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DE2320230A1 - Herbizide mittel zur unkrautbekaempfung in getreide nach dem auskeimen - Google Patents

Herbizide mittel zur unkrautbekaempfung in getreide nach dem auskeimen

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Publication number
DE2320230A1
DE2320230A1 DE2320230A DE2320230A DE2320230A1 DE 2320230 A1 DE2320230 A1 DE 2320230A1 DE 2320230 A DE2320230 A DE 2320230A DE 2320230 A DE2320230 A DE 2320230A DE 2320230 A1 DE2320230 A1 DE 2320230A1
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DE
Germany
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ipu
mcpp
cereals
weed control
graining
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DE2320230A
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Pepro SA
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Pepro SA
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Publication date
Family has litigation
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Publication of DE2320230A1 publication Critical patent/DE2320230A1/de
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/28Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N<
    • A01N47/30Derivatives containing the group >N—CO—N aryl or >N—CS—N—aryl

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  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Patentanwalt·
DlpL-inrj. R. B E E T Z
DIpI-In r·. ^. L AM P RECHT ,
β MBn«hen 22, Steinedorfrtr. « ** w *" v *" - "
503,1-20.579P 19. 1^. 1973
PEPRO, Societe pour le Developpement et la Vente de Specialites Chimiques
Lyon (Frankreich)
Herbizide Mittel zur Unkrautbekämpfung in Getreide nach dem Auskeimen
Gegenstand der Erfindung sind herbizide Mittel zur Unkrautbekämpfung in Getreide nach dem Auskeimen bzw. Austreiben, die gekennzeichnet sind durch einen Gehalt an einer Mischung von N-(4-Isopropyl-phenyl)-N',N1-dimethylharnstoff und 2-(2-Methyl-4-chlor-phenoxy)-propionsäure oder eines ihrer Derivate als Wirkstoff.
In der nachfolgenden Beschreibung werden der N-(4-Isopropyl-phenyl)-N',N'-dimethylharnstoff und die 2-(2-Methyl-4-chlor-phenoxy)-propionsäure einfach mit IPU bzw. MCPP bezeichnet.
503,1-(B 972 D)-Nö-r (7)
309843/1179
Die Verwendung von IPU für die selektive Unkrautbekämpfung in Getreide ist bereits bekannt, und zwar insbesondere aus der französichen Patentanmeldung 2 1 25 Zhö*
Obgleich nun die Anwendung dieser Verbindung im Vergleich zu früher bekannten Herbiziden bereits wesentliche Vorteile bringt, mußte leider festgestellt werden, daß ihre Anwendung in relativ starken Dosen, die bisweilen nützlich sein können, wenn die Behandlungsbedingungen ungünstig sind, zu gewissen Phytotoxizitätserscheinungen bei Getreiden führen.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß diese' Phytotoxizitätserscheinungen bei Anwendung von IPtJ unterdrückt oder in beträchtlichem Maße vermindert werden können, wenn zum IPU gewisse Mengen MCPP (oder eines ihrer Derivate) hinzugegeben werden, wobei Mischungen von 0,5 bis 2 Teilen MCPP pro Teil IPU besonders günstig sind.
Dieser Befund ist um so überraschender, als im allgemeinen bei der Zugabe einer herbiziden Verbindung zu einer anderen die durch die eine oder andere dieser herbiziden Verbindungen bei alleiniger Anwendung verursachten Erscheinungen der Phytotoxizität eine Tendenz zur Verschärfung durch die Anwesenheit der anderen Verbindungen zeigen. In dem besonderen Fall der Mischungen von IPU + MCPP wird nun erstaunlicherweise genau das Gegenteil beobachtet, wie aus den weiter unten angegebenen Beispielen noch näher hervorgehen wird.
