schließen des entsprechenden Grenzschalters 163 durch die Leitflächen 162 auf dem Hauptdrehtisch wird die Relaisspule MLKL durch die geschlossenen Kontakte 30LK 1 betätigt und hydraulische Flüssigkeit wird in den Zylinder 160 eingelassen. Dadurch wird das Nasenteil 159 in die Nut 158 vorgeschoben zur Verriegelung der Dornanordnung in ihrer Lage. Die Zuschaltung der Spule HLKL zieht auch den Aufsatzdorn zurück. Das heißt durch Schließen der Kontakte 3ILK 1 zur Zuschaltung der Spule 32LKL wird der Einlaß von hydraulischer Flüssigkeit in die Zylinder 141 gesteuert Und es wird gestattet, daß der auf dem Aufsatzdorn 15 getragene gegossene Rahmen durch geeignete Mittel entfernt wird, beispielsweise durch eine nichtgezeigte- 'Fördereinrichtung. Wenn das Drehgestell in einer solchen Stellung verriegelt ist, daß sich der Sprühkopf 16 in Lageübereinstimmung mit den auseinandergezogenen Formabschnitten befindet, dann wird der Grenzschalter 161 zur Zuschaltung der Relaisspule 33LKL über die geschlossenen Kontakte 32LK1 geschlossen. Hierdurch wird Flüssigkeit in den hydraulischen Zylinder 167 eingelassen, um erneut die Dornanordnung in Richtung der Formabschnitte vorzuschieben. Beim Schließen des Grenzschalters 169i> wird die Spule 37LKL zugeschaltet und durch Betätigung des Ventils 144 wird der Schmiermittelvorrat 145 unter Druck gesetzt zum Aufsprühen des Schmiermittels auf die Flächen der Formabschnitte mit dem Einfahren der Sprühdüse. Am Ende des Laufweges der Dornanordnung (festgestellt durch den Grenzschalter 169c,) wird die Reiaisspuie 35LKL über die geschlossenen Kontakte 3ALK1 zugeschaltet und Flüssigkeit in den hydraulischen Zylinder 167 eingelassen zum Zurückfahren der Dornanordniiing von den Formabschnitten. Am Ende des Zurückdehens der Dornanordnung 13 (bestimmt durch den Grenzschalter 169aj wir! die Relaisspule 3SLKL über die geschlossenen Koniaxt' 35LK i und den Grenzschalter zugeschaltet, um hydraulische Flüssigkeit in die Abziehzylinder 105 einzulassen und die Kolben 102 radial nach innen zu schieben und dadurch die FoIT1 zu schließen. Die Relaisspule 37LKL wird zu diesem Zeilpunkt ebenfalls zugeschaltet, um den Hauptdrehtisch 146 durch Zurückziehen des kegelförmig gestalteten Kolbens in den Zylinder 160 zu entriegeln. Das Schließen des Grenzscrwlters 117 zeigt die gegenüberstehende Lage der Formabschnitte durch die Abziehzylinder an und es wird dann die Spule 3SLKL zugeschaltet. Hierdurch wird hydraulische Flüssigkeit in den hydraulischen Motor 150 zur Drehung des Drehtisches eingelassen, um dadurch erneut den Löffel 14 in Übereinstimmung der Lage mit der zusammengebauten Form zu bringen. Wenn diese Lageübereinstimmung bewerkstelligt ist (festgestellt durch den entsprechenden Grenzschalter 163), dann wird die Spule 39LKL über den geschlossenen Grenzschalter 163 und die Kontakte 3SLK 1 zugeschaltet, jm hydraulische Flüssigkeit in den Zylinder 160 einzulassen und den kegelförmig gestalteten Kolben in die Nut des Bügels 157 zu schieben. Nach der Verriegelung des Drehtisches in seiner Lage (dies wird festgestellt durch den Grenzschalter 161) wird die Spule AQLKL über die geschlossenen Kontakte 39LK 1 und den Grenzschalter zugeschaltet zum Einlaß hydraulischer Flüssigkeit in die Zylinder 75 und zum Ziehen der kegelförmig gestalteten Verriegelungsringe 84 über die kegelförmigen Flächen der Greifklauen 86. Wenn der Verriegelungsring voll auf den Greifklauen aufsitzt, wird dies durch den Grenzschalter 88 festgestellt und die Rc!aisspule 41LKL wird über die geschlossenen Kontakte 40LK 1 und den Grenzschalter zugeschaltet zum Einlaß hydraulischer Flüssigkeit in den K.oibenzylinder 109 und zur Entriegelung der Zylinder für das Abziehen der Form von diesen Klauen. Dann werden die Abzugsfcolben 102 zurückgezogen, d. h. durch Zuschaltung der opule ATLKL zur Steuerung des Einlasses voii hydraulischer Flüssigkeit in die Kolbenzylinder 105 nach dem Schließen des Grenzschaltejs 113. Das System ist jetzt bereit zürn Beginn eines neuen Zyklus durch erneute Zuschaltung der Spule \LK 1 über die Kontakte 42LK1, wenn nicht der Rahmenzähler FC unterbrochen bleibt und anzeigt, daß die gewünschte Zahl zu gießender Motorrahmen bereits beendet ist.
