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DE2320417C2 - Verfahren zur Herstellung von am Phenylkern alkylierten Alkylsulfonsäurephenylestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von am Phenylkern alkylierten Alkylsulfonsäurephenylestern

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Publication number
DE2320417C2
DE2320417C2 DE2320417A DE2320417A DE2320417C2 DE 2320417 C2 DE2320417 C2 DE 2320417C2 DE 2320417 A DE2320417 A DE 2320417A DE 2320417 A DE2320417 A DE 2320417A DE 2320417 C2 DE2320417 C2 DE 2320417C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenyl
reaction
alkyl
carbon atoms
esters
Prior art date
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DE2320417A
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DE2320417A1 (de
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Ralf Dr. Lange
Harry Dr. 4150 Krefeld Welz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Publication date
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Priority to JP4353774A priority patent/JPS5644066B2/ja
Priority to IT50493/74A priority patent/IT1005997B/it
Priority to DD178019A priority patent/DD113899A5/xx
Priority to US471493A priority patent/US3898261A/en
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/26Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of esters of sulfonic acids
    • C07C303/30Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of esters of sulfonic acids by reactions not involving the formation of esterified sulfo groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/36Sulfur-, selenium-, or tellurium-containing compounds
    • C08K5/41Compounds containing sulfur bound to oxygen
    • C08K5/42Sulfonic acids; Derivatives thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

R,
b.) HO-
wobei R| eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 8 bis 13 C-Atomen bedeutet.
b,) HO
wobei R2 und R3 geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit insgesamt 8 bis 18 C-Atomen bedeuten,
OH
wobei Rj gleich oder verschieden Halogene, wie Chlor und/oder Brom oder Wasserstoff, bedeutet
OH
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei 120 bis 20O0C durchführt
im Molverhältnis Komponente b) zu Komponente a) von 1.0 : 1 bis 2 : 1, in Gegenwart von
c) I bjs IO cjew.-% Alkalihydroxid bezogen auf Komponente a). und
el) bei 100 bis 250 C umsetzt, wobei man
e) die in der Komponente a) enthaltene phenoli-Sfhc Verbindung dauernd entweder unter Normaldruck oder im Vakuum, gegebenenfalls mit Hilfe eines inerten Schleppgases, abdcstillierl.
Ein häufig angewendetes, in der Literatur beschriebenes Verfahren zur Herstellung von Alkylsulfonsäureestern beruht auf der Umsetzung von Alkylsulfonsäurechloriden mit Alkoholen oder Phenolen in Gegenwart von HCi-Akzeptoren, wie z.B. Ammoniak oder Alkalihydroxid bei niedrigen Temperaturen.
Bei Verwendung der Alkylsulfonsäureester als Weichmacher benutzt man als Veresterungskomponenten meist Phenol, Kresol oder Xylenol und Alkylsulfonsäurechioride, die durch partielle Suifochlorierung von Paraffin-Fraktionen mit einer Kettenlänge von 10 bis 20 C-Atomen erhältlich sind. Die so gewonnenen Alkylsulfonsäurechloride enthalten bei steigendem Sulfochlorierungsgrad steigende Mengen Chlor in der Alkylkette und ebenso in steigendem Maße di- bzw. polyfunktionel-Ie Sulfcchloride. Die phenolische Veresterungskomponente wird häufig im Überschuß angewendet, um die neben der Veresterungsreaktion in geringem Maße ebenfalls ablaufende Verseifungsreaktion der Alkylsulfonsäurechloride zurückzudrängen. Da die Verseifungsprodukte der Alkylsulfonsäurechloride hervorragende Emulgatoren darstellen, führt deren Anwesenheit im Reaktionsgemisch bei der Aufarbeitung zu erheblichen Schwierigkeiten.
Das bekannte Verfahren läßt sich verfahrenstechnisch einfach durchführen und ergibt gute Esterausbeuten, wenn das durch die partielle Suifochlorierung nicht umgesetzte Paraffin und die im Überschuß angewendete phenolische Komponente vom Ester entweder destillativ oder extraktiv zu entfernen sind und somit eine Trennung zwischen Ester und der phenolischen Komponente bzw. zwischen der phenolischen Komponente und dem Paraffin herbeigeführt werden kann. Nur bei einer restlosen Abtrennung der phenolischen Komponente aus dem Paraffin ist es möglich, das nicht umgesetzte Paraffin erneut zu sulfochlorieren. Eine Trennung ist jedoch nur dann verfahrenstechnisch einfach durchführbar, wenn die phenolLvche Komponente, oder eventuell deren Alkalisalz, wasserlöslich ist oder ihr Siedepunkt außerhalb des Siedebereiches des Paraffin-Gemisclies liegt. Diese Bedingungen werden von einer Reihe verschiedener phenolischer Verbindungen, wie z. B. Phenol, Kresol, Xylenol, erfüllt, wodurch eine Herstellung dieser Ester nach dem bekannten Verfahren mit guten Ausbeuten, d. h. niedrigen Rohstoffverbrauchen ermöglicht wird.