Die Zugabe von MCPP (oder ihrer Derivate) zum IPU hat nun darüber hinaus*noch den zusätzlichen Vorteil, daß
309843/Ί 170
die Wirkung des vornehmlich gegenüber Unkräutern aus der Familie der Gramineen aktiven IPUs in günstiger Weise durch eine Wirksamkeit gegenüber Dikotyledonen ergänzt wird. Man erhält so besonders vielseitige bzw. "polyvalente" herbizide Mittel, die den Vorteil einer sehr breitgestreuten Unkrautbekämpfung durch eine einzige Behandlung bringen.
Die nachfolgenden Beispiele 1 bis 7 zeigen diverse Zusammensetzungen gemäß der Erfindung, die MCPP ale solche oder in Form von einigen ihrer Derivate enthalten. Die angegebenen Prozentzahlen sind auf das Gewicht bezogen.
Beispiel 1
benetzbares Pulver
IPU - 28
MCPP (Säure) 21 $
Calciumlognosulfat
(Entflockungsmittel) 8 #
Natrium-isopropylnaphthalin-
sulfonat (Netzmittel) . 1 #
Siliciumdioxid (Zusammenbacken verhinderndes Mittel) 5 $
Füllstoff (Kaolin) 37 ^
Beispiel 2
IPU 28 56
MCPP als Natriumsalz 2k 4>
3 09843/1179
benetzbares Pulver
Calciumlignosulfat 8
Natrium-isopropylnaphthalin-
sulfonat 2
Siliciumdioxid ~ 28
Füllstoff (Kaolin) 10
Beispiel 3
IPU 40
MCPP als Diäthanolaminsalz 45
Die nachfolgenden Beispiele 1 bis 7 zeigen diverse Zusammensetzungen gemäß der Erfindung, die MCPP als solehe oder in Form von einigen ihrer Derivate enthalten. Die angegebenen Prozentzahlen sind auf das Gewicht bezogen.
Beispiel 1
benetzbares Pulver
IPU
MOPP (Säure) Calciumlignosulfat (Entflockungsmittel) Natrium-ieopropylnaphthalinsulfonat (Netzmittel) Siliciumdioxid (Zusammenbacken verhinderndes Mittel) Füllstoff (Kaolin)
309843/1179
28 *
21
8
1 *
5 *
37
28 *
Zh 1ο
8 1ο
2
28
10 1ο
Beispiel 2 ,
benetzbares Pulver
IPU
MCPP als Natriumsalz Calciumlignosulfat
Natrium-isopropylnaphthalin-
sulfonat
Siliciumdioxid Füllstoff (Kaolin)
Beispiel 3
IPU 40 1a
MCPP als Diäthanolaminsalz 45 % Calciumlignosulfat . 5 $ Natrium-isopropylnaphthalin-
sulfonat 2 #
Siliciumdioxid 8 #
Beispiel 4
IPU 28 *
MOPP als Monoäthanolaminsalz 27 TO
Calciumlignosulfat 5
Na trium-i s opropylnaphthalin- 1a
sulfonat 1 1>
Siliciumdioxid 32 %
Füllstoff (Kaolin) 3 1o
Wasser 4
309843/1179
28 i-
21
8 *
1
8
Beispiel 5
benetzbares Pulver
IPU
MCPP als Amid Calciumlignosulfat
Natrium-isopropylnaphthalinsulfonat
Siliciumdioxid
Beispiel 6
IPU 28 io
MCPP als Butylglykolester 30 #
Natriura-isopropylnaphthalin-
sulfonat 2 $
Natrium-dinaphthylmethansulfonat 5 $
Siliciumdioxid 32 ^
Füllstoff (Kaolin) 3 $>
Beispiel 7
wäßrige Emulsion
IPU 28 %
MCPP als Monoäthanolaminsalz 29 #
Calciumlignosulfat 3 #
Wasser kO %,
3098 4 3/1179
Beispiel 8
Dieses Beispiel zeigt Versuche nach dem Auskeimen,
die an Parzellen von 30 m mit zwei Wiederholungen unter Verwendung der Zusammensetzung gemäß Beispiel 3 durchgeführt wurden. Für jeden Versuch wurde eine Vergleichsparzelle unbehandelt gelassen.