Hierzu 15 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Horizontal-SchleudergieQmaschine mit einer in Drehrichtung antreibbaren Planscheibe, mit der eine in Abschnitte zerlegbare Schleudergießform verbindbar ist, und mit einer Einrichtung zum Gießen von geschmolzenem Metall in die Form während der Drehbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die Formabschnitte (2la—d) jeweils an einer Verschiebungseinrichtung (86) befestigt sind, die beim Zusammensetzen der Form deren Abschnitte miteinander und für einen Drehantrieb mit der Planscheibe (20) in Eingriff bringt, daß ein Aufnahmedorn (15) mittels einer Antriebsvorrichtung (13, 17) axial in das Gußteil einführbar ist und daß dann die Formabschnitte durch die Verschiebungseinrichtung (86) von dem Gußstück abziehbar sind.
2. Horizintal-Schleudergießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil (137) des Aufnahmedorns (15) radial nach «ußen ausdehnbar ist.
3. Horizontal-Schleudergießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmedorn (15) und die Gießeinrichtung (14) für das geschmolzene Metall im Winkel zueinander versetzt auf einer gemeinsamen senkrechten Drehachse (120) angeordnet sind und auf entsprechende Weise radial in die Gießform einführbar sind.
4. Horizontal-Schleudergießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß relativ zur Form (21) axial versi.hiebba .· konische Verriegelungsringe (84) vorgesehen sind, die zur Verklammerung der Formabschnitte (21a — !) auf sich axial nach außen konisch verjüngende Umfangsflächen (85a, b) der Formabschnitte preßbar sind.
5. Horizontal-Schleudergießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des auf die Formabschnitte (21a—d) ausgeübten Radialdruckes die axiale Vorschubkraft der axial inneren und äußeren Verriegelungsringe (84) durch Federn (92) abgefedert ist.
6. Horizontal-Schleudergießmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse (120) zusätzlich zu dem radial ausdehnbaren Aufnahmedorn (15) und der Gießeinrichtung (14) im Winkel versetzt zu diesen ein Schmiermittel-Sprühkopf (16) angeordnet ist, der vor dem Zusammenfügen der Formabschnitte (21a—d) axial ■n diesen entlang führbar ist.
7. Horizontal-Schleudergießmaschine knach einem der Ansprüche I —6. dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Gießform (21) aus vier Bogenabschnitten (2\a-2\d) gebildet ist, die axial imd im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Nuten aufweisen, daß die Einrichtung zum Abziehen der Formabschnitte (2\a-2\d) von dem Gußstück eine Greifeinrichtung (Ϊ07, 101) zum festen Eingriff mit der radial äußeren Oberfläche jedes dieser vier Bögenabsehnitte sowie Einriehtungen (102, JOS) umfaßt, um die Greifeinrichtungen (107, 101) zum Abziehen der Formabschnitte (21a— 2\d) von dem Gußstück durch Kraftausübung senkrecht zur Aclhse der zylindrischen Gießform (21) gleichzeitig zu betätigen.
8. Verfahren zum Schleudergießen von mit Rippen versehenen zylindrischen Gußstücken, bei dem
zahlreiche bogenförmige Formabschnitte zur Bildung einer horizontal angeordneten zylindrischen Form angeordnet werden, in die geschmolzenes Metall gegossen und dann mit einer vorgegebenen Drehgeschwindigkeit gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufnahmedorn axial fluchtend mit dem Gußstück ausgerichtet, in dieses eingeführt und radial nach außen ausgedehnt wird bis zu einem festen Eingriff mit der inneren Oberfläche des Gußstückes, daß die bogenförmigen Formabschnitte radial nach außen von dem Gußstück abgezogen werden und daß das Gußstück auf dem Aufnahmedorn sitzend aus den getrennten Formabschnitten axial herausgezogen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Oberfläche der abgezogenen Formabschnitte in der geöffneten Lage besprüht wird und anschließend die Formabschniue radial nach innen zur Bildung einer zylindrischen Form für einen nachfolgenden Gießvorgang bewegt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Gußstück entsprechende Menge an geschmolzenem Metall in eine Gießlöffelvorrichtung gegossen wird, die zum Abgießen des geschmolzenen Metalls in die Form gekippt, axial aus der Form herausgezogen und zusammen mit dem Aufnahmedorn um eine gemeinsame Drehachse so gedreht wird, daß der Aufsatzdorn axial fluchtend mit dem Gußstück angeordnet ist.
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