Bei Verwendung von phenolischen Veresterungskomponenten, die selbst oder deren Alkalisalze in Wasser schwer löslich sind und deren Siedepunkte innerhalb des Siedebereichs der Paraffinfraktion liegen, ist eine Trennung des Esters bzw. des bei der Sulfochlorierungsreaktion nicht umgesetzten Paraffins von der phenolischen Komponente sehr schwierig und verfahrenstechnisch aufwendig. Die Schwierigkeiten ergeben sich z. Ii. bei Verwendung von phenolischen Komponenten der Form
R.
HO-
wobei R| eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 8 bis 13 C-Atomen bedeutet
(2) HO
wobei R2 und R5 geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit insgesamt 8 bis 18 C-Atomen bedeuten
(3) HO
OH
wobei R4 gleich oder verschieden Halogene, wie Chlor und/oder Brom oder Wasserstoff, bedeutet
OH
oder
(5) HO
wobei R1 eine Alkylgruppe mit 8 bis 13 C-Atomen darstellt, oder Phenolen der Form
wobei R2 und R3 Alkylgruppen darstellen, die zusammen 8 bis 18 C-Atome besitzen.
Da neben den erwähnten Trennschwierigkeiten die vorgenannten Phenole auch noch reaktionsträger als Phenol, Kresol, Xylenol sind, wird durch die als Nebenreaktion verlaufende Verseifung der Alkylsulfon-Säurechloride die Fsterausbeute entsprechend verminderL
Es wurde nun festgestellt, daß die am Aromaten langkettig alkylierten oder mehrfach alkylierten Alkylsulfonsäurephenylester, die, wie bereits vorher erwähnt, nach dem bekannten Verfahren nur mit schlechten Ausbeuten und großem, verfahrensmäßigen Aufwand erhältlich sind, sich unter Ausschaltung der verfahrensmäßigen Schwierigkeiten mit guten Ausbeuten herstellen lassen.
Gegenstand der Erfindung ist somit das in den vorstehenden Ansprüchen aufgezeigte Verfahren zur Herstellung von am Fnenylkern alkylierten Alkylsulfonsäurephenylestern. Vorzugsweise ν .rden 1 bis 2 Gew.-%, bezogen auf Komponente a), Alkalihydroxid, wie z. B. NaOH und/oder KOH, eingeset t
Als phenolische Umsetzungskomponenten kommen Verbindungen der Formeln
in Frage.
Selbstverständlich können auch Gemische der να genannten Verbindungen eingesetzt werden. Bevorzugt bedeuten die Substituenten R2 und R3 geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit 8 bis 13 C-Atomen. Folgende Verbindungen seien besonders hervorgehoben: Octylphenol, iso-Octyiphenol, Nonylphenol, iso-Noovlphenol, Dodecylphenol, iso-DodecylphenoI, Dibutyiphenol, 4,4'-(Dihydroxyphenyl)-propan-2^, 4,4'-(Di-
hydroxy-S^-S'^'-tetrachlor-itetrabromJ-phenylJ-propan-2,2, o-Hydroxydiphenyl, a-NaphthoI oder jJ-Naphthol.
Als Ausgangsverbindungen für das erfindungsgemäße Verfahren werden Alkylsulfonsäurephenylester mit 10 bis 18 C-Atomen in der Alkylkette, die gegebenenfalls am Phenolkern durch Alkylgruppen mit 1 bis 3 C-Atomen substituiert sind, eingesetzt. Vorzugsweise seien Alkylsulfonsäurephenylester, Alkylsulfonsäurekresylester und Aikylsulfonsäurexylenylester aufgeführt.
Die phenolischen Veresterungskomponenten werden in Molverhältnissen von 1,0:1 bis 2:1, bevorzugt von 1,1 :1 bis 1,4 :1, bezogen auf den Alkylsulfonsäureester, eingesetzt.
Die Reaktionszeit der Umsetzung beträgt etwa 1 bis 12 Stunden, bevorzugt 2 bis 8 Stunden.
Die Reaktionstemperatur beträgt 100 bis 2500C, bevorzugt 120 bis 200° C.
Das nach der Umsetzungsreaktion im Rohester
enthaltene Alkalihydroxid kann leicht mit Wasser, eventuell unter Zusatz von geringen Mengen an Bleichmitteln, wie z. B. NaOCI oder Peroxide, herausgewaschen werden.