Die Versuche wurden an einem auf kalkhaltigem- Lehmboden angebauten Weizen der Magali-Sorte durchgeführt. Die Behandlung erfolgte bei dem bereits ausgetriebenen Getreide zu Beginn des Austreibens von Wurzelschößlingen und die Begutachtung der Versuche 45 Tage danach.
Xn der unten angegebenen Tabelle sind die jeweils bei Weizen zum einen mit IPU allein und zum anderen mit der gleichen Menge IPU, dem eine angegebene Menge MOPP hinzugefügt worden war, erhaltenen Ergebnisse aufgeführt.
Die in der rechten Spalte aufgeführten Werte für die Phytotoxizität der angewandten Zusammensetzungen ist in prozentualer Phytotoxizität, bezogen auf die Vergleichsversuche (unbehandelte Parzellen), ausgedrückt.
angewandtes Pz
IPU
•odukt (kg/ha)
MCPP
f> Phytotoxizität bei
Getreide
2,25
2,25
1.9 5
0
2,5
2,5
2,15 10
5
k
k
3~4 50
15
5
5
4^3 70
20
309843/1179
Beispiel 9
Dieses Beispiel zeigt Versuche nach dem Auskeimen
an Parzellen von 30 m mit zwei Wiederholungen unter Verwendung der Zusammensetzung gemäß Beispiel 3· Für jeden Versuch wurde eine Vergleichsparzelle unbehandelt gelassen.
Die Versuche wurden an Weizen der Champlain-Sorte auf schlammigem Boden durchgeführt. Die Behandlung erfolgte an einem bereits ausgetriebenen Getreide zu Beginn der Bildung von Wurzelschößlingen und die Begutachtung der Versuche k5 Tage danach.
In der unten angegebenen Tabelle sind die bei Weizen zum einen mit IPU allein und zum anderen mit der gleichen Menge IPU, der eine angegebene Menge MCPP hinzugefügt worden war, erhaltenen Ergebnisse aufgeführt.
Die in der rechten Spalte angegebenen Zahlenwerte zeigen die Phytotoxizität der angewandten Zusammensetzung, ausgedrückt in prozentualer Phytotoxizität beim Getreide, bezogen auf den Vergleichsversuch (unbehandelte Parzellen).
angewandtes Produkt (kg/ha) MCPP # Phytotoxizität bei
Getreide
IPU 1,3 10
O
1,5
1,5
1/6 15
3
1,75
1,75
2,15 30
10
2,5
2,5
3,1 60
20
3,5
3,5
309843/1179
Aus diesen Versuchen geht deutlich hervor, daß systematisch unabhängig vom Bodentyp bei allen untersuchten Dosen eine Unterdrückung oder zumindest merkliche Verminderung der Phytotoxizität durch Zugabe von MCPP zum IPU erreicht wurde.
Bezüglich der herbiziden Wirkung wurde bei den Zusammensetzungen stets eine ausgezeichnete Wirkung gegenüber den untersuchten Unkräutern beobachtet, und es zeigt sich zudem häufig eine synergistische Wirkung.
Dieses ist besonders deutlich im Fall von IPU und Mischungen von IPU + MCPP, bei denen präzise Beobachtungen bei der Vernichtung von Flughafer (Avena fatua) durchgeführt wurden, der eines der wichtigsten Unkräuter ist und gleichzeitig zu den am wichtigsten in Getreidekulturen zu vernichtenden wildwachsenden Pflanzen gehört.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßtt
angewandte β Produkt (kg/ha) in Vernichtung von Flughafer
IPU MCPP 15
95
CM CM 1,7 85
100
2,25
2,25
1,9 85
100
2,5
2,5
2,12
309843/1179
Ausgezeichnete Ergebnisse wurden ebenfalls bei der Vernichtung von Ackerfuchsschwanz (Alopecurue myosuroides), Hartlolch (LoIium rigidum) sowie unterschiedlichen anwesenden Arten von Dikotyledonen erzielt.