Der gewaschene Rohester wird zur Abtrennung von Resten der zur Umsetzung eingesetzten phenolischen Komponenten destilliert und kann ggf. weiterhin mit etwa 1% Bleicherde gebleicht werden.
Voraussetzung für die Umsetzung ist, daß die im Ausgangsester enthaltene phenolische Komponente leichter flüchtig ist als die zur Umsetzung eingebrachte Veresterungskomponente.
Es ist bekannt, daß Alkylsulfonsäurephenyl-, -kresyl-, so -xylenylester gegen alkalische Reagenzien besonders verseifungsstabil sind. Es ist daher überraschend und nicht zu erwarten gewesen, daß sich gegebenenfalls am Phenylkern durch Alkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituierte Alkylsulfonsäurephenylester in Gegenwart von z. B. NaOH mit phenolischen Komponenten zu den entsprechenden Estern umsetzen lassen. Die Vorteile des Verfahrens bestehen darin, daß man aus einem ohne verfahrensmäßige Schwierigkeiten und mit guter Ausbeute zugänglichen Alkylsulfonsäureester nun auch solche Alkylsulfonsäureester herstellen kann, die bei den bisher bekannten Verfahren nur mit schlechten Ausbeuten und größeren verfahrensmäßigen Schwierigkeiten zugänglich sind. Vorteilhaft ist ferner, daß der Kettenchlorgehalt bei den nach dem neuen hi Verfahren erhältlichen Estern stark herabgesetzt ist und somit die Gefahr der HCI-Abspaltung aus der Alkylkette des Sulfonsäureanteils des Esters bei thermischer Belastung während der Verarbeitung· des
Esters in Kunststoffen erheblich vermindert wird. Ferner ist es vorteilhaft, daß man nach dem Verfahren in einem Arbeitsgang Mischungen verschiedener Alkylsulfonsäureester herstellen kann. Die so hergestellten Verbindungen oder Verbindungsgemische können als Weichmacher für Kunststoffe eingesetzt werden. Die Erfindung sei durch folgende Beispiele erläutert:
Beispiel 1
In einem "ι-!-Dreihalskolben, der mit Rührer, Thermometer und Destillieraufsatz ausgerüstet ist, werden 330 g Alkylsulfonsäurephenylester mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen zusammen mit 275 g Nonylphenol unter Zusatz von 4,4 g Natronlauge (45%ig) als Katalysator im Vakuum von etwa 30 Torr auf 1600C erwärmt, wobei zunächst das mit der Lauge eingebrachte Wasser und beim Einleiten von Stickstoff (0,5 I/3tunde) verstärkt Phenol abdestilliert. Nach etwa 5 Stunden kann die Reaktion abgebrochen werden. Es sind dann etwa 85 g Phenol übergegangen, das zu etwa 85% aus Phenol und zu etwa 15% aus Nonylphenol besteht. Das im Umsetzungsprodukt überschüssig enthaltene Nonylphenol wird dann bei 1800C und einem 15-Torr-Vakuum unter Einleiten von 140 g Wasserdampf abdestilliert. Der als Sumpf anfallende Rohester wird nun mit Wasser zur Abtrennung von Na-Salzen extrahiert und mit 1 % Bleicherde gebleicht.
Ausbeute
Dichte
Viskosität
OH-Zahl
Chlorgehalt
(Chlorgehalt der
Ausgangsverbindung)
Beispiel 4
In der im Beispiel 1 verwendeten Apparatur werden 330 g Alkylsulfonsäurephenylester mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen mit 114 g Bis-(hydroxypbenyl)-propan-(2,2) und 4 g NaOH-Lösung (45%ig) im Vakuum von 20 Torr auf 160 bis 2000C erhitzt, wobei 82 g Phenol und 2 g Wasser abdestillieren.
Nicht umgesetztes Bis-(hydroxyphenyl)-propan-(2^>) πι und anteilig entstehende Halbester werden mit dreimal 100 g Natronlauge (5%ig) extrahiert Anschließend wird zweimal mit Wasser gewaschen.
Es fallen 355 g Rohester an. Nach der Extraktion mit Natronlauge verbleiben 225 g (62%) mit einer Dichte von 1,071 g/cm3, einer Viskosität von 930OcP bei 25°C und einer OH-Zahl von 5.
Beispiel 5
In der Apparatur aus Beispiel 1 werden 330 g
2» AlkylsuJfonsäurephenylester mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen und 255 g o-'. -.ydiphenyl mit 4,4 g NaOH-Lösung (45%ig) gemischt unr' im Vakuum von 20 Torr langsam auf 17011C aufgeheizt. Phenol beginnt nach kurzer Zeit abzudestillieren. Die Reaktion war
2) beendet, als nach etwa 6 Stunden 86 g Phenol überdestilliert waren. Die Aufarbeitung des Rohesters erfolgt analog beim Beispiel 4.