Ähnliche Ergebnisse, wie vorstehend mitgeteilt, erhält man bei Roggen (Seeale cereale) und Frühgerste" (Hordeum hexastichum). ·
Die anzuwendenden Dosen können innerhalb weiter Grenzen abhängig von der Wirksamkeit der benutzten Zusammensetzung sowie dem Typ der zu realisierenden Unkrautbekämpfung, dem Entwicklungsstadium der Kultur und der Unkräuter sowie der Art des Bodens und den atmosphärischen Bedingungen variieren.
Jm allgemeinen sind Dosen zwischen 2 und 10 kg/ha Wirkstoff zweckmäßig.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können entweder nach dem Austreiben der Kultur, aber vor dem Austreiben der Unkräuter oder nach dem Austreiben der Kultur und der Unkräuter angewandt werden.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können allein oder in Mischung mit anderen herbiziden Verbindungen, die entweder zur gleichen chemischen Familie oder zu anderen Familien gehören und geeignet sind, das Wirkungsspektrum zu verbreitern oder zu ergänzen, angewandt werden.
Sie können auch zusammen mit "Synergisten" genannten
309843/1179
Produkten angewandt werden, die geeignet sind, in geringer Dosis ihre Wirkung zu verstärken.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können
schließlich ggf. auch zusammen mit Fungiziden, Insektiziden und Nematoziden und insbesondere solchen dieser
Pestizide, die auf Schädlinge im Boden wirken, angewandt werden, was eine gemischte Behandlung von KuItüren.in
einem Arbeitsgang ermöglicht.
Der jeweilige Prozentsatz der beiden Komponenten innerhalb der Mischung kann innerhalb beträchtlicher Grenzen variieren. Interessante Ergebnisse wurden mit Mischungen erhalten, die mehr als 0,5 Teile und insbesondere 0,5 bis 2 Teile MCPP pro 1 Teil IPU enthalten.
In der vorstehenden Beschreibung -wurde von MCPP und ihren Derivaten gesprochen. Unter solchen Derivaten sind die unterschiedlichen Formen zu verstehen, in denen die
MCPP üblicherweise in der Praxis angewandt wird, d. h.
die Säure selbst, Aaiide, Ester, Metallsalze, insbesondere Alkalimetall- und Erdalkalimetallsalze, z. B. Magneslunsalze, Aminsalze oder Alkanolaminsalze.
Bei ihrer Anwendung in der Praxis werden die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen selten allein angewandt.
Meist bilden sie einen Teil von Zusammensetzungen bew.
Rezepturen, die ±m allgemeinen neben dem Wirkstoff gemäß der Erfindung einen Träger und/oder ein oberflächenaktives Mittel enthalten.
Die Bezeichnung "Träger", wie sie hier verwendet wird,
309843/1179
bedeutet ein organisches oder mineralisches, natürliches oder synthetisches Material, mit dem der Wirkstoff vereinigt wird, um seine Anwendung bei Pflanzen, auf Körnern oder auf dem Boden sowie seinen Transport oder seine Handhabung zu erleichtern. Der Träger kann fest sein (Tone, natürliche oder synthetische Silicate, Harze, ¥ach.se., feste Düngemittel. ...) oder flüssig (fasser, Alkohole, Ketone, Erdölfraktionen, chlorierte Kohlenwasserstoffe, verflüssigte Gase).
Das oberflächenaktive Mittel kann ein Emulgator, ein Dispergierungs- oder Netzmittel sein, die ionisch oder nichtionisch sein können. Zu nennen sind beispielsweise Salze von Polyacrylsäuren oder Lignosulfonsäuren, Kondensate von Äthylenoxyd mit Fettalkoholen, Fettsäuren oder Fettamlnen.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in Form von benetzbaren Pulvern, streufähigen Pulvern, Körnern oder Granulaten, Lösungen, emulgierbaren Konzentraten, Emulsionen, Konzentraten in Suspension und Aerosolen (bzw. in Form von Aerosolen versprühbaren Zusammensetzungen) hergestellt werden.
Die benetzbaren Pulver gemäß der Erfindung können in der Weise hergestellt werden, daß sie 20 bis 95 Gew.-^ Wirkstoff enthalten und sie enthalten üblicherweise außer e^nem festen Träger noch 0 bis 5 % Netzmittel, 3 bis 10 Gew.-^ eines Dispersionsmittels und bei Bedarf 0 bis 10 Gew.-^ eines Stabilisators oder von Stabilisatoren und/ oder weitere Zusätze wie Penetrationsmittel, Adhäsiva oder das Zusammenbacken verhindernde Mittel, Farbstoffe usw.
309843/1179
Die Konzentrate in Suspension, die ebenfalls durch Zerstäuben anwendbar sind, werden in der Weise hergestellt, daß man ein stabiles fließfähiges Produkt erhält, das sich nicht absetzt und üblicherweise 10 bis 75 Gew.-$ Wirkstoff, O,5 bis 15 Gew.-# oberflächenaktive Mittel,
0,1 bis 10 Gew.-5^ sedimentationsverhindernde Mittel wie Schutzkolloide oder Thixotropie-Mittel, 0 bis 10 Gew.-^ angemessene Zusätze wie Schaumbremsmittel, Korrosionsinhibitoren, Stabilisatoren, Penetrationsmittel und Adhäsiva und als Trägermittel Wasser oder eine organische
Flüssigkeit enthält, in der der Wirkstoff praktisch unlöslich ist. Bestimmte organische Feststoffe oder Mineralsalze können im Trägermittel gelöst sein, die mithelfen, die Sedimentation zu verhindern oder als Antigel für Wasser wirken.
Wäßrige Dispersionen und Emulsionen wie beispielsweise Zusammensetzungen, die durch Verdünnen eines benetzbaren Pulvers oder emulgierbaren Konzentrats gemäß der
Erfindung erhalten werden, liegen im allgemeinen Rahmen der Erfindung. Diese Emulsionen können vom Typ "Wasser
in Öl" oder vom Typ "Öl in Wasser" sein, und sie können eine "eingedickte" Konsistenz wie von "Mayonnaise" haben.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weitere Bestandteile wie beispielsweise Schutzkolloide, Adhäsiva oder Eindickmittel, Thixotropie-Mittel, Stabilisatoren oder Einschlußmittel enthalten.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    /T) Herbizide Mittel zur Unkrautbekämpfung nach dem Auskeimen in Getreide, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Wirkstoff eine Mischung von N-(4-Isopropyl-phenyl)-Sr' ,N1-dimethylhamstoff (l) und 2-(2-Methyl-4-chlor-phenoxy)-propionsäure(ll) oder eines ihrer Derivate enthalten.
  2. 2. Herbizide Mittel nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischungsverhältnis in Bereich von 0,5 bis 2 Teilen II pro Teil I liegt.
    3* Verfahren zur selektiven Unkrautbekämpfung nach dem Auskeimen bei Getreide, gekennzeichnet; durch die Verwendung einer Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2.
    30 98 43/1179
DE2320230A 1972-04-21 1973-04-19 Herbizide mittel zur unkrautbekaempfung in getreide nach dem auskeimen Granted DE2320230A1 (de)

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DE2320230C2 DE2320230C2 (de) 1988-02-04

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AU (1) AU471938B2 (de)
BE (1) BE798445A (de)
BG (1) BG22789A3 (de)
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DD (1) DD108192A5 (de)
DE (1) DE2320230A1 (de)
DK (1) DK135081B (de)
ES (1) ES413807A1 (de)
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