410 g Alkylsulfon-
säurenonylphenyl- jo
ester (93%)
1,007 g/cm3
915cPbei25"C
0,8%
1,9%
Beispiel 2
In der Laborapparatur aus Beispiel 1 werden 330 g Alkylsulfonsäurephenylester mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen mit 320 g Dodecylphenol bei 190°C. sonst jedoch unter den Bedingungen aus Beispiel I. zur Reaktion gebracht. Als Destillat fällt nach etwa 3 Stunder ein Phnnol/Dodecylphenol-Gemisch (89 g) an, das mehr als 80% Phenol enthält. Die Aufarbeitung des Rohesters erfolgt so wie in Beispiel 1.
40
Ausbeute
Dichte
Viskosität
OH-Zahl
Chlorgehalt des
Alkylsulfonsäuredodecyl-
phcnylesters
470gAlkylsulfonsäuredodecylphenylester(97.8%) 0,997 g/cmJ 1.20OcP bei 250C 5
0,7%
Beispiel 3
Ein Gemisch von 33Og Alkylsulfönsäiircphenylestcr mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen, 260 g Dibutylphenol und 6 g NaOH (45%) werden bei 200"C in der Apparatur wie in Beispiel I zur Reaktion gebracht. Die Reaktionszeit beträgt 14 Stunden. Die Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel I.
Ausbeute: 381 g Λ '-kylsulfonsäureclibutylphenvlester (88.6%).
Ausbeute 430 g Alkylsulfonsäure-
diphenyleiter(99,6%)
Dichte 1,078 g/cmJ
Viskosität 563 cPbei 25°C
OH-Zahl 2
Beispiel 6
330 g Alkylsulfonsäurephenylester mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen und 180 g «-Naphthol werden unter Zusatz von 4,4 g NaOH-Lösung (45%) unter Vakuum (15 Torr) in der Apparatur aus Beispiel 1 auf 168°C aufgeheizt, wobei Phenol (insgesamt 81 g) langsam abdestilliert. Die Reaktion ist nach 10 Stunden oeendet. Überschüssiges Λ-Naphthol wird mit NaOH-Lösung wie in Beispiel 4 beschrieben herausextrahiert. Nach Waschen mit Wasser und Trocknung und Bleichung mit Tonsil fallen 370 g Alkvlsulfonsäurenaphthylester an (99,5%).
Beispiel 7
In einem I -I-Dreihalskolben, der mit Rührer, Thermometer und Destillieraufsatz ausgerüstet ist, werden 330 g Alkylsulfonsäure-(m,p-)-krejylester mit einem Alkylrest von 10 bis 18 C-Atomen zusammen mit 775 g Nonylphenol unter Zusatz von 4,4 g Natronlauge (4i%ig) als Katalysator im Vakuum von etwa 32 Torr auf anfangs I65°C, später auf 200"C erwärmt, wobei zunächst das mit der Lauge eingebracht« Wasser und beim Einleiten von Stickstoff (0,5 l/Stunde) verstärkt (m.p-)-Krcsol abdestilliert. Nach etwa 4 Stunden kann die Reaktion abgebrochen v/erden. Es sind dann etwa 94 g Kresol-Destilhit übergegangen, das zu etwa 85% aus Kresol und zu etwa ΙίϊΎη aus Nonylphenol besteht. Das im Umsetzungsproduki überschüssig enthaltene Nonylphenol wird dann bei 180°C und einem 30-Torr-Vakuum unter Einleiten von 300 g Wasserdampf abdCiiMicrt. Der als Sumpf anfüllende Roherer wird nun 2mal mit 75 g 10%-NaCI-l.ösung zur Abtrennung von Na-Salzen extrahiert und mit 1% Bleicherde gebleicht.
Ausbeute 405 g Alkylsiilfon- Oll-Zahl 6
säurenonvlphcnyl- Chlorgehalt 0.8'V(i
ester(95%) (Chlorgehalt der
Dichte 1.006 g/cm1 Ausgangsverhindiing) 1.9"/(I
Viskosität 89OcP bei 25" C ' Flüchtigkeit 0,35%

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von am Phenylkern alkylierten Alkylsulfonsäurephenylestern, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) einen Alkylsulfonsäurepheny !ester mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, der gegebenenfalls am Phenylkern durch Alkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituiert ist, mit
b) einer oder mehreren phenolischen Umsetzungskomponenten:
DE2320417A 1973-04-21 1973-04-21 Verfahren zur Herstellung von am Phenylkern alkylierten Alkylsulfonsäurephenylestern Expired DE2320417C2 (de)

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IT50493/74A IT1005997B (it) 1973-04-21 1974-04-19 Procedimento per la produzione di esteri di acidi alchilsolfonici
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